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Objektiv für Ganzkörperportraits mit Freistellung?


RobFab

Empfohlene Beiträge

Huhu ^^ die Frage ist kurz und Prägnant: Welche Objektive könnt ihr für Ganzkörper-Portraits empfehlen die noch brauchbare Freistellung vom Hintergrund bieten? Ja ich weiß, der Hintergrund muss weit genug weg sein, ist mir bewusst. ^^

Danke schonmal :)


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Tja, eigentlich ist die Frage ungenau, denn die Antwort lautet: es geht (prinzipiell) mit jedem Objektiv - wenn man die anderen Parameter entsprechend frei verändern kann. Also ohne die konkreten Entfernungen zum Motiv und zum Hintergrund zu wissen, gibt es keine "richtige" Antwort - nur so allgemeines Geblubbere wie: je länger die Brennweite und je offener die Blende desto besser - nur wirst Du das auch selber schon wissen.

Kritisch kann übrigens noch was anderes werden: je kürzer der Abstand zum Hintergund ist, umso schwerer wird es das (in der Regel ja 3dimensionale) Motiv ganz scharf zu bekommen - also sollte man bei solchen Fotos lieber nicht zusehr auf eine extrem knappe Schärfentiefe setzen.

Andy portretierend


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Es muss nicht unbedingt Offenblende und laaaange Brennweite sein.

Man kann auch mit geeignetem Hintergrund freistellen: Einfarbiger oder homogener Hintergrund.

Wir dürfen alle nicht den Fehler machen, wenn man meint, die halbe Brennweite gegenüber einem Kleinbildformat zu nehmen. Der Ausschnitt würde bei gleicher Kameraposition gleich sein, aber die Perspektive neben der Schärfentiefe ist eine ganz andere.

mZuiko 300 f 4 + Funkgeräte

Hahaha, der ist gut :-)))

Gruß Pit


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Zuiko 300 f 4 + Funkgeräte

Reicht da in dünn besiedelten Gegenden nicht auch noch ein Megaphon? ;)

Also ich habe letztes Wochenende das 45er 1.8 für Ganzkörper-Hochzeitsfotos verwendet, in einem relativ kleinen Garten und musste mich bei manchen Szenen schon recht heftig gegen bzw. in die Hecke drücken, damit noch alles aufs Bild gepasst hat ;)

Dafür ist die Freistellung auch bei geringem Abstand des Hintergrunds sehr gut bzw. sehr cremig-homogen, wobei da natürlich jeder Meter mehr gleich Einiges ausmacht.

Als Vergleich kann ich nur das 12-40 nehmen, das ist zwar ähnlich scharf, aber der Hintergrund wird "krisseliger" und "unruhiger" als beim 45er, das liegt sicher nicht nur an der größeren Blende, sondern an der ganzen Abstimmung des Objektivs.


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Es muss nicht unbedingt Offenblende und laaaange Brennweite sein.

Man kann auch mit geeignetem Hintergrund freistellen: Einfarbiger oder homogener Hintergrund.

Wir dürfen alle nicht den Fehler machen, wenn man meint, die halbe Brennweite gegenüber einem Kleinbildformat zu nehmen. Der Ausschnitt würde bei gleicher Kameraposition gleich sein, aber die Perspektive neben der Schärfentiefe ist eine ganz andere.

Fotografieren ist nicht nur ein technischer Vorgang, sondern auch ein schöpferischer Akt. Da darf man auch mit 17 oder 25 mm Brennweite bildfüllende Ganzkörperportraits machen. Dabei werden Proportionen verzerrt, das kann aber durchaus auch schmeichelhaft für die fotografierte Person sein und das Bild als Ganzes interessanter machen. Da die Schärfentiefe größer ist als bei Teleaufnahmen, muss man bei der Freistellung stärker auf Licht, Farbe, aufgeräumten Hintergrund usw. achten.

Wenn man ein leichtes Tele für klassische Aufnamen verwenden möchte, dann braucht man ausreichend Abstand, idealerweise auch zwischen Motiv und Hintergrund. Da hilft alles nichts.

Die Suche nach der besten Lösung für eine Aufgabenstellung unter den gegebenen Rahmenbedingungen (Raum, Licht, Zeit, eigene Erfahrung und Ausrüstung, Dynamik der Umgebung, usw.) ist doch der Reiz der Fotografie. Passbildfotografie kann doch jeder ;-)


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Also ohne die konkreten Entfernungen zum Motiv und zum Hintergrund zu wissen, gibt es keine "richtige" Antwort

Naja, das hängt ja eben von der verwendeten Brennweite ab. Mit ner 25mm bin ich halt nur ein Drittel so weit weg wie mit einem 75mm. Es soll halt eine Person von mir bis Fuß drauf, bissel Luft oben und unten. Der Abstand von der Person zum Hintergrund wird groß genug sein um das maximum an Unschärfe rauszuholen.


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Zu Analogzeiten waren die 85er die klassischen Portraitlinsen. Auf mft übertragen sind das heute die 42.5-45 mm-Objektive. Ich würde hier auch zum 45/1.8 tendieren, beim 12-40er wird einfach so stark softwareseitig eingegriffen, dass das Bokeh bzw. der Hintergrund für meinen Geschmack zu unruhig wird.

Das Oly 75/1.8 wird zwar auch als Portraitobjektiv gehandelt, liefert aber bei Ganzkörper-Ablichtung imo eine völlig andere Anmutung. Für Gesichter oder "Bruststücke" ist es aber sicher geeignet.

Alternativ könnte man auch ein lichtstarkes Analogobjektiv von 40-50 mm BW adaptieren...obwohl da vermutlich Schärfe flöten geht.


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Zu Analogzeiten waren die 85er die klassischen Portraitlinsen. Auf mft übertragen sind das heute die 42.5-45 mm-Objektive. Ich würde hier auch zum 45/1.8 tendieren, beim 12-40er wird einfach so stark softwareseitig eingegriffen, dass das Bokeh bzw. der Hintergrund für meinen Geschmack zu unruhig wird.

Das Oly 75/1.8 wird zwar auch als Portraitobjektiv gehandelt, liefert aber bei Ganzkörper-Ablichtung imo eine völlig andere Anmutung. Für Gesichter oder "Bruststücke" ist es aber sicher geeignet.

Alternativ könnte man auch ein lichtstarkes Analogobjektiv von 40-50 mm BW adaptieren...obwohl da vermutlich Schärfe flöten geht.

Ich denke 85 mm (KB) ist auf heute noch noch die klassische Portraitbrennweite.

Wenn Du das Oly 12-40 F2,8 meinst, dass ist einfach ein auf Schärfe/Kontrast ausgelegtes Objektiv, dass dann im Unschärfebereich naturgemäß etwas schwächelt.

Das Oly 75 benutze ich sehr gern als Portraitbrennweite, gerade bei schmalen oder spitzen Gesichtern. Das klingt vielleicht etwas abgehoben, aber die brennweitenbedingten Abbildungsunterschiede fallen einem sehr schnell auf, wenn man zwei unterschiedliche Models in der gleichen Situation fotografieren will und man merkt, dass man es nicht perfekt hinbekommt, da sie unterschiedlich "rüberkommen". Aber für Ganzkörperportraits braucht man schon einen gehörigen Abstand. Da kann man es eher bei Events gut gebrauchen.


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