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Bildschirm für die Fotobearbeitung


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Seit längerem überlege ich mir einen Bildschirm für die Bearbeitung meiner Fotos zuzulegen, da mein jetziger Bildschirm einfach zu klein ist. Da mein Buget begrenzt ist schaue ich ab und an mal in die Bucht nach was gebrauchtem, muss also echt nicht das neuste sein! Im gegenteil, lieber schon etwas älter, dafür erschwinglich. Upgraden kann ich bei Bedarf dann immernoch.

Aber was sind die wichtigsten Eckdaten wenn es um Bildbearbeitung geht? Was sind die "must-have`s", was die "nice-to-have`s"? Was benutzt ihr so und warum?

Würde mich über Tipps und eure Gedanken dazu freuen!


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Ich würde es lieber umgekehrt angehen. Erst mal sammeln "auf was es ankommt" und dann schauen ob mir in der Bucht was passendes ins Netz geht.

Oder mich an einem "nice-to-have" festbeißen und am Ende mehr blechen als ich mir leisten kann.

Ist mit meiner E-M5 II genau so gelaufen.....


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1. Ergonomie --> Bildschirmtablett mit Stift, wenn du viel Zeit mit Bildbearbeitung verwendest, schont Deine BWS+HWS und mit dem Stift entlastest Du deine Handgelenk, aber recht teuer

2. 27" und Farbwiedergabe --> 100%sRGB und viele%e RGB, Blickwinkelstabil, Hardwarekalibrierung, Farbgenauigkeit, von 250 bis jenseits der 1000€

3. gebraucht ist gebraucht, was Alterungen der Farbmatrix und Be-/Hinterleuchtung mit sich bringt

4. Thema wurde schon mehrmals hier behandelt --> Suche & Finde


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Wenn es möglichst billig und trotzdem ein Bildschirm sein soll, der für professionelle Bildbearbeitung ausgelegt ist: EIZO CG2420. Nicht groß aber richtig gut: Neu 1100 Eur., gebraucht mit wenig Betriebsstunden ca. 400 Eur. (ist gerade einer bei e.-kleinanzeigen drinnen).

Wenn es größer sein soll: CG2730...

Gruß

Heiko


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Ich arbeite mit einem ASUS Pro-Art mit 23 Zoll Diagonale. Kann kein AdobeRGB, dafür stellt er sRGB deutlich besser dar als alles, was ich davor besessen habe. Ich hab etwas über 250.-- € dafür bezahlt. Kalibrieren lohnt (is ja logisch!), da zumindest bei mir die Farben sonst zwar sehr stimmig, aber minimal zu kühl wiedergegeben werden.

Bin extrem zufrieden mit diesem Monitor!

HG Sebastian

PS: Es gibt da einen Lichthof links unten, der bei "eigentlich" pechschwarzem Bildschirm zu sehen ist. Mich stört das allerdings nicht, da er sich für meine Arbeit in keiner Weise negativ auswirkt und unter "normalen" Arbeitsbedingungen auch überhaupt nicht zu sehen ist. Ich bin mir sicher, dass das die teuren EIZOs besser können, aber ich für meinen Teil war einfach nicht bereit, für einen Monitor einen vierstelligen Betrag auszugeben...


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Wie andere geschrieben haben, würde ich auf keinen Fall einen Gebrauchten nehmen. Die Hintergrundbeleuchtung altert. Auch bei den Top-Modellen wie Eizo.

Achte aber darauf, was für ein Paneltyp der Monitor hat. Auf keinen Fall den Panel vom Typ TN! Dieser ist stark Blickwinkel abhängig. TN sind eher gut für "Gamer" da sie Bewegungen schlierenfrei darstellen können.

Besser sind die Typen IPS oder MVA (PVA). Die haben bessere Blickwinkelstabilität. Näheres auf: https://monitor-vergleich.com/wissen/tn-ips-mva-pva-panels-im-ueberblick

Habe kürzlich als zweiter Bildschirm neben dem Haupt-Bildschirm den Monitor ASUS VP247TA, der den Panel-Typ MVA hat. Neupreis bei 140,- Nach der Kalibrierung wird 100% sRGB angegeben (ja, ich weiß, das sagt aber die Software).

Datenblatt des Monitors auf prad.de: https://www.prad.de/technische-daten/monitor-datenblatt/asus-vp247ta/

Gruß Pit


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Wie andere geschrieben haben, würde ich auf keinen Fall einen Gebrauchten nehmen. Die Hintergrundbeleuchtung altern. Auch bei den Top-Modellen wie Eizo.

Achte aber darauf, was für ein Paneltyp der Monitor hat. Auf keinen Fall den Panel vom Typ TN! Dieser ist stark Blickwinkel abhängig. TN sind eher gut für "Gamer" da Bewegungen schlierenfrei darstellen können.

Besser sind die Typen IPS oder MVA (PVA). Die haben bessere Blickwinkelstabilität. Näheres auf: https://monitor-vergleich.com/wissen/tn-ips-mva-pva-panels-im-ueberblick

Habe kürzlich als zweiter Bildschirm neben dem Haupt-Bildschirm den Monitor ASUS VP247TA, der den Panel-Typ MVA hat. Neupreis bei 140,- Nach der Kalibrierung wird 100% sRGB angegeben (ja, ich weiß, das sagt aber die Software).

Datenblatt des Monitors auf prad.de: https://www.prad.de/technische-daten/monitor-datenblatt/asus-vp247ta/

Gruß Pit

Pit hat völlig recht.

Zusätzlich sollte es kein Hochglanz-Display sein, sondern ein möglichst mattes, einerseits um Spiegelungen zu vermeiden und andererseits weil fertig bearbeitete Bilder an diesen Glossy Bildschirmen zwar gut aussehen, man durch die kontrastverstärkte Anzeige jedoch sehr leicht Farbabrisse und andere Bearbeitungsfehler übersieht, die einem auf matten kalibrierten Bildschirmen sofort auffallen würden.

Außer den Eizo Bildschirmen kann ich auch die von NEC empfehlen.


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Wie andere geschrieben haben, würde ich auf keinen Fall einen Gebrauchten nehmen. Die Hintergrundbeleuchtung altert. Auch bei den Top-Modellen wie Eizo.

Da stimmt zwar, wirkt sich aber allenfalls bei Bildschirmen mässiger Qualitätsstufen störend aus. So hatte mein NEC PA241W mit knapp 3000 Betriebsstunden (Kaufzeitpunkt -300€) ein Farbvolumen von 169% sRGB. Nach inzwischen gut 6000 Stunden ist dies auf 165% sRGB gesunken- davon merkt man nichts. Einen guten Bildschirm von Eizo oder NEC kann man also getrost gebraucht kaufen- man findet regelmässig Schnäppchen.

Bei der Grösse und Auflösung würde ich 24" und 1200x1920 nicht unterschreiten. Wichtigstes Kriterium ist für mich die Zahl der darstellbaren Farben - also das Farbvolumen. Das wird leider bei kaum einem Test angegeben, und die Farbraumabdeckung ist auch kein sicheres Kriterium. Ab einer Abdeckung von 95% AdobeRGB machen die Dinger aber allmählich Spass.

Solltest du auch SW-Bearbeitung planen, betritts du ein Minenfeld. Dann sollte dein Bildschirm nämlich eine Farbtiefe von 10Bit darstellen können (seit vielen Jahren Standard), Grafikkarte, Betriebssystem und Bearbeitungsprogramm müssen aber auch mitspielen. Bei Apple unterstützen z.B nur wenige Modelle diese hochwertige Bildausgabe. Dafür ist dann ein eigener Beratungsthread angesagt.


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Also, da kam ja schon einiges wissenswertes. Ich fasse mal zusammen was mir als "zu beachten" wichtig erscheint.

24" oder größer (na klar), FullHD (1920X1080 oder höher, na klar), 100% sRGB, IPS oder MVA Panel, matte Oberfläche, gute Farbwiedergabe und Kontrast. Vierstellig wird es definitiv nicht werden, pit`s Vorschlag klingt da schon wesentlich realistischer. Darüber dass gebrauchte mit der Zeit nachlassen mach ich mir erstmal keinen Kopf. Für mich wäre ein guter gebrauchter, der bereits nachgelassen hat immernoch ein upgrade! Danke euch soweit, schau jetzt mal ob ich einen bekomme, der die oben genannten Kriterien erfüllt und mir preislich zusagt.

Bedankt!


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Ich hab einen NEC 2690 WUXi, der ist aber mit über 10 Jahren Einsatzdauer mittlerweile richtig in die Jahre gekommen und zeigt einige Ausfallerscheinungen wie dunklere Bereiche ct., funktioniert aber noch so, das ich damit Leben kann. Als Ersatz würde ich keinesfalls etwas kleineres wollen. Bei den enorm großen und detaillreichen Fotodateien heutzutage wäre eine Priorität für mich, das er eher so groß wie es (finanziell) möglich ist wird. Ich hatte auch schon Doppelmonitore im Einsatz, wobei der 2. Schirm für die Paletten in Photoshop und co. ect. und vieles weitere genutzt wurde. Das Motiv auf dem 1. Schirm ist dann komplett frei von allem, was stören kann. Wenn man so arbeiten kann, macht das mal so richtig Spass. :)


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Aber was sind die wichtigsten Eckdaten wenn es um Bildbearbeitung geht? Was sind die "must-have`s", was die "nice-to-have`s"? Was benutzt ihr so und warum?

Würde mich über Tipps und eure Gedanken dazu freuen!

Im Forum

Digitale Dunkelkammer

Also auf Eckdaten sind ja schon einige eingegangen.

Welche Frage noch nicht aufkam ist das WOFÜR. Also nicht wofür du den Schirm nützen willst sondern die Fotos.

So ein Eizo Schirm macht meines Erachtens nur Sinn, wenn du die Fotos hochqualitativ drucken lassen möchtest. Für Webalben ist ein Standardschirm noch immer die bessere Wahl, da du die Bilder auch so siehst wie es am Ende der Betrachter sieht.

Bei hochqualitativen Druck gibt es eben einen feinen Unterschied - dazu auch die speziellen Monitore.


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https://www.prad.de/test-kaufberatung/testberichte/test-monitore/ ist eine empfehlenswerte Informationsquelle. Ich selbst habe einen relativ günstigen EIZO CS240 mit EX2 Colorimeter zur Hardwarekalibrierung im Einsatz und bin sehr zufrieden damit. Begeistert bin ich nach wie vor von der gleichförmigen Ausleuchtung und der Farbkonsistenz über die komplette Fläche.

Mittlerweile gibt es das Nachfolgemodell CS2420 um ca. € 630.- Wie bereits erwähnt sollen auch einige NEC Monitore gut geeignet und etwas günstiger sein.

LG, Herb


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Moin Moin,

ich hatte das selbe Problem vor einigen Monaten. Hatte meine Bilder immer auf meinem MacBook 15" bearbeitet und dass wurde irgendwann nervig. Ich habe mich dann schlau gelesen und mir die Empfehlungen in zahlreichen Foren und Berichten angeschaut. Diese waren allerdings außerhalb meiner Preisklasse für ein Hobbyfotograf. :)

Zum Schluss habe ich mich für einen LG Monitor entschieden mit einer relativ hohen Adobe und SRGB Farbtreue, IPS Panel, kalibrierbaren und ausreichenden Farbeinstellungen, sowie gute Blickwinkel. Und allein die größere Arbeitsfläche war den Kauf schon wert. Ich habe dann einige Bilder bearbeitet, ausdrucken lassen und mit dem Monitor verglichen. Ergebnis, für meine Anwendungen zur Zeit vollkommen ausreichend.

Ich denke solange es sich nicht um einen kommerziellen Nutzen handelt, ist ein guter Standardmonitor vollkommen ausreichend. Vielleicht einfach mal ein paar Bilder ausdrucken und auf einen USB ziehen und damit in einen gut sortierten Elektromarkt deines Vertrauen aufsuchen. Dann die Bilder auf den Monitor öffnen und mit den ausgedruckten Bildern vergleichen. Und dann über Preis/Nutzen selber entscheiden.


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Über die Möglichkeit mit dem/den Doppelmonitor/en hab ich auch schon nachgedacht, die alte Krücke für die Steuerung der Programme und der neue nur für´s Bild selber. Das klingt fein! Und auch so groß wie der Geldbeutel erlaubt klingt gut und einläuchtend.

Auch was Fanille sagt sollte ich unbedingt in meine Erwägungen einbeziehen, den edele Drucke sind natürlich ein (entferntes) Ziel, aber erstmal nicht nötig/möglich. Bei mir wird es erstmal digital bleiben... Von daher könnte es auch ein "Standartmodell" werden, weniger in der Pro-Liga. Dann könnte er auch größer werden....denn grade noch dristellig ist definitiv noch zuviel. Dank dir für den Anstoß in diese Richtung!

Auf der Jagd.....


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  • 2 weeks later...

Salü,

wollte nur kurz berichten, wie es bei mir ausgegangen ist. Schaue grad auf ein 24 Zoll großen, matten Bildschirm mit S-PVA Panel und einer Auflösung von 1920 x 1200. Ein Dell 2407wpf. Er ist gebraucht, ist ja schon was älter das Modell, aber sieht wirklich gut aus. Was die Bedenken der gebrauchten und der altersbedingten schwächen angeht, kann ich bis jetzt nichts feststellen, dass mich an der Ausleuchtung stört. Die Größe ist im Vergleich zu vorher....gewöhnungsbedürftig....aber ich gewöhne mich bestimmt schnell dran! Echt groß, naja aufjedenfall groß genug für mich... Das beste, er hat mich nichts gekostet. Ein Freund hatte ihn rumstehen, da hab ich direkt zugeschlagen. Ich glaube er hat alles was mir fehlte und freue mich jetzt ihn ausgiebig zu testen.

Vielan Dank für euer input!


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