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kokolorix

"Körniger" Bildlook der Oly-Dateien

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich möchte mich mal mit dem Thema hier im Fachforum an euch wenden, da es mir hin und wieder mal auf der Seele liegt.

Wie soll ich beginnen? Hin und wieder gibt es Momente in denen mich dieser körnige "Look" stört und ich meine Bilder dadurch in der Qualität beeinträchtigt empfinde. Das ist nicht immer so, nur bei machen Aufnahmen bekommt man es natürlich etwas mehr zu sehen als bei anderen. Klar ist natürlich, dass es bei höheren ISOs insgesamt deutlicher ist, daher fotografiere ich bei meinen Hauptmotiven (Landschaft und Architektur) immer mit Stativ und ISO Low mit Inkaufnahme des geringeren Dynamikumfangs, weil es mich in manchen Momenten einfach so stört.

Wie sieht das bei euch aus? Versteht ihr was ich meine? Denkt ihr genau so oder ist das einfach meine übertriebene Wahrnehmung in die ich mich da etwas verrenne?

Ich bin wirklich nur durch diese Wahrnehmung am zweifeln, ob es das langfristig richtige System für mich ist bzw. bleibt obwohl ich so viele andere Dinge zu schätzen weiß. Nichts desto trotz muss ich das Bild hinterher anschauen können und sagen, dass es mir (und wirklich nur mir) zusagt. Nur so bleibt die Freude an dem Hobby.

Wie geht ihr damit um? Entrauscht ihr besonders, obwohl es ja kein wirkliches rauschen ist?

Hat jemand eventuell ein 2. System und könnte von der gleichen Situation jeweils ein Bild machen und mit die RAWs zur Verfügung stellen?

Vielen Dank für eure Eindrücke und Meinungen.

Tobi


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Also ich stell ich in LR immer die Körnungsstärke auf 25 und -unregelmäßigkeit auf 75. Damit ist alles was OOC "körnt" völlig irrelevant.

Mal ehrlich, wann siehst Du die Körnung? Bei 100% am Bildschirm? Ist es nicht so, dass bildgestalterisch irgendwas schiefgelaufen ist, wenn man ein Bild bei 100% untersuchen muss?


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ne da kann schon mehr schiefgehen - zumindest beim Entwickeln und bearbeiten der Fotos. - Clarity, Dedust, Sharpen, Contrast, Denoise falsche / extreme Werte oder verkehrte Reihenfolge - ja auch die Reihenfolge spielt eine wesentliche Rolle. Was viele nicht wissen, ist das man bei einen Foto nur ein einziges mal den Schärferegler unter den Mauszeiger nehmen sollte - und zwar ganz zum Schluss. Vor jeden weiteren Bearbeitungsschritt muss das Schärfen wieder rückgängig gemacht werden (zB Ctrl+Z).

Und das zusätzliche hinzufügen von Körnung hilft eigentlich auch nur beim Print - für Bildschirm ist das Nonsense.

Aber ohne das Ausgangsmaterial und das Ergebnis zu sehen kann man nix dazu sagen - mich stört das bisschen rauschen nicht.


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Hallo Tobi,

ich denke ich weiß was Du meinst. Habe mal ein Beispiel angehängt das versuchen soll das Thema etwas zu verdeutlichen. Ist ein 200% crop im Original und einmal mit Neat-Image "glattgebügelt".

Wenn ich mit dem Beispiel dein Anliegen getroffen habe bin ich mit Dir auf einer Wellenlänge. Das ist einer der zum Glück wenigen Punkte die mich an den Oly-Bildern manchmal extrem stören. Vor allem wenn Sie dann ausgedruckt an der Wand hängen.

Zum Glück tritt diese Erscheinung nicht immer und in unterscheidlicher Ausprägung auf, vor allem dann wenn die Kameraeinstellungen auf max. Schärfe und Kontrast getrimmt sind.

Hatte dieses Thema beim letzten Oly-Treffen in Hannover mit dem "Finnen" ausführlich besprochen und festgestellt das dieses spezielle Phänomen z.B. bei Nikon kein Thema ist.

Wenn es mich bei einigen meiner Bilder stört versuche ich das seit kurzem mit der Software Neat-Image zu beheben und war bislang sehr zufrieden mit dem Ergebnis.


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Gast U-h-rsprung

Hallo Tobi,

Du könntest Dir doch zuerst mal die Jpeg-Dateien (lassen sich auch nachträglich noch in der Kamera von den betreffenden Aufnahmen erstellen) ansehen. Dann hast Du zumindest mal einen Vergleich was bei der RAW-Entwicklung erreichbar sein sollte.

Bist Du schon mit den JPEG-Dateien nicht zufrieden (geht aus Deinem Text nicht hervor), dann mal unbearbeitet also OOC hier einstellen.

Ansonsten hat Fotonoid hier kürzlich schöne Vergleichsaufnahmen zwischen FF und MFT gezeigt. Ging da zwar eher um Bokeh als um Körnigkeit, aber da wir Deine Aufnahmesituation/ Parameter nicht kennen, vielleicht mal ein Blick wert um die gröbsten Zweifel am System auszuräumen.

Also wenn Du nicht im Hoch-ISO-Bereich unterwegs bist... Low-ISO braucht es eigentlich für ein akzeptables Foto nicht.

Viele Grüße

Frank


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falsche / extreme Werte oder verkehrte Reihenfolge - ja auch die Reihenfolge spielt eine wesentliche Rolle.

Nö. Nicht in LR.

Was viele nicht wissen, ist das man bei einen Foto nur ein einziges mal den Schärferegler unter den Mauszeiger nehmen sollte - und zwar ganz zum Schluss. Vor jeden weiteren Bearbeitungsschritt muss das Schärfen wieder rückgängig gemacht werden (zB Ctrl+Z).

Äh, ganz sicher nicht in LR.

Und das zusätzliche hinzufügen von Körnung hilft eigentlich auch nur beim Print - für Bildschirm ist das Nonsense.

Auch nicht richtig. Was man unter "Helfen" versteht ist halt die Frage. Ist halt ein schönes Stilmittel. Für Print (zumindest für kleine Größen) muss man halt stärker körnen als für Bildschirm.

Aber ohne das Ausgangsmaterial und das Ergebnis zu sehen kann man nix dazu sagen - mich stört das bisschen rauschen nicht.

Ich hätte vermutlich einen Satire-Smiley einbauen sollen. Ich entferne das Rauschen nicht, ich pack's dazu. Und mit 25-25-75 ist das Korn aus LR zwar noch nicht extrem, aber immerhin so stark, dass ISO200 und ISO1000 praktisch identisch aussehen. ;)


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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Einschätzungen bzw. Meinungen dazu.

Letzlich geht es mir um genau das, was Jörg in seinem Beispielbild verdeutlicht hat. Homogene Farbflächen zeichnen sich halt trotz niedriger Iso deutlich ab, wenn man sich das Bild groß anschaut. Am PC fällt das in der 100% Ansicht auf, wir drucken allerdings für Ausstellungen auch gerne mal 80x60cm oder größer aus, wo es dann je nach Bild auch deutlich wird.

Einen Standard-Entrauscher möchte ich halt nicht drüber jagen, das geht auch an die Details.

Meine Frage an euch wäre jetzt, wie denn überhaupt Dateien von anderen Systemen aussehen... ggf. sehen die denen der Olys gar nicht so unähnlich und ich übertreibe es für mich. Könnte mich etwas auf den Boden der Tatsachen holen.

Ich hab auch mal einen Ausschnitt eines Himmels beiefügt, ISO 100 (low) an meiner ehemaligen E-M1 I an der PEN-F siehts aber vergleichbar aus. Das Bild ist aus dem RAW in LR entwickelt ohne Anpassungen.

Man kann halt eine körnige, mosaikartge Struktur in einer homogegen Fläche klar erkennen.

Viele Grüße, Tobi


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Was willst Du mit dieser Plattitüde zum Ausdruck bringen?

Oder dienen solch inhaltsschwangere und für den TO äußerst konstruktive Aussagen nur dem Aktivitätszähler hier im Forum? ;-)


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Gast

"...oder ist das einfach meine übertriebene Wahrnehmung in die ich mich da etwas verrenne?" Dem ist so.


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Letzlich geht es mir um genau das, was Jörg in seinem Beispielbild verdeutlicht hat. Homogene Farbflächen zeichnen sich halt trotz niedriger Iso deutlich ab, wenn man sich das Bild groß anschaut.

Das ist so bei den von Olympus verwendeten Sensoren bzw bei den Algorithmen die aus den Sensorinformationen ein sichtbares Bild machen. Ist mir auch ziemlich früh aufgefallen, als ich mir mFT zur Ergänzung oder zwischenzeitlich fast Ablösung meiner Canon 5D zugelegt hatte.

Meist stört es mich nicht. Wenn doch, mache ich das mit Neat-Image weg. Das kann in der aktuelken Version sehr gut z.B. den Himmel glätten ohne zu störendem Detailverlust zu fühten. Wegreden kann man es allerdings kaum ;)


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Danke für deinen Beitrag. Mich würde noch deine Argumentation dazu interessieren bzw. ein Verfleixhsbild. Nur so kann ich damit leider wenig anfangen.

Es ist ja nicht so, dass ich Olympus hier schlecht reden möchte, aber es gibt auch kein perfektes System. Und mich einfach mal umzuschauen und Vergleiche zu machen bzw. Fragen zu stellen sollte ja noch legitim sein.


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Gast

Vergleiche kannst du selbst einfach machen. Es gibt genügend gute Fotos die mit Olympus (m)FT Kameras gemacht sind. Es geht auch nicht um das "perfekte System", sondern um eine gesunde Einstellung zur Fotografie und der Firmware hinter der Kamera, wie es so schön heisst.

Vielleicht hilft dir das auch ein wenig weiter

https://www.oly-forum.com/node/138782?set=img_user:7823

Oder das

http://www.kenrockwell.com/tech/7g.htm

Insbesondere der Absatz zur Stufe 1 (ganz unten auf der Seite)...


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Danke für deinen Beitrag. Mich würde noch deine Argumentation dazu interessieren

Dinge die einen bei 100% oder größer stören sind in der Regel weniger Probleme am Bild, sondern meist das Fehlen eines Hobbys. ;)

EDIT: Soll nicht heißen, dass Du Dir das einbildest, aber das ist ungefähr so wie "Mein 911er klappert auf dem Feldweg". Es geht zwar, Bilder bei 100% anzugucken, bringt aber wenig Mehrwert.


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ich werde auf iso 200 umsteigen und die anderen "Parameter" in Menü überprüfen,vor allem auch Schärfe achten,vielleicht hast auf +1 oder +2 eingestellt...

Frank zeigt gedruckte Bilder noch größer als 60x80cm

Ist Monitor kalibriert?

Gruß

Ratomir


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Ich stimme normalerweise auch mit den Vorschreibern überein, die die Wichtigkeit der Gestaltung gegenüber der Kameratechnik betonen.

Trotzdem möchte ich die Bedenken von Tobi etwas ernsthafter diskutieren.

Ja, die Körnigkeit oder das Rauschen in homogenen Flächen ist normal. Liegt natürlich am kleineren Sensorformat und meines Wissens auch dran das Olympus standardmässig (auch im RAW) weniger entrauscht als andere Hersteller. Find ich besser so, Entrauschen kann man immer noch, weggebügelte Details hinzufügen nicht mehr.

Sollte dich das stören? Musst du selbst entscheiden. Meines Erachtens sieht man das mit fast keinem normalerweise verwendeten Ausgabemedium wenn man das ganze Bild betrachtet. Nicht auf einem Monitor, nicht auf einem grossen Ausdruck, höchstens auf einem grossen 4k-Fernseher aus der Nähe.

Stört dich immer noch? Falls ja kann gezieltes Entrauschen helfen. Oder wenigstens deinen RAW-Entwickler so einstellen dass homogene Flächen nicht geschärft werden.

ISO 100 würd ich normalerweise nicht verwenden wegen dem Dynamikverlust. Dann lieber ISO 200 und sachte Entrauschen.

Wenn dir die technische Perfektion wichtig ist - und dass will ich dir nicht absprechen, jeder hat da andere Prioritäten - bist du mit mFT vielleicht wirklich falsch und der Umstieg auf wenigstens KB oder gleich MF wäre ratsam.

Mich persönlich störts nicht, ich entrausche auch die meisten meiner ISO 1600 Bilder nicht weil man es in der Ausgabe einfach nicht sieht.

Der Ansatz von mFT ist meines Erachtens eine Bildqualität zu liefern die gut genug ist und statt dessen dabei zu helfen das richtige Bild zu machen: kompakt genug damit die Kamera überhaupt dabei ist, man sieht das Bild schon vor dem Auslösen was es erlaubt das gewünschte Bild schneller zu machen (oder nachträgliche Enttäuschung zu vermeiden), und haufenweise Helferlein wie Stabi, HDR, Fokusstacking, Perspektivkorrektur.


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Ich kann hier Andreas zu 100 % zustimmen. Leichtes Entrauschen dürfte kein Problem sein. Ich selbst entrausche fast nie. Sowohl auf dem Tablet, PC und auch bei Ausdrucken konnte ich bislang kein extremes Rauschen (welches mich wirklich stören würde) bemerken.

Die Gedanken sind frei.... und die Wahl des Systems ebenfalls. Keiner wird abstreiten, das das high ISO Rauschverhalten etwas höher ist wie bei FF aber meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile von mFT .

Mich würde mal interessieren wie das "komplette" Bild auf das Du dich beziehst aussieht. Evtl. kannst du ja mal das Original posten.

Wenn ich meine Bilder Zoome und zoome und z...... Sind ebenfalls Strukturen zu sehen, die mir auf den normalen Ausgabemedien und Ausdrucken gar nicht aufgefallen wären.

viele Grüsse

Michael


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Gast U-h-rsprung

Hallo Tobi,

der Effekt tritt verstärkt auf, wenn Du große Flächen in einem eigentlich kontrastarmen Bild hast. Der Bildprozessor versucht den Kontrast zu verstärken und dadurch wird auch das Rauschen deutlicher sichtbar.

Einen Tod muss man sterben, wenn man in diesen Bereich vordringt. Wenn es denn z.B. eine Motorhaube bildfüllend ist, könnte man vielleicht drüber nachdenken die Rauschunterdrückung (neu Rauschfilter) doch mal zu verwenden. Das aber dann wirklich nur in Ausnahmefällen. Im Zweifel würde ich mich immer für den Erhalt feiner Strukturen entscheiden.

Deine PEN-F und E-M10 könnten ja schon aufgrund der verschiedenen Sensoren unterschiedliche Ergbnisse in dieser Hinsicht liefern. Vielleicht liefert eine gefälligere Ergebnisse?

Siehst Du das Rauschen auch beim Print?

Viele Grüße

Frank


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Dinge die einen bei 100% oder größer stören sind in der Regel weniger Probleme am Bild, sondern meist das Fehlen eines Hobbys. ;)

Zu den "Dingen", die jemanden bei 100% stören könnten, gehört auch die Unschärfe eines Fotos.

Mag sein, dass Du diese bewertest, indem das entsprechende Foto an die Pixelgröße Deines Screens angepasst wird, aber ich mache mir diesbezüglich in erster Linie einen Eindruck in der 1:1-Ansicht.

Viele Grüße Volker


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Mich persönlich störts nicht, ich entrausche auch die meisten meiner ISO 1600 Bilder nicht weil man es in der Ausgabe einfach nicht sieht.

Ich vermute, dass Du mit vorstehender Aussage Dich nicht auf Chromarauschen beziehst?

Mal ganz abgesehen davon: Nicht jeder macht mit der E-M1 Landschaftsaufnahmen u. ä., bei denen häufig wenig bis gar nicht gecropped wird. Bei den Aufnahmen, die ein Croppen notwendig machen, wirkt sich die Beobachtung des Threadstarters m. E. durchaus anders aus.

Viele Grüße Volker


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