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[Reparatur] OM-D E-M10MII: IBIS unbrauchbar bei Brennweiten > 100mm


kdww

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Normal oder ein Problem:

Ich nutze ein Canon EF-S 55-250 STM mit Traumfliegeradapter.

Der im Objektiv integrierte Stabi funktionert einwandfrei (dabei geht der IBIS aus, das ist ja korrekt)

Schalte ich den Objektivstabi aus, dann springt der IBIS an, soweit auch korrekt.

Bis etwa 100mm Brennweite ist alles ok, der IBIS arbeitet, darüber fängt der IBIS an sehr laut zu werden, das Bild springt in der Gegend rum, Aufnahmen sind verwackelt. Man merkt richtig, wie es sich aufschaukelt und immer schlimmer wird. Lässt man den Auslöser los und started dann neu, da beginnt das Spiel von neuem.

Die Brennweiten werden von der Kamera korrekt angezeigt.

Ich hatte das schon mal mit einem adaptierten 500mm Objektiv (Danubia mit T2 Adapter) beobachtet, da hatte ich aber angenommen, die 500mm überfordern den IBIS massiv, da knallte der Sensor von einer Ecke in die andere. Edit: Die 500mm waren korrekt eingestellt.

Kann das Verhalten jemand bestätigen


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Die Brennweiten werden von der Kamera korrekt angezeigt.

Das heißt, Du hast die Brennweiten der adaptierten Fremdobjektive jeweils korrekt eingegeben (Bedienungsanleitung Seite 58)? Die automatische Übernahme der Brennweiten-Informationen für den Stabi funktioniert nur bei FT/μFT-Objektiven.


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Ja, bei dem 500mm wird die manuelle Einstellung übernommen, kann man kontrollieren, indem die Brennweiter mal auf 10mm gesetzt wird, dann ist Ruhe, allerdings reicht natürlich der Stabi dann nicht.

Das beschriebene Zoom überträgt die Brennweite korrekt zur Kamera, die wird beim verstellen auch korrekt angezeigt und der Stabi wird bei 55mm deutlich ruhiger, daher gehe ich davon aus, dass die Brennweite nicht nur angezeigt, sondern auch für den Stabi übernommen wird.

Ein probeweises Einstellen der Brennweite in der Kamera auf 10mm bringt mit dem Zoom keinerlei Änderung im Verhalten, bei Brennweite 55mm recht leise und ok mit zunehmender Brennweite lauter und starkes springen.

Grenze liegt nach intensiverem Probieren etwas höher (ca 135mm), aber dann fängt das definitiv an.


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Wenn an der Kamera Fremdobjektive verwendet werden, dann musst Du der Kamera auch mitteilen um welche Brennweite es sich handelt. Zu finden im Menue C unter "Bildstabilisation" - "Brennweite".

Hier stellst Du die effektive Brennweite deiner manuellen Linse ein. Dann sollte der Stabi funktionieren.


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Genau das habe ich gemacht.

An dem manuellen 500mm Objektiv mit T2 Adapter funktioniert das auch. Aber der Stabi (Sensor) knallt regelrecht von einem Anschlag in den anderen. Stelle ich testweise eine kleinere Brennweite ein, dann reduziert sich das. Letzendlich kann man das auch mit abgenommenem Objektiv sehen, wie der Sensor mit einem hub von 3-4mm von einer zur anderen Seite springt.

An dem adaptierten Canon 55-250mm übernimmt die Kamera eindeutig nachvollziehbar die Brennweite die das Objektiv liefert (die wird auch angezeigt und stimmt mit dem Objektiv überein). Die manuelle EInstellung an der Kamera wird wie bei Oly Linsen ignoriert. Es ist auch eindeutig zu beobachten, daß der Stabi sich syncron zur Brennweite verhält: 55mm - etwa 135mm arbeitet er korrekt. Darüber fängt das "Schwingen" an und es wird vermutlich überkompensiert.


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Das Verhalten vom Stabi ist doch ein deutlicher Beweis das die Kamera und Objektiv nicht kommunizieren können , woher auch . Die übermittelte Brennweite reicht dafür nicht aus .In der Kamera abgeschaltet funktioniert der Stabi im Objektiv tadellos wie du beschreibst , also wo liegt das Problem ?

Gruß Johann


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Der Titel Deines Threads ist falsch: Nicht der IBIS sondern Dein OIS ist unbrauchbar; den solltest Du abschalten. Gruß, Hermann

Wieso ist der OBIS unbrauchbar? Im Eingangspost schreibe ich doch klar, der OBIS funktioniert. Also ist der brauchbar.

Irgendwie scheine ich mich unklar aus zudrücken, daher noch mal:

Fall 1: Objektivstabi ein, die Kamera deaktiviert völlig korrekt den IBIS. Stabilisierung = OK

Fall 2: Ich schalte den Objektivstabi am Objektiv aus, der ist dann auch aus, dann aktiviert die Kamera den IBIS. Von 55mm bis etwa 100-135mm Brennweite ist alles Ok, der IBIS arbeitet völlig normal. Erhöhe ich die Brennweite am Objektiv bis 250mm weiter , dann fängt die Regelung des IBIS an unstabil zu werden und zwar sehr deutlich in Abhängigkeit von der Brennweiteneinstellung. Je weiter Richtung 250mm desto stärker ist der Effekt!

Wenn die Komunikation mit dem Objektiv angeblich nicht funktioniert, woher weiss die Kamera dann, dass sie das Verhalten des IBIS ändern soll? Die Anzeige auf dem Display zeigt exakt die am Objektiv eingestellte Brennweite an. Und es gibt sicherlich nicht zwei verschiedene Breinnweitenwerte vom Objektiv an die Kamera, von denen einer für den IBIS und ein Zweiter Wert nur für die Anzeige ist.

Daher ganz klar, das Fehlverhalten des IBIS ist direkt von der Brennweite abhängig.

Stelle ich die Brennweite wie mehrfach vorgeschlagen, manuell an der ein, ändert das überhaupt nichts am Verhalten des IBIS.

Fall 3: Ich nehme mein rein manuelles 500mm Objektiv. Auch hier spinnt der IBIS ab etwa 135mm! Darunter ist alles in Ordnung. Bei 500mm ist das natürlich noch übler als bei 250mm.

- Die Kamera erkennt die Brennweite korrekt auch mit dem adaptierten Objektiv - Der IBIS hat > 135mm Probleme, das lässt sich mit abgenommenem Objektiv prüfen: Die Brennweite manuell einstellen und sehen / hören, was der IBIS beim Drücken des Auslösers macht. - Das verhalten tritt Unabhängig davon auf, ob die Brennweite manuell eingegebenoder automatisch vom Objektiv übernommen wird. - Das der IBIS mehr Hub bei größeren Brennweiten machen muss ist klar, daß er dabei etwas lauter wird ist auch keine Frage. - Eine maximale Brennweite bis zu der der IBIS einsetzbar ist, wird nicht angegeben, die manuelle Einstellung geht bis 1000mm, also werden die wohl unterstützt.

Möglicherweise hat meiner einfach einen Defekt.

Es wäre nett, wenn das mal jemand mit seiner OM-D E-M10II testen könnte. Danke


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Freihand und auch abgestützt, aber kein Stativ. Auf dem Stativ habe ich den Stabi nie an.

Freihand suche ich immer einen festen Stand und verwende den Sucher!

Das lässt sich auch durch bewusstes wackeln nicht provozieren.

Es ist einfach da, auch die Einstellung des Stabi Modus hat keinen Einfluss.


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Nutze den Objektivstabi oder reduziere das halb Durchdrücken des Auslösers auf ein absolutes Minimum oder kaufe dir native Objektive. Dass du den Stabi unter den von dir geschilderten Umständen an die physikalischen/technischen Grenzen bringst klingt jedenfalls plausibel.


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Also wenn Du an kein mFT-Objektiv (auch nicht über einen Händler) zum Testen kommen kannst, dann sehe ich nur die Möglichkeit, dass Du Dich an den Service wendest und dort das Problem schilderst bzw. die Kamera einsendest. Letztlich hast Du ja noch Garantie auf Deine Kamera.

Viel Erfolg

Wolfgang


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Das würde mein Problem bestätigen, danke.

Anfangen tut es etwa bei 135mm das ist ja nicht wirklich viel.

Verwunderlich ist, dass Oly dann den Einstellbereich bis 1000mm hat.

Da habe ich mich mal wieder blenden lassen (Werbung und Foren).

Mein Fazit daraus ist, dass auich bei Kameras mit IBIS ein längeres Tele nur Sinn macht, wenn das Objektiv selbst einen auf die Brennweite angepassten Stabi hat. Die Dual Stabi versionen mal aussen vor gelassen.

So gesehen stimmt mein Titel schon.


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Ich will noch eine Anfrage beim Service starten.

Denn 135mm oder 200mm sollte doch für die hochgelobten OLY Stabis kein Problem sein. Zumal 1000mm einstellbar sind.

Ist jetzt mit dem 55-250 nicht das Riesenthema, da geht der objektiveigene Stabi sehr gut.


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Ich habe neben der E-M1.1 noch die E-M10.1. ich kann das Verhalten mit dem 40-150er plus MC14 bei dann 210 mm nicht nicht nach vollziehen. Man kann den Stabi zwar arbeiten hören aber ruckelnde Bilder seh ich da nicht. Weder mit der einen noch mit der anderen Kamera. Selbst mit meinem alten 70-300 er habe ich nen ruhiges Sucherbild. Lauter ist das Arbeitsgeräusch des Stabis auch nicht. Vielleicht ist ja tatsächlich was faul mit Deinem Stabi.


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Naja, es kommt außer auf die Brennweite natürlich auch darauf an, wie stark man selbst zittert.

Nicht umsonst baut aber auch Olympus in das 4/300 einen Objektivstabi ein.

Bei 210 mm (2,8/150 + MC-14) hatte ich aber noch nie ein Problem.


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Naja, es kommt außer auf die Brennweite natürlich auch darauf an, wie stark man selbst zittert.

Nicht umsonst baut aber auch Olympus in das 4/300 einen Objektivstabi ein.

Bei 210 mm (2,8/150 + MC-14) hatte ich aber noch nie ein Problem.

Habe gerade noch was getestet:

Kamera auf den Tischgelegt, Ruhe,

dann Kamera leicht an einer Ecke angehoben Stabi spinnt,

Kamera wieder hingelegt, Stabi beruhigt sich nicht, obwohl die Kamera wieder stabil liegt.

Das deutet für mich sehr stark auf einen Defekt hin.

Eventuell reichen die Erschütterungen durch den spinnenden Stabi, das der sich nicht mehr beruhigt.

Und ich glaube bei großen Brennweiten ist ein optimal angepasster Stabi im Objektiv besser als die universllösung IBIS


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Nur mal so aus Spaß...

Gerade sehe ich, dass Du mit Patona-Akkus Deine E-M10 II betreibst. Versuche es doch einfach einmal mit dem originalen Oly-Akku, bevor Du die Kamera auf die Reise zum Service schickst... Gerade bei der Stromversorgung sind die Olys schon mal ein wenig zickig. So ist ein regelmäßiges Reinigen der stromführenden Kontakte nie verkehrt, und es hat allem Anschein nach auch schon hier und dort merkwürdige Verhaltensweisen mit geklonten Akkus gegeben...


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