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Huawei P20 vs Proficam


fotonoid

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https://petapixel.com/2018/04/20/huawei-p20-pro-vs-canon-5ds-r-im-stunned/

Bin zufällig drauf gestossen.

Es ist zumindest erstaunlich wie nah die Bilder beieinander liegen wenn der Anwender zum Beispiel die Bilder nur online nutzen will.

Am interessantesten fand ich weiter unten im Artikel den LOW LIGHT MODE vom Handy. Erstaunlich, wirklich. (Das Bild in der Dusche)

Ich weiss, Physik kann man nicht besiegen, Sensorgrösse etc., aber wen juckts wenn die Bilder nachher am Handydisplay online gestellt nicht mehr zu unterscheiden sind. Oder?

Hier stellt sich mir als nicht Hardwarespezialist die Frage warum die Entwicklung hier so schnell voran geht und im 4:3 Lager sich in den letzten 5 Jahren nichts bahnbrechendes getan hat.

Demnächst mache ich dann bei schlechtem Licht die Bilder mit dem Handy .... :-))))))

Grüße Markus


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Na ja, für 900 Euro sollte man das auch erwarten dürfen. Ich sehe da nicht wirklich bahnbrechende Neuerungen. Allerdings finde ich das, was Highend-Smartphones mittlerweile aufs Bild bringen, durchaus beeindruckend, nicht zuletzt unter Zuhilfenahme massiver Bildoptimierung.

Diesbezüglich habe ich den Eindruck, dass teure Hardware zunehmend durch geschickte Bildaufbereitung erstzt (werden) wird.

Warum allerdings sind die ganzen tollen Beispielbilder nur mit statischen Motiven versehen?! :-)


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Sehe ich genauso. Mittlerweile kann man mit vielen Smartphone auch in RAW Fotografieren, nur was dabei heraus kommt ist grauenhaft schlecht. Die Software macht's möglich.

Trotzdem wird ein Smartphone das Feeling des Fotografieren für mich nie ersetzen :)


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Dann machen wir das so:

Bilder Handy von Huawei vor 5 Jahren / jetzt

Bilder mft Sensor vor 5 Jahren / jetzt

Da fällt mir auf das auch in "unserem" Bereich doch auch viel mit interner Bildoptimierung zu tun hat und nicht so viel mit dem Sensor.


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. Ich sehe da nicht wirklich bahnbrechende Neuerungen.

Immerhin hat Huawei zusammen mit Leica das Prinzip der Zweiäugigen schon im P9 in neuer Form wiedergeboren. Da die eine Cam nur SW-empfindlich ist, bringt das einen beträchtlichen Startvorteil - das Bayer-Pattern wirkt schliesslich wie ein Graufilter, das zwei Blenden frisst. Weil die Ergebnisse beider Cams zusammengerechnet werden, ist die Photonenausbeute viel höher als der kleine Sensor vermuten lässt. Als fetter Beifang geht dabei der Stereo-Blick ins Netz: So kann die Kamera für jeden Bildpunkt die Entfernung errechnen und durch Verwischung des Hintergrunds Freistellungseffekte erzielen. Das Prinzip hat Potential.

Es lässt sich leider nicht so einfach auf andere Systeme übertragen- wer möchte schon mit einer Doppel-M1 oder gar Doppel-5D durch die Landschaft rennen?

Die "Zweiäugige" hat aber auch Nachteile. Da die beiden Cams extrem genau ausgerichtet sein müssen, lässt sich wohl kein Bildstabi realisieren. Und sie funktioniert auch beim P20 nur optimal, wenn man die Cams mit der 28mm-Linse nutzt. Das kann bei Personenaufnahmen bekanntlich Probleme schaffen. Wenn dann die Freundin einen Rüssel trägt oder zum Hängebauchschwein mutiert, sind auch eingefleischte Huaweisten von den Vorteilen anderer Systeme zu überzeugen.

Das P20 bringt m.E aber auch wichtige neue Aspekte in die Sensorgrössendiskussion. Bislang wurde ja stets behauptet, man brauchte für ISO100000 und mehr riesige Sensel - da seien die Photonen schliesslich knapp und könnten sonst gar nicht eingefangen werden. So knapp können sie aber nicht sein- sonst wäre beim P20 alles schwarz. Möglicherweise darf jetzt die ganze Quanteneffizienzdiskussion zurück auf "Los".


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Interessanter Bericht, und die Qualität ist in der Tat beeindruckend. Bei den Bildern von der Ziegelwand bekam ich den Eindruck daß sie vom Handy sogar schärfer sind.

Etwas schade, daß er den 1:1-"Vollformat"-Crop aus der Dusche schuldig geblieben ist. Da hätte ich doch jetzt mal gerne gesehen wie viel besser das ist.

André


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Ich bin ja bekennender Smartybildereinfänger - seit meinem Samsung Note I ..... und ja es gibt Stärken und Schwächen - eigentlich wie bei jedem System. Ich habe sogar einmal einen Artikel auf meiner HP darüber geschrieben...

Es sind noch immer 3 Wichtige Punkte zu beachten:

1tens: das Licht muss passen

2tens und wenn das Licht nicht passt is nix mit Bild

3 tens und wichtigstes: das Licht muss passen

Wenn du diese 3 Punkte beachtest, können schon mal recht gute Bilder eingefangen werden. Wenn du dann noch den Trunschuhzoom machst, passt es recht gut.

Und ja, es ist keine Olympuskamera mit PRO Objektiven und nun sind wir beim Geld -

zackenschaf: 900 Euro soll man das auch erwarten dürfen

Was kostet denn eine Oly mit Objektiv? ......und du hast einen MiniBildschirm und kannst nur bildereinfangen.... auf der anderen Seite hast du einen tollen Computer mit Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Internetzzugang, Telefon, Adressbuch .....

Ist halt immer eine Frage des persönlichen Gustos.....

Ich habe zur Zeit übrigens ein P10 incl DualZeissdingens.....


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Die Lumias 808 und 1020 konnten sich schon 2012 & 2013 mit Profi Cams messen. Nokia hat dem Markt gezeigt was geht. Schade das die nicht weiter gemacht haben.

Ein Vergleich bezüglich der BQ von den alten Lumias und dem Huawei würde mich interessieren.

Wahrscheinlich gewinnt das p20 pro, aber nicht haushoch.

Aber trotzdem eine gute Cam. Und jetzt auch schön schlank.


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Der Artikel zeigt sehr schön , was mit intelligenter Software seitens des Handys möglich ist.

Die Frage ist, warum die Hersteller "echter" Kameras sowas nicht implementieren. Die Ergebnisse sollten beeindruckend sein. Wollen die uns loswerden?

Ich für meinen Teil bin seit Samstag auf Reisen. 5 Wochen mit dem womo durch Europa .

Foto mit dem Note 8.

Sonst keine Kamera an Bord. Wird auch nicht vermisst.


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Warum allerdings sind die ganzen tollen Beispielbilder nur mit statischen Motiven versehen?! :-)

Berechtigte Frage!

Vollkommen klar, dass die modernen Smartphones hinsichtlich der BQ einiges zu bieten haben. Und wer einerseits keine umfangreiche Ausrüstung mitschleppen will oder kann, oder andererseits sowieso keine hohen Ansprüche an die Bilder hat, für den sind die Bilder aus dem Smartphone absolut ausreichend. Es gilt ja immer noch, dass die Kamera die beste ist, die man dabei hat.

Man sollte sich aber keine falschen Vorstellungen davon machen, was man mit dem Ausgangsmaterial am Rechner noch machen kann, da ist dann schnell die Luft raus.

Und um noch ein Beispiel zu bringen, hier zwei Beispielbilder, die wir im Urlaub gemacht haben. Kein Anspruch auf hohe Qualität. Wurde auch mit unterschiedlichen Aufnahmepositionen gemacht, aber ich denke, der Effekt wird klar. Auch für diejenigen, die immer auf Blende 4, und der damit mangelnden Freistell-Möglichkeiten rumreiten.

HG

Martin

p.s. der Wein ist übrigens durchaus empfehlenswert! ;-)


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Schau mal hier

https://www.photigy.com/iphone-vs-hasselblad-still-thinking-buying-new-camera/

Leider kann ich die nicht die Urlaubsfotos eines gutes Freundes zeigen, die er während seines Trips in Vietnam, Kambodscha und Thailand gemacht hat. ALLES mit iPhone 6. Sein XXL Fotobuch ist gespickt mit KUNST und feinster Doku. Hat mich fast sprachlos gemacht. Nicht so ein 0815 Touri-Kram den man sonst so sieht, in Foren und so, selbst wenn er mit Wechselobjektivcams gemacht wurde... ;)


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Das ist nicht das, was ich zu sagen versuchte! Natürlich kann ein einfallsreicher und kreativer Fotograf mit einem Smartphone viel bessere Dokus und "Kunst" erstellen, als ein "normaler Knipser" mit einer High-Tech-Cam. Es gibt Communities und Foren zu Hauf zu dem Thema. Aber das macht "gute Fotografie" ja im Grundsatz aus, vollkommen unabhängig von der Technik, die verwendet wurde. Die Kameras von Ansel Adams sind den heutigen Smartphones technisch weit unterlegen, trotzdem hat der Mann damit großartige Bilder gemacht.

Man sollte aber die technischen Grenzen kennen. Wenn das alles so durchgängig überzeugend wäre, dann würde niemand mehr E-M1 o.ä. kaufen. Warum tun wir das?


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Schaut Euch die Umsätze an, die mit Smartphones gemacht werden. Dann guckt Ihr mal, was Kameras so einbringen.

Die eingebaute Kamera ist mittlerweile das wichtigste Differenzierungsmerkmal eines Smartphones, und der wichtigste Grund, sein altes zu ersetzen. Was Forschung und Entwicklung angeht, ist das einfach der Bereich, wo die Musik spielt. Von der Bedienung muss man da noch gar nicht anfangen…

Klaus


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Und um noch ein Beispiel zu bringen, hier zwei Beispielbilder, die wir im Urlaub gemacht haben. Kein Anspruch auf hohe Qualität. Wurde auch mit unterschiedlichen Aufnahmepositionen gemacht, aber ich denke, der Effekt wird klar.

Der Effekt heisst "Pawlowscher Reflex" :-)


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Ich werfe mal ein Konzept in die Runde welches ich schon länger beobachte - L16 Light. Viele preiswerte handelsübliche Optiken sammeln genügend Licht parallel ein. Wenn das fliegt (vielleicht nicht in Version 1 - aber in Version X), sind wir der Eierlegendenwollmilchsau ein deutliches Stück näher gekommen. Mir ist noch nicht so richtig klar, wie man 16 Image Pipelines parallel oder unmerklich sequenziell prozessieren will - aber das ist mit Rechenpower lösbar. Aktuell scheint das offline auf einem Rechner zu passieren.

Hersteller: https://light.co/camera

HEISE: https://www.heise.de/foto/meldung/Kamera-mit-16-Objektiven-Light-L16-kommt-nach-Deutschland-3998566.html

Review Petapixel: https://petapixel.com/2017/12/08/review-light-l16-brilliant-braindead/

Formfaktor: Handy Kosten: DSLR Bildqualität: Seht selber


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Die "Zweiäugige" hat aber auch Nachteile. Da die beiden Cams extrem genau ausgerichtet sein müssen, lässt sich wohl kein Bildstabi realisieren.

Ich denke, daß nicht die Kameras genau ausgerichtet werden, sondern die Bilder nach den Bildinhalten durch Software, wie ja auch beim Stacking bei "richtigen" Kameras.


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