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Martin Groth

DOF mFT - KB

Empfohlene Beiträge

Moin allerseits,

Ihr kennt sicher diesen Beitrag schon?

https://www.43rumors.com/a-bit-of-everything-707/

Für mich war das ganz spannend, so habe ich das hinsichtlich der Schärfentiefe im Vergleich der Sensoren noch nicht gekannt.

Viele Grüße

Martin


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so habe ich das hinsichtlich der Schärfentiefe im Vergleich der Sensoren noch nicht gekannt.

Doch, hast Du ;)

Er hat's nur nochmal schön aufbereitet.


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Er hat's nur nochmal schön aufbereitet.

Ja, kann sein. In der Konsequenz war mir das aber nicht so präsent. Dass sich nämlich die Schärfentiefe bei identischer Brennweite im Vergleich zwischen den Sensortypen nur unwesentlich ändert, und dieser vergleichsweise geringe Unterschied liegt am Pixel-Abstand oder/und der Pixelgröße. Das wird ja landläufig häufig noch vehement anders kommuniziert.

Hat er gut gemacht, finde ich!


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Dass sich nämlich die Schärfentiefe bei identischer Brennweite im Vergleich zwischen den Sensortypen nur unwesentlich ändert,

Dass das weniger kommuniziert wird, liegt vermutlich daran, dass es kaum Praxisrelevanz hat.

Man vergleicht halt eher äquivalente statt identische Brennweiten ;)


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Genauso ist es - und ich fürchte, dieser Thread verschlimmert die weit verbreiteten Verständnisprobleme nur noch...


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Ach wo. Also, ein bisschen mehr verstehen als nur die Multiplikation mit Cropfaktor 2 können wir mFTler auch ;)


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Würde ich nicht sagen. MMn genau gegenteilig. Gerade das Beispiel im Video, wo er das selbe Objektiv auf mFT adaptiert, finde ich absolut einleuchtend. Endlich mal verständlich erklärt!


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Ich habe mich bisher mit der Vorstellung beholfen, dass sich, wenn ich aus der Mitte des Sensors meiner Canon 5D ein Stück in mFT-Größe rausschneide, vermutlich eher nichts am Bild ändert.

Kurz bevor ich zu Schere und Feile gegriffen habe, hat mich glücklicherweise nochmal jemand darauf hingewiesen, dass man das auch recht gut in der Bildbearbeitung simulieren kann ;)


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Ich habe mich bisher mit der Vorstellung beholfen, dass sich, wenn ich aus der Mitte des Sensors meiner Canon 5D ein Stück in mFT-Größe rausschneide, vermutlich eher nichts am Bild ändert.

Jedenfalls dann nicht, wenn es Dir gelungen ist, das Zentrum eines schwarzen Lochs zu fotografieren.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch


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Bei Schwarze-Löcher-Fotografie ist mFT natürlich im Vorteil, weil die immense Gravitation vom kleinen Sensor weniger Licht abziehen kann als von einem großen. Außerdem biegt sich der kleine weniger stark durch wenn man aufs Zentrum zielt.


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Man könnte höchstens argumentieren, dass in der Mitte des Canon-Sensors die Rauschpixel fehlen, weil ein rausgeschnittenes Stück nicht rauscht.

Aber das ist so, als wenn man einen Spiegel fotografiert: Der Fokus liegt auf das Gespiegelte und nicht auf der Spiegeloberfläche.

Genau so ist es, wenn man das Zentrum eines schwarzen Lochs fotografiert. Sämtliche Rauschpixel verschwinden hinter dem sogenannten Ereignishorizont und werden vom SL aufgesaugt.

Irgendwann in 20 Mrd. Jahren explodiert das Ganze und es entsteht ein Universum nur aus Rauschpixel.

Die Bewohner dieses beverauschten Universums nennen sich "Olympioniken".

Na so ein Zufall aber auch!


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Mag sein, aber es hat ke8ne wirkliche praxistelevanz. Wir müssen bildwinkel vergleichen, wenn denn schon verglichen werden soll.


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Gast

Für manche ist es aber der wesentliche Inhalt des Hobbys ;)


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Ich weiß, dieser Faden ist schon über ein Jahr alt. Ich bin heute bei der Suche nach etwas anderem zufällig darüber gestolpert. Und ich finde, daß man Irrtümer, Mißverständnisse und Falschinformationen nicht einfach unwidersprochen stehenlassen kann.

.

Am 26.6.2018 um 10:13 schrieb Martin Groth:

Ihr kennt sicher diesen Beitrag schon? [...] so habe ich das hinsichtlich der Schärfentiefe im Vergleich der Sensoren noch nicht gekannt.

Natürlich nicht. Ist ja auch Blödsinn.

.

Am 26.6.2018 um 11:14 schrieb Martin Groth:

Daß sich nämlich die Schärfentiefe bei gleicher Brennweite im Vergleich zwischen den Sensortypen nur unwesentlich ändert ...

Doch, selbstverständlich ändert sie sich, und zwar wesentlich. Denk doch einfach selber einmal ein bißchen mit! Herrschaftszeiten – du weißt doch, was Schärfentiefe ist und wie sie definiert ist. Der Pixelabstand kommt in den Schärfentiefe-Formeln überhaupt nicht vor.

.

Am 26.6.2018 um 11:14 schrieb Martin Groth:

... und dieser vergleichsweise geringe Unterschied liegt am Pixel-Abstand oder/und der Pixelgröße.

Seufz.

Nein. Pixelgröße bzw. -abstand haben mit Schärfentiefe nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Aus dem Pixelabstand läßt sich eine obere Schranke für die Maximalschärfe herleiten, und diese (also die obere Schranke, nicht die Maximalschärfe) liegt umso höher, je kleiner jener ist. Doch das hat mit Schärfentiefe nichts zu tun, denn da geht es nicht um maximale, sondern um die für den Betrachter gerade noch ausreichende Schärfe. Wie groß der dazugehörige Streukreisdurchmesser höchstens sein darf, hängt von verschiedenen Faktoren ab – aber ganz sicher nicht vom Pixelabstand. Denn an der Grenze zwischen "noch hinreichend scharf" und "nicht mehr scharf" sind die entsprechenden Streukreise viele Pixeldurchmesser groß. Und ob sich in so einem Streukreis einige große oder viele kleine Pixel tummeln, ist doch vollkommen egal.

Bei gleicher Entfernung und gleicher Blende ist die Schärfentiefe bei gleicher Brennweite proportional und bei gleichem Bildwinkel umgekehrt proportional zur linearen Größe des Aufnahmeformates. Und zwar deshalb, weil sich die Schärfentiefe proportional zum Streukreisdurchmesser und umgekehrt proportional zum Quadrat der Brennweite verhält. Also – doppelte Sensorgröße gibt doppelte Schärfentiefe (bei gleicher Brennweite) bzw. halbe Schärfentiefe (bei gleichem Bildwinkel).

Üblicherweise vergleicht man die Schärfentiefen gleicher Bilder, also gleiche Bildwinkel – und damit: äquivalente Brennweiten. Doch der Fall gleicher Brennweiten ist ebenfalls praxisrelevant – nämlich dann, wenn man ein Objektiv an eine Kamera adaptiert, deren Aufnahmeformat kleiner ist als das, für welches das Objektiv ursprünglich vorgesehen war. In so einem Falle würde man wissen wollen, was von der Schärfentiefeskala am Objektiv zu halten sei bzw. von den seitens des Objektivherstellers herausgegebenen Schärfentiefetabellen.

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