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Gotti

Bildwahrheit - Beweisbilder

Empfohlene Beiträge

Ich habe ein Beweisbild!! Ja ich habe ein Foto gemacht und kann damit beweisen, dass ......

Wer kennt das nicht? Aber wie weit ist es her damit???

Hier in der Ruhe und Abgeschiedenheit des Weinviertels. Retz die Stadt des Weines und der - https://de.wikipedia.org/wiki/Julia_%E2%80%93_Eine_ungew%C3%B6hnliche_Frau - weit und breit nur Ruhe und Ruhe!


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Von wegen Ruhe und ... ! Also ich kenne das so!!

Da kann man doch kein Bild einfangen ohne einen Flieger in der Linse zu haben. Der Flughafen ist doch gleich ums Eck. Ich will mein Geld zurück!


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Wo fängt es an? Wo hört es auf?

Schon bei der Wahl der Perspektive und des Bildausschnittes fängt die Manipulation an. Weiter geht es über die Kontrastverstärkung bzw. Weichzeichnung und den Einsatz von HDR u.a. technischen Mitteln wie Vignettierung oder Filtern aller Art. Kommen wir zur Langzeitbelichtung zum Entfernen beweglicher Objekte oder den gezielten Einsatz von Licht über Blitze und Reflektoren oder dem Auslösen im "genau richtigen Moment". Vom Wegstempeln der Pickel oder Flugzeuge, vom Verschlanken der Taille oder dem Zeichnen eines Sixpacks, dem Verdichten der Haare oder den Aufblasen des Bizeps ganz zu schweigen.

Als Fotografen stehen wir irgendwo zwischen "Bildaussage" und "Manipulation der Realität". Wo die moralische Grenze liegt, ist eine Charakterfrage.


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Ein bisschen nachdenken hilft ;-)

Ich verstehe das so was er meint: Man will ein Ort fotografieren und das Foto am Ende zeigt ein idyllisches Fleckchen voller Ruhe und Abgeschiedenheit. In Wahrheit ist der Ort voll mit Lärm und Abgase.

Das Foto mit vermeintlich idyllischen Motiv ist in Wahrheit so, dass die unschönen Elemente raus retuschiert wurde und durch einige Änderungen die Stimmungswirkung angehoben.

Damit will man meinen, wenn man in den Urlaubsprospekten einen Urlaubsort gefunden hat. Das Bild vermittelt Erholung und Entspannung pur. Und das auch sehr preiswert! Gebucht und die Vorfreude steigt. Endlich der ersehnte Tag und rein in den Flieger. Nach Stunden ist man gelandet und wird per Shuttle zum Ort gebracht.

Dann die große Ernüchterung: Der vermeintlich erholsame Ort, den man gebucht hat, entpuppt sich als sehr lebhafter und lauter Ort. Flugzeuge, Baustelle und grölende Sangria trinkende Jugendliche, die im Technobeat wie in Trance hopsen.

Na ... ? ;-) Klar will man das Geld wieder ...

Gruß Pit


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Als Fotografen stehen wir irgendwo zwischen "Bildaussage" und "Manipulation der Realität". Wo die moralische Grenze liegt, ist eine

ich erinnere mich noch sehr gut an die Manipulation eines Bildes, sehr zu Nachteil eines Grünen-Politikers um ihn als Krawall-Demonstrant darzustellen. So kann man das Volk aufwiegeln. Kommt von der bildenden Zeitung ...

vom Verschlanken der Taille oder dem Zeichnen eines Sixpacks, dem Verdichten der Haare oder den Aufblasen des Bizeps ganz zu schweigen.

Da gibt es zwei Möglichkeiten: - die günstigste: Fotograf und Photoshop - die teuerste: Chirurg und Implantate/Absaugung

;-)


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Trink erst mal einen richtig starken Kaffee ;-)

... nee, wo sind die Grenzen und was machen wir wenn wir an sämtlichen Schiebern in LR/PS/Affi... herum ziehen um Retuschiert/Lichter/Schatten/Stimmungen zu erzeugen die SO NIE da waren - ist das noch real? ;)

... das meine ich mit "und"! Für mich ein völlig normaler Vorgang der bei uns den Ursprung findet. ;-)

Damit schließe ich jetzt mal den Sensationsjournalismus aus der (ab & an) bewusst manipuliert bzw. völlig verändert um Aufmerksamkeit zu erlangen (nur in Wort mindestens genauso brutal und verächtlich ist).;-)

... ein NIE endendes Thema ... und ich wünsche mir von Anbeginn in der öffentlich, darstellenden Fotografie, das die Veränderungen (Manipulationen) mit angegeben werden!


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Meine Bilder, egal wieviel verändert oder retuschiert wurde, entsprechen immer der Realität, wie ich sie gesehen habe ;)


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Tja ich weiß, das Thema endet nie ;-)

Man kann auch mit OOC manipulieren. Man nimmt nur den Ausschnitt, dass die Aussage ganz anders wird.

Damit schließe ich jetzt mal den Sensationsjournalismus aus der (ab & an) bewusst manipuliert bzw. völlig verändert um Aufmerksamkeit zu erlangen. ;-)

Es müssen keine Fotos sein, auch Falschdarstellungen und Verdrehungen der Tatsachen in Form von Worten. Und auffällig ist: Manche Menschen wollen das auch glauben auch wenn die falsch sind. Und wenn man versucht, ihn weis zu machen dass die Darstellung falsch sind, wird er richtig böse und besteht darauf, dass die Falschaussage "richtig" ist.

Aber das kennen wir alle zur Genüge. Machen wir "richtige" Bilder ;-)

Gruß Pit Der jetzt seine zweite Tasse Kaffee holt ...


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Gast U-h-rsprung

Und auffällig ist: Manche Menschen wollen das auch glauben auch wenn die falsch sind.

In gemäßigter Form betrifft das glaube ich die meisten Leute. Schon wenn ich mir eine Tageszeitung kaufe, wähle ich doch die aus, welche eher meine Ansichten vertritt. Besonders deutlich wird das ja auch bei Spiegel und Focus-Lesern.

Es gibt doch sogar Schulungen für Manager wo diese trainiert werden, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu beurteilen.

Die Frage ist nur wer wen manipuliert. Der Journalist uns oder wir den Journalisten, weil wir nur die Zeitung kaufen, die uns unsere vorgefasste Meinung bestätigt. Wären wir bereit in ein Hotel zu ziehen, dass offen und ehrlich mit günstigen Preisen wegen Baulärm wirbt?

Knipsen wir den Strand an unserem Urlaubsort bevor er morgens vom Müll bereinigt wurde oder wollen wir den Daheimgebliebenen die perfekte Urlaubskulisse vorgaukeln? Würden wir hier im Forum als Besitzer eines entsprechenden Objektivs eher Unzulänglichkeiten beim Standard oder Pro-Segment einräumen?

Gotti hat da ein spannendes Thema aufgemacht - manipulieren und manipuliert werden wollen.

Viele Grüße

Frank


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Grenzen?

Als erstes kommt es doch darauf an, wass ich mit meinen Bildern überhaupt erreichen will. Will ich denn "objektiv" berichten? Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich in den meisten Fällen gar nicht unbearbeitete Bilder zeigen will, es geht mir auch selten bis gar nicht darum die "Realität" (was immer das auch sein mag) zu zeigen. Meist geht es eher darum eine (nämlich meine) Sichtweise zu zeigen oder auch ein (auch wieder mein) Gefühl zu zeigen (ob das dann beim Betrachter ankommt ist wieder eine andere Frage). Und da ist es eben aus meiner Sicht auch legitim das in der Post zu bearbeiten bis es passt. Und wie schon richtig gesagt wurde: die Manipulation beginnt eigentlich schon vor dem Auslösen, die Wahl des Zeit- und Standpunktes, der Blick- und der Bildwinkel, die Belichtungsparameter - das alles bestimmt schon mal die Wirkung eines Bildes, noch vor dem Zuschalten von Filtern (Hard- oder Software) und der Bearbeitung am Computer. Also so gesehen gibt es überhaupt keine unmanipulierten Bilder die ein "objektive Realität" zeigen.

Was ich für falsch halte, ist zu denken, dass die Bildmanipulation erst mit der digitalen Fotografie begonnen hat (die Meinung gibt es auch), manipuliert wurde auch schon im analogen Zeitalter, und nicht zu knapp - und auch in der Postbearbeitung.

In dem Sinne, lasst uns die eigenen Bilder so zeigen, wie wir es wollen - und nehmen die anderen Bilder so an, wie sie von anderen gewollt wurden - wie auch immer sie manipuliert wurden.

Andy manipulierend


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Ist "falsche" Belichtung schon Manipulation? Ist eine Manipulation schon Betrug? Ein Foto ist ein Foto und nie die Realität. Ooc ist auch keine Realität, nur besonders sportlich.

Gruß, Hermann

P.S. Während Andy aus Chemnitz schon uploadete, habe ich in Düren noch getippt ;) Aber ich denke, wir sind uns irgendwie ähnlich.


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P.S. Während Andy aus Chemnitz schon uploadete, habe ich in Düren noch getippt ;) Aber ich denke, wir sind uns irgendwie ähnlich.

Vermutlich hast Du Deinen Beitrag schnell noch manipuliert. Ich plädiere zukünftig für OOT-Beiträge! Was die Ähnlichkeit mit Andy angeht, da kommt vielleicht sogar Photoshop an seine Grenzen ;)


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In dem Sinne, lasst uns die eigenen Bilder so zeigen, wie wir es wollen - und nehmen die anderen Bilder so an, wie sie von anderen gewollt wurden - wie auch immer sie manipuliert wurden.

Tja, kenne die Meinungen der Kommentatoren: - Das Bild ist zu bunt - Ein andere Beschnitt bitte - da eine Stellle im Bild, da müsste man retuschieren ...

Es kommt auch darauf an, wie der Einsteller des Bildes die Kommentare annimmt. Wenn er im Bildtext schreibt, warum er sein Bild einstellt und warum er so bearbeitet, dann kann man so stehen lassen ob es einem gefällt oder nicht.

Anders ist, wenn der Bildeinsteller um Tipp oder Verbesserungen bittet: "Wie kann ich das Bild "schön verfälschen" ;-)))

Gruß Pit


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Ist es nicht sogar der Unterschied zwischen Fotografieren (to make a picture) und Knipsen (to take a picture), dass man ein Bild bewusst (!) gestaltet? Sowenig es möglich ist, nicht zu kommunizieren, sowenig ist es möglich, die Realität ungefiltert und neutral fotografisch abzubilden.

Allein die Tatsache, etwas zu fotografieren und etwas anderes nicht, rückt ein Motiv in den Blickpunkt und klammert ein anderes aus. Schmetterlinge sind einfach attraktiver als Schmeißfliegen. Ähnlich verhält es sich mit Blondinen, Kathedralen, Sportwagen, ...


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Was die Ähnlichkeit mit Andy angeht, da kommt vielleicht sogar Photoshop an seine Grenzen ;)

lol - Ich würde Andy nie manipulieren, nur damit er mir ähnlich wird ;)


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Allein die Tatsache, etwas zu fotografieren und etwas anderes nicht, rückt ein Motiv in den Blickpunkt und klammert ein anderes aus. Schmetterlinge sind einfach attraktiver als Schmeißfliegen. Ähnlich verhält es sich mit Blondinen, Kathedralen, Sportwagen, ...

Kann man so nicht sagen, Frank. Denn es gibt sehr viele Fotos von Blondinen mit Sportwagen; es gibt relativ wenig Fotos von Blondinen oder Sportwagen in Kathedralen (wer ist da die Schmeißfliege?) ;)


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