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Ignoriert

Fahrzeuge fotografieren


RoBop

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Es kommt fast gar nicht vor, dass ich wegen Fotos so aufgeregt bin.

Am Wochenende besuche ich ein kleines Oldtimer-Treffen mit 45 Fahrzeugen desselben Typs.

Das Treffen findet auf einem gepflasterten Innenhof alten Gemäuers statt. Sonne soll es am Wochenende satt geben.

Jedenfalls hat mich dort jemand gebeten, Fotos zu machen, wenn ich sowieso dort bin.

Bisher fotografiere ich hauptsächlich LostPlaces und gelegentlich Naturbilder. Bin blutiger Anfänger.

Zu Verfügung habe ich eine E-P3 mit einem 14-42 Objektiv mit Gegenlichtblende und natürlich ein Stativ. ich weiß, es ist nicht die Wucht. Trotzdem versuche ich mir Mühe zu geben.

Ich will mich natürlich nicht blamieren und bin über Vorschläge dankbar.

Alle Autos stehen auf dem Hof verstreut, sicher stehen sie dann auch mal nebeneinander.

Ich würde gerne wissen, welche Grundregeln ihr für so ein Vorhaben beachtet.

Ich werde versuchen Leute bei Unterhalten zu fotografieren und irgendwie wäre eine Art Panorama toll.

Dann mache ich auch Detailfotos von den Fahrzeugen. Als Software nutze ich Lightroom und Photoshop - hier kann ich also auch nachträglich für eine Bearbeitung sorgen. Nichts muss perfekt werden, trotzdem möchte ich die Kamera nicht umsonst mitnehmen und das Ergebnis soll besser sein als ein Schnellfoto mit dem Smartphone.

Die letzten Tage habe ich mal ein anderes Fahrzeug als Testobjekt bei einer abendlichen Stimmung benutzt.


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o.k. hier ein paar Gedanken.

* Entscheide jeweils was du fotografieren willst: einen oder mehr Menschen (dann sind die Autos Hintergrund) oder die Autos. Wenn du bei jedem Bild versuchst beides darzustellen wird die Komposition schwierig.

* Das Stativ würde ich zwar mitnehmen, aber nur falls du in der Dämmerung unterwegs bist einsetzen, sonst bist du ohne viel schneller

* Mach Raw + jpg. Die jpgs zum schnellen Teilen, die Raws, falls du hinterher einzelne Bilder bearbeiten willst um Leute zu beeindrucken

* Bei den Auto: Bildstil vivid, konstrast und Sättigung +1 (aber nicht bei Portraits)

* Mach viele Bilder, geht davon aus dass es anstrengend wird - stundenlanges Fotografieren ist Arbeit, aber es lohnt sich

* Das Bild oben finde ich gelungen, würde nur das untere Drittel abschneiden

* Bei den Auto: versuche Wiederholungen zu finden, das kommt immer gut (Autos in einer Reihe)

* Vielleicht ergeben sich spannende Reflexionen.

Viel Spaß

Gruß, Christoph


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Vielleicht ergeben sich spannende Reflexionen

Vielleicht willst Du aber auch gar keine Reflexionen haben. Reflexionen (die sehr verwirren können) auf Glas (Front-, Seitenscheiben), ggfls. auch auf lackierten Flächen kannst Du vermeiden, wenn Du ein Polfilter auf das Objektiv aufsetzst und durch Drehen das beste Ergebnis herausfindest. Rät Dir Hermann


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Also ich verstehe die Diskussion über Reflexionen nicht. Denn in der Fassung von 15 20 Uhr spricht Hermann nur von Reflexionen von Glasflächen oder lackierten Autoteilen. Wo steht denn da etwas von Metall bzw. Spiegelungen?

Aber egal, mir gefällt - ehrlich gesagt - auch das gezeigte Autoportrait nicht. Das Foto ist so dunkel, dass ich vom Fahrzeug kaum etwas erkennen kann. Das ist vielleicht aber auch ganz gut so, weil ich persönlich solche PS-Protz-Riesenkutschen sowieso nicht mag... ;-) Die recht bodennahe Perspektive finde ich an sich nicht schlecht, aber - abgesehen vom dunklen Gesamteindruck - steht das Fahrzeug einfach irgendwie so mittig da, mit viel kaum zu erkennenden Begleitgrüngerümpel in der unteren Bildhälfte vor dem Fahrzeug. Dazu ist das riesige Auto im Bild doch noch recht klein, und es ist einfach kaum etwas zu sehen. Aus meiner Sicht kann dann auch der noch leicht farbige Himmel da nicht wirklich etwas retten...

Vielleicht wäre es einen Versuch wert, mehr vom nicht ganz uninteressanten Himmel zu zeigen, weil - der Boden sieht irgendwie öde-dunkel aus, und den will (denke ich) keiner sehen. Und das Auto nicht horizontal genau mittig, sondern etwas nach links rücken? Und alles ein wenig heller abbilden?

Nicht böse sein, aber das kommt mir halt so in den Sinn... ;-) Allerdings fotografiere ich selber keine Fahrzeuge, und vielleicht fehlt mir einfach der Sinn für Autofotografie ;-)

Viele Grüße

Wolfgang


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Neben den Menschen und den ganzen Autos gibt es gerade bei Oldtimern viele spannende Details. In meiner Gallerie habe ich z.B. eine Jaguar Kühlerfigur. Sehr schön sind auch Cockpits und Lenkräder, gerade wenn Du mit Freistellung arbeiten kannst. Dein Objektiv ist nicht gerade dafür prädestiniert, aber Schärfentiefe geht ja auch runter, je näher Du ran gehst. Lote also die Naheinstellgrenze des Objektivs aus und nimm dann viele Details auf. Zusätzlich kannst Du vielleicht auch Rückspiegel nutzen, um ein Bild im Bild hinzubekommen, oder Spiegelungen auf den hoffentlich polierten Motorhauben.

Vielleicht bekommst Du auch nette Damen in Kleidern oder elegante Herren in Sakkos dazu, formvollendet aus dem ein oder anderen Oldtimer auszusteigen. Ist immer ein Bild wert. Wenn Du darfst, ist ein Bild aus einem der Wagen auf die ggf. passend zum Event gekleideten Menschen eine nette Idee.

Mach’ Dich nicht verrückt und freue Dich auf die vielen tollen Motive. Viel Erfolg und noch viel mehr Spaß!


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Oldtimer sind etwas wunderschönes und so ein Event fotografisch zu begleiten, kann sehr viel Spaß machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das zu viel "Foto-Gerät" eher hinderlich ist. Die Kombi E-P3 mit 12-42er ist vollkommen ausreichend, Stativ für den Notfall mitnehmen (ich hab's nie gebraucht). Du hast hier in den anderen Beiträgen wertvolle Tipps, auch der Polfilter gehört dazu, man muss aber damit umgehen können.

Noch ein Paar Gedanken von mir:

Innenhof mit altem Gemäuer, vielleicht bietet sich die Möglichkeit einer Gesamtaufnahme von oben, wenn die Fahrzeuge abgestellt sind. Interessant sind aus Perspektiven aus Bodennähe mit dem alten Gebäude im Hintergrund.

Es lohnt sich vielleicht auch ein Blick in eine Sonnenstand-App um im Vorfeld zu sehen wo im Innenhof Schatten und Licht sein werden. Fahrzeuge im Schatten sind oftmals besser aufzunehmen, als in der direkten Sonne. Vielleicht hast du ja vorab auch die Möglichkeit dir den Ort anzuschauen.

Beste Grüße Eric


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ein kleines Oldtimer-Treffen mit 45 Fahrzeugen desselben Typs.

Dann mache ich auch Detailfotos von den Fahrzeugen.

Hallo RoBop

da würde ich bei der Motivsuche auf die Ausstattungsunterschiede der einzelnen Fahrzeuge achten. Wenn da z.B. 45 Ford 17m stehen würden, hätte ich die Details herausgearbeitet . Angefangen bei den Merkmale wie Front- und Heckleuchten, Türgriffe (Patina-neuwertig), Typebezeichnung, Felgen, Innenausstattung (Elvis auf dem Armaturenbrett, Wackeldackel auf der Hutablage, Lenkräder, Schalter, Radios, Blumenvase), Außenspiegel etc. Und ungewöhnliche Perspektiven wählen.

Fachlich werden Dir bestimmt noch Hinweise gegeben.

Dir viel Vergnügen bei den Oldies.

FG Wolfgang


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Vielen Dank für die Tipps. Für den Polfilter ist es leider zu spät. Bis Samstag wird er sicher nicht da sein und dann würde ich vorher damit üben wollen. Aber für die Zukunft werde ich gerüstet sein :-)

Genau gesagt ist es ein Treffen mit alten E30 3ern.

Dort werden wirklich nur gepflegte Fahrzeuge herumstehen. Diese Baureihe bieten alle möglichen Varianten ab Werk. Mit viel Chrom oder ohne, wenn sogar mit Spoiler - mit Dach oder ohne, sogar als Kombi. Das alles mittlerweile mit einem H-Kennzeichen.

Grundsätzlich möchte ich die Bilder eher warm gestalten, da das Gebäude im Hintergrund aus Sandstein ist. Spiegelungen im Chrom wird es viele geben und durch LostPlaces habe ich eine gewisse Vorliebe für Detailaufnahmen. Details mit unscharfen Hintergrund mag ich total. Ich hoffe nur, dass ich mich nicht zu sehr auf Details fixiere. Ich bin mir auch sicher, dass die paar Leute für einen Moment aus dem Bild verschwinden, um Fotos zu machen. So habe ich viele Möglichkeiten.

trotzdem bin ich total verunsichert und aufgeregt :-)

Zum geposteten Foto: Das Foto das ich gepostet habe gefällt mir persönlich auch nicht 100%. Letztendlich soll das eine Abendstimmung sein und ich wollte eigentlich auch, dass man nicht alle Details vom Fahrzeug erkennt. Jedoch Sollten die "Augen" des Fahrzeuges klar rausstechen. Ich weiß nicht, ob der Film "Duel" von Steven Spielberg euch was sagt. In einer Szene steht ein Lastwagen im Tunnel und man erkennt nur die dunklen Umrisse und die Scheinwerfer. Vielleicht bin ich auch hier von meinem anderen Hobby "geschädigt" und habe es der sonst gewohnten düsteren Stimmung zu dunkel gemacht. Ich könnte noch versuchen den Bereich um den Wagen aufzuhellen, ähnlich wie ein Scheinwerferlicht, aber natürlich nicht ganz so krass und eher dezent.

Ob der Wagen mit den wenigen PS und der kaum vorhandenen Ausstattung eine Proletenkarre ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es kommt einfach aufs Einsatzgebiet an.


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Die meisten Metallflächen der Autos sind lackiert. Da wirkt das Pol.

Beide Bilder mit Pol, nur unterschiedliche Stellung.

Krass. scheint so, als bräuchte ich damit erstmal viel Übung.

Übrigens - tolles Foto und toller Wagen :-)


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Danke für die Anerkennung. Bei Oldtimerevents und in Museen, wo die Autos nah beinander stehen, ist mir wichtig die Spiegelungen auf den Seitenflächen zu reduziere. Weil da sieht man oft Leute und Strukturen gespiegelt, die selbst eigentlich gar nicht im Bild sind und stark ablenken.


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Klingt nach ner spannenden Aufgabe :)

Wie schon erwähnt, würde ich versuchen, einen guten Mix zwischen "Ganzauto-Aufnahmen" und interessanten Details zu machen. Ein Polfilter wär natürlich toll, aber wie du selbst sagst, bisschen Übung vorab gehört da sicher auch dazu.

Hast du denn ein Grau- bzw. ND-Filter zur Hand? Falls ja, mitnehmen, je nach Stärke des Filters ergibt sich damit auch die Möglichkeit, mit ner Langzeitbelichtung herumlaufende Menschen aus dem Bild rauszukriegen, sofern du zb. mal ne Weitwinkelaufnahme von mehreren Fahrzeugen machen willst.

Vielleicht ists auch interessant, Unterschiede zwischen den Modellgenerationen festzuhalten, zb. Detailfotos von Scheinwerfern der ersten Modelle, im Vergleich zu den Linsen-Schweinwerfern der neueren Baujahre, unterschiedliche Heckleuchten etc.

Grade eine Beachtung von solchen Details kommt in der Runde sicher gut an.

Wenn es irgendwie geht, wärs natürlich gut, wenn du im Schatten fotografierst. Würde dir auch zum RAW-Format raten (wenn du das nicht ohnehin vorhast), gerade bei Autos ist es sehr hilfreich, wenn man in der EBV dann noch Spielraum bei den Höhen und Tiefen hat. Auch mit verschiedenen Bildlooks tust du dir damit leichter - wenn du nen M3 bei hartem Sonnenlicht fotografierst, kanns Sinn machen, den aggressiven Look durch zusätzliches Nachschärfen oder dem verpönten "Klarheits-Regler" noch zu verstärken, ein elegantes, zeitloses Cabrio vor der von dir zitierten Sandstein-Wand kann dafür vielleicht mit einem sehr weichen, entsättigten Look gut rüberkommen.

Die meisten Teilnehmer und Besucher dort werden wohl auch technik-affine Menschen sein, also ruhig auch mal die Kamera tief in den Motorraum halten und Details festhalten.

Interessant wärs vielleicht auch, wenn du irgendwie die Möglichkeit hast, das Geschehen von weiter oben festzuhalten, wenn alle Autos säuberlich aufgereiht stehen, macht das sicher auch was her :)

Ich würde mir aber nicht allzuviele Gedanken machen - solang DU selbst Spass an der Veranstaltung hast, wird man das deinen Fotos hinterher auch ansehen, egal ob die aus technischer Sicht nun perfekt gelungen sind oder nicht ;)

LG, Patrick


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Hallo RoBop,

ich war am WE bei den ClassicDays am SchlossDyck. Die größte Herausforderung auf Oldtimerveranstaltungen zu fotografieren sind eigentlich die nicht fotografierenden Zuschauer, die Dir hemmungslos ins Bild laufen. Bei manchen Bilder passt das, aber meistens ist das nur ärgerlich. Also ein wenig Geduld haben und dann das richtige Timing. Besser noch: Früh da sein!

Und bei Auto gilt wie bei Menschen: Augenhöhe! Also runtergibt der Kamera unf Scheinwerferhöhe. Mal etwas tiefer, mal etwas höher, dazu ein bisschen Drittelregelung und den Hintergrund mit einbeziehen.

Eins noch: je kleiner die Brennweite, desto mehr verzeichnung hast Du im Fahrzeug. Aber im einem engen Innenhof wird sich das nicht vermeiden lassen. Wenn Du hast nimm mal was Längeres mit.

Eigentlich kein Hexenwerk, einfach mal machen.

Hier noch ein Link zu meinen Bildern vom WE als „Muster“

https://www.icloud.com/sharedalbum/#B0xGzFCC1GtGS8T

Viel Erfolg

Thomas


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Danke für den überzeugenden Vergleich - ich hätte nicht geglaubt , daß die Unterschiede so krass ausfallen .

Welches gefällt Dir/Euch denn besser ? würde mich jetzt echt interessieren .

(ich meine , das 98er Bild sieht weniger authentisch , eher wie photogeshopt aus.)

LG

Ralf


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Bedenke, Pol-Filter sind auch nicht als Immerdrangeschraubt anzuwenden. Einsatz nur, wenn man den auch wirklich braucht. Pol-Filter schlucken auch Licht. Daher sind die Verschlusszeiten dementsprechend länger.

Ich selbst habe gestern beim Wandern in der Bergwelt den Polfilter am Objektiv. Um den Dunst in der Ferne abzumildern und das Wolkenbild kräftiger erscheinen zu lassen. Das Funktioniert eher nur, wenn die Sonne am Rücken hat. Gegensonne hat der Polfilter keine Wirkung.

Auf lackierten Flächen funktioniert Polfilter, auf metallenen Flächen wie auf dem Bild mit VW-Käfer an der Stoßstange hat der Polfilter keine Wirkung.

Dennoch: Polfilter und auch Graufilter sind die einzigen Filter, die sinnvoll eingesetzt werden können (nicht als Schutzfilter!). Alle andere wie Skylight usw. sind rausgeworfenes Geld.

Gruß Pit


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