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Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Schaut Euch bitte mal dieses Bild an... (PEN-F mit Laowa 7.5 F2.0)


Curly

Empfohlene Beiträge

Hallo,

eigentlich dachte ich ja, mit dem Laowa ist alles in Butter. Nun habe ich meine Sternaufnahmen-Tests nochmal wiederholt... Schaut Ihr Euch bitte mal dieses Bild an? Insbesondere bitte nicht von den Stangen irritieren lassen, sondern ganz reinzoomen bis Ihr neben den Wolken die Sterne seht.

Im Mittenbereich sehen die aus wie kleine Kringel/Kreise mit dunkler Mitte. In den Randbereichen werden das regelrechte Pfeile.

Modus M, Lautlosmodus, 4 Sekunden Vorlaufzeit, stabile Ablage auf einem Steintisch, Stabi aus, 10s belichtet, ISO 1000, Blende 2.0, Entfernung auf Maximalstellung gedreht (unendlich).

Was ist da los????????? Habt Ihr sowas schon mal gesehen?

Viele Grüße,

Curly


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Dürfte sich um Koma halten, bedingt durch die optische Konstruktion des Laowa.

https://www.lenstip.com/513.7-Lens_review-Venus_Optics_LAOWA_7.5_mm_f_2_MFT_Coma__astigmatism_and_bokeh.html


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Kann bitte auch einer von Euch die das Laowa selbst haben und damit Stern-Aufnahmen gemacht hat, sich bei seinen Bildern mit Offenblende die Sternform mal in höchster Vergrößerungsstufe ansehen und mir sagen, ob das bei Euch genauso aussieht?


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Das ist ein guter Ansatz, danke. Nur das Wetter spielt gerade nicht mit - es hat gerade völlig zugezogen und kein einziger Stern lugt mehr durch die Wolken :-( Murphy...

Muss ich also testen wenn es die kommenden Nächte hoffentlich wieder aufklart.

EDIT: Diese Antwort bezog sich auf die beiden Kommentare von Soth, die seltsamerweise gerade verschwunden sind?????????


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Heftig. Das sieht tatsächlich genauso aus wie in meinen Aufnahmen :-( Dabei wird das Laowa ja gerade für die Sternenfotografie so gelobt. Heute Nachmittag hab ich mich nach ein paar Aufnahmen in der Stadt richtig über das kleine Objektiv gefreut - nur möchte ich es halt auch für Aufnahmen der Milchstraße nutzen können in Gegenden wo man die tatsächlich sieht... das wird wohl eher schwierig, sollte Soth's Tip mit dem leicht zurückfokussieren nicht funktionieren.


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Zumindest in der Mitte sollte die Linse wenigstens scharf sein, so hoffe ich.

Der Rand bei so weiten Winkle ist immer ein Problem. Wenn die Sterne in der Bildmitte so aussehen, passt einfach der Fokus nicht. Es ist extrem schwierig bei so einem weiten Winkel zu fokussieren.

Siegfried


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Die Aufnahme ist nicht exakt fokussiert.

Die Unendlichkeitsmarkierung am Objektiv ist nicht die wirkliche Unendlichkeitsentfernung, sondern liegt meistens etwas vor dem Anschlag des Fokussierrings in Richtung unendlich. Das Objektiv läßt sich also etwas über den Unendlichkeitspunkt hinaus fokussieren um thermische Einflüsse auszugleichen.

Die Abbildungsfehler am Bildrand (völlig normal bei Blende 2) werden bei exakter Fokussierung wesentlich geringer sichtbar sein.


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10 sec. sind zu lang - wenn du kein Gerät benützt das die Erdrotation berücksichtigt und nachführt.

Versuche so zwischen 1-2 sec. zu bleiben. Bei 2 sec. kann es schon sein das Sterne nicht mehr kreisrund angezeigt werden.

Also hilft alles nix. ISO rauf und mittels mehrerer Aufnahmen dann das Rauschen per Software rausrechnen lassen.


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@Soth: es ist echt schade, dass Deine beiden Kommentare hier komplett verschwunden sind. Ich hätte sie nämlich gerne als hilfreich gekennzeichnet

Und ich möchte Dir und Radolfo62 ein ganz großes Dankeschön sagen!!! Euer Tip war exakt richtig. Die richtige Einstellung für die Fokussierung auf unendlich muss genau über dem Unendlich-Zeichen stehen (eigentlich ja logisch... aber wenn man im Dunkeln fokussiert, dreht man erstmal automatisch auf Anschlag, da man ja denkt, weiter weg als die Sterne kann nix sein also muss da auch unendlich sein).

Durch diese kleine feine Änderung sind die Bildfehler um Längen besser geworden, siehe Anhang (diesmal aber bearbeitet ;-)). In den Ecken sind sie immernoch leicht pfeilförmig, aber die Ringe sind fast weg (durch einige weitere Tests lässt sich das vielleicht sogar noch weiter verbessern) und eine leichte Verzerrung bei Offenblende finde ich akzeptabel. Das Bild ist etwas gecroppt und in Lightroom bearbeitet. Das Rauschen könnte man durch Mehrfachaufnahmen sicher noch verbessern, aber darauf kam es mir hier erstmal nicht an.

Nun muss sich nur noch zeigen ob die Zentrierung stimmt, dazu habe ich den Hersteller mal mit Beispielfotos angeschrieben. Meine größte Sorge ist aber erstmal behoben :-)

Viele Grüße,

Curly


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Hallo Curly,

Es ist besser, aber es sind immer noch Scheibchen. Daher versuche vorher an einem wirklich hellem Stern genau scharf zu stellen. Extra und Interfocal (vor und nach dem Schärfepunkt wir eine punktförmige Lichtquelle zum Kreis und bei noch mehr Unschärfe wird es innen dunkel. Ist das Gerät dejustiert, dann sind diese Kreis nicht konzentrisch. Das dürfte also bei Deinem Objektiv passen. Hier z.b. siehst du den Effekt: http://interferometrie.blogspot.com/ Da wo drunter steht "intra - focal - extra" steht.....

Oder nimm Dir mal Dein Objektiv mit der längsten Brennweite und probier mal an einem Stern scharfzustellen. Wenn er wirklich hell ist, solltest du den Effekt auch sehen. Scharf ist dann, wenn das Scheibchen wirklich am kleinsten ist.

Wie schon oben geschrieben - bei Weitwinkel nicht wirklich einfach, weil alles sehr klein ist.

Das dunklere Innere kann aber auch von nachträglichen Bearbeitungen kommen, sobald der innerste Teil (sollte ja am hellsten sein) schon ausgebrannt ist, aber ich gehe mal davon aus, dass Du da nicht gar so viel versucht hast.... Siegfried


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Das neue Bild sieht schärfer aus, insbesondere die Abbildungsfehler am Rand sind kleiner, kann aber noch weiter optimiert werden. Einfach einige Testaufnahmen mit möglichst klein abgestuften Fokussiereinstellungen machen und die Positionen des Fokussierrings dokumentieren, um sie den jeweiligen Aufnahmen zuordnen zu können.

Die maximale Belichtungszeit bei 7,5mm Brennweite beträgt 6 Sekunden, bezogen auf den Himmelsäquator, wo sich die Erddrehung am stärksten auswirkt. In Richtung Himmelspol (Polarstern) kann entsprechend länger belichtet werden. Auch dass kann man einmalig durch Testaufnahmen ermitteln.


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Hallo Curly,

wie schon einige angemerkt haben, die Sterne in der Mitte sehen so aus, wenn du nicht 100%ig fokusiert hast. Am Rand das ist Koma. Ich schaue mir oft vor dem Kauf eines Objektives die Tests bei lenstip an, da sieht man immer ganz gut, wie gut Objektive "für Sterne" geeigent sind, hier zu deinem gleich zum Koma Teil des Tests, der sich mit Deiner Erfahrung deckt:

https://www.lenstip.com/513.7-Lens_review-Venus_Optics_LAOWA_7.5_mm_f_2_MFT_Coma__astigmatism_and_bokeh.html

Hier nur mal zum Vergleich das Oly 8 mm 1.8 Fisheye, was meiner Meinung nach das beste für Milchstraßenaufnahmen mit runden Sternen ist:

https://www.lenstip.com/461.7-Lens_review-Olympus_M.Zuiko_Digital_8_mm_f_1.8_ED_PRO_Fisheye_Coma__astigmatism_and_bokeh.html

Viele Grüße

Christian


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Hallo Christian,

ja, das ist ein ziemlicher Unterschied, aber es ist immer die Frage wofür man so ein UWW haben möchte. Mir kommt es eher darauf an, ein möglichst gut entzerrtes Weitwinkel mit hoher Lichtstärke zu haben, das klein und leicht ist. Ein Fisheye würde ich fast nie nutzen, und so oft mache ich dann auch keine Milchstraßenfotos :-)

Daher fand ich übrigens auch oben den Kommentar von ED überzogen. Das Laowa kann man nun wirklich nicht als Billigobjektiv bezeichnen, und ein Objektiv nur nach seinem Preis zu beurteilen... na ja. Man muss doch eher immer einen Kompromiss finden zwischen Nutzungsbereich, Qualität, Preis, Größe, Gewicht, Bedienbarkeit, ... und da schneidet das "Kleine" für mich jetzt ziemlich gut ab.

Viele Grüße,

Curly


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Danke für diesen Hinweis. Ich bin schon gespannt auf die ersten Milchstraßenaufnahmen, die sich lohnen. Bei uns ist die "Lichtverschmutzung" durch die umliegenden Straßenlaternen und das Stadtlicht so hoch, dass sich außer zum Testen sowas gar nicht lohnt. Daher frage ich mich auch, was ich denn eigentlich tatsächlich auf meinem Foto sehe... ich meine diese leichten Schlieren die wie Wolken aussehen, obwohl es wolkenlos war.


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Hallo Siegfried, bei dem ersten, defokussierten Foto war das OOC, ohne Bearbeitung (also nur das was die JPG Engine kameraintern macht - im RAW war der Effekt jedoch genauso stark). Das 2., besser fokussierte Bild war bearbeitet, aber da traten ja die Ringe auch nicht mehr auf. Danke für den Link, der das Verhalten sehr gut zeigt!


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Hi Curly,

meinerseits war das auch keine Wertung des Objektivs (was in der summary übrigens gut bewertet wird und ziemlich genau deiner Bedarfsbeschreibung entspricht), sondern eher ein Tip, wenn Du das nächste mal ein Objektiv kaufst, daß du da nachschauen kannst um möglichst wenig überrascht zu werden :)

VG

Christian


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Wie macht Ihr das denn eigentlich bei solchen Aufnahmen? Macht Ihr dann Serienbilder mit max. 6sec Belichtungszeit und ISO 1000 oder so, und rechnet die dann zusammen? Was nutzt Ihr dafür? ich habe Lightroom 6, PSE (ich glaube Version 9, ziemlich alt) und Photomatix zur Verfügung...


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Ich würde es einfach mal ausprobieren, kommt halt viel auf Deinen Himmel an: Wenn Die Lichtverschmutzung recht stark ist, würde Dir eine Erhöhung der ISO nicht wirklich viel bringen, da Du nur mehr Lichtverschmutzung auf dem Bild hast, die alles überstrahlt. Vor allem wenn Du halt noch Landschaft mit drauf hast und Du somit horizontnah fotografierst. Ich mache mehrere Bilder und stacke dann mit Deep Sky Stacker oder Sequator (sind beide kostenlos).


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