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Die PEN, OM-D & E-System Community
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Haltbarkeit


tomkn

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Moin, moin ich bin vor einigen Jahren aus Gewichtsgründen nach vielen Jahren Nikon zu Olympus gewechselt. Mit den damit für mich machbaren Bildern und den Möglichkeiten bin ich zufrieden und möchte allen Rufen der neuen Systemkameras (Nikon Z, Canon, Panasonic) zum Trotz nicht wechseln. Der bisher einzige Grund wäre ein Wegsterben von Body und/oder Objektiven. Daher meine Fragen : Gibt es bekannte und evt. in der Praxis aufgetretene Grenzen für Body oder Objektive , z.B. Anzahl Auslösungen oder generell Alter (wegen Alterung Dichtungen unabhängig von der Anzahl Auslösungen) ? Kann z.B. einen M1 10 Jahre (mit ca. 50.000 Auslösungen) halten ? Ich meine dabei einen normalen fotografischen Alltag, nicht oder nur selten Sahara, Regenwald , Antarktis. Allerdings Kleinkinder :-) Vielen Dank Grüße aus dem Norden Tom

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Du kannst wie überall Pech haben, das dürfte klar sein.

Ich habe bisher (Frühere Olympus Digitalkameras: E-1, E-3, E-5, E-410, E-M10 Noch in Gebrauch E-M1.1 und E-M.2) noch kein Pech gehabt. OK, bei der E-M1.2 hat sich nun auch bei mir mal die Belederung gelöst, wurde schnell und kostenlos - Garantiezeit 2,5 Jahre - repariert.

Ich schone meine Kameras wirklich nicht. Ich trage sie offen am Gürtel (Peak Design Pro) egal ob die Sonne brennt, oder ob Schneeregen runter kommt. Einen technischen Defekt hatte ich noch nie. (außer einem MC-14 Telekonverter, der sich aufgelöst hat - Bajonettschrauben locker - der wurde auch kostenlos repariert)

50.000 Auslösungen sind normal kein Problem.


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So eine Frage läßt sich gar nicht sinnvoll beantworten. Die Amerikaner beantworten solche Sinnlos-Fragen gern mit einer Gegenfrage: "Wie lang ist ein Stück Faden?"

Klar ist, daß so ein komplexes Stück Technik aus Mechanik und Elektronik nicht ewig halten wird. Aber bei dem einen versagt die Digitalkamera nach vielleicht drei, vier Jahren, beim anderen funktioniert sein Exemplar desselben Modells nach 20 Jahren noch einwandfrei. Anekdotische Erfahrungsberichte einzelner Anwender sind also nutzlos, um die zu erwartende Lebensdauer deines eigenen Exemplars abzuschätzen.

Meine ältesten Autofokus-Objektive zum Beispiel sind über 30 Jahre, meine älteste Digitalkamera ist knapp 20 Jahre alt. Sie alle funktionieren heute noch wie am ersten Tag. Natürlich hat das, wie ich gerade eben ausführte, nichts weiter zu bedeuten. Aber ich persönlich mache mir weder um die Lebensdauer meiner beiden OM-D-Kameras und ihrer M.Zuiko-Objektive irgendwelche Gedanken, noch um die Frage, wie lange Olympus und Panasonic wohl noch neue Produkte für das Mikrovierdrittelsystem fertigen werden. Ich denke, an diesem System werden wir noch lange Freude haben.


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Das es Serienstreuung und Einzelerlebnisse gibt ist mir schon klar, die gibt es überall.

Aber hier lesen ja auch User mit guten Kontakten zu Olympus und/oder langjährigen Erfahrungen in Vereinen/Usergruppen,.. mit und dort ist vielleicht bekannt das z.B. die Durchschnittsanzahl Auslösungen bei Verschlussreparaturen bei xxxxxx liegt. Oder das bei Objektiv yy nach 3 Jahren häufig Dichtungen getauscht werden (im Vergleich zu Objektiv zz). Ich glaube Belederung war / ist so ein Fall.

Grüße aus dem Norden Tom


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Hi

Ich möchte dir keine Angst machen,aber ich hatte an meiner EM 1 erste Generation nach 3 Jahren einen Sensorschaden,der mich über 300€ gekostet hat.Anschlussgarantie wollte ich nicht machen,deshalb selber Schuld.Ich war Diagnose Techniker bei einem grossen Europäischen Fahrzeughersteller,und da traten häufig richtig Dicke Schäden nach der Garantiezeit auf,die der Kunde selber zahlen musste.

Gruss Dieter


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Haltbarkeit ist relativ;-)

hatte z.b. vor gut zehn Jahren eine Nikon D200, war zum damaligen Zeitpunkt uns Stand der Technik eine schöne Kamera, aber in Relation zur aktuellen Technik heute indiskutabel, da muss ich nix mehr reparieren lassen im Fall der Fälle, das rechnet sich einfach nicht mehr


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Genaue Zahlen für die Lebensdauer/Betätigungszahlen o.ä. sind nicht zu bekommen*). Erstens sind die Quellen dafür sowas von unterschiedlich und zweitens streuen diese Zahlen sehr stark. Schließlich sind es technische Produkte mit der typischen "Badewannen-Kurve", d.h. die Kurve der Ausfälle als Funktion der Zeit, bzw. der Betätigungen: Am Anfang des Lebens fallen die oberfaulen relativ schnell heraus (das sind die mit einem gravierenden Anfangs-Mangel, die "Montagsexemplare"), dann kommt die sehr lange Strecke auf niedrigem Ausfall-Niveau der von der Statistik geprägten Lebensdauer und zum Schluß der Anstieg der Kurve: Es fallen die letzten, die besonders guten aus wegen finalem Verschleiß.

Eines aber gilt immer: Ein gutes Design, eine gute Verarbeitung aus einem renommierten Haus und eine sorgsame Handhabung sind die Hauptpfeiler einer langen Lebensdauer.

Und da bist Du bei Olympus sehr gut aufgehoben. Gruß, Hermann

*) Allerdings geben manche Hersteller an, daß die Auslegung mancher Teile (z.B. der Verschluß) auf z.B. xxx.xxx Betätigungen erfolgt ist. Na und?


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Haltbarkeit ist relativ.

Hatte z. B. vor gut zehn Jahren eine Nikon D200, war zum damaligen Zeitpunkt und Stand der Technik eine schöne Kamera, aber in Relation zur aktuellen Technik heute indiskutabel, da muß ich nix mehr reparieren lassen im Fall der Fälle ...

Haha, da sagst du was! Ein Kumpel von mir hatte die Nikon D200 damals auch, und ich hatte zu der Zeit eine Konica-Minolta Dynax 7D. Die Bildqualität der 7D, speziell die Farb- und Tonwertwiedergabe, war selbst nach heutigen Maßstäben großartig ... aber nur sechs Megapixel, und der Autofokus war lahm und ungenau. Was habe ich ihn damals um seine D200 mit ihren 10 MP und pfeilschnellem Autofokus beneidet! Heute würde ich das Ding nicht einmal geschenkt haben wollen (die olle 7D habe ich noch, das reicht ... und die geht sogar noch).


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Nur mal ein Beispiel,

manchmal nehme ich meine E1 aus dem Schrank und schnalle das 14-54 FT davor. Einen Akku habe ich dafür, der ab und zu zum Einsatz kommt.

Es funktioniert alles noch, nur halt etwas langsamer - das hat fast schon wieder was ;-))

Achso, mein FT 150/2.0 (Fässchen) arbeitet hervorragend und mit traumhaften Ergebnissen an der E-M1.1.

Gruß Rainer

Also bis heute - alles gut. Ich bin mehr als zufrieden.


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Ich glaube, das kann man sehr entspannt sehen. Wenn die Dinger nach x Jahren wirklich alt sind, bekommste sie gebraucht ohnehin nachgeworfen. Die technische Obsolenz geht da eigentlich bei Bodies immer schneller als die tatsächliche.

Linsen halten bei richtiger Lagerung länger, meine älteste ist 30 Jahre alt. Aber auch da ist es so: Nur wirkliche Ausnahmelinsen sind nach 10-15 Jahren noch Top!

Das Einzige, was ich mittlerweile sehr kritisch sehe, sind dünne Gummierungen. Die lösen sich nach einigen Jahren in einen klebrigen Schleim auf, das hat mich sowohl meine Canon RT wie mein damaliges 180er Sigma-Makro gekostet. Heute weiß ich, dass der Gummi mit Orangenölreiniger (ein Teufelszeug) abgeht, was immer darunter zum Vorschein kommt…

Akkus halten auch nicht ewig, aber man bekommt wirklich noch sehr exotische Sachen. Meine erste DigiCam, eine Nikon Coolpix 4500, läuft auch noch ;-)

Apropos 50.000 Auslösungen: Vermutlich gehen mehr Verschlüsse durch Nichtbenutzung kaputt als durch Verschleiß.

Klaus


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Also, ich habe Olympus Digital seit 1999, glaube ich. Und bisher hatte ich nichts, was nicht in der Garantiezeit behoben werden konnte.

3 x das 14-35mm/f2 eingeschickt, bis es mal richtig fokussierte und jeweils schiefer Sensor bei E-5 und OM-D M5. 1 mal defekte Karten-Klappe bei E-330, leider kurz nach Garantie.

Bei der Anzahl meiner Olympus-Teile ist das sehr wenig...

Lediglich die ständig abfallenden Dichtungen und Klappen nerven. Das ist ein ständiges Ärgernis bei Olympus. Aber im laufenden Betrieb ist noch nie etwas passiert. Die Haltbarkeit der Technik bei Olympus empfinde ich als sehr gut.


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Vor vielen Jahren zu Zeiten der DSLR hat der Hersteller die Haltbarkeit des Verschlusses in Zahl der Auslösungen angegeben. Macht Olympus seit langem nicht mehr.

Ebenso auch bei den Objektiven wegen dem Blendenklemmer. Das kann man auch nicht im Voraus festlegen. Manche segnen früher oder später das Zeitliche. Das ist auch bei den anderen Hersteller so.

Meine alte E-1 (DSLR) tut immer noch, meine E-3 auch und die E-300 immer noch. Die E-M1 I und E-M1 II und auch die PEN-F weiterhin.

Die Objektive die ich habe tun auch immer noch ihren Dienst. Das Makro FT 50/2,0 hatte einmal einen Blendenklemmmer im Alter von 5 Jahren. Heute tut sie immer noch ihren Dienst.

Die Haltbarkeit muss nicht immer auf die mechanischen Teile beschränken, auch die Elektronik kann Defekte aufweisen.

Bei den Spiegellosen kommt noch hinzu, dass der Verschluss im Gegensatz zu den DSLR's doppelt arbeiten muss, beim Auslösen: Zu -> Auf (Belichtung) -> Zu (Ende der Belichtung) -> Auf (wegen Liveview). Bei einer DSLR ist das so: Spiegel hoch -> Verschluss auf (Belichtung) -> Zu (Ende der Belichtung) - > Spiegel runter.

Beide Vorgänge weisen den mechanischen Verschleiß auf, dazu im Objektiv mit der eingestellten Blende.

Bei den Spiegellosen, wenn Verschleiß frei, dann elektronischer Verschluss. Außer E-M1 II ist die Auslesegeschwindigkeit auch langsamer und es kommt zu einem Rolling Shutter Effekt.

Wenn du mit dem OMD's nur elektronischer Verschluss nutzt, ist der Verschleiß nur bei der Blende im Objektiv.

Aber zu guter Letzt: Mach dir keine Gedanken darüber. Im normalen Hobby-Gebrauch hat man mit der Kamera und den Objektiven viele Jahre.

Nur nebenbei: Gestern im TV auf ARD wurde eine Sendung gezeigt über das Thema MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) gesprochen. Da wurde eine Dose Erbsen untersucht, bei dem die MHD schon 10 Jahre abgelaufen ist. Nach Untersuchung und Kostprobe: Die Erbsen sind immer noch genießbar ;-)

Die meisten würden die Dose nach Monaten nach Ablauf gleich entsorgen ;-)) (ich auch)

Gruß Pit


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Vor vielen Jahren zu Zeiten der DSLR hat der Hersteller die Haltbarkeit des Verschlusses in Zahl der Auslösungen angegeben.

Nein. Das hat niemals irgend ein Kamerahersteller getan.

.

Macht Olympus seit langem nicht mehr.

Das tun sie deswegen nicht, weil der uninformierte Konsument die Angabe, für welche Zahl von Auslösungen ein Verschluß ausgelegt sei, immer wieder mit "Haltbarkeit des Verschlusses in Zahl der Auslösungen" verwechselt. Wenn eine Information ständig mißverstanden wird, dann läßt man sie eben weg, das spart eine Menge Ärger.


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... und wie interpretierst du dann die Aussage z. B. zur E-5

"Verschluß mit einer Lebensdauer von mindestens 150.000 Auslösungen"? (Quelle: Wikipedia)

Genau das meine ich. Da siehst du, wie unfähig Konsumenten sind, die fraglichen Angaben richtig zu verstehen. Was irgend ein Narr auf Wikipedia schreibt, sollte man nicht verwechseln mit dem, was ein Hersteller zu seinen Produkten aussagt.

Wie jeder andere Kamerahersteller auch hat Olympus gewiß niemals eine offizielle Aussage zur "Lebensdauer" des Verschlusses gemacht – und erst recht nie behauptet, sie betrage "mindestens 150.000 Auslösungen". Stattdessen werden sie sinngemäß so etwas gesagt haben wie daß der Verschluß für 150.000 Auslösungen ausgelegt sei. Das heißt, der Verschluß ist so konstruiert, daß er im Prinzip zu so vielen Auslösungen fähig ist. Das ist aber nicht dasselbe wie eine Garantie, daß jedes einzelne Exemplar mindestens 150.000 Auslösungen schaffen werde. Es ist eher als eine Aussage über die mittlere zu erwartende Lebensdauer aller gefertigten Exemplare unter normalen Betriebsbedingungen zu verstehen. Der einzelne Verschluß könnte trotzdem schon nach vielleicht 50.000 Auslösungen seinen Geist aufgeben (z. B. wenn die Kamera nur alle paar Monate eingeschaltet wird) ... während ein anderer auch nach 250.000 Auslösungen fröhlich weiterklickt, etwa wenn die Kamera jeden Tag benutzt wird.

So las ich vor vielen Jahren einmal einen Artikel über eine Nikon F2, deren Verschluß nachweisbar über eine Million Auslösungen überstand – obwohl er "nur" für 100.000 ausgelegt war (für damalige Verhältnisse eine extrem hohe Zahl). Die Kamera war mit Langfilmrückteil versehen und in einem Vergnügungspark installiert, um von jedem Besucher, der die Wasserrutsche herunterkam, ein automatisch ausgelöstes Foto aufzunehmen. Das Ding machte täglich hunderte von Aufnahmen, tagein, tagaus, über Jahre hinweg. So kann's gehen.

Wer aber seine Kamera jahrenlang unbenutzt herumliegen läßt und sie dann ohne vorherige Wartung unvermittelt wieder in Betrieb nimmt, wird kaum 10.000 Auslösungen schaffen – einer Auslegung für 100.000 oder 150.000 zum Trotz. Deswegen wird da von seiten des Herstellers gar nichts "garantiert".


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Genau das meine ich. Da siehst du, wie unfähig Konsumenten sind, die fraglichen Angaben richtig zu verstehen. Was irgend ein Narr auf Wikipedia schreibt, sollte man nicht verwechseln mit dem, was ein Hersteller zu seinen Produkten aussagt.

Du hast eine herzerfrischende Art einem mitzuteilen, dass man ein Idiot ist!

Ich habe keine Quelle mehr, aber ich erinnere mich gut daran, dass Olympus seinerzeit damit geworben hat, dass der Verschluss der E-5 auf min. 150.000 ausgelegt ist. Garantien hat es natürlich nie gegeben! Trotzdem wurde genau das postuliert. Und nichts anderes steht in meinem zitierten Wiki-Beitrag. Und für eine Beurteilung der Langlebigkeit ist das schon ein Maß, finde ich.

Aber vergiß einfach, was ich schrieb, ich habe mir schon in den Allerwertesten gebissen, dass ich überhaupt noch was zu Deinen Ergüssen gesagt habe. Ich bin raus, und ich gelobe feierlich, dass ich nie wieder auf Deine Posts antworten werde.

So long!


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Logisch ist das eine Garantieaussage:

Hersteller gibt an, das Gerät ist für 150.000 Auslösungen ausgelegt. Wenn deine Camera dann innerhalb der Garantiezeit ein Problem hat, hast du bei z. B. 200.000 Auslôsungen ein Problem, weil das dann keine Garantie, höchstens noch Kulanz des Herstellers ist.


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Du hast eine herzerfrischende Art einem mitzuteilen, dass man ein Idiot ist!

Wieso? Hast du diesen Wikipedia-Artikel geschrieben?

.

Ich habe keine Quelle mehr, aber ich erinnere mich gut daran, dass Olympus seinerzeit damit geworben hat, daß der Verschluß der E-5 auf min. 150.000 ausgelegt ist.

Ja ... "ausgelegt ist" – das ist die entscheidende Wendung. Und bist du sicher, daß auch ein "min." dabeistand?

.

Garantien hat es natürlich nie gegeben!

Na eben.

.

Trotzdem wurde genau das postuliert.

Aber nicht von Olympus. Die werden sich hüten, so etwas zu garantieren.

.

Und für eine Beurteilung der Langlebigkeit ist das schon ein Maß, finde ich.

Ja, natürlich macht es einen Unterschied, ob ein Kameraverschluß für 50.000 oder für 150.000 Auslösungen ausgelegt ist. Mehr ist besser. Es sollte sich nur kein Anwender einbilden, er hätte Anspruch auf einen kostenlosen neuen Verschluß, wenn seine Kamera außerhalb der Garantiezeit nach 97.361 Auslösungen die Grätsche macht, wo doch der Hersteller etwas von 150.000 sagte ...

.

Hersteller gibt an, das Gerät ist für 150.000 Auslösungen ausgelegt. Wenn deine kamera dann innerhalb der Garantiezeit [ausfällt], hast du bei z. B. 200.000 Auslôsungen ein Problem, weil das dann keine Garantie, höchstens noch Kulanz des Herstellers ist.

Holla! Du meinst also, die Zahl 150.000 sei nicht das, was der Hersteller mindestens, sondern höchstens garantiert. Diese Interpretation ist neu.

Aber sie ist vielleicht gar nicht so falsch. Denn schließlich bedeutet Garantie, daß der Hersteller verspricht, das Produkt sei frei von Fertigungsmängeln. Versagt das Gerät aber nicht aufgrund von Fehlern, die der Hersteller zu verantworten hätte, sondern aufgrund von Mißhandlung oder übermäßigen Verschleißes durch exzessiven Gebrauch, so wäre das vom Anwender zu verantworten, und der Hersteller ist raus.

Aber vielleicht sollte man sich einmal überlegen, wie lange das dauert, bis man als Hobbyfotograf tatsächlich 100.000 Auslösungen heruntergeschrubbt hat. Ich zum Beispiel mache mit drei Gehäusen so um die 15.000 Aufnahmen pro Jahr, also im Durchschnitt 5.000 pro Jahr und Kamera. Mit 100.000 Auslösungen werde ich also voraussichtlich rund 20 Jahre auskommen ... mit 150.000 sogar 30 Jahre. Ich glaube kaum, daß es irgend jemanden gibt, der wirklich über 150.000 Auslösungen innerhalb der Garantiezeit schafft. Und wenn doch, dann wird es sich ein Hersteller wohl gerade noch leisten können, in diesen wenigen Einzelfällen Kulanz walten zu lassen.


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Keine Quelle mehr gefunden? Hier ist eine solche Aussage zur Leistungsfähigkeit des Verschlusses, gefunden in der Presseveröffentlichung von Olympus vom 18.10.2007 zur E-3:

"Außerdem gewährleistet eine Verschluss-Lebensdauer von mind. 150.000 Auslösungen eine sichere und dauerhafte Beanspruchung."

Nachzulesen z.B. hier: https://www.pressebox.com/inactive/olympus-deutschland-gmbh-hamburg/Die-Olympus-E-3-Ein-professioneller-Allrounder/boxid/131762

Viele Grüße

Wolfgang


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Ich glaube kaum, daß so eine Pressemeldung als juristisch belastbares Garantieversprechen gilt.

Und es würde mich gar nicht wundern, wenn der Trottel, der diese verstolperte Formulierung zu verantworten hatte, anschließend von der hauseigenen Rechtsabteilung den Kopf gewaschen bekam. Es hat scher seinen Grund, warum man ganze elf Jahre bis zur Vorstellung der E-3 zurückschauen muß, um so eine Formulierung zu finden.

Spannend wär's, wenn man so eine Aussage in der offiziellen Produkt-Broschüre, in der Bedienungsanleitung oder im Garantie-Dokument finden würde.


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