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Stativ mit Spikes


Clara

Empfohlene Beiträge

Hallo Forum,

ich suche ein Stativ für Langzeitbelichtungen. Da ich ich mich mit meiner Kamera vor allem auf einer Tierweide rumtreibe, sollte das Stativ rausschraubbare Spikes haben. Ich habe heute schon mal gegoogelt, was es so alles gibt.

Sehr toll sind natürlich Stative, bei denen man die Kamera auch an der Mittelsäule, kurz über dem Boden befestigen kann. - Aber es gibt einen finanziellen Rahmen - ca. 500 Euro. Ich würde also am ehesten auf die "Untenbefestigung" verzichten.

Ich fotografiere ausschließlich auf Wiesen/Sandböden. Es muss nicht in einen Koffer passen. Reisen sind damit nicht geplant.

Es soll fest stehen, ohne Schnickschnack.

Mir ist schon klar, dass ein gutes Stativ wichtig ist und dementsprechend teuer.

Welche Stative nutzt ihr? Was könnt ihr mir empfehlen?

Ein Fortschritt würde ein neues stabileres Stativ auf jeden Fall sein.

Meins Stativ hat 35 Euro gekostet. Die Fummelei macht mich wahnsinnig, von den Wacklern ganz zu schweigen.

lg


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@Hyla a

@Hoerianer

Danke für eure Antworten.

Im Laden probieren fällt leider aus. Ich wohne in der Pampa.

Würde ich sonst auch so machen.

Ich habe mich eben für ein Stativ von Cullmann entschieden.

Ein Angebot für 190 Euro.

Das hat eine herausnehmbare Mittelsäule, Aufnahmen in Bodennähe sind möglich.

Und es hat Spikes.

Das ist allemal besser, als das Ding, das ich bisher benutze.

Cullmann 56282 CONCEPT ONE 628M OT38


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...oder mal bei Berlebach suchen, nach "Stativen Mini L" mit Nivelierung und Wechselfuß Gummi/Spikes oder ein größere "Report" aus Eschenholz. Ich habe das obige Mini L und Normal, beide passen sogar in den Fotorucksack, wenn es sein muß. Ich hab auf beiden einzusätzlich einen Kugelkopf montiert. Die sind in der Natur fast immer dabei!


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Es muss nicht in einen Koffer passen.

Reisen sind damit nicht geplant.

Es soll fest stehen, ohne Schnickschnack.

Das klingt ganz nach Berlebach.

Ich habe vor einer Woche bei leichten Wind wieder mal einen kleinen Test gemacht: auf meinem (sehr guten) Carbonstativ von FLM ein Spektiv bei 70facher Vergrößerung, auf meinem Berlebach ein anderes Spektiv mit 70facher Vergrößerung.

Das Bild mit Berlebach stand ruhig, das Bild mit FLM-Carbon zitterte merklich.

Zur Erklärung 70fache Vergrößerung ist extrem, entspricht in etwa einem 1750 mm Tele bei mFt, deshalb sieht man den Unterschied schon bei leichtem Wind.

Berlebach ist preiswert, stabiler geht es fast nicht, aber halt groß und schwer.


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Ich benutze ein Carbon-Stativ mit ca 200 cm Arbeitshöhe und herausnehmbaren "Einbein" sowie "umdrehbare" Mittelsäule und optionalen Spikes.

Das hat mich in China knapp 80 Euro gekostet. Habe mich mal hier auf dem Markt umgesehen. Vergleichbare Stative mit bekanntem "Markenstempel" kosten ca um die 300 Euro. Sehe ich nicht ein. Kommt vermutlich alles aus der selben Fertigung.


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Kann ich so bestätigen: heute nochmal Rotmilan-Schlafplätze beobachtet, ab 18:30Uhr bemerkenswert aufkommender stärkerer Nordwind. Die nicht gerade schwächliche GItzo-Kombi 3530+2380 incl. dem Hebel DiaScope85 zittert ab 30x, da muss man Hand auflegem - leider auch kein Beutelchen für Steine etc. dabei zum Drunterhängen (am besten bis auf den Boden reichend, sonst pendelt's…). Da wäre ein Berlebach, das nur aus dem Auto heraus und hingestellt werden müsste, die deutlich bessere Wahl gewesen. Kommt halt darauf an, wie groß die besagte Wiese ist, und wie man sie erreichen kann.

Für 'Chaoten' ist natürlich der Berlebach-Konfigurator incl. seiner intuitiv kaum zu erfassenden Typen-Nomenklatur eher suboptimal… ;-) Aber man kann da auch einfach anrufen, und seine Wünsche denen mitteilen - die konfigurieren dann.

windiger Gruß

Manfred

PS: Die beiden Spektive waren nicht etwa ATX und Harpia?


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Ich war lange Jahre bekennder Stativmuffel, aber mittlerweile nehme ich mein Berlebach mini recht oft mit.

Es kommt etwas drauf an, welche Arbeitshöhe Du Dir vorstellst, und was und wie Du fotografieren möchtest. Den finanziellen Rahmen finde ich ausreichend, auch wenn man durchaus sinnvoll für manchen Stativkopf noch mehr ausgeben kann. Die Sache mit den Spikes finde ich gerade auf Sand und Wiese überflüssig, das braucht man meiner Meinung nach nicht.

Ohne genauer zu wissen, was Du damit machen möchtest, kann man Dich aber nicht sinnvoll beraten ;-)

Also schreib doch mal, wofür Du das Stativ brauchst!

Klaus


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Hallo Clara,

seit 2 Monaten trage und „teste“ ich das „3 Legged Thing - Punks Billy“ mit mir rum.

Es kommt aus England. Man lese sich mal die Entstehung der Firma durch.

Das Stativ ist aus Carbon. Vollständig (!) demontierbar. Ist sehr leicht, hält aber bis 18Kg. Beine sind komplett umklappbar. Bodennahes arbeiten ist durch demontierbare Mittelsäule und Montage des Kopfes direkt auf die Stativschulter möglich. Diese ist aus einem Stück, pulverbeschichtet, grundsolide gefertigt. Ich habe lange gesucht, war gedanklich schon bei Gizzo, aber ich habe nun mein Stativ gefunden.

Ein Kopf ist dabei, ein kleines Multitool für alle Schrauben auch (und gaaanz wichtig - mit Flaschenöffner) das ganze Arca und Peak Design (!) kompatibel. Tragetasche.

Und weil es Dir (und mir) wichtig ist, es gibt wechselbare Füße. Ich habe mich für Kronen entschieden. Die halten auf Stein, Fels, Matschboden (da ist die Kronenform vorteilhafter), Sand, Schnee und Eis. Diese Füße sind aus rostfreiem Edelstahl mit Gewindesdapter und Gummidichtung, welche auch das versehentliche rausschrauben verhindern. Der Preis für die Füße ist aber sehr sportlich. Dennoch habe ich sie behalten, sie passen perfekt zum Stativ.

Das Stativ selber hat einen wirklich guten Preis. Nicht billig. Aber hier stimmt Preis Leistung absolut.

Ich schreib das mal alles, weil bisher kaum Erfahrungsberichte zu lesen sind. Daumen hoch! Ich stelle meine Stative öfters mal in Bäche und Seen und bin froh es dann hinterher komplett demontieren und pflegen zu können.

Die Firma heißt „3 Legged Thing“. „Punks Billy“ ist der Modellname. Nur für Deine Suche, auch für die Stativfüße.

LG, Ingo.


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Hallo Clara,

eine ganz nützliche Seite um sich erstmal über Stative zu informieren ist beim Traumflieger(.de) unter Reports zu finden, er erläutert da nicht nur Fakten, wie man ein Stativ aussuchen kann, sondern hat auch Tests mit diversen Stativen sowohl mit DSLR's als auch mit Spiegellosen durchgeführt, Nach meinem Dafürhalten absolut auf die Praxis bezogen und auch nachvollziehbar. Zu einigen von seinen Stativtests kann man sich auch auf YouTube einige Videos anschauen, einfach in YT mal Traumflieger eingeben.

Ansonsten sind natürlich die Berlebach Stative klasse, etwas vibrationsärmeres wird man wohl nicht bekommen. Preis/Leistung stimmt dort wirklich, erkauft halt mit Gewicht und Packmass.

Mein hauptsächlich benutztes Stativ stammt von Calumet aus der 8000er Serie (wird von Benro/Induro gefertigt) ist ein Carbonstativ mit herausdrehbaren Spikes. Als Kopf habe ich hauptsächlich den Sirui K 20x im Einsatz. Als Kombi auch sehr stabil und vibrationsarm.

Grüsse

Landus


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Hallo Landus,

danke für deinen Beitrag.

Die Seite von Traumflieger ist mir schon angenehm aufgefallen.

Die Berlebachstative sind schon etwas ausgefallen.

Aber sie scheinen wirklich gut zu sein. Ich mag ja, wenn man einem Gegenstand das Handwerk ansieht.

Wie hier jemand schrieb: In China ein gutes Stativ für 80 Euro gekauft. Hier scheinen sie ihm überteuert zu sein.

Ich bin ja ganz am Anfang und hab in diesem Jahr schon sehr viel Geld in die Fotografie versenkt.

Darum wird das 200 Euro Stativ, das ich gerade bestellt habe, seinen Dienst schon tun.

Es hat Spikes, das ist mir wichtig.

Bisher bin ich mit einem Stativ für 35 Euro unterwegs-und mache damit gar nicht so schlechte Bilder. Das nächste 6x teurere Stativ ist also ein Quantensprung.

Ich behalte aber alle Ratschläge und Empfehlungen im Hinterkopf.

Weitere große Wünsche erfülle ich mir dann im nächsten Jahr.


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Spannende Sache, diese Punker - mal was Anderes. Und schön wenn Du das Traumstativ damit gefunden hast (und der TO übrigens auch schon fündig wurde). Allerdings fällt mir beim Überfliegen der englischen Seite nichts, aber auch gar nichts auf, was andere ernsthafte Hersteller nicht auch anbieten: Kronenfüße, Mittelsäule mit Befestigung, den Haken, die umklappbaren Beine, das bodennahe System usw. - kriege ich alles auch woanders, auch für den Preis. Allerdings ohne die Message vom 'working class hero' und Songtexten von John Lydon oder anderen 'Revoluzzern', deren LP in unserer Clique schon Ende der Siebziger die Runde machten - God save the queen meets anarchy in the UK…

Ok, schön verpackt sind sie, mir etwas zu laut, aber dem Zeitgeist entsprechend. Dass sie was Taugen stelle ich mal nicht in Abrede, kenne sie ja nicht. Und dein Bericht scheint da ja ausschließlich Positives rüber zu bringen. Also wer's mag und die Manfrottos, Gitzos und Sirius zu dröge findet, hat da seine Stativnische entdeckt - danke für die Vorstellung der Marke.

Falls ich eine originäre EIgenschaft des 'most advanced tripod' übersehen habe, sie's mir nach und berichte darüber.

Punk's not dead

Manfred


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Hallo Manfred,

es ging mir nicht um Vergleiche. Sondern um eine Vorstellung eines bisher unbeachteten Herstellers. Ein Berlebach mit einem beliebigen anderen (auch guten) Stativ zu vergleichen, wäre Äppel mit Birnen. Oder Fachkamera mit MFT. Beide machen Bilder.

Ein Berlebach würde ich niemals mit auf meine Bergtouren nehmen, auch wenn es noch so gute Eigenschaften aufweist.

Vorteile, aus meiner Erfahrung mit Monfrotto Carbon, Manfrotto Alu, sehe ich bei 3 LG, in der 100%igen Demontage aller Teile und der Stativschulter aus einem Stück. Dem für die Größe des Stativs dickeren Carbon Rohren und der Anzahl an Wicklungen (Lagen) vom Werkstoff. Der Traglast von 18Kg und das der Kopf direkt auf die Stativschulter geschraubt werden kann.

Der Kopf, bzw. die gelieferte Platte ist Peak Design Kompatibel. Das alleine ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Viele der Merkmale wurden im Laufe der Diskussionen um Stative von Usern gewünscht und hier sind sie für ein akzeptables Geld zu bekommen.

Darum meine Empfehlung. Der Blick über den Tellerrand, vielleicht hilft es anderen auf der Suche.

Jeder hat für sich bestimmte Ansprüche und muss nach seinem Bedarf entsprechend recherchieren. Von mir nur der Hinweis -> da gibts noch was ...

Liebe Grüße, Ingo.


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Ein Berlebach würde ich niemals mit auf meine Bergtouren nehmen, auch wenn es noch so gute Eigenschaften aufweist.

So unterschiedlich sind die Geschmäcker… viel leichter als das Berlebach Mini mit Nivellierung kann man mit Stativ kaum unterwegs sein, und in den Bergen braucht man normalerweise ja auch nicht viel Arbeitshöhe (bzw. kann sie meist improvisieren).

Jeder, wie er nag ;-)

Klaus


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Von Berlebach besitze ich - je nach Verwendungszweck - gleich mehrere Stative, dabei ist auch ein auf meinen Wunsch hin von Berlebach in der Beinlänge gekürztes Report. Wer sonst bietet so etwas schon an?

Übrigens kann man sich bei der in Kürze stattfindenden Photokina in Köln auch die Stative der Firma 3 Legged Thing anschauen - Halle 2.1 Stand A025 B026.

Viele Grüße

Wolfgang


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