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Die PEN, OM-D & E-System Community

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Hallo Horst,

Altglas ist hier im Forum die übliche Bezeichnung für Olympus Objektive aus der analogen Zeit. Ich finde den Begriff sehr passend und keineswegs despektierlich.

Gruß Rolf

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Oder anderer Hersteller – bei mir ist's infolge meiner diesbezüglichen Vergangenheit vor allem Minolta. Der Begriff mag despektierlich klingen, darf aber mit einem Augenzwinkern gedacht werden! 

Schöne Grüße
Robert

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Altgläser sind in meinen Augen auch die, welche für 4/3 konzipiert wurden. Die kann man unter "Verlusten" an m4/3 adaptieren.

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vor 55 Minuten schrieb 4-takter:

Altgläser sind in meinen Augen auch die, welche für 4/3 konzipiert wurden. Die kann man unter "Verlusten" an m4/3 adaptieren.

Der einzige Verlust wird sich beim AF bemerkbar machen je nach Kamera mehr oder weniger . Den Rest können die meistens genau so gut oder  noch besser , alle Daten werden übertragen , die erforderliche Korrektur in der Kamera erfolgt genau so wie wir es kennen mit einem Unterschied das der Bedarf am biegen , aufhellen und so weiter erheblich geringer ausfällt .

Altglas sind für mich Objektive die für analoge Kameras gerechnet wurden ,die wenigen mit AF und die Masse natürlich ohne , egal von welchem Hersteller .

Die Bezeichnung wurde ich nicht als Beleidigung empfinden , sonder  als alte Schätze die sicherlich die einige oder nur Macken haben und trotzdem  heiß begehrt sind sofern die überhaupt was taugen .

Gruß Johann

bearbeitet von henna60

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Ja, 'Altglas' ist ein weithin etablierter Begriff für adaptierte Objektive aus vordigitalen Zeiten (verschiedener Hersteller) ... es ist sicherlich keine 'unbotmäßige Härte', mit FT-Optik an aktuellen Kameras (und älteren) zu arbeiten; sie tun nach wie vor das, was sie sollen. Und das, bei hochqualitativen Optiken, auch mit erwartbarer visueller Qualität. 

Zunächst musste ich schmunzeln, die FT-Objektive in der Rubrik 'Altglas' zu finden, aber sie gehören nun mal zu den älteren 'Schätzchen' der vorgehenden Generation, die überdies vielfach auch nicht mehr im Olympus-Service-Katalog zu finden sind. Als FT-Nutzer finde ich mich damit keinesfalls diskriminiert 😉

LG, Gerald

bearbeitet von sam0611
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Der Server gibt von seiner Kapazität sicherlich noch die Rubrik  "FT" her.

Altglas = Analog, aber bitte nicht als Begriff für FT-Linsen verwenden!

Grüße Wolfgang 

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Ich stimme der Ansicht zu, dass "FT" nicht "Altglas" ist. Der Vertrieb der Olympus-FT-Objektive ist erst letztes Jahr eingestellt worden, und die wenigen Panasonic-Objektive sind erst dieses Jahr, ich weiß nicht wann, von four-thirds.org verschwunden. Komischerweise übrigens vollständig; sie sind im Gegensatz zu den Olympus- und Sigma-Objektiven nicht mal mehr als 'discontinued' gelistet, was mich gerade etwas irritiert. Das Panasonic/Leica 14-150mm f/3.5-5.6 ist nach meinem Dafürhalten bis heute mit Abstand das beste Objektiv seiner Art, neben dem massiven Canon EF 28-300/3.5-5.6 L, und inzwischen dann wohl auch dem Olympus 12-100, wenn einem die Telereichweite bei einem solchen Objektiv nicht so wichtig ist.

An MFT sind FT-Objektive mit voller Funktionalität und Abbildungsleistung wie an FT-DSLRs verwendbar, nur mit leichten (es gab eine Reihe von FT-Objektiven, die offiziell als Kontrast-AF-kompatibel geführt wurden) bis deutlichen Einschränkungen im AF an allen Kameras außer der Phasen-AF-fähigen E-M1 und E-M1 II. 

Während es bei anderen Systemen ja auch sehr alte AF-Objektive gibt, die man vielleicht legitimerweise als "Altglas" bezeichnen könnte, neige ich ich als FT/MFT-Knipser dazu, nur alte Manualfokusoptiken so zu nennen. 

bearbeitet von Rob. S.
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vor 21 Stunden schrieb 4-takter:

Altgläser sind in meinen Augen auch die, welche für 4/3 konzipiert wurden. Die kann man unter "Verlusten" an m4/3 adaptieren.

Das halte ich ich meinen Augen für ein Gerücht. FT-Gläser sind optisch auskorrigiert und werden nicht digtal schöngerechnet.

bearbeitet von Georg M.

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Das meistgenutzte Objektiv bei mir ist das 14-54 II (ca. 8 Jahre alt). Auch ein FT 40-150 habe ich noch zur Benutzung (ca. 9 Jahre alt). Was daran Altglas ist, erschließt sich mir auch nicht. Wird an unserer schnelllebigen Zeit allgemein liegen. Diskriminierend oder gar Schlimmeres ist das aber nicht. Nur wundern tue ich mich immer öfter ...

MfG Gerd

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vor 22 Stunden schrieb Rob. S.:

Oder anderer Hersteller – bei mir ist's infolge meiner diesbezüglichen Vergangenheit vor allem Minolta. Der Begriff mag despektierlich klingen, darf aber mit einem Augenzwinkern gedacht werden! 

Schöne Grüße
Robert

Ok. Ich nehme es dann auch mit einem Augenzwinkern.

 

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vor 12 Minuten schrieb horstschulz:

Ok. Ich nehme es dann auch mit einem Augenzwinkern.

 

Ich habe sogar einen Altglascontainer auf dessen Inhalt ich stolz bin. 🙂

LG und schönen Restsonntag

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vor 6 Minuten schrieb Dieter G:

Ich habe sogar einen Altglascontainer auf dessen Inhalt ich stolz bin. 🙂

LG und schönen Restsonntag

klasse, habe verstanden

 

bearbeitet von horstschulz
schreibfehler

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Ich gehe davon aus, dass ich meine Objektive wenigstens 20 Jahre nutzen kann. Außer wenn ich ein entsprechendes System komplett nicht mehr nutzen würde.

Würde jetzt auch lieber explizit "FT" schreiben.

Bin mal gespannt, ob diese Spezies nvon Objektiven von einer E-MX (oder wie immer sie heissen mag) unterstützt wird. Ich denke nicht, stattdessen sicher noch eine OM-D 1.3 und das wars dann für FT.

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vor 38 Minuten schrieb Geschütteltnichtgerührt:

...

Bin mal gespannt, ob diese Spezies nvon Objektiven von einer E-MX (oder wie immer sie heissen mag) unterstützt wird. Ich denke nicht, stattdessen sicher noch eine OM-D 1.3 und das wars dann für FT.

Eigentlich ist es egal wie das Gehäuse heisst, sicher aber wird es weiter Unterstützung geben.. who cares

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vor 2 Stunden schrieb Geschütteltnichtgerührt:

Ich gehe davon aus, dass ich meine Objektive wenigstens 20 Jahre nutzen kann. Außer wenn ich ein entsprechendes System komplett nicht mehr nutzen würde.

Würde jetzt auch lieber explizit "FT" schreiben.

Bin mal gespannt, ob diese Spezies nvon Objektiven von einer E-MX (oder wie immer sie heissen mag) unterstützt wird. Ich denke nicht, stattdessen sicher noch eine OM-D 1.3 und das wars dann für FT.

Warum sollte Olympus die Unterstützung für FT einstellen? Da ja die Phasen-AF-Pixel inzwischen auch für mFT Objektive zum Einsatz kommen - so lässt sich halt am schnellsten auf bewegte Objekte fokussieren - werden zumindest einige der mFT-Kameras die FT Objektive perfekt unterstützen. Funktionieren tuen sie ja an allen mFT-Kameras, der AF ist aber dort nicht immer gut. Nur für den Fall, das eine zukünftige E-M1 einen verbesserten AF ohne Phasen-Pixel bietet, würde ich mir anfangen Sorgen zu machen. Das ist aber momentan nicht absehbar.

Peter

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Die Frage finde ich gar nicht mal soo unberechtigt, nachdem Olympus in den neuneinhalb Jahren seit der E-P1 eine echte FT-Objektiv-Unterstützung bei MFT überhaupt nur zwei Kameras spendiert hat, die zufällig auch noch die mit Abstand teuersten im System waren bzw. sind, und die den noch nicht auf andere Systeme gewechselten Umsteigewilligen von FT, die seinerzeit mit günstigeren Gehäusen unterwegs waren, einen unangemessen tiefen Griff in die Haushaltskasse abverlangt haben, nur um die Investitionen in ein Kamerasystem nicht vollständig abschreiben zu müssen, das erst wenige Jahre zuvor als die Zukunft der digitalen Fotografie vorgestellt worden war.

Dass die bevorstehende E-M1X allerdings schon jetzt die FT-Objektivkompatibilität aufgeben würde, das glaube aber auch ich nicht; dafür sind noch zuviele FT-Objektive in Gebrauch, für die es im MFT-Sortiment einfach keine adäquate Alternative gibt.

Dass Olympus den Phasen-AF auch für MFT-Objektive nutzt, ist ein weiteres Argument. 

Allerdings fragt man sich schon, warum der Phasen-AF dann selbst höherpreisigen Gehäusen wie der PEN-F und der E-M5 II bisher vorenthalten blieb.

Ich habe nach dem Umsteig vom FT Zuiko 50-200mm f/2.8-3.5 aufs Panasonic 50-200mm f/2.8-4 übrigens den Eindruck, dass manche phasen-AF-spezifischen Eigenschaften, die theoretisch auch MFT-Objektiven zugute kommen könnten, selbst in einer E-M1 II nicht genutzt werden. Das Panasonic fährt beispielsweise sehr viel öfter beim Fokussieren bis auf den Hintergrund durch und beißt sich dort fest, als es das alte Olympus 50-200 SWD an derselben Kamera tut.

Schöne Grüße,
Robert

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vor 23 Stunden schrieb Rob. S.:

Die Frage finde ich gar nicht mal soo unberechtigt, nachdem Olympus in den neuneinhalb Jahren seit der E-P1 eine echte FT-Objektiv-Unterstützung bei MFT überhaupt nur zwei Kameras spendiert hat, die zufällig auch noch die mit Abstand teuersten im System waren bzw. sind, und die den noch nicht auf andere Systeme gewechselten Umsteigewilligen von FT, die seinerzeit mit günstigeren Gehäusen unterwegs waren, einen unangemessen tiefen Griff in die Haushaltskasse abverlangt haben, nur um die Investitionen in ein Kamerasystem nicht vollständig abschreiben zu müssen, das erst wenige Jahre zuvor als die Zukunft der digitalen Fotografie vorgestellt worden war.

Ich verwende nach wie vor die E-5, selten die E-3 und die (auf Infrarot umgebaute) E-330 mit 15 Objektiven. Ich habe nicht vor auf µFT umzusteigen und bin nach wie vor auf Olympus sauer, weil sie mich mit FT einfach hängen gelassen haben. Ich mag nach wie vor keine elektronischen Sucher und hoffe nur, dass meine 3 Spiegelreflexkameras noch lange halten und wenn sie einmal irreparabel sind, ich noch gebrauchte kaufen kann. Wenn nicht und falls ich dann das Geld habe, überlege ich mir, gleich auf Mittelformat umzusteigen …

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vor 13 Stunden schrieb Subhash:

Ich habe nicht vor auf µFT umzusteigen und bin nach wie vor auf Olympus sauer, weil sie mich mit FT einfach hängen gelassen haben.

Wieso denn 'hängen gelassen'?
Immerhin hat Olympus einige Cams im Portfolio, welche (mittels Adapter) deine FT-Linsen unterstützen - zwei davon (M1 / M1 II) sogar ohne Einschränkung + Benefits, die zu FT-Zeiten noch undenkbar waren.
...und der el. Sucher eröffnet Möglichkeiten, von denen Spiegel-Nutzer nur träumen können.

"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit."
Olympus hat die Zeichen der Zeit meiner Ansicht nach früh erkannt und befindet sich auf dem richtigen Weg.
Ich habe meiner E-5 jedenfalls keiner Träne nachgeweint, nachdem ich zur M1 wechselte.

Die Bodies sind nur Werkzeuge - liegt ein 'wirtschaftlicher Totalschaden' vor, dann wird er halt gegen einen aktuell(er)en ausgetauscht.
M1en sind inzwischen nicht viel teurer als eine fünf Jahre ältere E-5.

Viele Grüße,
Erk

bearbeitet von Noctiluchs
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Wie gesagt, mag ich die elektronischen Sucher nicht.

Ich habe in ein System investiert, das fallen gelassen wurde. (Ich kann wahrscheinlich jetzt schon keine neue FT-Kamera mehr nachkaufen.) Mir nützt es nichts, wenn es Kameras gibt, auf die ich meine Objektive mit Adapter draufschrauben kann, wenn die keinen optischen Sucher haben und viel zu klein sind für ein ausgewogenes Handling. So lange ich wenigstens noch gebrauchte E-5s kaufen kann, geht das ja gerade noch, wenn es auch unwirtschaftlich ist (weil rechnungslos), aber dann …

Ich kenne elektronische Sucher (ich hatte vor Verkaufsstart eine der ersten µFTs in der Hand; meine Frau hat aktuell eine Olympus E-M5 Mark II) und nein, davon habe ich nie geträumt. Im Gegensatz zu dir empfinde ich diese Entwicklung als Holzweg. Auf den Firlefanz, den mir der elektronische Sucher bringt, (als solchen empfinde ich ihn nach wie vor) verzichte ich mit Freuden.

Ja sicher gehe ich mit der Zeit. Ich bin über 60. Und gerade daher kenne ich Zeiten, wo man Firmen wirklich trauen konnte, und eine Kamera Jahrzehnte gebrauchsfähig war und ein Kamerasystem sowieso so lange gepflegt wurde. Diese Wegwerfmentalität, die ich aus deinem Posting lese, ist mir aus vielen Gründen zuwider. Da spielen ethische, ökologische und ökonomische Kriterien eine Rolle. Ein „Zeitungeist” ist mir wirklich kein Grund, mitzumachen.

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Verstehe ich auch nciht. Meine beiden übrig gebliebenen FT-Obis (2/14-35 und 2/35-100) fokussieren schneller, exakter denn je und in Situationen, in denen ich das mit der E-5 nicht mal versucht hätte.

Wenn Du keinen elektronischen Sucher* magst, ist das doof für Dich, aber es hat nichts mit hängenlassen bei FT zu tun. Mit Wegwerfmentalität hat das alles auch nichts zu tun.

* ich möchte nie mehr einen optischen.

bearbeitet von OhWeh
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vor 20 Minuten schrieb Subhash:

Diese Wegwerfmentalität, die ich aus deinem Posting lese, ist mir aus vielen Gründen zuwider. Da spielen ethische, ökologische und ökonomische Kriterien eine Rolle. Ein „Zeitungeist” ist mir wirklich kein Grund, mitzumachen. 

Mir ist deine beschriebene 'Wegwerfmentalität' im Grunde auch zuwider, deswegen hatte ich seiner Zeit auch meine E-5 an jemanden verkauft, der sie noch weiterhin mit Freuden genutzt hat.
Leider kann man sich in der heutigen Zeit nicht mehr darauf verlassen, dass eine Reparatur günstiger wird als ein neu(er)es Gerät -und ich spreche hier nicht nur von Kameras.
Was nützt hier meine lobenswerte Einstellung in Bezug auf deine genannten Kriterien, wenn es die Ersatzteile für das zu reparierende Gerät schlicht nicht mehr gibt, weil es Firmen (nicht nur Oly) zu unwirtschaftlich ist diese über mehrere Jahrzehnte vorzuhalten?

Wir leben nun mal in einer Konsumgesellschaft, da wirst du nichts dran ändern können.
Schau dir als prominentes Beispiel (weil mehr im Fokus der Gesellschaft) die Autoindustrie an: Dort werden gefühlt alle fünf Minuten neue Autos auf den Markt gebracht, weil sie 'Innovationen' bringen, die ein Smartphone schon vor 10 Jahren konnte - von dem absurden Abwrackprämien die aktuell wieder in aller Munde ist, möchte ich lieber gar nicht erst anfangen...

Wenn du in Bezug auf Kameras Traditionen pflegen möchtest, rate ich dir zu einem Hersteller aus Wetzlar, die haben nicht nur ein nennenswertes Ersatzteillager, sondern immerhin aktuell noch zwei Modelle im Portfolio, die voll analog sind.

Dass du den - wie ich finde - hervorragenden Sucher der M1 nicht magst ist quasi persönliches Pech.
Irgendwann wirst du um ihn aber nicht mehr herum kommen...

Von 'hängen lassen' würde ich deswegen trotzdem nicht sprechen.

meint Erk

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Die Alternative zu einem elektronischen Sucher verlangt entweder einen temporär wirksamen Spiegel incl. Mechanik , einen teildurchlässigen Strahlenteiler oder einen separaten Strahlengang, letztere möglichst permanent. Bei allen drei Lösungen ist die überwiegende Mehrheit der Hersteller und Anwender zu der Meinung übergegangen, dass ein spiegelloses System denengegenüber Vorteile hat.

Da Kamerasysteme wie alle technischen Systeme keine unbegrenzte Dauer der Unversehrtheit oder der Lebensdauer haben und da Hersteller solcher Systeme keine ausgeprägten Sozialaufgaben wie etwa zur für den Anwender aufwandslosen Behebung zwischenzeitlich entstandener Mängel erfüllen, solches nicht versprochen haben und auch nicht dazu gezwungen werden, wohl aber, z.B. aus Gründen des offenen Wettbewerbs, sich bemühen, stets das Beste neu anzubieten, muss man als Anwender damit rechnen, dass das einmal gewählte System irgendwann mal obsolet wird, zumindest entstandene Bedürfnisse und Wünsche bzgl. der Nutzung neu erreichbarer Vorteile nicht mehr befriedigt werden, bzw. die bisher gewohnte Gebrauchsfähigkeit sogar eingeschränkt wird.

Gruß, Hermann

 

bearbeitet von Nieweg
Sinnhaftigkeit

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Diese Beschreibung halte ich für eine etwas irrationale, optimistische Sicht der Dinge und wirtschaftlichen Zustände. Ich würde sagen, aus Gründen der Konkurrenz und des daraus resultierenden Zwangs zu Profit müssen ständig neue Märkte erschlossen oder erfunden werden. Es ist nahezu gleichgültig, dass ein Produkt gut funktioniert, es ist sogar schlecht, wenn es zu lange gut funktioniert, es muss etwas „neues” her (auch wenn es alt ist), damit die Leute animiert werden, wieder etwas zu kaufen. Diesen Mechanismus verkauft man ideologisch als „Fortschritt”, auch wenn es offensichtlich ist, dass dieser Mechanismus zwangsläufig katastrophal enden muss.

Im Gegensatz zu Noctiluchs glaube ich, das das zu ändern ist, weil es von Menschen gemacht und unterstützt wird, diese Unterstützung aufgekündigt und dieses Tun geändert werden kann.

Deshalb halte auch ich den Begriff „Altglas” für leicht verächtlich, benutze ihn aber trotzdem, weil es in meinen Augen wichtigere Dinge gibt, für die man sich engagieren kann. Das hindert mich nicht, mein Zuiko OM 50/1.8, Zuiko OM 28/3.5 und Pancolar electric 50/1.8 zu schätzen und pfleglich zu behandeln und natürlich auch einzusetzen.

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Zum Thema "Altglas": ich würde generell alle Objektive in einem Forum zusammenfassen, ich sehe da keinen praktischen Grund für eine Trennung, seien es jetzt mFT, FT oder adaptierte Objektive von Drittanbietern. Ich benutze Objektive aus allen drei Kategorien an meinen mFT-Kameras.

Zum Thema mFT vs. FT: da bin ich klar der Meinung, das Olympus die FT-Besitzer nicht hat hängen lassen. Die E-M1 ist eine weitaus bessere Kamera für alle FT Objektive als es die FT-Kameras je waren. Der Sucher mag vielleicht etwas Eingewöhnung kosten, aber gerade bei der FT-Sensorgröße ist ein EVF einem optischen Sucher deutlich überlegen. Der optische Sucher ist auf die Lichtmenge begrenzt, die auf die Sensorfläche fällt, damit ergibt sich die maximale Helligkeit und Vergrößerung. Der Sucher der E-M1 hingegen kann es in Größe und Helligkeit des Sucherbildes mit den besten 35mm-Suchern aufnehmen oder übertrifft sie sogar. Ich gehe davon aus, das mit der E-M1X auch ein längst überfälliges Update des Suchers kommen wird, der EVF also nochmal deutlich an Qualität zulegen wird. Daher würde ich dir, lieber Subhash, empfehlen, dem EVF noch mal eine Chance zu geben, er ist wirklich Klasse.

Der Rest der E-M1 ist sowieso weit besser als alle FT-Kameras, sei es Sensor, Bildstabi, Geschwindigkeit. Ich bin mal gespannt, was die E-M1X alles kann.

Viele Grüße,

Peter

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