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vor 6 Stunden schrieb Rob. S.:

Ich zeig hier mal drei Bildchen, die ich mit einem Minolta MD 100mm f/4 gemacht habe, das ich sehr schätze, was mir aber wieder das alte Problem vor Augen geführt hat, dass ich deutlich abgeblendete, nichtautomatische Objektive auch mit EVF nicht zuverlässig präzise fokussieren kann, wenn die Situation für die Lupenfunktion nicht geeignet ist – ich hatte in mehreren Serien nur eine sehr kleine Ausbeute, und selbst die scharfen Bilder sind oft nicht richtig scharf geworden. Zwei Wespen, eine davon eine Feldwespe, und eine kleine Wildbiene.

Schöne Grüße
Robert

Hallo Rob,

das kann an der sogenannten Blendenabweichung liegen, viele ältere Objektive haben damit zu kämpfen. Dabei verlagert sich die Schärfeebene beim abblenden, so stark, das sie nicht durch die größere Schärfentiefe aufgefangen wird. Moderne Objektive verlagern oft beim automatischen schließen der Blende die Schärfeebene durch unmerkliches Nachfocussieren. Deshalb überprüde ich es immer wenn ich vom Stativ arbeite. Abgeblendet aus der Hand sieht man es einfach schlecht. Mein 1.4/50 OM und mein 1.8/75 Voigtländer Heliar mit LM- Anschluss (aktuelle Linse) haben eine recht heftige Blendenabweichung. Meine alten Zeiss- Objektive mit Contax- Anschluß durch die Bank nur eine unmerkliche.

Gruß Thorsten

bearbeitet von Libelle103

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Bei der X funktioniert die Lupenfunktion bei meinem Trimagon 95. Versuch so gut wie möglich die f2,6 auszunutzen um das Bokeh malerisch zu haben. Bei weißen Blümchen ist die Unschärfe noch höher und bekommt gern einen blaulila Rand auch ohne Gegenlicht. Benütze diese Linse einfach kreativ.

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vor 8 Stunden schrieb cuatro:

Das Ding ist stabil wie eh und je …

Die wurden ja auch mit allem, was Gott verboten hat, behandelt: Insektiziden, Fungiziden und Pestiziden, Waschsoda, Holzteer und Ameisensäure, Chloroform, Lachgas und wahrscheinlich auch noch Antidepressiva. Ein Wunder, dass sie überhaupt verotten. :classic_blink:

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vor 2 Stunden schrieb Libelle103:

… das kann an der sogenannten Blendenabweichung liegen …

Ich dachte, das liegt einfach an der fehlenden Springblende: Wenn man dann (vielleicht ohne Stativ) nicht mit Offenblende fokussiert und die Lupe nicht verwendet, wird‘s ein bisschen schwierig bei großen Blenden.

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vor 1 Stunde schrieb Subhash:

Ich dachte, das liegt einfach an der fehlenden Springblende: Wenn man dann (vielleicht ohne Stativ) nicht mit Offenblende fokussiert und die Lupe nicht verwendet, wird‘s ein bisschen schwierig bei großen Blenden.

Das auch, aber da ich oft vom Stativ fotografiere und dann die Schärfe immer manuell einstelle (mit Hilfe der Sucherlupe) tritt bei manchen Objektiven eine Blendenabweichung auf. Will sagen: Den Focus wählt man normalerweise ja bei Offenblende und wenn man dann bei fremdadaptierten Linsen auf die Arbeitsblende abblendet, tritt eine Verschiebung der Focusebene auf, die bei manchen Objektiven so groß ist, das sie trotz der höheren Schärfentiefe auffällt. Bei Systemobjektiven mit Springblende wird dieser Effekt automatisch und unmerklich für den Fotogrfaf kompensiert. Der Effekt tritt auch je nach Objektivkonstruktion unterschiedlich stark, bis gar nicht bei den Objektiven auf.

Abgeblendet ist die Einstellung der Schärfe natürlich eine schwierige Angelegenheit, aber bei Spiegellosen Systemkameras mit Sucherlupe natürlich deutlich einfacher als mit einer Spiegelreflexkamera.

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vor 25 Minuten schrieb Libelle103:

… wenn man dann bei fremdadaptierten Linsen auf die Arbeitsblende abblendet, tritt eine Verschiebung der Focusebene auf …

Interessant, davon habe ich noch nie gehört. Darauf sollte ich einmal bei meinen „analogen” Objektiven achten. Wie könnte man sich dieses Phänomen nach optischen Gesetzen erklären?

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vor einer Stunde schrieb Subhash:

Interessant, davon habe ich noch nie gehört. Darauf sollte ich einmal bei meinen „analogen” Objektiven achten. Wie könnte man sich dieses Phänomen nach optischen Gesetzen erklären?

Anders Uschold erklärt das in einem Video von Krop und Gerst (You tube) aus der Reihe: "Die große Objektivreihe", musste mal googeln, hab ich jetzt nicht zur Hand. Oder allgemein unter Blendenabweichung, oder Blendendifferenz. Das hat mit der Korrektur der sphärischen Aberation zu tun.

Hier eine Erklärung, hab ich gerade gegoogelt:

http://digicam-experts.de/wissen/20

Nachtrag:

Hier aus einer Zeiss- Werbung, Zitat:

"Als „Blendendifferenz“ oder „Fokus Shift“ bezeichnet man einen Effekt, der als Folge der sphärischen Aberration (Öffnungsfehler) auftritt und der bewirkt, dass sich beim Verstellen der Blende die Schärfelage eines Objektivs leicht verschiebt. T*® Objektive von ZEISS mit M-Anschluss sind speziell auf die Reduzierung dieses Effektes korrigiert – eine wichtige Innovation mit großem Nutzen für die Messsucherfotografie. Im Ergebnis dürfen Sie eine sichtbar höhere Präzision der mit dem Messsucher bestimmten Schärfe erwarten – unabhängig davon, mit welcher Blendeneinstellung Sie fotografieren. "

 

bearbeitet von Libelle103
Rechtschreibung

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vor 3 Stunden schrieb shappy:

Bei weißen Blümchen ist die Unschärfe noch höher und bekommt gern einen blaulila Rand auch ohne Gegenlicht.

Diese blaulila, aber auch grünen Ränder kann man in den meisten Fällen wegrechnen - wenn man in RAW bzw. ORF arbeitet. Photoshop (ich denke auch Lightroom) können das in der Raw-Entwicklung. Einfach in das Menü "Chromatische Aberration entfernen" gehen, entsprechenden Vermerk aktivieren und dann manuell weiter. Die dann folgende Arbeit ist (in Photoshop) schnell und einfach: Mausklick in den lila oder grünen Rand bei gleichzeitig gedrückter STRG-Taste. Bild am besten in 100% Grösse und "grellen" Farbrand wählen.

Notfalls nochmal durchführen (Regler zurück auf "Null", neuer Mausklick s.o.). Eben so lange, bis der gewünschte Effekt maximal erreicht wurde. (100% geht leider nicht)

Übrigens sind oft lila und grüne Ränder gleichzeitig zu sehen (von der eingestellten Fokusebene abhängig: davor = lila; dahinter = grün). Besonders stark sichtbar sind sie, wenn der Helligkeitsunterschied Hinter-/Vordergrund verglichen mit dem "Fokus" gross ist (=hoher Kontrast dort). Das führt auch zum Trick, wie man sie weitgehend vermeidet: nur geringe Helligkeitsunterschiede dort durch geschickte Bildauswahl.

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Schwupp - da schreibt man selber und schon "funkt" Libelle103 dazwischen.

Blendenänderung und Chromatische Aberration (CA) sind 2 verschiedene physikalische Gesetzmässigkeiten, die zusammen auftreten und jeder für sich einen Teil zum Fehler Blendenverschiebung beiträgt. Beide Fehler können sich aufsummieren und/oder sich gegenseitig mindern.

1. CA: bei Achromaten sind nur 2 der 3 RGB-Farben korrigiert. Korrigieren meint: die Brennpunkte für Blau und Rot liegen möglichst genau übereinander. Grün darf abweichen.
           bei Apochromaten sind alle 3 RGB-Farben korrigiert = haben den gleichen Brennpunkt. Meist fehlen dann Farbränder völlig (leider aber nicht immer)! Hinweis: man weiss ja
           nie, ob auch orange oder blaugrün so korrigiert werden konnten. Hintergrund ist: jede einzelne RGB-Farbe wird unterschiedlich abgelenkt oder gebrochen. Dabei spielt
          das verwendete Glas eine Rolle (Flintglas oder Kronglas), die unterschiedliche Brechungsindexe haben.

2. Blende: hier wirkt die Beugung, die sich umso mehr ändert, je kleiner das "Blendenloch" ist. Es ändert sich die Richtung der Lichtstrahlen; als Folge verschiebt sich auch die Lage vom Brennpunkt, wenn die Richtung der sich später im Brennpunkt sammelnden Strahlen durch Beugung ändert. Ja, es kann sogar sein, das ein Apo-korrigiertes Objektiv durch Abblenden die Apo-Eigenschaft verliert (!!!).

Schickt man weisses Licht (gibt es eigentlich nicht (!) ; es ist die Summe von RGB) durch ein Vergrösserungsglas, werden statt einem weissem Brennpunkt Prismenfarben erzeugt. Gleiches passiert auch durch Beugung am Spalt.

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vor 10 Stunden schrieb mccs:

... bei Achromaten sind nur 2 der 3 RGB-Farben korrigiert. Korrigieren meint: die Brennpunkte für Blau und Rot liegen möglichst genau übereinander. Grün darf abweichen ... bei Apochromaten sind alle 3 RGB-Farben korrigiert = haben den gleichen Brennpunkt. Hinweis: man weiss ja nie, ob auch orange oder blaugrün so korrigiert werden konnten. Hintergrund ist: jede einzelne RGB-Farbe wird unterschiedlich abgelenkt oder gebrochen.

Die Verwendung des Begriffes "RGB" vermittelt eine Einordnung mit einer Genauigkeit, was so nicht zutrifft.

Achromatische und apochromatische Korrekturen wirken auf Wellenlängen im sichtbaren Spektrum - aber dieses Spektrum wird nicht mit RGB-Farben bezeichnet (diese Bezeichnung hat eine ganz andere Bedeutung für einen ganz anderen Zweck) und überhaupt muss es nicht genau "Blau" und "Rot" sein, was da korrigiert wird; was ist überhaupt "Rot"??

Gruß, Hermann

bearbeitet von Nieweg
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vor 23 Stunden schrieb Nieweg:

Achromatische und apochromatische Korrekturen wirken auf Wellenlängen im sichtbaren Spektrum - aber dieses Spektrum wird nicht mit RGB-Farben bezeichnet...

Aus physikalischen Gründen ist das so völlig richtig beschrieben. Eine Lichtfarbe wird eindeutig bestimmt durch eine Wellenlänge. Aber es ist auch richtig: die 3 RGB-Farben sind Element des sichtbaren Lichtspektrums. Ja es spielt nicht mal eine Rolle, welches Rot/Grün/Blau gemeint ist (alle sichtbaren Rot/Grün/Blau - egal mit welcher Wellenlänge - sind Element und Untermenge des sichtbaren Lichtspektrums).

Das ganze diente nur dazu, die etwas komplizierten Zusammenhänge mal sehr einfach darzustellen. So kann jeder begreifen, welche physikalischen Gründe Ursache für das beobachtete Verhalten sind, ohne jedoch alle Feinheiten zu kennen (jeder kann eine Suppe salzen und muss nicht die chemische Formel NaCl kennen).

Auch die Hersteller von Apo-Objektiven teilen ja nicht mit, ob die zugesicherte Apo-Korrektur nur für (3 ausgewählte) RGB-Farben (oder andere Farben) gilt oder für das  sichtbare Lichtspektrum insgesamt oder sogar noch zusätzlich für Infrarot oder Ultraviolett.

Noch eine spitzfindige Feinheit am Rande: Die Wellenlänge von (z.B.) Rot vor einer Linse ist anders als in einer Linse. Beim Verlassen einer Linse wird aber der alte Zustand der Welle wie vor einer Linse wieder hergestellt. Es hat sich danach der erwartete (Aufenthalts-) Ort und die Ausbreitungsrichtung der Welle geändert, nicht aber die Welle selbst. Das kann nur so erklärt werden: die Lichtgeschwindigkeit in einer Linse ist kleiner. Nach einer Linse werden die alten Zustände (passend zum optischen Medium = Luft) wieder beobachtet.

bearbeitet von mccs

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Am 24. April 2019 um 14:12 schrieb Nieweg:

Die Verwendung des Begriffes "RGB" vermittelt eine Einordnung mit einer Genauigkeit, was so nicht zutrifft.

Achromatische und apochromatische Korrekturen wirken auf Wellenlängen im sichtbaren Spektrum - aber dieses Spektrum wird nicht mit RGB-Farben bezeichnet (diese Bezeichnung hat eine ganz andere Bedeutung für einen ganz anderen Zweck) und überhaupt muss es nicht genau "Blau" und "Rot" sein, was da korrigiert wird; was ist überhaupt "Rot"??

Gruß, Hermann

Beide Erklärungen sind nicht richtig.

Bei einem ACHROMATEN wird der Farblängsfehler (Fokusdifferenz) für die Farben BLAU und GRÜN möglichst eliminiert. Die Farbe ROT (sichtbares ROT) hat einen anderen Fokuspukt als die Farben GRÜN und BLAU, erkennbar wenn man harte schwarz-weiß-Strukturen betrachtet (Mikroskop) oder fotografiert, es gibt einen gelb-rötlichen Saum an der Kante.

Bei einem APOCHROMATEN wird versucht den Farblängsfehler für die Farbe BLAU, GRÜN und ROT möglichst zu eliminieren, also daß alle drei Farben einen möglichst gemeinsamen Fokuspunkt besitzen. Übrigens erstmalig 1896 (?) in einem Mikroskopobjektiv von Carl Zeiss Jena realisiert.

Die Charakterisierung R-G-B ist also nicht falsch angewendet.

Gruß Jürgen

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Grafik aus PDF "Techn.Optik Skriptum der Uni Kassel"Achromat.jpg.e04d3c54c8404d46045f7b4bffa602fe.jpg

1. Frage an Jürgen: Welches sind denn Deine Wellenlängen genau für "BLAU", "GRÜN" und "ROT"?

2. Frage: Oder bezeichnest Du "ROT" mit 255/0/0 oder mit 0/100/100/0 oder mit #ff0000?

3. Frage: Du weisst schon, dass die Abhängigkeit des Farblängsfehlers von der Wellenlänge im Bereich des sichtbaren, stetigen Spektrums kontinuierlich, stetig, nicht unstetig, ohne Sprünge ist, oder? und dass bei achromatisch korrigierten Objektiven die Kurve der Brennweite als Funktion der Wellenlänge (d.h. die Darstellung der chromatischen Aberration als Graph) die ideal gerade Kurve des Fokuspunktes mindestens zweimal schneidet (siehe Grafik-Beispiel oben), bei apochromatischen mindestens dreimal schneidet und zwar in diskreten Schnittpunkten, nicht in ausgedehnten Schnittbereichen, oder?

4. Frage: Und jetzt glaubst Du immer noch, dass diese diskreten Schnittpunkte im gesamten kontinuierlichen Spektrum immer und vom Prinzip her genau identisch sind mit Deinen persönlichen (mir bisher nicht bekannten) Definitionen von Wellenlängen für "ROT", "GRÜN" und "BLAU"?

5. Frage: Und was ist mit 'ORANGE', z.B.?

bearbeitet von Nieweg
Grafik eingefügt

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Nach aufschlussreicher Theorie wieder etwas Praxis:

Ein "Fujinon 1:1.8 f=55mm" in M42. Mit Offenblende finde ich das Bokeh sehr ansprechend. Abgeblendet verliert es an Charme - die 6 Lamellen sind nicht gerundet.

Aus einer kurzen Regenpause heute kommen die zwei Bildchen, eine Azalee und ein Wandelröschen, beide pudelnass mit Offenblende.

Freundlicher Gruß,

Gerhard

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95039612med.thumb.jpg.405ccbc562450aec44d726fa15d51829.jpg

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Die Kollodium-Portraits eines Fotografen brachten mich auf die Idee, Portraits mit weit offener Blende und ganz geringer Tiefenschärfe (hier ca. 1,2 cm) aufzunehmen. Das Objektiv dazu ist ein altes „analoges” Zuiko mit Offenblende f/1.4.

subhash_190502_0012.jpg.4e3c7d5b17fc4b5cf91e51e26f84141c.jpg

„Subhash #190502_0012” – Olympus E-5 mit OM Zuiko 50 mm f/1.4 @ f1.4, 1/200 sec, ISO 200;
Ausarbeitung in Lightroom

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Dieses Blende 1,4 Porträt ist wie dreidimensional - erstaunlich! Der Kopf scheint aus dem planen Bildschirm zu wollen.

Nach diesem ersten Eindruck (der völlig automatisch entstand) nun natürlich übliche Prüfungen, ob alles wichtige beachtet wurde (genauer: eher eine Selbstüberprüfung als eine Kritik). Fokus aufs Auge? Nein! Und es stört überhaupt nicht. Störender wäre sicher eine (verschwommene) Brille ausserhalb vom Fokus.

Man lernt nie aus...

War heute mit ein paar Fotofreunden zum Blumenbildermachen eingeladen. Hier mal ein Beispiel mit Hintergrund weiss beleuchtetes Milchglas. Als Objektiv ein Minolta 1:3,5 35-70mm bei ca. 50mm und ca. Blende 13,5 (= Mitte von 11 und 16). Stativ. 1/4 Sek. 50% Darstellung.

 

Orchidee-14-50%.jpg

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vor 11 Stunden schrieb mccs:

Fokus aufs Auge? Nein! Und es stört überhaupt nicht. Störender wäre sicher eine (verschwommene) Brille ausserhalb vom Fokus.

Auch im Kollodium-Nassplattenverfahren sind Augen nie wirklich scharf, weil es bei Belichtungszeiten um die 30 Sekunden und länger zu Lidschlägen kommt. Dadurch erscheinen sie oft leicht unscharf oder gar etwas milchig.

Abgesehen davon wird Schärfe natürlich in Bezug zu Unschärfe – wenn vorhanden – wahrgenommen. Leichte Unschärfe wirkt relativ zu deutlicher Unschärfe ausreichend scharf. Weiters steht Kontrast mit wahrgenommener Schärfe in Beziehung. Stärkerer Kontrast täuscht mehr Schärfe vor.

Anmerkung: Ich rede nicht von optischen Gesetzen, sondern von (subjektiver) Wahrnehmung.

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Nicht wirklich ein „Altglas”, aber immerhin eines ohne Springblende und Autofokus:

o.T._P1279249.jpg.576437b13d30846808a6c885228b11c8.jpg

„o. T. #9249” – Olympus E-3 mit Lensbaby Composer Pro (Optik: Sweet 35) 35 mm f/2.5 @ (Blende unbekannt), 1/400 sec, ISO 125; Ausarbeitung in Lightroom

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Neues „Altglas”:

chili_195056172-73.jpg.ea65d2e58e576dfcd591c7d2d090c84d.jpg

„Chili #6172-73” – Olympus E-5 mit New Petzval 85 mm f/2.2 und Zuiko Auszugsverlängerung EX-25 @ f/16, 1/300 sec, ISO 400;
Ausarbeitung in Lightroom

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Geradewegs ins Verderben

E-5; Sigma 400 mm / 5,6 APO (für Minolta) ; Adapter auf FT; Konverter 1,4 x; f=8,0 ,1/2000 sec. ISO 400 (frei Hand)

_B285911 Kopie.jpg

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Altglas an Kartonrohr

Ich habe eine schöne Taschenuhr mit einer Krone und als ich sie abgelichtet habe, M-10 und eine Kartonrohrlösung halfen mir dabei, sah ich dann in der Dunkelkammer den Bären. Er hat es wieder einmal geschafft und ist auf dem Bild.

1725859479_UhrKronenbr.jpg.7f8ebfd181d9ad4da7ae7b9aec2359aa.jpg

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Am 17.12.2018 um 21:21 schrieb Subhash:

Ich verwende nach wie vor die E-5, selten die E-3 und die (auf Infrarot umgebaute) E-330 mit 15 Objektiven. Ich habe nicht vor auf µFT umzusteigen und bin nach wie vor auf Olympus sauer, weil sie mich mit FT einfach hängen gelassen haben. Ich mag nach wie vor keine elektronischen Sucher und hoffe nur, dass meine 3 Spiegelreflexkameras noch lange halten und wenn sie einmal irreparabel sind, ich noch gebrauchte kaufen kann. Wenn nicht und falls ich dann das Geld habe, überlege ich mir, gleich auf Mittelformat umzusteigen …

Umsteigen... es geht mir um das Ergebnis. Schnell zeigenswerte Bilder zu erzeugen. 4/3 mit seiner damit verbundenen Tiefenschärfe halte ich für ein sehr ausgeglichenes Konzept. Beruflich kann ich noch immer alle normalen Aufgaben komplett abdecken. Schön finde ich zudem den geringen Speicherbedarf. E5: ~8MB und E1: ~3,5MB als JPG. Spricht zwar keiner von, doch es muss doch auch praxistauglich sein.

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