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Ignoriert

75mm 1.8 oder 45mm 1.2 ?


Empfohlene Beiträge

Moin Moin ihr Lieben.

Ich kaufe mir zu Ende des ersten Quartals immer ein Objektiv für meine Olympus.
Und eigentlich dachte ich mein nächstes Objektiv wird das UWW 7-12mm 2.8 Pro. 😅

Nun bin ich neben der Landschafts- und Tierfotographie, auch ein großer Freund von Portraits und Close-Ups geworden. (Mensch/Tier)
Daher kamen zwei neue Möglichkeiten ins Spiel -> 75mm 1.8 und das 45mm 1.2 Pro. Ich habe ich bereits seit einigen Monate mit beiden
Objektive auseinander gesetzt. Reviews, Vergleiche, Videos, Berichte... alles durchstöbert und verglichen. Ich werde wahrscheinlich
auch beide Objektive vor dem Kauf nochmal in der Praxis vergleichen. 


Allerdings würde mich vorher eure Meinung und Erfahrungen zu den beiden Objektiven interessieren. Und eure Tendenzen7Empfehlung erfahren.
 

Hier nochmal ein paar weitere Information zu meiner aktuellen Ausrüstung:
Zur Zeit fotografiere ich solche Sachen mit dem 25mm 1.2 Pro, weshalb mir der Sprung zum 45mm eigentlich zu gering ist. Des weiteren habe ich ebenfalls das 12-40mm 2.8 Pro was ziemlich nah an die Brennweite von 45mm rankommt nur eben nicht ganz so offenblendig ist. Andererseits habe ich auch das 40-150mm 2.8 Pro wodurch ich auch eine Brennweite von 75mm nutzen könnte, allerdings auch eine Blende geschlossener. Zusätzlich ist das 75mm kein Pro Objektiv, und ich "liebe" wirklich die Verarbeitung und die Haptik von den Dingern. 😆 Ist es ein großer Unterschied in der Verarbeitung und Qualität oder fehlt lediglich der FN-Taster und der Umstellring für MF/AF?


Vielen Dank für eure Mühe... 🙂
 

P.S.: Oder am Ende doch das UWW 7-12mm? 😜
 

bearbeitet von Bobby_Digital
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vor 9 Minuten schrieb Bobby_Digital:

Ist es ein großer Unterschied in der Verarbeitung und Qualität oder fehlt lediglich der FN-Taster und der Umstellring für MF/AF?

Es fehlen noch die Abdichtung und das "Feathered Bokeh" 😉

Dafür gibt's das 75er in Silber, der einzig wahren Farbe 😉

IMG_5364.thumb.JPG.bee79e38025e5d1521e1f9459fa6d1ab.JPG

 

Ich setze das 75er gerne bei Konzerten ein, da passt die Brennweite oft gut: http://www.trippler.net/pics2/madzeppelin/

Für Portraits ist es mir gelegentlich etwas zu lang. Von daher braucht man eigentlich beide. Mein UWW (Pana 7-14 f4) macht zwar auch Spaß, kommt aber deutlich seltener zum Einsatz. Diesbezüglich kann Dir aber eigentlich niemand einen Rat geben.

bearbeitet von Bluescreen
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Ich Liebe mein 75er ob seiner Abbildungsleistung und Bokeh

ich setze es immer dort ein wo ich nich an die Leute rankomme oder ran will

Bühne oder Sport für Closeups das 45er setzte ich seltener ein

die Verarbeitung ist super gut fehlt halt nur die Abdichtung 

Gruß 

schappi

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Ich meine viel entscheidender ist die Brennweite, 45mm oder 75mm und glaube nicht Du bist mit Deinen Zooms abgedeckt, die haben offen F/2,8. Die Offenblendtauglichkeit und das dazu gehörige Bokeh sind die Merkmale dieser beiden TOP Objktive, ich meine, das das 75er das etwas weichere schmeichelnder Bokeh hat, noch nicht so Software optimiert, beide sind der Hammer, ich mag beide, von der Brennweite ist im Moment das 45er mein Favorit

75er F/5  -  75er F/1,8  -  Portrait 45er F/1,2

P9249625.jpg

P9249627.jpg

P9101536b.jpg

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Gemessen an den neuen, hochlichtstarken Objektiven von Oly und Pana ist das 75er ein Schnäppchen.

Nichtsdestotrotz würde ICH es um keinen Preis der Welt hergeben, es ist eines der besten Objektive, die Oly der Neuzeit jemals gebaut hat ...

 

Ich muss zuerst mal in den exifs nachschauen. Ich glaube, diese Serie ist damit gemacht

pictures_u766_oWYSvrRT.jpg

pictures_u768_bVDImvBg.jpg

bearbeitet von donalfredo
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vor 42 Minuten schrieb EyeView:

Ich meine viel entscheidender ist die Brennweite, 45mm oder 75mm und glaube nicht Du bist mit Deinen Zooms abgedeckt, die haben offen F/2,8. Die Offenblendtauglichkeit und das dazu gehörige Bokeh sind die Merkmale dieser beiden TOP Objktive, ich meine, das das 75er das etwas weichere schmeichelnder Bokeh hat, noch nicht so Software optimiert, beide sind der Hammer, ich mag beide, von der Brennweite ist im Moment das 45er mein Favorit

75er F/5  -  75er F/1,8  -  Portrait 45er F/1,2

Sind die ersten beiden mit Zwischenring aufgenommen worden? Ich habe nie Nahgrenze meines Exemplars irgendwie als weiter weg im Kopf 😉

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Meine Meinung, das 45er ist das universellere (?) Objektiv, speziell wenn ein Objektiv dieser Bauart (25er) schon genutzt wird. Die Bilder nachfolgend geben vielleicht ein kleinen Eindruck, beide mit der gleichen Kamera aufgenommen..

 

44579098320_d8d8f3d012_b.jpgM5XD3397-1 by Weit Oerp, auf Flickr

 

32557311428_7f05ce593f_b.jpgM50N1016 by Weit Oerp, auf Flickr

 

Noch als Ergänzung, Bild oben mit dem 75er, Bild unter mit dem 45er, beide mit einer M5 getätigt..

bearbeitet von Weit Oerp
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Ja, Sheriff, hast recht. Das Eine ist durch das Andere nicht zu ersetzen. Trotzdem, ich bleibe dabei - die Plastizität des 75er hat Klasse, ist für eine Linse in dieser Preisklasse unübertroffen (meine Meinung) ...

 

 

pictures_u271_iIPzCDsK.jpg

pictures_u273_koVpEKTj.jpg

pictures_u265_LAtvzPVW.jpg

bearbeitet von donalfredo
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vor 10 Minuten schrieb donalfredo:

Trotzdem, ich bleibe dabei - die Plastizität des 75er hat Klasse, ist für eine Linse in dieser Preisklasse unübertroffen (meine Meinung) ...

Da stimme ich Dir zu..  am besten man hat beide:classic_biggrin:

bearbeitet von Weit Oerp
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Guten Morgen,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten bis jetzt und die Mühe mit den ganzen Bildern. 

Ich erkenne eine klare Tendenz zu dem 75mm, was mein erstes Bauchgefühl schonmal unterstreicht. ☺️ Außerdem finde ich die Gegenlichtblende auch ziemlich cool. 😎 

 

Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag... 

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Hier noch einmal 4 Bilder vom Sport. Manche Szenen sind so intim, das man nur mit 75mm die Intimzone bewahrt. In der Wechselzone während des Spiels möchte man den Footballspielern nicht zu nahe kommen, die sind bis zu den Haarspitzen voller Adrenalin und wenn dann das Spiel blöd läuft und so ein dämlicher Fotograf im Wege steht...

 

P6170092.jpg

P6170138.jpg

P6170141.jpg

P6170151.jpg

bearbeitet von schappi
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vor 7 Minuten schrieb Martin Groth:

Klasse Bilder, Schappi!

Schönen Sonntag!

HG

Martin

Haste Lust nächsten sommer mal mit deiner Liebesten nach Hannover zu kommen? Dann können wir ein Ehepaarknipsen zusammen mit Frank und Kati beim Americanfootbal machen. Achim hätte bestimmt auch wieder Lust

Das Bild ist auch mit dem 75er gemacht

Frohe Weihnachten

Wünscht Carsten

P6170086.jpg

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Zwischen 45mm und 75mm besteht ja schon ein signifikanter Unterschied – vielleicht wäre da ja vielleicht auch eine Empfehlung, vor der Entscheidung nochmal in sich zu gehen und zu überlegen, was genau man von dem Objektiv erwartet?  

Der Unterschied einerseits im Bildwinkel und andererseits, bei vorgegebenem Bildfeld, in der Perspektive, ist zwischen 25 und 45 übrigens noch größer – diese beiden Brennweiten können sich gegenseitig noch weniger ersetzen als 45 und 75.

Wenn es in erster Linie um Porträts geht, läge ein "Porträtobjektiv" ja konventionsgemäß in einem begrenzten Brennweitenbereich; Wikipedia beispielsweise gibt den mit 80 bis 135mm (Kleinbild-bezogen) an. Bei diesem Brennweitenbereich wird die Darstellung als angenehm verzerrungsfrei empfunden, aber noch nicht als 'flach', wie bei einem Teleobjektiv längerer Brennweite, heißt es da – und das 75er liegt schon etwas darüber. Natürlich sind die Zahlen nicht in Stein gemeißelt, und je nach persönlicher Präferenz geht da viel mehr. Ich habe vereizelt auch schon Porträts mit KB-Brennweiten von 400mm und mehr aufgenommen, ohne daran etwas als 'flach' zu empfinden. Aber der genannten Regel liegen natürlich auch unumstößliche Gesetzmäßigkeiten der Optik (Perspektive) zugrunde.

Ich selber habe mein "endgültiges" Porträtobjektiv übrigens auch noch nicht gefunden; jedenfalls besitze ich selber noch kein spezielles MFT-Systemobjektiv für den Zweck. Ich wechsle in dem Brennweitenbereich nach Lust und Laune zwischen einem alten FT-Sigma 50mm f/1.4 und zwei "Altglas"-Lösungen mit Speed Booster, einem Minolta MD 50mm f/1.4 (=35mm f/1.0) und dem Minolta MD Rokkor 85mm f/2.0 (=60mm f/1.4). 

Das FT-Sigma gefällt mir dabei immer noch so gut, dass ich für mich aktuell in dem Bereich keinen "Leidensdruck" sehe – und wenn ich mal was Kompakteres haben wollte, denn das Objektiv war bereits damals selbst für ein von der Rechnung her KB-fähiges 50/1.4 ein ganz schöner Trümmer, wäre ich mit dem hier schon genannten Sigma 56mm f/1.4 vermutlich bestens bedient.

Ansonsten, wobei ich weiß, dass das jetzt nicht unbedingt eine Hilfe ist 😉, gibt es aber auch noch mehr Alternativen zwischen 42 und 75mm als die beiden eingangs genannten, insbesondere dann, wenn man manuelle Objektive nicht auschließen wollte:

  • Voigtländer Nokton 42.5mm f/0.95
  • Panasonic Leica Nocticron 42.5mm f/1.2
  • Olympus M.Zuiko 45mm f/1.8
  • Olympus M.Zuiko 45mm f/1.2
  • Sigma 56mm f/1.4
  • Olympus M.Zuiko 75mm f/1.8

Hab ich was vergessen? (Die zwei riesigen Samyang-50mm-KB-Objektive mit nur drankonstruiertem MFT-Mount hab ich mal weggelassen.)

Das Freistellpotenzial bei vorgegebener Bildfeldgröße lässt sich übrigens einfach durch Bilden des Quotienten Brennweite durch Öffnungszahl vergleichen; das ergibt die dafür maßgeblich verantwortliche Eintrittspupille in mm – je größer, desto besser ist das Freistellpotenzial. 

bearbeitet von Rob. S.
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