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Guten Abend,

das alte Thema...tut mir auch leid ;o). Allerdings komme ich gerade irgendwie nicht weiter. Vielleicht kann mir jemand helfen.

Als ich vor 3 Jahren von einer DSLR (Canon EOS 50D) auf die E-M10 wechselte erschien mir mein Manfrotto 055XPROB mit Triopo B-2 Kugelkopf etwas überdimensioniert. Ich sah spontan die Chance auf etwas kleines tragbares umzusteigen, denn z.B. zum Wandern habe ich das Stativ aufgrund des hohen Gewichtes und Packmaßes nie mitgenommen.  Ich habe mir dann ein T005-X von Sirui gekauft. 800g incl. Kopf. Allerdings mit dünnen Beinchen und Mittelsäule. Die Mittelsäule lässt sich nicht einfahren. Ohne Wind mit der E-M10 ganz OK. Ansonsten eben nur 2 Beinsegmente ausgezogen. Allerdings habe ich das Stativ trotzdem nie beim Wandern dabei gehabt. Da waren mir dann 800g schon wieder zu viel und mein Pixi ausreichend genug. Stativnutzung also nur wenn auch ein Auto dabei war oder z.B. am Urlaubsziel.  Und da dürfte es eigentlich wieder etwas stabileres, gerne auch schwereres sein. uweil es inzwischen eine E-M1 mit 12-40 ist.

Einfachste Lösung wäre jetzt wieder ein gebrauchtes 055XPROB und einen Kopf zu kaufen da ich das ja schon kenne und zufrieden war. Bekomme ich gebraucht mit etwas Geduld für 150,-. Aber vielleicht gibt es ja inzwischen Alternativen. Meine Anforderungen : So 150-160cm max. Höhe, tauglich für E-M1 mit 12-40, Stativgewicht bis 2 kg, max. 150-200 EUR incl. Kopf.

Was nutzt ihr denn  so ?

Danke schonmal.

Timo

bearbeitet von Timo
Schreibfehler

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Hallo Timo,

dann lege ich einfach mal los. 

So wie du es beschreibst, wäre z.B. das Rollei C6i Carbon einen Blick wert. Preis-Leistung ist absolut top.

Gruß Bernhard

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Moin Moin, kann dem Bernhard nur zustimmen. Benutze selber seit neustem das Rollei C6i und bin damit sehr zufrieden. Ist Preis-/Leistung wirklich Top. Davor hatte ich das Traveller von Rollei genutzt, was mir leider bei Wind zu anfällig ist, aber vom Packmaß und Gewicht super, wenn man es stundenlang schleppen muss. ☺️ 

 

Liebe Grüße,

Bobby

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vor einer Stunde schrieb watzingerb:

Hallo Timo,

dann lege ich einfach mal los. 

So wie du es beschreibst, wäre z.B. das Rollei C6i Carbon einen Blick wert. Preis-Leistung ist absolut top.

Gruß Bernhard

Das Rollei C6i habe ich auch, wobei ich den Kopf durch einen Cullman Magnesit MB6.4 ausgetauscht habe.

Preis-Leistung ist da einfach unschlagbar. 

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Nach 30 Jahren unterschiedlicher Stative, von vielen Herstellern, (Gitzo, Manfrotto, Sirui, Velbon, Kaiser....etc),

habe ich meine beiden Traumstative gefunden:

Berlebach Report xxx (Sehr stabil, gute Handhabung, Im Winter warm, Füße können nicht voll Wasser laufen, extrem robust, perfekter Kundenservice.)

FLM CP30-S4S Carbon (Sehr stabiles und gut bedienbares Stativ, das sich sehr weit absenken lässt. Bedienung der Drehverschlüsse  perfekt, besser als bei Sirui, Gitzo und Velbon. Selbst nach 5 Jahren ist die Verschraubung noch perfekt, bei häufiger Nutzung in der Natur. Die Drehverschlüsse sind erstaunlich wenig anfällig für Verschmutzungen. Mein mit Abstand am meisten genutzes Stativ.

Als leichtes Reisestativ, wenn es noch kleiner und leichter als das FLM werden soll: Cullmann Concept one 622. (Nicht annähernd so stabil wie die anderen, Bedienung auch nicht so gut, aber es lässt sich rel tief absenken (Makro)

Für Landschaft nutze ich das Berlebach, da es relativ schwer ist und bombenfest steht, selbst bei stärkerem Wind, dann ist ein gewisses Eigengewicht von Vorteil. Es fasst sich im Winter sehr angenehm an (Eschenholz) und ist mein Stativ für Bäche und Teiche. Die Beine können nicht voll Wasser laufen und aufgrund der Konstruktion sind die Beinverschlüsse, völlig unempfindlich gegen Dreck. Drehverschlüsse im Wasser gehen gar nicht. (Beine laufen voll und Drehverschlüsse verdrecken, was regelmäßige aufwändige Reinigungsaktionen nötig macht. Es lässt sich auch flach auf den Boden legen, ist aber aufgrund der Konstuktion nicht so flexibel, wie mein FLM. Natürlich in Verbindung mit einem sehr stabilen Kugelkopf (Sirui K40x, der 30er hätte es auch getan)

Für Makro, oder wenn es leichter sein muss (auf dem Rad) und sicher kein Stand im Wasser erforderlich ist, nehme ich das FLM mit dem sehr flexiblen großen Novoflex Magic Ball. Ich habe lange nach einem idealen Makrotativ gesucht und auf einer Photokina einen ganzen Tag lang, alle Stativhersteller abgeklappert und x Stative ausprobiert und auch bei GDT- Freunden getestet und eigene Erfahrungen mit Gitzo, Manfrotto, Velbon, mit denen ich nie 100% zufrieden war. Das CP30-S4S topt sie alle, es ist für mich als Makro und rel. leichtes, aber stabiles Universalstativ geradezu ideal. Ich habe rein gar nichts daran auszusetzen, nach inzwischen 5 jähriger intensiver Nutzung. Und das ich an Produkten nichts zu meckern habe, ist bei mir eher selten.

Das Cullmann find ich im Vergleich nicht so doll, sicherlich eines der besten kleinen Reisestative, ich habe mir die Auswahl auch nicht leicht gemacht, aber die Bedienung ist fummelig, die Beinschrauben sind nicht gut bedienbar und schwergängig, kein Vergleich zu den perfekten Schraubungen beim FLM, außerdem ist stabil wirklich anders, aber als Stativ für den Notfall auf Radtouren brauchbar.

Leider sind gute Stative teuer, wer billig kauft, kauft doppelt, das trifft für mich auf Stative voll zu.

Meine Erfahrungen mit anderen Stativherstellern:

Manfrotto 055: Mein erstes gutes Stativ, rubust und relativ stabil, aber im Vergleich sind die sehr gut bedienbaren Beinklemmungen an den Alustativen eher instabil, für lange Telefotos würde ich nicht auf Manfrotto setzen. Aber sie bieten insgesamt gute Qualität zu fairen Preisen, nur die Art der Beinklemmung ist aus Stabilitätssicht wirklich Murks, Berlebachs Klemmung an Holz ist deutlich stabiler.

Gitzo: Ich hatte mal eines in der Klasse Manfrotto 055, FLM aus Alu, weiß nicht mehr wie es hieß, da verkauft: Sehr robust und stabil, aber die Beinverschraubung sehr anfällig für Verschmutzungen, die FLM- Klemmung ist deutlich besser. Und teuer war es auch. Die heutigen Schraubverschlüsse von Gitzo an ihren Carbon- Stativen sollen besser sein, so gut wie FLM? Die sind perfekt und langlebig.

Velbon Carmagne 640 Carbon. Hatte ich vor dem FLM, eigentlich ein gutes stabiles Stativ, auch gut Makro- geeignet, aber die Beinklemmung, wurde wie bei Gitzo immer schwergängiger und musste häufig gereinigt werden, dann war ein Teil der Beinklemmung defekt (nach ca 8 Jahren)  und es gab keine Ersatzteile mehr, dabei war das Stativ damals sehr teuer, (Gitzo- Preisklasse.) Also wegen der Ersatzteilversorgung nie wieder Velbon, oder ein anderer fernöstlicher Hersteller.

Ich würde mir ein gutes, stabiles Stativ, mit guter Handhabung (ausprobieren- manche Mängel entdeckt man erst in der Praxis) von einem europäischen Hersteller mit gutem Kundendienst und langer Ersatzteilversorung kaufen, damit scheiden schon mal alle fernöstlichen Hersteller aus.

Beste Erfahrungen habe ich mit Belebach gemacht, ich hatte zwar noch keinen Defekt, habe aber mal die Nivellierung auf ein anderes Modell geändert. Ein Anruf bei Berlebach genügt, 2- 3 Tage später liegt das Teil per Post bei dir incl. Umbauanleitung auf dem Tisch. Man kann jederzeit anrufen und man spricht nicht mit irgend welchen Telefonisten, die auch keine Ahnung haben, sondern mit Fachleuten. Besser geht es nicht. Auch FLM soll in der Hinsicht top sein, ich habe denen vorher genau auf den Zahn gefühlt und öfters angerufen, auch Erfahrungen von Kollegen berücksichtigt. Die sollen ähnlich gut sein wie Berlebach. Und man bekommt lebenslang Ersatzteile. Nach der Velbon Misere für mich ein ganz wichtiger Punkt. Auch nach 5 Jahren intensiver Nutzung hatte ich am FLM noch nicht ein Problem. Die Beinschraubung funktioniert selbst nach 5-Jähriger intensiver Nutzung in der rauen Natur, wie am 1. Tag, das schaffte bei mir weder ein Gitzo, noch ein Velbon auch nur annähernd. Wobei die Velbon Klemmung noch besser war als die von Gitzo. Gitzo soll in der Hinsicht seine Klemmung aber verbessert haben, habe ich gehört, nicht verifiziert. Aber Gitzo und die Preise....

 

 

 

bearbeitet von Libelle103
Nachtrag

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Ich nutze das Rollei c5i Alu und bin damit auch sehr zufrieden. Ist etwas kleiner, leichter und preiswerter als das 6er und reicht für meine Verhältnisse dicke aus. Wenn du  die Carbonvariante nimmst, kannst du nicht viel falsch machen.

Gruß Rolf

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Ich nutze das Gitzo GT2532, ferner das Einbein Gitzo 3551 und seit ein paar Tagen Gitzo Traveler GK 1555T mit dem Kopf GK82TQD (im Kit).

Entgegen meinem Vorredner Libelle103 bin ich mit den Drehverschlüssen von Gitzo perfekt zu frieden. Dicht, fest, robust, pflegeleicht. Ich würde auch kein Stativ ohne Drehverschlüsse mehr nutzen wollen. Generell würde ich z.Zt. keine andere Stativmarke mehr nutzen wollen. Gitzo und Preise,............ja, lohnt m.E. dennoch. 

In deinem angedachten Preisrahmen sind ja bereits Hinweise aufgeführt, und ja, die Rollei Stative sind ordentlich im Preis und Leistung. 

bearbeitet von Dominique
Formatierung

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Aus genau dem von Dir bereits genannten Grund (zu schwer, und man spart es sich dann immer, es mitzunehmen) habe ich jahrelang kein Stativ benutzt.

Mittlerweile nehme ich mein Berlebach Mini mit Nivellierkopf häufiger mit, wenn ich kein Makro brauche, ohne Kopf (da reicht mir dann die Nivellierung). Neben der Stabilität ist für mich die Robustheit sowie das Handling bei Kälte zentral. Ist halt nicht hoch, aber trägt im Rucksack auch nicht auf.

Klaus

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vor 31 Minuten schrieb Libelle103:

Leider sind gute Stative teuer, wer billig kauft, kauft doppelt, das trifft für mich auf Stative voll zu.

 

Da hast Du sicher recht. Allerdings nutze ich ein Stativ nicht oft genug als dass ich da für mich eine hohe Investition rechtfertigen kann. Daher bin ich auch gerne bereit Kompromisse einzugehen.

Danke für deinen ausführlichen Bericht.

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Danke für Eure bisherigen Tipps.

C6i Carbon und C5i Carbon sind ja wirklich sehr günstig. Von der Höhe würde mir das C5i genügen. Allerdings sind mir die 19mm Durchmesser beim kleinsten Stativsegment des C6i doch lieber als die 15mm vom C5i.

Berlebach Mini hatte ich auch schon mal auf dem Schirm. Aber 40cm sind mir doch ein bisschen zu wenig.

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Ich nutze, wenn auch selten, verschiedene Stative, da jedes doch irgendwelche Nachteile hat. Von leicht nach schwer:

- Platypod, ein kleines Ministativ, eigentlich eher eine Aluplatte mit Bohrungen und Schlitzen

- Novoflex Triopod mit 5-segmentigen Carbonbeinen. Sehr leicht und man kommt sehr weit runter. Dafür aber nicht wirklich hoch und mit allen Auszügen reicht es nur für ein WW

- Gitzo GT1545T. Leichtes Standardstativ mit voller Stehhöhe, gut nutzbar bis 150mm Brennweite. Nachteil: wegen der Mittelsäule kommt man nur mit Umbauaktionen wirklich tief

- Novoflex Triopod mit 4-Segmentigen Carbonbeinen. Standardstativ mit voller Stehhöhe, mit gewissen Einschränkungen geht das auch noch mit dem 300er. Und man kommt gut auf Bodenhöhe. Universell, aber schon etwas größer im Packmaß und auch schwerer (fast 2kg)

- Tiltall TC324 ohne Mittelsäule (die taugt nichts). Typisches Serie-3-Stativ, das alle Telebrennweiten bewältigt. Auch ohne die MS volle Stehhöhe. , wie ich es nutze, kommt man auch gut auf Bodenhöhe. Nicht so wertig wie Gitzo, aber dafür auch deutlich günstiger

- Außer Konkurrenz noch ein Vinten Carbon Videostativ. Das Teil nutze ich nur noch, wenn ich es nicht weit tragen muss. Obwohl es unter 3kg wiegt, ist es doch ziemlich sperrig. Stabil ohne Ende, da schwingt nichts mehr.

Dazu kommen je nach Einsatzzweck verschiedene Köpfe. Von den kleinen RRS BH25 und BH30 bis zum Flexline (jetzt heißt er Flexshooter) Mini. Manchmal ein Getriebeneiger und vor dem Flexline gerne auch ein kleiner Gimbal.

Gruß

Hans

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Hallo Timo

Ich benutze zum Wandern die Novoflex Lösung mit den Wanderstöcken , ist zwar ein wenig Umbauarbeit aber seit ich diese Lösung habe nehme ich es immer mit mit. So lasse ich 2 Stativbeine zu Hause und schraube bei Bedarf die Wanderstöcke dran. Das kannst du dir zusammen bauen wie du es brauchst. Sirui hatte ich auch aber wie du schreibst irgend wie wackelig. Mit der " Wanderlösung " bin ich sehr zufrieden, wie Hans geschrieben hat das Oly 300 mm geht auch mit Einschränkungen,für die Großen Objektive ( im Moment noch Canon 500 mm ) ist es Grenz wertig. Den Mehrpreis habe ich nicht bereut und es war schon auf vielen Wanderungen dabei. 

LG

Roland

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Ich nutze drei, siehe mein Profil.

Billige Stative sind auf Dauer zu teuer.

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vor einer Stunde schrieb OhWeh:

Ich nutze drei, siehe mein Profil.

 

Hallo OhWeh, habe gerade in dein Profil geschaut aber keine Einträge zur Ausrüstung gefunden

Gruß
Franz

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Stative: Berlebach Report, FLM Carbon, FLM Reisestativ Carbon
Köpfe: Berlebach 2-Wege-Neiger, Kugelköpfe von FLM

 

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Da ich gerne Langzeitbelichtungen mache und mit Graufilter arbeite, habe ich mir ein Carbonstativ ( leichter und schwingungsarmer als Alu, aber teurer ) der Marke Sirui erworben. ( 1204X Traveler Carbon TX - Serie ). 

Der Vorteil dieses Statives ist: Sehr leicht und integrierte Spikes in den Beinen.

Desweiteren werden zum Stativ wahrscheinlich noch andere Ausgaben dazu kommen, wie ein guter Kugelkopf und eine Fernsteuerung ( Kabel- oder Funk ).

Da ich schon einige Stative hatte und auch am Anfang auf den Preis geschaut hatte ( was ein Fehler war! ), rate ich dir zum Carbon-Stativ.

Der Markt bietet viele Stative an, ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche.

Allzeit gutes Licht.

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Bei der Auswahl kommt es darauf an, was du mit dem Stativ anstellen möchtest, deshalb habe ich auch mehrere Stative in Gebrauch.

Soll es für Landschaftsaufnahmen sein, rate ich dir klar zu einem Holzstativ von Berlebach, wenn du nicht gerade lange Wanderungen damit vorhast, dann wäre ein Carbonstativ besser geeignet, da leichter. Ein gewisses Gewicht ist bei Landschaftsaufnahmen von Vorteil, da bei Carbonstativen das ganze leicht Kopflastig wird und zum Kippen neigt (Bei Wind, oder im stömenden Wasser). Außerdem dämpft Eschenholz am besten Schwingungen, noch besser als Carbon. Von Alu würde ich dir glatt abraten, die sind schwer, ohne die gute Dämpfung von Holz zu besitzen und im Winter kalt. Die haben nur einen Vorteil: Der geringe Preis.

Ich nutze Stative auch nicht nur, wenn die Verschlusszeit nicht kurz genug ist, sondern bei Landschaftsaufnahmen grundsätzlich, da man viel besser in Ruhe komponieren kann, gilt auch für Makros früh am Morgen. Ca. 2/3 meiner Naturaufnahmen entstehen mit Hilfe eines Stativs. Ein gutes Stativ ist für mich fast wichtiger als die Kamera.

Bei Stativen stimmt meiner Ansicht nach noch der alte Spruch: Was nix kostet, ist auch nix. Wenn man das Stativ aber nur alle Jubeljahre nutzt, kann es auch ein preiswerteres sein, nur auf Stabilität musst du achten. Die hat sichtbare Auswirkungen auf die Schärfe bei Makro und Teleaufnahmen.

Ich habe mir die Rollei- Stative auf Amazon gerade angesehen (C5i, C6i), ich weiß nicht wo der Haken ist, aber die kommen mir verdächtig günstig vor. Ich gucke mir immer die negativen Rezensionen an, viele berichten von schlechter Haltbarkeit. Irgendwo muss der Preisunterschied zu Gitzo, FLM, oder Manfrotto ja herkommen, um bei Carbonstativen zu bleiben, die verschenken auch nix.

bearbeitet von Libelle103

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Hier gibts auch einiges an Informationen:

https://www.traumflieger.de/reports/DSLR-Zubehoer/Stativ-Tipps/Der-Stativ-Test::1097.html

 

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Traumflieger ist ja auch ein Händler und testet gerne - und nimmt dann (oder auch schon mal vorher?), natürlich nur zum Nutzen der Kunden, die "Testsieger" in ihr Verkaufsprogramm auf. Das war mal bei Stativen/Stativköpfen von Benro so, dann bei Triopo, Sirui, Rollei, ja auch Dörr und was weiß ich noch für Anbieter bzw. Handelsmarken, wobei praktisch alles aus dem (Preis-)Wunderland China kommt.

So schnell, wie dort die "Testsieger" neu gekürt wurden, so schnell kann (und will) ich nicht meine Ausrüstung entsprechend "anpassen"... :classic_rolleyes: Obwohl das ja, zumindest aus kaufmännischer Sicht, optimal wäre... :classic_wink: Komisch, Gitzo wurde dort gelegentlich schon einmal getestet, aber Berlebach gar nicht... :classic_unsure:

Mein Rat ist, immer etwas zurückhaltend auf solche Infos und Tests zu reagieren und ein wenig Skepsis schadet ja generell nicht...

Einen solchen "Testsieger" hatte ich mir leider auch einmal gekauft - und nutze ihn heute noch gerne zum Befestigen des Targets für die AF-Justage. Beim Fotografieren nutze ich grundsätzlich - je nach Aufgabe - eines meiner Berlebachs. Auch wenn sie teils etwas sperrig und schwer erscheinen - sie sind außerordentlich langlebig, die Herstellerunterstützung ist auch nach dem Kauf nahezu perfekt und die Holzstative sind immer das ruhende und verlässliche Fundament für meine Kameras samt - auch schwerer - Teleobjektive. Und wenn man möchte, dann kann man sich bei Berlebach auch das Stativ nach seinen Wünschen produzieren bzw. anpassen lassen. Selber habe ich mal ein kleines Report von Berlebach extra noch weiter kürzen lassen... Wo sonst gibt es so einen Service heute noch?

Der Fragesteller möchte aber eher ein leichtes, gut transportables Stativ mit einer Auszugshöhe von mindestens 1,5 Metern und einem Gesamtgewicht von weniger als 2 Kilogramm. Besondere Stabilität ist nicht gefordert, und mehr als 200 Euro soll es, samt Stativkopf, ja auch nicht kosten. Da sind natürlich meine Ausführungen zu Stabilität, Telebrennweitentauglichkeit und generell Holzstativen nicht wirklich hilfreich, das sehe ich ein... :classic_wink: Aber, wie man auch hier im Threat gut sehen kann: Viel Schreiben kann sooo schön sein :classic_tongue:

 

bearbeitet von wolfcgn

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Ich halte viele der bekannteren Marken für überteuert. Ich war mal durch Zufall, gebraucht und für fast kein Geld, vor sehr vielen jahren, noch zu Analogzeiten, an ein einfaches Amateur-Profilstativ des nun seit 60 Jahren existierenden japanischen Herstellers Slik gekommen, und das habe ich so lange ohne Probleme genutzt, dass ich später bei der Suche nach einem noch etwas stabileren, "richtigen" Stativ, wie etwa dem schon vor einigen Jahren beliebten 055XPROB, mich nicht entscheiden wollte, bevor ich nicht auch nochmal bei Slik nachgeschaut hätte, was die denn da so haben.

Es ist dann ein Pro 700 DX mit Pro 700 DX Head geworden, das seitdem alle Anforderungen, die ich von so einem Stativ erwarte, bestens erfüllt, einschließlich Telefotografie mit bis zu 800mm KB-äquivalenter Brennweite – abgesehen allenfalls von einer Schwachstelle am Stativkopf, da ist eine Flügelmutter bzw. -schraube zum Fixieren der Rotation, ein Kunststoffaufsatz auf einem Sechskantschraubenkopf, die kann bei zu brutalem Zudrehen abbrechen.

Nachdem mir das ein zweites Mal passiert war (der Deutschland-Importeur hatte mir beim ersten Mal, schon lange nach Ablauf der Garantie, einen neuen, konstruktiv verbesserten Schraubeneinsatz mitsamt Flügelaufsatz kostenlos zugeschickt), habe ich den Kopf vor kurzem durch einen SH-807E ersetzt, der insgesamt einen ähnlich guten Eindruck macht, sich dabei noch präziser einstellen lässt, aber erst noch bewähren muss.

Ein grundsätzlicher Nachteil bei Slik ist bis heute ein Zoo unterschiedlicher, untereinander und vor allem auch mit Arca-Swiss inkompatbler Schnellwechselplatten. Wenn das eine Priorität ist – für mich ist es das nicht –, sollte man zumindest beim Kopf woanders schauen.

Das Pro 700 DX gibt's derzeit so ab ca. 130 € ohne Kopf, ab ca. 175 € mit dem zugehörigen. Mehr Geld für ein Stativ ausgeben? Solange es auch so geht, niemals.

Nun ist auch das Pro 700 DX kein Leichtgewicht – fürs leichte Gepäck hab ich noch ein Slik Sprint Mini, aber das erfüllt natürlich keine erhöhten Anforderungen an Stabilität und Tragkraft. Beides zusammen geht halt nicht.

bearbeitet von Rob. S.

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vor 5 Stunden schrieb Ausmeinersicht:

Ich benutze zum Wandern die Novoflex Lösung

Das kann ich mit Überzeugung unterstützen . Für die üblichen Stativaufnahmen nutze ich das Carbon Triopod mit Classic Ball 3 , ist auch für die top-pro Objektive ausreichend stabil . Für Wanderungen nehme ich ein Original-Carbonbein ab und schraube einen Novoflex-Handgriff drauf - das um ein Bein erleichterte Stativ geht natürlich mit auf die Wanderung . Zur Not dient das abgeschraubte Bein auch als Einbeinstativ .

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vor 5 Stunden schrieb Noctiluchs:

Ich hab doch eine Olympus mit dem besten IBIS - wozu braucht es da ein Stativ...? :classic_biggrin:

Gruß,
Erk

Hallo Erik,

was machst du bei Langzeitbelichtung?

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Hallo Timo,

in einem alten Thread hatte ich das "3 legged thing - Punk Billy" vorgestellt. Meine Meinung hat sich seitdem nicht geändert:

Es ist aber etwas über Deinem Budget. Dennoch würde ich Dir ans Herz legen nicht allzu sehr zu knausern. Es gibt Statistiken die belegen, dass man 2-3 "einfache" Stative kauft und dann doch einmal richtig zuschlägt. Dieses Geld kann man sich sparen. Ich habe mit dem o.g. Stativ einen guten Spagat zwischen Preis und Leistung hinbekommen. Bin immer noch angetan von dem kleinen Teil. Einzig die Haltbarkeit muss sich noch beweisen. Einsätze im Wasser hat es bestens überstanden und in der rauen Bergwelt hatte ich es oft im Einsatz und vor allem immer dabei.

https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/6090258_-punks-anarchy-billy-3-legged-thing.html

LG, Ingo.

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vor 5 Stunden schrieb OhWeh:

Ich nutze drei, siehe mein Profil.

Finde ich es bloß nicht? Ich meine diese Funktion gibt es nicht mehr. Ausstattungen/Ausrüstung sind rausgeflogen. Oder?

LG, Ingo.

Edit: Ich habe es gefunden :classic_wacko: Profil -> "über mich" - muss noch einmal neu angelegt werden. Alles klar.

bearbeitet von Ingo
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