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Danke für Eure Beteiligung.  Ganz besonders denen, die sich die Mühe machen sehr ausführliche Texte zu schreibe. Ich schätze das sehr und lese so etwas gerne.

Ich hab jetzt mal das C6i Carbon und das C5i Carbon zur Ansicht bestellt. Hier gibt es leider keinen vernünftigen Fotoladen am Ort. MM hat nur das C5i aus Alu. Das gibt aber schon mehr her als mein Sirui.

Ich muss das mal anfassen. Dann kan ich eher beurteilen ob das in die richtige Richtung geht.  Ich denke meine Ansprüche sind nicht allzu groß. Ich möchte einfach etwas mehr Stabilität als beim Sirui.  

Ich werde dann berichten.

Danke.

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vor 5 Stunden schrieb Thoraxtrauma:

rate ich dir zum Carbon-Stativ

wie ihr alle und auch ich, wissen wir und auch ich, dass es über Stative im Netz derart viele Beiträge gibt, der geneigte Interessent wird sie nicht in einem Leben lesen können.

Was ich aber einmal anraten möchte ist, sich einmal über die grundsätzlichen Herstellungsverfahren von Carbon zu informieren. Ob für Radrahmen, Schiffsrumpfe, Prothesen oder Hosenträger. Dann erklärt sich auch Carbon ist nicht = Carbon. Daraus resultiert der Preisunterschied und daraus, wie sollte es anders sein, Carbonstativ ist nicht Carbonstativ. Ich hatte mir eigens zum Vergleich einmal ein günstiges Carbonstativ zusenden lassen. Ein Alu Stativ zum halben Preis war um längen stabiler und schwingungsärmer als dieser Carbon-Testkandidat.  Kommen noch die mechanischen Komponenten wie Verschlüsse, Stativhals und Verbindungselemente hinzu, Fertigung extern Fernost (China), Ersatzteilvorhaltung größer 10 Jahre.................. es sollte dann einigen einiges klarer werden.

Um nicht das Wort billig zu schreiben, günstige Carbonstative, verdächtig günstige,

-besitzen mehr Klebeanteile (Harz) -dicke einlagig kaum fasenverschobene Carbonmatten (s. verglw. Carbon eXact Struktur v Gitzo) -werden nicht blasenfrei verklebt (ein sehr wichtiges Fertigungsverfahren, welches meist bei guten Herstellern von Hand geschieht-was zeitaufwändiger ist, kostenintensiv), -haben eine relativ große Serienstreuung (das bedeutet, entgegen der Streuung Maschinen gefertigter Aluteile, also die Fassungsteile der Carbonrohre, entstehen hier recht große Spalte, die wieder mit mehr Kleber oder Passblechen,-oder Füllmaterial ausgeglichen werden - was sich wieder negativ auf die Stabilität auswirkt), -günstige Carbonstative sind werden dann den ansonsten sehr guten mechanischen Eigenschaften des Carbons nicht mehr gerecht.

Ansonsten unterstreiche ich den Rat von Libelle... (Name?), Holz ist das beste Material, welches für Stative verwendet werden kann.

bearbeitet von Dominique
Libelles Hinweis.

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vor 19 Minuten schrieb Dominique:

wie ihr alle und auch ich, wissen wir und auch ich, dass es über Stative im Netz derart viele Beiträge gibt, der geneigte Interessent wird sie nicht in einem Leben lesen können.

Was ich aber einmal anraten möchte ist, sich einmal über die grundsätzlichen Herstellungsverfahren von Carbon zu informieren. Ob für Radrahmen, Schiffsrumpfe, Prothesen oder Hosenträger. Dann erklärt sich auch Carbon ist nicht = Carbon. Daraus resultiert der Preisunterschied und daraus, wie sollte es anders sein, Carbonstativ ist nicht Carbonstativ. Ich hatte mir eigens zum Vergleich einmal ein günstiges Carbonstativ zusenden lassen. Ein Alu Stativ zum halben Preis war um längen stabiler und schwingungsärmer als dieser Carbon-Testkandidat.  Kommen noch die mechanischen Komponenten wie Verschlüsse, Stativhals und Verbindungselemente hinzu, Fertigung extern Fernost (China), Ersatzteilvorhaltung größer 10 Jahre.................. es sollte dann einigen einiges klarer werden.

 

Ansonsten unterstreiche ich den Rat von Libelle... (Name?), Holz ist das beste Material, welches für Stative verwendet werden kann.

Willst du jetzt den Doktortitel für Carbonstative?  Ich verleihe dir hiermit die Promotion:classic_biggrin:

Nenne mir mal einen Stativhersteller der seine Carbonbeine nicht in China, Taiwan oder Südost-Asien herstellen lässt.

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vor 40 Minuten schrieb Thoraxtrauma:

Willst du jetzt den Doktortitel für Carbonstative?  Ich verleihe dir hiermit die Promotion:classic_biggrin:

Nenne mir mal einen Stativhersteller der seine Carbonbeine nicht in China, Taiwan oder Südost-Asien herstellen lässt.

Nein, Dr. Titel benötige ich nicht. Es lohnt aber immer sich etwas eingehender mit manchen Sachverhalten zu beschäftigen.

FLM bezieht seine Carbonmaterialien aus Japan und nach meinen Infos, die Japaner können das, sehr sehr gut! FLM verbaut in D die Carbon Materialien in eigens dafür betriebenen Werkstätten. Manufaktur also. Manfrotto Design und Konstruktion in Cassola, Fertigung in Feltre.

Gitzo m.W. ebenso. Nur die Fertigung ist nicht in D, glaube in Italien. Ich sehe keinen Chinesen Gitzo Fertigung

Grundsätzlich ist nicht die Frage, woher kommt das Carbon, sondern, welche Qualität bestelle ich! Und wie verarbeite ich es weiter.

Oder möchtest du mich darauf Aufmerksam machen, es gäbe keine Unterschiede bei Carbonstativen? 

 

bearbeitet von Dominique

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vor 2 Stunden schrieb Thoraxtrauma:

Nenne mir mal einen Stativhersteller der seine Carbonbeine nicht in China, Taiwan oder Südost-Asien herstellen lässt.

Jetzt musste ich doch wirklich nachschauen, welche Länder zu "Südost-Asien" gehören. 😊

Also 3 Leggeded Thing lässt seine Carbon Rohre , 8 lagig, in Japan vorarbeiten.

Zitat

100% PURE CARBON FIBRE

3LT's  Stealth Carbon Fibre is unique, 100% Pure, Japanese Pre-Preg. We use 8 layers, cured at 150°c for 3 hours, and rested for 7 days at 37°c.

Quelle: https://www.3leggedthing.com/technology

Die Firma selber ist aus England.

LG, Ingo.

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Wenn ich "we use 8 layers, cured at 150°c for 3 hours, and rested for 7 days at 37°c" lese, wohlwissend, dass das so ja erst mal nur Physik und Werkstofftechnik ist, beginne ich mich aber dennoch zu fragen, ob innerhalb der Fotosparte womöglich gerade ein Esoteriksektor im Entstehen begriffen ist, der demjenigen der "High End"-Audiosparte in nichts nachsteht.

Wundern würde es mich nicht, nachdem das Profitpotenzial des normalen Geschäfts gezwungenermaßen langsam aber sicher zurückgeht, seit die Digitaltechnik den Punkt überschritten hat, an dem man sie als wirklich ausgereift ansehen konnte. 

bearbeitet von Rob. S.

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Von der Esoterik sind wir noch weit entfernt.

Ich habe noch keine Ladeschale für Kamera-Akkus gesehen, die ein Netzkabel mit OFC-kern und doppelt gestrickter Silberschirmung haben. :classic_rolleyes:

Im Ernst:

8 Lagen sind besser als 6
ordentlich zusammengebacken (3 Stunden bei 150° C) sorgt dafür, dass unter Last nichts auseinanderspreiselt
danach schaut man trotzdem, ob sich Spannungen lösen (7 Tage) bevor man das Zeug verbaut

klingt mir ziemlich vernünftig.

Werkstoffkunde bei Verbundwerkstoffen ist übrigens (nach Aussage von bekannten Werkstoffingenieuren) immer noch viel Try and Error bzw. Herumgedoktore

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Dominique:

Ansonsten unterstreiche ich den Rat von Libelle... (Name?), Holz ist das beste Material, welches für Stative verwendet werden kann.

Thorsten

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vor 5 Stunden schrieb Libelle103:

Thorsten

@Thorsten ==> Danke.

@all

mir erschließt sich das Problem als solches nicht............

Man gehe in einem sehr gut sortierten Fotofachhandel oder bedient sich seiner Kreditkarte, nehme Stative aus Carbon von FLM, Gitzo, Rollei, Sirui und Calumet Hausmarke, KITE Ardea CF oder eines von RRS und wie sie alle heißen mögen,..............  da bleiben an sich am Ende keine Frage mehr offen. Die Unterschiede sind recht eindeutig.

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vor 14 Stunden schrieb Thoraxtrauma:

Hallo Erik,

was machst du bei Langzeitbelichtung?

Hallo Thoraxtrauma,
Das sollte selbstverständlich nur ein Scherz sein.

Bei längeren Belichtungszeiten nehme ich eines meiner folgenden Stative:

  • Cullmann Magnesit 532: habe ich schon seit 10 Jahren, ist stabiler als das Manfrotto 055XPROB und benutze es immer dann wenn es absolute Stabilität verlangt und es auf´s Gewicht nicht ankommt. Es hat drei Segmente und ist ausgezogen inkl. Kopf und Cam höher als ich (194 cm).
    Es ist halt groß, schwer und (wegen der nur drei Segmente) sperrig und wird seit dem Umstieg von FT auf MFT nur noch selten benutzt.
  • Mein Hauptstativ ist seit ein paar Jahren das Rollei CT-5A. Es ist dem C5i recht ähnlich - hat zusätzlich noch drei Teleskop-Stummelbeine dabei.
    Diese kann man im Austausch mit den normalen Beinen als super kleine und äußerst stabile Einheit benutzen; nehme ich hauptsächlich dann, wenn ich auf bodennahe Makros aus bin.
  • Für Kompaktkameras (und im 'Notfall' auch für ´ne M1 mit kleiner/m Festbrennweite / Zoom) benutze ich das Cullmann Magnesit Copter CB2.7.
    Sehr klein, sehr leicht & fast immer dabei.

Gruß,
Erk

 

bearbeitet von Noctiluchs

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Hallo

ich stimme Dominique voll und ganz zu. Die Qualitätsunterschiede und damit auch die Lebensdauer zwischen verschiedenen Stativherstellern sind enorm, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Und ein qualitätiv gutes Stativ, mit guter Handhabung, hoher Lebensdauer und gutem Service mit gesicherter Ersatzteilversorgung, kann nicht billig sein, da das alles Geld kostet. Und die verdienen sich auch keine goldene Nase. Wenn man ein Staiv natürlich nur wenige Male im Jahr nutzt, muss die Haltbarkeit evt auch nicht sooo gut sein. Aber qualitativ hochwertige Stative, lassen sich in der Regel auch besser bedienen - meine Erfahrung.

Ich habe schon fast alle bekannten Hersteller durch und mit Berlebach und FLM die besten Erfahrungen gemacht. Leica hat mal eine Zeitlang einige FLM- Stative unter eigenem Namen verkauft, mit dem üblichen Leica Aufschlag. Gitzo soll inzwischen auch hervorragende Qualität bieten, wie ich von Kollegen weiß. FLM und Berlebach sind deutsche Hersteller, Gitzo wurde von Manfrotto gekauft, die Stative werden inzwischen von Manfrotto in Italien gefertigt, in mittlerweile ausgezeichneter Qualität, wie man hört. Rollei ist  kein deutscher Hersteller, nur eine Vertriebsorganisation, die den Handelsnamen Rollei gekauft haben. Die Produkte werden irgendwo zugekauft und dann mit dem Label Rollei versehen und eine Marge aufgeschlagen. Die Hersteller können auch wechseln, man kauft daher eher die Katze im Sack.

Gruß Thorsten

bearbeitet von Libelle103

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Moin,

ich kann nur aus meiner Langzeiterfahrung (knapp 10J!?) mit dem Carbon-Stativ von SIRUI T-1204X berichten. Ich denke, SIRUI verarbeitet hochwertige
Carbone! Es hat so einige "Robustheiten" meinerseits überleben müssen und es ist nicht nur äußerlich sondern auch von dessen Funktion zu 100%
okay und i.G. immer noch fast neuwertig. Herausragend ist eben die Stabilität, das sichere Standverhalten, die tolle Funktionalität (die Beine flutschen
heute noch in einem Rutsch, die Klappmechanismen rasten satt wie am ersten Tag) und die noch gute Transportmöglichkeit (inkl. Tasche) bei noch
angenehmen Gewicht. Die damalige Investition (aus meiner Sicht sauteuer) hat sich zu 100% gelohnt ... allerdings, den Kopf habe ich vor Jahren gegen
einen BENRO B1 ausgetauscht weil der (gerade in der Praxis) auch sehr schwere Kombi sicher in allen Positionen hält! Heute täte ich mir den Nachfolger
holen ...

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Mein erstes Stativ war ein billiges Klapperstativ von Hama (oh Gott!), das so schön lämmert wie ein Schwanz von einem Lamm. Damals war die Kamera die Bridge Olympus C2100UZ.

Nach dem Kauf einer DSLR E-300, das bekannte Bricket mit dem Porro-Spiegel-Sucher-System und das Einlesen im Ur-Forum oly-e.de wurde ich belehrt, dass gute Stative seinen Preis wert sind. So wurde mein erstes Stativ ein Manfrotto 055ProB mit Kopf 460MG von Manfrotto und nutze viele lange Jahre davon. Mit dem Klemmsystem habe ich jedoch keine Probleme und tun heute noch.

Auf das immer wieder kehrende Thema im Forum machte mich auch über den Holzstativ von Berlebach aufmerksam. Daraufhin kaufte ich vor paar Jahren den Berlebach Mini und war überrascht, dass es nicht so schwer ist und man kann gut nebenbei tragen kann. Letztes Jahr im Spätsommer holte ich mir den Berlebach Report. Die ausziehbare Mittelsäule 60 cm lang mit 10-50-Teilung, so kann ich montieren, wenn ich die Kamera hängend montieren will oder den 50er rausnehmen, wenn ich mit flach ausgelegten Beinen aus tiefer Persoektive fotografieren will.

Auf beiden Holzstativen sind Köpfe von Sirui montiert und bin zufrieden damit. Preis-Leistung stimmen. Sehr schnelle Ausrichtung und komfortabler als der Dreiwegeneiger von 460MG Manfrotto.

Habe mal vor kurzem auch einen Test gemacht, wie groß der Unterschied bei der Dämpfung ist. E-M1 II mit mFT 300/4 und Sucherlupe aktiv und angeklopft, wie lange die Schwingung verläuft. Beim Manfrotto kann man schon sehen wie die Schwingung fast wellenartig verläuft, das heißt, die Vibration geht zu den Alu-Teilen des Stativs und dann wieder zurück zur Kamera, bis es aufhört.

Beim Holz hört die Erschütterung schnell auf.

Aber man muss auch sagen, dass bei Weitwinkel kaum auffällt. Wenn lange Brennweite im Spiel sind, sind Holzstative eine gute Wahl. Vom Gewicht her sind Holzstative natürlich schwerer. Was an Schleppen angeht, eine Stativ-Tasche ist immer gut. Ich habe den Berlebach nur mit zweiteiligen Beinen, da die Wirkung der Dämpfung besser ist. Es gibt dreiteilige und da ist die Dämpfung weniger gut.

Bei Carbon habe ich mich dagegen entschieden, da auch der Preis natürlich höher ist (was für mich aber nicht ausschlaggebend ist) und Carbonrohre gegen seitliche Schläge recht empfindlich ist (war ein Grund, dagegen zu entscheiden).

Aber zu guter Letzt, ganz ohne Glaubenskriege 😉, ein gutes Stativ, egal, ob Holz, Alu oder Carbon, ist immer besser als keins oder billig wenn auf Bildqualität ankommt. Ebenso ist das auch eine persönliche Entscheidung, welche Art der Ausführung das ist (klein leicht beim Transport und ausreichende Stabilität beim Fotografieren).

Gruß Pit

 

bearbeitet von pit-photography

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vor 2 Stunden schrieb pit-photography:

Habe mal vor kurzem auch einen Test gemacht, wie groß der Unterschied bei der Dämpfung ist. E-M1 II mit mFT 300/4 und Sucherlupe aktiv und angeklopft, wie lange die Schwingung verläuft.

Wo hast du denn geklopft - an der Cam oder am Stativbein?
Man darf nicht außer acht lassen, dass der Kopf für ein Großteil der übertragenen Schwingungen verantwortlich ist.

In Zeiten von spiegel(geklapper)losen Cams ist die Dämpfung des Systems bei sorgfältiger Arbeitsweise m.E. nicht mehr so ausschlaggebend.
Dass bei sehr langen Brennweiten und kritische Belichtungszeiten mit Fernauslöser oder Selbstauslöser gearbeitet wird, versteht sich fast von selbst.
Ich habe selbst mit einem Hama-'Klapper'-Stativ (voll ausgezogen) das 40-150 PRO + MC-14 bei 210 mm benutzt und bei 1/2-2s Belichtungszeit verwackelungsfreie Aufnahmen hinbekommen.

Gruß,
Erk

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Am 2.1.2019 um 08:56 schrieb Kabe:

Aus genau dem von Dir bereits genannten Grund (zu schwer, und man spart es sich dann immer, es mitzunehmen) habe ich jahrelang kein Stativ benutzt.

Mittlerweile nehme ich mein Berlebach Mini mit Nivellierkopf häufiger mit, wenn ich kein Makro brauche, ohne Kopf (da reicht mir dann die Nivellierung). Neben der Stabilität ist für mich die Robustheit sowie das Handling bei Kälte zentral. Ist halt nicht hoch, aber trägt im Rucksack auch nicht auf.

Klaus

und passt auch immer in jeden Koffer! und bei mir noch zusätzlich mit einem Kugelkopf drauf.

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Das Berlebach Mini mit Nivellierkopf ist halt richtig schwer. Und dann braucht man oft doch eine Kugel obendrauf.

Deshalb habe ich es gegen das FLM Traveller getauscht: leichter, flexibler und  im Notfall auch mal ein "großes" Stativ.

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Zitat

Das Berlebach Mini mit Nivellierkopf ist halt richtig schwer. Und dann braucht man oft doch eine Kugel obendrauf.

Richtig schwer? Es kommt halt darauf an, wie man das so sieht. Mein altes Mini, mit gegenüber der damaligen Originalversion veränderten Beinen (2-fach Spikes, unten als Wechselfuß sowie innen für volle Spreizung des Stativs),  wiegt 974 Gramm - 974 Gramm robuste, stabile Qualität halt... ;-)

Berlebach Mini.jpg

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Ich sag es aus eigener Erfahrung (wie gesagt ich hatte es, hab es hier im Forum weiter verkauft) mal so: für den maximalen Auszug und für die beschränkte Neigung ist es mir zu schwer. Die Maximalhöhe von 40 cm machte schon bei Makroaufnahmen von Pilzen etc. auf alten Baumstubben manchmal Probleme.

Das FLM Travel wiegt 1,3 kg ist (in der Praxis) ebenso stabil wie das Berlebach, nämlich bombenfest, wenn ich es 60 cm Höhe benutze. Ich kann es aber aber auch sehr vernünftig (!) bis 1 m Höhe benutzen und zur Not (kein Wind, Kabelauslöser) auch bis 140 cm. Und es ist viel flexibler auf unebenem Untergrund. Es ist aber auch teurer.

Ich benutze mein großes Report sehr gern. Gerade bei Wind gibt es nichts besseres.

 

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vor 19 Minuten schrieb wolfcgn:

 - 974 Gramm robuste, stabile Qualität halt... 😉

Die Stabilität des Berlebach Mini hängt nicht unwesentlich davon ab, auf welches Stativ man es draufstellt um auf eine ausreichende Höhe zu kommen 😉

bearbeitet von Bluescreen
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vor 2 Stunden schrieb Noctiluchs:

Man darf nicht außer acht lassen, dass der Kopf für ein Großteil der übertragenen Schwingungen verantwortlich ist.

jepp, darum habe ich mit so manchen Test´s mein Aua im Bauch und der ruft dann auf dem Weg in den südlich gelegenen Körperteilen horizontales Schütteln hervor.

Gitzo nicht gut ?????

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Hab nun das C5i Carbon und das C6i Carbon  hier zum Anschauen. Mein Sirui T-005 wirkt mit seinen Spinnenbeinchen dagegen wie ein Spielzeug. Problem ist sicher auch dass das Sirui nur mit ausgefahrener Mittelsäule verwendbar ist.. Die Rolleis stehen aufgrund der dickeren Beinsegmente deutlich stabiler. Sie machen beide einen wertigen Eindruck. Mir gefallen die gut gemachten Details wie das abnehmbare Einbeinstativ, der solide Haken zum Einhängen der Tasche und die Art wie er befestigt wird, die Tasche selbst.  Die Bedienung der Beinarretierung fühlt sich toll an. Der Kopf läuft bei beiden super sanft.

Ich hab mal meine Kamera auf alle 3 Stative gesetzt und mit 150mm und Sucherlupe geschaut was passiert wenn ich auf unterschiedliche Arten an Stativ und Kamera klopfe. Bei beiden Rolleis kann ich einen deutlichen Unterschied im Vergleich zum Sirui feststellen ohne das ganze wissenschaftlich anzugehen. Der Kopf hält stabil und sackt auch nicht nach. Ein Gewicht am Haken bringt auch nochmal einiges.

Qualitätsunterschiede bei Carbonrohren kann ich nicht beurteilen. Sicher bekomme ich bei Berlebach und FLM eine höhere Qualität. Allerdings auch bei höherem Preis bzw. Gewicht. Ich kann und will nicht mehr Geld ausgeben. Sicher sind die beiden Stative ein Kompromiss. Aber einer mit dem ich serh gut klarkommen kann.

Ich denke ich werde eins davon behalten. Ich sehe momentan kein Gesamtpaket das mir bei vergleichbarem Preis (99 bzw. 149,-) mehr Gegenwert bietet. Das C5i würde mir von der Höhe eher ausreichen.  Das C6i macht aber schon mehr her. Der Kopf ist größer und das ganze ist noch solider. Durch die längeren Beine ist auch der Abstand der Standpunkte größer . Aber es ist schon ohne ausgefahrene Mittelsäule fast zu hoch. Mit den unteren Beinsegmenten eigefahren passt es gut und wird  noch stabiler. Unterschied sind ca. 300g und ein wenig mehr Packmaß. Da muss ich wohl nochmal drüber schlafen.

Danke nochmal an alle für Eure Beteiligung.

 

 

 

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Am 3.1.2019 um 13:30 schrieb OhWeh:

Ich benutze mein großes Report sehr gern. Gerade bei Wind gibt es nichts besseres.

 

Was ich mich schon eine Weile frage, ist, wie du das Teil transportierst?

Wenn ich mich recht entsinne handelt es sich um ein Report 342, das hat mit Kopf etwa 1m Transportlänge. Aber wie trägt man so was durch die Landschaft?

Ich gehe gerne auch mal querfeldein (wenn erlaubt + möglich) und möchte in Zukunft auch häufiger mit dem Fahrrad zum Fotografieren raus, aber ein 1m Stativ bekomme ich doch nicht mal sinnvoll aufs Fahrrad, und beim zu Fuß gehen stelle ich es mir äußerst unpraktisch vor.

Lieben Gruß, Winni.

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Sicher, die Berlebach Report Serie ist kein Wanderstock.

Im November hatte ich nach Tausenden von Bildern, Kilomertern zu Fuss oder mit dem Fahrrad ein Aluteil von der Bauart Sirui,Rollei, etc. dabei gehabt. Das Berlebach blieb Zuhause.  Das Ende vom Lied, ein Absturz der Kamera und die Inanspruchnahme des Services.  

Grüße Wolfgang 

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vor 56 Minuten schrieb OhWeh:

Vorgänger vom 342, richtig.

Fürs Fahrrad gibt es so was: https://www.koenig-photobags.de/stativhalter/

Wobei ich den bisher nur mit dem FLM verwendet habe.

Zum weit Tragen zu Fuß ist es eine Herausforderung, weil es mit Kopf ca. 4 kg wiegt.

 

 

Die König-Tasche ist mir schon aufgefallen, die hat aber eine Länge von 75cm und das Berlebach ist mit Kopf fast 30cm länger. Vielleicht geht das sogar.

Das Gewicht würde ich noch in Kauf nehmen, aber die Länge? Am Fotorucksack lässt sich so was ja kaum sinnvoll befestigen und es ständig in den Händen zu halten stelle ich mir schwierig vor. Bei meinen anderen Stativen stecke ich immer ein Bein des Stativs durch den linken Tragegurt des Fotorucksacks, so dass es neben meiner linken Hüfte hängt. Das funktioniert ganz gut. Es stört kaum beim Gehen und lässt sich sehr schnell herausziehen. Mit dem Berlebach kann ich das nicht machen.

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