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MFT im Vergleich....oder VF vs MFT die 10273ste

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Gute Diskussion, danke für den Link, ich bin da ganz bei Frank Fischer.

ich habe in meiner Laufbahn mit vielen Systemen gearbeitet, die weitaus längste Zeit mit Nikon und bin vor 6 Jahren komplett auf MFT umgestiegen und inzwischen immer überzeugterer MFT- Nutzer. Ich besitze noch eine Sony A7-II, die ich fast nur noch für Altglas nutze, weil der Bildwinkel erhalten bleibt. 95% meiner Bilder entstehen mit MFT, das ist mein System und wird es auch bleiben, da bin ich mir sicher.

LG Thorsten

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Am 4.3.2019 um 09:45 schrieb Libelle103:

Auch wurde das Gegenlichtverhalten des 12-40 bemängelt, deshalb die Abwertung dieses Objektivs. Ich bin sogar der Meinung das dieses Objektiv sich im Gegenlicht sehr gut verhält, besser als viele Konkurrenten....

Was die Aussage zu den Kameratest bei Stiftung Warentest angeht stimme ich vollkommen zu. Aber mit dem Gegenlichtverhalten des 12-40 Pro bin ich auch nicht so zufrieden, vermutlich aber auch durch meine DSLR-Linsen etwas verwöhnt. Es kommt sehr schnell zu Lensflares und der schöne Sonnen-Zackenstern gelingt auch wesentlich schwieriger.

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Ein Vergleich von MFT mit VF ist wie der vielzitierte Vergleich von Äpfel mit Birnen.

Wenn ich für Kurzstrecken und Ego keinen Audi A8 / 5er BMW / S-Klasse brauche, sondern mir ein Golf ausreicht, wieso soll ich die dann miteinander vergleichen ???

Wenn es um Konsumerartikel geht, vertraue ich eher den Tests von Fachmagazinen bzw Erfahrungsberichten von Nutzern als denen von Stiftung Warentest.

bearbeitet von Karsten

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vor 56 Minuten schrieb Karsten:

Ein Vergleich von MFT mit VF ist wie der vielzitierte Vergleich von Äpfel mit Birnen.

.....

Wenn es um Konsumerartikel geht, vertraue ich eher den Tests von Fachmagazinen bzw Erfahrungsberichten von Nutzern als denen von Stiftung Warentest.

Ein Vergleich kann und soll ja die Unterschiede von Dingen aufzeigen und von daher kann man auch durchaus Äpfel mit Birnen vergleichen. Es heißt ja nicht das man sie zwanghaft auf ein Niveau legen möchte. Letztlich geht es ja immer um eine Entscheidungshilfe bzw. Findung. Der Apfel hat genau so seine Vorteile wie anderseits die Birne. Jetzt kommt es darauf an wo ich meine Schwerpunkte setze.

Und bei Fachmagazinen habe ich da auch schon die tollsten Dinge erlebt, es ist heutzutage einfach schwierig, da man auch nicht einschätzen kann inwieweit Institutionen oder Verlage frei vom Einfluss des getesteten sind. Man erinnere sich dazu nur an den ADAC Skandal, der davor ja fast schon Bibel-Status hatte. Bei Magazinen kann ich mich auch oft nicht des Eindrucks erwehren, dass hier teils mit Copy/Paste gearbeitet wird.

Hoffentlich meinst du jetzt nicht das MFT in der Autowelt der Golf wäre 😁

 

bearbeitet von watzingerb

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vor 4 Minuten schrieb watzingerb:

Hoffentlich meinst du jetzt nicht das MFT in der Autowelt der Golf wäre 😁

Nee, das ist der Austin Mini. Klein aber oho 😆😁😄

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vor 18 Stunden schrieb Karsten:

Ein Vergleich von MFT mit VF ist wie der vielzitierte Vergleich von Äpfel mit Birnen.

 Wenn ich für Kurzstrecken und Ego keinen Audi A8 / 5er BMW / S-Klasse brauche, sondern mir ein Golf ausreicht, wieso soll ich die dann miteinander vergleichen ???

MFT und KB sehe ich nicht als Äpfel und Birnen... Der Autovergleich mit MFT = Golf und KB = S-Klasse wertet MFT sogar unnötig ab.

Beides sind Allroundformate und die zugehörigen Systeme wollen auch Allroundsysteme sein, keine Spezialsysteme für spezielle Anwendungen.

Und beide haben eine beträchtliche Überschneidung, was die Preise für Kameras, Objektive und sonstiges Zubehör angeht.

Nur haben beide halt ihre Stärken und Schwächen tendenziell an unterschiedlicher Stelle, und es entscheiden daher letztlich die individuellen Präferenzen (und dafür kann es eben auch kein allgemeingültiges "Test-Qualitätsurteil" geben). 

(Entschuldigt, wenn ich das schreibe, ohne das zuletzt gepostete Video gesehen zu haben; eine halbe Stunde werde ich für sowas aber nicht investieren...)

bearbeitet von Rob. S.

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vor 8 Minuten schrieb Spassknipser:

Klar lassen sich Äpfel und Birnen vergleichen.

MUSS man sogar um entscheiden zu können, was einem besser schmeckt!

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vor 11 Minuten schrieb Rob. S.:

Der Autovergleich mit MFT = Golf und KB = S-Klasse wertet MFT sogar unnötig ab.

Na ja, die "Wertung" hängt aber an dem Maßstab den Du zugrundelegst. Wenn man ein Auto ganz nüchtern als "Nutzfahrzeug" betrachtet, muß ein Golf nicht zwangsläufig "schlechter" sein als die genannten Vergleichsobjekte. Ganz im Gegenteil.

Für mich sind MFT und VF zwei verschiedene Welten, im wesentlichen aufgrund von
- Footprint - Größe und Gewicht der Objektive
- deutlich größerer "Stativzwang" bei VF, insbesondere bei 42 und mehr MP

Wenn ich diese "PS" (=MP) tatsächlich benötige oder mir einbilde sie zu brauchen, dann kommt eine insgesamt wendige und sehr flexible Lösung wie MFT halt nicht in Frage.

So, und jetzt warte ich nur drauf daß jemand mit der E-M1X und Freihand HiRes kommt 🙂

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vor 25 Minuten schrieb Karsten:

Für mich sind MFT und VF zwei verschiedene Welten, im wesentlichen aufgrund von
- Footprint - Größe und Gewicht der Objektive
- deutlich größerer "Stativzwang" bei VF, insbesondere bei 42 und mehr MP

Größe und Gewicht der Objektive unterscheiden sich nur dann nennenswert, wenn man den Flächenvorteil des KB-Sensors auch ausspielen will. Wenn man darauf nicht bestehen will, weil es einem mehr auf die Kompaktheit ankommt, und in einem geeigneten System für die eigenen Zwecke passende Objektive findet, dann hat man z.B. mit einer Kamera aus der A7-Familie und einem 35/2.8 keine Größen- oder Gewichtsnachteile gegenüber einer Kamera aus der E-M1-Familie und einem 17/1.8, und dabei sogar immer noch einen kleinen Vorteil in der Gesamt-Lichtausbeute und in der Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten durch das Spiel mit der Schärfentiefe.

Dass KB notwendig größer wäre als MFT, ist ein Mythos. Richtig ist, dass man mit den lichtschwächeren Objektivoptionen bei MFT tatsächlich einen Größen- und Gewichtsvorteil hat, weil es vergleichbare Objektive für KB schlicht nicht gibt. 

Der Stativzwang ist ein Argument – wenn auch vielleicht weniger wegen der MP (bei gleicher Ausgabegröße ist das weitgehend irrelevant), als wegen der tendenziell weniger effektiven Stabilisierung bei KB.

bearbeitet von Rob. S.

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Ich merke schon, Du bist dabei mich still und heimlich in die Diskussion reinzuziehen...

Ich will aber gar nicht, sonst hätte ich ja nicht gerade erst 2,4k für ein 300/f4 ausgegeben 😉

P.S.:
Ich hatte für kurze Zeit mal die bekloppte Idee mir einen gebrauchten VF-Body zu kaufen weil damit die alten M42 Gläser ein noch schöneres Bokeh (vor allem eins mit Swirl) produzieren 😮

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vor einer Stunde schrieb Rob. S.:

Daß Kleinbild notwendig größer wäre als Mikrovierdrittel, ist ein Mythos.

Das ist kein Mythos, sondern Quatsch. Niemand hat je behauptet, Kleinbild sei "notwendig" größer als Mikrovierdrittel. Du erfindest hier einen "Mythos", nur um ihn dann für falsch erklären zu können. Wenn du Mikrovierdrittel für überflüssig hältst, warum benutzt du es dann überhaupt?

Es gibt große und kleine Kleinbildkameras, es gibt kleine und große Mikrovierdrittel-Kameras. Die kleinsten Mikrovierdrittel-Kameras sind kleiner als die kleinsten Kleinbildkameras, die größten Kleinbildkameras sind größer als die größten Mikrovierdrittel-Kameras, und die größten Mikrovierdrittel-Kameras sind größer als die kleinsten Kleinbildkameras. So. Und nun!? Was ist jetzt mit deinem "Mythos"?

Eine Mikrovierdrittel-Ausrüstung als ganzes ist immer dann erheblich kleiner und und leichter als eine entsprechende Kleinbild-Ausrüstung (oder auch, nebenbei bemerkt, als eine entsprechende APS-C-Ausrüstung), wenn mittlere und lange Teleobjektive involviert sind. Da schlägt der Formatgrößenunterschied ganz gewaltig zu. Wer nur mit Weitwinkel- und Standardbrennweiten unterwegs ist, dem bietet Mikrovierdrittel keinen nennenswerten Vorteil. Da man sich an einer Sony Alpha 7 mit 1:2,8/35 mm auch auf Dauer nicht gerade totschleppt, wäre z. B. eine Pen E-PL9 oder eine OM-D E-M10 Mk II mit 1:1,8/17 mm zwar tatsächlich noch ein wenig kleiner ... das ist nett, aber wozu? Es sind die Sport- und Tierfotografen mit ihren langen Tüten, denen Mikrovierdrittel wie ein Geschenk des Himmels ist.

 

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vor 17 Stunden schrieb Karsten:

Ich merke schon, Du bist dabei mich still und heimlich in die Diskussion reinzuziehen...

Naja, wer sich in einen Thread mit dem Titel "MFT im Vergleich....oder VF vs MFT die 10273ste" begibt, hat sich strenggenommen schon selbst dort hineingezogen 😉 

vor 17 Stunden schrieb Karsten:

Ich will aber gar nicht, sonst hätte ich ja nicht gerade erst 2,4k für ein 300/f4 ausgegeben

Ja 🙂 – und unter anderem wegen der bestehenden, in den realen Sortimenten begründeten, zumindest partiellen Kompaktheitsvorteile für MFT speziell auch im Telebereich (und das galt für mich schon bei FT) bin ich ja auch dabei und sehe meine Ansprüche trotz aller Kritikpunkte von MFT am besten erfüllt (und habe mir deswegen ja auch erst kürzlich das Panasonic 50-200 mit TC14 besorgt, und der TC20 wird noch folgen)...

vor 17 Stunden schrieb Karsten:

Ich hatte für kurze Zeit mal die bekloppte Idee mir einen gebrauchten VF-Body zu kaufen weil damit die alten M42 Gläser ein noch schöneres Bokeh (vor allem eins mit Swirl) produzieren 😮

Ach, die Idee ist ja gar nicht so bekloppt, wenn man bedenkt, dass man eine alte Sony A7 in brauchbarem Zustand inzwischen unter 400 € bekommt. Ich hatte mich beim Umstieg von FT zu MFT für die Wiederverwendung meiner alten Minolta-Objektive gleich für eine mittlerweile nicht mehr günstigere Lösung via Metabones-Speed-Booster entschieden, mit dem ich immerhin auf einen Cropfaktor von 1,4x komme. Der Vorteil ist halt, wenn ich zu dem üblichen Kit auch mal ein Altobjektiv mitnehmen will, muss ich nicht gleich ein zusätzliches Gehäuse mitnehmen. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ich nicht doch irgendwann nochmal schwach werde, und sei es einfach als zusätzliche Option... 

bearbeitet von Rob. S.

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vor 16 Stunden schrieb Omzu Iko:

Niemand hat je behauptet, Kleinbild sei "notwendig" größer als Mikrovierdrittel

So what? Ich wiederum habe nie behauptet, das sei wörtlich so behauptet worden, und es ist dennoch ein valider, logisch begründeter Einspruch gegen die tatsächlich hier und anderswo immer wieder verbreiteten Falschbehauptungen. Behauptungen nämlich der allgemeinen Form "KB ist größer und schwerer als (M)FT", wie sie seit ca. 15 Jahren von den Herstellern und von Teilen des Publikums einschlägiger (M)FT-Foren aufgestellt und verbreitet werden und die bis heute als Mythos befördert werden. Und das ist nun mal eine Formulierung, die, solange Kontext oder explizite Einschränkungen nicht dezidiert eine andere Aussage bewirken, eine Allgemeingültigkeit und Regelmäßigkeit behaupet, die schlicht nicht gegeben ist – so wie auch von dir oft genug zu lesen, zum Beispiel auch hier in diesem Thread.  

vor 16 Stunden schrieb Omzu Iko:

Wenn du Mikrovierdrittel für überflüssig hältst, warum benutzt du es dann überhaupt?

Das steht z.B. hier, und wenn du schon anderen unredliche Argumentation unterstellen willst, um in der Diskussion irgendwie die Oberhand zu bekommen, dann solltest du vielleicht besser mal nicht selber mit schlechtestmöglichem Beispiel vorangehen, denn ich habe garantiert noch nie irgendwo behauptet, sei es implizit oder explizit, dass ich MFT für überflüssig halte. Unterlasse also bitte künftig solche Unterstellungen.

vor 16 Stunden schrieb Omzu Iko:

[MFT ist] immer dann erheblich kleiner und und leichter als eine entsprechende Kleinbild-Ausrüstung [...], wenn mittlere und lange Teleobjektive involviert sind

Deswegen schrieb ich:

vor 19 Stunden schrieb Rob. S.:

Nur haben beide halt ihre Stärken und Schwächen tendenziell an unterschiedlicher Stelle, und es entscheiden daher letztlich die individuellen Präferenzen

Und:

vor 18 Stunden schrieb Rob. S.:

Richtig ist, dass man mit den lichtschwächeren Objektivoptionen bei MFT tatsächlich einen Größen- und Gewichtsvorteil hat, weil es vergleichbare Objektive für KB schlicht nicht gibt 

Und das wiederum gilt auch für mittlere und – mindestens beim Gewicht – auch für lange Teleobjektive, siehe ebenfalls hier.

bearbeitet von Rob. S.

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Die Aussagen, dass KB deutlich schwerer, teurer und letztlich auch größer sind, lässt sich dennoch allgemeingültig aufrechterhalten, nämlich wenn man die Aussagen auf vergleichbare Anforderungen bezieht. Dass eine reine lichtschwächere KB Ausrüstung kleiner sein kann als ein Paket mit lichtstarken mFT Zooms, ist völlig klar, aber wenn ich eine mFT Ausrüstung mit den f1.8 Festbrennweiten dagegen halte, wird es bzgl. Gewicht und Größe eindeutig bei mFT landen.

Ich habe mal ausgerechnet, wie die Zusammenstellungen mit den klassischen Zooms in Bezug auf Gewicht und Preis so liegen. Auch weil ich, seitdem der KB DSLM Markt erweitert wurde, selbst am Überlegen bin.

Wenn ich die lichtschwachen KB Zoomkonstellationen (Standardzoom plus Telezoom oder noch zusätzlich Weitwinkelzoom) mit den f2.8 mFT Zooms vergleiche (also über eine Blendenstufe Unterschied verfüge) lande ich bei den KB DSLM Systemen gegenüber einem System mit einem schweren mFT Gehäuse (Panasonic G9), bei einem Gewichtsaufschlag zwischen 49 und 64 Prozent und bei den Preisen bei einem Aufschlag zwischen 43 und 55 Prozent. Die Volumen lassen sich nur schwer berechnen. Wenn ich für beide, mFT und KB, jeweils die f2.8 Varianten vergleiche lande ich bei den Gewichten zwischen 89 und 123 Prozent und bei den Preisen zwischen 111 und 144 Prozent. Wenn ich die höher auflösenden Kameras zum Vergleich nehme, sieht es natürlich noch extremer aus.

Natürlich gibt es Second Hand, Aktionen und andere Dinge, wo man sparen kann, aber das gilt für alle Hersteller.

Bei mFT kommt der Größenunterschied für mich vor allem auch dadurch zum Ausdruck, dass ich zusätzlich zu meinen Zooms problemlos auch immer noch kleine Festbrennweiten mitnehmen kann, wenn ich will, zur Not auch in Hosen- oder Jackentaschen: z.B. ein PL 1.7/15mm, ein O 1.8/45mm oder das O 2.8/60mm Makro. Das geht dann bei KB nur noch bedingt.

Ein weiterer Indikator: würde ich mit einer vergleichbaren KB Ausrüstung rumlaufen, müsste ich meine Taschenkollektion erneuern. Die vergleichbare KB Ausrüstung würde nicht oder nur mit Gewürge noch reinpassen.

Im Grunde sind die Verhältnisse, d.h. die Trade Offs, völlig klar: mFT liegt bzgl. Preis, Gewicht und Größe i.d.R. vorn (z.T. auch funktional), während KB bei der sensorbezogenen Bildqualität die Vorteile auf der Hand hat. 

bearbeitet von tgutgu

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vor 41 Minuten schrieb tgutgu:

Die Aussagen, dass KB deutlich schwerer, teurer und letztlich auch größer sind, lässt sich dennoch allgemeingültig aufrechterhalten, nämlich wenn man die Aussagen auf vergleichbare Anforderungen bezieht. Dass eine reine lichtschwächere KB Ausrüstung kleiner sein kann als ein Paket mit lichtstarken mFT Zooms, ist völlig klar, aber wenn ich eine mFT Ausrüstung mit den f1.8 Festbrennweiten dagegen halte, wird es bzgl. Gewicht und Größe eindeutig bei mFT landen.

Und genau da liegst du schon falsch, denn "vergleichbare Anforderungen" im Sinne von "möglichst ähnliches Potenzial für möglichst ähnlichen Bildinhalt, möglichst ähnliche Bildanmutung und möglichst ähnliche Bildqualität" erfüllt tendenziell nun mal eine mit allen Objektiven nominell um rund zwei Stufen lichtschwächere KB-Ausrüstung, und der Kompaktheitsvorteil für MFT resultiert in sehr vielen Fällen daraus, dass Objektive mit vergleichbarer (und eben nicht gleicher) Lichtstärke für KB halt nicht gebaut werden.

Die "lichtschwachen" KB-Zoom-Optionen mit f/4 haben für die oben formulierten Anforderungen unter dem Strich gegenüber den MFT-Optionen mit f/2.8 rund eine Blende Vorteil, nicht eine Blende Nachteil, und den Vergleich des Oly 17/1.8 mit dem Sony FE 35/2.8 hatte ich ja schon selber gebracht – das Sony ist nicht nennenswert größer und schwerer und hat dabei sogar noch einen kleinen Vorteil in der Gesamtlichtausbeute und im davon abhängigen fotografischen Potenzial, sei es für die Gestaltung oder für die sensorseitige Bildqualität.

Und dass genau das im (M)FT-Umfeld immer noch verbreitet "unerkannt" bleibt, ist halt auch Teil des "Mythos".

Was, wie gesagt, je nach persönlichen Anwendungsbereichen nichts daran ändert, dass die real existierenden MFT-Optionen am Ende wirklich preisgünstiger und kompakter bleiben können als die real existierenden KB-Optionen – so auch bei mir. Aber es ist keine allgemeingültige Regel. Insbesondere dann, wenn z.B. nicht Brennweite im Sinne von Tele-Reichweite, sondern gerade (absolute) Lichtstärke der persönliche Schwerpunkt wäre, kann eine MFT-Ausrüstung sehr schnell größer, schwerer und teurer werden als die wirklich vergleichbare KB-Ausrüstung, wenn MFT denn für die jeweiligen Wünsche überhaupt vergleichbare Optiken zu bieten hat.

bearbeitet von Rob. S.
Formulierung nach "im Sinne von" im ersten Absatz etwas präzisiert

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Warum sollte man zwischen Äpfeln und Birnen entscheiden? Ich nehme je nach Lust und Laune entweder meine dSLR mit Kleinbildsensor oder eine MFT. Für Portraits, Wanderungen, Kurzreisen nehme ich die große. Für längere Reisen oder wenn ich "eigentlich nicht vorhabe, zu fotografieren", dann ist die kleine dabei. Ein technischer Vergleich interessiert mich nicht. Mich interessiert nur, wie sich die Geräte anfühlen und was dabei herauskommt. In beiden Fällen bin ich meist zufrieden bzw. liegt der Flaschenhals hinter der Kamera und nicht darin.

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Wenn man ein unbegrenztes Budget hat, kann man sich natürlich aus allen Welten das Beste heraussuchen 🙂 

Mein Ziel war allerdings von Anfang an, auch ganz unanhängig von meinem begrenzten Angestelltenbudget für so ein Hobby, schon mit meinem Einstieg mit der Olympus-FT-DSLR damals in 2005, nur eine, dafür aber möglichst universelle Ausrüstung zu haben, mit der ich meine ganz persönlichen Anforderungen in der Summe so gut wie möglich erfüllt bekomme. Da hat damals FT den Zuschlag bekommen, und da bekommt heute immer noch MFT den Zuschlag. Größe und Gewicht waren und sind für mich primär für die Freihand-Telefotografie ein Thema – und die waren auch damals schon bei der FT-DSLR, abgesehen allenfalls von den lichtschwächsten Objektivoptionen, nur dort ein echter Vorteil. Dennoch freue ich mich inzwischen, mit MFT auch mal mit richtig kleinem Gepäck unterwegs sein zu können, wenn ich will.

Dabei nahm und nehme ich damals wie heute einen Verzicht auf hohe Sensorauflösungen in Kauf, auf höheres Low-Light-Potenzial der Sensoren, auf bessere Freistellmöglichkeiten. Dafür habe ich ein Paket, was mir geschätzt 95% dessen abdeckt, was ich gerne machen würde, ohne dass ich zwei Ausrüstungen nebeneinander kaufen und pflegen müsste, und mir bei jeder Tour überlegen müsste, was ich eigentlich mitnehmen will.

bearbeitet von Rob. S.

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Ich habe meine Vergleiche so angestellt, dass ich vergleichbare Ausrüstungen und damit ähnliche Anwendungsfälle betrachtet habe. Und da sprechen die Zahlen sehr zugunsten von mFT. Warum sollte ich - wenn ich jetzt überwiegend mit Zooms fotografiere - das bei KB nicht auch tun? Und dann betrachte ich die Zooms, die den Bildwinkelbereich abdecken, den ich jetzt auch verwende. Das gleiche würde ich auch mit Festbrennweiten tun, das Ergebnis sähe nicht so viel anders aus.

Im Übrigen werden Objektive - gerade auch bei KB - ja bei weitem nicht nur bei Offenblende betrieben. Insofern interessiert mich nur, was am Ende bei Preisen, Gewicht und Volumen absolut herauskommt.

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vor 14 Minuten schrieb tgutgu:

Ich habe meine Vergleiche so angestellt, dass ich vergleichbare Ausrüstungen und damit ähnliche Anwendungsfälle betrachtet habe.

Ja, und ich habe versucht aufzuzeigen, dass deine Definition von "vergleichbar" nicht korrekt ist.  Natürlich müssen dabei die Brennweiten verglichen werden, die die gleichen Bildwinkel liefern. Aber halt nicht nominell gleiche Lichtstärken. Dass "Objektive - gerade auch bei KB - ja bei weitem nicht nur bei Offenblende betrieben" werden, hat ja auch unmittelbar damit zu tun, dass KB-Objektive vergleichbarer Brennweite bei gleicher nomineller Lichtstärke (relative Öffnung) eine um zwei Stufen höhere absolute Lichtausbeute (absolute Öffnung) haben. 

bearbeitet von Rob. S.

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vor 19 Minuten schrieb Rob. S.:

Wenn man ein unbegrenztes Budget hat, kann man sich natürlich aus allen Welten das Beste heraussuchen 🙂

Wer hat schon ein unbegrenztes Budget? Manche kaufen sich sieben Objektive für ein System (und "brauchen" eigentlich noch viel mehr), andere begnügen sich mit weniger. Ich habe unterwegs selten mehr als ein Objektiv auf der Kamera plus ein weiteres in der Tasche. Beispiel: Entweder ich gehe mit dSLR plus 20mm plus 58mm Objektiv los oder mit MFT plus 17mm (1.8). Das gibt's alles nicht geschenkt, ist aber für einen Angestellten (über die Jahre) nicht unerschwinglich.

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vor 1 Minute schrieb Citrus maxima:

Wer hat schon ein unbegrenztes Budget? Manche kaufen sich sieben Objektive für ein System (und "brauchen" eigentlich noch viel mehr), andere begnügen sich mit weniger. Ich habe unterwegs selten mehr als ein Objektiv auf der Kamera plus ein weiteres in der Tasche. Beispiel: Entweder ich gehe mit dSLR plus 20mm plus 58mm Objektiv los oder mit MFT plus 17mm (1.8). Das gibt's alles nicht geschenkt, ist aber für einen Angestellten (über die Jahre) nicht unerschwinglich.

Ok, verstehe! 

Ist ja auch alles nicht verboten, und wenn's für die persönlichen Anforderungen so passt, warum nicht!

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vor einer Stunde schrieb Rob. S.:

Ja, und ich habe versucht aufzuzeigen, dass deine Definition von "vergleichbar" nicht korrekt ist.  Natürlich müssen dabei die Brennweiten verglichen werden, die die gleichen Bildwinkel liefern. Aber halt nicht nominell gleiche Lichtstärken. Dass "Objektive - gerade auch bei KB - ja bei weitem nicht nur bei Offenblende betrieben" werden, hat ja auch unmittelbar damit zu tun, dass KB-Objektive vergleichbarer Brennweite bei gleicher nomineller Lichtstärke (relative Öffnung) eine um zwei Stufen höhere absolute Lichtausbeute (absolute Öffnung) haben. 

Ich habe doch alle möglichen, d.h. erhältlichen Zoomkombinationen verglichen, d.h. f2.8 mFT Zooms mit f2.8 und f4 KB Zooms. Das sollte schon der richtige Vergleich sein. Bei keiner Kombination kam KB auch nur ernsthaft in die Nähe von mFT bzgl. Preis und Gewicht.

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vor 38 Minuten schrieb tgutgu:

Ich habe doch alle möglichen, d.h. erhältlichen Zoomkombinationen verglichen, d.h. f2.8 mFT Zooms mit f2.8 und f4 KB Zooms. Das sollte schon der richtige Vergleich sein. Bei keiner Kombination kam KB auch nur ernsthaft in die Nähe von mFT bzgl. Preis und Gewicht.

Ok. Ich hatte ja auch schon geschrieben:

vor 3 Stunden schrieb Rob. S.:

Richtig ist, dass man mit den lichtschwächeren Objektivoptionen bei MFT tatsächlich einen Größen- und Gewichtsvorteil hat, weil es vergleichbare Objektive für KB schlicht nicht gibt 

Und das gilt sicherlich auch für einzelne lichtstärkere Optionen, etwa fürs 12-40/2.8, da sowas wie ein 24-80/5.6 bei KB bisher nicht zu sehen ist. Das ist aber eben kein allgemeingültiges Prinzip und gilt tatsächlich auch in dem Fall in der Praxis nur solange, bis der erste KB-Hersteller auf die Idee kommt, dass sowas in kompakt und gut und trotzdem für einen akzeptablen Preis eine attraktive Ergänzung des Sortiments sein könnte.

Und für ein 40-150/2.8 gilt es schon heute nicht mehr uneingeschränkt, denn es gibt sehr gute 70-300/5.6-Objektive, die nicht größer, nicht schwerer und nicht teurer sind. Nur bei der Konvertertauglichkeit hapert es da noch, weil das DSLR-Objektive sind. Auch das wird aber zunehmend besser werden, wenn solche Objektive mal dezidiert für Spiegellose kommen, die mit f/8 und f/11 beim AF nicht mehr notwendigerweise deutlich größere Schwierigkeiten haben müssen als MFT mit f/4 und f/5.6.

Irgendwie spielt MFT bis jetzt halt noch in die Tasche, dass die KB-Hersteller auch bei den neuen Spiegellosen von ihren Objektivkonstruktionen her alle in eine Gigantomanie verfallen sind, die so nicht zwingend ist. Panasonic hat es mit dem riesigen S 24-105/4 anscheinend nicht mal geschafft, sowas in gut hinzukriegen...

bearbeitet von Rob. S.

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