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Andreas J

Olympus OM-D E-M1X: Innovationen, Belastbarkeit und intuitive Bedienung

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb kgb51:

Ich habe das bisher anders gelesen. Die KI soll demnach lernfähig sein. 

LG Karl 

Dann hast du leider etwas Falsches gelesen.

In diesem Interview wird von Olympus darauf eingegangen:

https://www.digitaltrends.com/photography/olympus-developers-e-m1x-q-and-a/

Eine selbstlernende Mustererkennung kann auf der Kamera mangels Rechenpower gar nicht erfolgen. Die wird bei Olympus auf externen Rechnern gemacht und nur die daraus entstehenden Algorithmen dann via FW-Update auf die Kamera geladen. Die braucht ihre Dualprozessoren dann bereits ausschließlich dafür, diese Algorithmen auch via AF-System im Alltag umsetzen zu können. 

D.h. der Käufer / Besitzer eine E-M1X ist komplett von Olympus abhängig, dass diese ihm weitere Spezialfälle für seinen AF berechnet und liefert. Welche Gebiete Olympus da für wichtig erachtet (oder auch nicht) liegt ausschließlich bei Olympus selbst. Also wenn Olympus angesichts der Olympiade in Tokio beschließen sollte, dass jetzt erstmal ein Jahr lang mehr Mustererkennung für Sport und Spezialdisziplinen gemacht wird, schauen Natur- und Wildlifefotografen eben so lange in die Röhre.

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@pit

Du hast es auf den Punkt gebracht, einfach genial. 

Ganz ehrlich, von einer Kamera im Jahr 2019 erwarte ich da eine Menge Unterstützung. Da will ich nicht immer ein Handbuch auf den Knien oder ein iPad mitschleppen.

Mit meinem Autoradio kann ich ja auch telefonieren, navigieren, Staus voraussehen, günstige Tankstellen anfahren, den Notdienst rufen, Inspektionen planen, Parkplätze suchen, Klimaanlage einstellen, Luftdruck prüfen ...etc.

Nur den verdammten Lautstärkeregler hätte ich gerne wieder 🎶🔊🔊🔊

bearbeitet von Uli´s Oly
verwirrt
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Ich fürchte, Ihr macht Euch da etwas Illusionen, wie weit die KI schon ist… Alleine um die Frage zu stellen, was denn das ist, müsste die Kamera wissen, wo denn das ist. So funktioniert das aber nicht.

Man muss solche Netzwerke mit xtausend Bilder füttern, wo die zu findenden Objekte mit bekannter Position erfasst sind (und das ist richtig aufwändige Handarbeit…). Dann wird ein entsprechend für den Einsatzzweck vorkonfiguriertes Netzwerk mit einem Teil dieser Daten trainiert, um anschließend mit dem Rest der Daten überprüft zu werden. Dieses Training dauert, je nachdem was man dafür einsetzt, Stunden bis Tage (nur der reine Trainingsprozess). Am Ende hat man dann die Konfiguration des Netzes, dass die gewünschten Objekte ausreichend gut erkennt, und diese Konfiguration kann man dann auf einem Mobilgerät oder einer Kamera auch in Echtzeit laufen lassen. Dazu muss man sie aber erst einmal hochspielen (z.B. über ein Firmware Update).

Ich denke schon, dass das – wenn man ein solche Netz z.B. einfach mal auf Tieraugen trainiert – wirklich ein hervorragendes Feature werden kann. Im Augenblick ist es das leider noch nicht. Wirklich spannend wäre es, wenn man es fachlich versierten Benutzern erlauben könnte, ihre eigenen Netze hochzuladen…

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Am Ende läuft das dann auf einen supergrünen Modus hinaus. Also Automatik für die Kameraeinstellungen und fürs Motiv?  .... 🤣🤔

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vor 2 Minuten schrieb roccolino:

Am Ende läuft das dann auf einen supergrünen Modus hinaus. Also Automatik für die Kameraeinstellungen und fürs Motiv?

Solange ich die Kontrolle darüber hätte, hätte ich da kein Problem mit. Im Winter am grünen Tisch den Modus trainieren und die Einstellungen pimpen, und dann raus und sich auf die Motive konzentrieren.

Ich für meinen Teil brauche es nicht, dass ich der Kamera in der Schusssituation erst umständlich erklären soll, doch bitte die Spitzlichter nicht überzubelichten, oder in einer Situation mit viel Licht doch bitte vor dem Schließen der Blende zuerst die ISO runterzubringen and anschließenden Überschuss über schneller Zeiten zu verbraten. So etwas darf mir die Kamera gerne abnehmen.

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Bei lernender Technik fallen mir sofort lernende Automatikgetriebe ein, die sich perfekt an die Fehler der Fahrer anpassen und somit einen Lerneffekt bei Diesem verhindern.

Die Technik stellt sich auf meine Marotten ein, anstatt sie mir auszutreiben.  Aus Marketingsicht  toll. Denn wer fühlt sich in seinen Gewohnheiten nicht gern bestätigt. Wer dem grünen Modus aus dem Wege geht, der sollte konsequenterweise auch bei sowas etwas nachdenklich werden.

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vor 21 Stunden schrieb Goly:

Boi, meinen Glückwunsch - aber - klapp mal das Display vor und was liest du dann ... etwa "Sample" ... grins, dann hast die faslche!😉

Keine Sample, das war schon eine richtige, auf dem Olympus-Stand in Halle 4 der Messe Boot in Düsseldorf. Ich muss sagen tolle Kamera, flotter AF Super Haptik. 

Ich hätte Sie mir gerne für eine  Stunde ausgeliehen, aber leider leider.

Gruss

Edmund

bearbeitet von etted
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vor 6 Minuten schrieb roccolino:

Bei lernender Technik fallen mir sofort lernende Automatikgetriebe ein, die sich perfekt an die Fehler der Fahrer anpassen und somit einen Lerneffekt bei Diesem verhindern.

Die Technik stellt sich auf meine Marotten ein, anstatt sie mir auszutreiben.  Aus Marketingsicht  toll. Denn wer fühlt sich in seinen Gewohnheiten nicht gern bestätigt. Wer dem grünen Modus aus dem Wege geht, der sollte konsequenterweise auch bei sowas etwas nachdenklich werden.

Aber dann doch bitte gleich auf den ganzen Autofokus verzichten.

Die neue Technik soll doch nur Objekte identifizieren und verfolgen helfen, wo das bisher nicht klappte. Wie willst du jetzt begründen, dass Augenerkennung bei Menschen in Ordnung ist, bei Vögeln aber nicht?

Gruß 

Hans

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vor 2 Stunden schrieb olynord:

 ...der Käufer / Besitzer eine E-M1X ist komplett von Olympus abhängig, dass diese ihm weitere Spezialfälle für seinen AF berechnet und liefert. Welche Gebiete Olympus da für wichtig erachtet (oder auch nicht) liegt ausschließlich bei Olympus selbst.

Die "Abhängigkeit" stört mich nicht, weil mein Vertrauen in Olympus nicht gestört ist. Olympus war stets bemüht um und war stets und ist immer noch sehr großzügig bei kostenlosen Updates. Zweitens wäre ich überrascht, würden Drittanbieter nicht eine Olympus-Lizenz begehren (und sicher auch bekommen), um weitere "Spezialfälle" zu entwickeln und zu vertreiben.

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vor 51 Minuten schrieb roccolino:

Bei lernender Technik fallen mir sofort lernende Automatikgetriebe ein, die sich perfekt an die Fehler der Fahrer anpassen und somit einen Lerneffekt bei Diesem verhindern.

Die Technik stellt sich auf meine Marotten ein, anstatt sie mir auszutreiben.  Aus Marketingsicht  toll. Denn wer fühlt sich in seinen Gewohnheiten nicht gern bestätigt. Wer dem grünen Modus aus dem Wege geht, der sollte konsequenterweise auch bei sowas etwas nachdenklich werden.

Kannst ja das Moduswahlrad auf M stellen, ISO auf 64 und den AF deaktivieren. Ist für jeden was dabei. 

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Kann mir jemand sagen für was das B auf dem Wählrad steht und kann die X etwas nicht, was die II kann?

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Gerade eben schrieb Georg Schuh:

für was das B auf dem Wählrad steht

Laut Bedienungsanleitung: Bulb, Live Time und Live Composite

Gruß Pit

 

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vor 8 Minuten schrieb Georg Schuh:

Kann mir jemand sagen für was das B auf dem Wählrad steht und kann die X etwas nicht, was die II kann?

Bei der neuen fehlt die, bei der II jetzt erst auffällige, "Purse-Saver-Funktion" kurz 'PSF'. Geniales Feature! 

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vor 25 Minuten schrieb Georg Schuh:

Kann mir jemand sagen für was das B auf dem Wählrad steht und kann die X etwas nicht, was die II kann?

Bei den übrigen Kameras muss man für die diversen Langzeitbelichtungen auf M gehen und dann die Belichtungszeit unter 60 Sekunden runterzudrehen. Das nervt manchmal schon.

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vor 1 Stunde schrieb Georg Schuh:

...und kann die X etwas nicht, was die II kann?

Man kann den Batteriegriff nicht abnehmen. 🙂

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Am 25.1.2019 um 06:01 schrieb Libelle103:

ich bin der Meinung Olympus hat für Sport- und Tierfotografen eine ganz phantastische Kamera präsentiert und nicht nur für diese Anwendungen

Danke. Das unterschreibe ich so auch.

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vor 38 Minuten schrieb available:

Man kann den Batteriegriff nicht abnehmen. 🙂

Stimmt, aber dafür kann man beide Akkus gleichzeitig rausnehmen. Bei der E-M1 II muss man den Griff erst abnehmen, wenn man den zweiten rausnehmen will 😁

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vor 4 Minuten schrieb pit-photography:

Stimmt, aber dafür kann man beide Akkus gleichzeitig rausnehmen. Bei der E-M1 II muss man den Griff erst abnehmen, wenn man den zweiten rausnehmen will 😁

ich wurde ja gefragt ob die MKII etwas kann was die X nicht kann. Andersherum müsste ich wohl etwas mehr schreiben. 🙂

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vor 3 Stunden schrieb pit-photography:

Laut Bedienungsanleitung: Bulb, Live Time und Live Composite

Gruß Pit

 

...das hat Olympus für mich eingebaut....da ich immer so lange schrauben muss bis ich Live Composite gefunden habe 🙂  🙂

 

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vor 23 Minuten schrieb photobern:

...das hat Olympus für mich eingebaut....da ich immer so lange schrauben muss bis ich Live Composite gefunden habe 🙂  🙂

 

👍🏻

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vor 1 Stunde schrieb pit-photography:

Stimmt, aber dafür kann man beide Akkus gleichzeitig rausnehmen. Bei der E-M1 II muss man den Griff erst abnehmen, wenn man den zweiten rausnehmen will 😁

Stimmt, aber dafür ist das andere Prinzip unterbrechungsfrei in der Stromversorgung.

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vor 52 Minuten schrieb Vaterfreuden:

Ich musste auch jedes mal nachschauen. 

Du bist und bleibst mein Held

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vor 2 Stunden schrieb pit-photography:

Stimmt, aber dafür kann man beide Akkus gleichzeitig rausnehmen. Bei der E-M1 II muss man den Griff erst abnehmen, wenn man den zweiten rausnehmen will 😁

Yep... Für mich immer noch eine Fehlkonstruktion gegenüber den Griffen für die DSLRs. Das etwas kleinere Packmaß (der batterieförmige Zapfen fürs Akkufach ist weg) wird durch schlechtere Usability beim Akkuwechsel und einen höchst empfindlichen Kontaktmechanismus erkauft...

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Am 25.1.2019 um 22:41 schrieb Train-Shooter:

Mußt du einen immer auf den Boden der Realität zurück holen .... versteh deinen schwarzen Humor gerade nicht ... du trittst gerade einige User hier mit Füßen. Grober Kerl ...

Wenn ich das noch sagen darf: Das ist halt die Realität und ist wohl eher darin begründet, dass viele Fotokünstler traditionell möglichst große Formate benutzen und man oft nicht so Technikaffin ist. Ich sah/sehe bei den Kollegen also zumeist Canon, dann in den letzen 6-8 Jahren dazu vemehrt Nikon und in den letzten 4 Jahren stark auch Sony 7er. Auch der Wunsch nach Fuji/Pentx-Mittelformat ist überproportional da, scheitert aber oft an den Kosten.

APS-C findet in diesem Bereich ebenfalls nicht nennenswert statt.

Tatsache ist aber auch, dass in der künstlerischen Portraitfotografie deutlich seltenener eine (starke) "Freistellung" verwendet wird als z. B. in der Hochzeitsfotografie.

Wer gerne liest, dem kann ich das spannende Buch "Fotografie als zeitgenössische Kunst" von Charlotte Cotton empfehlen. Ich habe es schon ein paar Mal verschenkt und es ist gut angekommen. Kostet nur rund 10€ und ist ein recht großes "Taschenbuch".

Aber zur M1X: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei den AF-Modi bleibt. Da werden neben Züge, Autos usw, weitere hinzukommen. Gerade bei Personen und Tieren scheint die Technologie gerade einen Sprung nach vorne zu machen. Auch bei Olympus wird man daran arbeiten, wollte aber sicher die Kamera zu "Saisonbeginn" in die Läden bringen.

Die Frage ist wirklich, ob Olympus bis Ende 2019 hätte warten sollen. Hat natürlich Vorteile, aber auch Nachteile. Und wenn noch weitere Modelle folgen, machen es die anderen ja vor: Erstmal das teure Modell anbieten, dann die günstigeren.

Tele: Ob wirklich so viele das 150-400 gleich dazu gekauft hätten? Das ist schon ein ziemlicher Batzen Geld und auch bei Panasonic wirft man nicht mit langen Teleobjektiven um sich. Der Markt dafür ist winzig, behaupte ich.

Roadmaps: Auf diesen tauchen IMHO nie Kameras auf, sondern immer nur Objektive. Das ist logisch und das würde ich Olympus nicht ankreiden. Auf große Sprünge kann man bei der OM-D M1 III hoffen, aber nicht zwingend - bei Olympus ist ganz offensichtlich keine Kohle da für BSI, Dual Gain oder andere teure Einkäufe. Ich sehe aber durchaus 24MP, was ich für das Marketing (!) sehr wichtig halte, siehe APS-C.

Ich finde den Begriff AI allerdings zu hoch gegriffen und dient eher dem Marketing - viele Benutzer sind sehr fremd mit der Technik einer Kamera. Da freut man sich doch über eine Portion Künstliche Intelligenz 😉 Aber auch ein Schachcomputer von 1981 wäre sowas wie künstliche Intelligenz... Ich denke, es gibt sie noch nicht - zum Glück.

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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    • Von OLY_Ozelot
      Hallo liebe Oly-Freunde,
      ich setze Oly-Kameras beruflich ein und bin grundsätzlich von der Entwicklung von OLYMPUS, wie sie sich mit der E-M1X abzeichnet, zufrieden. Kamera liegt super in der Hand etc. etc. Ich finde auch das Konzept gut, dass OLYMPUS Kameras und PCM-Rekorder getrennt anbietet, die man auch zu einer Filmkamera zusammen betreiben kann. Insgesamt schätze ich die hohe Flexibilität. Ich habe auch mit dem Service von OLYMPUS sehr gute Erfahrungen gemacht. Und in der E-M1X sind viele Neuerungen auch im Bereich Filmen.
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      Marketer: Die junge Generation steht auf Filmen, schaut zB mal auf YouTube oder vimeo, kennt ihr das, seht ihr, was da abgeht? Für mich ist der Schwerpunkt der Kamera auf ausschließlich mFT für (Nicht-Hallen)-Sport- und (Klein-)Tier-Fotografen zu eng und definitv nicht mehr zeitgemäß, trotz innovativer KI. Und mFT braucht endlich mal Objektive mit einer Brennweite durchgängig 1.x und eine Anmutung der FT TopPros. OLYMPUS, ihr habt das doch drauf, wass soll das? Und mit den Phasen- und Kontrast-AFs könntet ihr sicher noch mehr die "alten" TopPros beim Filmen unterstützen. Und das solltet ihr, solange mFT noch nichts Vergleichbares bietet.
    • Von Sascha S.
      Hallo, ich heiße Sascha und werde euch in der nächsten Zeit in diesem Thema meinen Testbericht zur neuen Olympus OM-D E-M1X präsentieren. Dabei werde ich eure Testwünsche berücksichtigen (soweit mir das möglich ist) und objektive Messungen und Vergleichsbilder erstellen, aber auch meine persönlichen Eindrücke und Schlussfolgerungen aus der praktischen Nutzung der Kamera heraus schildern. Letztere sind natürlich subjektiv und nicht allgemeingültig, sie entsprechen meinen Wahrnehmungen und Ansichten. Die E-M1X wurde mir von Olympus zur Verfügung gestellt, und ich werde für den Test der Kamera bezahlt - meine Meinung ist allerdings nicht käuflich.
      Bevor es nun losgeht möchte ich noch darauf hinweisen, dass ihr im bestehenden Diskussionsthema zu diesem Testbericht auch weiterhin Wünsche für den Test (bzw. für bestimmte Testszenarien) im entsprechenden Thema äußern könnt, ich werde versuchen, sie so weit es geht zu berücksichtigen. 
      Gehäuse und Bedienung

      In gewisser Weise steht die Olympus OM-D E-M1X in der Tradition der Olympus E-1, der vor gut fünfzehn Jahren erschienenen ersten Four-Thirds-Kamera mit ihrer fast schon legendären Robustheit und dem ergonomischen Design, dass noch heute die Fans ins schwärmen bringt. Beide Disziplinen beherrscht auch die neue E-M1X, die den Elementen genauso trotzt wie man es von den Spitzenmodellen von Olympus seit der E-1 gewohnt ist, aber eben auch sehr gut in meiner Hand liegt. Es ist kein riesiger Unterschied im Vergleich zur etwas älteren (aber noch immer aktuellen) Halbschwester E-M1 Mark II, vorausgesetzt, diese wird mit dem optionalen Hochformatgriff verwendet. Aber es sind die kleinen Verbesserungen, der für meine Hände optimal ausgeprägte Griff, die angenehme und griffige Daumenablage, dieser Eindruck einer monolithischen Einheit, der dazu beiträgt, dass das Anfassgefühl bei mir keine Wünsche offen lässt. Monolith ist allerdings in doppelter Hinsicht passend, denn das Gewicht ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, besonders dann, wenn man keine großen Objektive verwendet. Schon mit dem M.Zuiko 12-40 mm f/2,8 PRO liegt sie nicht ganz auf meiner Wellenlänge, ist aber noch gut benutzbar. Das M.Zuiko 40-150 mm f/2,8 PRO hingegen erscheint wie der natürliche Tanzpartner dieser Kamera, denn damit wandelt sich der Gewichtsnachteil in einen Gleichgewichtsvorteil. Es macht Spaß, die Kamera genau in dieser Kombination zu verwenden. Groß ist immer relativ.
      Das Bedienlayout ist in meinen Augen im wesentlichen gelungen, die Einstellräder sitzen an der für mich richtigen Stelle, die unterschiedliche Gestaltung der Tasten ist sinnvoll und erlaubt wie gewünscht die eindeutige Erkennung der Funktion bei der blinden Bedienung. Auch die neue Position des Menü-Knopfes auf der linken Seite erachte ich persönlich als vorteilhaft, die zweihändige Bedienung überwiegt in der Praxis gerade aufgrund der Größe von Kamera und montiertem Objektiv, und geht damit deutlich flüssiger von der Hand. So sinnvoll diese Anpassungen allerdings für die Bedienung der E-M1X auch sind, zum Teil verkomplizieren sie eine parallele Nutzung der Kamera etwa zusammen mit der E-M1 Mark II. Natürlich lassen sich Veränderungen nicht vermeiden, wenn es um Verbesserungen geht, manche sind allerdings nur schwer nachzuvollziehen (beispielsweise die Neugestaltung des Wahlhebels/FN-Schalters). Diese Probleme umgeht man natürlich, wenn man zwei E-M1X parallel nutzt. 

      Der Joystick hat bisher viel Lob und Kritik geerntet, für mich überwiegt aktuell der positive Eindruck - er ist klar in seiner Auslegung und Verstellung in alle acht Richtungen, und auch die Tastenfunktion arbeitet wie gewünscht (und klappt bei mir ohne Verstellung in eine Richtung). Die Anschlagpunkte könnten etwas eindeutiger sein, sicherlich, aber in der Praxis hat sich das bisher nicht als Problem herausgestellt, weil die Wirkung direkt sichtbar ist und dadurch zumindest bei mir keine Fehler entstanden. Da die Frage gestellt wurde: ja, über den Joystick lässt sich das Fokusfeld auch im Video-Modus verschieben, sowohl vor wie auch während der Aufnahme, was dementsprechend gut zur Steuerung des Fokus genutzt werden kann. 
      Und dann ist da ja noch der Sucher. Groß ist er, was im Querformat bereits deutlich wird, im Hochformat aber einen noch stärkeren Eindruck hinterlässt, denn es fühlt sich spürbar weniger so an, als würde man durch einen Türspalt blicken. Das wird besonders im direkten Vergleich mit der “natürlichen Referenz” E-M1 Mark II deutlich, im Querformat ist der Größenzuwachs schön, im Hochformat sehr schön. Mehr Fläche bei gleicher Auflösung bedeutet allerdings auch eine etwas gröbere Darstellung, was im Bild nur leicht auffällt, beim Overlay der Kameradaten hingegen etwas besser sichtbar wird - und dort zum Glück am wenigsten stört. Besser ist die Leistung beim Thema Geschwindigkeit, nicht beim ersten durchschauen, sondern dann, wenn schnelle Motivbewegungen ins Spiel kommen. Es wäre nun übertrieben zu behaupten, Welten liegen zwischen der Darstellung - aber es ist eine Verbesserung, die besonders dann nützlich ist, wenn eben Geschwindigkeit eine Rolle spielt. Und das dürfte bei der gesamten Auslegung der Kamera durchaus nicht so selten sein.
      Eine weitere willkommene Verbesserung ist der überarbeitete Live-View-Boost (LV-Erweiterung). Bisher war ich kein großer Freund dieser Funktion und nutzte sie daher selbst bei wenig Licht nur selten, weil die Darstellungsgeschwindigkeit einfach so stark zu wünschen übrig ließ, dass sich in meinen Aufnahmesituation kaum ein Vorteil ergab. Mit der neuen LV-Erweiterung der E-M1X sieht es nun anders aus, das Bild ist zwar minimal dunkler, dafür aber nahezu verzögerungsfrei auch bei extrem wenig Licht. Damit ergibt diese Funktion für mich deutlich mehr Sinn. 
      Soweit meine ersten Eindrücke zum Gehäuse und zur Bedienung, im nächsten Beitrag wird es dann um die Bildqualität des Sensors gehen.
      Kommentare bitte im Diskussionsthema zu diesem Testbericht
    • Von Jaelle
      Das kann ich mit Der EM1 doch jetzt schon. Bzw ist mir schon passiert. <soll Luete geben, die gehen mit irh nach ner harten Tour sogar unter die Dusche.... :))))
    • Von Andreas J
      Wir haben gerade für ca. drei Wochen eine Olympus OM-D E-M1X zum Testen bekommen – und würden jetzt gerne wissen, was euch besonders interessiert. Natürlich haben wir unser Testprogramm und einige Szenarien, mit denen wir versuchen, die Schwächen und Stärken der Kamera rauszukitzeln (ja, „Sport“ und „Vögel im Flug“ stehen schon auf der Liste).
      Um alles rauszuholen und eure Fragen zur Kamera perfekt zu beantworten, freuen wir uns über Vorschläge von euch:
      Was sollen wir an der Olympus OM-D E-M1X testen?
      Bitte habt Verständnis, wenn wir nicht jeden Wunsch erfüllen können, aber wir tun unser möglichstes…
      Gerne möglichst klare Fragen und Testszenarien - vielen Dank!
      Später dann: AMA-Session…
      Wenn wir mit Kamera richtig vertraut sind, machen wir als Experiment eine AMA-Session: Ask Me Anything
      (Klingt cooler und prägnanter als „Frag mich alles/irgendwas“-Sitzung).
      Für ein paar Stunden beantworten wir in einem Forum-Thread eure Fragen, mit der Möglichkeit für Nachfragen.
      Jetzt aber erstmal bitte eure Testanfragen für den Olympus OM-D E-M1X Test!
  • Wer ist Online   0 Benutzer

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