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Andreas J

Olympus OM-D E-M1X: Innovationen, Belastbarkeit und intuitive Bedienung

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb fotonoid:

Aber trotzdem darf er die Meinung haben, selbst wenn er sie nicht kaufen will. Diese Kamera hat es verdient das man sie lobt und kritisiert. Beides. Das nichts damit zu tun ob ich die Kamera kaufe. 

Danke für diese kurze aber punktgenaue Aussage die ich zu 100% unterschreibe. Es wäre ja schön wenn man sich in einer Sache kontrovers auseinandersetzen und austauschen könnte, was aber leider selten möglich ist. In der Politik würde man sagen, die Fronten sind verhärtet, man zieht sich mit Aussagen wie "hast du jetzt schon x-mal gesagt, oder keiner zwingt dich zu..." verschnupft und beleidigt zurück und selber wird man als Spielverderber und notorischer Nörgler dann im Regen stehen gelassen,  wie soll da eine Basis für einen sachlichen Austausch geschaffen werden? 

Ich habe mich nach dem gestrigen Abend heute bewusst zurück gehalten und es liegt mir fern in der Sache nach zu treten, da dies weder mein Stil ist noch habe ich große Lust auf weitere Seiten füllende Schlagabtausche, welche meist nur neue Wunden schlagen. 

Ich habe mir halt gestern dummerweise erlaubt in den Raum zu stellen, dass ich nicht so richtig verstehe warum Olympus diese Kamera in dieser Ausstattung, welche vorher in der Gerüchteküche in kleinen Portionen serviert wurde und heute mehr oder weniger ohne weiteren großen Knaller on Top bestätigt wurde, auf den Markt bringt und Olympus vermutlich einen strategischen Fehler begeht. (ist im übrigen nur meine persönliche Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit) 

Okay, seit heute reden wir von Fakten, die Blogger haben schon Hochkonjunktur, es werden sicher noch verbindlichere und konkret bestätigte Leistungsdaten folgen, aber nach den ersten Eindrücken und Stimmungsbilder sehe ich mich darin bestätigt. Es ist nach so einem Tag ausgesprochen ruhig hier und Sektkorken habe ich auch keine knallen gehört.

Ich möchte sicher nicht diese im Grunde tolle Kamera verunglimpfen und es gibt viele Kollegen die mit ihr mega glücklich sein werden, aber ein großer Wurf, Befreiungsschlag, technischer Quantensprung, Antwort auf die Konkurrenz oder gar ein Aufbruch in ein neues Zeitalter ist das ganz sicher nicht soviel lässt sich jetzt schon sagen, selbst als Aushängeschild für 100 Jahre Olympus taugt sie nur bedingt. 

Und an dieser Misere ist letztlich Olympus untypischer Weise selbst schuld, da sie die Messlatte vollmundig im Vorfeld sehr hoch gelegt haben und Erwartung geschürt haben die nicht erfüllt wurden. Alte Technik vom Stand 2016 in einem "Flaggschiff" verbauen und das auch noch schön reden wollen, da fehlen schon ein Stück weit die Worte, tut mir leid.

Gruß Bernhard

 

 

 

   

bearbeitet von watzingerb
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vor 12 Stunden schrieb boehboeh:

Zitat:

.....Sensor wird dabei nicht gezielt verschoben, sondern die natürlichen Verwackelungen des Fotografen werden genutzt.

 Während der Produkteinführung wurden Bildbeispiele von Olympus Visionaries im Druck präsentiert, die zeigen, dass dieses Feature mit minimalem Aufwand tatsächlich extrem hoch aufgelöste Bilder erzeugen"

Zitat Ende

Geht mit der M1.1 und 2 auch, aber nicht in der Cam. Hier braucht's dann PS o.A.

Das ganze läuft in der Astrofotografischen Bearbeitung unter drizzle. Es wurde für die Ausarbeitung des Hubble Deep Field entwickelt....
Ich mach es bei Planeten, die ja bei meinem Möglichkeiten recht klein sind.

Siegfried

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vor 18 Stunden schrieb Beckmann2k:

Hier gibt's eine tolle interaktive Galerie über Fotos die mit der E-M1x gemacht wurden. Unter anderem sind ein paar High Res Fotos aus der Hand dabei.

https://my.matterport.com/show/?m=txuKJGdXNxz&help=1&play=1&ts=1&kb=0&guides=0&st=200&hr=0

...diese Galerie soll ein Aushängeschild sein? Stilleben mit einer Sport- und Wildlifekamera...

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Ich verstehe das allgemeine Gemecker nicht,

ich bin der Meinung Olympus hat für Sport- und Tierfotografen eine ganz phantastische Kamera präsentiert und nicht nur für diese Anwendungen. Nur ein paar Features die mich besonders beeindrucken:

Obwohl die EM1-II schon den besten Bildstabi des gesamten Kameramarktes besitzt, hat Olympus noch eins draufgesetzt. Eingebaute ND- Filter mit Simulation des Ergebnisses, ein ganz tolles Feature für mich. Hand-Held High-Res Aufnahmen!  Der verbesserte AF-C gehört sicherlich zu den besten auf dem Markt, die EM1-II war schon sehr gut und musste sich nicht vor der Konkurrenz verstecken und nicht zu vergessen die schnelle Serienbildrate mit dem großen Pufferspeicher und der angeblich schnellsten Speichergeschwindigkeit für die SD- Schnittstelle. Dazu ein weiter verbesserter Sucher. Die beiden Joy- Sticks, den eingebauten GPS- Tracker, nicht zu vergessen die nochmals verbesserte Staubreduktion auf den Sensor, dabei hat Olympus jetzt schon das beste System,  und und und.....

Ich finde das alles sehr beeindruckend und sie hat so einige Alleinstellungsmerkmale. Wir wissen auch nicht, warum sich Olympus nicht für einen höher auflösenden Sucher entschieden hat, evt gibt des so einen höher auflösenden Sucherchip mit der sehr hohen Wiederholrate ja auch gar nicht und wenn Sony gerade einen neuen hochauflösenden Sucherchip vorgestellt hat, ist ja wohl klar, das der nicht in der Kamera sein kann, die Entwicklung einer solchen Kamera dauert min. 2 Jahre. Im übrigen bin ich mit den Suchern meiner EM1-II und auch mit dem der EM5-II sehr zufrieden, die sind für mich hochauflösend genug, ich sehe alles ganz klar und kann Schärfe und Farben perfekt beurteilen, was will ich mehr? Guckt euch doch mal den sehr hochauflösenden Sucher der Panasonic G9 an, auf dem Papier hervorragend, aber in der Praxis einfach nur grottenschlecht.

Alles ist ein Kompromis, knapp 3000€ sind schon eine Hausnummer, aber guckt euch doch einmal an, was die Konkurrenz kostet, die sind durchweg teurer Nikon D5, Sony A9, Canon xxx, und der Bildaufnahmesensor ist heute nicht mehr so teuer wie vor einigen Jahren. Dann wird von einigen hier bemängelt das die Auflösung nicht höher ist und das High ISO- Rauschen nicht viel besser. Antwort: Die Sensortechnologie ist einfach noch nicht weiter, ein kleiner Sensor rauscht halt mehr, das ist Physik und noch Stand der Technik. Dabei finde ich das Rauschen der aktuellen MFT- Kameras schon sehr gering, das sah zu Zeiten einer E5 oder EPL3 noch ganz anders aus, da haben kleinere Sensoren schon enorm aufgeholt und aufgrund der immer besseren Sensortechnologie wird sich der sichtbare Vorsprung größerer Sensoren auch weiterhin in immer höhere ISO- Regionen verschieben. Dafür hat gerade MFT, aufgrund des kleineren Sensors, für Actionfotografen doch ganz enorme Vorteile: Größe und Gewicht der Ausrüstung, auch Kosten für das Zubehör, sprich Objektive. Wer aktuell hohe Rauscharmut bei ISO 6400 und darüber verlangt, ist bei MFT noch falsch, muß dann aber mit den Konsequenzen großer Sensoren leben. Alles ist ein Kompomiß. Mir reicht die Rauscharmut von MFT übrigens völlig, klar weniger ist immer besser, aber so viel besser ist meine Sony A7-II gar nicht, deshalb nutze ich sie für Altglas.

Ich werde mir die EM1-X übrigens nicht kaufen, da ich kein Action- Fotograf bin und nur für ein paar tolle sinnvolle Features, ist sie mir zu groß und teuer. Ich warte bis einige dieser Features in eine kleinere EM1-III wandern. Für viele Vogel- und Wildtierfotografen sicherlich eine sehr interessante Kamera, um bei der Naturfotografie zu bleiben. Auch mit dem neuen 150-400, von so einem Objektiv hat der Altmeister unter den deutschen Naturfotografen, Fritz Pölking, immer geträumt

Wenn ich mir Hühner kaufe, um eigene Frühstückseier zu haben, auch weil der eigene Stall etwas klein ist, mecker ich doch auch nicht das sie keine Milch geben. Denn dafür benötigt es ja eine teure Kuh mitsamt einem großen Stall. (Stichwort Wollmilchsau) So,  jetzt sucht weiter nach Haaren in der Suppe....

LG Thorsten

bearbeitet von Libelle103
Staubreduktion hinzugefügt
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vor 35 Minuten schrieb Libelle103:

ich bin der Meinung Olympus hat für Sport- und Tierfotografen eine ganz phantastische Kamera präsentiert und nicht nur für diese Anwendungen.

Nur blöd, dass die das nicht so sehen… der AF ist ok und sicher besser als der der M1.2, absolute Spitze ist er im Augenblick nicht (hat aber Potential).

Live ND finde ich auch wirklich Klasse, ist aber wohl kaum ein Actionfeature. Das selbe gilt für High Res Shot. Die verbesserte Robustheit und der neue Staubrüttler sind sicher gut, aber auch bei der M1.2 eher selten ein Problem.

Vieles der klar verbesserten Ergonomie kann man auch eine Größenklasse drunter realisieren (Joysticks, Mymenu).

Auch wenn die Kamera einige Jahre Entwicklung braucht, ist es unglücklich, nicht eine der drei Bild-Komponenten auch in der Papierform zu verbessern. Der Monitor (den ich persönlich selten benutze) ist 2019 für ein Topmodell indiskutabel, und auch beim Sucher ist zwei Jahre später deutlich mehr am Markt (auch unterhalb der von mir angesprochenen Sucherkomponente, deren Muster zumindest einige hundert Dollar gekostet haben).

Man hat einfach den Eindruck, dass Olympus sich in dem Bereich keine neuen Komponenten leisten kann, will oder darf. Das ist in einem Markt, der die nächsten drei Jahre einen harten Verdrängungswettbewerb erleben wird, weil er ohnehin schon schrumpft, eine Defensivstrategie. Die verträgt sich schlecht mit einer Offensivstratgie, die neue Benutzergruppen erschließen soll.

Bekommt Olympus Fanboys wie mich noch rum? Durchaus möglich, aber selbst dafür müssen sie schon Überzeugungsarbeit leisten. Das Test & Wow-Programm für die Kamera wird früh starten.

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vor 4 Stunden schrieb Till:

...diese Galerie soll ein Aushängeschild sein? Stilleben mit einer Sport- und Wildlifekamera...

Ich weiß ja nicht welche Galerie du dir angeschaut hast, aber ich sehe da hauptsächlich Tiere (Wildlife) .  Hinzukommt, dass die meisten Aufnahmen mit Highres handheld gemacht wurde was die Kamera auch auszeichnet.  Man muss ja hier nicht alle schlecht reden. 

Sportbilder sehe ich in der Tat nicht ;). 

Aber soweit ich weiß, sind das die Bilder von den "Influencer" die die Kamera vorher testen durften.  Ohne Werbung geht's heute nun mal nicht.

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vor 3 Minuten schrieb Kabe:

Nur blöd, dass die das nicht so sehen… der AF ist ok und sicher besser als der der M1.2, absolute Spitze ist er im Augenblick nicht (hat aber Potential).

Woher willst du wissen, das die das nicht genau so sehen ? Die Kamera wurde doch erst gestern vorgestellt, Erfahrungen von Aktion- Fotografen aus der Praxis , die sich nicht Influenzer nennen, gibt es doch noch gar nicht.

Ich finde, Olympus hat sich richtig ins Zeug gelegt. Klar, evt. wäre technisch noch mehr möglich gewesen, aber im Marketing werden sie sich die Positionierung schon gut überlegt haben. Ein technisches Produkt das von allem nur das absolut beste bietet, ist auf dem Markt oft gar nicht erfolgreich, da dann der Preis zu hoch wäre.

Als Naturfotograf kann ich nur sagen: Ich finde sie für Aktion- Naturfotografen Klasse und sehr innovativ ! Eine sehr gute Ergänzung zur EM1-II.

LG Thorsten

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vor 1 Stunde schrieb Libelle103:

Ich verstehe das allgemeine Gemecker nicht,

ich bin der Meinung Olympus hat für Sport- und Tierfotografen eine ganz phantastische Kamera präsentiert und nicht nur für diese Anwendungen. Nur ein paar Features die mich besonders beeindrucken:

Obwohl die EM1-II schon den besten Bildstabi des gesamten Kameramarktes besitzt, hat Olympus noch eins draufgesetzt. Eingebaute ND- Filter mit Simulation des Ergebnisses, ein ganz tolles Feature für mich. Hand-Held High-Res Aufnahmen!  Der verbesserte AF-C gehört sicherlich zu den besten auf dem Markt, die EM1-II war schon sehr gut und musste sich nicht vor der Konkurrenz verstecken und nicht zu vergessen die schnelle Serienbildrate mit dem großen Pufferspeicher und der angeblich schnellsten Speichergeschwindigkeit für die SD- Schnittstelle. Dazu ein weiter verbesserter Sucher. Die beiden Joy- Sticks, den eingebauten GPS- Tracker, nicht zu vergessen die nochmals verbesserte Staubreduktion auf den Sensor, dabei hat Olympus jetzt schon das beste System,  und und und.....

Ich finde das alles sehr beeindruckend und sie hat so einige Alleinstellungsmerkmale. Wir wissen auch nicht, warum sich Olympus nicht für einen höher auflösenden Sucher entschieden hat, evt gibt des so einen höher auflösenden Sucherchip mit der sehr hohen Wiederholrate ja auch gar nicht und wenn Sony gerade einen neuen hochauflösenden Sucherchip vorgestellt hat, ist ja wohl klar, das der nicht in der Kamera sein kann, die Entwicklung einer solchen Kamera dauert min. 2 Jahre. Im übrigen bin ich mit den Suchern meiner EM1-II und auch mit dem der EM5-II sehr zufrieden, die sind für mich hochauflösend genug, ich sehe alles ganz klar und kann Schärfe und Farben perfekt beurteilen, was will ich mehr? Guckt euch doch mal den sehr hochauflösenden Sucher der Panasonic G9 an, auf dem Papier hervorragend, aber in der Praxis einfach nur grottenschlecht.

Alles ist ein Kompromis, knapp 3000€ sind schon eine Hausnummer, aber guckt euch doch einmal an, was die Konkurrenz kostet, die sind durchweg teurer Nikon D5, Sony A9, Canon xxx, und der Bildaufnahmesensor ist heute nicht mehr so teuer wie vor einigen Jahren. Dann wird von einigen hier bemängelt das die Auflösung nicht höher ist und das High ISO- Rauschen nicht viel besser. Antwort: Die Sensortechnologie ist einfach noch nicht weiter, ein kleiner Sensor rauscht halt mehr, das ist Physik und noch Stand der Technik. Dabei finde ich das Rauschen der aktuellen MFT- Kameras schon sehr gering, das sah zu Zeiten einer E5 oder EPL3 noch ganz anders aus, da haben kleinere Sensoren schon enorm aufgeholt und aufgrund der immer besseren Sensortechnologie wird sich der sichtbare Vorsprung größerer Sensoren auch weiterhin in immer höhere ISO- Regionen verschieben. Dafür hat gerade MFT, aufgrund des kleineren Sensors, für Actionfotografen doch ganz enorme Vorteile: Größe und Gewicht der Ausrüstung, auch Kosten für das Zubehör, sprich Objektive. Wer aktuell hohe Rauscharmut bei ISO 6400 und darüber verlangt, ist bei MFT noch falsch, muß dann aber mit den Konsequenzen großer Sensoren leben. Alles ist ein Kompomiß. Mir reicht die Rauscharmut von MFT übrigens völlig, klar weniger ist immer besser, aber so viel besser ist meine Sony A7-II gar nicht, deshalb nutze ich sie für Altglas.

Ich werde mir die EM1-X übrigens nicht kaufen, da ich kein Action- Fotograf bin und nur für ein paar tolle sinnvolle Features, ist sie mir zu groß und teuer. Ich warte bis einige dieser Features in eine kleinere EM1-III wandern. Für viele Vogel- und Wildtierfotografen sicherlich eine sehr interessante Kamera, um bei der Naturfotografie zu bleiben. Auch mit dem neuen 150-400, von so einem Objektiv hat der Altmeister unter den deutschen Naturfotografen, Fritz Pölking, immer geträumt

Wenn ich mir Hühner kaufe, um eigene Frühstückseier zu haben, auch weil der eigene Stall etwas klein ist, mecker ich doch auch nicht das sie keine Milch geben. Denn dafür benötigt es ja eine teure Kuh mitsamt einem großen Stall. (Stichwort Wollmilchsau) So,  jetzt sucht weiter nach Haaren in der Suppe....

LG Thorsten

Wenn die E-M5II und die E-M1 II prima Kameras sind, dann kann die E-M1x keine schlechte sein. Wir schauen seit Jahren bei der E-M5II und E-M1 II durch diesen Sucher mit der Auflösung, warum soll das in der 1X schlechter sein. In vielen Punkten setzt sie was drauf. Da muss dann jeder für sich entscheiden ob einem dieses mehr 1500 € zur Mark II wert sind. Innerhalb MFT ist das doch alles ok.

Was anderes ist halt die Aussenwirkung. Olympus sagt und zeigt ja Leute die umgestiegen sind. Wenn das das Ziel ist mehr Leute ins System zu bekommen, da wird das "nur" mit Live ND und HiRes schwierig. Und wirklich leichter wird das Zeug nicht. 

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vor 9 Stunden schrieb Train-Shooter:

Wird jemand von Olympus genötigt diese Kamera zu kaufen ?

Wenn es dir Panne ist einen alten Sensor, EVF und Monitor um 3000.- kaufen, so kauf sie halt nicht. Wo ist das Problem. Mach Dir keine Sorgen um Olympus, die kommen auch ohne dein Geld über die Runden.

Es ist doch aber auch so: „Wenn man sich für ein System entschieden hat, dann möchte man diesem auch treu bleiben.“

Diese von mir angedeutete Treue ist keine Liebesbekundung wie in einer zwischenmenschlichen Beziehung, sondern eine Sicherheit für die Zukunft eines Systems und der Gewissheit auch nach dem Auslassen eines Kameramodelles sich in einem sicheren Hafen zu befinden. Diesbezüglich ist es aber eher eine Unsicherheit die hier mitschwingt, wenn man bedenkt, dass Panasonic schon einige Features im Programm hat, welche jetzt durch Olympus mit der X1 nicht einmal angekratzt werden.

Torsten

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Gerade eben schrieb Libelle103:

Erfahrungen von Aktion- Fotografen aus der Praxis , die sich nicht Influenzer nennen, gibt es doch noch gar nicht.

Sehe ich auch so, daher halte ich meine Füße/Finger still. Ich mache auch ab und zu Sportfotografie. Es wurde zwar Videos mit fliegenden Motocross und in der Wüste rennende Autos gezeigt, Flugzeuge ebenso. Mannschaftsport, zuletzt Basketball, Rugby, wurden auf dpreview gezeigt. Aber da muss mehr zu sehen sein.

Also erst mal den Ball flach halten bis die Influencer im Netz ausgefluenzt haben und dann wirkliche Könner, die länger mit Olympus-Kameras fotografiert haben. Influencer die alle Marken in die Hand hatten und im Video nur vollquasseln sagen mir nichts (verstehe sie sowieso gar nicht 😉 ).

Und das Video von den supertollen AF von Sony hab ich auch gesehen. Aber da war zwar Boxsport wo eine Frau die Sparringpartnerin dauernd auf der selben Stelle reinkloppt und das grüne Kästchen ins Auge springt demonstriert schön wie der AF arbeitet. Ebenso auch das sich drehende Model. Aber ein Video, wie der AF beim Mannschaftssport arbeitet und sich für das "richtige Auge" entscheidet, hab ich noch keins gesehen.

Ich selbst werde mir im Februar in den Laden nehmen und mal die Kamera in die Hand halten und eventuell, wenn es geht, mit meinen frisch geupdateten Objektiven ausprobieren.

Gruß Pit

 

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vor 11 Stunden schrieb olynord:

Mit dieser Ansicht dürfte Olympus tatsächlich ein weltweites Alleinstellungsmerkmal haben. Ist ja auch was.

 

Das stimmt nicht ganz. Der Sensor der Sony A7RIII ist ebenfalls der aus dem Vorgängermodell.  Und Sony hat neben netten Details auch nicht so viel anderes gemacht, als den AF deutlich zu verbessern. Das was Olympus hier auch macht.

Und beim "Sport-Modell" A9 wurde sogar die Dynamik etwas verschlechtert. Das muss man sich erstmal trauen.

Aber wo liegt nun der Unterschied?

Dinge wie Sucher, USB-Laden, Top-Display und Kaffeekochen würden niemanden hier jucken, wenn das passiert wäre, was sicher viele wirklich gehofft haben:

Nämlich einen echten Sprung nach vorne in Sachen Rauschfreiheit und Detailtreue.

Dann ist es auch nicht mehr so wichtig, ob 20MP oder 42MP. Auch mir ist das in locker 90% aller Fotos egal.

Ja, ich habe mit Olympus auch Fotos gemacht, die mich und meine Kunden begeistern. "Leidlich", wie es hier ein Kollege ausgedrückt hat. Und das ist das Problem, man laviert bei den Belichtungszeiten ständig am Limit. Jedenfalls, wenn man nicht stundenlang komponieren kann. Ich hatte ja auch nicht gesagt "Zack Olympus weg", sondern lange Olympus und Sony um den Hals hängen. Beim Sortieren blieben spätestens mit dem 85mm / 1,4 GM die Oly-Bilder mehr und mehr außen vor, obwohl das Nocticron eigentlich die schöneren Farben hat.

Aber die A7R war selbst ohne Stabi überlegen und mit der A7R III fühle ich mich "angekommen". Ein Gefühl, welches man bei Kameras und Frauen gleichermaßen höchst selten hat.

Die E-MX1 will sogar das sein, was die A9 im KB-Bereich ist. Ich hätte gedacht, dass die Oly beim AF noch besser ist! Das wird man sehen. Aber was ist dann mit Blackout-freien Sucher und was ist mit dem Rolling-Shutter, den es bei der A9 nicht mehr gibt? Die A9 ist aktuell nur 800€ weit weg, wenn man eine alte DSLR vom Trödelmarkt mitbringt. Und mit der -damals kostenlosen- Zusatzgarantie kann ich meine Sony 5 Jahre lang aus Spaß gegen die Wand kloppen und bekomme trotzdem Ersatz.

Da nützt in der allgemeinen Wahrnehmung weder der Staubrüttler noch der Service, obwohl beides echte Gründe für Olympus sind.

Vielleicht ist man bei der hohen Pixeldichte auch technologisch am Ende bzw. Sony rückt echte Verbesserungen beim Oly-Sensor nur gegen Mondpreise raus.

Wer weiß, ob eine OM-D M1 III überhaupt einen neuen Sensor haben wird...? Und mit dem 150-400mm lässt man sich ja mindestens 1 Jahr Zeit. Das wäre definitiv jetzt fällig gewesen. Ich bleibe dabei, die Kamerasparte wurde von Olympus auf Sparflamme gesetzt.

Nicht zuletzt ist es bezeichnend, dass seine "Godness himself" nicht euphorisch in seinem Blog über die M1X berichtet. Vielleicht bekommt er aber auch einfach keine Testmodelle mehr von Olympus. Da sind die Whiskey-Flaschen als Ersatz sehr symbolisch. Saufen kann vieles verschönern, aber am nächsten Morgen fühlt man sich eher nicht "angekommen".

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt
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vor 2 Stunden schrieb Libelle103:

Woher willst du wissen, das die das nicht genau so sehen ? Die Kamera wurde doch erst gestern vorgestellt, Erfahrungen von Aktion- Fotografen aus der Praxis , die sich nicht Influenzer nennen, gibt es doch noch gar nicht.

Ich finde, Olympus hat sich richtig ins Zeug gelegt. Klar, evt. wäre technisch noch mehr möglich gewesen, aber im Marketing werden sie sich die Positionierung schon gut überlegt haben. Ein technisches Produkt das von allem nur das absolut beste bietet, ist auf dem Markt oft gar nicht erfolgreich, da dann der Preis zu hoch wäre.

Als Naturfotograf kann ich nur sagen: Ich finde sie für Aktion- Naturfotografen Klasse und sehr innovativ ! Eine sehr gute Ergänzung zur EM1-II.

LG Thorsten

Guten Morgen Thorsten,

erste Rückmeldungen gibt es durchaus wobei deine Einschätzungen z.B. den AF betreffend ja auch erst bestätigt werden müssten. Ja man kann es sicher auch Meckern auf hohem Niveau nennen, aber es sind vielleicht auch unterschiedliche Erwartungshaltungen die zu Grunde liegen. Vorlaufzeit in der Entwicklung benötigt auch die Konkurrenz.

Wie gesagt, die Kamera ist sicher ein tolles Produkt und für Fotografen mit Linsen wie dem angekündigten 150/400 werden mit der Haptik u. Balance ihre Freude haben. 

Aber die durchaus berechtigte Kritik und in Teilen Enttäuschung muss die Kamera wie auch die Pro-Fraktion  wegstecken und fair zur Kenntnis nehmen können.

VG Bernhard 

bearbeitet von watzingerb

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Je mehr ich über die Kamera erfahre, desto mehr stellt sich mir die Frage, für welche Zielgruppe die Kamera denn eigentlich konzipiert ist. Will sie Sport- und Wildlife-Fotografen, die bisher mit anderen Marken unterwegs sind aquirieren? Oder will sie µFT-Fotografen eine für Wildlife und Sport geeignetere Kamera anbieten, als es die E-M1 II ohnehin schon ist? Oder ist sie für Neueinsteiger in diesen Bereich gedacht?

Die erstgenannten werden sie kaum mehr überzeugen können, als bisher. Dafür müsste sie etwas besser machen, als die Konkurrenz. Das tut sie auch, aber eben nicht im für diese Zielgruppe relevanten Bereich. Der Super-Stabi hilft wenig, da sich die Motive ja schnell bewegen, ebenso ist es bei der HighRes-Funktion. Und der AF nähert sich vielleicht der Leistungsfähigkeit der Konkurrenz an, ist aber sicher nicht besser. Das mag sich ändern, wenn mehr Themengebiete mit Ai beackert werden, bisher ist es aber so. Weiterhin fehlen zurzeit einfach die Objektive für diese Zielgruppe. Es gibt im Telebereich von Olympus das 4.0/300, das 2.8/40-150 und das 4.0/12-100, die den professionellen Anspüchen genügen. Das 4.5/150-400 kommt in 2020, man muss eventuell also noch knapp zwei Jahre darauf warten. Im leichten Telebereich gibt es nichts Lichtstarkes, was wirklich gut für Hallensport taugt, wie z.B. ein 2.0/35-100. Die Lücke zwischen 150mm und 300mm wird nur durch den Konverter am 40-150 geschlossen, der die Lichtstärke reduziert und das Bokeh deutlich verschlechtert. Dabei ist dieser Brennweitenbereich doch der, bei dem bei vielen Sportarten die Post abgeht! Klar, es ist ja Einiges geplant. Aber Warum sollte man heute eine Kamera kaufen, wenn die dazugehörigen Objektive erst irgendwann kommen? Und ein Objektiv wie das genannte 2.0/35-100 ist eben nicht in Planung. Für Umsteiger, die bisher andere Marken nutzen, ist die Olympus E-M1X also frühestens 2020 interessant, wenn es mehr Objektive gibt und der AF weiter gelernt hat. Zwischenzeitlich bleiben nur die mit dem akuten Rückenleiden, die auf die Gewichtsersparnis angewiesen sind. Und 2020 sollen sie dann eine Kamera kaufen, die einen Sensor von 2016 hat und ein Sucherpanel von 2013? Wohl nur noch zum Schnäppchenpreis.

Dann also die µFT-Fotografen. Denen bietet die E-M1X im Bereich Sport und Wildlife allerdings nur wenig Neues. Der AF hat unbestreitbar einige Verbesserungen (Joystick, konfigurierbare AF-Felder) erhalten, ist aber genausowenig ausentwickelt, wie der der E-M1 II. Werden sie sich also ein zweites Mal auf Versprechungen einlassen, die beim ersten Mal schon nicht erfüllt wurden? Nach dem, was man in den Foren liest, wohl eher nicht. Dann der neue Formfaktor. Auch da hält sich die Begeisterung in Grenzen, den meisten scheint eine kompaktere Kamera mit der Möglichkeit zum Vergrößern eher zu gefallen. Gibt es sonst noch viel Neues für Olympus-Fotografen? Ja, in vielen Punkten hat sich was getan, wor allem im Bereich Connectivity, dann das Laden per USB und der 2. UHS II Schacht. Und eben IBIS, HighRes und ND-Filter. All das sind willkommene Verbesserungen, aber nicht speziell für die Sport- und Wildlife-Fotografen unter uns. Und das Meiste davon werden wir wohl spätestens bei der Vorstellung der E-M1 III auch im geliebten kleineren Gehäuse wieder finden.

Dann also noch die Neueinsteiger. Die werden, da sie ja mit dem Aufbau einer Fotoausrüstung finanziell sehr gefordert sind, eher zur E-M1 II greifen, als zur E-M1X. Wenn sie spiegellos unterwegs sein wollen ist das abe eine der besten Varianten. Fuji ist mit zwei professionellen Objektiven im Telebereich noch zu dünn aufgestellt (bei µFT kann man ja immerhin noch auf die Panasonic-Objektive zurückgreifen), Sony hat im APS-C Bereich kein passendes Gehäuse, um schwere Objektive zu handeln. Im Kleinbildbereich sind sie kameraseitig sehr gut aufgestellt, bei den Objektven fehlt auch noch Einiges, man kann sich aber mit Canon-Objektiven behelfen. Canon allein bietet keine Sport- und Wildlife DSLM und noch keine nativen Objekive. Und für Nikon gilt abgeschwächt das Gleiche.

 

Mein Fazit: Die E-M1X hätte als Sport- und Wildlife-Kamera Sinn gemact, wenn sie zeitgleich mit dem 150-400 und zumindest einem weiteren Teleobjektiv auf den Markt kommen würde und wenn der AF ausentwickelt wäre. Wenn das gegen Ende des Jahres wäre, so what? Vielleicht hätte man dann einen blackoutfreien und höher auflösenden Sucher einbauen können und vielleicht sogar einen neuen Sensor. Aber selbst wenn nicht, die Marktchancen wären sicher besser, als jetzt.

Gruß

Hans

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Sehr treffende Analyse!

Ist ja schon krass, dass laut dpreview die M1X von der A6400 in Sachen AF deklassiert wird. Und die kostet 1000€. Zugegeben, der Vergleich hinkt und Olympus kann wie seinerzeit Samsung bei der NX1 noch erfolgreich an der Firmware arbeiten.

Auch haben nur wenige Tester sich ernsthaft mit dem AF beschäftigen können.

Aber das ist eben der aktuelle Stand der Dinge und ich hoffe, dass Olympus diese Zwickmühle auflöst.

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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In der Dynamik und im Signal-Rauschabstand gibt es nichts zu meckern: https://www.digitalcameraworld.com/reviews/olympus-om-d-e-m1x-review

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vor 17 Stunden schrieb Train-Shooter:

Das sind aber dann keine Kameras von Olympus ... besitzt du überhaupt eine Olympus-Kamera ? Im Profil, die Equipmentliste geht mir ab, dann bräuchte man hier nicht fragen.

Natürlich sind das Olympus Kameras... Was hat das überhaupt mit der Kamera zu tun? Wie gesagt, ein USB Ladegerät mit LCD kostet ca. 8 Euro aus China. Habe ich sowohl für meine E M1 wie auch für die Fuji (z b. als Doppellader auch) 

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Robin talks to cameras, I talk to cats.
Ein Foto aus freier Wildbahn von 2015.
Robin Wong, hat wie immer die besten Fotos von der E-M1x gezeigt. Selbst sein südafrikanischer Löwe ist setlsam schwammig. HiRes Fotos
sind nicht überzeugend. High Iso-Fotos hat er vorsichtshalber weggelassen. Andere haben keine Schönwetter Bilder präsentiert, sondern dunkle Ecken.
Wir haben mit unseren alten Kameras schon einen sehr guten Stand bei ausreichendem Licht erreicht. Im Low-Ligtbereich (+High-ISO) wollen wir schon seit einiger Zeit
mehr Performance. Schließlich können wir das Handballspiel für eine Aufnahme nicht anhalten. Die Neue sollte unserer Erwartung erfüllen können, habe ich mir jedenfalls gewünscht. Gesehen habe ich noch nichts Gutes. Ich glaube da müssen unsere Olypioniken entsprechende Fotos nachliefern.

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bearbeitet von imago somnium

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Ich konnte die X gestern in Hamburg testen. In der Summe ihrer Eigenschaften halte ich sie für sehr gelungen. Sie ist definitiv mehr als eine aufgebohrte EM1ii und entspricht m. E. ziemlich genau dem, was sich Nature- und Wildlifefotografen von einer MFT Kamera erhoffen. Auf der Fotoausstellung zur Präsentation waren diverse Tierportraits und Landschaftsaufnahmen zu sehen, die auch auf diesem Feld das Potenzial des Highres-Modus aus der Hand untermauert haben. Ich habe den Highres-Modus im Saal bei ISO 2000 getestet und war ziemlich beeindruckt: Die im Highres-Modus aufgenommenen Fotos zeigten im Vergleich zu den Standardaufnahmen signifikant mehr Details und beseitigten das Rauschen. Der Bildstabi war in Kombination mit dem 12-100mm einmalig. Selbst bei 100mm konnte man bei der Belichtungszeit locker über 1 Sekunde gehen. Die Ergonomie der Kamera ist Olympus-typisch klasse, der Joystick zur Verrückung des Fokus ist dabei eine willkommene Neuerung.

Dass in der Kamera der Sensor aus der EM1ii werkelt, finde ich offen gestanden kein Problem. Der Sensor ist doch noch keine 3 Jahre alt und die technische Leistungsfähigkeit einer Kamera definiert sich aus vielen Komponenten. Obwohl ich den Sucher aufgrund seiner vergleichsweisen geringen Auflösung als Schwachstelle der X auf dem Schirm hatte, habe ich ihn beim Test als sehr angenehm empfunden. Die Vergrößerung macht wirklich etwas aus und ein unterbrechungsfreies Sucherbild bei Serienaufnahmen ist eine feine Sache.

Ich vermute, dass die X noch viele hier im Forum begeistern wird, wenn sie sie testen. Ob man sich die X dann kauft, ist eine andere Frage und wird sehr davon abhängen, wie und was man gerne fotografiert. Sofern Oly im Laufe diesen Jahres die EM5iii rausbringt und 2020 die EM1iii mit neuem Sensor folgt, ist für mich alles in bester Ordnung.

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vor 4 Stunden schrieb sparrows69:

Wir schauen seit Jahren bei der E-M5II und E-M1 II durch diesen Sucher mit der Auflösung, warum soll das in der 1X schlechter sein.

Viele bemängeln den alten Sucher mit der mickrigen Auflösung ohne jemals durchgesehen zu haben. ich übrigens auh noch nicht, will aber eine Gegenmeinung aus "digitakamera.de" in den Raum stellen:

"[...] Beim elektronischen Sucher kombiniert Olympus Bewährtes mit Neuem. Die Auflösung liegt weiterhin bei "nur" 2,36 Millionen Bildpunkten. Zwar gibt es höherauflösende Sucher am Markt, die aber laut Olympus allesamt mit Halbbildern (interlaced) arbeiten, während der Olympus-Sucher mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde (progressive) arbeitet. Das ist insbesondere für Sport- und Action- sowie Wildlife-Fotografen wichtig, für die die E-M1X konzipiert wurde. Die Sucherverzögerung ist mit 0,0005 Sekunden ebenfalls äußerst kurz. Dennoch gibt es eine Verbesserung: Der Vergrößerungsfaktor beträgt nun 0,83-fach im Kleinbildäquivalent, womit die E-M1X den größten Sucher am Markt besitzt. [...]

bearbeitet von ManfredP
Rechtschreibung
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Am 24.1.2019 um 07:39 schrieb Alocasia:

Kann man High Res mit HDR oder Stacking kombinieren? 

 

Nein!

Die Aussage gestern war "noch nicht".

Wer weiß... Update-Strategie?

Martin im Spekulatius-Modus.

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vor 55 Minuten schrieb MO RITZ:

Die Vergrößerung macht wirklich etwas aus und ein unterbrechungsfreies Sucherbild bei Serienaufnahmen ist eine feine Sache.

Ist der Sucher wirklich blackoutfrei bei allen Serienaufnahmen mit elektronischem Verschluss? Ich konnte da bisher keine eindeutige Aussage finden. Bei ProCapture wird das zwar erwähnt, aber ist das auch bei normalen Serienaufnahmen der Fall?

Gruß

Hans

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Ich bin gespannt auf den ersten Vergleich D5/D850 und 4/180-400 und der M1X mit dem 150-400.  Als Naturfotograf bin ich froh um jedes Kilo, dass man sparen kann.

Was mich am meisten stört, dass man bis jetzt nicht das Gewicht und Grösse des Objektives bekannt gibt und dadurch werde ich die Kamera erst vsl. 2020 kaufen wenn alles stimmt.

 

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Nachdem nun jeder aus der „TestberichtsundVideoLinkliste“ im anderen Thread je nach eigener Gemütslage ein passendes Ergebnis aussuchen kann, habe ich mich für Chris Eyre-Walker entschieden.

Folgende Gründe:

1. Er hatte die Kamera seit September 2018 im Einsatz

2. Er hat sie in den ersten Wochen benutzt, ohne irgendwelche Spezifikationen zu kennen - er hat einfach fotografiert und gefilmt ohne sich scheinbar über Herkunft des Sensors und Auflösung des Suchers Gedanken zu machen. Das ging anscheinend - sogar schon mit sehr frühen Softwareständen der Kamera!

3. Die Aussage gegen Ende des Videos: „...being different

Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, ob vielleicht Olympus Entscheidungen für den Einsatz von Komponenten in einer Kamera nicht aus wirtschaftlichen Notlagen oder aber aus dem Streben nach Spezifikationswelthöchtleistungen fällt.

Z.B. ist die menschliche Wahrnehmung von äußeren Reizen ein weites Feld. Was wir glauben zu sehen rechnet unser Gehirn fortlaufend aus den paar wenigen scharfen „Pixel“ im Zentrum unserer Augen zusammen. Wenn es damit fertig ist, ist das eigentlich Geschehen schon „lange“ vorbei. Ist es für eine „Actioncam“ nun wichtiger, die Verzögerung bei der Darstellung im Sucher gering zu halten und das Bild schlierenfrei darzustellen oder den Spitzenwert bei der Auflösung zu übertreffen. Bei den derzeitigen ca. 2 Mio Px. kann ich bei Konzentrationdarauf das Pixelraster erahnen. Beim Versuch des Verfolgens einer Schwalbe im Flug hat mich das „Raster“ jedoch noch nie gestört.

Beim gestrigen Live Event gab es bei dem äußerst seltsamen Fragespiel am Ende der Veranstaltung auf die Frage, warum scheinbar der Sensor der EM-1 Mk II verwendet wird, die sinngemäße Anrwort: „. ... der Sensor ist sekundär....“

Irgendwann hatte ich hier schon einmal etwas ähnliches geäußert, aus tiefer Überzeugung. Das beweisen die trickreichen Smartphones seit einiger Zeit. Da wird munter mehrfachbelichtet, überlagert, addiert, gemittelt und damit bei der Ausgabe das Auge betrogen.

Warum muss der Sensor ein geringeres Rauschen erzeugen oder einen höheren Dynamikumfang erlauben, wenn das schnelle und intelligente Software so erledigt, dass es für das menschliche Auge angenehm anzusehen ist oder speziell für Internetforendiskussion durch intelligente Motiverkennung der Himmel ein schönes artefaktfreies Blauweiß mit einem Wolkenbild, welches auf Basis der Daten der kamerainternen „Fieldsensoren“ errechnet wird, erhält, während Schattenbereiche mit Softwareintelligenz rauschfrei aber doch farbtreu und scheinbar natürlich strukturiert gerendert werden.

Erste Schritte dieses Weges geht doch Olympus derzeit mit HandhelHiRes, festverdrahtem HDR-Modus, ND-Filter-Simulation, früher schon mit Aptivas Auto-Gradation.

Gleiches gilt für C-AF Tracking. Natürlich ist es einfacher einen Motoradhelm oder eine Dampflok zu verfolgen als softwarebasiert zu erkennen, dass das Objekt der fotografischen Begierde ein Raubvogel ist, der zunächst segelnd durch die Lüfte gleitet, dann heftig flügelschlagendauf der Stelle verharrt um schließlich mit angelegten Tragflächen mit 150 km/h in Richtung Boden zu stürzen, wobei der Hintergrund von blauem Himmel zu deutschem Hochwald wechselt.

Irgendwann gibts auch das.

Wenn, Dank ausreichender Rechenleistung, genügend Tiefeninformationen gewonnen werden können und die Kamerasoftware dann daraus einen wunderbar passenden Unschärfeverlauf mit der Auswahl aus sieben unterschiedlichen Bokehvarianten ermöglicht, fällt auch endlich die ständige Diskussion über das „Freistellungspotential“ bei mft flach.

Gruß

Wolfgang

bearbeitet von wteichler
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vor 35 Minuten schrieb 1bildermacher1:

Ich bin gespannt auf den ersten Vergleich D5/D850 und 4/180-400 und der M1X mit dem 150-400.  Als Naturfotograf bin ich froh um jedes Kilo, dass man sparen kann.

 

Wobei die Objektive doch einen ganz anderen Einsatzzweck haben. Das Pendant zum Nikkor 180-400  müsste vom Bildwinkel her ein Olympus 70-200 sein. Ich hoffe ja sehr, dass eines der beiden Pro-Telezooms ein 2.8/ 70(50?)-200 mit integriertem Konverter ist. Das müsste nicht wesentlich schwerer werden, als das 4.0/300 und auch im Preis noch unter 3K€ zu haben sein. Es wäre imho eine perfekte Ergänzung zum 4.0/150-400. Dann würde mir im Telebereich nur noch ein 2.0/35-100 fehlen, das optisch mit der FT-Version vergleichbar ist, aber halt das AF-Tempo heutiger Objektive bietet.

Gruß

Hans

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Zitat

Ist der Sucher wirklich blackoutfrei bei allen Serienaufnahmen mit elektronischem Verschluss?

Meinem Eindruck nach ja.

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    • Von Te Ka
      Ich benutze seit dem Erscheinen eine E-M1 MKII und schätze die Kompaktheit, das geringe Gewicht und den guten Wetterschutz. Ich fotografiere auch Radsport (Straßenrennen, MTB, Cyclocross). Leider war der C-AF immer problematisch, das C-AF Tracking unbrauchbar - es gab zu viele unscharfe Bilder.
      Das Erscheinen der E-M1X machte dann Hoffnung, gerade auch weil sie explizit als Kamera für Sportfotografen annonciert wurde. Leider ist aber der C-AF und das Tracking auch bei der E-M1X weiter nicht befriedigend und zuverlässig. Das Subject Tracking funktioniert etwas besser. Allerdings ist auch hier die Quote an scharfen Bildern nicht ausreichend. Das subject tracking "Motorsport" funktioniert von der Objekterkennung auch zuverlässig mit einem Radrennfahrer, das Objekt wird über den weißen Zielrahmen erkannt der nach Scharfstellung in einen grünen Rahmen wechselt. Bei Annäherung des Fahrers wechselt der Fokus auch auf den Helm / Kopf. Bei einer einfachen Aufnahmesituation (Objekt bewegt sich mit ca. 20Km/h an der Kamera vorbei -Mitzieher-, der Objektabstand ändert sich also nicht schlagartig und schnell, auch die Bewegungsrichtung ist konstant), gibt es bei einer solchen Serie dann oft 50 - 70 % unscharfen Ausschuss. Kurioserweise ist das erste Bild einer Serie oft perfekt scharf und dann verliert die Kamera für die nächsten 4-5 frames den Fokus und stellt dann wieder scharf. Ich finde leider keine Erklärung dafür und kann dies aber immer wieder reproduzieren.Das ganze passiert unabhängig von der Verschlussgeschwindigkeit, die ab 1/100sec. aufwärts liegt. Es sind also keine Bewegungsunschärfen oder "Verwackler".
      Objektive: 300 f4.0, 40-150 f2.8, 25 f1.2, 45 f1.2, 7-14 f2.8
      Einstellungen: Continuous low 10-18fps, S-IS Auto, S-IS 2, C-AF Sensivity 0 - +2
      Hat jemand Erfahrungen und Tips zu ähnlichen Situationen die ich vielleicht ausprobieren kann? Ansonsten hoffe ich auf eine deutliche Verbesserung des Trackings mit der nächsten Firmware . Allerdings haben sich diese Hoffnungen in der Vergangenheit bezüglich der E-M1 MKII nie erfüllt.
      Eine Sony A9 mit GM24-70 f2.8 und GM70-200 f2.8 die mir mein Händler für ein Wochenende ausleihen konnte, hatte Trefferquoten von über 90% und das Tracking funktionierte extrem gut.
       
    • Von TorstenGraf
      Hi,
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      LL&P Torsten 

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      Panorama aus 4 Einzelbildern 25mm 1.2
    • Von dpa
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