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Die PEN, OM-D & E-System Community
Andreas J

Noch Fragen an Olympus zur E-M1X?

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vor 2 Minuten schrieb shappy:

Wie öffnet man RAW Datei in Lightroom um diese zu bearbeiten. Heute Testbilder gemacht und nur im neuen Olympus Programm öffnen können.

Das geht noch nicht. Die Kamera ist zu neu und offiziell noch nicht verfügbar. Es wird sicher ein Update kommen, aber das kann noch biste dauern. 

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vor 7 Stunden schrieb shappy:

Wie öffnet man RAW Datei in Lightroom um diese zu bearbeiten

Welche Kamera? Welche Lightroom-Version?

Unter: https://helpx.adobe.com/de/camera-raw/kb/camera-raw-plug-supported-cameras.html

nachschauen ob Kamera unterstützt wird. Falls du eine E-M1X hast wird sie mit Sicherheit nicht unterstützt. 😉 

Gruß

Wolfgang

Edited by wteichler

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Die E-M1X hat in der Grundausstattung keinen mitgelieferten Blitz. Im Zubehör wird u.a. der neue FL‑700WR,  FC-WR und FR-WR genannt. Werden auch Fremdhersteller unterstützt, z.B. Godox?

Auszug aus den techn. Daten:

Kabellose Blitzkontrolle

  • Anzahl Kanäle

    4 Kanäle

  • Kompatibler externer Blitz

    FL‑36R, FL‑50R, FL‑300R, FL‑600R, FL‑700WR, FL‑900R

  • Steuerungsmethode

    Kabelose Steuerung externer Blitzgeräte mit dem im Lieferumfang enthaltenen Blitz möglich

  • Gruppeneinstellung

    4 Gruppen

  •  

    Verfügbar bei Verwendung von Kameras, die mit dem Olympus kabellosen RC Blitzsystem kompatibel sind.

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Ist es möglich, schnell von S-AF zu C-AF zu wechseln ohne die  Belichtungskorrektur in Auto-ISO zu verlieren?

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vor 9 Stunden schrieb Vaterfreuden:

Technisch gibt es keine Limitierungen, so die Aussage vom technischen Produktmanager Deutschland beim Interview von der fotophonie

Diese Aussage zum Highres-Modus ist doch erkennbarer Unfug, sorry.

Schon die 1/60 finde ich imponierend. In der Zeit läuft normalerweise 1 Bild in den Speicher, im HighRes-Modus Muss das schneller gehen. Selbstverständlich ist das bei aktueller Hardware technisch begrenzt, was denn sonst?

Und abgesehen davon interessiert mich als Kunde nicht die Theorie, sondern welchen Bereich mir Olympus zur Verfügung stellt.

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vor 1 Minute schrieb Kabe:

Und abgesehen davon interessiert mich als Kunde nicht die Theorie, sondern welchen Bereich mir Olympus zur Verfügung stellt.

Ud genau deshalb ist diese Aussage kein Unfug. Olympus limitiert den Handheld-HighRes Modus nicht nach unten, stellt dir also den gesamten Bereich zur Verfügung. Was man davon sinnvoll nutzen kann hängt vom Motiv und den Fähigkeiten des Nutzers- sprich: wie ruhig er die Kamera halten kann -  ab.

Gruß

Hans

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vor 17 Stunden schrieb Klaus R.:

Welche minimalste Zeit ist bei Handheld HighRes Shot realisierbar?

Bei bewegten Motiven wäre eine Zeit von < 1/60s wünschenswert.

Komme mit dem Zitatsystem noch nicht ganz klar… die Frage drehte sich um kürzere Zeiten, nicht längere.

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8 hours ago, shappy said:

Wie öffnet man RAW Datei in Lightroom um diese zu bearbeiten. Heute Testbilder gemacht und nur im neuen Olympus Programm öffnen können.

Irident, Luminar und RawTherapee können problemlos die Raws öffnen und scheinen bessere Ergebnisse als die provisorische LR-Version zu liefern. Strukturell unterscheiden sich die Raws in nichts von denen der M1.2.

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@kabe

@hacon

@Vaterfreuden

Welche minimalste Zeit ist bei Handheld HighRes Shot realisierbar?

Eine elementare Frage, ich spüre da sehr unterschiedliche Auffassungen von kompetenten Mitgliedern. Wer hat recht?

Bei allen gewünschten einzelnen Features liegt HighRes mit 31,53 % deutlich vorn, verbesserter AF liegt mit 16,22 % überraschend abgeschlagen auf Platz 2.

Olympus Strategie: mit kleinem Sensor die Auflösung großer Sensoren zu übertrumpfen. Gelingt das?

Hier die Aussagen von der Olympus Website:

Für Fotografen entwickelt, die nicht durch ein Stativ in ihrer Mobilität eingeschränkt werden wollen oder an Orten fotografieren, wo die Verwendung von Stativen nicht möglich ist, kann durch diese Funktion eine einzelne High-Res Aufnahme, vergleichbar mit einem 50M Sensor, freihand gemacht werden – ohne zu verwackeln.

Handheld High Res Shot.

Verschlusstyp: Elektronischer Auslöser

Verschlusszeit: 1/8000 - 60 s

Auflösung: JPEG: 8160 x 6120 / 5760 x 4320 RAW: 8160 x 6120

Entspricht einem 50M/25M-Pixel-Sensor (8 unter Verwendung des Sensor-Shift-Mechanismus erstellte Aufnahmen werden in einem einzigen JPEG kombiniert)

Erhältlich im P/A/S/M Modus

Blitz kann nicht verwendet werden

Edited by Uli´s Oly
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vor 58 Minuten schrieb Uli´s Oly:

 

Welche minimalste Zeit ist bei Handheld HighRes Shot realisierbar?

Eine elementare Frage, ich spüre da sehr unterschiedliche Auffassungen von kompetenten Mitgliedern. Wer hat recht?

 

Noch einmal: Ich möchte ein konkrete belastbare Aussage. Welche ist die kürzeste mögliche Zeit bei Handheld HighRes Shot?

Die Frage wurde eindeutig gestellt. Ich verstehe die unterschiedlichen Auffassungen nicht.

Edited by Klaus R.
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Wieso soll es eine kürzeste Zeit geben? Wo soll das technische Problem bei kürzesten Zeiten liegen? 

Es werden mehrere Bilder aufgenommen, die dann verrechnet werden. Kürzeste Zeit somit 1/8000. 

Oder andersrum erklärt: es werden laut Anleitung für Highres 8 Bilder kombiniert. - in dem Falle dann 8 Bilder mit je 1/8000 aufgenommen und das Ergebnis dann zusammengerechnet. 

--> Fazit: es gibt keine kürzest möglich Zeit bzw. die kürzest mögliche Zeit hängt vom Verschluss ab

 

Edited by Vaterfreuden

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vor einer Stunde schrieb Uli´s Oly:

Welche minimalste Zeit ist bei Handheld HighRes Shot realisierbar?

Eine elementare Frage, ich spüre da sehr unterschiedliche Auffassungen von kompetenten Mitgliedern. Wer hat recht?

 

Die unterschiedlichen Auffassungen resultieren aus dem unklaren Begriff „Zeit“. So redet dann die eine Fraktion über die „Belichtungszeit“ der Einzelaufnahme und die andere über die „Gesamtzeit“ für die Erstellung eines HiRes-Bildes zwischen Belichtungsanfang des ersten Bildes und Belichtungsende des 8. bzw. 16. Bildes, bestimmt durch die Summe der Belichtungszeiten und Auslesezeiten.

Ersteres weiß die Bedienungsanleitung, das Zweite weiß Olympus.

Was er wissen möchte, weiß einzig der Fragesteller.

Gruß

Wolfgang

Edited by wteichler
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vor 5 Minuten schrieb wteichler:

Die unterschiedlichen Auffassungen resultieren aus dem unklaren Begriff „Zeit“. So redet dann die eine Fraktion über die „Belichtungszeit“ der Einzelaufnahme und die andere über die „Gesamtzeit“ für die Erstellung eines HiRes-Bildes zwischen Belichtungsanfang des ersten Bildes und Belichtungsende des 8. bzw. 16. Bildes, bestimmt durch die Summe der Belichtungszeiten und Auslesezeiten.

Was er wissen möchte, weiß einzig der Fragesteller.

 

Es geht um die kürzeste Belichtungszeit, die ich für die Einzelaufnahme in der Kamera einstellen kann, z.B. 1/1000s !!

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Wird die Olympus Ol. Share App bezügl. der neuen Features in der E-M1X angepasst und verbessert?

In diesem Zusammenhang:

Wann werden Belichtungsreihen in dieser App berücksichtigt?

Live View und Fernsteuerung sollten in einem Betrachtungsfeld zusammengefasst werden. Die aktuelle Bedienung ist nicht state of the art, besonders in der Makrofotografie.

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Wieviel MP haben nun die hochaufgelösten Aufnahmen (Freihand und Stativ) in der Praxis? 25MP, 50MP 80MP?

Das Handbuch erwähnt auf Seite 213 bei JPEG oder RAW+JPEG 50MP und 25 MP, für Raw Freihand 8200 × 6132 resp Stativ 10400 × 7792. Heisst dies, dass in der Bildbearbeitung aus den RAW's bei Freihand JPEG-Bilder von 50MP und mit Stativ JEPG-Bilder von 80MP direkt erstellbar sind? Oder sind in der Praxis Bilder (JPEG) von 50MP das Ende der Fahnenstange?

Viele Grüsse Ruedi

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Hat Olympus irgendeinem deutschsprachigen Fotografen/in die Kamera gegeben um ein Promovideo über die EM1X zu machen? Nix gesehen. Wenn nicht, warum? 

Edited by fotonoid
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vor 2 Minuten schrieb fotonoid:

Hat Olympus irgendeinem deutschsprachigen die Kamera gegeben um ein Promovideo über die EM1X zu machen? Nix gesehen. Wenn nicht, warum?

Mir ist nur dieses von Frank Fischer bekannt:
https://youtu.be/etSOEtE7TKg

Oder dieses hier (ist aber kein Video):
http://www.nature-photoarts.com/de/olympus-blog/details-oly/olympus-om-d-e-m1x-naturfoto-praxistest-teil1

 

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vor 2 Minuten schrieb fotonoid:

Hat Olympus irgendeinem deutschsprachigen Fotografen/in die Kamera gegeben um ein Promovideo über die EM1X zu machen? Nix gesehen. Wenn nicht, warum? 

Weil der deutsche Markt verschwinden klein ist? Beim Vorstellungsevent sind doch die germanroamers rumgeturnt,  die ganz bestimmt immer so ne riesen Kamera mitschleppen.

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vor 1 Minute schrieb Rolf-M:

Mir ist nur dieses von Frank Fischer bekannt:
https://youtu.be/etSOEtE7TKg

Oder dieses hier (ist aber kein Video):
http://www.nature-photoarts.com/de/olympus-blog/details-oly/olympus-om-d-e-m1x-naturfoto-praxistest-teil1

 

Das kenne ich. Aber ich meinte so wie anderen internationalen Sachen... also richtige Werbevideos :-)))) 

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vor 4 Minuten schrieb sparrows69:

Weil der deutsche Markt verschwinden klein ist? Beim Vorstellungsevent sind doch die germanroamers rumgeturnt,  die ganz bestimmt immer so ne riesen Kamera mitschleppen.

Der eine brauchte ja fast ne Viertelstunde um den Monitor rauszuklappen. Mehr sag ich nicht. Sorry, Off Topic. Bin still.

Edited by fotonoid

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vor 10 Minuten schrieb fotonoid:

er eine brauchte ja fast ne Viertelstunde um den Monitor rauszuklappen. Mehr sag ich nicht. Sorry, Off Topic. Bin still.

Das ist nicht so wichtig, es zählen nur Deiner Follower bei Instergram

  • Haha 2

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vor 22 Minuten schrieb fotonoid:

Hat Olympus irgendeinem deutschsprachigen Fotografen/in die Kamera gegeben um ein Promovideo über die EM1X zu machen? Nix gesehen. Wenn nicht, warum? 

Chris Eyre Walker ist Deutschsprachig

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    • By Johannes_S
      Olympus hat ein PDF veröffentlicht, in welchem die wichtigsten Funktionen der Olympus E-M1X erklärt und durch Bilder veranschaulicht werden. Die Kurzanleitung ist mit zwölf Seiten sehr kompakt gehalten und ermöglicht eine umkomplizierte Veranschaulichung der neuen Flagschiffkamera von Olympus. 
      In gerade einmal fünf Minuten erhält man einen guten Überblick. Dabei spielt es keine Rolle ob ihr die OM-D E-M1X besitzt, selbige kaufen möchtet oder einfach nur neugierig auf die Funktionen der E-M1X seid. Viel Spaß!
    • By OLY_Ozelot
      Hallo liebe Oly-Freunde,
      ich setze Oly-Kameras beruflich ein und bin grundsätzlich von der Entwicklung von OLYMPUS, wie sie sich mit der E-M1X abzeichnet, zufrieden. Kamera liegt super in der Hand etc. etc. Ich finde auch das Konzept gut, dass OLYMPUS Kameras und PCM-Rekorder getrennt anbietet, die man auch zu einer Filmkamera zusammen betreiben kann. Insgesamt schätze ich die hohe Flexibilität. Ich habe auch mit dem Service von OLYMPUS sehr gute Erfahrungen gemacht. Und in der E-M1X sind viele Neuerungen auch im Bereich Filmen.
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      Marketer: Die junge Generation steht auf Filmen, schaut zB mal auf YouTube oder vimeo, kennt ihr das, seht ihr, was da abgeht? Für mich ist der Schwerpunkt der Kamera auf ausschließlich mFT für (Nicht-Hallen)-Sport- und (Klein-)Tier-Fotografen zu eng und definitv nicht mehr zeitgemäß, trotz innovativer KI. Und mFT braucht endlich mal Objektive mit einer Brennweite durchgängig 1.x und eine Anmutung der FT TopPros. OLYMPUS, ihr habt das doch drauf, wass soll das? Und mit den Phasen- und Kontrast-AFs könntet ihr sicher noch mehr die "alten" TopPros beim Filmen unterstützen. Und das solltet ihr, solange mFT noch nichts Vergleichbares bietet.
    • By Sascha S.
      Hallo, ich heiße Sascha und werde euch in der nächsten Zeit in diesem Thema meinen Testbericht zur neuen Olympus OM-D E-M1X präsentieren. Dabei werde ich eure Testwünsche berücksichtigen (soweit mir das möglich ist) und objektive Messungen und Vergleichsbilder erstellen, aber auch meine persönlichen Eindrücke und Schlussfolgerungen aus der praktischen Nutzung der Kamera heraus schildern. Letztere sind natürlich subjektiv und nicht allgemeingültig, sie entsprechen meinen Wahrnehmungen und Ansichten. Die E-M1X wurde mir von Olympus zur Verfügung gestellt, und ich werde für den Test der Kamera bezahlt - meine Meinung ist allerdings nicht käuflich.
      Bevor es nun losgeht möchte ich noch darauf hinweisen, dass ihr im bestehenden Diskussionsthema zu diesem Testbericht auch weiterhin Wünsche für den Test (bzw. für bestimmte Testszenarien) im entsprechenden Thema äußern könnt, ich werde versuchen, sie so weit es geht zu berücksichtigen. 
      Gehäuse und Bedienung

      In gewisser Weise steht die Olympus OM-D E-M1X in der Tradition der Olympus E-1, der vor gut fünfzehn Jahren erschienenen ersten Four-Thirds-Kamera mit ihrer fast schon legendären Robustheit und dem ergonomischen Design, dass noch heute die Fans ins schwärmen bringt. Beide Disziplinen beherrscht auch die neue E-M1X, die den Elementen genauso trotzt wie man es von den Spitzenmodellen von Olympus seit der E-1 gewohnt ist, aber eben auch sehr gut in meiner Hand liegt. Es ist kein riesiger Unterschied im Vergleich zur etwas älteren (aber noch immer aktuellen) Halbschwester E-M1 Mark II, vorausgesetzt, diese wird mit dem optionalen Hochformatgriff verwendet. Aber es sind die kleinen Verbesserungen, der für meine Hände optimal ausgeprägte Griff, die angenehme und griffige Daumenablage, dieser Eindruck einer monolithischen Einheit, der dazu beiträgt, dass das Anfassgefühl bei mir keine Wünsche offen lässt. Monolith ist allerdings in doppelter Hinsicht passend, denn das Gewicht ist tatsächlich nicht zu unterschätzen, besonders dann, wenn man keine großen Objektive verwendet. Schon mit dem M.Zuiko 12-40 mm f/2,8 PRO liegt sie nicht ganz auf meiner Wellenlänge, ist aber noch gut benutzbar. Das M.Zuiko 40-150 mm f/2,8 PRO hingegen erscheint wie der natürliche Tanzpartner dieser Kamera, denn damit wandelt sich der Gewichtsnachteil in einen Gleichgewichtsvorteil. Es macht Spaß, die Kamera genau in dieser Kombination zu verwenden. Groß ist immer relativ.
      Das Bedienlayout ist in meinen Augen im wesentlichen gelungen, die Einstellräder sitzen an der für mich richtigen Stelle, die unterschiedliche Gestaltung der Tasten ist sinnvoll und erlaubt wie gewünscht die eindeutige Erkennung der Funktion bei der blinden Bedienung. Auch die neue Position des Menü-Knopfes auf der linken Seite erachte ich persönlich als vorteilhaft, die zweihändige Bedienung überwiegt in der Praxis gerade aufgrund der Größe von Kamera und montiertem Objektiv, und geht damit deutlich flüssiger von der Hand. So sinnvoll diese Anpassungen allerdings für die Bedienung der E-M1X auch sind, zum Teil verkomplizieren sie eine parallele Nutzung der Kamera etwa zusammen mit der E-M1 Mark II. Natürlich lassen sich Veränderungen nicht vermeiden, wenn es um Verbesserungen geht, manche sind allerdings nur schwer nachzuvollziehen (beispielsweise die Neugestaltung des Wahlhebels/FN-Schalters). Diese Probleme umgeht man natürlich, wenn man zwei E-M1X parallel nutzt. 

      Der Joystick hat bisher viel Lob und Kritik geerntet, für mich überwiegt aktuell der positive Eindruck - er ist klar in seiner Auslegung und Verstellung in alle acht Richtungen, und auch die Tastenfunktion arbeitet wie gewünscht (und klappt bei mir ohne Verstellung in eine Richtung). Die Anschlagpunkte könnten etwas eindeutiger sein, sicherlich, aber in der Praxis hat sich das bisher nicht als Problem herausgestellt, weil die Wirkung direkt sichtbar ist und dadurch zumindest bei mir keine Fehler entstanden. Da die Frage gestellt wurde: ja, über den Joystick lässt sich das Fokusfeld auch im Video-Modus verschieben, sowohl vor wie auch während der Aufnahme, was dementsprechend gut zur Steuerung des Fokus genutzt werden kann. 
      Und dann ist da ja noch der Sucher. Groß ist er, was im Querformat bereits deutlich wird, im Hochformat aber einen noch stärkeren Eindruck hinterlässt, denn es fühlt sich spürbar weniger so an, als würde man durch einen Türspalt blicken. Das wird besonders im direkten Vergleich mit der “natürlichen Referenz” E-M1 Mark II deutlich, im Querformat ist der Größenzuwachs schön, im Hochformat sehr schön. Mehr Fläche bei gleicher Auflösung bedeutet allerdings auch eine etwas gröbere Darstellung, was im Bild nur leicht auffällt, beim Overlay der Kameradaten hingegen etwas besser sichtbar wird - und dort zum Glück am wenigsten stört. Besser ist die Leistung beim Thema Geschwindigkeit, nicht beim ersten durchschauen, sondern dann, wenn schnelle Motivbewegungen ins Spiel kommen. Es wäre nun übertrieben zu behaupten, Welten liegen zwischen der Darstellung - aber es ist eine Verbesserung, die besonders dann nützlich ist, wenn eben Geschwindigkeit eine Rolle spielt. Und das dürfte bei der gesamten Auslegung der Kamera durchaus nicht so selten sein.
      Eine weitere willkommene Verbesserung ist der überarbeitete Live-View-Boost (LV-Erweiterung). Bisher war ich kein großer Freund dieser Funktion und nutzte sie daher selbst bei wenig Licht nur selten, weil die Darstellungsgeschwindigkeit einfach so stark zu wünschen übrig ließ, dass sich in meinen Aufnahmesituation kaum ein Vorteil ergab. Mit der neuen LV-Erweiterung der E-M1X sieht es nun anders aus, das Bild ist zwar minimal dunkler, dafür aber nahezu verzögerungsfrei auch bei extrem wenig Licht. Damit ergibt diese Funktion für mich deutlich mehr Sinn. 
      Soweit meine ersten Eindrücke zum Gehäuse und zur Bedienung, im nächsten Beitrag wird es dann um die Bildqualität des Sensors gehen.
      Kommentare bitte im Diskussionsthema zu diesem Testbericht
    • By Jaelle
      Das kann ich mit Der EM1 doch jetzt schon. Bzw ist mir schon passiert. <soll Luete geben, die gehen mit irh nach ner harten Tour sogar unter die Dusche.... :))))
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