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Steves sensationelle Frontportrait des Eisvogels hat mich auf eine Idee gebracht. Diese Aufgabenstellung könnte doch eine Fokusfalle erledigen:

  • Der Fotograf stellt die Kamera auf und richtet den Fokus ein
  • Der Fotofallenmodus wird gestartet, dabei arbeitet die Kamera in Precapture
  • Sobald sich der Bildinhalt um einen enstellbaren Anteil ändert, werden Bilder rausgeschrieben

Klar, braucht Strom wie Hulle, aber wozu hat die MiX eine Heatpipe 😄

 

bearbeitet von Kabe
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Würde ein solches Feature sehr begrüßen. Meine gute alte Nikon D5100 hatte die Fokusfalle, bei den Nachfolgemodellen hat es Nikon dann klammheimlich gestrichen. Da tat es dann nicht so weh, statt weiterem Nikonzeugs eben MFT ne Chance zu geben, aber die Nikon 5100 hab ich noch.

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vor 5 Stunden schrieb Kabe:

Fokusfalle

Die existierende Möglichkeit, die Auslösepriorität auf "Schärfe" setzen zu können, ist schon eine Vorstufe dazu. Gruß, Hermann

bearbeitet von Nieweg

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Die eigentliche Idee ist hier nicht, den Fokus auszuwerten! Es reicht, plötzliche Änderungen im Bildinhalt zu realisieren.

Bei entsprechender Reaktionsgeschwindigkeit kann man evt. sogar auf das Precapturing verzichten…

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vor 2 Stunden schrieb Kabe:

Es reicht, plötzliche Änderungen im Bildinhalt zu realisieren.

Das allein reicht eben nicht! Und was heisst überhaupt "realisieren"? Es nutzt Dir nix, wenn die plötzlichen Änderungen unscharf sind. Dann braucht es vielleicht auch nicht so "Strom wie Hulle", wie Du Dich ausdrücktest. :classic_smile:

bearbeitet von Nieweg

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vor 4 Stunden schrieb Nieweg:

Das allein reicht eben nicht! Und was heisst überhaupt "realisieren"? Es nutzt Dir nix, wenn die plötzlichen Änderungen unscharf sind.

Doch, es reicht, dass die Kamera erkennt, dass sich der Bildinhalt ändert. Die Schärfe kannst und willst Du nicht in 60fps beurteilen. Ja, es wäre schön, wenn dann die Kamera beim Schreiben gleich die Scharfen raussucht, aber ehrlich, das ist doch ein Luxusproblem. Zunächst mal geht es doch nur darum, den von der Kamera ohnehin generierten Bilderstrom zur Auslösung zu nutzen.

Es reicht, wenn die Kamera losgeschossen wird, sobald sich im Frame genügend tut. Sortiert wird nachher.

Was ist „genügend”? Ein durch einen einstellbarer Parameter definierter Änderungsgrad.

Wie wird der gemessen? Das ist das, was man im Softwaredesign gerne ein Implementierungsdetail nennt, auf gut Deutsch: Darüber muss man sich noch Gedanken machen, da findet man schon eine Lösung. 🙂

 

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vor 15 Stunden schrieb Kabe:

Steves sensationelle Frontportrait des Eisvogels hat mich auf eine Idee gebracht. Diese Aufgabenstellung könnte doch eine Fokusfalle erledigen:

  • Der Fotograf stellt die Kamera auf und richtet den Fokus ein
  • Der Fotofallenmodus wird gestartet, dabei arbeitet die Kamera in Precapture
  • Sobald sich der Bildinhalt um einen enstellbaren Anteil ändert, werden Bilder rausgeschrieben

Klar, braucht Strom wie Hulle, aber wozu hat die MiX eine Heatpipe 😄

 

Auf diese Weise ist das nachstehende Bild auch entstanden - nur dass ich per Handy ausgelöst habe, solbald die Meise am Nistkasten sichtbar wurde. Natürlich kannte ich die Flugbahn. Bei frontalem Anflug ist die Schärfenebene dann auf 1 -2- Bilder begrenzt.

Ob das nun eine Fokusfalle ist ist weiss ich nicht - aber es klappt...;-)👍

https://www.oly-forum.com/gallery/image/30554-abflug-ins-wochenende/

 

bearbeitet von Georg M.
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vor 46 Minuten schrieb Kabe:

Doch, es reicht, dass die Kamera erkennt, dass sich der Bildinhalt ändert. Die Schärfe kannst und willst Du nicht in 60fps beurteilen. Ja, es wäre schön, wenn dann die Kamera beim Schreiben gleich die Scharfen raussucht, aber ehrlich, das ist doch ein Luxusproblem. Zunächst mal geht es doch nur darum, den von der Kamera ohnehin generierten Bilderstrom zur Auslösung zu nutzen. Es reicht, wenn die Kamera losgeschossen wird, sobald sich im Frame genügend tut. Sortiert wird nachher.

Kann sein, dass es befriedigt, aus einem Bilderstrom am PC die scharfen auszusuchen. Ist die Frage nach der Akzeptanz beim Fotografen. Andrerseits ist die Frage, wie schnell ist denn der Algorithmus der Auslösepriorität? Was würde der Fotograf bevorzugen: Eine post mortem Auswahl am PC aus hunderten von Fotos, die mit 60 fps gemacht wurden oder ein, zwei bereits scharfe Fotos aus der Kamera, die vielleicht mit 20 fps gemacht wurden? Wäre vielleicht ein weiterer einstellbarer Parameter :classic_rolleyes:

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vor einer Stunde schrieb Georg M.:

Auf diese Weise ist das nachstehende Bild auch entstanden - nur dass ich per Handy ausgelöst habe, solbald die Meise am Nistkasten sichtbar wurde. Natürlich kannte ich die Flugbahn. Bei frontalem Anflug ist die Schärfenebene dann auf 1 -2- Bilder begrenzt.

Ob das nun eine Fokusfalle ist ist weiss ich nicht - aber es klappt...;-)👍

Ja, die Meisenserie ist ein schönes Beispiel für den vorgeschlagenen Ansatz. Klar fliegen die Vögel nicht immer, wie man es erwartet, nur ist die Zeit für die Registrierung halt viel kürzer, wenn mich die Frage nach Schärfe erst später interessiert.

Im Übrigen kann man die besten Kandidaten für eine scharfe Auflösung relativ einfach anhand der Dateigröße ermitteln. Scharfe Bilder benötigen nämlich in aller Regel einfach mehr Speicherplatz.

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vor 11 Stunden schrieb Kabe:

Im Übrigen kann man die besten Kandidaten für eine scharfe Auflösung relativ einfach anhand der Dateigröße ermitteln. Scharfe Bilder benötigen nämlich in aller Regel einfach mehr Speicherplatz.

Klaus, Du übernimmst Schärfe unbesehen? Oder willst Du sagen, dass man noch an Hand des Speicherplatzes zwischen Schärfe am Schwanz oder am Kopf (ggfls. rechtes oder linkes Auge) unterscheiden kann? :classic_smile:

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vor 22 Minuten schrieb Nieweg:

Klaus, Du übernimmst Schärfe unbesehen?

Natürlich nicht. Aber komplett unscharfe Schüsse bekommt man so schon ziemlich gut ausgefiltert.

Der Hintergrund ist einfach: JPG komprimiert unscharfe Bereiche sehr viel effizienter als scharfe. Wenn das ganze Bild unscharf ist – und das ist in diesen Scenarien ja der Normalzustand – dann komprimiert die Vorschau fantastisch, und damit wird die Dateigröße des Bildes kleiner.

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Für die Vogeljäger und Planespotter ist so eine Fokusfalle sicherlich eine tolle Sache. Ansonsten kaum zu gebrauchen, weil eigentlich immer ein Hintergrund da ist, der in die Falle hineintappt. Bildänderungen gibt es im Telebereich auch durch die Kamera-Bewegung. Vernünftiger wäre eine Fokusänderung und dann müsste gleich eine ganze Serie abgefeuert werden. 

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vor 9 Stunden schrieb kassandro:

Bildänderungen gibt es im Telebereich auch durch die Kamera-Bewegung.

Es sollte klar sein, dass das Konzept nur vom Stativ aus sinnvoll ist. Da ändert sich kurzfristig nicht viel.

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Coole Idee, und ja dass sollte mit der "Neuen" machbar sein, die Rechenpower sollte sie haben, Grüße Steve

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Am 3.2.2019 um 22:46 schrieb Nieweg:

Eine post mortem Auswahl am PC aus hunderten von Fotos, die mit 60 fps gemacht wurden oder ein, zwei bereits scharfe Fotos aus der Kamera, die vielleicht mit 20 fps gemacht wurden?

Die Kamera kann nicht scharf stellen. Da hat sie gar nicht die Zeit zu.

Ein anfliegender Eisvogel kann bis zu 90km/h erreichen. Da ist bei 20fps nicht ein Bild scharf.

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Am 5.2.2019 um 11:36 schrieb Kabe:

Die Kamera kann nicht scharf stellen. Da hat sie gar nicht die Zeit zu.

Ein anfliegender Eisvogel kann bis zu 90km/h erreichen. Da ist bei 20fps nicht ein Bild scharf.

Klaus, nicht jede Fotofalle und das allgemeine Konzept einer Fotofalle müssen sich an den Anforderungen für anfliegende Eisvögel (oder noch besser anfliegende Falken, die dann gerne mal 200km/h erreichen) orientieren. Gegenbeispiel wäre etwa eine Fotofalle für Faultiere.

Man muß nicht eine Konzeptidee mit der Spezifikation von Extremwerten von vorneherein kaputt machen wollen; offen sein und dann ausreizen, was geht. Sonst wären viele neue Entwicklungen nicht begonnen worden; dazu könnte man durchaus auch FT/MFT zählen.

bearbeitet von Nieweg
Erhöhung der Eindringlichkeit

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Am 3.2.2019 um 07:35 schrieb Kabe:

Steves sensationelle Frontportrait des Eisvogels hat mich auf eine Idee gebracht. Diese Aufgabenstellung könnte doch eine Fokusfalle erledigen:

  • Der Fotograf stellt die Kamera auf und richtet den Fokus ein
  • Sobald sich der Bildinhalt um einen enstellbaren Anteil ändert, werden Bilder rausgeschrieben

So wie Du die Aufgabe hier beschreibst, ist es gar keine Fokusfalle, denn der Fokus wird vor-eingerichtet und das Tier tappt/fliegt ja gar nicht in eine Falle, sondern in einen nahezu unbestimmten Bereich und "sobald sich der Bildinhalt um einen enstellbaren Anteil ändert, werden Bilder rausgeschrieben". Die Auslösung für die Aufnahme ist nicht das Erreichen eines Fokus, sondern irgendwie die allgemeine Änderung des Bildinhaltes. Der Begriff Fokus wird hier nichtzutreffend verwendet. Wenn man so will: Es ist eine Fotofalle.

bearbeitet von Nieweg
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vor 56 Minuten schrieb Nieweg:

Der Begriff Fokus wird hier nichtzutreffend verwendet. Wenn man so will: Es ist eine Fotofalle.

Da muss ich Hermann auch Recht geben.

Steve hat auf eine Stelle, wie er auch geschrieben hat, die Schärfe dort eingestellt, in der auch sich erhofft, dass der Vogel durch den Schärfebereich fliegt. Kurz davor drückt er den Auslöser mit eine Serienbildgeschwindigkeit von 60 FPS bis der Vogel durch ist. Danach sucht er eins aus der Serie aus, in der die Schärfe eines bestimmten Bereichs vom Vogel passt.

So kann man auch eher ein "Ballerschuss" mit der Hoffnung auf den besseren Treffer nennen.

und ein Nachtrag:
Hat nichts mit AF-Leistung zu tun!
Ist manuell vorfokussiert und "blind" drauflos geballert. Eine Methode, ein scharfes Bild zu bekommen mit viel Ausschuss.
Der Weg ist das Ziel und das Ergebnis zählt!

Gruß Pit

 

bearbeitet von pit-photography
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vor 48 Minuten schrieb pit-photography:

Der Weg ist das Ziel und das Ergebnis zählt!

 

Jo, so isses!

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vor 2 Stunden schrieb Nieweg:

Der Begriff Fokus wird hier nichtzutreffend verwendet. Wenn man so will: Es ist eine Fotofalle.

Ja, das stimmt – und ehrlich gesagt habe ich auf den Einwand schon gewartet 😄

Ich kann es jetzt nicht mehr bearbeiten, aber lest bitte alle diese Fokusfalle als Fotofalle… Danke!

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