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cuatro

Neues Panasonic Kleinbildsystem - Allgemeiner Plauderthread

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Hallo zusammen!

Es gab ja im alten Forum schon ein Thema zu den Kleinbild-Ambitionen von Panasonic, bzw. eben zu den beiden Kameras S1 und S1R - hab es aber leider nicht mehr finden können.

Die beiden Kameras wurden ja kürzlich nun "vollständig" vorgestellt und vielleicht interessiert es den ein oder anderen ja, sich über die Geräte bzw. das System zu unterhalten. Hab hier einen interessanten Artikel zu den Kameras gefunden bzw. ein Interview mit dem Marketing-Leiter von Panasonic (ganz unten im Artikel zu finden).

https://www.fotointern.ch/archiv/2019/02/03/an-der-lumix-s1-entdeckt-und-bummel-durch-barcelona/

 

Interessant finde ich dabei die Aussagen, dass schon vor 8 Jahren beschlossen wurde, ein Kleinbild-System zu entwickeln. Die Produktionsentwicklung ist etwa vor 2 Jahren gestartet, beim Bajonett allerdings hat man sich lt. Aussagen in diesem Interview erst Anfang 2018 auf den "L-Mount" festgelegt.

So wie ich das verstehe, hat man also in nicht mal einem Jahr das Bajonett samt dazugehöriger Technik sowie die nun vorgestellten Objektive entwickelt, bzw. zumindest diese Objektiv-Pläne an den L-Mount angepasst. Finde es bemerkenswert, dass das in einer so kurzen Zeitspanne überhaupt möglich ist. ☺️

Grundsätzlich find ich das System sehr interessant, aber jetzt wo alle Daten bekannt sind, ist wohl klar, dass auch Panasonic das Rad nicht neu erfinden kann.

Die Preisgestaltung ist ja recht ambitioniert (vor allem die der Objektive - € 2500,- für ne 1.4er-Festbrennweite ist ja schon ne ordentliche Ansage...), daher bin ich mal ziemlich gespannt, wie das System generell angenommen wird.

Die Erwartung vieler, dass Panasonic einen günstigen Einstieg ins Kleinbild-System bieten wird, wird bislang ja nicht wirklich erfüllt 😉

 

Würd mich interessieren, wie ihr das ganz allgemein seht?

 

LG, Patrick

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So wie ich das verstehe, hat man also in nicht mal einem Jahr das Bajonett […] entwickelt ...

Naja, den L-Mount gibt es seit Mitte 2014, ist eine Leica-Erfindung ...

> … zumindest diese Objektiv-Pläne an den L-Mount angepasst. 

In Zeiten, in denen man Canon-Linsen an Sony E und Sigma-Linsen an Sony E und und und verwenden kann ist das glaube ich kein Ding. Ich könnte mir vorstellen, daß die Pana-Jungs die Objektive ohne Mount im Sinn entwickelt haben (Optik, Mechanik) und die Eletronik nach Festlegung auf L dazukam. Ist je kein Hexenwerk … n Kontakte mit einem Protokoll drauf 🙂

 

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vor 19 Stunden schrieb Markus GS:

In Zeiten, in denen man Canon-Linsen an Sony E und Sigma-Linsen an Sony E und und und verwenden kann ist das glaube ich kein Ding. Ich könnte mir vorstellen, daß die Pana-Jungs die Objektive ohne Mount im Sinn entwickelt haben (Optik, Mechanik) und die Eletronik nach Festlegung auf L dazukam. Ist je kein Hexenwerk … n Kontakte mit einem Protokoll drauf 🙂

 

Eben, das meinte ich ja, ob es denn generell überhaupt möglich ist, Objektive vorab zu entwickeln, ohne die genauen Eckdaten des Mounts zu wissen - das Auflagemaß steht ja mehr oder weniger fest, aber alles andere hängt ja schon sehr vom verwendeten Bajonett ab...

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vor 18 Stunden schrieb king kong:

Liebe Leute, ich finds erstaunlich, dass ihr im Oly-Forum über Kleinbildkams diskutiert.

Wie Markus schon geschrieben hat - steht ja auch unter Small-Talk bzw. Off-Topic ;)

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vor 23 Stunden schrieb Markus GS:

In Zeiten, in denen man Canon-Linsen an Sony E und Sigma-Linsen an Sony E und und und verwenden kann ist das glaube ich kein Ding

Angesichts der tendenziellen, unglaublichen und für mich unverständlichen Monstrosität der Objektive für die neuen KB-Spiegellosen und ganz besonders für Panasonic mag das aktuell nicht auffallen; eigentlich würde man sich für Spiegellose ja native, kleinere Objektive wünschen als man sie von der DSLR kennt. Aber solange ältere (D)SLR-Objektive mitunter kompakter und leichter sind als neue Mirrorless-Objektive, ist das Adaptieren natürlich eine umso attraktivere Option. An Sony funktionieren, soweit ich das überschaue, Canon-EF-Objektive ja auch halbwegs brauchbar mit AF und Übertragung der Blendensteuerung – wie im übrigen ja auch an MFT... 

bearbeitet von Rob. S.

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vor 3 Stunden schrieb cuatro:

Eben, das meinte ich ja, ob es denn generell überhaupt möglich ist, Objektive vorab zu entwickeln, ohne die genauen Eckdaten des Mounts zu wissen - das Auflagemaß steht ja mehr oder weniger fest

Von der optischen Rechnung her auf jeden Fall.

Und Sigma zeigt ja auch, dass es möglich ist, bestehende Objektivkonstruktionen mit immer neuen Anschlüssen herauszubringen – und sogar einen Konversionsservice für Objektive anzubieten...

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vor 19 Minuten schrieb Rob. S.:

Angesichts der tendenziellen, unglaublichen und für mich unverständlichen Monstrosität der Objektive für die neuen KB-Spiegellosen...

Erstens das und zweitens ist ja auch der Preis ziemlich monströs. Für das Geld, das Panasonic für sein 50 mm 1.4 aufruft, bekomm ich bei MFT das 25 mm 1.2 + das 45 mm 1.2 (oder wahlweise auch das 17er...) und hab immer noch rund 200 Euro gespart...

Klar, das 50er dürfte optisch sicher hervorragend sein, aber ich glaub kaum, dass die beiden Oly-Pros da zurückbleiben.

Bleiben auf der Habenseite im Endeffekt also etwas mehr Freistellung und 2 Blenden Vorteil beim Bildrauschen. Das KB-System muss man sich schon halbwegs ambitioniert schönreden, aka "schönsaufen" 😉

 

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So seh ich's momentan speziell bei Panasonic auch.

Anders könnte das allenfalls mal werden, sobald man dort anfinge, auch mal wenigstens eine Handvoll kompatere Objektive zu bauen, ohne dass die gleich abildungsqualitativ unzureichend werden, und Kameras in Stil und Format der GX-Reihe. Auch die Panasonic-KB.Gehäuse sind ja unfassbar riesig (auch im KB-Vergleich)...

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Es ist m.E. auch unverstädlich, dass ausgerechnet Panasonic solch Riesenteile verkaufen will, da alle anderen Anbieter deutlich kleinere Gehäuse mit gleich grossem Chip offerieren. Und Sony macht ja sogar vor, dass ein FF-Gehäuse erheblich kleiner sein kann als eines mit mft  Chip.

hk

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Dass Panasonic bei seinem Kleinbildsystem nicht auf eine möglichst kleine Gehäusegröße setzt, finde ich durchaus nachvollziehbar. Dafür haben sie ja noch µFT. Aber auf welche Kundengruppe sie bei den Fotografen eigentlich aus sind, sehe ich nicht. Sie bringen da zwei in jeder Hinsicht solide Kameras auf den Markt, die preislich aber recht ambitioniert sind. Dazu kommen dann aber erst einmal recht lichtschwache Objektive, die zum sonstigen Anspruch imho nicht recht passen. Wenn sie die Reportage-Profis  oder auch Hochzeitsfotografen erreichen wollen, müssen sie auf jeden Fall schnell 2.8er Zooms nachlegen. Dazu dann auch noch eine lichtstarke Portrait-Brennweite. Und den Bereich Landschaft bedienen sie bisher noch gar nicht. Klar, man kann zu Beginn noch kein voll ausgebautes System erwarten, aber die drei vorgestellten Objektive zeigen halt nicht, in welche Richtung das System gedacht ist.

Gruß

Hans

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Mich hat ja eher interessiert, wie die S1 und S1R im VK angeboten werden. Tolle Kamera, exzellenter Sucher, leider kein Schwenkdisplay, Kontrast-AF optimiert aber im Vergleich ??

Ansonsten wie beim Kauf eines Druckers: Günstige Kamera, teure und große Objektive, Objektivauswahl noch dünn. Das wird unerreichbar teuer und zu groß.

Zum superteuren 50 mm 1.4 aber eine nachvollziehbare gute Bewertung.

 

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vor 45 Minuten schrieb HKO:

dass ein FF-Gehäuse erheblich kleiner sein kann als eines mit mft  Chip.

Ähm, dann schließt du die anderen wie E-M10 Mark III oder die Pens aus. Schöner Vergleich na ja, so dreht man sich den Vergleich zurecht 😉

 

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Das ist eine völlig korrekte Aussage: zumindest 1 ist kleiner als mindest 1mft.

Ich denke, daß Olympus zumindest auch die "kleine, handliche Schiene" parallel mehr verfolgen sollte.

HK

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vor 44 Minuten schrieb HKO:

Ich denke, daß Olympus zumindest auch die "kleine, handliche Schiene" parallel mehr verfolgen sollte.

Das tut sie auch mit Sicherheit, bin mir sicher (geh ich davon aus :classic_ninja:)

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Gast
vor 12 Stunden schrieb HKO:

Es ist m.E. auch unverstädlich, dass ausgerechnet Panasonic solch Riesenteile verkaufen will, da alle anderen Anbieter deutlich kleinere Gehäuse mit gleich grossem Chip offerieren. Und Sony macht ja sogar vor, dass ein FF-Gehäuse erheblich kleiner sein kann als eines mit mft  Chip.

hk

Die Größe eines Gehäuses sollte in Relation zur Größe der Objektive passen und selbst bei kleinen Objektiven ist ein größereres Gehäuse der Ergonomie und nicht der Chipgröße geschuldet. SONY macht vor , dass man in ein Gehäuse und ein Bajonett, das für APS-C berechnet war einen "Voll"formatchip hineinpfrimmeln kann und das sogar noch verkaufen kann. Beim Media-Markt verscherbeln sie gerade die erste Generation der A7 (wohl von der Halde) mit KIT-Objektiv für 777 Euro. Selbst bei dem kleinen KIT ist die Kamera kopflastig und man klemmt sich die Finger zwischen Objektiv und Griffwülstchen ein. 

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Gewicht und Größe der vorgestellten Kameras und Obis sind für mcih der falsche Weg. Gleichzeitig stellt Pentax ein kleines, leichtes und preiswertes 2/35 vor - für DSLR.

Was gibt es für das Gewicht? Nichts was es nicht schon lange bei Sony gibt.

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Die Kamera mit den wenigen Objektiven erinnert mich ein wenig an meine Panasonic DMC L-1, die auch mit Leica gelabelten Objektiven auf dem Markt erschien und genauso schnell und ohne Erinnerungen zu hinterlassen verschwand.

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Gast
vor 5 Stunden schrieb OhWeh:

 

Was gibt es für das Gewicht? Nichts was es nicht schon lange bei Sony gibt.

Zum Beispiel beleuchtete Bedienelemente und Zeitraffer, früher konnte man sich die Zeitrafferfunktion als App über das unsägliche Playmemories für 10 Euro zukaufen, gibt es jetzt in den aktuellen SONY Modellen nicht mehr. 

Auf Wunsch beleuchtete Bedienelemente würde ich mir auch für Olympus wünschen.

bearbeitet von Gast

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vor 11 Minuten schrieb Georg Schuh:

Auf Wunsch beleuchtete Bedienelemente würde ich mir auch für Olympus wünschen.

Was Olympus ja schon mal konnte, zumal in einer relativ preisgünstigen Kamera, der E-620. Es ist also offensichtlich weder Hexenwerk noch Raketentechnologie.

Überhaupt, die E-620 würde ich mir heute mit Sensor und AF auf aktuellem Niveau glatt nochmal kaufen – eher als eines der neuen Panasonic-S-Modelle... 

bearbeitet von Rob. S.

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6 hours ago, Weit Oerp said:

Die Kamera mit den wenigen Objektiven erinnert mich ein wenig an meine Panasonic DMC L-1, die auch mit Leica gelabelten Objektiven auf dem Markt erschien und genauso schnell und ohne Erinnerungen zu hinterlassen verschwand.

Die L1 war eigentlich eine leicht kastrierte Oly E-330, deren Preisfindung an eine Mischkalkulation aus Raub und Diebstahl erinnerte- kein Wunder, dass sie kein Renner wurde. Pana hat aber daraus gelernt und seitdem m.W. kein Gehäuse mehr zugekauft.

Die Erinnerung an die Objektive klingt allerdings auch heute noch wie Donnerhall. Oder kannst du dir sonst erklären, warum ein 2,8-3,5/14-50 schonmal den zehnfachen Preis eines 14-54 Zuiko kostet?   

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vor 49 Minuten schrieb rodinal:

Oder kannst du dir sonst erklären, warum ein 2,8-3,5/14-50 schonmal den zehnfachen Preis eines 14-54 Zuiko kostet?   

Sicher, jeden Morgen steht irgendwo ein ... Ich hab beide genutzt, mein Zuiko hat fast 15 Jahre auf dem Buckel und wird noch regelmässig bei schlechten Verhältnissen eingesetzt. Das Panasonic mag manchen Liebhaber verzücken, der den Blendenring und vielleicht auch Stabilisator und noch mehr den Aufdruck Leica mag. Der zehnfache Preis ist sicher kein Indikator für das Leistungsverhältnis der beiden Objektive.

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