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Heftige Diskussion im Thread M1X


rollo88

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Um jenen Thread zu M1x zu entlasten aber nach dem heutigen Lesen der unzähligen Beiträge nu völlig verunsichert bezüglich korrekter Belichtung der unterschiedlichn Film/Sensorformate eröffne ich hier einen eigenen Thread und versuche, mein offenes Problem lösen zu können.

Während beinahe 40 Jahre arbeitete ich als selbständiger Fotograf. Früher ausschliesslich im analogen System - auch noch ohne in der Kamera eingebauten Belichtungsmesser. Demzufolge arbeitete ich jahrelang mit einem Handbelichtungsmesser und benutzte von KB 24x36mm über 4.5x6cm und 6x6cm bis 6x7cm Filmformat verschiedenste Systeme, Kameras und Objektive bunt gemischt durcheinander.

Von all den speziell heute in reichlicher Menge publizierten Beiträgen verstehe ich im Prinzip gar nichts. Während all den Jahren habe ich nie etwas fachliches in dieser Richtung je gelesen.

Mit dem Handbelichtungsmesser mass ich das Licht und stellte die passende Kombination bezüglich Blende und Verschlusszeit im Zusammenhang mit den ISO der Filme (früher noch DIN...) in der Kamera bzw. Objektiv ein und erreichte bei korrekter Anwendung immer eine korrekte Belichtung - ganz egal, ob ich jetzt KB 24x36mm-Filme oder 6x7cm-Filme in der Kamera hatte.

Ich bekam EINEN gemessenen und ausgewählten Wert, den ich in egal welche Kamera übertrug. Warum erreichte ich korrekte Belichtungen, obwohl ich absolut nichts darüber wusste, was heute und in den vorangegangenen Tagen/Wochen zum Thema veröffentlicht wurde?

Die Diskussion brachte/bringt mir gar nichts, ich verstehe den Inhalt nicht.

Für mich ganz persönlich ist die Diskussion nutzlos aber durchaus amüsant, wie tiefgründig solche "Tatsachen" in einem schnellen Hin und Her "diskutiert" werden können.

Rolf

(duck und weg, denn ich bin zufrieden auch ohne das diskutierte "Wissen"...))

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vor 1 Minute schrieb rollo88:

Warum erreichte ich korrekte Belichtungen, obwohl ich absolut nichts darüber wußte, was heute und in den vorangegangenen Tagen und Wochen zum Thema veröffentlicht wurde?

Weil das, was heute und in den vorangegangenen Tagen und Wochen zum Thema veröffentlicht wurde, nichts mit korrekter Belichtung zu tun hat.

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vor 1 Stunde schrieb rollo88:

 

(duck und weg, denn ich bin zufrieden auch ohne das diskutierte "Wissen"...))

Das ist so der einzig vernünftige Standpunkt zu dem Thema.

Ironie an: ........oder man streut selbst Im Falle von „Langeweile“, Bodenfrost oder Regenwetter geschickt den Begriff „Äquivalenz“ in eine Fotografieforendiskussion und es gibt unterhaltsamen Lesestoff für Stunden. Meist werden nach relativ kurzer Zeit die Grundlagen der Physik neu geschrieben und einst gute Freune wechseln für den Rest des Lebens kein Wort mehr miteinander.

Ironie aus

Gruß

Wolfgang

bearbeitet von wteichler
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vor 2 Stunden schrieb Omzu Iko:
vor 2 Stunden schrieb rollo88:

Warum erreichte ich korrekte Belichtungen, obwohl ich absolut nichts darüber wußte, was heute und in den vorangegangenen Tagen und Wochen zum Thema veröffentlicht wurde?

Weil das, was heute und in den vorangegangenen Tagen und Wochen zum Thema veröffentlicht wurde, nichts mit korrekter Belichtung zu tun hat.

So ist es (da sind wir uns mal völlig einig).

Niemand, der nur fotografieren will, braucht Wissen darüber oder auch nur Interesse dafür, wie sich Sensorformate unterscheiden und wie es mit der Vergleichbarkeit von Objektiven zwischen unterschiedlichen Systeme aussieht.

Solches Wissen schadet aber auch nicht. Wie Wissen eigentlich selten schadet. Oder ein Blick über den Tellerrand...

Und es kann sogar ausgesprochen nützlich sein, wenn man in öffentlichen Foren öffentlich über Dinge schreibt, die dieses Thema unmittelbar berühren, um nicht Gefahr zu laufen, Falschinformationen zu verbreiten.

Schöne Grüße,
Robert 

bearbeitet von Rob. S.
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vor 9 Stunden schrieb rollo88:

Ich bekam EINEN gemessenen und ausgewählten Wert, den ich in egal welche Kamera übertrug. Warum erreichte ich korrekte Belichtungen, obwohl ich absolut nichts darüber wusste, was heute und in den vorangegangenen Tagen/Wochen zum Thema veröffentlicht wurde?

Die Diskussion brachte/bringt mir gar nichts, ich verstehe den Inhalt nicht.

Das ist mMn des Pudels Kern! Danke, dass Du das hier mal ansprichst.

Auch heute ist das noch genauso. Eine mit einem Handbelichtungsmesser ermittelte Blenden- / Belichtungszeit-Kombination kann man auch heute auf jede moderne Kamera übertragen, egal mit welchem Sensor. 

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Ich oute mich mal ...

Habe nie mit Handbelichtungsmesser und zu jungen Zeiten damals mit analoger Fotografie hatte ich noch keinen blassen Schimmer mit Belichtungszeiten und Blenden. ISO schon gar nicht. Stellte nur ein welchen Film ich einlegte. Nur den Zusammenhang ISO und Bel.-Zeit kannte ich noch nicht.

Erst später mit Einstieg in die digitale Fotografie im Jahr 2000 mit der C2100UZ fing ich an, damit zu befassen. Dank oly-e.de lernte ich langsam die Belichtungsparameter und deren Zusammenhänge kennen und zu verstehen.

Heute fotografiere ich was mich interessiert und stelle mich darauf ein, wie die Belichtung anhand der Motive einzustellen ist. Landschaft mit Hyperfokaldistanzen ... nö! Stelle die Blende nach Bauchgefühl ein 😉

Und Belichtungskorrekturen stelle ich so dank elektronischer Sucher mit Belichtungsvorschau je nach erzielter Bildwirkung ein. Da können die Theorien so grau sein, die Bilder geben Leben in meine Fotopraxis wieder, die mir auch Spaß machen. Macht noch viel mehr Spaß als die Diskussionen über Äquivalenz und Systemsterben ...

Danke für den Thread 🙂

Gruß Pit

bearbeitet von pit-photography
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vor 2 Stunden schrieb pit-photography:

Da können die Theorien so grau sein, die Bilder geben Leben in meine Fotopraxis wieder, die mir auch Spaß machen. Macht noch viel mehr Spaß als die Diskussionen über Äquivalenz [...]

Ich finde es schade, dass zwischen diesen beiden Dingen ein Gegensatz, ja quasi eine Front konstruiert werden muss. Als ob das eine zum anderen irgendwie im Widerspruch stünde. Als ob man das andere lassen müsste, um das eine tun zu können und "Spaß" dabei zu haben. Und als ob "die Diskussionen über Äquivalenz" aus dem Nichts entstünden, nur weil graue Theoretiker nichts Besseres zu tun hätten, als ob sie geführt würden, nur weil es da irgendwelche Leute gäbe, denen bestimmte Fototechnikaspekte (oder womöglich sogar der Streit darüber) irgendwie über den Spaß an der Fotografie gingen. 

Ob die "Fotopraxis" von Leuten, die gelegentlich zweifelhafte Behauptungen zur Gleichwertigkeit von Objektiven über Systemgrenzen hinweg kommentieren, vielleicht die gleiche sein könnte wie die von Leuten, die das nicht tun, oder es sogar ablehnen? Und genauso voller "Leben"?

Wie @Omzu Iko und ich oben schon anmerkten: in dem Thread, auf den sich der Starter dieses Threads bezieht, ging es eigentlich gar nicht um Belichtung. Aber eigentlich interessiert es ihn auch gar nicht, worum es da ging. Ist das überhaupt ein hinreichender Grund, um dazu einen neuen Thread aufzumachen?

Grüßt:
Robert

bearbeitet von Rob. S.
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Ich bin nicht so ein Theoretiker. Lieber gehe ich in die Praxis und mache mir ein Bild, was aus der Kamera anhand der Einstellungen rauskommt. Ob die anderen Spaß an der Theorie und Berechnungen haben, überlasse ich gern den anderen. Praxis macht mir mehr Spaß.

Das Problem an den Theorien-Diskussionen ist oft so, dass dann zwei Fronten aufeinander prallen mit dem Anspruch, Recht zu haben. Ist leider in allen Bereichen außerhalb der Fotografie so und wird fast nie enden. Wir sehen ja, der Thread wird immer länger und der Erkenntnisgewinn Außenstehender ist meist Null.

Sei mir nicht böse, aber das ist meine Sichtweise, die ich bei solchen Diskussionen oft beobachte. Ich lag vor wenigen auch mit meiner Annahme falsch, dass die Perspektive bei unterschiedlichen Brennweiten bei gleicher Standort unterschiedlich sind. Bis einer mit seiner FT- und FF-Kamera mit einem Bild das Gegenteil beweist.

Gruß Pit

 

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vor 2 Minuten schrieb pit-photography:

Ich bin nicht so ein Theoretiker. Lieber gehe ich in die Praxis und mache mir ein Bild, was aus der Kamera anhand der Einstellungen rauskommt. Ob die anderen Spaß an der Theorie und Berechnungen haben, überlasse ich gern den anderen. Praxis macht mir mehr Spaß.

Ist ja auch gar nichts gegen zu sagen.

Problematisch wird das nur dann, wenn es "den anderen" eben nicht mehr "überlassen" wird. Wenn der Eindruck zu erwecken versucht wird, wer sich mit technischen Grundlagen beschäftigt, könne keinen Spaß haben, oder würde gar andere daran hindern, Spaß zu haben.

In dem anderen Thread gipfelte das in der offenen Unterstellung, dass jemand, der sich über die Vergleichbarkeit von Objektiven unterschiedlicher Systeme Gedanken macht, in dem Fall war natürlich ganz konkret ich gemeint, überhaupt nicht fotografiert...

vor 8 Minuten schrieb pit-photography:

Ich lag vor wenigen auch mit meiner Annahme falsch, dass die Perspektive bei unterschiedlichen Brennweiten bei gleicher Standort unterschiedlich sind. Bis einer mit seiner FT- und FF-Kamera mit einem Bild das Gegenteil beweist.

Siehst du – manchmal ist Theorie also doch zu was gut 😉 

Eine Fotografielehre dauert ja auch nicht umsonst (typischerweise) drei Jahre, und die drei Jahre beinhalten nicht nur Praxis...

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vor 12 Minuten schrieb Rob. S.:

Eine Fotografielehre dauert ja auch nicht umsonst (typischerweise) drei Jahre, und die drei Jahre beinhalten nicht nur Praxis...

Ich habe zwar keine Fotografielehre, hab einen Handwerksberuf erlernt (3,5 Jahre Ausbildung). Aber wie bei vielen Berufen gehören Theorien und Praxis in einer Ausbildung. Zwar können Theorien viele Zusammenhänge erklären aber eine Praxis zeigt immer den Beweis ob die Theorie richtig liegt.

Problematisch sind meist die Theoretiker, die nie eine Praxis vorweisen. Tja, A.Einstein ist ein Vollblut-Theoretiker. Aber alle seine Theorien wurden auch in der Praxis von den anderen belegt.

Zurück zur Fotografie: Gefährlich wird nur, wenn Theorien in den Raum geworfen werden, die gar nicht stimmen und dann verbreitet wurden. Leider wird durch unterschiedliche Sensorformate alles durcheinander theoretisiert.

Gruß Pit

 

bearbeitet von pit-photography
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