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Ähnlichkeiten zwischen Olympus und Canon


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Ich habe mich schon früher gefragt, ob nicht eine frappierende Ähnlichkeit zwischen Olympus und Canon besteht. Da wäre das rechtsdrehende Bajonett (ok, es gibt nur ein linksdrehendes), die Zoomrichtung von kurzer auf lange Brennweite, die Kompatibilität mit dem Canon-TTL-Blitzkabel und nun noch das angekündigte weisse Objektiv.

Hat jemand vielleicht Informationen dazu?

Gruss, Hans

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vor 23 Minuten schrieb hhsiegrist:

Ich habe mich schon früher gefragt, ob nicht eine frappierende Ähnlichkeit zwischen Olympus und Canon besteht. Da wäre das rechtsdrehende Bajonett (ok, es gibt nur ein linksdrehendes), die Zoomrichtung von kurzer auf lange Brennweite, die Kompatibilität mit dem Canon-TTL-Blitzkabel und nun noch das angekündigte weisse Objektiv.

Hat jemand vielleicht Informationen dazu?

Gruss, Hans

Ist Olympus gar ein Plagiat, ein ableger wie die weissen Ja Produkte des Rewe Konzerns im Supermarkt Regal? . Ich weiß es nicht.  Denke viele Zufälligkeiten in der Produktlinie sind dem Einkaufsverhalten des technischen Zubehörs der verbaut wird und in das Produktportfolio passt geschuldet. 

Herzliche Grüße Wolfgang 

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War ja nur so eine Gedankenspielerei von mir. Das Mockup des 4.5/150-400mm sieht am Kameraende schon sehr nach den anderen weissen Objektiven aus. Aber wahrscheinlich ist das konstruktionsbedingt und die weissen Sony-Linsen gehen ja auch in diese Richtung.

Gruss, Hans

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vor 1 Minute schrieb Fotopinguin:

Also das weiße Objektiv könnte der Hitzevermeidung dienen. Wo große Flächen, da große Verzerrungen bei Wärme und Kälte. Bei kleineren Objektiven hat das Problem keine große Relevanz. 

Das sehe ich auch so. Jedoch sind die grossen Brennweiten mit dem Linksbajonett trotzdem allesamt schwarz.

Gruss, Hans

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vor 2 Stunden schrieb hhsiegrist:

Ich habe mich schon früher gefragt, ob nicht eine frappierende Ähnlichkeit zwischen Olympus und Canon besteht

Nichts, was nicht über zufällige Ähnlichkeiten hinausgeht – zumal in Punkten, in denen die möglichen Optionen ohnehin sehr begrenzt sind. Eine Verbindung zwischen Olympus und Canon lässt sich ausschließen. Wovon man dagegen weiß, ist eine Beteiligung von Sony am Unternehmen Olympus. Da ging es, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, aber mehr um einen Wissenstransfer aus dem Bereich der Medizintechnik bzw. medizinischen Optik als um die Fotosparte, bzw. dort allenfalls um sowas wie gefaltete Objektive für Kleinstkameras oder Smartphones, da hatte Olympus damals einen gewissen Knowhow- (oder Patent-) Vorsprung, soweit ich mich erinnere...

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Sony hat die Olympus-Beteiligung  – die in absoluten Zahlen nie besonders groß war, im Maximum 12% oder so – aber weitestgehend wieder abgestoßen. Wobei man auch wissen muss, dass die Olympus-Aktien sich größtenteils im Streubesitz befinden; Sony mit seinen 12% war damals einer der größten einzelnen Aktionäre. Und für Olympus war das in den Nachwehen des großen Bilanzskandals eine sehr wichtige Finanzspritze.

Ich würde die “Ähnlichkeit” jetzt nicht überbewerten. Man muss sich als Kamerabauer halt für irgendeine Drehrichtung beim Zoom, Fokusring usw. entscheiden. Nicht dass es da von Anfang an viel Auswahl gäbe, und unterm Strich ist vermutlich die “Tradition” viel wichtiger als das, was andere Kamerabauer machen. Wenn die Leute sich im 20. Jahrhundert mit den damaligen Olympus-Objektiven auf eine Richtung eingeschossen haben, dann möchte man sie 2019 nicht dadurch vor den Kopf stoßen, dass man willkürlich die Richtung ändert, nur um nicht in den Verdacht zu geraten, bei Canon abzukupfern. Was die Räder an der Kamera angeht, können wir uns die Drehrichtung ja inzwischen sogar aussuchen, nur beim Zoom ist das halt noch etwas schwierig …

bearbeitet von anselm
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Tatsache und die Kabelfernauslöser von Canon passen auch bei der E-M1.2 und wahrscheinlich auch bei der E-M1X.

Ich finde es gut, wenn es bei bestimmten Dingen einmal einen Standard gibt - wie bei den Handys - früher gab es Pro Gerät ein Ladegerät das nur am eigenen Telefon und mit viel Glück beim Nachfolgemodell des gleichen Herstellers passte. Jetzt gibt es Micro USB und USB-C als neuer Standard - sogar Apple wird früher oder später den Lightning Anschluss auf USB-C ändern.

 

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vor 1 Stunde schrieb Fanille:

die Kabelfernauslöser von Canon passen auch bei der E-M1.2 und wahrscheinlich auch bei der E-M1X

Ja – wobei das ja nicht mal eine Canon-Spezialität ist, sondern einfach 3,5mm-Klinke, soweit ich das sehen kann.

vor 1 Stunde schrieb Fanille:

Ich finde es gut, wenn es bei bestimmten Dingen einmal einen Standard gibt

Absolut.

Leider gehen, was USB-C betrifft, die Smartphonehersteller teilweise schon wieder genau den falschen Weg, und liefern proprietäre Ladegeräte mit festverlötetem Kabel aus, weil sie eine zu nichts anderem kompatible, eigene Schnellladefunktion gebaut haben (z.B. Motorola "TurboPower"). Worauf man je nach eigenem Gerätepark inzischen achten muss, wenn man nur ein schnellladefähiges USB-C-Kabel kaufen will, ist schon fast nicht mehr überschaubar. Ich habe es tatsächlich nicht fertiggebracht, eine Kombination aus USB-"Steckdose" fürs Auto und USB-C-Kabel zu finden, die mein Moto Z im Auto per TurboPower-Modus lädt, obwohl die Artikelbeschreibungen das nahegelegt hätten.

Und da, wo ein Standard wirklich einen unschätzbaren Vorteil brächte, nämlich beim Objektivanschluss, ist jede Hoffnung vergebens. Stattdessen kommen ständig neue, wieder zu dem meisten anderen inkompatible Anschlüsse dazu.

 

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vor 2 Stunden schrieb Rob. S.:

Und da, wo ein Standard wirklich einen unschätzbaren Vorteil brächte, nämlich beim Objektivanschluss, ist jede Hoffnung vergebens. Stattdessen kommen ständig neue, wieder zu dem meisten anderen inkompatible Anschlüsse dazu.

es gab ja weit verbreitete Standards - jeder Hersteller hatte seinen eigenen - jetzt hat Nikon und Canon jeweils ein neues Bajonett für die neuen Kameras.

Komisch - aber die Gebrauchtbörse was Nikon und Canon betrifft ist komplett voll und das spürt am Ende auch der Hersteller - der viel weniger Neuglas verkauft, weil es gebraucht in Top Zustand für weniger als die Hälfte über den Ladentisch geht.

 

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vor 24 Minuten schrieb Fanille:

Komisch - aber die Gebrauchtbörse was Nikon und Canon betrifft ist komplett voll und das spürt am Ende auch der Hersteller - der viel weniger Neuglas verkauft, weil es gebraucht in Top Zustand für weniger als die Hälfte über den Ladentisch geht.

Den Schluss halte ich für vorschnell. Denn es passiert auch, dass Neukunden bei Nikon und Canon einsteigen, und eben nicht woanders, und deren Kameras und irgendwann auch Neuobjektive kaufen, eben weil sie daneben auch Zugriff auf ein großes Sortiment an Gebraucht-Equipment haben.

Deswegen geht Nikon auch hin und spendiert der neuen Z-Reihe einen Adapter mit einer vollautomatischen Springblende für alte, manuelle Nikon-F-Objektive. Ein Novum und ein neues Niveau in der Altobjektivkompatibilität, das ich mir für mein Minolta-Altglas gewünscht hätte, seit ich digital fotografiere und die Objektive gelegentlich mal adaptiere.

Wer mutwillig Objektivkompatibilität verhindert, schadet sich letztlich vielleicht doch mehr, als er sich weiterbringt. Auch Olympus ahnt das, siehe den kostenlosen OM-Adapter bei den ersten E-1-Modellen, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, und die zumindest in den 1er-OM-Ds recht weit perfektionierte FT-Kompatibilität...

bearbeitet von Rob. S.
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vor 4 Stunden schrieb Rob. S.:

Leider gehen, was USB-C betrifft, die Smartphonehersteller teilweise schon wieder genau den falschen Weg, und liefern proprietäre Ladegeräte mit festverlötetem Kabel aus, weil sie eine zu nichts anderem kompatible, eigene Schnellladefunktion gebaut haben (z.B. Motorola "TurboPower").

Das eigentliche Problem ist, dass USB-C nur festlegt, wie der Stecker und die Buchse aussehen. Ein paar Kontakte dort sind für das vorgesehen, was man gemeinhin “USB” nennt, aber es sind diverse Kontakte offiziell unbenutzt, was den Herstellern die Gelegenheit gibt, sich beliebig zu überlegen, was man damit machen könnte – etwa Video- oder PCIe-Signale übertragen, wenn man Thunderbolt/Lightning durch USB ersetzen möchte. Die anderen USB-Buchsen (A und B mit der “blauen” Variante für USB-3) gibt es ja weiterhin.

Was auf den Drähten tatsächlich passiert, wird anderswo beschrieben (etwa im aktuellen USB-3.2-Standard). Dort gibt es unter anderem auch einen “Standard” (“USB-PD” oder “USB Power Delivery”) dafür, wie Schnell-Ladung funktionieren soll, allerdings ist dieser Standard ziemlich komplex, weil das Netzteil und das angeschlossene Gerät aushandeln müssen, wie genau das Laden passiert (Spannung, Stromstärke, …), und man sich nicht zu 100% darauf verlassen kann, dass irgend zwei verschiedene Hersteller diesen Standard interoperabel (geschweige denn “gleich” oder gar “korrekt”) implementieren. Deswegen ist es evtl. nicht überraschend, wenn Gerätehersteller versuchen, da unnötige “Variable” zu vermeiden, indem sie ein offizielles Netzteil mitliefern, von dem bekannt ist, dass es mit dem speziellen Telefon funktioniert. Man kann natürlich ein anderes Netzteil ausprobieren, aber ob das dann mit dem Telefon reden kann und was ggf. dabei rauskommt, wissen die Götter.

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lasst uns nicht weiter über Handys und anderen Schnick Schnack diskutieren - das war nur als Beispiel gemeint.

Sind wir froh, dass wir den Akku der Kamera noch tauschen können und zumindest das Stativ- und die Filtergewinde Herstellerübergreifend funktionieren.

Und das mit Sony ist natürlich taktisch klug. Zum einen kann man mit 12% schon sagen, dass Sony Sensoren zum Einsatz kommen (RIP guter alter Panasonic Sensor) und zum Anderen kann man in der Entwicklung der Kameras kooperieren - also abkupfern zB. und viele andere Dinge auch machen, die sonst nicht funktionieren.

 

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12 minutes ago, Fanille said:

 

Und das mit Sony ist natürlich taktisch klug. Zum einen kann man mit 12% schon sagen, dass Sony Sensoren zum Einsatz kommen (RIP guter alter Panasonic Sensor) und zum Anderen kann man in der Entwicklung der Kameras kooperieren - also abkupfern zB. und viele andere Dinge auch machen, die sonst nicht funktionieren.

 

Nein, Sony hat KEINE 12% Anteil mehr. Die haben den grössten Teil davon vor einiger Zeit wegen akuter Finanznot und mit sattem Gewinn verkauft. Wichtigster Olympus-Eigner scheint z.Zt. der Hedgefond ValueAct zu sein, der immerhin die Aufnahme von drei nichtjapanischen Vorstandsmitgliedern durchgesetzt hat.

bearbeitet von rodinal
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Man sollte nicht vergessen, dass Sony-Kameras traditionell eigentlich “Minolta” heißen müßten. So ganz komplett ohne eigene gute Ideen war Minolta über die Jahre auch nicht (etwa mit der XD-7 als erster Spiegelreflexkamera mit Blenden- und Zeitautomatik und später dann als Vorreiter beim Autofokus für Spiegelreflexkameras), und ob die viel bei Olympus “abkupfern” müssten, ist zumindest fraglich. Was jetzt nicht heißen soll, dass es während der Sony-Beteiligung bei Olympus nicht zu einem gewissen Technologietransfer gekommen sein mag, aber Minolta/Sony hat schon vorher gute Kameras und Objektive gebaut.

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Zitat

die Kabelfernauslöser von Canon passen auch bei der E-M1.2 und wahrscheinlich auch bei der E-M1X

Ja – wobei das ja nicht mal eine Canon-Spezialität ist, sondern einfach 3,5mm-Klinke, soweit ich das sehen kann.

Hinweis: Es wird ein 3-poliger 2,5mm Klinkenstecker verwendet. Für einen 3,5mm-Klinkenstecker müsste man selber das Gehäuse noch ein wenig aufbohren... 😉

Zwar habe ich das originale Oly-Stück (RM-CB2), doch meist verwendet wird von mir das Canon RS-60E3 - passt perfekt, kompakt, preiswert, kurzes Kabel, das bei Nichtgebrauch um die dafür geriffelte Fernbedienung gewickelt und mittels Blindsteckloch für die Klinke auch gegen Abwicklung gesichert werden kann. Ist halt praktisch...

bearbeitet von wolfcgn
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vor 8 Stunden schrieb wolfcgn:

Canon RS-60E3 - passt perfekt, kompakt, preiswert, kurzes Kabel, das bei Nichtgebrauch um die dafür geriffelte Fernbedienung gewickelt und mittels Blindsteckloch für die Klinke auch gegen Abwicklung gesichert werden kann.

den kann ich auch absolut empfehlen! Habe ich aufgrund Empfehlung hier im Forum gekauft. 

Außerdem echt preiswert im Vergleich zum Olympus

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