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Die OM-System Community
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Gedankengeher


Gotti

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Liebe Bildereinfänger, geschätzte Photographen.


Eigentlich gehen meine Worte an die Ersteren… macht euch doch nicht so viele Gedanken um die Perfektion eurer Bilder – nein so kann ich das nicht sagen – eure Bilder müssen perfekt, für euch perfekt sein. Aber ob nun ein Objektiv die linke oder die rechte Bildecke mehr liebt, das ist doch nicht soooooo wichtig.
Nun einmal ein paar Worte wie das bei mir so rennt…
Ich fange Bilder ein, Eines da und Eines dort, das Eine mit dem SmartPhone –(im folgendem SP genannt), das Andere mit der Oly …. Dann schaue ich die Bilder an, am PC, am SP.. wenn es sich als erforderlich zeigt, auch gleich an Ort und Stelle bearbeitet… bei manchen Bildern ist es einfach ganz toll, dass es das SP gibt – da kann ich dann gleich die Stimmung und das Gefühl „vor Ort“ einfangen…

IrrBlickSchweifer.thumb.jpg.9aeb91be28f4bdd84752d58039102a4b.jpg

Aber

Meller_1024.thumb.jpg.97da983e7101791b7897be2b6d49602f.jpg


Aber eines ist ganz sicher, ich mache mir nie Gedanken, ob mein Werkzeug (Objektiv) alle bis zur letzten Ecke scharf einfängt- das ist mir schlicht und ergreifend Sch…egal. 
Was wollen sie sagen, diese Worte?
Kreativität hängt in keinster Weise vom Werkzeug ab. Ich habe auch noch nie das Bedürfnis gehabt zu fragen: „… ich stelle nun zwei bis mehr Bilder hier ein und – bitte -  sagt mir was euch besser gefällt????...“ 
Ich bin ein Bildereinfänger und fange Bilder ein… mir gefallen sie oder auch nicht…. Mir sollten sie gefallen, wenn nicht lösche ich sie und fange sie besser ein… 
Ihr seid der Messstreifen, der Anzeiger – Euch müssen sie gefallen. Habt doch bitte das Selbstvertrauen.


Warum schreibt ich  das nun wieder? 


Weil ich immer wieder lesen muss, dass ihr(manche,einige, viele)  euch sehr unsicher seid. 
Dass ihr(manche,einige, viele)  euch immer wieder fragt, gefallen meine Bilder den Anderen…
Weil ihr(manche,einige, viele)  euch teilweise einfach in der Masse verliert, auflöst, verschwindet …

Ach du dickes Negativ, was habe ich da wieder aus meinen Fingern gelassen….
 

PD_5_File_002.jpg.a9bba28a3a1e4968af63681ba6e357c3.jpg

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da bin ich ganz bei dir, Gotti. Hab eben voller Unverständnis in dem Thread über das 17/1.2 gelesen - nur die Hälfte verstanden (wenn überhaupt) und mich gefragt, wozu diese ganze Diskussion gut ist. Ich war irgendwann mal da, das ich auch gern möglichst lichtstarke Optiken wollte (hab mir ein 35/1.2 zugelegt - und es so gut wie nie benutzt) - aber da bin ich Gsd wieder von weg und freu mich über mein 75 (das ich immer noch liebe) und bin zufrieden, mit dem was ich zur Zeit hab. Denn - werden meine Bilder wirklich besser, wenn ich teurere Objektive hab? oder eine teuerere Kamera?

 

Ich denke - nein. Entweder mir ist nach fotoigrafieren - und dann werden meine Bilder auch gut - oder eben nicht - dann nützt mir auch das teuerste Equipment nix.  Ich war im Herbst in Reha - und hatte dort meine alte 1.1 mit und ein ganz altes 14-54. Und hab damit ein paar einfach schöne Bilder gemacht...

FB-3093.jpg

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Wenn du Fotografen kennst (Nicht unser Frank gemeint) Die ihre Schmetterlingsbilder auf 2 Meter Diagonale verkaufen und selbst hier noch Fehler finden die sie nicht zufrieden stellen. Du erzählt bekommst, du kannst nicht Fotografieren, weil das Bild nicht über Din A 3 zu vergrößern ist, usw .....

Dann stehen wir irgendwo dazwischen. 

Grüße Wolfgang 

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Hallo Gotti,

da kann ich Dir ganz und gar beipflichten. Um gute, schöne, wunderbare, gefällige und was weiß ich noch für Bilder

um bei deinen Worten zu bleiben „einfangen“ zu können, braucht es nicht die neuste, beste, lichtstärkste, teuerste,

supergute oder sonstnochwas Technik/Ausrüstung, sondern vielmehr die Liebe und den Spaß am fotografieren

(Oder wie Du es nennst „am Bilder einfangen“).

LG  Karl Heinz

 

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vor 43 Minuten schrieb Jaelle:

 

..... und hatte dort meine alte 1.1 mit und ein ganz altes 14-54. Und hab damit ein paar einfach schöne Bilder gemacht...

Schöne Stimmung – schön gesehen und gut umgesetzt. Gefällt mir sehr gut👍👍👍

LG. Karl Heinz

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Der Begriff "Bildereinfänger" gefällt mir. Auch mir passiert es immer wieder, dass ich Momente oder Objekte einfangen möchte...und die Oly liegt mit ihren Proobjektiven sicher und wohlbehalten zu Hause...ärgerlich für den Moment. Aber das SP ist halt ständiger Begleiter weil handlich und multifunktional...und so kommt es auch oft als minderwertiger"Ersatz" zum Einsatz. Die Ergebnisse können sich dennoch teilweise sehen lassen und genügen für den "Hausgebrauch" und zur Darstellung eines Momentes, der sich ansonsten wohlmöglich nicht wiederholen würde.

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Bildereinfänger gefällt mir auch gut...

Als ich meinen Blog vor zwei Jahren begonnen habe, und den mit meinen SP Bildern bestückte, habe ich meine Arbeit als Spontanphotographin bezeichnet. Das ist ein Begriff, der mir immer noch gut gefällt.
Mit einem SP in der Hosentasche ist man auch bei jeder Form der Tätigkeit oder auch Faulheit immer in der Lage, ein Bild zu machen.
Mit meiner Kamera hadere ich gerade an dem Begriff "Spontan", denn die habe ich halt eben nicht in der Hosentasche, während ich im Garten bin.

Und, obwohl meine SP mit einem guten SP aufgenommen sind, der Unterschied ist dann doch so gewaltig, das mein SP nur noch zu Hause liegt.

Die technischen Fragen, die hier gerne ausführlich diskutiert werden, lese ich mit und versuche, zu verstehen oder auch nicht.
Auch habe ich aufgehört, mir Gedanken über die Qualitäten meiner Bilder zu machen, sie sind das, was im Moment geht und sind genau wie mein Garten im Wandel.
Das ist der beste Teil an der Sache.
Würde ich anfangen, meine Bilder an den wunderbaren Aufnahmen hier zu messen, dannnnnnn.....

Nee, mache ich nicht

Als Reiterin kann ich ja kaum durch die Gegend fahren, ohne sie nach Ausreitmöglichkeiten abzuscannen. Nun mit dem Blick, den mir die Kamera ermöglicht, ist das noch schlimmer. Zwei Fragen müssen nun zeitgleich beantwortet werden:
Kann ich hier schön reiten? Was wäre ein schönes Bild?

 

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Danke Gotti für deine Worte!

Diese seitenlangen Technikdiskusionen werden von mir kurz überflogen und als gelesen markiert. Ich schaue mir lieber in der Ruprik Bilder  Bilder  an. Hier lerne ich dazu und kann mich weiterentwickeln. Die Möglichkeiten, die mir meine Kamera und die Objektive bieten, kann ich nicht im Ansatz ausreizen. Freue mich dann aber über solch schöne Aufnahmen wie hier von Rena (Jaelle)😊

Was machen wir nun Gotti...wir fangen weiter Bilder ein die uns gefallen - oder nicht. Dann fangen wir halt wieder neue Bilder ein.

Herzliche Grüße Jürgen

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vor 6 Stunden schrieb jürgen1950:

Danke Gotti für deine Worte!

Diese seitenlangen Technikdiskusionen werden von mir kurz überflogen und als gelesen markiert. Ich schaue mir lieber in der Ruprik Bilder  Bilder  an. Hier lerne ich dazu und kann mich weiterentwickeln. Die Möglichkeiten, die mir meine Kamera und die Objektive bieten, kann ich nicht im Ansatz ausreizen. Freue mich dann aber über solch schöne Aufnahmen wie hier von Rena (Jaelle)😊

Was machen wir nun Gotti...wir fangen weiter Bilder ein die uns gefallen - oder nicht. Dann fangen wir halt wieder neue Bilder ein.

Herzliche Grüße Jürgen

Das bin ich bei. Diese Technikthreads lese ich, nein überfliege ich ganz bewusst auf der Suche nach Lösungen die mir im FOTOALLTAG helfen sollen. Es gab da auch schon Threads in der Vergangenheit, die mir echt weitergeholfen haben. Die meisten jedoch und das nimmt gefühlt zu, sind vollgespikt mit selbstverliebten Technikmonologen und Diskussionen bis aufs Messer. Oft am Thema vorbei mit Wissen, Halbwissen, das kann ich als Laie oft nicht beurteilen. Mich wundert es dann immer wie viel Zeit die Menschen opfern um auf diese Weise hier im Forum zu glänzen. Früher hat mich das aufgeregt, heute schmunzele ich darüber oder findes bedauerlich oder beides.

 

Gotti es ist gut das du das Thema aufgemacht hast.

Edmund

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vor 8 Stunden schrieb Jaelle:

da bin ich ganz bei dir, Gotti. Hab eben voller Unverständnis in dem Thread über das 17/1.2 gelesen - nur die Hälfte verstanden (wenn überhaupt) und mich gefragt, wozu diese ganze Diskussion gut ist. Ich war irgendwann mal da, das ich auch gern möglichst lichtstarke Optiken wollte (hab mir ein 35/1.2 zugelegt - und es so gut wie nie benutzt) - aber da bin ich Gsd wieder von weg und freu mich über mein 75 (das ich immer noch liebe) und bin zufrieden, mit dem was ich zur Zeit hab. Denn - werden meine Bilder wirklich besser, wenn ich teurere Objektive hab? oder eine teuerere Kamera?

 

Ich denke - nein. Entweder mir ist nach fotoigrafieren - und dann werden meine Bilder auch gut - oder eben nicht - dann nützt mir auch das teuerste Equipment nix.  Ich war im Herbst in Reha - und hatte dort meine alte 1.1 mit und ein ganz altes 14-54. Und hab damit ein paar einfach schöne Bilder gemacht...

FB-3093.jpg

So geht es mir auch oft. Das ich vieles was geschrieben wird nicht verstehe? Ich werde einen Teufel tun und Bücher wälzen , Googlen damit ich das verstehe 

Für mein Gefühl habe ich wenig Zeit zum fotoeinfangen ( ich möchte Gottis  tollen Begriff nicht Kapern).  Aber die wenige Zeit nutze ich dann doch lieber dafür. 

HG Edmund

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Man braucht zum Fotografieren kein tiefes Verständnis der Technik, die dahintersteckt. Schaden tut ein wenig Wissen wiederum auch nicht. Und wer sich für Technik interessiert, darf meines Erachtens gerne darüber diskutieren. 

Ich meine, manchmal braucht man's ja auch. Wenn ich ganz unbefangen in die Sporthalle gehe, mit dem Vorhaben ein paar Bilder einzufangen, falle ich auf die Nase.

Überflüssig ist es natürlich schon, wenn man mit der neuen Linse erst mal Backsteinmauern fotografiert und nach Fehlern sucht. 

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vor 9 Stunden schrieb blitz:

Wenn du Fotografen kennst (Nicht unser Frank gemeint) Die ihre Schmetterlingsbilder auf 2 Meter Diagonale verkaufen und selbst hier noch Fehler finden die sie nicht zufrieden stellen. Du erzählt bekommst, du kannst nicht Fotografieren, weil das Bild nicht über Din A 3 zu vergrößern ist, usw .....

Dann stehen wir irgendwo dazwischen. 

Grüße Wolfgang 

Muss mann wirklich auf alle Fehler achten?  Kann es nicht trotzdem in GAAANZ GROSS wirken?

 

Ja, es kann - ich denke da an mein Bild, das beim Horizonte-Festival unter den 10 besten war und in Zingst auf Riesenleinwand über der Ostsee schwebte (war ja selbst leider nicht dabei). DAS Bild enstand, als ich die e-M1 grad mal ein Jahr hatte, noch nix von RAW und Bearbeitung, von Technik und Einstellungen wusste, aufgenommen auf nem Bohnensack - einfach als jpg ooc.  Würde ich aus heutiger Sicht und mit heutigen Wissen ganz anders fotografieren. Und trotz allem - hat es sehr vielen gefallen und war in Zingst dabei. Schaut ees euch an - das Weiß ist ausgefressen, die schärfe ist nicht unbedingt die optimale, ich könnte da noch mehr aufzählen.

Das war damals ein Situation des "Bilder einfangens" - die Uhrzeit, das Licht, die Situation. Ich weiß nicht, wie oft ich da wieder hin  bin um was ähnliches zu machen - und doch war es nie möglich, weil nix passte.

 

Btw - ich fotografiere NIE mit Smartphone - einfach weil ich es hasse. Das Handling, das phone, alles einfach. Ich mags nicht und verzichte dann lieber auf Bilder.

Begegnung

 

bearbeitet von Jaelle
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Danke für deine Worte, Gotti 🙂

Das tut gut, dass auch hier um das Thema Bildereinfangen (oder Motiveinfangen, Spontanknipser usw.) geht. Es ist auch richtig, was Bluescreen sagt, dass man ein grundlegendes Verständnis für Belichtungsparameter haben soll, wenn man Motive einfangen soll.

Und ich habe meine beiden 1,2er 17 und 45 und komme nicht so auf die Idee, Backsteinmauer zu fotografieren. Die Anfangs-Blende 1,2 erweitert meinen kreativen Spielraum und ich liebe die Objektive, das hier ist 1,4 mit dem 45er-Objektiv:

C2160118.jpg

Gruß Pit

 

bearbeitet von pit-photography
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vor 32 Minuten schrieb Jaelle:

das Weiß ist ausgefressen,

Wenn das Weiß nicht ausgefressen wäre, der Hund würde abgesoffen sein und man kann die Augen nicht mehr erkennen. Die Augen selbst sind das i-Tüpfelchen neben den schönen Morgenstrahlen aus dem Licht.

Zitat

Btw - ich fotografiere NIE mit Smartphone - einfach weil ich es hasse. Das Handling, das phone, alles einfach. Ich mags nicht und verzichte dann lieber auf Bilder.

Da bin ich ganz bei dir. Das SP ist zwar mit aber meist stummgeschaltet in der Tasche und dient für mich nur als "Taschenuhr" 😉

Gruß Pit

 

bearbeitet von pit-photography
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vor einer Stunde schrieb pit-photography:

Und ich habe meine beiden 1,2er 17 und 45 und komme nicht so auf die Idee, Backsteinmauer zu fotografieren.

 

Andererseits beschränkst Du hier natürlich wieder Deine Kreativität. Starte mal einen Bilderthread "Backsteinmauern, zum Mitmachen" und lege was Ordentliches vor ;)

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vor 6 Minuten schrieb Bluescreen:

Andererseits beschränkst Du hier natürlich wieder Deine Kreativität. Starte mal einen Bilderthread "Backsteinmauern, zum Mitmachen" und lege was Ordentliches vor 😉

Um Gottes Willen ... bloß nicht :classic_laugh:

Hier ein Bildchen, DAS ist die gesunde Mischung mit mFT 17/1,8 bei f/2,8:
P7160096.jpg

bearbeitet von pit-photography
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vor 3 Minuten schrieb Bluescreen:

Ich sehe eine Unschärfe in der linken oberen Bildecke, die auf eine Dezentrierung hindeutet , die nicht mal durch Abblenden abgemildert wird. Da Fliesenleger bekanntlich fehlerfrei arbeiten, hast Du zweifellos eine Gurke an Pro-Linse erwischt.  

Die Unschärfe ist künstlerischer Natur, siehe Gottis Eingangsbeitrag 😎😜

Und: Es war keine Pro-Linse, sondern ein m.Zuiko (ehemalig Premium-Lens)

bearbeitet von pit-photography
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vor 3 Minuten schrieb Bluescreen:

Da Fliesenleger bekanntlich fehlerfrei arbeiten

Das ist ein sehr schlechtes Beispiel, der Fliesenleger kann, genauso wie der Fotograf, seit 2003 sein Handwerk selbstständig ohne entsprechende Ausbildung ausüben.. Hier müsste man erst nachprüfen ob der Fliesenleger wirklich fehlerfrei gearbeitet hat..

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Ich sags mal so: Wenn man aus dem Bauch heraus und mit dem Herzen fotografiert und dabei Fotos herauskommen, die man selbst liebt und die alle Betrachter emotional berühren, dann hat man alles richtig gemacht und dann ist Technik völlig egal.

Andererseits leben wir in einem Land, in dem grundsätzlich gerne genörgelt und höchst kritisch beäugt wird, egal ob das Essen im Restaurant, die Arbeitsergebnisse des Kollegen, unser Leichtatlethik Team oder Bilder und zugehörige Kameras. Wenn man positiv denkt und das auch ausstraht, wird man viel weniger ernst genommen als wenn man ein vermeintlich seriöser Bedenkenträger ist.  Deshalb gibt es auch in Fotoforen nur sehr wenige Menschen die sich in aller Öffentlichkeit über ihre Fotos oder ihre Ausrüstung freuen und wenn dann erhalten sie schnell den Stempel des Fanboy oder man unterstellt ihnen, gekauft zu sein. Andererseits wird diese Neigung zum Negativen leider dazu ausgenutzt, durch Schlechtreden bzw. Schlechtschreiben von Dingen Aufmerksamkeit zu erzeugen, sprich je gröber der Verriss desto mehr Likes bekommt der Beitrag.

Irgendwo dazwischen finden sich ganz normale Leute, die schon irgendwo das Recht haben, sich darüber zu ärgern, dass ein 1000 Euro Objektiv dezentriert ist, denn das muss wirklich nicht sein. Auch wenn man damit natürlich trotzdem tolle Fotos machen kann - vorausgesetzt man kann und will 😇

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Nunja.... Es ist ja bekanntlich nix so wie es scheinen sollte.... 

Ich bin auch eurer Meinung, wenn was viel Geld kostet, soll das auch in Ordnung sein.

Mir geht es um die Menschen, die sich vor lauter Angst, nicht gescheit, gut... genug zu sein, keine bzw. nur Bilder mit dem Nachsatz:... Und ja, ich weiß, es ist ned so gut.... Und viele versuchen dann "mein Bild muss allen gefallen" Bild zu fotografieren. Mainstreamfotofierer halt. Likesammler 😞

Schade um diese Menschen, denn sie hätten mehr aus sich machen können. 

Genau sie sind es, die ich meine.

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Gotti, danke für dieses Thema, mal wieder. Ich mag deine Gedanken, deine Sichtweisen und deine kreative Art.

Es macht natürlich Freude, wenn Bilder, die man macht, auch anderen gefallen, aber wie du sagst - man darf nie vergessen, für wen diese Bilder gemacht sind, für wen sie von Bedeutung sind.

Man sollte sich die Frage stellen, wer wird sich dieses Bild vielleicht auch in 15 Jahren nochmal ansehen? Nicht, weil es technisch so pefekt gemacht ist, in 15 Jahren werden wir an der heutigen Technik wahrscheinlich nichts mehr "toll" finden, sondern weil auf dem Bild etwas festgehalten wurde, dass du als Fotograf damals, vor all den Jahren gesehen, gefühlt und empfunden hast und es geschafft hast, diesen Augenblick so einzufangen, dass auch nach 15 Jahren beim Betrachten wieder diese Emotionen von damals in dir (und möglicherweise auch anderen) hochkommen.

Da erinnert sich dann aber auch keiner mehr daran, ob du das Bild damals mit nem teuren Pro-Objektiv oder einer Kit-Linse gemacht hast, sondern eher daran, dass das Bild genau den Moment zeigt, in dem zum Beispiel dein Kind die ersten, selbständigen Schritte gemacht hat und vor Überraschung darüber große Augen und ein breites Grinsen im Gesicht hat... oder den Moment auf der Geburtstagsfeier, an den sich alle erinnern, als Tante Hertha so lachen musste, dass sie rückwärts vom Stuhl gefallen ist... oder.. oder... oder... 😉

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Genau so muss es sein, das Bildereinfangen.

Und ja, irgendwann ist es egal, mit welchem Gerät es eingefangen wurde. Sehe gerade viele alte und ururalte Bilder durch. 

Viele waren damals extrem "Stand der Technik" und wirken kalt und sagen nichts zu mir umgekehrt reden viele aber auch recht viel... 

 

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Was die "Backsteinmauern" betrifft - die brauch ich leider beruflich ganz oft. Aber da gibts genügend Leute, die sowas für mich (gegen ein Entgelt natürlich) fotografieren und zur Verfügung stellen (noch dazu viel besser als ich es je könnte)  - das muss ich nicht selbst noch machen. :classic_biggrin:

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