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Guten Morgen zusammen,

vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen zum Thema Farbraum. Ich hatte mal gelesen, dass sRGB generell am sinnvollsten sei und ich wollte fragen, ob das immer noch so ist. Im Zusammenhang mit Drucken der Bilder, entweder drucken lassen oder auch mal sebst drucken (9 Tinten Epson Drucker).

 

Vielen Dank, Jürgen

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Hallo Jürgen,

das Thema ist hier schon ziemlich ausgiebig diskutiert worden  hast du mal gesucht?

Der Adobe RGB Farbraum ist grösser als der sRGB, aber vor allem in gesägtigten Grüntönen. Einen Unterschied siehst du meiner Meinung nach eher in Landschaftsaufnahmen, bei Portraits  kommst du eigentlich nicht in diesen Bereich (bestimmte Bekleidung ausgenommen).

sRGB ist "sicherer", das Bild sieht fast immer gleich aus, egal ob du es ins Web stellst oder ausbelichten lässt.

Ich denke dein Drucker kann Adobe RGB darstellen. Um das sinnvoll zu nützen muss aber der gesamte Workflow darauf abgestimmt sein, d.h. dein Bildschirm muss das auch können und dein System muss kalibriert und profiliert sein.

Noch was, wenn du die Kameraeinstellung meinst, die bezieht sich nur auf die Jpeg Dateien, den RAW's wird erst über die Bearbeitung ein Farbprofil zugeordnet.

Gruss Jochen

 

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Mit Adobe RGB hast du einfach viel mehr Farben (hauptsächlich im Grünbereich). Was man auch noch beachten sollte, wenn du einmal ein Bild in sRGB abgespeicherst hast, dann kann man dies nicht mehr rückgängig machen.

Ich drucke selber mit einem Epson P800 und mein Farbraum ist Adobe RGB. Hier noch ein Link von Eizo:

https://www.eizo.de/praxiswissen/monitorwissen/wissen-ueber-farbraeume/

Gruss

Wolfgang

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vor 52 Minuten schrieb juhe:

oder auch mal sebst drucken (9 Tinten Epson Drucker).

Du kannst es also selbst testen? Nur Mut!

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SRGB repräsentiert den Farbraum eines Röhrenmonitors von 1994. Drucker arbeiten nach einem anderen Darstellungsverfahren - sie können also andere Farben erzeugen. Die verlierst du, wenn du dich auf sRGB beschränkst. Auf dieser Seite

https://www.iccview.de/3d-color-space.html

kannst du die unterschiedlichen Farbräume sehr schön vergleichen. Du kannst dort auch dein eigenes icc-Druckerprofil hochladen. Da du einen hochwertigen Drucker nutzt, sollte das sogar ein wenig über AdobeRGB hinausgehen.

Fürs 4k-Fernsehen hat sich die Industrie übrigens auf den riesigen rec2020-Farbraum geeinigt. Wenn du den Möglichkeiten künftiger Glotzen gerecht werden willst, ist der keine schlechte Wahl.  

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Also für meine Zwecke (reiner Hobbyknipser) reicht sRGB. Das ist für das Zeigen im Internet m.E. sowieso die bessere Wahl. Da ich aber von allen meinen halbwegs von mir als gelungen gehaltenen Fotos  die ORF-Dateien nicht lösche, kann ich jederzeit bei Bedarf auch in einem anderen Farbraum Bilder ausgeben lassen... 😉

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Einfach im Raw-Format fotografieren, und dann je nach Verwendung im entsprechend gewünschten Farbraum exportieren.

Das Raw selbst ist nämlich noch nicht auf irgendeinen Farbraum festgelegt, unabhängig was man in der Kamera eingestellt hat. Die
Einstellung in der Kamera wirkt sich was den Farbraum angeht auf das JPG aus, und leider auch auf die Art wie die Dateinummer geschrieben wird.

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Super, vielen Dank für Eure Infos. Ja, ich hatte die Suchfunktion verwendet, aber nicht gefunden. Der Drucker ist von einer Freundin, weswegen ich nicht einfach mal verschiedene Testdrucke machen mag, aber klar, probieren geht über studieren. Ich mache ja hauptsächlich Landschaftsaufnahmen, da werde ich mich wohl noch mehr einlesen müssen in das Thema. Fotografieren tue ich ausschließlich in RAW, es geht um die exportierten Bilder. 

Aber jetzt gehe ich erstmal raus, fotografieren, ich wünsche allen ein schönes Wochenende. 

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Wenn Dein Bildschirm Adobe RGB nur eingeschränkt anzeigen kann, siehst Du natürlich auch nicht, ob Du ggf. Farbmurks produzierst. Ich würde die Entscheidung also vom Farbumfang des Monitors abhängig machen.

Solange Du im RAW Converter arbeitest, ist das aber relativ egal, da bist Du noch nicht festgelegt.

Fürs Drucken verwendet man normalerweise eine Proof Anzeige, die mehr oder weniger gut simuliert, wie das aktuelle Bild mit dem Drucker und dem verwendeten Papier aussehen würde. Zugehörige Farbprofile erhältst Du bei den Papierherstellern.

Viele Fotodienste wie Saal oder CEWE erwarten übrigens JPGs mit sRGB.

Wichtig ist auch, dass Du Bilder fürs Internet unbedingt als sRGB exportieren musst und zwar eingebettet. Die meisten Browser können nichts besseres.

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vor 9 Stunden schrieb 1bildermacher1:

Mit Adobe RGB hast du einfach viel mehr Farben ...

Das ist das übliche Mißverständnis. Doch eine Bilddatei in Adobe RGB hat gar nicht mehr Farben als in sRGB. Sondern andere ... üblicherweise sogar weniger.

.

vor 10 Stunden schrieb 1bildermacher1:

... wenn du einmal ein Bild in sRGB abgespeicherst hast, dann kann man dies nicht mehr rückgängig machen.

Wenn du eine JPEG-Datei einmal in Adobe RGB abgespeichert hast, kannst du das ebensowenig rückgängig machen – jedenfalls nicht ohne Verluste.

.

vor 10 Stunden schrieb juhe:

Ich hatte mal gelesen, daß sRGB generell am sinnvollsten sei und ich wollte fragen, ob das immer noch so ist.

Ja, das ist immer noch so. Die Faustregel lautet: Wenn du fragen mußt, nimm sRGB. :classic_wink:

.

vor 10 Stunden schrieb juhe:

Im Zusammenhang mit Drucken der Bilder, entweder drucken lassen oder auch mal sebst drucken (9-Tinten-Epson-Drucker).

Stell den Farbraum der Kamera auf sRGB. Fotografiere wahlweise im Rohdatenformat .ORF oder im Roh- und JPEG-Format (.ORF + .JPG). Der an der Kamera eingestellte Farbraum gilt nur für die JPEG-Dateien. Und JPEG-Dateien direkt aus der Kamera, die im Adobe-RGB-Farbraum stehen, sind etwas für Leute, die genau wissen, was sie tun.

Die Rohdateien hingegen haben keinen Farbraum (oder na ja, genau genommen haben sie schon einen, aber der ist implizit und hat weder mit sRGB noch mit Adobe RGB etwas zu tun); ihnen wird erst im Rohdatenkonverter explizit ein Farbraum zugewiesen. Das heißt, man kann den Farbraum beim Bearbeiten der Dateien bzw. beim Export der fertigen Bilder immer wieder aufs neue wählen. Und da wählt man das, was für den jeweiligen Fall am zweckdienlichsten ist – also sRGB für Web-Bilder oder Billig-Drucke, Adobe RGB für Druckaufträge, die mit etwas anderem als sRGB klarkommen, oder ProPhoto RGB fürs Selberdrucken, wenn der Drucker direkt vom eigenen Bildbearbeitungsprogramm angesteuert wird.

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Geschrieben (bearbeitet)

Hier, das mal man einen Eindruck gewinnt wie "groß" Farbräume in Vergleich zueinander sind.

Mit Pro Photo RGB arbeitet z.B. Lightroom, also die maximale Darstellung was eben der Sensor eingefangen hat.
Dann kommt Adobe RGB und dann sRGB. Von daher ist die Empfehlung ganz klar, in Raw fotografieren wenn man die maximale Farbinformation zum bearbeiten haben möchte. (und ja richtig Spass und sichtbar macht es nur an einem guten Monitor)

126803764_ProPhoto.jpg.666958e976c2444215c075f5899142a1.jpg1758387666_AdobeRGB.jpg.8b3f7f602cec83675df5e77f75d19189.jpg

CMYK.jpg.52eda2e2893206bd302af3ab29466201.jpg

bearbeitet von Stafford

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vor 10 Minuten schrieb Omzu Iko:
vor 11 Stunden schrieb 1bildermacher1:

Mit Adobe RGB hast du einfach viel mehr Farben ...

Das ist das übliche Mißverständnis. Doch eine Bilddatei in Adobe RGB hat gar nicht mehr Farben als in sRGB. Sondern andere ... üblicherweise sogar weniger.

Guter Punkt, man denkt in der Tat oft dass Adobe RGB wegen des grösseren Farbraums besser sei, jedoch sind die Jpeg aus der Kamera 24bit Dateien (3x8), die, egal welcher Farbraum gewählt wird, 16,7 Millionen Farben ermöglichen. Adobe RGB bedeutet in diesem Fall also ein grösseres Farbspektrum aber nicht mehr Farbtöne, was unter Umständen schneller zu Farbabrissen führen kann. 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb brezeljo:

Adobe RGB bedeutet in diesem Fall also ein größeres Farbspektrum, aber nicht mehr Farbtöne, was unter Umständen schneller zu Farbabrissen führen kann. 

Genau. Mit Farbräumen ist es so ähnlich wie mit Schuhen – nicht der größte ist am besten, sondern der, welcher am besten paßt. Deswegen gibt's ja mehrere zur Auswahl ...

bearbeitet von Omzu Iko

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Geschrieben (bearbeitet)

Wer Photoshop hat, kann ja mal den Proof auf sRGB einstellen und zwischen RGB und sRGB hin und herschalten.

Ich habe hier mal ein Gif erstellt, da sieht man deutlich einen Unterschied.

RGB-sRGB.gif.7d74ed37ac0188b4c39e0f113dc5a939.gif

bearbeitet von Stafford

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Geschrieben (bearbeitet)

Es geht letztlich um Bildinformation und wieviel ich davon zur Verfügung habe für die Bearbeitung.
Ein JPG ist ein Format das man bearbeiten kann - aber eben mit Verlusten. Man sollte JPG so fotografieren, 
das mann nichts mehr Nachbearbeiten muss.
Ein Raw beinhaltet alle Farben die der Sensor aufgenommen hat, ich kann also verlustfrei arbeiten weil ich alle
zur Verfügung stehenden Bildinformationen habe. Beim exportieren wird dann das Bild auf den kleinen Farbraum
beschnitten.

Meiner Erfahrung nach fährt man als Endprodukt, was ja fast immer ein JPG ist, mit der Einstellung sRGB in der Kamera am besten,
da hat man mit Druck und Internetdarstellung am wenigsten Ärger.

Mir ist es nämlich schon passiert das ich mal ein Bild im Adobe RGB Farbraum zum Druckdienstleister (Foto) geschickt habe,
und die Farben haben hinten und vorne nicht mehr gestimmmt. Umgewandelt in sRGB, und alles war gut.

bearbeitet von Stafford

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vor 29 Minuten schrieb Stafford:

... da sieht man deutlich einen Unterschied.

[...]

Das ist ja albern!

Wenn man den Proof auf sRGB stellt für ein Bild, das gar nicht im sRGB-Farbraum steht, dann sieht man natürlich einen "Unterschied". Nämlich den Unterschied zwischen richtig und verkehrt.

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vor 26 Minuten schrieb Stafford:

Ich habe hier mal ein Gif erstellt, das sieht man deutlich einen Unterschied.

Ich denke das ist die falsche Methode zur Darstellung eines Unterschiedes. In der Praxis würde ich die RAW-Datei in ProPhoto RGB bearbeiten um beim "Farbpushen" oder bei Erhöhung der Sättigung mehr Spielraum zu haben. Danach in sRGB konvertieren (sofern dies dem Ausgabemedium entspricht), danach Softproof um eventuell Feinabstimmungen vorzunehmen. Ich würde mal behaupten dass dieses Bild ohne Verluste in sRGB gedruckt werden kann.

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vor 4 Minuten schrieb brezeljo:

In der Praxis würde ich die Rohdatei in ProPhoto RGB bearbeiten, um beim "Farbpushen" oder bei Erhöhung der Sättigung mehr Spielraum zu haben. Danach in sRGB konvertieren (sofern dies dem Ausgabemedium entspricht), danach Softproof, um eventuell Feinabstimmungen vorzunehmen.

Genau so macht man das.

.

vor 4 Minuten schrieb brezeljo:

Ich würde mal behaupten daß dieses Bild ohne Verluste in sRGB gedruckt werden kann.

Dasselbe würde ich auch behaupten.

 

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vor 3 Stunden schrieb Omzu Iko:

Das ist ja albern!

Wenn man den Proof auf sRGB stellt für ein Bild, das gar nicht im sRGB-Farbraum steht, dann sieht man natürlich einen "Unterschied". Nämlich den Unterschied zwischen richtig und verkehrt.

Da habe ich mich vermutlich falsch ausgedruckt, der Proof simuliert ja das Ausgabemedium im sRGB Farbraum, und wenn ich eine Datei die den RGB Farbraum hat im sRGB Farbraum drucken würde, so wie du ja auch geschrieben hast, dann würde das Ergebnis so aussehen. Was mir auch so schon passiert ist.
Man kann sehr gut Fotos in sRGB ausdrucken lassen, die meisten Anbieter möchten das auch so haben. Ich habe damit immer gute Ergebnisse gehabt.

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9 hours ago, brezeljo said:

Ich denke das ist die falsche Methode zur Darstellung eines Unterschiedes. In der Praxis würde ich die RAW-Datei in ProPhoto RGB bearbeiten um beim "Farbpushen" oder bei Erhöhung der Sättigung mehr Spielraum zu haben. Danach in sRGB konvertieren (sofern dies dem Ausgabemedium entspricht), danach Softproof um eventuell Feinabstimmungen vorzunehmen.

Dies ist allerdings eine spezielle Adobe-Arbeitsweise, die kein anderer Konverter verwendet. Sie hat den Nachteil einer doppelten Farbraumkonversion - und jede Konversion bringt Verluste mit sich. Sinnvoller ist es, den nativen Kamerafarbraum als Arbeitsfarbraum zu nutzen - so macht das C1 - oder den Ausgabefarbraum auch als Arbeitsfarbraum einzustellen (RawTherapee). Das zusammenquetschen der von der Kamera aufgezeichneten Farben ist die eigentliche Aufgabe der Konversion- sRGB macht schliesslich nur 2,5% des Farbraums einer M5.1 aus.

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vor 3 Stunden schrieb rodinal:

Sinnvoller ist es, den nativen Kamerafarbraum als Arbeitsfarbraum zu nutzen - so macht das C1 - oder den Ausgabefarbraum auch als Arbeitsfarbraum einzustellen (RawTherapee). Das zusammenquetschen der von der Kamera aufgezeichneten Farben ist die eigentliche Aufgabe der Konversion- sRGB macht schliesslich nur 2,5% des Farbraums einer M5.1 aus.

Das halte ich ganz und gar nicht für sinnvoll, da der Monitor den Farbraum nicht vollständig darstellen kann und du bei Korrekturen teilweise im Blinden stocherst. Bei der Ausgabe also immer in einen Farbraum konvertieren lassen

Ich gehe so vor:

Mein Monitor ist Hardware kalibriert und kann den Adobe- Farbraum zu 99% darstellen.

In meinen Kameras nehme ich immer RAW und JPG parallel auf, die Kamera ist dabei auf sRGB eingestellt.Die RAW- Daten werden im Kamera eigenen Farbraum dargestellt, darauf hat die Einstellung in der Kamera keinen Einfluss, sondern nur auf die JPG- Bilder.

Wenn ich Bilder schnell benötige, verwende ich JPG, Wenn ich Bilder bearbeite, verwende ich grundsätzlich RAW. Ich arbeite mit Lightroom und Photoshop (Photoshop nutze ich nur zum Ausdrucken) Erst beim Export aus Lightroom/Photoshop wird den Bildern ein Farbraum zugewiesen. Zum Druck immer Adobe RGB, da der Druckerfarbraum Farben enthält, die im sRGB Farbraum nicht vorhanden sind. Mein Drucker ist natürlich auf das jeweilige Papier kalibriert. Für externe Kunden/Labore muß ich natürlich nachfragen was sie wollen, oder benötigen. Und vor dem Drucken, immer den Softproof mit dem jeweiligen Drucker/Papier Profil ansehen.

Ich empfehle das sehr gute Buch: "Farbmanagement für Fotografen" aus dem dPunkt- Verlag. In dem Buch werden die Zusammenhänge gut erklärt.

bearbeitet von Libelle103

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vor 7 Stunden schrieb rodinal:

Dies ist allerdings eine spezielle Adobe-Arbeitsweise, die kein anderer Konverter verwendet. Sie hat den Nachteil einer doppelten Farbraumkonversion

Es ging darum aufzuzeigen dass Staffords sRGB/AdobeRGB Vergleich bezüglich Farbe nicht die richtige Methode war. 
Hier sind wir bereits in Photoshop, die Konvertierung von RAW zu TIF/PSD/Jpeg hat also vorher stattgefunden.
Ich muß gestehen dass  deine Aussage nicht verstehe.

vor 7 Stunden schrieb rodinal:

jede Konversion bringt Verluste mit sich

Die Farbkonvertierung soll sicherstellen dass das Bild im Ausgabemedium (Internet, Drucker) möglichst so aussieht wie man es auf dem Bildschirm hat. 
Farben im Ausgangsbild welche sich außerhalb des Farbraums des Ausgabemediums befinden werden dabei in den kleineren Farbraum verschoben. 
Ein Eisbär im Schnee dürfte den sRGB Farbumfang nicht übersteigen, also gibt es auch keine "Verluste".

vor 7 Stunden schrieb rodinal:

Sinnvoller ist es, den nativen Kamerafarbraum als Arbeitsfarbraum zu nutzen - so macht das C1

RAW Konverter wie CP1 oder LR arbeiten nach dem gleichen Prinzip:
"Intern arbeitet Capture One mit einem sehr großen Farbraum, der mit dem vergleichbar ist, der von Kamerasensoren erfasst wird."
"Im Entwicklungsmodul zeigt Lightroom Classic CC standardmäßig Vorschauen mithilfe des ProPhoto RGB-Farbraums an. Der ProPhoto RGB-Farbraum enthält alle Farben, die von Digitalkameras erfasst werden können..."

Wenn ich mit der Kamera Jpeg fotografiere passiert intern ja folgendes: der RAW-Datei wird ein Farbprofil (Hersteller) zugewiesen, danach wird die Datei in den im Menu ausgewählten Farbraum (sRGB oder AdobeRGB) konvertiert.

LR oder CP1 machen nichts anderes. Sie weisen der RAW-Datei ein Profil zu. Konvertiert wird erst beim Export bzw. bei der Übergabe in Photoshop.
Bearbeite ich das Bild in PS weiter behalte ich den intern von LR benutzten ProPhoto RGB Farbraum bei. Erst nach fertiger Bearbeitung wird z.B. in sRGB fürs Internet konvertiert.

vor 7 Stunden schrieb rodinal:

oder den Ausgabefarbraum auch als Arbeitsfarbraum einzustellen

Ich halte es für besser zum Bearbeiten einen etwas größeren Farbraum als den Ausgabefarbraum zu haben, man muss sich ja nicht bereits vorher beschneiden.

Gruß Jochen

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vor 6 Stunden schrieb Libelle103:

...

Ich empfehle das sehr gute Buch: "Farbmanagement für Fotografen" aus dem dPunkt- Verlag. In dem Buch werden die Zusammenhänge gut erklärt.

Im Grunde ein sehr guter Tipp und ich bin selber ein großer Fan vom dPunkt Verlag. Das besagte Buch aus dem Jahre 2005 ist aber so gut wie nicht mehr zu bekommen, außer vielleicht auf dem Gebrauchtmarkt. Weder beim Verlag noch bei Amazon gibt es noch Informationen dazu.

Eine gute Alternative ist aber auch das Buch "Farbmanagement für Fotografen"   ISBN: 9783958454552 aus dem mitp-Verlag aus dem Jahre 2017 😉

Gruß Bernhard

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