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EE-1 wie geht das?


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Hallo,

in diversen Threads und sonst wird das Teil gerade in Verbindung mit Teleobjektiven genannt. Ich muss zugeben, ich dachte die ganze Zeit, es bestellt elektrische Verbindung zu Kamera und so irgendein Signalaustausch. Dem ist scheinbar nicht so.

Ich habe das Teil noch nicht life gesehen also bis jetzt alles nur gelesene. Wie funktioniert/ soll es denn funktionieren? Nach dem lesen auch hier ganz alten Diskussionen verstehe ich es so, dass man durch den EE-1 schaut und nach seinem Objekt sucht. So weit so gut aber dann klingt es für mich so bisschen nach Woodooo - man hoffe, dass der AF auch das Objekt avisiert hat und scharf gestellt hat - somit löst man aus.
Dann die Einstellung - auf Unendlich und wenn etwas näher ist, dann denkt man sich die Differenz dazu? In der Praxis und Übung mag es vielleicht alles viel Einfacher werden - mag vielleicht trotzdem jemand der so ein Teil benutzt in 3-4 Sätzen schreiben wie das Teil benutzt wird?

 

Gruß Robert

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Hallo Robert, ich hab' das Teil aber ich hab's grad mal ausprobiert, also noch nicht oft benutzt.

Grundsätzlich ist es ganz einfach: Du setzt es auf den Blitzschuh, dann musst Du den roten LED-Punkt noch justieren, also mit einem Rändelrad horizontal und einem Rändelrad vertikal so einstellen, dass der rote LED-Punkt genau in der Mitte des Bildfeldes sitzt bei dem Objektiv, das Du benutzen möchtest.

Beim Fotografieren schaust Du dann nicht mehr durch den Sucher und auch nicht auf das Display. Denn wenn Du z. B. Ein Flugzeug fotografieren willst und es ist aus dem Sucher verschwunden, dann musst Du mit der Kamera bzw. Dem Objekt den Himmel absuchen .... und das findest Du dann nur mehr schwer.

Wenn Du auf/durch den EE 1 blickst, siehst Du rund um den EE 1 Dein komplettes Sichtfeld, also z. B den ganzen Himmel. Du zielst also mit dem roten LED-Punkt auf den Flieger am Himmel und wenn der rote LED-Punkt direkt auf den Flieger am Himmel gerichtet ist sollte der Flieger in der Mitte Deines Bildes sein.

Du stellst alle AF-Punkte ein, sodass sich der Autofocus die Schärfe bzw. Den AF-Punkt selbst suchen kann und er wird das Flugzeug am Himmel finden (Die Eule im Wald eher nicht) aber dafür es es auch nicht gemacht)

Du hätst also die Kamera eine (halbe) Armlänge vor Deinen Körper in Augenhöe, zielst also mit der Kamera und mit dem EE1 auf das Flugzeug/den Vogel am Himmel und lässt dem AF der EM 1 II oder X den Rest selbst machen.

So ist das gedacht!

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vor 2 Minuten schrieb tintifax:

Du setzt es auf den Blitzschuh

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es tatsächlich keinerlei elektrische Verbindung zur Kamera gibt. Das EE-1 ist autark und hat seine eigene Stromversorgung über eine Knopfzellenbatterie. Der Blitzschuhanschluss stellt lediglich die mechanische Verbindung zur Kamera dar. 

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Für große bzw. nahe Objekte kann man es sicherlich so gebrauchen wie tintifax es schreibt.

Selber nutze ich es aber praktisch ausschließlich, um bei super langen Brennweiten das Fotoobjekt überhaupt mit der Kamera anvisieren zu können... 😉 Z.B. eine kleine Wasseramsel im Bach, Brennweite 420 oder 600mm. Ohne EE-1 muss ich lange suchen bzw. mich mittels auffälligen Konturen an die Wasseramsel "herantasten" - mit EE-1 ein Blick durch das Zielvisier, und schon kann ich die Kamera ausrichten 🙂

Leider muss man in der Praxis nach jedem neuen Aufsetzen des EE-1 dieses mittels zwei Rädchen feinjustieren und dabei (oder bei den Aufnahmen) den geringen Parallaxenfehler bei verschiedenen Entfernungen berücksichtigen. Aber das Teil ist schon eine feine Sache... 🙂

bearbeitet von wolfcgn
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Der EE-1 taugt entweder wie Wolfgang schreibt als "Findehilfe" bei extremen Brennweiten oder aber zur Verfolgung richtig schneller Motive, die man per Sucher nicht mehr schafft.

Ein Beispiel hatte ich gerade vor ein paar Tagen hochgeladen:

Der EE-1 funktioniert ganz gut, leider ist er nur etwas weit vom Sensor weg montiert, so dass es zu Parallaxenfehlern kommt, wenn das Motiv in deutlich anderer Entfernung liegt als die Justagedistanz. Und noch etwas nervt richtig: die Einstellräder sind blöd platziert und leichtgängig, wodurch man sich das Ganze sehr leicht ungewollt verstellt, vor allem bei der Montage. Nichtsdestotrotz ist es aber für die richtigen Anwendungen ein sehr wertvolles Hilfsmittel!

In Zusammenarbeit mit dem EE-1 ist der AF-Limiter sehr hilfreich, um ein versehentliches Fokussieren auf den Hintergrund zu vermeiden. Leider hakt bei mir der C-AF manchmal etwas mit aktivem Limiter, bei den Mauerseglern hatte ich jedenfalls bessere Treffer, wenn ich ihn ausgeschaltet hatte.

Grüße, Michael

bearbeitet von Kreier
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Yup so wie Oben bschrieben. ich hab zwar nicht das EE-1 sondern ein anderes Reflexvisier, das Prinzip ist aber das gleiche.

Entweder um mit tele entwas zu Finden: Ruter Punkt auf Ziel, dann durch den Sucher weiterarbeiten.

Oder schnelle Objekte verfolgen. Z.b. BIF. Punkt auf Vogel hatlen und den Autofokus arbeiten lassen. Bei BIF sidn Vögle ja meist gut abgegrenz vom Hintergrund.

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Hinweis: Klaus (Kabe) hat universelle ( das schließt, wie das Wort sagt. den EE-1 ein) Adapter für Dotsights entworfen. Die sind über Shapeways verfügbar.

Dieser: https://www.shapeways.com/product/SD6KGGVAJ/red-dot-to-hot-shoe-adapter?optionId=15967649&li=more-from-shop

würde auch für die E-M1X passen und ermöglicht die Nutzung jedes Dotsight-Visiers aus dem Waffenhandel. 

Der Nachteil: die Visiere sind aus Metall - schwer

Der Vorteil: Die Visiere sind aus Metall - robust, Justierung verändert sich nicht bereits bei mittlerer Windgeschwindigkeit 😉 und vor allem - der Preis. 

Ansonsten wurde ja schon alles gesagt.

Gruß

Wolfgang

bearbeitet von wteichler
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Grundsätzlich wird bei einem Leuchtpunktsucher einfach eine LED mit dem Fadenkreuz über einen halbdurchlässigen Spiegel ins Unendliche projiziert. Die Abbildung hängt nur wenige am Einblickswinkel, aber natürlich gibt es zwischen Leuchtpunktsucher und Objektive eine Parallaxe. Daher justiere ich immer auf Unendlich, und halt im Nahbereich entsprechend vor.

Z.Zt. verwende ich den EE-1 in Seitenmontage mittels eines extra dafür gedruckten Teiles. Das erlaubt mir, gleichzeitig durch Sucher und den EE-1 zu schauen. Eine entsprechende Konstruktion für die M1X fällt aber wohl aus.

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Die Justierung des EE-1 ist dermaßen flott, so dass ich die Dinger aus dem Jagdbereich eigentlich nicht mehr empfehlen kann. Meine Überlegungen für die Zukunft gehen allerdings generell in ein eine etwas andere Richtung.

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Danke für die Antworten.
Mal schauen ob ich am Donnerstag gleich mitnehme oder doch erst ohne Arbeiten werde. Irgendwann wird es zu viel "neues".

 

vor 2 Minuten schrieb Kabe:

Meine Überlegungen für die Zukunft gehen allerdings generell in ein eine etwas andere Richtung.

 

Und das wäre? -Ggf. PN falls es "geheim" ist 😄

 

Gruß Robert

bearbeitet von DSLRUser
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Nö, geheim ist da nichts… ich denke gerade über eine Zielvorrichtung an der Sonnenblende nach. Entweder in Richtung Kimme (ohne Korn), oder als transparente Folie. Muss halt klappbar sein, trotzdem stabil und vor allem schnell einstellbar.

Das verlässt sich aber darauf, dass das linke Auge relativ fixiert ist, da es naturgemäß blickwinkelabhängig ist.

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  • 1 month later...

Ich habe auch heute das EE1 bekommen und hatte mir zumindest von der Bedienungsanleitung etwas mehr versprochen.

Jetzt werde ich morgen mal versuchen, in einem Wildpark, bei einer flugschau mal endlich einen Falken im Flug zu erwischen.

Als testeinstellung wollte ich ich mittig zentrierten AF Punkt nehmen und entsprechend das EE1 zu justieren.

 

Dann c-af und serienbild auf max.

Oder hat jemand eigene Erfahrungen und Einstellungen?

 

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  • 4 weeks later...

Hallo Pfotenstudio,

Ich hoffe du meinst nicht die ganzen SerienbildModi "H"?
Denn da wirst du vom C-AF enttäuscht weil er nicht nachführt. 😉
Du hast dann höchstens ein bis zwei scharfe Bilder.
Also stelle auf "L" und erhöhe im Menü die Anzahl der Serienbilder in "L".
Ich nutze den EE-1 bei Flugshows, Schwalben, Enten und Schwäne am Hausteich.
Und sehr gerne bei Basketballbilder mit dem 35-100 am Stativ und Mitzieher :-))

LG
Oly

 

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  • 4 months later...

Ich hole diesen etwas älteren Thread nochmals hoch:

Am 11.3.2019 um 13:00 schrieb DSLRUser:

Ich habe das Teil noch nicht life gesehen also bis jetzt alles nur gelesene. Wie funktioniert/ soll es denn funktionieren? Nach dem lesen auch hier ganz alten Diskussionen verstehe ich es so, dass man durch den EE-1 schaut und nach seinem Objekt sucht. So weit so gut aber dann klingt es für mich so bisschen nach Woodooo - man hoffe, dass der AF auch das Objekt avisiert hat und scharf gestellt hat - somit löst man aus.
Dann die Einstellung - auf Unendlich und wenn etwas näher ist, dann denkt man sich die Differenz dazu? In der Praxis und Übung mag es vielleicht alles viel Einfacher werden - mag vielleicht trotzdem jemand der so ein Teil benutzt in 3-4 Sätzen schreiben wie das Teil benutzt wird?

 

Dazu habe ich hier eine Seite gefunden, die ausführlich das Prinzip hinter dem EE-1 erklärt und auch einen Erfahrungsbericht aus der Praxis dazu liefert:

Punkt und Schuss

Grüße, Andreas

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  • 1 year later...

Weil man nicht aufs Display und nicht durch den Sucher schaut, sieht man nicht, ob der AF scharfgestellt hat. Wenn mans trotzdem wissen will: AF-Pieps einschalten.

Noch ein Tipp: EE-1 bei Nichtgebrauch ausschalten. Das Zuklappen schaltet die Leuchtdiode nicht aus. Und eine Reserve-Knopfzelle in die Fototasche!.

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  • 3 weeks later...
Am 24.12.2020 um 10:57 schrieb king kong:

Weil man nicht aufs Display und nicht durch den Sucher schaut, sieht man nicht, ob der AF scharfgestellt hat. Wenn mans trotzdem wissen will: AF-Pieps einschalten.

Noch ein Tipp: EE-1 bei Nichtgebrauch ausschalten. Das Zuklappen schaltet die Leuchtdiode nicht aus. Und eine Reserve-Knopfzelle in die Fototasche!.

Danke olympus_fotograph!

Sorry, habe mich geirrt. Auch im Manual ist beschrieben, dass sich das EE-1 beim Zuklappen aus schaltet.

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  • 2 years later...

Moin, für eine Kreuzfahrt im nächsten Jahr über Island nach Spitzbergen und wieder gen Süden bin ich mit dem EE-1 am liebäugeln.

Es ist gut möglich, dass es während der Fahrt Wale zu sehen gibt, die sich aber natürlich ein gutes Stück entfernt vom Schiff befinden werden. Da könnte der EE1 i.V.m. dem 40-150 2.8Pro und dem MC14 als durchaus nützlich erweisen.

Wobei ich mir doch die Frage stelle, wie der AF der EM1 III mit Walen im dunklen Wasser klar kommt... Könnt Ihr dazu evtl. was schreiben?

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vor 57 Minuten schrieb bruenor75:

Moin, für eine Kreuzfahrt im nächsten Jahr über Island nach Spitzbergen und wieder gen Süden bin ich mit dem EE-1 am liebäugeln.

Es ist gut möglich, dass es während der Fahrt Wale zu sehen gibt, die sich aber natürlich ein gutes Stück entfernt vom Schiff befinden werden. Da könnte der EE1 i.V.m. dem 40-150 2.8Pro und dem MC14 als durchaus nützlich erweisen.

Wobei ich mir doch die Frage stelle, wie der AF der EM1 III mit Walen im dunklen Wasser klar kommt... Könnt Ihr dazu evtl. was schreiben?

Der AF der EM1.3 kann das. 210mm könnte recht kurz sein, kauf Dir gleich den MC20 auch 🙂. EE1 kann man immer brauchen, speziell, wenn man nicht geübt ist mit langen Brennweiten. Ich halte Dir die Daumen, Wale zu sehen. Ich habe das erste und einzige Mal auch in Island einen gesehen (Buckelwal). Ist sehr bewegend. 

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vor 34 Minuten schrieb Manfred-Wien:

Der AF der EM1.3 kann das. 210mm könnte recht kurz sein, kauf Dir gleich den MC20 auch 🙂. EE1 kann man immer brauchen, speziell, wenn man nicht geübt ist mit langen Brennweiten. Ich halte Dir die Daumen, Wale zu sehen. Ich habe das erste und einzige Mal auch in Island einen gesehen (Buckelwal). Ist sehr bewegend. 

Das ist ein anderes Thema, aber ich hatte mal das 70-300 und mit den 300mm bin ich absolut nicht zurechtgekommen. Hat einfach nicht gepasst. Da wären dann 210 vielleicht etwas einfacher zu handlen. Die Lichtstärke wäre beim MC14 ja auch nochmal einen Tick besser als beim MC20.

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Klar, es ist eine volle Blende Unterschied zwischen MC14 und MC20. Ich hatte bei wirklich schlechtem Licht bei meinem Walerlebnis keine Probleme mit dem MC20. Habe gerade nachgesehen, die Walfotos wurden mit der EM1.3 gemacht. Das 40-150/2.8 ist aber ein ganz anderes Kaliber als das 70-300. Auch mit dem MC20 hat es einen schnelleren AF als z.B. das 300/4. Das Ausrichten von langer Brennweite kann man trainieren. Wenn Du Dich nur auf das EE1 verlässt, könntest Du enttäuscht werden, z.B. wenn Du das Punktvisier verstellt hast, was auch wirklich leicht passieren kann, da die Einstellräder des EE1 sehr leichtgängig sind. Früher sah ich das als Problem, wenn man sich daran gewöhnt hat und z.B. auch ohne Stativ das EE1 einzustellen gelernt hat, ist es aber ein Vorteil.  

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  • 2 weeks later...

Was mich stört ist die Tatsache, dass du es bei jedem Mal neu Aufstecken auch neu kalibrieren musst. Das Kalibrieren ist nicht der große Aufwand aber bei mir hat noch nie ein fliegender Vogel gewartet, bis ich fertig bin. Wenn es einmal drauf ist, ist es bei einer langen Brennweite eine tolle Erleichterung!

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