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ISO 100


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Theoretisch ja. 

Bei meiner Pen F gibt es nur 200 ISO und einen erweiterten Isobereich von 80. Ein besonderen Unterschied im Rauschen sehe ich jetzt nicht, ich verwende aber gerne ISO 80  wenn ich das letzte bisschen Detailzeichnung herauskitzeln möchte.

bearbeitet von Stafford
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vor 37 Minuten schrieb Prakticer:

Meine Frage an die Erfahrenen:  Hat ISO 100 gegenüber ISO 200 Vorteile? (z.B. hinsichtlich Rauschen)

Kommt auf die Kamera an, wie der Sensor spezifiziert und von der Firmware gesteuert wird. Bei meiner Olympus E-M10 III nicht, bei meiner Pentax DSLR K-3 schon.

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vor einer Stunde schrieb Prakticer:

Meine Frage an die Erfahrenen:  Hat ISO 100/21° gegenüber ISO 200/24° Vorteile (z. B. hinsichtlich Rauschen)?

Du meinst sicher: Bei einer Digitalkamera, deren Basis-ISO-Einstellung ISO 200/24° beträgt, stimmt's?

Antwort: Es hat Vor- und Nachteile. ISO 100/21° als sog. Pull-Stufe reduziert im Vergleich zur Basis-ISO-Einstellung von ISO 200/24° das Rauschen und verbessert die Schattenzeichnung. Dafür reduziert es aber auch den Belichtungsumfang, was bei hohem Motivkontrast vermehrt zu ausgefressenen Lichtern führen kann.

Pull-Stufen sollt man also nur bei geringem oder mittlerem Motivkontrast einsetzen und dabei sorgfältig auf die Spitzlichter achten, daß die nicht überbelichtet werden. Bei hohem Motivkontrast wie z. B. Tageslicht im Sonnenschein sollte man darauf verzichten und lieber die Basis-ISO-Einstellung wählen.

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@Omzu Iko hat es gut zusammengefasst. Allenfalls ließe sich noch ergänzen, dass man, wenn man die Belichtungsmethode "expose to the right" verwendet, also nicht für die gewünschte Bildhelligkeit, sondern gerade so belichtet, dass die Lichter nicht unerwünscht ausfressen, und wenn man die gewünschte Motivhelligkeit dann erst im Raw-Konverter durch entsprechende Korrekturen einstellt, mit ISO 100 und ISO 200 praktisch identische Ergebnisse zustandekommen.

bearbeitet von Rob. S.
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vor 51 Minuten schrieb Rob. S.:

... mit ISO 100/21° und ISO 200/24° praktisch identische Ergebnisse zustandekommen.

"Praktisch identisch" ... na ja. Hängt davon ab, wie genau man hinsieht. Ähnlich wären die Ergebnisse schon, identisch aber nicht wirklich. Denn wie gesagt: bei ISO 100/21° ist der Belichtungsumfang kleiner. Trimmt man die Belichtung so hin, daß die Spitzlichter genau so wie bei Einstellung auf ISO 200/24° wiedergegeben werden, so verliert man bei ISO 100/21° sogar etwas an Schattenzeichnung.

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vor 21 Stunden schrieb Omzu Iko:

bei ISO 100/21° ist der Belichtungsumfang kleiner

Hm. Laut Photons to Photos ist das im Normalfall nicht so. Bei einer "Pull"-Stufe für Niedrig-ISO (wie hinter dem Link die ISO 64 der E-M1 II) entspricht der Dynamikumfang meist demjenigen der nächsten (untersten) "regulären" Stufe. Man hat nur keinen Dynamikgewinn, wie man ihn bei einer "regulären" Stufe mit weniger ISO erwarten könnte. Klar, man hat weniger Lichterdynamik (was unter Umständen halt eher auffällt), dafür aber mehr Schattendynamik.

bearbeitet von Rob. S.
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vor 22 Minuten schrieb Rob. S.:

Klar, man hat weniger Lichterdynamik (was unter Umständen halt eher auffällt), dafür aber mehr Schattendynamik.

Zunächst einmal: Mißbrauche keine Fachausdrücke, deren Bedeutung du nicht kennst (auch dann nicht, wenn alle anderen es auch tun).

Zweitens: Wenn man in den Lichtern etwas Zeichnung verliert und dafür in den Schatten gewinnt, dann hat man überbelichtet. Ganz einfach.

Drittens: Wenn man in den Lichtern mehr verliert, als man in den Schatten gewinnt, dann verliert man unterm Strich insgesamt etwas an Belichtungsumfang. Nicht gut.

bearbeitet von Omzu Iko
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vor einer Stunde schrieb Omzu Iko:

Fachausdrücke, deren Bedeutung du nicht kennst

*gähn*

vor einer Stunde schrieb Omzu Iko:

Wenn man in den Lichtern etwas Zeichnung verliert und dafür in den Schatten gewinnt, dann hat man überbelichtet

Ist 1. im Kontext offtopic und 2. falsch (überbelichtet hat man allenfalls dann, wenn man in den Lichtern Zeichnung verliert, die man nicht verlieren wollte und/oder nicht verlieren sollte).

vor einer Stunde schrieb Omzu Iko:

Wenn man in den Lichtern mehr verliert, als man in den Schatten gewinnt, dann verliert man unterm Strich insgesamt etwas an Belichtungsumfang

Und wenn man in den Lichtern nicht mehr verliert, als man in den Schatten gewinnt, dann verliert man unterm Strich nichts an Belichtungsumfang. Was wiederum das ist, was z.B. die Dynamikmessungen von Photons to Photos für viele gängige Kameras, insbesondere solche von Olympus, mit "künstlichen" Low-ISO-Modi nahelegen.

bearbeitet von Rob. S.
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