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Olympus 9-18mm für Nachthimmel geeignet?


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Alten Hasen zaubert die Frage sicherlich ein Schmunzeln um die Lippen, aber ich bin auf diesem Gebiet völlig unbedarft. 

Daher meine Frage: ich möchte im Sommer nach Namibia und dort den (überwältigenden) Sternenhimmel fotografieren (nichts spezielles, sondern „einfach nur so“). Da ich für Landschaft sowieso ein UWW mitnehmen möchte, und mir das 7-14 zu teuer und auf Grund der Linsenwölbung zunächst einmal für mich ungeeignet erscheint, wollte ich das 9-18mm kaufen. Auf Grund der geringen Anfangsöffnung nun die Frage: geht mein Vorhaben mit diesem Objektiv überhaupt, oder „muss“ es das lichtstärkere sein (man liest in den Rezensionen ja so dies und das...).

Danke für eure Einschätzung 

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Es kommt darauf an, ob Du die Sterne als Punkte haben willst oder als Sternspuren.

§ternspuren sind einfach, Kamera aufs Static, ISO 200 und Live Composit.

Für Punktförmige Sterne gibt es abhängig von der Brennwete eine maximale Belichtungsdauer, dannach fangen sie an zu verwischen.

Da Du nur eine begrenzte Zeit belichten kannst, musst Du die Blende möglichst weit aufmachen (das Objektiv sollte bei offenblende schon gut abbilden und nicht abgeblendet werden müssen) und dann mit der iso so weit hochgehen, dass das Bild hell genug wird.

Da das 9-18 nicht sehr lichtstark ist, wirst Du die ISO ziemlich hochschrauben müssen und fann rauscht es am Himmel. Dieses Rauschen ist für die herkömmlichen Entrauschungsprogramme nicht einfach von schwachen Sternen und Nebeln zu unterscheiden, was die Nachbearbeitung erschwert.

Du könntest natürlich stacken, d.h. viele Aufnahmen machen und diese von einem speziellen Stacking Programm verrechnen lassen. Dadurch geht jedoch der Vordergrund, sprich die Landschaft kaput.

Oder Du kaufst oder leihst Dir ein lichtstärkeres weitwinkliges Objektiv. Je lichtstärker desto besser, es gibt ein sehr gutes halbwegs bezahlbares 7,5mm/2 von Laowa, das allerdings manuellen Fokus hat, mit AF gibt es z.B. das Oly 8/1.8 Fisheye, ein 12/1.4 von Panasonic, ein 8-18/2.8-4 von Panasonic oder das 7-14/2.8 von Oly. Billig sind die alle nicht, daher die idee, sich eines auszuleihen.

 

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Ich beschäftige mich derzeit auch mit diesem Thema, weshalb ich es gerne verfolge.

Ich habe das 9-18mm und nutze es unterwegs recht häufig und gerne. Bei einer Namibiareise wäre es mit Sicherheit dabei! Nicht nur für den Nachthimmel. Diesbezüglich könnte ich mir vorstellen, dass es bei den dortigen Lichtverhältnissen, die mit den hiesigen ja wohl nicht zu vergleichen sind, auf Anhieb durchaus gute Ergebnisse liefert.

Eine weitergehende Idee wäre vielleicht eine Nachführung. Es gibt eine leichte, mechanische Omegon Mini Track LX2, über die ich viel löbliches gelesen habe. Die hat den Vorteil, dass man von Belichtungszeiten und somit auch von Brennweiten beinahe gänzlich unabhängig wird. Teuer ist sie nicht und schwer auch nicht. Es gibt auch eine Version für die Südhalbkugel (wichtig!). Das Problem ist halt, dass wegen der Erdrotation auch für das lichtstärkste Objektiv die Belichtungszeit sehr begrenzt ist. Bei 12mm (MFT) liegt sie bei ca. 20 Sekunden.

Ich habe mal Probeaufnahmen mit dem 8-18mm unter Live Composite gemacht und mich gewundert, wie sehr sich das Bild mit der Zeit mit Sternen füllt.

Dies sind aber nur ergänzende Vorüberlegungen. Systematische Erfahrungen damit habe ich noch nicht.

Viel Spaß bei den Reisevorbereitungen

Karsten

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vor 31 Minuten schrieb Karsten H.:

Omegon Mini Track LX2

Tolle Idee! Werde ich mir mal genauer anschauen. Habe auf die Schnelle bisher nur das Modell für die nördliche Halbkugel gefunden, das wäre wahrscheinlich "kontra"-produktiv 😉

Danke

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vor 1 Stunde schrieb acahaya:

Es kommt darauf an, ob Du die Sterne als Punkte haben willst oder als Sternspuren

am liebsten Sternpunkte! Aber, wie Karsten H. eben schon anmerkte: ich hoffe mal auf die Helligkeit des Sternhimmels in der Namib.

Ich war zwar schon mal da, ist aber >20 Jahre her... aber der Sternhimmel hatte mich schon damals beeindruckt!

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ich hab mit den Panasonic 7-14mm f4 auch schon die Milchstraße eingefangen. Damals gabs das m.Zuiko 7-14mm f2.8 noch nicht bevor Fragen kommen.

Ja es geht auch mit Blende 4 und auch ohne Nachführung.

Das meiste wird ohnehin in der Entwicklung der Bilder rausgeholt. Und wenn wenn es sein muss, kann man ja noch mit Sequator Astro+Landschaft stacken um mehr rauszuholen.

Der Traum dafür natürlich das 8mm f1.8 Fisheye. eine spezielles Objektiv - macht aber durchaus Sinn wenn man mehr Astro+Landschaft machen will.

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Wenn schon, denn schon.

Dort lassen sich eindrucksvolle Bilder, zum Beispiel von der Milchstraße machen, die auf der Nordhalbkugel fast nicht möglich sind. Die Gegenheit sollte man bei Interesse wirklich nutzen.

Ich empfehle wärmstens das Buch Astrofotografie von Katja Seidel, das viele, viele wertvolle Tipps bereithält, gerade für Einsteiger. Meine erste Zeitrafferaufnahme ging in die Hose, weil um 2:00 schon das Objektiv beschlagen war. Das verhindern - günstige - Objektivheizungen, muss man nur wissen... Mit der App PlanIt erfährt auch der Laie, wo die Milchstraße zu finden ist. Und alle anderen astronomische Highlights.

Die weitwinkeligen Sternenhimmel-Beispielbilder im Buch sind mit f2, ISO 800 bis sogar 3200, 10 - 12 sek gemacht. Bei längerer Belichtung gibt es Streifen und das Rauschen des Sensors wird immer schlimmer. Das mal so als Hausnummer... Da fallen zwei Blendenstufe schon sehr ins Gewicht, und rauschfreie hohe ISO ist leider nicht die Kernkompetenz von mft. Aber Startrails mit livecompositing wiederum sehr, das wäre eine Stärke zum Ausnutzen, die einen Versuch wert ist.

Nachführung ist für Sternenhimmel mit Landschaft meines (noch bescheidenen) Wissens nicht so geeignet, die hauen dann ja voneinander ab. Eher für Himmelsauschnitte geignet, Sternenbilder u. ä., da auch eher mit Tele. Stichwort DeepSky, aber das ist, auch in der Nachbearbeitung, schon eher hohe Schule, nichts für mal eben so.

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Wir haben ja mit Sigi einen echten Astro Profi im Forum - bin gespannt was der meint.

Nachführung ist OK, wenn nur der Himmel drauf sein soll, denn der Vordergrund, d.h. eine Landschaft ist dann natürlich nicht mehr nutzbar, sprich da müsste dann Photoshop ran und Du müsstest die nachgeführte Aufnahme des Himmels mit einer passenden Langzeitbelichtung der Landschaft kombinieren.

Grundsätzlich kannst Du das 9-18 natürlich auch verwenden und für die normalen Landschaftsaufnahmen tagsüber in Namibia ist es prima geeignet. Du tust Dir für 1x Belichten einer Landschaft wie z.B. Dünen mit der Milchstraße halt mit etwas Lichtstärkerem sehrr viel einfacher. Deshalb der Tipp sich sowas für die Reise auszuleihen.

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vor 4 Stunden schrieb acahaya:

Wir haben ja mit Sigi einen echten Astro Profi im Forum - bin gespannt was der meint.

Nachführung ist OK, wenn nur der Himmel drauf sein soll, denn der Vordergrund, d.h. eine Landschaft ist dann natürlich nicht mehr nutzbar, sprich da müsste dann Photoshop ran und Du müsstest die nachgeführte Aufnahme des Himmels mit einer passenden Langzeitbelichtung der Landschaft kombinieren.

Grundsätzlich kannst Du das 9-18 natürlich auch verwenden und für die normalen Landschaftsaufnahmen tagsüber in Namibia ist es prima geeignet. Du tust Dir für 1x Belichten einer Landschaft wie z.B. Dünen mit der Milchstraße halt mit etwas Lichtstärkerem sehrr viel einfacher. Deshalb der Tipp sich sowas für die Reise auszuleihen.

Es gibt inzwischen schon Software, die bei Stacks die Landschaft getrennt von den Sternen stackt...

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Vorab, zu Namibia kann ich nichts betragen, man hört aber, daß es dort sehr dunkel sein soll. Ob die Lichtstärke des 9-18 reicht weiß ich nicht, aber kann ja immer noch Stacken oder Nachführen, wie oben schon geschrieben wurde.

Bei vielen Objektiven mußt Du noch etwas abblenden, damit Du am Rand einigermassen gute runte Sterne und keine Striche bekommst, das solltest Du bedenken. Für das 9-18 habe ich diesbezüglich nichts gefunden. Schaue hier vorab meist bei lenstip, die haben das Objektiv aber nicht getestet. Ein Traum für Milchstraßenaufnahmen und meine erste Wahl ist definitiv das 8mm 1.8, was schon Offenblendig sehr gute runde Sterne auch am Rand abbildet und eine Stufe abgeblendet gibt es gar nichts mehr auszusetzen 🙂 Zudem kommt natürlich die Lichtstärke. Ohne Nachführung würde ich auch hier nicht über 25 Sekunden gehen (bei 30 Sekunden sieht man schon leichte Striche).

Vielleicht kannst Du das Objektiv ja von einem Leihservice für den Urlaub ausleihen? Oder vielleicht günstig gebraucht kaufen und danach wieder verkaufen, falls Du es nochmal hergeben willst ...

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Die Problematiken über die Belichtungen solltest Du ja schon im Blog gelesen haben.

Himmel & Erde in einem Bild ist eine eigen Kunst, und hatte ich bisher keine Gelegenheit da herum zuspielen. Den Himmel alleine zu bearbeiten ist auch kein wirklich leichtes Unterfangen. Die tollen Bilder, die man auch in Groß noch ansehen kann sind allesamt montiert aus extra Vordergrund und Sternenhimmel.
Das ganz läuft unter dem Begriff TWAN  (the World at night) auf der Mutterseite gibt es einiges an Bildern und in der Gästegalerie habe ich einges gesehen und da wurden zumindest auch die Belichtungen angegeben.

Im den Spagat zwischen Vordergrund und sich bewegenden Sternen etwas abzumildern wäre es  einen Tracker einzusetzen, der die halbe Nachführgeschwindigkeit kann (der StarAdventurer kann das jedenfalls).

F/4 ist halt schon sehr schwach.  Ich war noch nie in Namibia, aber kenne die Berichte meiner Mitastrofotokollegen, die da unten regelämßig auf den Astrofarben werken.
Der Himmel ist, wenn er gut ist, der dunkelste (besser als Anden) das bedeutet aber für uns DeepSky Astrofotografen (also Sterne und Nebel, alles außerhalb des Sonnensystems) dass man noch länger Belichten kann.  Die schwachen Dinge, die ein heller Himmelshintergrund verschwinden lässt sind dann sichtbar und es ist leichter sie aus dem dunklerem Hintergrund herauszutrennen.   Die Sterne möge mehr sein, aber heller als bei uns sind sie nicht. Es ist die Masse, die das Bild der Milchstraße mit seinen Dunkelwolken prägen. Aber so richtig toll wird es erst, wenn man die vielen Nebel die es da auch gibt auch zeigen kann, sie unterstützen den Bildeindruck.
Durch die längere Belichtungszeit kommen dann diese schwachen Bereiche auch in einen schon recht gut durchbelichteten Helligkeitsbereich und da ist das Rauschen dann schon recht gut. Um das Signal/Rauschverhalten noch zu verbessern braucht es natürlich das Stacken möglichst vieler Bilder.

Die Milchstraße wie wir sie hier kennen hat bei uns nahe Horizont das Zentrum. Da sind besonders viele Sterne (Bulg) Bedingt durch die trübe, dunstige durch Lichtverschmutzung stark aufgehellte Atmosphäre nahe am Horizont hat man hier einfach sehr viel Mischlicht.
Auf der südlichen Hemisphäre ist dieser Bereich hoch oben und die Atmosphäre gegen Horizont ist sehr viel reiner und transparenter.
Was hier dann auch stören könnte ist das Zodiakallicht und könnte einem je nach Jahreszeit regelrecht eine Strich durch den horizontnahen Himmel machen. Bei uns sieht man das durch die Himmelsaufhellung praktisch nicht.
Hier mein erster Bild davon, dass ich mit dem 12/2 vom Stativ bei 8sec und ISO1600 davon im tiefen Süden Ägyptens machte:

Mist Forensoftware !! sie hat mir jetzt den Rest rausgeworfen 😞
Ich versuche mal eine Ergänzung:

Die richtige Ausrichtung von Trackern ist Anfangs schon am Polarstern nicht ganz einfach ungleich schwieriger in der südlichen Hemisphäre. Die Leitsterne des Octans muss man erst mal finden. Also auch hier gut vorbreiten. Daher ein gutes Planetariumsprogramm wie Stellarium mitnehmen damit man sich dann auf dem völlig fremden Himmel zurechtfindet. Die Milchstraße wird man mit freiem Auge finden 😉

Wobei bei es bei extremeren Weitwinkel nicht ganz so präzise sein muss wie bei Teleobjektiven. Jedenfalls nach einem Bild überprüfen wie rund die Sterne (die kleinen) bleiben. Genau sieht man es aber nur mehr am Computerbildschirm. Man kann dann für sich selbst herausfinden, was man tolerieren kann.

Also möglichst bei jeder Sternklaren Nacht hinaus und üben, üben üben. Und in den anderen Nächten an seine Bildverarbeitungskenntnisse verbessern, denn das wird man brauchen......



Siegfried
...der auch noch viel übt 😉

 

 

bearbeitet von iamsiggi
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vor 46 Minuten schrieb mindtrust:

meine erste Wahl ist definitiv das 8mm 1.8, was schon Offenblendig sehr gute runde Sterne auch am Rand abbildet und eine Stufe abgeblendet gibt es gar nichts mehr auszusetzen 🙂

Könntest Du mir mal einen 1: 1 Ausschnitt am Rand zeigen, wie da das Koma bei den Sternen ist ?

Ich denke auch ein günstiges gutes starkes Weitwinkel wie ein Samyang wäre hier für diesen Zweck der Kompromis. Das 12/2 ist da glaube ich das günstigste.

Siegfried
 

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vor 9 Minuten schrieb iamsiggi:

Könntest Du mir mal einen 1: 1 Ausschnitt am Rand zeigen, wie da das Koma bei den Sternen ist ?
 

Muß ich raussuchen, wenn ich daheim bin, hier schon mal ein Link wo Du auch den Test sehen kannst, mir fällt diesbezüglich kein besseres Objektiv ein, sicher nicht perfekt rund, aber keine Striche in den Ecken 🙂:

https://www.lenstip.com/461.7-Lens_review-Olympus_M.Zuiko_Digital_8_mm_f_1.8_ED_PRO_Fisheye_Coma__astigmatism_and_bokeh.html

Edit: Gerade das von Dir genannte Samyang 12 mm 2 angeschaut - auch sehr gut und vor allem günstiger:

https://www.lenstip.com/404.7-Lens_review-Samyang_12_mm_f_2.0_NCS_CS_Coma__astigmatism_and_bokeh.html

bearbeitet von mindtrust
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Danke schon mal für eure vielen Antworten und Ideen! 

Mal sehen, was ich so verwirklichen kann in diesem Urlaub, da es ja ein Familienurlaub als Abi Geschenk 💝 für meine Tochter sein wird. Insofern käme es schlecht, wenn ich die Nächte über Astrofotos schieße, und am Tag „auf Safari“ Schlaf nachholen müsste 😉

Das Buch über Astrofotografie von Katja Seidel habe ich mal bestellt. Auf ihrer Website gibt sie schon einige Tips zu Stacking Programmen, auch für den Mac. Werde ich mir mal anschauen. 

Ich befürchte schon, dass ich da in ein neues Hobby reinschlittern könnte, wenn ich nicht aufpasse 😎

Aber jetzt erstmal die Grundlagen probieren, damit im Sommer vielleicht doch wenigstens ein schönes Bild rauskommt!

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Am 2.5.2019 um 14:53 schrieb acahaya:

mit AF gibt es z.B. das Oly 8/1.8 Fisheye

den AF des 8er würde ich nicht bei Sternenaufnahmen verwenden, besser manuell mit Lupe einstellen. 250:f ist die max. Beli für unser Format. Ich würde dir anraten zuvor bei heimischen Himmel ein wenig zu testen. Nimm auch eine Taschenlampe mit, pechschwarze Nächte erschweren die nicht beleuchteten Bedienelemente am Gehäuse zu finden. Solltest du den Nachthimmel während der Aufnahme genießen wollen, dann rüste die Taschenlampe mit einem Rotfilter aus, Folie oder transparentes rotes Bastelpapier reicht für diesen Zweck. So torpedierst du nicht die an die Dunkelheit adaptierten Augen und kannst mehr erkennen. 

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vor 48 Minuten schrieb Dominique:

, dann rüste die Taschenlampe mit einem Rotfilter aus, Folie oder transparentes rotes Bastelpapier reicht für diesen Zweck. So torpedierst du nicht die an die Dunkelheit adaptierten Augen und kannst mehr erkennen. 

hab ich vom Segeln, da ist es beim Nachsegeln auch blöde, wenn man im Kartenraum was überprüfen will, und dann wieder zurück in die Dunkelheit muss 😬

Aber zu Hause üben ist sicher sehr wichtig, sonst fängt das Gefummel erst dort an... 

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vor 9 Stunden schrieb Dominique:

250:f ist die max. Beli für unser Format.

Äh, doch wohl eher 250 durch Brennweite. Bei 9mm also 27 sek., bei 18 mm nur 13 sek. Belichtungszeit, bevor aus Punkten Striche werden. Wäre bei hoher ISO und 9 mm vielleicht sogar bei Blende 4 was rauszuholen. Ausprobieren...

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vor 4 Stunden schrieb dpa:

Äh, doch wohl eher 250 durch Brennweite. Bei 9mm also 27 sek., bei 18 mm nur 13 sek. Belichtungszeit, bevor aus Punkten Striche werden. Wäre bei hoher ISO und 9 mm vielleicht sogar bei Blende 4 was rauszuholen. Ausprobieren...

danke für den Hinweis, ich dachte f (f´= Brennweite) und somit = 250:f ==> 250 geteilt durch Brennweite. Schien aber missverstanden zu sein.

oder besser so? 250/f´ ? besser ist wohl leserlich = maximale Belichtungszeit für unser hier besprochenes Format = 250 geteilt durch die Brennweite des Objektivs.

....... waren das noch Zeiten, wo ich das alles für die analoge Astrotechnik rechnen musste, Winkelhöhe, Schwarzschildeffekt....Filme hypern und so ein Driss.... Schweiß wisch weg von Stirn............

MIZAR EX-M1-Kombo.jpg

bearbeitet von Dominique
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Der Uhrzeit entsprechend ein ganz frischer Test, auf dem Smartphone bearbeitet: Blende 3,5, ISO 3200, 14 mm, 25 sek. Als Urlaubssouvenir aus der Eifel finde ich es gar nicht mal schlecht. Die Schliere von links oben zur Bildmitte hin ist die Milchstraße. Werde ich in der Bildbearbeitung noch nachbessern...

OI000424-01.jpeg

bearbeitet von dpa
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