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Hallo zusammen,

nun ist inzwischen Mai und an sich wollte ich Ende April entscheiden ob Canon oder Olympus gehen wird. Hier mein bisheriger Fazit insbesondere der letzter Woche wo ich vorher selbstverständlich fleißig geübt, notiert und Erfahrungen gesammelt habe. So war ich mehr oder weniger letzte Woche auf Ergebnisse aus und keine Experimente.

 

Was hat mir gut gefallen

1. Anzeige im Sucher welches Modus verwendet wird. Auch lässt sich einblenden ob GPS schon bereit ist. Damit ist das fehlende Display oben am Gehäuse an sich überflüssig.

2. Bei den Einstellungen C1-C4 kann man den Dateinamen beeinflussen. Somit weiß man später mit welchen Einstellungen ein Foto aufgenommen worden ist

3. Serienbild wie auch Pro Capture sind sehr schöne Sachen, auch wenn ich bei Pro Capture bis jetzt nicht ganz verstanden habe warum viele Bilder bzw. Motive unscharf werden.

Ein möglicher Erklärungsversuch wäre – so lange sich mein Motiv noch nicht in Bewegung gesetzt hat „sucht“ der AF eben nach einer Bewegung und der grüne Kasten springt hin und her. Wenn jetzt der AF etwas spannender findet und das nicht mein Motiv ist und dieser sich in dem Moment in Bewegung setzt kann meiner Meinung und bisheriger Erfahrung nichts Brauchbares dabei rauskommen da der AF woanders sitzt. Dennoch habe ich damit einige Fotos machen können die den Canon und Nikon Kollegen gar nicht gelungen sind.

4. S-AF bin ich wirklich angetan. In Verbindung mit dem H Modus macht es wirklich sehr gute Figur.

5. Rauschen. Ich habe die Kamera so eingestellt, dass bei ISO 4000 Schluss ist. Ja für Pixelzähler ist das nichts und muss man auch soweit ehrlich sein, dass es bei den ISO Werten keine Vorzeige Fotos sind. Aber manchmal ist eben nicht anderes möglich.

6. GPS. Ich hatte zwar 1-2 Mal Aussetzer im Sinne erste X Bilder (aus einer Serie) waren ohne GPS Info. Dafür das es aber sofort abgeschaltet wird, wenn man die Kamera ausschaltet findet das Modul wirklich superschnell Signal. Auch die Reise von Deutschland nach Spanien war das Signal nach ~30 Sec da.

 

Was mir nicht bzw. nach wie vor nicht gefällt

1. Akku Verbrauch. Das hat wahrscheinlich nichts mit Olympus zu tun, außer Olympus packt einfach zu kleine Akkus. Bei Wildlife schaut man oft/ sehr oft durch den Sucher. Mal um zu sehen ob was passiert ist – spricht ob schon ein Vogel da ist. Mal aber weil man in dem richtigen Moment auslösen will. Zumindest ist es so bei Ansitzfotografie. Geht man in Park oder Wald oder sonst was, sieht es natürlich ganz anders aus.

Nicht ganz schlau werde ich mit der „nicht vorhandener“ Kopplung Sucher mit IS. Vielleicht übersehe ich etwas, wenn ich nicht durch den Sucher schaue und auch Display abgeschaltet ist läuft der IS noch sehr lange und verbraucht Strom.

2. Tracking- egal in welcher Konstellation halte ich für unbrauchbar. Allerdings – diese Aussage soll man bitte nicht auf die Goldwaage legen. Es ist nämlich durchaus möglich, dass es daran liegt, weil z.Z noch kein Tracking für Tiere vorhanden ist. Kann also gut sein, dass es mit einem Update plötzlich es ganz anders aussieht.

3. Umschalten von c1 auf c4 oder c3 oder andres rum dauert mir zu lange. Also man sieht im sicher wie die AF Punkte neu sortiert werden und die Anzeige C1, C2….. wechselt.

4. Vielleicht habe ich was falsch eingestellt oder so aber wenn ich auf den Joystick draufdrücke und mit dem vorderen Rad die AF Zone wechseln will, wird mir häufig der bzw. die AF Punkte einfach verschoben. Ziemlich nervig, wenn man schnell agieren will. Oder es ist einfach für meine Finger „zu sensibel“ 😄

5. Die Kamera wacht zu langsam aus einem Standby auf. Bis sie einsatzfähig ist dauert es 2 Sekunden. Das kann 1 Sekunde zu viel sein

6. Bokeh / Sonne. Wenn der Himmel bedeckt ist wie z.b bei dem Wiedehopf ist alles so weit ganz gut. Oder wie bei den Bienenfresser wenn der Abstand zum Motiv wirklich kurz ist, ist es auch alles bestens.

Das erste Mal ist es mir wirklich bei dem Gleitaar aufgefallen. Dann habe ich es extra bei den Mönch- und Gänsegeiern getestet. Hier so ein Vergleich mit meiner Canon 5D IV. Bei der Großtrappe ist das ganze komplett durchgefallen. Ab und zu sehe ich so etwas im Netz. Für mich sind die Bilder unbrauchbar.

Ob bzw. was/ wie Olympus hier zaubern könnte weiß ich nicht. Vielleicht mit so einem Porträtmode was ich mal angesprochen hatte. Photoshop Künstler können sicherlich es zumindest stark mildern. Ich kann es nicht und der Aufwand wäre mir zu hoch.

7. An sich der große Vorteil des Systems also leicht/ kompakt kann auch zum Nachteil werden. So hatte ich oft damit zu kämpfen, dass die Ansitzhütten vorbereitet sind für die großen Canon/ Nikon Objektive. Also irgendwo im schlimmsten Fall ein Kopf/ Gimball vormontiert. Und das in einer eben für die Objektive passender Entfernung zur Öffnung nach draußen. Mein eigenes Stativ (Gitzo 5533LS) mit dem Gimpal was ich habe oder auch Kopf (Albatros von Berlebach) sind für das System überdimensioniert. Mit dem 40-150 geht es mit Gimbal gar nicht und selbst mit dem 300/4 kann die ganze Konstruktion nicht ausbalanciert werden da das Objektiv zu kurz/ zu leicht ist.

8. C-AF. Theoretisch kann ist es möglich, dass Olympus irgendwelche Algorithmen/Muster implementieren muss (wissen tue ich es natürlich nicht). In der Form ist es für BIF nicht zu gebrauchen. Nicht dass man jetzt das falsch versteht, es geht nicht darum 1 oder 2 Fotos zu bekommen. Es geht darum aus einer Serie von X Bildern sich das beste aussuchen zu können und nicht das einzige was brauchbar ist zu nehmen. Also Wiederholbarkeit.
Ich habe einige Stunden bei den Geiern verbraucht und aus fast 900 Flugbildern sind Handvoll, die man akzeptieren kann. Man möge beachten – so wie die fliegen ist es zwar eine große Herausforderung für den AF, weil das Motiv eben auf die Kamera sich bewegt, nur die sind groß und gleiten in der Luft. Leider kann die Olympus Workspace die AF Punkte nicht anzeigen, so hätte ich vielleicht versucht die ganze Bilder Olympus zur Verfügung zu stellen damit da was nachgebessert werden kann. Gerade diese Ergebnisse enttäuschen mich sehr, denn mit solchen Ergebnissen habe ich wirklich nicht gerechnet.

 

Was fände ich wünschenswert

1. Man kann z.b bei C1 bei Fn1 S-AF einstellen. Auf Fn2 C-AF. Leider kann man nicht daran die Modis H und L koppeln.
2. Akkuanzeige – irgendwie erschließt sich mir nicht warum nach 12% sofort 1% kommt.

 
 

In großem und ganzen war das jetzt alles. Was das jetzt genau für mich bedeutet weiß ich noch nicht. Zuerst muss ich noch genau die Punkte insbesondere Punkte 6 und 8 für mich bewerten. Für meine Art wie ich fotografiere finde ich beides sehr wichtig. Meine Begeisterung gerade was die Bilder wo es Sonne pur gab (Gleitaar, Großtrappe, Geier) hielt sich sehr stark in Grenzen. Selbstverständlich wären die Tiere näher oder eben einiges kälter wären die Ergebnisse deutlich besser. Bei den Geiern hätte ich mit mehr als 80% guter Flugbilder gerechnet. Das es am Ende Handvoll brauchbare sind, ist eine derbe Enttäuschung für mich. Vielleicht wie Klaus oder Hans vermuten liegt es an fehlenden Mustern was dazu führt, dass bestimmte Muster gar nicht oder falsch interpretiert werden. Das kann nur Olympus beantworten.

Auf Wetter genauso wie auf das Verhalten der Tiere hat man keinen Einfluss. Die Technik hilft und unterstützt den Fotografen das Beste aus der vorhandenen Situation rauszuholen. Und genau hier „versagt“ meiner Meinung manchmal (zu oft) die Technik bei Olympus. Vor allem dann, wenn man die Kamera explizit für Sport/Action/ Wildlife bewirbt. Ob man in der Lage und willens ist es mit einem Firmware-Update dies zu ändern bleibt abzuwarten.

Trotzdem ist gerade in der letzten Woche mir und den Canon und Nikon Kollegen klar geworden – ein System was alle Spezialitäten berücksichtigt gibt es nicht.

Jeder von uns hatte Situationen wo man den anderen um das Ergebnis oder eingesetzte Technik etwas beneidet hat. Auch wenn ich am meisten das Nachsehen hatte 😉
Ob ich deswegen das Projekt „Olympus“ für mich als gescheitert ekleren werde, weiß ich noch nicht. Diese Antwort zumindest im Moment möchte ich wie folgt begründen: Die Zukunft gehört den Spiegellosen Kameras. Und die Zukunft hat ja auch schon „gestern“ angefangen. Canon hat diese Zukunft einfach arrogant verschlafen und so Firmen wie Olympus ein beachtlicher Vorsprung gewährt. Das was von Canon in dem Bereich bis jetzt kam ist nett, aber absolut nichts für jemand der Action fotografiert. Wann jetzt in dem Bereich eine Action Kamera kommt und vor allem zu welchem Preis ist ungewiss. Dann kommt noch das Problem mit den Objektiven. Es gibt zwar einen Adapter und Canon selbst sagt, dass hier keine Verzögerung im AF Bereich vorhanden ist, weil es „nur“ Kontakte anders belegt werden. Trotzdem rechne ich damit, dass mit so einer Spiegellosen Kamera auch eine Reihe an nativen Objektiven kommen werden. Meine eigene Vermutung es wird das 500/4 sein, denn das ist das einzige Objektiv aus den langen Brennweiten was Ende letzten Jahres keine neue Version erfahren hat.

Es bleibt also bei Canon der Zeitpunkt und Kosten, die für die neue Technik aufgerufen werden, sehr ungewiss.

Bei Olympus wäre möglich, dass sie sehr viel mit einem FW-Update nachbessern könnten. Es ist aber auch möglich, dass sie sich eben auf andere Action Motive weiter konzentrieren und damit wäre keine Verbesserung in den für mich interessanten Bereichen zu erwarten.
Wenn ich ehrlich sein soll – werde ich vielleicht sogar schauen was so in einer „erreichbarer Nähe“ zu finden ist – hätte ich schon Lust den AF und das Tracing bei Rennautos oder Motorrädern zu testen. Damit wirbt Olympus, also musste hier der AF wirklich sitzen ohne wenn und aber.

 

Bis jetzt habe ich mich deutlich verbessert was Gewicht angeht. Das kann aber wie weiter oben beschrieben auch Mal für Probleme sorgen. Auch die Ausbeute was statische Motive angeht finde ich Eine, wenn nicht so ganz große Verbesserung gegenüber meiner Canon Ausrüstung.
Was C-AF angeht ist es bis jetzt eine deutliche Verschlechterung gegenüber meinen Canons. Durch die „Blendenverdoppelung“ sehen die Fotos so bald Sonne/ Wärme im Spiel ist nicht schön aus. Das kann man nicht Schönreden. Auch hier wäre vielleicht eine technische Lösung möglich.
 

Ich meine in einem Interview zu der M1X fiel die Aussage, dass das AF Modul ca. 8 Millionen Zeilencode enthält. Ich würde sagen – recht wenig, wenn man bedenkt wie viele verschiedenste Muster und Motive das Teil in Bruchteilen einer Sekunde erkennen soll.

Gruß Robert

bearbeitet von DSLRUser
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Danke für deine sehr ausführliche und fundierte Schilderung deiner Erfahrungen. Da ich die X bisher nur kurz ausprobiert habe, kann ich leider zu Vielem keine Tipps geben, sie verhält sich doch wohl anders,  als meine E-M1 II. So erstmal nur ein Hinweis zu deinem Punkt 8. Dass die Kamera auch mit dem Tele nicht gut mit dem Berlebach Albatross harmoniert, wundert mich jetzt nicht. Der ist eben für andere Gewichtsklassen konzipiert. Mit einem echten Gimbal hättest du das Problem nicht, denn der wird ja auf den Schwerpunkt der Ausrüstung austariert. Wobei mir da ein Wimberley auch oversized wäre. Ich habe da einen Lensmaster Traveler, der für mFT ziemlich perfekt ist und unter 200€ liegt. Oder du nimmst einen Kopf wie den Uniqball oder noch besser den Flexshooter Mini. Darunter dann ein vernünftiges Serie 3 Stativ und gut ist.

Gruß 

Hans

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Danke für den ausführlichen Bericht und die teils sehr gelungenen Bildbeispiele. Dein Argument, dass man sich doch aus einer Serie gerne das beste Bild aussuchen möchte und nicht - wie das manchmal leider passiert - das nehmen müssen will, bei dem der Af passt, kann ich gut nachvollziehen. 

Pro Capture verwende ich entweder mit S-AF (wenn ich wenig Bewegung erwarte) oder ich blende bei C-AF so weit ab, dass ich ein wenig Spielraum habe. Grundsätzlich würdest Du bei Kb ja auch darauf achten, dass Du für Bilder, bei denen der Fokus vielleicht nicht 100% passt, mit ausreichender Tiefenschärfe noch was ausgleichen kannst. Bei mFT ist das nicht anders, nur istbhalt dann auch der H8ntergrund wenns blöd läuft erst recht nicht mehr schön cremig. Da muss man dann abwägen, was einem wichtiger ist.

Auf die Idee, die Dateinamen in den C Modi entsprechend anzupassen, b8n ich bisher nicht gekommen, das ist für Tests aber eine prima Idee.

Was den Akuverbrauch angeht: Die Kamera zieht wie alle Spiegellosen einfach immer Strom, wenn sie an ist. Auch im Ruhemodus. Du kannst das nicht durch Display/Sucher an/aus beeinflussen, sondern nur durch konkretes Aus- und wieder anschalten. 

Beim Anschalten läuft bei der Oly immer der Staubrüttler. Das ist einerseits gut, weil dann nach einem Objektivwechsel immer gerüttelt wird, es dauert aber halt ein wenig. Ich habe mir angewöhnt, dass ich die Kamera wenn sie aus oder im Ruhezustand ist, auf dem Weg zum Auge einsc/alte oder durch Auslöser drücken einschalte. Am Stativ im Ansitz montiert hilft das natürlich nichts.

Wenn man länger mit mFT fotografiert, dann gewöhnt man sich wohl unbewusst daran, seine Motive möglichst vor passenden Hintergründen zu fotografieren.

Was auch ein wenig hilft ist, im RAW Konverter einen Pinsel mit leicht!!!! herunter gesetzter Schärfe, Klarheit, Kontrast und ggf Dunst entfernen zu definieren und mit diesem über die arg störenden Stellen am Hg zu pinseln. Den Effekt kann man dann ggf noch auf Farben oder Luminanzbereiche beschränken. Bewirkt keine Wunder aber mildert all zu unruhigen Hg ein wenig ab.

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Zum Thema Stromverbrauch: da hat die E-M1X die tolle Fähigkeit, per USB-C PD (Power Delivery) mit Strom versorgt zu werden. Es kann entweder die Kamera über die externe Stromversorgung betrieben werden und im ausgeschalteten Zustand die Batterien aufgeladen werden. Eine entsprechende Powerbank sollte da die "Reichweite" deutlich vergrößern (und ist zudem günstiger als ein Haufen Ersatzakkus).

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vor 14 Minuten schrieb Peter Herth:

Zum Thema Stromverbrauch: da hat die E-M1X die tolle Fähigkeit, per USB-C PD (Power Delivery) mit Strom versorgt zu werden. Es kann entweder die Kamera über die externe Stromversorgung betrieben werden und im ausgeschalteten Zustand die Batterien aufgeladen werden. Eine entsprechende Powerbank sollte da die "Reichweite" deutlich vergrößern (und ist zudem günstiger als ein Haufen Ersatzakkus).

Gerade bei Ansitzfotografie halte ich das für eine gute Lösung.

Gruß 

Hans

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vor 43 Minuten schrieb Peter Herth:

Zum Thema Stromverbrauch: da hat die E-M1X die tolle Fähigkeit, per USB-C PD (Power Delivery) mit Strom versorgt zu werden.

Ja das weiß ich und ist wirklich super das man an so etwas gedacht hat. U.a aus dem Grund habe ich geschrieben, dass es nicht nur auf Oly beschränkt ist - außer eben, dass Oly viel zu kleine Akkus verbaut.
Es findet sich immer und für alles ein Pro/ Contra. Inzwischen komme ich mit den 4 Akkus so weit gut klar. Wo es mir doch etwas "komisch" war, waren die Tage an dem Gleitaar und Großtrappe. Ansitz wo man kaum Platz hat und in Einzelhaft 16-17 Stunden sitzt. Selbstverständlich sind die Tiere nicht die ganze Zeit da - trotzdem fand ich es schon irgendwie "anders" daran denken zu müssen, dass mir Strom ausgehen könnte.
Was den Punkt angeht, da bin ich wirklich sehr gespannt wie es Leute berichten werden die mir Sony oder künftig mit Canon/ Nikon solche Sachen machen. 

Was die Powerbank an sich angeht - hatte ich auch geschrieben, wenn ich bei Oly bleibe, werde ich mir eins kaufen.

 

Gruß Robert

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Auch wenn diese Kamera für mich wohl nie in Frage kommt, ein sehr interessanter Bericht, Robert, danke. Auch die Einschätzung von Acahaya finde ich sehr interessant.

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Geschrieben (bearbeitet)

Vielen Dank für den Bericht und die Bilder. Erfrischend informativ und objektiv! Bei den Geiern muss mft ganz klar passen, ein Eindrucksvoller Unterschied. Die ganze Serie darunter finde ich aber hinsichtlich Bokhet völlig in Ordnung, sogar klasse, sind die alle M1X? 

Mit dem CAF arbeite ich bis jetzt - aus Unzufriedenheit - gar nicht, nur mit SAF. Ich war gestern Wandern, hier meine Ergebnisse mit S- AF, alle Bilder spontan während des Wanderns, stehenbleiben, Kamera hoch, zielen (1Feld), Serie L oder pre Capture. 50-200 SWD mit 1.4 TC. Immerhin BIF und Wildlife, ooc.

 

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bearbeitet von dpa
Bilder zugeschnitten damit Dateigröße passt
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vor 8 Minuten schrieb dpa:

aber hinsichtlich Bokhet völlig in Ordnung, sogar klasse, sind die alle M1X? 

Ja bis auf das erste Geier Bild welches ich mit der Canon 5D IV zum Vergleich gemacht habe. Die Gleitaar finde ich persönlich zumindest die meisten Grenzwertig (Mag an meinen Ansprüchen liegen 😄 )

Gruß Robert
 

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Vielleicht wäre das 300 2.8 da die Lösung, zumindest beim Ansitzen, passt auch besser zu den für die großen Objektive eingerichteten Ansitzhütten. 😉

 

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Ist aber hinsichtlich kleiner leichter ... Dann doch eher die Kirche ums Dorf herumgetragen...

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb DSLRUser:

dass es nicht nur auf Oly beschränkt ist - außer eben, dass Oly viel zu kleine Akkus verbaut

Auch von mir danke für die umfassende Berichterstattung! 

Was die Batteriefrage angeht, kann ich von der E-M1 II sagen, dass ich mich mit einem Akku in der Kamera und zwei Ersatzakkus in der Tasche auch für längere Ausflüge und Wanderungen eigentlich immer ausreichend bestückt sehe. Es kommt nur selten vor, dass ich überhaupt auf den dritten Akku zurückgreifen müsste. Die Akkus sind vom selben Typ wie die in der E-M1X.

Aber für die E-M1X hat Olympus nun mal entschieden, dass sie, um die benötigte Prozessor-Mehrleistung zur Verfügung zu stellen, keinen neuen Prozessor auf dem aktuellen Stand der Technik nehmen, sondern zwei alte Truepic-VIII-Prozessoren. Zum Vergleich, wie sich die Prozessorgenerationen unterscheiden, lässt sich sagen, dass der Truepic VII, der mit der E-M1 II kam, 3,5 mal so schnell sein soll wie wiederum sein Vorgänger, der Truepic VII in der E-M1. Das schlägt sich zwangsläufig sowohl im Energiebedarf als auch in der Abwärme nieder. (Und ich gehe davon aus, dass die Kamera nur deswegen eine derart aufwändige Wärmeableitung bekommen musste, und dass nur deswegen der Batteriegriff fest im Gehäuse integriert wurde.) Ich halte es insofern für möglich, dass, sollte die E-M1X jemals einen Nachfolger bekommen, die Problematik damit weitgehend entschärft sein wird, allein dadurch, dass man dann auf modernere Prozessortechnik nicht mehr verzichten können wird. 

 

bearbeitet von Rob. S.
Truepic-Nummern korrigiert

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Zum Batteriemanagement hatte ich mir damals bei der Produktvorstellung auch schon Gedanken gemacht. Wie holt die E-M1X ca. 600 Bilder mehr raus aus 2 Akkus, trotz zwei Prozessoren und der Wärmeableitung?

https://www.olympus.de/site/de/c/cameras/om_d_system_cameras/om_d/e_m1x/e_m1x_comparison.html

E-M1 II: Einzel-Akkufach für 1720 mAh BLH-1 Akku; bis zu 950 Bilder

E-M1X:  Dual Akkufach für zwei 1720 mAh BLH-1 Akkus; bis zu 2.580 Bilder

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Das steht präzise ein Tab weiter bei  „Technischen Daten“ - CIPA (850) gegen Quick Sleep (2.580).

 

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vor 13 Minuten schrieb wteichler:

Das steht präzise ein Tab weiter bei  „Technischen Daten“ - CIPA (850) gegen Quick Sleep (2.580).

 

Warum nennen die dort eigentlich die Toshiba SDXU‑D032G, haben auch SD-Karten unterschiedlich hohen Stromverbrauch?

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Schon möglich; auch auf den kleinen SD-Karten sitzt der Controller in der Karte (was z.B. bei Smart Media und xD nicht der Fall war)...

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vor 14 Minuten schrieb Uli´s Oly:

Warum nennen die dort eigentlich die Toshiba SDXU‑D032G,.........

Weil im Standard steht, dass das Speichermedium anzugeben ist.

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vor 1 Minute schrieb wteichler:

Weil im Standard steht, dass das Speichermedium anzugeben ist.

danke, für mich als Laien schlussfolgere ich daraus, das der Stromverbrauch mit einer schnelleren Karte (UHS-II) auch steigt

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vor 2 Stunden schrieb dpa:

Vielleicht wäre das 300 2.8 da die Lösung, zumindest beim Ansitzen, passt auch besser zu den für die großen Objektive eingerichteten Ansitzhütten.

Ja über die Linse denke ich immer und immer wieder nach.  Damit wäre zumindest zum großen Teil das Problem mit Bokeh erschlagen, auch wegen Gimball Ausbalancierung sollte auch alles kein Problem sein.
 

Gruß Robert

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vor 5 Minuten schrieb DSLRUser:

Ja über die Linse denke ich immer und immer wieder nach.  Damit wäre zumindest zum großen Teil das Problem mit Bokeh erschlagen, auch wegen Gimball Ausbalancierung sollte auch alles kein Problem sein.
 

Gruß Robert

Die Frage dabei ist natürlich, ob dir die AF-Geschwindigkeit und -Zuverlässigkeit reicht. Ganz so flott, wie das 4.0/300 soll es ja nicht sein.

Gruß 

Hans 

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vor 9 Minuten schrieb DSLRUser:

Ja über die Linse denke ich immer und immer wieder nach.  Damit wäre zumindest zum großen Teil das Problem mit Bokeh erschlagen, auch wegen Gimball Ausbalancierung sollte auch alles kein Problem sein.
 

Gruß Robert

Ich glaube nicht, dass das die beste Lösung für dich ist. Das 300mm 2.8 ist in Sachen Optik wirklich top, in Sachen Autofokus ist es aber einfach nicht mehr auf dem Stand der Technik. Im S-AF kann ich damit super arbeiten (es schadet aber eine Autofokusjustage nicht), C-AF ohne Telekonverter ist noch eingeschränkt brauchbar, mit TK dann zu vergessen. Ich bin trotzdem glücklich mit meinem, es hat mir schon viele tolle Bilder geliefert, die zum Teil auch mit anderen MFT Objektiven nicht in vergleichbarer Qualität möglich gewesen wären. Als Gebrauchtgerät vom Fachhändler war der Preis auch in einem Rahmen, in dem man sonst auf dem Markt eigentlich keine Teleobjektive mit derart guter Abbildungsleistung bekommt.

Viele Grüße, Michael

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Immerhin, hatte ich vergessen, bei meinem FT 50-200 bietet die M1X den C-AF gar nicht an. (Kann aber auch an einer Einstellung von mir liegen, bin noch im "bei manchen Objektiven ist es da, bei manchen nicht" -Modus)

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