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Die PEN, OM-D & E-System Community

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke, die Diskussionen auf den beiden Plattformen haben viele neue Erkenntnisse gebracht. 

Der Tester Robert hat viel Mühe gezeigt und hier nun selber kundgetan, dass er sein Bedien- und Einstellkonzept erheblich umgestellt hat.

Dies zeigt, dass es selbst erfahrensten Fotografen bisweilen (oder genau deshalb ) wegen des sehr umfangreichen und von anderen Systemen abweichenden Konzeptes,  schwer fällt, perfekte Ergebnisse zu erreichen.

Ich selber kassierte im blauen Forum daraufhin die Bemerkung,  Olympus könne ja mal drüber nachdenken,  seine Automatiken etwas mehr zu automatisieren. 

Es ist halt anders. Es ist komplizierter und man muss es üben. Aber dann gehen damit teils Sachen,  die gehen  so nur bei Oly. Das hat Robert auch so schon ganz zu Beginn dargelegt. 

Ich verstehe seine letzten Worte so, dass er durchaus sein eigenes Handeln weiter den Gegebenheiten angepasst hat und durch diese Diskussionen derjenige ist, der am meisten gewonnen hat.

Irgendwelche echten Beleidigungen oder Anfeindungen konnte ich in allen Freds nicht finden. Jedenfalls nichts, was über normale Umgangsformen in Diskussionen wesentlich hinausgehen sollte.

Alles in Allem sehr lehrreicher und informativer Part um die M1x

bearbeitet von roccolino

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vor 1 Stunde schrieb Uli´s Oly:

Ich würde ganz klar die zweite E-M1II bevorzugen. Ein einheitliches Bedienkonzept, 2 Objektive ohne Wechsel sind Gold wert wenn man es mal eilig hat, z.B. ein 12-40 und ein 40-150 mm. Und außerdem die Sommeraktion bei Olympus. 

Ich habe nichts gegen die E-M1X, werde sie hoffentlich morgen in Duisburg mal testen können, aber seit der Präsentation der Kamera haben Alexander (Vaterfreuden) und Robert (DSLRUser) offensichtlich die Lust verloren. Im DSLR-forum wird gerade eine E-M1X angeboten, gut für den Zweitkäufer, für den Erstkäufer evtl. jetzt schon 700 € Wertverlust. Das Thema wäre mir zu heiß, zumal Updates auf sich warten lassen, um den AF zu erweitern. Dann lieber ein schönes wertstabiles PRO-Objektiv kaufen, wenn das Geld weg muss. 

Testen werde ich die E-M1X auf jeden Fall, wahrscheinlich wird aber eine 2te E-M1II und zwar genau aus den Gründen wie du geschrieben hast. Denn ich bin auch bei schlechtem Wetter unterwegs und da kommt Objektiv wechsel nicht so gut. Eine kann ich dann immer noch verkaufen wenn nach der Aktion Ende August was kommt.

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vor einer Stunde schrieb Bönnsch:

Wenn ich es richtig verstanden habe will Robert seine Ausrüstung noch testen bevor er eine Entscheidung trifft.

Alexander ist zu Sony gewechselt, ob das nur an der E-M1X gelegen hat ................ Vielleicht teilt uns Alexander seine Gründe für den Wechsel ja irgendwann mal mit.

Ich als Umsteiger wurde am Anfang auch von den Einstellmöglichkeiten/Menü/Logik des AF System erschlagen, Problem für mich war/ist das es nicht so wirklich einen Leitfaden/Beschreibung für die Funktionsweise des AF gibt. Ich hab mir die Informationen Stückchenweise hier im Forum  und auf verschieden Seiten aus dem zusammen getragen. Sony a9 ?, hatte ich leider zu kurz in der Hand um wirklich was sagen zu können. Es ist aber so das ich mit dem AF gleich mal auf Gut Freund war als wie bei der E-MII. Nach meinen Stunden die ich verbrachte mich an Menü und Einstellungen der Olympus zu gewöhnen/durch zu kämmen  bin ich zufrieden was so an Bildern raus kommt. LG Roland

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Auch ich habe hier still mit gelesen und komme zu dem Schluss, das die E-M1X speziell für Arbeit im Bereich meiner Luftaufnahmen keinen Deut besser ist als die von mir bisher verwendeten Bodys E-M1 und E-M1 II. :classic_rolleyes:

Fazit: Die E-M1X kommt bei mir nicht in die Fototasche... HG Georg

 

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Fotografiere seit Jahrzehnten, digital seit 2005. Habe die OM-D E-M1 seit 2014 und die E-M1 Mk II seit 2017. Mitte März kaufte ich die E-M1X und bin begeistert. Beste Kamera, die ich je hatte.

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vor 43 Minuten schrieb Omzu Iko:

Fotografiere seit Jahrzehnten, digital seit 2005. Habe die OM-D E-M1 seit 2014 und die E-M1 Mk II seit 2017. Mitte März kaufte ich die E-M1X und bin begeistert. Beste Kamera, die ich je hatte.

Hier sind wir offensichtlich einer Meinung; sogar die Historie samt Jahreszahlen stimmen in etwa überein!

Peter M.

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Am 8.6.2019 um 14:48 schrieb Ausmeinersicht:

Testen werde ich die E-M1X auf jeden Fall, wahrscheinlich wird aber eine 2te E-M1II und zwar genau aus den Gründen wie du geschrieben hast.

Ich war ja jetzt insgesamt 3 Mal mit meiner E-M1 II und einer geliehenen EMIX unterwegs und finde, dass man die beiden Kameras schon ganz gut kombinieren kann. Zum einen kann man eine sehr sehr ähnliche Grundeinstellung machen und bekommt dadurch gut kombinierbare Bilder. Da die EMIX größer ist, eignet sie sich prima für die längsten Teles und wenn man bessere AF Konfigurationsmöglichkeiten (Säule bzw Balken)  braucht und die E-M1 II dann für kürzere Teles oder das Landschafts / Closeup Objektiv - je nachdem was man fotografiert.

Was die Bedienung angeht: Da meine E-M1 II ohne BG im Einsatz ist, besteh keine Verwechslungsgefahr, d.h. ich weiß immer genau, welche ih grade in der Hand habe und suche bei der E-M1 II dann auch nicht nach dem Joystick.

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Geschrieben (bearbeitet)

Am Sonntag auf der Photo Adventure in Duisburg habe ich (endlich) die E-M1X in Händen gehabt. Am Olympus Stand war Martin Müllner anwesend, der die Kamera umfassend erklärt hat. Leider wurde mir die die Kamera für einen Test nicht zur Verfügung gestellt und auf Test and Wow verwiesen. 

Leicht frustriert bin ich dann zum Sony-Stand gegangen und siehe da, A7III oder A7RIII als auch die Alpha 6400 wurden komplikationslos ohne Voranmeldung für eine halbe Stunde ausgeliehen. Ich entschied mich für die A7III. Warum war das nicht auch bei Olympus möglich?

 

bearbeitet von Uli´s Oly

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Die Antwort hast Du Dir mit der Test-and-Wow-Möglichkeit doch bereits selbst gegeben, was auch den Vorteil des längeren Zeitraumes bietet.

Ein nicht ganz uninteressanter Aspekt, da wir ja derzeit erkennen, dass es mit der Kamera eine gewisse Lernkurve gibt.

Um zu erkennen, ob die Kamera gut in der Hand liegt bzw, die Ergonomie passt, reicht das Begrabbeln für ein paar Minuten am Stand allemal.

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vor 22 Minuten schrieb acahaya:

... und finde, daß man die beiden Kameras schon ganz gut kombinieren kann.

Ja, das kann man gewiß. Dennoch ... je länger man sich an die E-M1X gewöhnt, desto öfter ärgert man sich, daß die E-M1 Mk II viele kleine Dinge nicht kann. Zum Beispiel die bei der E-M1X für Hoch- und Querformat getrennt vorwählbaren Fokusfelder. Oder das eingebaute GPS (mit A-GPS-Daten). Oder den Freihand-HiRes-Modus. Oder den noch effektiveren Bildstabilisator.

Ich nehme eigentlich nur noch die E-M1X her, und die E-M1 Mk II liegt entweder ungenutzt als Reserve-Kamera bereit oder wird allenfalls im Sport-Bereich genutzt, um schneller zwischen zwei Objektiven hin- und herwechseln zu können ... und selbst das passiert dank M.Zuiko 12-100 mm IS Pro eher nicht so oft.

.

vor 22 Minuten schrieb acahaya:

Was die Bedienung angeht: Da meine E-M1 II ohne Batteriegriff im Einsatz ist, besteht keine Verwechslungsgefahr, d. h. ich weiß immer genau, welche ich gerade in der Hand habe ...

Mit Batteriegriff an der E-M1 Mk II ist die Verwechslungsgefahr eigentlich auch nicht größer.

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vor 4 Minuten schrieb marathoni:

Die Antwort hast Du Dir mit der Test-and-Wow-Möglichkeit doch bereits selbst gegeben, was auch den Vorteil des längeren Zeitraumes bietet.

Ein nicht ganz uninteressanter Aspekt, da wir ja derzeit erkennen, dass es mit der Kamera eine gewisse Lernkurve gibt.

Um zu erkennen, ob die Kamera gut in der Hand liegt bzw, die Ergonomie passt, reicht das Begrabbeln für ein paar Minuten am Stand allemal.

Ich gebe dir recht, eine halbe Stunde wäre sicherlich zu kurz gewesen. Auch die A7III benötigt eine krasse Lernkurve, die war so anders, das ich mir damit sehr unbeholfen vor kam.  Ohne Handbuch oder Trainer gar nicht so einfach. Mein Interesse hat sie jedenfalls nicht geweckt.

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vor 15 Minuten schrieb Uli´s Oly:

Auch die Sony A7 III benötigt eine krasse Lernkurve ...

Aber eins ist klar: Die Sony Alpha-7-Reihe ist schon klasse, insbesondere die A7 III und die A7R III ... natürlich nur, wenn man sich heute noch mit Kleinbild abgeben mag.

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vor 9 Stunden schrieb acahaya:

Da die EMIX größer ist, eignet sie sich prima für die längsten Teles und wenn man bessere AF Konfigurationsmöglichkeiten (Säule bzw Balken)  braucht und die E-M1 II dann für kürzere Teles oder das Landschafts / Closeup Objektiv - je nachdem was man fotografiert.

Bei mir war genau umgekehrt. Hatte bei einem Einsatz im Regen während eines Fußballspiels das 300er Tele an E-M1 Mark II und das 40-150 Pro an E-M1 X. Da die E-M1 X das bessere AF hat und ich mit 40-150 Pro mehr Flexibilität.

Es wäre schön wenn ein paar Sachen der E-M1 X per Firmware auch in die E-M1 Mark II drin wäre: Die unterschiedliche Lage des AF-Punktes bei Hoch- und Querformat und die Möglichkeit, eigene AF-Felder zu definieren. Das mit C-AF-Konfiguration hat die E-M1 II wie bei der X.

Gruß Pit

 

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Hallo zusammen,

wo/ wie fange ich denn an?

Vielleicht vorab und das ist mir wichtig!!!. Ich gehe immer nur von eigenen Erfahrungen/ Vergleichen und Vorgehensweise aus. Selbst wenn irgendwo etwas "hochgelobt" wird, will ich es am Ende selbst sehen. Ein der Gründe warum ich meine Vergleiche mit meinen Canons mache und nicht mit Sony AF - weil ich eben keine Sony habe.

Am 7.6.2019 um 19:54 schrieb TimFokus:

Naja, wenn man lang genug dabei ist, dann sollte man mit der Zeit ein dickes Fell haben und auch mal über manchen Dingen stehen können............ Es gibt schließlich mehr als genug Leute, die still mitlesen und auf das Ergebnis / endgültige Auflösung gespannt waren.

Zum einem muss ich dazu schreiben, dass was in den Threads geschrieben war, war Kinderkram im Vergleich zu dem was mir so einige in beiden Foren als PN geschrieben haben. Es gab aber auch andere Beispiele wie z.B der n.nescio (aka gusti) im Blauen Forum. Der schrieb etwas "merkwürdig" im Thread, konnte mit ihm aber wunderbar einiges als PN klären. Soll heißen - mit Kritik an sich habe ich absolut kein Problem. Auf persönliche Beleidigungen habe ich keine Lust.

 

Am 7.6.2019 um 19:54 schrieb TimFokus:

In meinen Augen hast du damit Olympus einen Bärendienst erwiesen, den Leuten die vielleicht am Kauf jenes Modells interessiert waren, dürfte das ggf. sogar einen Tiefschlag versetzt haben.

Ich denke den Bärendienst erweist sich Olympus selbst.

Der AF bei der M1X lässt sehr viele Konfigurationen zu. Damit wird es "kompliziert", denn alles wo der Benutzer selbst viel konfigurieren kann oder sogar muss ist erst mal kompliziert. Oder zumindest deutlich komplizierter als "Einschalten, Fokussieren, Auslösen"

Das es von Olympus keinen Leitfaden zu der Konfiguration in verschiedenen Situationen gibt ist bestens bekannt. Damit geht meiner Meinung nach sehr viel Potential verloren und zwar weil Olympus selbst vieles oder sogar zu viel vernachlässigt hat. Ob zu der Thematik noch was kommen wird, muss man abwarten. Weiterer starker Kritikpunkt Richtung Olympus ist die Software. Es macht keinen guten Eindruck, wenn ich mir bei Misserfolg den grünen AF Kasten nur auf dem Kameradisplay anschauen kann und dass nicht mal bei einer Vergrößerung. Für Fehlersuche/ Analyse ist das einfach Mist.

Warum sollen mir und meinem Urteil potenzielle Käufer mehr trauen als vielen/ einigen anderen die, die Kamera hochjubeln und von Trefferquoten zwischen 80 und 90% schreiben? Um die Feinheiten rauszulesen/ raushören muss man dazu bereit sein alles in Frage zu stellen. Im blauen Forum hatte jemand ein YT Video verlinkt bei dem BQ und Farben Unterschiede zwischen Canon 5D IV und der M1X demonstrieren sollen. An sich wird in dem Video meiner Meinung nach wenig Sinnvolles gezeigt, außer dass es darum geht Olympus im besserem Licht darzustellen. "Kaputtes" BQ kann man nicht reparieren, und das so abtun als ob es unwichtig wäre.... finde ich nicht in Ordnung. Es mag und wird jeder es ew. etwas anders bewerten, was auch OK ist nur objektive Darstellung ist es dann nicht. Dann die total unterschiedliche Farben - sorry denkt der Typ, er wäre der einzige auf der Welt, der so ein Test machen kann? Ich habe selbst für mich auch das eine oder andere Vergleich gemacht. Olympus kommt meiner Meinung nach mit etwas gesättigten Farben her. Das schiebe ich aber in erster Linie auf die größere Tiefenschärfe. Weltunterschiede habe ich weder bei meiner 5D IV noch 7D II gesehen. Vielleicht weißt er nicht wo man WB bei Canon stellt? 😉 

So - jetzt aber - er ist ein Visionär der dazu regelmäßig Videos einstellt ich bin ein Nobody. Wem trauen also die Leute mehr? Vielleicht nicht zwingend Umsteiger aber Neueinsteger - ich denke das dürfte relativ klar sein.

Am 7.6.2019 um 19:54 schrieb TimFokus:

"NDA"

Wäre sicherlich nett aber machen wir uns auch hier nichts vor - So lange man nicht ein Starfotograf ist und am besten einer der in USA oder Japan lebst sehe ich bei solchen Sachen die Chance so gut wie bei 0, dass man etwas bekommt was andere erst viel später kriegen sollen. Das einzige was ich dazu schreiben kann - der Support in Prag hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Wieso warum usw. werde ich jetzt nicht schreiben. Zumindest so lange nicht alles geklärt ist. Für das "Gesamtpaket" spielt es für mich aber auch eine nicht ganz unwichtige Rolle.

Ich weiß nicht wie schnell Olympus in der Vergangenheit ein FW Update rausgebracht hat - ich würde ein Update nicht vor Oktober/ November erwarten, so fern es überhaupt noch dieses Jahr kommt. Ich tippe eher auf März 2020, denn das Ding muss vor der Olympiade fertig sein und da bekommt man auch keine 2-te Chance.

 

Am 8.6.2019 um 14:02 schrieb roccolino:

Dies zeigt, dass es selbst erfahrensten Fotografen bisweilen (oder genau deshalb ) wegen des sehr umfangreichen und von anderen Systemen abweichenden Konzeptes,  schwer fällt, perfekte Ergebnisse zu erreichen.

Das ist zumindest bei mir nicht das Problem. Das Problem war/ ist aus den sehr dürftigen Informationen für sich etwas zu finden "was eventuell helfen könnte". Direkt nach dem T&W WE war es mir klar - mit "ich stelle alles wie bei Canon, dann muss es laufen" komme ich nicht weiter. Es aber so tun als ob man nie Action fotografiert hat und ständig versuchen das Rad neu zu erfinden, macht nur bedingt Spaß.

 

Am 8.6.2019 um 14:02 schrieb roccolino:

Ich verstehe seine letzten Worte so, dass er durchaus sein eigenes Handeln weiter den Gegebenheiten angepasst hat und durch diese Diskussionen derjenige ist, der am meisten gewonnen hat.

Tja, Jein.

Zum einem ist es mir klar geworden - ich hätte nie mein 600/4 verkaufen sollen. Bis dahin war "meine Welt" in Ordnung. Mir war Olympus, Sony usw. pip-egal - ich konnte meine Fotos machen und ich wusste was ich tun muss, damit mir mein Foto gelingt. Mit dem Verkauf habe ich alles ins rollen gebracht und das wirklich, ohne vorher über die Konsequenzen nachzudenken.

Wie ich in einer der ersten Nachrichten schrieb - erst als das neue 600/4 III den Händler nicht erreicht hat und ich 4 Wochen warten soll, habe ich die Zeit bekommen mit dem auch das Zweifeln kamen.

 

Jetzt durch die lange Zeit wo das ganze Olympus Zeug in Prag war, hatte ich auch Zeit gehabt noch mal alles so für mich Review passieren und über vieles noch mal ganz nüchtern nachzudenken.

Canon kriegt meiner Meinung nach die Kurve nicht um in DSLM Bereich etwas zu zeigen was für Sport/ Wildlife Fotografen interessant ist. Zumindest bis jetzt sieht es nicht danach aus. Meine persönliche Glaskugel sagt - Ende 2019/ Anfang 2020 wird eine DSLM Kamera für Sport/ Wildlife kommen und dann auch das 300/2.8 und 500/4 für das RF Bajonett. Wenn es wirklich so kommt und die Preise für mich akzeptabel sein sollen werde ich ganz schnell wieder bei Canon. Bis dahin werde ich mich zumindest von Teilen meiner Canon Ausrüstung trennen.

Ich habe mir gestern Sony a9 in Duisburg angeguckt. Nach wirklich wenigen Minuten kann ich sagen - Liebe auf den ersten Blick ist es nicht. Eher - "was ist dann denn?" Zumindest für mich Ergonomie ist bei der Kamera nicht gegeben. Ich habe schon immer Kameras mit Griff benutzt. Auf der einer Seite, als Gegengewicht bei langen Brennweiten auf der anderer fand ich immer schöner im Hochformat "fast alles" genauso griffbereit zu haben wie im Querformat. Da wirkte der Griff als Fremdkörper an der Kamera. Ich muss dazu aber auch klar sagen - mir ist die Technik am Ende wichtiger als Design, daher ist Sony als eine mögliche Alternative, zumal jetzt auch die langen Brennweiten ab fast sofort verfügbar sein sollen.

Nikon betrachte ich gar nicht, da sie genau die gleichen Probleme haben wie Canon.

 

So damit bleibt erst Mal Olympus im Rucksack. Und zwar als Übergangslösung. Warum nur als Übergangslösung? Es sind zu viele Nachteile, die das System mit sich bringt über die man aber sich selbst erst mal im Klaren sein muss. Ich rechne mit einem "hohen Wiederstand" von einigen Leuten hier und deswegen schreibe ich es vorab - man muss mit meiner persönlichen Meinung nicht einverstanden sein. Auch muss niemand diverse Fakten akzeptieren.

Also was sind denn die Nachteile. Rauschen ist es nicht, zumindest sehe ich es sehr entspannt da ich nie Pixelpeeper war. Und da ich die für mich beste Bilder ausdrucke - sieht man da nie/ kaum was. Zumindest in dem Bereich wo ich die Fotos noch betrachte. ISO 4000. Das galt auch bei meinen Canons.

Die Bildwirkung die durch die Brennweite/ Blende - 2-fache Verlängerung erzieht wird, ist das Problem. Nicht für jeden und nicht in jeder Situation. Für mich aber schon. Und zwar:

Fangen wir doch bei einem einfachen Makro. Für mich ist Makro nur dann Wert als solches bezeichnet zu werden, wenn der Abbildungsmaßstab in etwa dem 1:1 entspricht. Von Olympus gibt es ein 60mm Makro. Damit hat das Objektiv eine Naheinstellgrenze von ~20cm (wenn ich es richtig in Erinnerung habe). Bei Libellen o.ä Insekten halte ich es für zu kurz. Zumindest dann, wenn diese auf „Betriebstemperatur“ gekommen sind. Wird sicherlich auch ein Grund dafür sein, warum man sehr viele Bilder in dem Bereich mit dem 300/4 sieht.

Nimmt man dann eine Portraitlinse wie das 45/1.2 - erst denken viele ja 90mm super schön und dazu 1.2. Ja genau - 90mm/2.4 sind es in der Bildwirkung. Will ich wirklich in den Bereich von Blende 1.2 muss ich näher ran. Es muss nicht gleich 1.2 sein - aber gehe ich zu nah ran wird das Portrait doch nicht ganz so schön, denn 45mm ist einfach zu kurz. Man könnte dann ein 75/1.8 nehmen. Hier steht wieder aber die Brennweite im Weg, um die Blende auf die ca. 1.8 zu bringen. Das Gesicht wird kaum komplett abbildbar sein und damit auch kein schönes Portrait.

 

Das sind jetzt nur 2 Beispiele, die sich aber komplett durch alle Bereiche ziehen. Es gilt auch hier - es bedeutet nicht, dass mit dem System keine schöne Fotos möglich sind. Es bedeutet aber sehr wohl, dass bei jedem Foto was ich machen will, ich mir erst viel mehr Gedanken über "wie mache ich es damit etwas daraus werden kann" machen muss. Es ist auch möglich!, dass in der Zeit wo Olympus bei mir bleibt es mir so in Blut übergehen wird, dass ich später gar nicht drüber nachdenke. Das setzt allerdings voraus, dass ich in die kürzere Brennweiten investiere und das plane ich derzeit nicht. Das auf längere Zeit 2 Systeme Mist sind, ist mir klar. Da ich damit nicht jeden Tag fotografiere wird es immer wieder zu Situationen kommen "ehm wo stelle ich dies oder jenes an XYZ ein?".

 

Meine Absicht bzw. die eigentliche Botschaft die ich mit dem Beitrag senden will ist - bevor jemand ein Systemwechsel macht, soll er/ sie sich ganz genau über alles informieren und überlegen ob es immer noch Sinn macht. Vor allem dann wenn dabei die Größe des Sensors verändert wird. Ich habe mich selbst in diese Situation gebracht die ich zumindest in dem Punkt tatsächlich etwas unterschätzt habe und jetzt ich schauen wie ich das Beste aus der Situation mache. Übrigens vor den gleichen Problemen mit Brennweite/ Blende die ich hier beschreibe stehen selbstverständlich auch Leute die von KB auf MF umgestiegen sind ;). Da kenne ich auch den einen oder anderen der etwas ratlos ist, "weil das alles ganz anders wirkt".

Zumindest für komplett Neueinsteiger ist Olympus mit dem mFT aus meiner Sicht ein sehr attraktives System was durchaus viele Vorteile mit sich bringt. Das große Manko für Neueinsteiger – es ist ein Nischenprodukt und damit bekommt man „weniger“ Informationen bzw. hat nicht die ganz super große Auswahl an Informationen. Gerade das Thema Bokeh wird für die glaube ich etwas schwieriger als sonst, denn wenn man „normale“ Videos oder Bücher nimmt wird eher von KB Format ausgegangen.

 

Noch ein abschließender Satz zu dem AF bei der M1X. Aus meiner bisherigen Erfahrung und Informationen, die ich von anderen Leuten bekommen habe, die mit der Kamera fotografieren oder fotografiert haben, kann ich sagen – im Vergleich zu Canon DSLR 5D IV / 7D II hat es einfach Nachteile. Ich bin fest davon überzeugt, dass die meisten Nachteile mit einem FW Update man beheben kann. Man muss es nur wollen und auch tun.  Das sind vielleicht keine Welten zwischen, auf dem Niveau sind es wenige Prozente und Feinheiten die Olympus meiner Meinung nach fehlen. Alles im Bezug auf DSLR von Canon. Zwischen Canon DSLM und der M1X da sind es Welten 😄

 

Gruß Robert

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vor 27 Minuten schrieb DSLRUser:

... bevor jemand einen Systemwechsel macht, soll er/sie sich ganz genau über alles informieren und überlegen, ob es immer noch Sinn macht. Vor allem dann, wenn dabei die Größe des Sensors verändert wird. Ich habe mich selbst in diese Situation gebracht, die ich zumindest in dem Punkt tatsächlich etwas unterschätzt habe ...

Nachdem ich nun ... äh, all dies gelesen habe, ist mein Eindruck eher der gegenteilige: Ich würde sagen, du überschätzt diesen Punkt.

Natürlich hat die Sensorgröße einen gewissen Einfluß auf die Bildergebnisse. Aber generell – insbesondere in YouTube-Videos und Forums-Diskussionen – wird das Ausmaß dieses Einflusses stark übertrieben dargestellt. Ich fürchte, du hast dich von dieser Hysterie zumindest ein Stück weit anstecken lassen. Ein neues System ist ungewohnt, und das fühlt sich immer schlechter an als das bekannte, gewohnte, vertraute. Ein alter Schuh ist nun einmal bequemer als ein neuer, selbst wenn jener ein Loch in der Sohle hätte. Und nun – so meine küchenpsychologische Fernanalyse :classic_smile: – tendierst du dazu, das schlechte Gefühl auf das Sensorformat zurückzuführen. Einfach weil das scheinbar den wesentlichen, den entscheidenden Unterschied zum vorigen System darstellt. Doch in Wirklichkeit ist es gar nicht das Sensorformat, sondern Bedienkonzept und Ergonomie, die ungewohnt sind und daher das ungute Gefühl auslösen. Wärst du nicht von Canon auf Olympus, sondern z. B. von Canon auf Nikon umgestiegen, so würdest du dich trotz gleichbleibenden Sensorformates auch erst einmal unwohl fühlen.

Aber das ist nur eine Frage der Zeit und des guten Willens. Jede Marke hat ihre treuen Fans – das heißt, man kann sich an jedes System gewöhnen. Die Konzepte sind nicht besser oder schlechter, sondern vertraut oder ungewohnt. Ich persönlich habe zur Zeit mehrere Systeme in Gebrauch, von 1/1,8" (digital) über Mikrovierdrittel (digital), APS-C (digital), Halbformat (analog) und Kleinbild (analog & digital) bis hin zu 6 × 7 cm (analog). Müßte ich alle abgeben und dürfte nur eines behalten, so wäre es Mikrovierdrittel.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 48 Minuten schrieb Omzu Iko:

Müßte ich alle abgeben und dürfte nur eines behalten, so wäre es Mikrovierdrittel.

Dem kann ich nicht viel hinzufügen😀

In Duisburg habe ich mit der A7III Leihgabe auch mehr Herzklopfen gehabt, so ungewohnt fühlte sich das an. Und nun vergleiche mal das Sony SEL 600 mm f/4 für 13.999 € in der Dimension mit dem M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm F4 IS PRO für 2.599 €; 3040 zu 1270 Gramm Objektiv-Gewicht. 

@Robert

Vielleicht sollten Neueinsteiger das mFT-System erst einmal als Zweitsystem verstehen und mit der  E-M1 II und den Pro-Objektiven 12-100 oder 12-40/40-150 angehen. Wenn's dann gefällt kann man ja immer noch ausbauen. 

 

bearbeitet von Uli´s Oly

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Erst mal vielen Dank an Robert für die ausführliche und auch meiner Sicht sehr neutrale "Wasserstandsmeldung". Das allermeiste kann ich gut nachvollziehen, Einspruch möchte ich nur im Makrobereich einlegen. Ich glaube, du hast da eben einen Vorteil desd kleinen Sensorformats nicht bedacht. Denn 1:1 bedeutet für Kleinbild doch etwas ganz anderes, als für µFT. Und wenn es um Libellen und ähnlch große Tiere geht, dann ist das 300er oder das 2.8/40-150 eben keine Notlösung, sondern man hat damit - ggf. noch mit Konverter - das passende Objektiv mit einem ziemlich genialen Arbeitsabstand. Ein weiterer Vorteil der beiden Objektive ist eben auch die schön geringe Naheinstellgrenze, die das Ganze erst ermöglicht. Man kommt mit dem 300er halb so nah ans Motiv, wie mit einem üblichen 600er an KB. Dass man sich jedoch trotzdem ein 100er Makro mit 1:1-Fähigkeit wünschen kann, bleibt natürlich unbenommen.

Gruß

Hans

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Geschrieben (bearbeitet)

Einlassen sollte man sich schon auf Neues. Wenn man aber eine Canon-Bedienung (AF) in einer Olympus erwartet, sollte man bei Canon bleiben.

vor 3 Stunden schrieb DSLRUser:

Fangen wir doch bei einem einfachen Makro. Für mich ist Makro nur dann Wert als solches bezeichnet zu werden, wenn der Abbildungsmaßstab in etwa dem 1:1 entspricht. Von Olympus gibt es ein 60mm Makro. Damit hat das Objektiv eine Naheinstellgrenze von ~20cm (wenn ich es richtig in Erinnerung habe). Bei Libellen o.ä Insekten halte ich es für zu kurz. Zumindest dann, wenn diese auf „Betriebstemperatur“ gekommen sind. Wird sicherlich auch ein Grund dafür sein, warum man sehr viele Bilder in dem Bereich mit dem 300/4 sieht.

 

Nimmt man dann eine Portraitlinse wie das 45/1.2 - erst denken viele ja 90mm super schön und dazu 1.2. Ja genau - 90mm/2.4 sind es in der Bildwirkung. Will ich wirklich in den Bereich von Blende 1.2 muss ich näher ran. Es muss nicht gleich 1.2 sein - aber gehe ich zu nah ran wird das Portrait doch nicht ganz so schön, denn 45mm ist einfach zu kurz. Man könnte dann ein 75/1.8 nehmen. Hier steht wieder aber die Brennweite im Weg, um die Blende auf die ca. 1.8 zu bringen. Das Gesicht wird kaum komplett abbildbar sein und damit auch kein schönes Portrait.

Du hast die Canon Sichtwiese ... lege sie ab. Canon ist nicht in Stein gemeißelt.

Nicht böse gemeint, aber du bist mit Canon verheiratet und schaffst es nicht dir eine andere Bedienung und Sichtweise anzueignen. Vielleicht ist ja auch die Zeit noch zu kurz.

Selbst bin ich auch von Canon gekommen. Kannst ja über mich (Digicat) im "Blauen" lesen.

Es hat schon ein Weilchen gedauert. Zuerst mit Pana und jetzt kann ich mir nix anderes als Olympus vorstellen.

LG ... Helmut

bearbeitet von Train-Shooter

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@Hacon, @Train-Shooter,

 

an sachlicher und fachlicher Diskussion bin ich selbstverständlich interessiert.

Ihr beide "beanstandet" mein "Einspruch" oder Kritik bzgl. der Objektive, Schärfentiefe, Macro.

1. Ein 300mm bleibt immer 300m Objektiv und das egal an welche Kamera es geschraubt wird. Die Bildwirkung ändert sich mich der Sensorgröße. Nicht aber Konstanten wie Naheinstellgrenze. Das ist eben so die "Krux", denn von der Bildwirkung und das auch nur auf Sensorbezogen sind die 300m bei mFT wie 600mm bei KB. Es bleiben aber nach wie vor 300mm. 
Da zieht auch mein Argument bzgl. Macroobjektiv - natürlich kann ich auch eine Libelle mit Canon 600/4 so fotografieren wie mit dem Olympus 300/4. Macro ist es trotzdem nicht (ich habe jetzt nicht nachgesehen welchen Abbildungsmaßstab Canon und Olympus haben. 1:1 ist es nicht. Das kennt wohl nur Oly 30 und 60mm).

Das das für den einen oder anderen (mich zum Teil ja auch) etwas "jammern über eigentlich was?" darstellt - Jupp stimme ich zu. Dennoch bleibt es Fakt. 

2. natürlich ist Canon nicht ins Stein gemeißelt. Wäre es, würde ich wie schon oft betonnt - nicht mal Wochen ins mFT Zeit investieren

3. Den Kontext des Zitats in Bezug auf andere Bedienung und Sichtweise verstehe ich nicht. Insbesondere dann nicht, weil ich z.B Macros mit Canon mit meiner CROP also 7D II immer machte, wegen der Tiefenschärfe. Da die Objektive aber für KB gerechnet waren - war/ ist mein 100mm oder 180mm von der Naheinstellgrenze so geblieben. 

Wo da jetzt also mein Denkfehler liegen soll oder nicht die "richtige" Argumentation ist mir leider nicht klar. 

 

Gruß Robert

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Geschrieben (bearbeitet)

Robert,

die Naheinstellgrenze hängt doch nicht nur von der Brennweite des Objektivs ab. Die Olympus mFt Pro Objektive zeichnen sich fast alle durch eine vergleichsweise sehr kleine Naheinstellungsgrenze aus, probier mal wie nahe Du mit dem 12-40  (oder 12-100) am nahen und weiten Ende an das Motiv rankannst, ehe der AF nicht mehr mag.

Das ergibt zwar keinen Kb Bildeindruck, eröffnet aber trotzdm oft neue Möglichkeiten.

bearbeitet von acahaya

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vor 23 Minuten schrieb acahaya:

die Naheinstellgrenze hängt doch nicht nur von der Brennweite des Objektivs ab.

Natürlich nicht.

vor 23 Minuten schrieb acahaya:

eröffnet aber trotzdm oft neue Möglichkeiten.

Selbstverständlich.

Das eine schließt das andere nicht aus.

 

Gruß Robert

bearbeitet von DSLRUser

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Zum Thema Makro:

Wie schon gesagt/angedeutet: ABM 1:1 bei mFT entspricht ABM 2:1 bei KB.

Das 4/300 hat einen ABM von ca. 1:4, das entspricht KB 1:2 (Kleinst mögliche Objektgröße beim 4/300 ist 72 mm x 54 mm). Das lässt sich übrigens sehr gut nutzen und zwar frei Hand, mache ich oft, um Libellen, Schmetterlinge etc. zu fotografieren. Ich mache das allerdings fast immer mit dem MC-14, so das der ABM dann ca. 1:2,85 ist.

Das kann man eben nicht mit einem 4/600 machen. Es ist ein kleiner aber wichtiger Unterschied, ob man ein 1,5 kg  Obi in der Hand hat oder ein 3 kg Obi.

Außerdem hat das 4/600 III einen ABM von 1:6.67 nicht 1:2 , was nötig wäre um mit dem Olympus mFt 4/300 gleichzuziehen.

 

Ähnliches könnte ich jetzt auch zum 2,8/40-150 zeigen. 😉

 

Aber ich geh jetzt weiter Bilder entwickeln.

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vor 31 Minuten schrieb OhWeh:

ABM 1:1 bei mFT entspricht ABM 2:1 bei KB.

Über mir schwebt gerade eine Denkblase mit einem Riesenfragezeichen.

1:1 heißt doch, dass das Motiv am Sensor in seiner echten Größe abgebildet ist. Meiner Meinung nach ist ein 10mm-Käfer bei 1:1 auf dem Kleinbildsensor genauso 10mm groß wie bei 1:1 auf dem mft-Sensor.

Wie wird daraus 2:1?

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vor 2 Minuten schrieb king kong:

Über mir schwebt gerade eine Denkblase mit einem Riesenfragezeichen.

1:1 heißt doch, dass das Motiv am Sensor in seiner echten Größe abgebildet ist. Meiner Meinung nach ist ein 10mm-Käfer bei 1:1 auf dem Kleinbildsensor genauso 10mm groß wie bei 1:1 auf dem mft-Sensor.

Wie wird daraus 2:1?

Gemeint ist Folgendes: Wenn man KB gewöhnt ist und dort mit einem Makro bei 1:1 zum gewünschten Ergebnis kommt, dann braucht man bei mFT eben kein 1:1 Makro. 

Gruß 

Hans

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 16 Minuten schrieb king kong:

Wie wird daraus 2:1?

Daraus wird nicht 2:1 ... genau so wie beispielsweise aus einem 300er am Vierdrittel-Format kein 600er wird. Aber es entspricht 2:1 bei Kleinbild – und zwar aus demselben Grunde, warum ein 300er am Vierdrittel-Format einem 600er beim Kleinbildformat entspricht.

bearbeitet von Omzu Iko

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