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Clipfilter für mFT


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Gerade auf 43rumors gesehen, daß ein Anbieter Clipfilter für mFT anbieten will. Gerade für die Astrofotografen unter uns, ist das sicher interessant:

https://stcoptics.com/en/clip_filter/

Leider keine einzelnen Schmalbandfilter, aber immerhin einen kombinierten Hα und OIII Filter. Mal schauen, wie viel die kosten werden 🙂

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Das sind Filter für verschiedene Zwecke, die auf den Sensor gesteckt werden, anstatt sie aufs Objektiv zu schrauben. So braucht man nur einen Filter jedes Typs für alle Objektive. Nachteil: Man muss für jeden "Filterwechsel" die Kamera öffnen und dem Staub Gelegenheit geben, sich zwischen Sensor und Objektiv niederzulassen, wo er potenziell besonders auffällt, und bietet dafür auch noch zwei zusätzliche Flächen an.

Je nachdem, wie dick das Filterglas wäre, müsste man unter Umständen auch noch in Betracht ziehen, dass sich das negativ auf die Abbildunsleistung auswirken könnte, so wie sich der dicke Glaslock auf FT-Sensoren negativ auf Altobjektive auswirkt – weniger Schärfe und mehr sphärische Aberrationen vor allem bei lichtstarken Objektiven. Womöglich sind die Filter aber einfach zu dünn, dass sich das spürbar auswirkt.

Noch ein Nachteil: Es gibt keinen Polfilter 😉

bearbeitet von Rob. S.
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Wenn es das für Astrofotografie geben würde wäre es toll.

Die Kamera müsste jedenfalls modifiziert sein, denn sonst bringt es eher wenig.

Die zwei Filter die da auf der Homepage beschrieben sind von der Charakteristik in etwas die selben, die ich auch verwende.

Da wäre dieser Dual Band Filter: der viel bei O-III und H-alpha durchlässt. Da gibt es einen Amerikanischen Hersteller der will ab 600US$ dafür.
Etwas wenig lässt er auch durch, da sollten 15% mehr drinnen sein, aber egal.

Ich hatte ohne wirklich viel Vorwissen am Anfang einen UHC Filter für visuelle Beobachtung gekauft. Der war sehr günstig <90 Euro für 2".
Es ist der Castell UHC Filter. UHC steht für ultrahohen Kontrast. Also wer bei aufgehelltem Himmel die schwachen Nebel sehen will, senkt damit den Himmelshintergrund stark ab, während das Licht der Nebel, das zu einem überwiegenden Anteil aus der Emissionsline des Wasserstoffs (H-alpha) und Sauerstoff (O-III) neben Schwefel (S-II) besteht, durchlässt.
O-III ist bei 500nm und liegt im blau/grünen Bereich, also kein Problem zu sehen, während H-alpa und S-II zischen 650 und 700nm liegt Also schon sehr sehr dunkelrot, im nahem IR. Da ist unser Auge nicht mehr sehr empfindlich. Bei Sonnenschein kann ich tatsächlich durch so einen H-alpha Filter sehen, aber in der Nacht wird man da nur mehr schwer etwas erkennen können. Zumindest nicht der ungeübte bei kleinem Gerät. Unsere Kameras sehr wohl.

Natürlich probierte ich das damals für die Fotografie, vor allem am stark aufgehellten Himmel nahe am Horizont. Habe bald damit aufgehört, denn Weißabgleich brachte ich damals nicht zustande. Es fehlt ja grün.... Das Bild der Bode Galaxie von neulich habe ich durch diesen Filter gemacht, mit Bildern um den Vollmond zu Ostern....
Leider haben die meisten visuellen Filter ein Problem: Sie sind bei IR offen. Daher muss ich dann einen zweiten Filter verwenden, der das fernere IR ab 700nm aussperrt.

Der zweite Filter (Astro Multispectra) entspricht dem eines CLS Filters, es versucht die wichtigen Spektren (O-III, H und S) durchzulassen, aber die Hauplichtverschmutzungswellenlängen (Quecksilber, Natrium) auszusperren.
Es lässt also einiges an grünen Licht auch durch was den Weißabgleich erleichtert.

Letztlich ist es so, dass man auch hier keine Wunder erwarten kann, denn bei  mäßig Lichtverschmutzen Himmel kann man das auch ohne Filter  in der EBV beheben.
Bei stark Lichtverschmutzen wird es so oder so nichts. Denn hier braucht man gekühlte s/w Kameras, die dann durch die entsprechenden Einzelfilter für O-III, H-alpha, S-II) belichtet.

Aber für Astrofotografie wie ich sie mache würde es helfen und einiges vereinfachen. Für meine Klarglas modifizierte Kamerabrauche ich ansonsten immer einen Filter für die jeweiligen Kameraobjektive. Da habe ich an sich preislich erschwinglich nur den Haida UVIR750 Filter gefunden.

Es gibt aber ein weiteres Problem: Die heutigen sehr guten und sehr teuren Filter sind interferenz Filter. Die funktionieren nur, wenn das Licht möglichst senkrecht auf den Filter fällt. Also werden sie eher nur für Telebrennweiten gut funktionieren.  Bei Weitwinkellinsen kann es dann zu starken Farbverfälschungen verlaufend übers Bild kommen.

Siegfried

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vor 15 Stunden schrieb Rob. S.:

Das sind Filter für verschiedene Zwecke, die auf den Sensor gesteckt werden

In dem Video sehe ich eher, dass die Filter hinter dem Bajonett und VOR dem Sensor liegen. 
Wäre schlecht, wenn der Sensor beim Staubabschütteln und Stabilisieren das Filter(gewicht) mitbewegen müsste.

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