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Low ISO EM1II Firmware 3.0


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Hallo!

Ich hab mir einmal die neuen Einstellungen im LowISO Bereich angesehen. Vielleicht kann ich den/die eine/n oder andere/n bewegen, die zu nutzen.

Noch nicht so erfahrene Fotografen denken oft, das vermehrte Rauschen bei höheren ISO-Werten käme vom "Verstärken" im/am Sensor. Hauptursache ist aber, das bei gleicher Belichtung einfach viel weniger Licht auf den Sensor gelangt.

Zur Verdeutlichung hier ein ganz unstandardisierter Vergleich, schnell gemacht. Der Ausschnitt ist 3:1 vergrößert und in LR um fast +5 EV heller gemacht. Nebenbei, da sieht man, wie gut die Kamera ist! Der Dynamikumfang ist bei Low ISO dabei nur geringfügig kleiner gewesen.

Also, liebe Kollegen, keine Angst vor LowISO, wünsch Euch genug Licht dazu 😉!

Franz

ISO.jpg

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vor 33 Minuten schrieb drosera:

Der Belichtungsumfang ist bei Low-ISO dabei nur geringfügig kleiner gewesen.

"Nur geringfügig" ... darüber kann man streiten. Ich finde, selbst eine geringe Einbuße praktisch nutzbaren Belichtungsumfanges ist ein hoher Preis für ein bißchen weniger Rauschen in den tiefsten Schatten. Und deine Erhöhung um fast fünf Belichtungsstufen ist schon eine extreme Manipulation, die mit der Praxis nicht allzu viel zu tun hat.

Meinen Versuchen zufolge sieht's so aus:

  1. Für den Mitteltonbereich werden die ISO-Stufen recht genau eingehalten. Das heißt, in einer ISO-100/21°-Aufnahme sind die Mitteltöne ebenso hell wiedergegeben wie in einer um eine Blendenstufe knapper belichteten ISO-200/24°-Aufnahme. Und um in einer ISO-64/19°-Aufnahme ebenfalls die gleiche Bildhelligkeit in den Mitteltönen zu erreichen wie in einer ISO-200/24°-Aufnahmen, muß sie um 1 2/3 Stufen reichlicher belichtet werden. Die ISO-Werte – genauer: die in Form von ISO-Werten angegeben Belichtungsindizes – stimmen also mit den Nennwerten recht gut überein. Das ist gut.
  2. Je niedriger der ISO-Wert, desto geringer – bei zum ISO-Wert passender Belichtung – das Rauschen in den Schattenpartien. Das ist gut.
  3. Je niedriger der ISO-Wert, desto geringer – bei zum ISO-Wert passender Belichtung – die Durchzeichnung der Lichterpartien. Das heißt, der nutzbare Belichtungsumfang ist kleiner, und die Lichter fressen bei gleicher Helligkeit der Mitteltöne früher aus. Das ist schlecht.

Ob für die eigenen Aufnahmen bei Low-ISO der Vorteil besserer Schattenzeichnung oder der Nachteil schlechterer Lichterzeichnung von größerer Bedeutung ist, hängt vom Motiv und vom Licht ab und muß im Einzelfall entschieden werden. Ist der Motivkontrast gering bis mittel – etwa bei gut ausgeleuchteten Studioaufnahmen oder im Freien bei trübem Licht – so sind die Low-ISO-Einstellungen vorteilhaft, und ihr Nachteil fällt nicht weiter ins Gewicht. Doch ist der Motivkontrast hoch, wie z. B. im Freien bei Sonnenschein, dann Finger weg von den Low-ISO-Einstellungen!

Die Low-ISO-Einstellungen sollten also mit Bedacht genutzt werden. Als universelle Standardeinstellung kommen sie nicht in Frage, schon gar nicht im prallen Sonnenschein. Man sollte generell lieber mit Basis-ISO – also ISO 200/24° – arbeiten.

Eine andere Methode, die Durchzeichnung der Schatten zu verbessern und ihr Rauschen zu reduzieren – und das ohne Verlust an Lichterzeichnung – ist der HiRes-Modus. Dafür kommt der leider nicht für alle Motive in Frage ... aber irgendwas ist ja immer.

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vor 3 Stunden schrieb Omzu Iko:

Die Low-ISO-Einstellungen sollten also mit Bedacht genutzt werden. Als universelle Standardeinstellung kommen sie nicht in Frage, schon gar nicht im prallen Sonnenschein. Man sollte generell lieber mit Basis-ISO – also ISO 200/24° – arbeiten.

Eine andere Methode, die Durchzeichnung der Schatten zu verbessern und ihr Rauschen zu reduzieren – und das ohne Verlust an Lichterzeichnung – ist der HiRes-Modus. Dafür kommt der leider nicht für alle Motive in Frage ... aber irgendwas ist ja immer.

Eigentlich sollte man alle Einstellungen der Kamera mit Bedacht einsetzen, gut und sinnvoll ist auf jeden Fall dass es diese Möglichkeiten gibt, die im speziellen Anwendungsfall optimale Ergebnisse liefern.

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