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Verkeilte Gegenlichtblende vom Zuiko 12-100mm, f 4, lösen


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Hallo, liebe Forumsgemeinde, ich brauche mal einen Rat!

Bin seit gestern aus dem Urlaub zurück, in dem ich beim Wandern leider einmal hingestürzt bin und dabei mein Zuiko 12-100mm, f 4, beschädigt habe. Der Schaden besteht darin, dass sich die Gegenlichblende durch die Krafteinwirkung schräg nach hinten geschoben und dadurch im Bajonettanschlussbereich verkeilt hat. Die GeLi scheint ja aus 2 verschraubten Teilen zu bestehen. Deshalb hoffe ich auf eine Lösung dadurch, die 4 Miniatur-Kreuzschlitzschrauben zu lösen und dann zunächst das Vorderteil abzunehmen. Dann dürfte auch das Hinterteil abnehmbar werden. Ich weiß gegenwärtig nur nicht, welches konkrete Maß der Schraubendreher haben muss. Sicherlich gibt es dafür eine technische Bezeichnung, die der eine oder andere von Euch kennt. Ein solches Werkzeug sollte für 20-30 Euro beschaffbar sein, oder es legt ein Optiker Hand an. Eine andere Lösung bestünde im Aufschneiden der GeLi, wobei ich dabei wahrscheinlich einen Wert von mehr als 100,-Euro vernichten würde. Die dritte Lösung wäre der Olympus Kundendienst, aber da käme wahrscheinlich ein happiger Arbeitslohn auf mich zu.

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Die Schrauben sollten mit einem Kreuzschlitzschraubendreher PH00 zu lösen sein den mit Sicherheit jeder Optiker hat und der auch in vielen Schraubendrehersets vorhanden ist. Aber ob man nach Abschrauben des Vorderteils der Blende den hinteren Ring der Blende  vom Objektiv abziehen kann ist fraglich. Auf jeden Fall würde ich keine Gewalt anwenden um das Objektiv nicht zu beschädigen. Hast Du getestet ob das Objektiv durch den Sturz dezentriert ist, dann hilft nur noch der Service.

Viel Erfolg

Klaus

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Das gleiche ist mir auch passiert, als ich in Schottland von einer Windbö getroffen nach vorne stolperte und das 12-100 mit der Geli gegen einen Fels knallte. Keinerlei Schaden außer verkeilter GeLi - uff war ich froh. Nach dem Urlaub habe ich dann mit zwei Schlitzschraubendrehern das Ding wieder nach vorn gehebelt, nachdem ich die Blende soweit wie möglich zerlegt hatte. Natürlich ging das nicht ohne Spuren am Kunststoff, aber ich habe sie nach vorn bekommen und alles passt wieder, die Abbildungsleistung ist bei mir völlig unbeeinträchtigt gewesen. Wenn du es ohne Kratzer haben willst, wirst du das Ding entweder einschicken müssen oder die Blende runterschneiden und durch eine neue ersetzen.

Grüße, Michael

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Ich war heute Vormittag in einem Bastlerladen. Der hatte ein Miniaturschraubendreher-Set für 21,- Euro im Angebot. Dort habe ich gleich probiert, ob ein passendes Bit dabei ist, und welch ein Glück, eins passte. Zuhause habe ich dann von vorn problemlos alle 4 Schrauben lösen und den Vorderteil der Geli abnehmen können. Das verkeilte Gegenstück in Form eines Rings lies sich relativ leicht nach vorn "Hebeln", ohne dass es einen Schaden gab. Das Objektiv selbst scheint sonst keinen Schaden genommen zu haben. Für den Erfolg und das eingesparte Geld habe ich mir ein RRS L-Bracket bestellt. Das bisherige Ding von Mengs ist einfach nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Die 15 Euro Fehlinvestition sind zu verschmerzen.

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Schön, dass du Erfolg hattest!

Bei mir hat das Abschrauben zwar geholfen, aber der hintere Teil war komplett nach hinten geschoben und ließ sich nur mit einiger Gewalt wieder nach vorne zwingen.

Die RRS Lösungen sind immer klasse, das ist gut investiertes Geld.

Grüße, Michael

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Das 12-100 scheint aber echt sehr gut gebaut zu sein. Ich nahm letzte Woche meine Kameratasche aus dem Kofferraum, leider war die nicht richtig verschlossen und das 12-100 samt Kamera knallte aus ca. 1,50 m mit Kamera auf den Betonboden ... es ist lediglich der vordere Objektivdeckel und die Geli leicht beschädigt (tiefe Kratzer, Dellen) aber bei Kamera und Objektiv ist keine Beeinträchtigung feststellbar.

VG

Christian

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