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Die PEN, OM-D & E-System Community

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vor 11 Minuten schrieb DSLRUser:

 wird "der Patient noch am Leben gehalten"

🤣 ...der ist gut!

Hmm, ob das Bessermachen wirklich stimmt, müsste man im konkreten Fall testen.
Beim Blitzen kann ich wenig mitreden - ist nicht mein Sachgebiet... mit dem Bisschen was ich blitze, kann ich mich nicht beschweren...
Bei Action habe ich die hochgelobte Referenz (D850) leider nicht zur Hand, aber seit der E-3 (später E-5 über M1 bis zur M1 II) kann ich absolut nicht klagen - so wenig Ausschuss kannte ich von meinem Vorgängersystem (Nikon) nicht.

Bei einer DSLR muss man ja froh sein, wenn überhaupt irgendwas scharf wird ...denn Front- & Backfocus* Probleme kennen DSLM nicht...  😎

*leider allzu oft selbst (bei Nikon) erlebt

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vor 19 Minuten schrieb Noctiluchs:

Bei einer DSLR muss man ja froh sein, wenn überhaupt irgendwas scharf wird ...denn Front- & Backfocus* Probleme kennen DSLM nicht..

Das erste stimmt nun mal ja auch nicht, oder halt Deine Aussage bzgl 27 Jahre mit Spiegel 😄
Wenn ich froh sein musste überhaupt ein scharfes Foto zu bekommen..... hätte ich es schon lange hingeschmissen. Mit Front/ Backfokus hatte ich genau bei 2 Linsen Probleme und WIllich hat es perfekt korrigiert.

Aber darüber hinaus - das meinte ich gar nicht. Ich finde die Tabelle gerade nicht - eine 1DX II hat eine Auslöseverzögerung von irgendwo 0,0085 Sec. Nikon D5 meine ich etwas mit 0,0130 und Sony a9 ist deutlich langsamer (die Zahl habe ich jetzt nicht im Kopf. Später schaue ich nach der Tabelle, irgendwo wird sie zu finden sein). Spricht ich habe schon mehrere Fotos mit Canon gemacht, denkt die Sony noch darüber nach. Bei Olympus hilft man sich mit Pre-Capture. Nur das ersetzt das andere nicht. Das ist eine Umgehungslösung.

Gruß Robert

 

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vor 1 Stunde schrieb DSLRUser:

Mir fallen 2 Sachen die DSLR zumindest "noch" besser macht - Action und Blitz. Bei Action hat scheinbar Canikon Wissen, welches anderen Firmen fehlt (Reaktionszeit) und bei Blitz - (ja OK scheint Systemabhängig) - Wenn es zu dunkel ist, bedient sich zumindest Canon Infrarot, was ggf. wenn es um Personen geht nicht stört. Das kann DSLM nicht. Hier (warum auch immer) ist das AF Hilfslicht immer Sichtbar und damit u.U sehr störend.

Auch wenn es selbst in der Bedienungsanleitung oft so bezeichnet wird, handelt es sich meist nicht um das, was sonst als Infrarot bekannt ist, das hätte technisch ziemliche Konsequenzen. Warum Spiegellose diese AF Hilfslichter nicht verwenden ließe sich leicht erklären, ist hier aber fehl am Platz. Wenn es dich interessiert, schreib mir eine private Nachricht.

Man muss aber auch dazu sagen, dass Spiegellose ohne Hilfslicht mittlerweile bei fast vollkommener Dunkelheit fokussieren können. Während nur die besten DSLRs zu -3EV vorgedrungen sind, fokussiert eine E-M1x bis -6EV. Das ist eine Nacht, in der sich der Mond hinter Wolken versteckt hat. 

vor 39 Minuten schrieb DSLRUser:

Aber darüber hinaus - das meinte ich gar nicht. Ich finde die Tabelle gerade nicht - eine 1DX II hat eine Auslöseverzögerung von irgendwo 0,0085 Sec. Nikon D5 meine ich etwas mit 0,0130 und Sony a9 ist deutlich langsamer (die Zahl habe ich jetzt nicht im Kopf. Später schaue ich nach der Tabelle, irgendwo wird sie zu finden sein). Spricht ich habe schon mehrere Fotos mit Canon gemacht, denkt die Sony noch darüber nach. Bei Olympus hilft man sich mit Pre-Capture. Nur das ersetzt das andere nicht. Das ist eine

Du meinst vermutlich diese Tabellen hier:

Canon: 0.085s
Nikon: 0.132s
Sony: 0.216/0.355s

Man sollte, zur Verteidigung der Spiegellosen anmerken, dass die Sony zwar immer als schnell gelobt wird, das aber bei Weitem nicht in jedem Bereich der Fall ist.
Olympus: ~0.09s

 

Es gibt sicher einige Bereiche, wo DSLRs kleine Vorteile genießen. Und es gibt Nutzer, die mit einem elektronischen Sucher nicht zurecht kommen. Der Großteil hat zwar noch nie einen elektronischen Sucher benutzt, sie wissen aber, dass es so ist 😁

bearbeitet von schwarzpunkt

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vor 2 Stunden schrieb Noctiluchs:

🤣 ...der ist gut!

Bei einer DSLR muss man ja froh sein, wenn überhaupt irgendwas scharf wird ...denn Front- & Backfocus* Probleme kennen DSLM nicht...  😎

*leider allzu oft selbst (bei Nikon) erlebt

Da muss ich zumindest für Olympus FT eine Lanze brechen.

Bis auf das anfangs zickige 14-35mm/f2 waren alle Objektive an allen Kameras immer auf den Punkt genau. Die Justierung der Objektive hat Olympus sehr zuverlässig durchgeführt.

Im Nachbarlager werden gerade 61MP serviert. Da bin ich gespannt, ob das die Objektive umsetzen können. Bei einem Zoom wohl kaum. Trotzdem ein radikaler Sprung,  der Grund ist sicher die Z7.

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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vor einer Stunde schrieb DSLRUser:

Aber darüber hinaus - das meinte ich gar nicht. Ich finde die Tabelle gerade nicht - eine 1DX II hat eine Auslöseverzögerung von irgendwo 0,0085 Sec. Nikon D5 meine ich etwas mit 0,0130 und Sony a9 ist deutlich langsamer (die Zahl habe ich jetzt nicht im Kopf. Später schaue ich nach der Tabelle, irgendwo wird sie zu finden sein). Spricht ich habe schon mehrere Fotos mit Canon gemacht, denkt die Sony noch darüber nach. Bei Olympus hilft man sich mit Pre-Capture. Nur das ersetzt das andere nicht. Das ist eine Umgehungslösung.

Immer ruhig! Da geht was in Zehnerpotenzen durcheinander.

Die 1 DX II wurde mit 0,085 Sec. gemessen. Olympus liegt derzeit bei ca. 0,09 Sec. Also auf „Augenhöhe“.  Schon die selige E-3 gehörte vor 11 Jahren zu den schnellste Kameras auf dem Markt - 0,13 Sec., trotz Spiegel.

Im Sprint rechnen Reaktionszeiten von unter 0,1 Sec. als Fehlstart. Die besten deutschen Sprinter liegen bei 0,12 bis 0,14 Sec. Wir Normalsterblichen haben Reaktionszeiten von > 0,2 Sec. und um diesen Einfluss auszuschalten hat Olympus Pro(Pre)-Capture eingebaut. Nicht um eine schlechte Auslöseverzögerung zu kompensieren. Die ist nämlich sehr gut.

Zum „Infrarot“-AF-Hilfslicht. Das ist Rot und nicht Infrarot. Hört sich eben einfach besser an, ähnlich wie Vollformat 😉

„Infrarot“ würde gar nicht durch den IR-Sperrfilter zum Sensor durchdringen und falls die separaten AF-Sensoren der DSLR infrarotempfindlich wären, würden die Ergebnisse mit und ohne Hilfslicht aufgrund der unterschiedlichen Wellenlängen voneinander abweichen. Nicht umsonst hatten früher Objektive oft einen zweiten Punkt auf der Entfernungsskala. Der galt dann, wenn man ein IR-Filter vor die Linse geschraubt hatte.

Zum Schluss - das traditionelle rote, strukturierte AF-Hilfslicht funktioniert nicht mit dem Kontrastautofokus.

Gruß

Wolfgang

 

 

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vor 2 Stunden schrieb schwarzpunkt:

Der Großteil hat zwar noch nie einen elektronischen Sucher benutzt, sie wissen aber, dass es so ist

Nun ja das ist nicht ungewöhnlich bei Menschen. Wobei ich frage mich in letzter Zeit schon ob die Ausschussratte bei mir bei BIF vielleicht doch auf die Dunkelphasen zurückzuführen ist.  Warum auch immer empfinde ich es bei "Lautlos" nicht so störend nur damit gibt es das eine oder andere Mal ein anderes Problem.

vor 1 Stunde schrieb wteichler:

Die 1 DX II wurde mit 0,085 Sec. gemessen. Olympus liegt derzeit bei ca. 0,09 Sec

Hmm, dann habe ich mich mit Canon unabsichtlich vertan und da mir die Zahlen von Olympus nicht klar waren (es war eine andere Tabelle aber die Zahlen werden schon passen) hatte ich (sorry) angenommen, dass Sony schneller sein muss als Olympus. Freut mich dann doch mehr, dass es nicht der Fall ist 😄

vor 1 Stunde schrieb wteichler:

Zum Schluss - das traditionelle rote, strukturierte AF-Hilfslicht funktioniert nicht mit dem Kontrastautofokus.

Ich muss hier auch zugeben, habe aktuell keinen Blitz von Canon. Da diese Argumentation von Canon kam, kann das nicht wirklich der Fall sein, denn Canon verwendet auch bei den Spiegellosen kein Kontrast-AF.
(Als Nebensatz - irgendwann hatten mir Mitarbeiter von Sigma gesagt, dass das für die als Dritthersteller ein großes Problem darstellt da es keine 100% einheitliche Linie bei den Spiegellosen herrscht und es für die nicht einfacher macht gleiches Objektiv für alle Bajonetts auf den Markt zu bringen)

 

vor 1 Stunde schrieb Geschütteltnichtgerührt:

Da bin ich gespannt, ob das die Objektive umsetzen können.

Angeschaut habe ich mir die erste Bilder nicht daher mit Vorsicht - an einigen Linsen soll es erkennbar sein, dass sie es nicht liefern können was der Sensor gerne hätte.

 

Gruß Robert

bearbeitet von DSLRUser

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vor 4 Stunden schrieb DSLRUser:

Ob es eine gute DSLM 2013 gab, sei dahingestellt.

2013 kam die E-M1 auf den Markt und hat damit den Existenzbeweis für eine DSLM geliefert, die alle grundsätzlichen Eigenschäften einer DSLR zeigt. Vor allem den schnellen Phasen-AF, der bis dato den DSLR vorbehalten war. Dazu wurde eine Bildrate erreicht, die auf Augenhöhe mit DSLR-Spitzenmodellen lag. Die meisten Consumer-DSLR (APSC) hat die E-M1 schon damals übertroffen.  Das einzelne DSLR das Eine oder Andere noch etwas besser konnten, stellt dabei keinen Widerspruch dar.

vor 4 Stunden schrieb DSLRUser:

So lange die 2 von mir genannte Sachen nicht bei DSLM gleichwertig oder besser gelöst werden, wird "der Patient noch am Leben gehalten". Das es da keine Weiterentwicklung bzw. Neuentwicklung stattfindet ist klar. Die Weiterentwicklung ist eben die DSLM, was danach kommt wird man sehen.

Gruß Robert

Eben, mit dem Einstellen der Weiterentwicklung sind die DSLR als grundlegende Technologie "tot". Genauso wie 4/3rds "tot" war, als Olympus angekündigt hat, keine weiteren Kameras auf den Markt zu bringen. Das bedeutet natürlich nicht, das die Systeme direkt eingestellt werden oder gar, das bestehende Kameras nicht weiter genutzt werden können. Ich gehe sogar davon aus, das C und N noch etwas länger DSLR entwickeln werden, einfach weil die Nutzergruppen so groß sind. Aber spätestens mit der Einführung der Spiegellosen ist auch klar, wo selbst bei den beiden Firmen der Weg bald hingeht.

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vor 4 Minuten schrieb Peter Herth:

Die meisten Consumer-DSLR (APSC) hat die E-M1 schon damals übertroffen.

Ja aber wir wollen doch bitte auf Augenhöhe vergleichen oder :D. (Ich muss zugeben - dachte die kam Jahr später)

 

vor 6 Minuten schrieb Peter Herth:

wo selbst bei den beiden Firmen der Weg bald hingeht.

Leider viel zu spät (aber das ist ganz anderes Thema). 

Sonst bin ich 100% bei Dir.

 

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vor 2 Stunden schrieb wteichler:

Zum „Infrarot“-AF-Hilfslicht. Das ist Rot und nicht Infrarot. 

Danke Dir 👍. Infrarot würde keiner sehen. Der Unterschied sollte hoffentlich bekannt sein. 

 Die Canon projizieren ein rotes linienmuster 

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vor 12 Stunden schrieb DSLRUser:

Ja aber wir wollen doch bitte auf Augenhöhe vergleichen oder :D. (Ich muss zugeben - dachte die kam Jahr später)

Ja klar, aber ich fand den Vergleich damals hochinteressant. Die APSC-DSLR haben da klar das Volumen des Marktes ausgemacht und ich war fast schon schockiert, wie sehr diese hinter der E-M1 zurücklagen. Viel kleinerer und dunklerer Sucher, der AF grottenlahm. Dabei wurden in allen Foren doch Sucher und AF als Vorteile der DSLR so gelobt. Ich hatte auch die Möglichkeit die E-M1 mit diversen 5D eines Kollegen zu vergleichen. Die Sucher waren beide gleich groß und hell, bei der Helligkeit sogar leichte Vorteile für die Olympus. Daher betrachte ich die E-M1 eben als einen Wendepunkt. Auch wenn schon seit der E-P1 hätte klar sein können, wohin die Reise geht. Aber da hat man vielleicht noch mehr Phantasie gebraucht, mit einem sehr langsamen AF und ganz ohne Sucher.

Zitat

Leider viel zu spät (aber das ist ganz anderes Thema). 

Sonst bin ich 100% bei Dir.

 

Das Dilemma von C und N ist das gleiche, in dem die deutsche Automobilindustrie heute steckt, wenn ich hier abschweifen darf. Beide Firmen sind immens erfolgreich mit ihren DSLR, teilen lange Jahre den Markt praktisch zwischen sich auf und vor allem im "Profi"-Bereich komplett ohne Konkurrenz. Aber gleichzeitig sollte jedem Sachverständigen schon lange klar gewesen sein, das Spiegellos irgendwann kommen wird. Aber sie machen eben massenweise Umsatz mit einem System, das sie früher oder später aufgeben müssen. Sie haben sich für "relativ spät" entschieden, vor allem weil es jetzt noch viele Jahre dauern wird, bis die Spiegellosen ein vergleichbares Objektivangebot haben. Das wird in der Zwischenzeit viel Geld kosten. Und sie haben so lange gewartet, bis Sony sich fest im oberen spiegellosen Segment hat festsetzen können, mit der A9 auch im "Profibereich". Das könnte sich als teurer Fehler erweisen, Sony wird da so schnell nicht mehr weggehen.

[Admin: Off Topic entfernt]

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vor 18 Minuten schrieb Vaterfreuden:

Danke Dir 👍. Infrarot würde keiner sehen. Der Unterschied sollte hoffentlich bekannt sein. 

 Die Canon projizieren ein rotes linienmuster 

So praktisch Infrarot wären - das AF-Hilfslicht finde ich eher störend - man kann es schon deswegen nicht zum Fokussieren verwenden, da der korrekte Fokus von der Wellenlänge abhängt. Erinnert sich hier noch jemand an die zweite Markierung auf manuellen Objektiven für den Fokus im IR?

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vor 16 Minuten schrieb Peter Herth:

Erinnert sich hier noch jemand an die zweite Markierung auf manuellen Objektiven für den Fokus im IR?

Na klar 😉 Hängt ja alles vom Alter ab... 😬

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vor 37 Minuten schrieb Peter Herth:

Erinnert sich hier noch jemand an die zweite Markierung auf manuellen Objektiven für den Fokus im IR?

Ja - Ich, vor drei Stunden in #105 😉

 

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vor 7 Stunden schrieb Peter Herth:

Ich gehe sogar davon aus, das C und N noch etwas länger DSLR entwickeln werden, einfach weil die Nutzergruppen so groß sind. Aber spätestens mit der Einführung der Spiegellosen ist auch klar, wo selbst bei den beiden Firmen der Weg bald hingeht.

Ein hochrangiger Canon- Manager hat vor einigen Monaten folgende Erklätung abgegeben, sinngemäß:

Canon will in Zukunft (Zeithorizont? Wann deren Zukunft beginnt, wurde nicht gesagt) nur noch Systeme für Firmen und professionelle Kunden entwickeln, da nach deren Einschätzung der Gesamtkameramarkt weiter deutlich schrumpfen wird und die Systeme der Zukunft werden spiegellos sein. Mit Consumergerätschaften ist in einem schrumpfenden Markt kaum noch Geld zu verdienen. Diese Mitteilung ging auch durch die Presse.

bearbeitet von Libelle103

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vor 5 Stunden schrieb Libelle103:

da nach deren Einschätzung der Gesamtkameramarkt weiter deutlich schrumpfen wird und die Systeme der Zukunft werden spiegellos sein.

An sich ins in der Aussage nichts falsches. Mit Sony als Konkurrenz auf dem "Billig Markt" können die nicht mithalten. Das Problem ist aber, und das steht hinten so einer Aussage - Firma == Menschen. Wenn ich in der Firma ein Werkzeug benutze war es schon so, dass ich möglichst gleiches/ ähnliches Werkzeug zu Hause nutzen will. Und genau anders rum.

Das gab es mit Windows, Das gab es mit Office Programmen usw. So eine Veränderung dauert selbstverständlich - nur (Annahme ohne mFT schlecht machen zu wollen) Sony belegt 95% des Marktes im Sektor zwischen 500-3000 EUR. Die Leute sind zufrieden, weil alles funktioniert super und es kommen immer neue Features hinzu. 
Die gleiche Leute gehen Arbeiten und schlagen sich rum mit deutlich schlechteren Ergebnissen was AF Zuverlässigkeit angeht. Bei schlechteren Licht muss man weit tricksen usw. Der Job wird erledigt, denn das ging bis jetzt auch. Nur die Unzufriedenheit steigt und irgendwann hat plötzlich jemand seine super Sony von zu Hause mitgenommen und den Job billiger und schneller erledigt. (Annahme Ende)

Ja ist Schönwetter Flug. Ich habe es mit Windows erlebt, wo in dem Sektor wo ich tätig bin nur OS/2 gab (weiß jemand überhaupt noch was es ist? :D). Es war ganz toll nur niemand kannte es von zu Hause und damit passt kurz oder Lang die Produktivität nicht ganz und zufriedener Mitarbeiter ist schon was Wert (auch wenn man es oft übersieht)

 

So jetzt aber - ich denke nach wie vor - Es wird wie schon lange so ziemlich alle Sensorklassen geben. Die Marktanteile werden sich vielleicht etwas verschieben aber genau so wie es jetzt noch Filme produziert werden, werden vielleicht auch noch für ganz speziellen Bereich DSLR gebaut.

Man wird sehen - langweilig wird es nicht.

[Admin: Off Topic entfernt]

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Am 13.7.2019 um 16:44 schrieb Peter Herth:

"Ja klar, aber im Niedrigpreissegment wird es besonders schwierig eine Kleinbild-Ausrüstung anzubieten. Bis auf wohl noch übrig gebliebene A7 liegen die alle deutlich über 1000€. Und all die Neuvorstellungen liegen eher im teureren Bereich."

Wie bei Olympus und die 5 MKIII wird es auch nicht für 500€ geben. Mit teuren Kameras sind die Margen viel größer deshalb geht ja auch Olympus den Weg.

Panasonic zusätzlich mit dem S System und dem offenen L Mount. Das ist das mft Prinzip für 35mm.

Am 13.7.2019 um 16:44 schrieb Peter Herth:

 

Ja. Ich kenne so viele, die sich als "richtige" Kamera irgend eine Kit-DSLR von C oder N gekauft haben. Aber da kostet zumindest die Erstausrüstung typischerweise 500-700€.

Wie bei Olympus wenn ich nicht irgendwelche uralt Auslaufmodelle berücksichtige.

Am 13.7.2019 um 16:44 schrieb Peter Herth:

Smartphones werden ganz sicherlich den Markt nach unten hin begrenzen. Ich würde auch heute nicht vorhersagen wollen, wie sich der Markt genau entwickelt. Ich bin mir sicher, da werden noch einige Hersteller - auch eventuell ein ganz großer - den Markt verlassen. Wer es sein wird, hängt davon ab, wer das glücklichste Händchen bei der Strategie hat. Aber ich sehe gute Chancen für mFT, weil es sich eben von dem Kleinbild abgrenzt.

Die Smartphones fressen den Markt von unten auf. Von daher sehe ich mft eher bedroht. Zumal Olympus sich ja klar positioniert hat auf besondere Videofähigkeiten zu verzichten und da das Feld Panasonic überlässt.

Interview Photokina

Bei den Telefonen werden zur Zeit hauptsächlich die Kameras extrem in den Vordergrund gestellt. Es ist aber auch faszinierend eine verwacklungsfreie 10 Sekunden Nachtaufnahme mit einem Huawei P20 zu machen in einer Qualität die den meisten Menschen mehr als genügt.

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vor einer Stunde schrieb DSLRUser:

Ich habe es mit Windows erlebt, wo in dem Sektor wo ich tätig bin nur OS/2 gab (weiß jemand überhaupt noch was es ist? :D).

Ja sicher! Operating System 2 von IBM. Erschien, glaube ich, gegen Ende der 80er Jahre. Da habe ich meinen CPC664 mit einem 80386 ersetzt...

bearbeitet von CPC664

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Kurze Durchsage: Off Topic wird ab sofort rigoros gelöscht. Speziell wenn es um forenfremde Aufreger-Themen geht.

Andreas

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Das Thema ist letztlich "flawed by design", wie es heute so schön heißt, weil es keinerlei relevanten Fakten gibt; und keine Propheten (die natürlich anderes behaupten, was mich zu meinem Gedicht verleitet hat). Diskutiert wird über Indizien und Faktenfragmente, die sich entsprechend der gewünschten Argumentation immer reichlich finden lassen, aber eben zu keinem Ziel führen. Wer sich rühmt, hier richtige Prognosen abgegeben zu haben, der ist vermutlich auch stolz, dass von tausend Urlaubsbildern eines so richtig gut geworden ist - wem's Spaß macht. An der Sache ändert es allerdings nichts. Vor den durch die Verbreitung des Smartphones sinkenden Verkaufszahlen von Consumerkameras gab es eben auch einen Boom der ganzen Industrie, und davor eine lange Phase der Stagnation des Marktes, die zu sowas wie APS geführt hat. Das war jenes Filmsystem (nicht zu verwechseln mit einem Kamerasystem), das einer ganzen "Sensorklasse" ihren Namen gegeben hat ohne je wirklich Marktrelevant zu werden (dazu gab es allerdings auch keine Chance). Und davor gab es einen Boom, der eine Stagnation beendete, die auf einen deutlichen Rückgang folgte. Zwischendurch sind die verschiedensten Hersteller und Systeme untergegangen, andere wurden totgesagt und leben teilweise bis heute (wie Pentax das schafft weiß aber wirklich niemand 😉 ). 

Und nun, was wird überleben und was wird untergehen? Über die großen Entwicklungen gibt (und gab) es wenig Zweifel, und für alles andere gilt: es gibt keine relevanten Fakten, und es gibt keine Propheten. Auch wenn das eine oder das andere, oder gar beides, gern anders gesehen wird.

---

vor 15 Stunden schrieb Geschütteltnichtgerührt:

Da bin ich gespannt, ob das die Objektive umsetzen können. Bei einem Zoom wohl kaum. Trotzdem ein radikaler Sprung.

Egal ob irgendwelche effekthaschenden Pseudotests etwas anderes behaupten, die Olympus-Zooms können den High-Res-Mode durchaus im erwartbaren Rahmen umsetzen, und so gern ich meine Zuikos auch habe - andere können auch gute Objektive bauen. Der "radikale" Sprung ist eine lineare Erhöhung der Auflösung um etwa 20%, das ist durchaus mehr als meistens bei Generationswechseln, aber jetzt nichts, was grundsätzliche Probleme bereiten wird. Zoomobjektive, die das auflösen können, gibt es jedenfalls auch im KB-Bereich. Die Entwicklung ist schließlich auch da nicht stehen geblieben 😉

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