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Ich fotografiere seit 7 Jahren mit Olympus Kameras und fertige dabei immer JPG- plus RAW-Dateien (also *.ORF) an. Nach Auswahl und Bearbeitung der Fotos schiebe ich die Dateien in ein Archiv. Dabei behalte ich beide Dateitypen, archiviere also JPGs plus ORFs.

Nein, Platzprobleme habe ich (noch) nicht :-)

Frage: Ist es sinnvoll, vor der Archivierung die ORF-Dateien grundsätzlich ins DNG-Format zu konvertieren?

Ich mache mir Sorgen, dass das Olympus eigene ORF-Format in ferner Zukunft nicht mehr von den dann genutzten Programmen gelesen werden könnte. Und die alten Programme, die das noch könnten, laufen dann nicht mehr unter den Betriebssystemen der Zukunft (vielleicht ein 256 BIT MS Windows 20.0 oder so).

Das DNG-Format soll verbreiteter und die beschriebene Gefahr daher weniger wahrscheinlich sein. Was denkt Ihr?

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vor 11 Minuten schrieb Erdbaehr:

Ich mache mir Sorgen, daß das Olympus-eigene ORF-Format in ferner Zukunft nicht mehr von den dann genutzten Programmen gelesen werden könnte. Und die alten Programme, die das noch könnten, laufen dann nicht mehr unter den Betriebssystemen der Zukunft (vielleicht ein 256-bit MS Windows 20.0 oder so).

So etwas kann passieren. Aber – nicht über Nacht.

Sollte es sich also eines schönen Tages abzeichnen, daß die ORF-Dateien von heute sich tatsächlich nicht mehr mit der Software von morgen vertragen werden, dann wird es immer noch früh genug sein, die Umwandlung in das DNG-Format anzustoßen. Es würden dann zwar sehr viele ORF-Dateien auf einmal umgewandelt werden müssen – aber das kann man ja automatisiert im Stapelbetrieb über Nacht (oder über mehrere Nächte) ablaufen lassen. Wozu hat man einen Rechenknecht? Soll der einmal etwas tun für seinen Strom ...

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Erdbaehr:

Was denkt Ihr?

Ich denke, die Wahrscheinlichkeit wird niemand ernsthaft berechnet haben, sondern aus dem Bauch heraus in den Ring werfen. 😉

Ob es überhaupt auf absehbare Zeit dazu kommt kann niemand vorher sehen, falls es dazu kommt wird es, wie mein Vorredner erwähnt, nicht plötzlich passieren und daher genug Zeit für eine Umstellung geben (alte Hard- und Software aufzutreiben ist im Fall der Fälle jedenfalls ein sehr kleines Problem), und bis dahin wird sich die Situation nicht schleichend verschlechtern (lediglich der Arbeitsaufwand steigern, was allerdings durch höhere Rechengeschwindigkeiten mindestens teilweise ausgeglichen wird). Für mich gibt es keinen Anlass, sich um irgendetwas zu sorgen und ich empfehle das auch niemand anderem. Schon allein, weil es hier immerhin nicht um irgendwelche Spezialformate geht, die Jahrzehntelang in Archiven schlummerten und/oder eine ganz spezielle Hardware benötigten, sondern um ein weit verbreitetes und inzwischen gut dokumentiertes Format aus dem Consumerbereich. Da lässt sich fast immer eine Lösung finden.

bearbeitet von Helios

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vor 6 Stunden schrieb Erdbaehr:

Ich mache mir Sorgen, dass das Olympus eigene ORF-Format in ferner Zukunft nicht mehr von den dann genutzten Programmen gelesen werden könnte.

Das wird dir über kurz oder lang bei jedem Dateiformat passieren, aber wie Omzu Iko schon schrieb - nicht von heute auf morgen.
Man kommt nicht umhin sich alle paar Jahre  (wenn du Glück hast Jahrzehnte) Gedanken z.B. über Dateiformate, Dateisysteme, Datenbanksysteme zu machen.

Kein Format ist für ewig, so bist du gezwungen deine Daten in das nächst vielversprechendste Format zu wandeln ...und das hält jung!  :classic_cool:

bearbeitet von Noctiluchs

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Alle RAWs sind von der Struktur her TIFFs. Die ORFs sind nach dem allgemein bekannten, sehr effektiven Olympus-Verfahren komprimiert, die DNGs nach dem ebenso bekannten, gleichfalls effektiven Adobe-Code. Technisch gibts also keine Gründe, warum Oly-Raws in Zukunft nicht mehr gelesen werden können. Sollte ein Hersteller aus kommerziellen Gründen die Unterstützung einstellen, bleiben dir immer noch die freien Konverter. Die liefern heute schon bessere Ergebnisse als der Marktführer und werden zudem schneller weiterentwickelt.

Beim Konvertieren ins DNG werden Informationen aus der Datei entfernt. So werden die Daten zur Objektivkorrektur in die deutlich gröber gestuften Adobe-Opcodes umgerechnet und manche Maker-Notes -z.B. die Stabi-Brennweiteneinstellung bei Altgläsern - sucht man hinterher vergebens. Dafür werden neue, technisch nutzlose Informationen - z.B. "Baseline_Exposure" hinzugefügt, die nur für Adobe-Software nötig sind, dir bei anderen Konvertern aber u.U. verfälschte Ergebnisse bescheren.

Zur Zeit können alle Konverter ORFs lesen. Wandelst du die Dateien in DNGs, steigt zumindest die Oly-Software aus. Damit ist das Original das universellere Format, und ich vermute, das bleibt auch so.

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Wichtig ist auf jeden Fall, dass ich in 10 Jahren meine RAWs noch lesen kann, die ich bis dahin 10 Jahre lang nicht mehr angefasst haben werde 😉

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Meine erste ernstzunehmende Digitalkamera, die auch Rohdaten erzeugen konnte, kaufte ich vor über vierzehn Jahren. Die Aufnahmen von damals habe ich fast alle ins DNG-Format gewandelt. Aber einige sind noch im originalen MRW-Format erhalten. Ich kann auch jederzeit neue MRW-Dateien erzeugen, denn die Kamera habe ich noch. Aktuelle Rohdatenkonverter (bei mir: Adobe Camera Raw, Phase One Capture One und DxO PhotoLab) kommen problemlos mit den Dateien klar – einerlei, ob MRW oder vor zehn Jahren von MRW nach DNG gewandelt oder heute von MRW nach DNG gewandelt. Dasselbe gilt für Rohdateien anderer, noch älterer Digitalkameras, von denen einige Rohdatenformate nutzten, die es heute gar nicht mehr gibt (z. B. CRW von Canon).

Wenn es also in den letzten anderthalb Jahrzehnten keine Probleme mit aussterbenden oder ausgestorbenen Dateiformaten gab, dann würde ich in absehbarer Zukunft auch nicht damit rechnen.

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Herzlichen Dank für Eure bisherigen Antworten! Ich entnehmen Ihnen die Empfehlung, es bei dem ORF Format belassen zu können bzw. zu sollen. Arbeit gespart. :-)

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Am 4.7.2019 um 00:42 schrieb Erdbaehr:

Ist es sinnvoll, vor der Archivierung die ORF-Dateien grundsätzlich ins DNG-Format zu konvertieren?

Ich mache mir Sorgen, dass das Olympus eigene ORF-Format in ferner Zukunft nicht mehr von den dann genutzten Programmen gelesen werden könnte. Und die alten Programme, die das noch könnten, laufen dann nicht mehr unter den Betriebssystemen der Zukunft (vielleicht ein 256 BIT MS Windows 20.0 oder so).

Das DNG-Format soll verbreiteter und die beschriebene Gefahr daher weniger wahrscheinlich sein. Was denkt Ihr?

Ich denke so wie du, konvertiere daher immer in DNG, bette aber das ORF ein und habe so alle Möglichkeiten.

Ich nehme sehr wohl einmal eine Fotografie zur Hand, die vor zehn oder zwanzig Jahren aufgenommen wurde, und arbeite sie neu aus. Ich erstelle auch des öfteren Schwarzweiß-Versionen von Bildern, die bisher nur in Farbe vorhanden waren. Daher ziehe ich es vor RAWs zu haben und nicht (komprimierte) JPGs.

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vor 33 Minuten schrieb Subhash:

Ich denke so wie du, konvertiere daher immer in DNG, bette aber das ORF ein und habe so alle Möglichkeiten.

Also ich kann die RAW's meiner E1 immer noch problemlos direkt aus der ORF-Datei entwickeln... 😉 

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„Verschrei’s nicht”, sagt man bei uns.

DNG ist ein offener Standard. ORF nicht. Mehr muss man, glaube ich, nicht sagen. Irgendwann wird es den Programmierern zu dumm, ältere Kameras zu unterstützen, und wie lange Olympus Software funktioniert weiß auch keine*r. Ich gehe da lieber auf Nummer sicher.

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vor 2 Stunden schrieb Subhash:

Ich nehme sehr wohl einmal eine Fotografie zur Hand, die vor zehn oder zwanzig Jahren aufgenommen wurde, und arbeite sie neu aus. Ich erstelle auch des öfteren Schwarzweiß-Versionen von Bildern, die bisher nur in Farbe vorhanden waren. Daher ziehe ich es vor RAWs zu haben und nicht (komprimierte) JPGs.

Unter meinen Bildern habe ich noch keins gefunden, das den Aufwand wert gewesen wäre 😉

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vor 1 Stunde schrieb Bluescreen:

Unter meinen Bildern habe ich noch keins gefunden, das den Aufwand wert gewesen wäre

Wer weiß, vielleicht siehst du das einmal anders.

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Moin, moin

 

für solche Fälle ("Spezial"formate mit passender Software) installiere ich was ich brauche in einer VM mit dem entsprechenden Windows/Linux. 

Die VM-Software für den Betrieb der VM läuft trotz Windows 10 problemlos, je nach VM Software ist auch ein Betrieb unter Linux machbar.

 

Grüße

tom

 

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