Jump to content

Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Kleiner Erfolg - es hat sich gelohnt Vanellus vanellus


OhWeh

Empfohlene Beiträge

Mit Kiebitzen geht es bundesweit und auch in Bayern weiter steil abwärts. Deshalb haben wir uns umso mehr gefreut, dass es ein paar Brutpaare nach min. 10 Jahren wieder an einem Platz versucht haben, der relativ gut ist: 5 Seigen (wassergefüllte Senken) von denen eine nie austrocknet. Große Bioackerflächen (wichtig für Insekten für die frisch geschlüpften Kücken) die dieses Jahr mit Soja-/Getreide bepflanzt sind (Futterpflanzen) und drei Monate nicht bearbeitet werden (keine Störung). Daneben Maisäcker und Sommergetreide, bevorzugter Brutplatz von Kiebitzen. Und alle(!) Bauern waren/sind kooperativ, es sind Ihre Kiebitze. :classic_smile:. Es sind alles Familienbetriebe, keine Agrarindustrie, wir kooperieren mit manchen Bauern auch anders.

Wir haben das Ganze erstens genau beobachtet, um für nächstes Jahr Erfahrungen zu sammeln (auch was man über den Winter an geförderten Maßnahmen mit den Bauern machen kann, um die Bedingungen zu verbessern). Dieses Jahr kam die erfreuliche Nachricht (von einem Bauern), dass dort Kiebitze sind, sehr spät. Außerdem haben wir Gelege ausgesteckt, damit die Bauern wissen, wo die Nester sind und nicht beim Sähen, Spritzen, Düngen über das Gelege fahren.

Wir haben auch mit vielen Spaziergängern gesprochen: Hunde bitte anleinen, bitte nicht zu lange am Wasser stehen bleiben, weil das die Kiebitze stört, etc.

Verluste gab es durch Bodenprädatoren (vermutlich Füchse und wildernde Hunde von raus gezogenen Städtern) und durch Extremhagel. Krähen und Greife sind hier kein Problem, weil es mehrere Kiebitzpaare zusammen waren, die können sich zusammen gegen Luftangriffe gut wehren.

Letztendlich sind 4 Kiebitze flügge geworden

image.jpg

image.jpg

image.jpg

Dafür haben sich die ca. 20 Stunden Arbeit gelohnt. 🥰

 

 

bearbeitet von OhWeh
  • Gefällt mir 7
  • Danke 5
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Schöne Bilder! 👍 In meiner Region in Schleswig-Holstein (Westküste) konnte ich über Jahrzehnte den Rückgang der Kiebitze verfolgen. Es gibt sie aber noch, wenn auch in wesentlich geringerer Zahl, und es gibt  auch Landwirte, die Rücksicht auf die Bruten nehmen.

LG, Clara

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn Sie diese Seite nutzen, stimmen Sie den Community-Regeln zu. Wir haben Cookies gesetzt, um die Bedienung des Forums zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung