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Gartenphilosophin

Photos für den Ausdruck bearbeiten

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Moin,

wie bearbeitet Ihr Bilder, die ausgedruckt werden sollen?
Vielleicht und unter Umständen kann ich eine Ausstellung bestücken.
Probehalber habe ich mal ein paar Bilder in Affinity Photo bearbeitet und dann in der örtlichen Drogerie ausgedruckt.
Es ist KLAR!!!!; das das nicht für eine Ausstellung geht: Thema Insekten. Da muss Qualität erstellt werden.
Um nun aber große Drucke dann auch gleich vernünftig zu erhalten, wollte ich wissen, welche Unterschiede Ihr beachtet, denn auf einem BIldschirm muten die Farben ja anders an als auf einem papierenen Bild.

Oder täusche ich mich da?

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Moin,

wenn Deine Monitor-Einstellungen nicht jenseits von Gut und Böse sind, sollte das grundsätzlich erstmal passen. Ich bearbeite die Bilder, die ich zu einem Dienstleister zum Ausdrucken schicke, im Allgemeinen nicht anders. Zur Not kannst Du mal ein oder zwei "kritische" Bilder dort in einem kleineren Format abziehen lassen, um die Qualität zu testen.

Solltest Du Deinen Monitor kalibriert haben, und sollte der Drucker ICC-Profile zur Verfügung stellen, so kannst Du natürlich ganz genau die Bearbeitung darauf anpassen (Proof). Bei allen anderen hilft nur ausprobieren.

HG

Martin

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vor 5 Minuten schrieb Martin Groth:

Moin,

wenn Deine Monitor-Einstellungen nicht jenseits von Gut und Böse sind, sollte das grundsätzlich erstmal passen. Ich bearbeite die Bilder, die ich zu einem Dienstleister zum Ausdrucken schicke, im Allgemeinen nicht anders. Zur Not kannst Du mal ein oder zwei "kritische" Bilder dort in einem kleineren Format abziehen lassen, um die Qualität zu testen.

Solltest Du Deinen Monitor kalibriert haben, und sollte der Drucker ICC-Profile zur Verfügung stellen, so kannst Du natürlich ganz genau die Bearbeitung darauf anpassen (Proof). Bei allen anderen hilft nur ausprobieren.

HG

Martin

Danke!
Der Monitor ist im "grünen Bereich", denke ich. Eher sind meine Reglereinstellungen in der Bearbeitung noch feiner zu nutzen, um nicht zu übersteuern.

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Geschrieben (bearbeitet)

Du kannst ja mal über eine Kopie die „Autokorrektur“ Deines Bildbearbeitungsprogramms bzw. RAW Konverters laufen lassen. Das bringt gerade wenn man sich mit dem Bearbeiten noch nicht so gut auskennt, oft schon mal einen guten Ansatz, den man dann ggf. abmildern oder verstärken kann. Dabei wird meistens die Belichtung, Farbe und Kontrast korrigiert, was dann oft auch gleich schärfer und knackiger wirkt. Wichtig wäre auch, dass Du CAs entfernst.

Beim Schärfen musst Du aufpassen, fass kleine Details da wo Du sie sehen willst, gut rauskommen, das soll aber nicht zu grissligem Himmel führen. Deshalb ist es gut, wenn man Effekte lokal anwenden kann und nicht aufs ganze Bild. Halos an den Kanten sollten übrigens auch nicht entstehen. 

Wichtig wäre noch, möglichst nicht unterschiedliche Farbprofile zu verwenden, d.h. der Ausbelichter erwartet sRGB und Du lieferst AdobeRGB oder er erwartet ProPhotoRGB und Du lieferst sRGB. 

Ach ja, Du musst für die Ausgabegröße und das Material passend schärfen. Und Du müsstest wissen ob auf mattem, seidenmattem oder glänzendem ... Fotopapier „ausbelichtet“ wird oder ob es Fineart Drucke z.B. auf Barytpapier werden sollen.

Da hilft am besten ausprobieren, z. B. bei Saal Digital, die machen das gut, das Hochladen ist einfach und alles ist sehr bezahlbar.

bearbeitet von acahaya

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Gerade eben schrieb Gartenphilosophin:

Danke!
Der Monitor ist im "grünen Bereich", denke ich. Eher sind meine Reglereinstellungen in der Bearbeitung noch feiner zu nutzen, um nicht zu übersteuern.

Tja, da ist es schwierig aus der Ferne Empfehlungen zu geben. Genau hinschauen, ev. noch jemanden bitten, drauf zu schauen. 

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Danke, @acahaya,

das mit der lokalen Anwendung, das kommt auf die To-Do-Liste.

An Saal-Digital werde ich mich mal wenden.

@Martin Groth,

 

klar, aus der Entfernung ist das schwierig, ich wollte nur nach Tipps oder Hinweisen "schürfen", um mir das dann bei mir anzuschauen, was es bedeuten kann.

bearbeitet von Gartenphilosophin

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Einen guten Druck zu erstellen (erstellen zu lassen) ist eine Wissenschaft. Letztlich hilft nur Erfahrung. Eigene oder zugängliche fremde, aber nicht aus der Entfernung, sondern an Ort und Stelle.

Ein paar einfache Regeln:

  • Papier hat einen wesentlich geringeren Dynamikumfang als ein Schirm (und als das Auge sowieso). Idealerweise weiß man, welches Hellgrau noch nicht Weiß wiedergegeben wird, und welches Dunkelgrau noch nicht Schwarz. Wenn man‘s nicht weiß, hoffe man, dass 95% Luminanz noch kommt und vielleicht 7% auch noch. Man vergleiche erhaltene Drucke mit dem Monitor und messe die Grenzen aus.
  • Ein Druck wirkt meist flauer als die Darstellung am Monitor, also etwas härter ausarbeiten (Gradationskurve!) und etwas stärker sättigen (am  besten partiell – „Dynamik“ in Photoshop verwenden – und auf die Grenzen achten).
  • Manche Farben lassen sich schlecht drucken (billige Anbieter sind in der Regel schlechter), andere dafür besser als sie am Monitor aussehen. Erfahrung erwerben, also aufmerksam Drucke und Bildschirm vergleichen.
  • Das Papier und die Druckmethode machen in schwierigen Fällen sehr viel aus. Für meinen Geschmack ist der Pigment-Tintenstrahldruck auf schwerem mattem Papier (wie z.B. Hahnemühle Photo Rag Ultra Smooth) am besten (und wasserbasierte Pigmenttinten laut Fotorestauratorin auch am allerhaltbarsten).
  • Hat man einen Drucker gefunden, mit dem man zufrieden ist, bleibt man dabei und wechselt nicht, nur weil ein anderer 10% billiger ist. Andernfalls wird man nie sinnvoll Erfahrungen sammeln können.
  • Man verwende nie (in Worten: niemals) angebotene „Bildoptimierungen“ eines Druckers. Sonst lernt man nie, welche eigene Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht. Der Drucker soll immer so gut wie nur irgendwie möglich gleich arbeiten, was auch immer du lieferst.
  • Zum Schärfen sei gesagt, dass man kleinteilige Motive mit kleinerem Radius schärft als weniger detaillierte. Optimales Schärfen ist wieder eine Wissenschaft für sich.
  • Wenn man Probedrucke macht, dann nicht mit einem verkleinerten Bild, sondern von einem Ausschnitt des Bildes in der letztlich gewünschten Größe um die Schärfe gut beurteilen zu können.

Das ist‘s, was mir gerade zum Thema spontan einfällt.

bearbeitet von Subhash
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vor 6 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

Danke!
Der Monitor ist im "grünen Bereich", denke ich. Eher sind meine Reglereinstellungen in der Bearbeitung noch feiner zu nutzen, um nicht zu übersteuern.

Denkst Du. Der Monitor kann trotzdem total daneben liegen und Du hast ihn Dir irgendwie "zurecht gebogen" dass die Bilder gut aussehen. Nimm mal eine Testbild mit vielen Farben und am besten noch mit Graustufen (findet man im Internet zum kostenlosen downloaden) und lass davon z. B. bei Saal mal ein 20 x 30 Bild ausbelichten. Dann kannst Du das Bild mit Deinem Monitor vergleichen und Du siehst, wie weit er vom ausbelichteten Bild weg ist. Beim Bild bestellen unbedingt darauf achten, dass die "Automatische Bildoptimierung" ausgeschaltet ist. Die verbiegt Dir sonst Dein Bild wieder!

Die normalen Bilder werden (bei Saal) auch nicht gedruckt, sondern ausbelichtet. Das heisst, die Datei wird als Negativ-Bild mit einem 3-Farb Laser auf normales Color-Fotopapier belichtet und dann auf herkömmliche, analoge Art entwickelt, gebleicht, fixiert und gewässert. Die Qualität ist hervorragend und bezahlbar. Die nehmen für ein 20x30 Bild 99 Cent. Damit kann man leben. Ein gedrucktes Fineart Print kostet ein vielfaches.

Gruß  Wilfried

 

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Danke @MoFo

ich habe gerade mal ein Album dort erstellt. Mal sehen, wie es dann ausbelichtet aussieht.

So ein Testbild lade ich mal runter und vergleiche es dann ausbelichtet mit dem Monitor. Das ist interessant.

bearbeitet von Gartenphilosophin

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vor einer Stunde schrieb MoFo:

Die normalen Bilder werden (bei Saal) auch nicht gedruckt, sondern ausbelichtet. Das heisst, die Datei wird als Negativ-Bild mit einem 3-Farb Laser auf normales Color-Fotopapier belichtet und dann auf herkömmliche, analoge Art entwickelt, gebleicht, fixiert und gewässert. Die Qualität ist hervorragend und bezahlbar. Die nehmen für ein 20x30 Bild 99 Cent. Damit kann man leben. Ein gedrucktes Fineart Print kostet ein vielfaches.

Davon würde ich abraten, wenn es um Haltbarkeit und bestmögliche Darstellung geht. Die Qualität ist, was ich gesehen habe, nicht zu vergleichen mit einem Pigment-Tintenstrahl-Druck und die Haltbarkeit – wie mir erklärt wurde – auch nicht. Wenn einem das egal ist, dann spricht nichts gegen eine Ausbelichtung. Mein Fall ist das aber wirklich nicht. Ein Pigment-Tintenstrahl-Druck ist wesentlich teurer, aber das ist in meinen Augen die Sache auch wirklich wert.

bearbeitet von Subhash
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vor 6 Minuten schrieb Subhash:

Davon würde ich abraten, wenn es um Haltbarkeit und bestmögliche Darstellung geht. Die Qualität ist, was ich gesehen habe, nicht zu vergleichen mit einem Pigment-Tintenstrahl-Druck und die Haltbarkeit – wir mir erklärt wurde – auch nicht. Wenn einem das egal ist, dann spricht nichts gegen eine Ausbelichtung. Mein Fall ist das aber wirklich nicht. Ein Pigment-Tintenstrahl-Druck ist wesentlich teurer, aber das ist in meinen Augen die Sache auch wirklich wert.

Hast Du den als eigenen Drucker oder geht das nur über eine Firma?

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Ich lasse bisher drucken, aber das geht definitiv auch selbst. (Ich kenne sehr gute bis hervorragende Beispiele.)

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vor 10 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

Wie bearbeitet Ihr Bilder, die ausgedruckt werden sollen?

Die Farben erscheinen auf jedem Medium etwas anders. Dafür gibt's Profile und Soft-Proofing. Wichtig für die wahrgenommene Bildqualität aber sind Rauschen und Schärfung. Was das Rauschen angeht – reduziere es, wenn es stark ist, aber versuche nicht, es vollkommen zu eliminieren. Ein leichtes Restrauschen ist sogar wünschenswert ... gänzlich rauschfreien Digitalbildern fügt der erfahrene Bildbearbeiter ein wenig künstliches Rauschen hinzu. Was die Schärfe angeht – schärfe etwas stärker, als du für die Betrachtung am Bildschirm schärfen würdest. Wieviel stärker ... Erfahrungssache. Auf welche Weise ... hängt davon ab, was für eine Bildbearbeitungs-Software du benutzt. Schärfe im Zweifelsfalle generell lieber zu wenig als zu viel.

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vor 9 Stunden schrieb Omzu Iko:

Was die Schärfe angeht – schärfe etwas stärker, als du für die Betrachtung am Bildschirm schärfen würdest. 

Da gibt es auch eine Annäherung: Das Bild am Schirm in 50℅ Größe betrachtet, sieht, was die Schärfung betrifft, ungefähr wie der Druck aus.

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Ich drucke aktuell mit Pigment auf Artidomo cotton fineart 270 mattes Papier.

Es ist günstiger als Hahnemühle. Aber ich hätte nicht gedacht, dass mattes Papier eine so lebendige Wiedergabe haben kann. Seitdem kaum noch "Glanzpapier".

Aber ein eigener Drucker ist ein teurer Spaß.

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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vor 37 Minuten schrieb Geschütteltnichtgerührt:

Aber ich hätte nicht gedacht, dass mattes Papier eine so lebendige Wiedergabe haben kann.

Ja, ich auch nicht (beim Hahnemühle Photo Rag Ultra Smooth). Unglaublich!

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Ich habe bei Saal Digital ein Photobuch in Auftrag gegeben, auf mattem Papier. Um meine Idee zu präsentieren. Bin schon ganz gespannt, wie das aussieht, wenn es kommt.

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Bei Saal bekommt man keine Fotobücher, sondern relativ schlechtes Fotopapier, gebunden und Deckel vorne/hinten.

Das sage ich mal, obwohl ich genau das selbst dort oft für Kunden bestelle - weil bezahlbar. Aber mit einem Fotobuch hat das alles nichts zu tun.

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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vor 2 Minuten schrieb Geschütteltnichtgerührt:

Bei Saal bekommt man keine Fotobücher, sondern relativ schlechtes Fotopapier, gebunden und Deckel vorne/hinten.

Das sage ich mal, obwohl ich genau das selbst dort oft für Kunden bestelle - weil bezahlbar. Aber mit einem Fotobuch hat das alles nichts zu tun.

Am Papier hat es nicht gelegen, das kann ich schon sagen...
Ich habe in der Auswahl scheinbar nicht genug aufgepasst und muss noch einmal nacharbeiten...

Zu der Qualität kann ich aus Vergleichsgründen nichts sagen, nur, das es sich gut anfühlt.

Wo bestellt Ihr denn?

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Am 7.7.2019 um 08:38 schrieb Subhash:

Da gibt es auch eine Annäherung: Das Bild am Schirm in 50℅ Größe betrachtet, sieht, was die Schärfung betrifft, ungefähr wie der Druck aus.

Gilt das für jede ausgedrückte Größe?

Das wäre ja noch mal ein Kriterium, Bilder auszusortieren und zu löschen.

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Wenn du z.B. in Photoshop ein Bild größenmäßig definiert hast:

3000 x 4000 px

33,87 cm
25,41 cm
300 ppi

dann zeigt dir Photoshop in der 100% Ansicht 1 px der Datei als 1 px am Monitor. 50% sind dann 4 px der Datei als 1px (interpoliert) am Monitor.

Es geht nicht um die jeweilige Druckgröße, sondern dass die Datei-Auflösung der Druckauflösung entspricht.
 

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Ich drucke des auf meinem Epson SC P600 (Pigment) und lasse auch drucken und bereite die Bilder auch von Freunden für den Druck vor.

Sehr wichtige Voraussetzung: Ein hochwertiger kalibrieter Monitor der den Adobe Farbraum zu einem großen Teil abdeckt. Druckerfarbräume sind gerade, im für mich wichtigen Bereich Blau/Grün, deutlich größer als der sRGB Farbraum. So das es nach der Bearbeitung mit einem sRGB Monitor zu unliebsamen Überraschungen kommen kann.

Dann besorge ich mir vom Papierhersteller für meinen Drucker und das gewählte Papier die Farbprofile, die ich in Photoshop einbinde. Wichtig: Nicht für alle Drucker bieten die Papierhersteller für ihre jeweiligen Papiere Profile an, vor dem Kauf eines Druckers würde ich unbedingt auf den Seiten der Papierhersteller gucken. Die Profile sind in der Regel sehr gut und ausreichend genau, meine Erfahrung.

Das fertige Bild drucke ich über Photoshop aus (ältere Version, Photoshop nutze ich ausschließlich zum Ausdrucken und als Basis für Plug-Ins.) Wichtig dabei das man das Farbmanagement des Monitors ausschaltet und Photoshop das Farbmanegement übernimmt. (Im Photoshop Druckerdialog) Und man sich nach der Bearbeitung einen Softproof mit dem entsprechenden Papier-Druckerprofil ansieht. Falls ich das Bild zum Druckdienstleister gebe (Saal) rechne ich es für die Ausgabegröße auf 300dpi mit Hilfe des sehr guten und kostenpflichtigen Programms Photo-Zoom Pro (Photoshop geht auch) hoch. Das dient nur dazu das der Druckdienstleister in seinem Workflow die Qualität vor dem Druck besser beurteilen kann, manche fordern das, auch Saal: Das hat aber nichts mit der Qualität des Ausdrucks zu tun, die erfolgt bei großformatigen Ausdrucken mit weniger als 300dpi. (Deshalb benötigt man auch keine hochauflösende Kamera) Ganz zum Schluß wird das Bild speziell für den Druck geschärft, eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Ich nutze wegen der Einfachheit den NIK- Output Sharpener, bei dem man zwischen Druck und Monitor und Ausgabegröße wählen kann.

Wie schon von anderen erläutert, kann der Druck nicht so hohe Kontraste wiedergeben, das muß man bei der Bearbeitung unbedingt berücksichtigen und Kontraste und Bildhelligkeit anpassen, ebenso wirken manche Aufnahmen im Druck auch nicht so gut wie auf dem Monitor und umgekehrt. Auch hat das verwandte Papier großen Einfluß wie das Bild nachher wirkt, nicht jedes Bild wirkt auf jedem Papier. Dazu benötigt man Erfahrung und die ist leider teuer..

Ich kann euch nur das sehr empfehlenswerte Buch "Farbmanegement für Fotograpfen" aus dem d-Punkt Verlag ans Herz legen, das hat mir in meiner Anfangszeit sehr geholfen. Drucken ist ein sehr komplexes Thema.

Nachtrag:  Wichtig wenn man die Bilder zum Druck gibt: Bei der Bestellung alle Bildoptimierungen des Druckdienstleisters abwählen. Kann man bei Saal abwählen, ansonsten werden die Bilder meist verschlimbessert.

Gruß Thorsten

 

bearbeitet von Libelle103

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Vielen Dank für Eure hilfreichen Tipps!
Das Buch gehe ich mir mal anschauen.

Zum Glück habe ich noch einiges an Zeit, bis es zu einer Ausstellung kommen kann, die werde ich in's Lernen und Probieren investieren.

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