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OMD-10

Flohmarkt Münster am 17.08. - ohne Spaß

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Da wollte ich am Samstag der letzten Woche mein neu erstandenes Objektiv 12-40 pro testen und besuchte den Flohmarkt in Münster.

So hier und da gab es tatsächlich gute Gelegenheiten, um etwas festzuhalten. Doch oh Schreck: Ich hörte sehr häufig: "Nein, bitte nicht fotografieren"; "Keine Fotos bitte", etc, etc.....

Dabei war es egal, ob Personen im Bild waren oder ich z.B. nur einen für mich fotogenen, witzigen Sessel fotografieren wollte...............Leute geht´s noch?????

Machte dann irgendwann wirklich keine Laune mehr und bin abgezogen. Ich kenne das neue Datenschutzgesetz, aber man soll die Kirche ja auch im Dorf lassen und nicht überreagieren.

Es wird halt immer schwieriger......und mal wieder typisch deutsch.

 

Gruß

OMD-10

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Kann ich verstehen. Die Reaktion der Gegenseite!

Warum zeigt du nur für deine Interessen Verständnis. 

Du kennst das Gesetz und weisst um was es geht, sonst hättest du es hier nicht benannt. Dann Respektiere auch die Gegenseite. Versetze dich einmal in die Lage der Gegenseite, eventuell sind dutzende Fotografen (auch mit dem Mobiltelefon) unterwegs und machen das gleiche.

Ja bin ich denn hier im Zoo.

Gruß 

Blitz

bearbeitet von blitz

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vor einer Stunde schrieb blitz:

eventuell sind dutzende Fotografen (auch mit dem Mobiltelefon) unterwegs und machen das gleiche...

ach du Sch... das wäre ja... ja was eigentlich? Wovor haben wir heute denn so Angst? Dass mich jemand sieht, wie ich in MS auf der Fotobörse sitze und alte analoge Kameras verkaufe? Als Händler!

Aber gleichzeitig zig Tausend Euro im Jahr für Werbung ausgebe, damit mich jemand findet? Völlig paranoid! Und das sind im Wesentlichen die Ü30-75; den Älteren ist es völlig egal, den Jüngeren erst recht; die verstehen die ganze Aufregung sowieso nicht 💀

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Lustigerweise ist es ein Unterschied, ob jemand mit einem Handy oder einer Kamera das gleiche Bild macht.

Btw., es ist erlaubt, Menschen zu photographieren, nur die BIlder zu veröffentlichen, bedarf des Einverständnis' der Person!

 

Trotzdem macht es keine Spaß, das stimmt.

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@Finny 

Dein Text ist ja jetzt ein Konstrukt und wie ich finde, am Thema vorbei.

Händler, Werbung, Werbungskosten, Traffic,.......Gleichzusetzen mit dem Nachbar von nebenan,sicher nicht.

Sehe das wie Gartenphilosophin.

Ein Thema das kontrovers diskutiert werden kann.

Aus Zeitmangel bin ich hier raus. Jeder von uns hat seinen Standpunkt dazu.

 

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vor 58 Minuten schrieb Gartenphilosophin:

Btw., es ist erlaubt, Menschen zu photographieren, nur die BIlder zu veröffentlichen, bedarf des Einverständnis' der Person!

Irrtum, werden Personen ohne Einwilligung fotografiert, kann das eine Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte darstellen. Betroffene haben dann unter Umständen Ansprüche auf Unterlassung und Schadenersatz. Werden die Fotos zudem noch veröffentlicht, dann hat man sich obendrein noch strafbar gemacht. Also besser immer eine Einwilligung (hier genügt eine mündliche Zustimmung genauso wie das direkte Lächeln ins Objektiv) einholen  und für Veröffentlichungen am besten unterschreiben lassen. Hinterher ist es sonst schwer das nachzuweisen.

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Dann also künftig nur noch Bäume oder meine Oma..........die sagen nix....

 

Oder wieder auf nach Bangladesh. Hatte dort mal beruflich zu tun und alle, ob groß oder klein, jung oder alt waren stolz, mit aufs Foto zu kommen. Haben um ein Foto gebettelt, gelacht und herumgeflachst...

Da hat es wirklich Spaß gemacht.

bearbeitet von OMD-10

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vor 2 Stunden schrieb OMD-10:

....Haben um ein Foto gebettelt,....

und, haben sie eines bekommen?

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Am 19.8.2019 um 14:44 schrieb OMD-10:

Dabei war es egal, ob Personen im Bild waren oder ich z.B. nur einen für mich fotogenen, witzigen Sessel fotografieren wollte...............Leute geht´s noch?????

zeigt auf wie sensibel die Gesellschaft geworden ist, vor allem dann, wenn es Gesetze gibt.

Wer allerdings das Gesetzbuch der Straßenfotografie kennt, der liest in leeren Seiten. Ich halte mich nicht an diese Gesetze und es fällt keinem auf. Leider gibt es zu viele Idioten unter den Fotografen, die von Street keine Ahnung haben. Deren Posting,- und inkompetente Voyeurismuswut, getränkt ohne Feingefühl für die Begegnung des Momentes führ letztendlich dazu, jener "guter" Straßenbilder wird von selber Ablehungsgießkanne durchnässt. 

Mein Rat wie immer: Wenn deine "Beute" sich in deinem Display wieder findet und jenes Bild entspricht dem, was es selber von sich hat, wird niemand dir das Foto verweigern. Das gilt für den Moment, wenn du ertappt wirst. Mit entsprechender Charmoffensive und Erklärung passiert nix, rein gar nix. Da gilt das Gesetz der Zwischenmenschlichkeit und Aufklärung.

Und noch was, Ichbotschaft (meine Meinung): Dein 12-40 an welcher Kamera auch immer - m.E. vollkommen ungeeignet für die sensible Straße. Ein subtiles  Werkzeug kommuniziert viel leiser und signalisiert am Auge (wenn die denn da hin muss) ohne Kampfansage. Wenn dein Gegenüber im Anblick deines Antlitz mehr Kamera als Gesicht sieht................... kein Wunder, Blockade eingebaut. Viele verkennen m,E. die emotionale und somit gekoppelt psychologische Auswirkung einer fetten Kamera...... 

Zitat

Oder wieder auf nach Bangladesh. Hatte dort mal beruflich zu tun und alle, ob groß oder klein, jung oder alt waren stolz, mit aufs Foto zu kommen. Haben um ein Foto gebettelt, gelacht und herumgeflachst...

sehe ich sehr kritisch, die Leute dort wie anderswo sind froh für jede Aufmerksamkeit. Vor allen in Ländern, wo ein Mensch wenig zählt. Dort zieht es ja auch viele Streetfotografen hin, weil´s eben fremd und einfach ist - und die Bilderstrecken sind dann wow - naja, für mich nicht so. Das ist aber ein anderes Thema.  

weiterhin viel Erfolg und lass die Linse nicht hängen, wird schon, LG Dominique

 

bearbeitet von Dominique

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Am 19.8.2019 um 20:05 schrieb jsc0852:

 und für Veröffentlichungen am besten unterschreiben lassen.

Macht wirklich keinen Spaß. Ich weiß schon, warum Street nicht meine Fotografie ist.

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Am 19.8.2019 um 18:54 schrieb Finny:

… den Jüngeren erst recht; die verstehen die ganze Aufregung sowieso nicht …

Ja, es ist erschreckend wie naiv viele sind. Die machen noch fleißig mit um die totalen Überwachung voranzutreiben und werden erst aufwachen, wenn sie der nächsten Diktatur selbst zum Opfer fallen.

Wer einmal mitbekommen hat, wie Produkte fotografiert werden um dann gefälscht zu werden, wundert sich auch nicht, warum jemand einen Sessel nicht fotografiert haben möchte.

Eine ziemliche Unverfrorenheit wurde mir vor einiger Zeit berichtet:
Ein Fotograf stellt seine Bilder bei einer Messe zum Verkauf aus. So manche Leute, denen sie gefallen, kaufen sie nicht, sondern fotografieren sie stattdessen ab. (Und weil sie ja sowieso nicht verstehen, worum es geht, posten sie sie womöglich noch bei irgendeinem asozialen Medium, das in seinen AGB stehen hat, dass ihnen alle Rechte zur Verwertung übertragen werden, die die Postenden natürlich gar nicht innehaben. Der oder die Urheber*in kann ja dann klagen …)

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Dann waren die Fotos nicht gut genug. Man darf grundsätzlich Dinge fotografieren. Und dazu gehören auch Hunde und Katzen.

Auch auf dem Flohmarkt. Es kann natürlich das Recht des Betreibers gelten, das ist aber praktisch nie der einzelne Stand.

Die Deutschen haben leider ganz allgemein einen ganzen Urwald im Hintern.

Tipp: Mit der Kamera so tun, als wenn man filmt. Mit dem Smartphone klappt es noch besser, wenn man ein  Panorama macht oder so tut.

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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Am 20.8.2019 um 19:10 schrieb Dominique:

sehe ich sehr kritisch, die Leute dort wie anderswo sind froh für jede Aufmerksamkeit. Vor allen in Ländern, wo ein Mensch wenig zählt. Dort zieht es ja auch viele Streetfotografen hin, weil´s eben fremd und einfach ist - und die Bilderstrecken sind dann wow - naja, für mich nicht so. Das ist aber ein anderes Thema. 

Das ist die Sache mit dem Stock im A... der Deutschen.

Vor kurzem habe ich eine ganz ansprechende Serie eines Amateurfotografen gefunden, die zum Thema passt. Ich denke, dass man dort trotzdem aufpassen muss, aber als Touri hat man allgemein etwas mehr Freiheit.

https://500px.com/juergenwarschun

Mir persönlich ist es egal, ob ich auf einem Foto bin. Außer man will mit mir Werbung machen, das habe ich kürzlich abgelehnt. Außer ich bekomme Kohle dafür.

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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vor 5 Minuten schrieb Geschütteltnichtgerührt:

Man darf grundsätzlich Dinge fotografieren.

Das stimmt so nicht. Kunstwerke haben eigene Regeln und außerdem kommt es auf die Örtlichkeit an. Übergriffige, aufdringliche Fotograf*innen sind eine Qual, und ich begrüße Gesetze, die davor schützen. 

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vor 6 Minuten schrieb Subhash:

Das stimmt so nicht. Kunstwerke haben eigene Regeln und außerdem kommt es auf die Örtlichkeit an. Übergriffige, aufdringliche Fotograf*innen sind eine Qual, und ich begrüße Gesetze, die davor schützen. 

Richtig, wenn es zum Beispiel das Museum nicht erlaubt.

Das wird aber mehr und mehr gelockert. Nur veröffentlichen darf man es halt nicht, privat auf facebook wird aber zumeist geduldet.

Als Olympus-User kann man im Übrigen doch sehr schön aus dem Off fotografieren, habe ich schon mit dem 50-200mm gemacht. Eigentlich habe ich mit diesem Objektiv nichts anders getan.

Die Diskussion erinnert mich an eine Hannover Messe, auf der morgens die Mitarbeiter der (deutschen) Firma Rittal ausgeschwärmt sind, mit kleinen Kameras, um die Produkte der Konkurrenz zu fotografieren...

bearbeitet von Geschütteltnichtgerührt

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Am 20.8.2019 um 19:10 schrieb Dominique:

Mein Rat wie immer: Wenn deine "Beute" sich in deinem Display wieder findet und jenes Bild entspricht dem, was es selber von sich hat, wird niemand dir das Foto verweigern. Das gilt für den Moment, wenn du ertappt wirst. Mit entsprechender Charmoffensive und Erklärung passiert nix, rein gar nix. Da gilt das Gesetz der Zwischenmenschlichkeit und Aufklärung.

So ist es.

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