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Im Moment übe ich mich in M-Modus.

Der ist ja am Schwierigsten, denn dort spielt die ISO eine Rolle, um einigermassen helle BIlder zu erhalten.

Damit das funktioniert, habe ich die ISo Automatik auf 6400 K erhöht.
Heute waren wir auf einem Hundespaziergang in Wald und Heide, also viel verschiedenes Licht.
Da die Kamera dann selber über den ISO Wert entscheidet, habe ich mal zu dunkle, mal gut belichtete, mal zu helle BIlder.

Nehme ich die Begrenzung "zu tief", dann bleiben mir die Bilder in weiten Teilen zu dunkel. In der Nachbearbeitung gefallen mir die Ergebnisse aber nicht, wenn ich dann das hochziehe.

Irgendwie habe ich das Gefühl, das die Kamera nicht knapp mit dem untersten möglichen Wert agiert, sondern eher nach Zufall.
Klar, das tut sie wahrscheinlich nicht, ich habe nur das Gefühl, das es so ist.

Wie löse ich das ?
Tipps?

 

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Der ISO-Wert spielt im Modus M keine andere Rolle als in jedem anderen Modus

Wenn du unbedingt manuell belichten willst:

1. Im Freien, tagsüber - ISO bei 200 festnageln.

2. Blende oder Belichtungszeit festlegen —> Schärfentiefe vs. Bewegungsunschärfe

3. Den Wert, der unter 2. nicht festgelegt wurde, solange korrigieren bis die im Sucher oder auf dem Display sichtbare „Lichtwaage“ auf „Null“ steht.

4. Falls die erreichbare Blende/ Zeitkombination nicht zielführend ist, ISO anpassen.

Im Modus M agiert die Kamera in keinem Fall zufällig, da die drei Werte des „Belichtungsdreiecks“ sich nicht ändern können. ISO-A im Modus M ist was für einige wenige Spezialfälle.

bearbeitet von wteichler

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vor 1 Minute schrieb wteichler:

Wenn du unbedingt manuell belichten willst:

1. Im Freien, tagsüber - ISO bei 200 festnageln.

2. Blende oder Belichtungszeit festlegen —> Schärfentiefe vs. Bewegungsunschärfe

3. Den Wert, der unter 2. nicht festgelegt wurde, solange korrigieren bis die im Sucher oder auf dem Display sichtbare „Lichtwaage“ auf „Null“ steht.

4. Falls die erreichbare Blende/ Zeitkombination nicht zielführend ist, ISO anpassen.

Danke, das schaue ich mir gleich in Ruhe an...

Ich wollte mal die Unterschiede zeigen. Verschlusszeit ist bei 2000 stehen geblieben, weil ich kurz vorher mehr Bewegung im Fokus hatte...203608953_PodencoimGras.thumb.jpg.a11ee4541312cf1c6ef4dfb11bb881c2.jpg

ISO 6400, f/4, 210mm, 0ev, 1/2000

1244984433_PodencoimGrasnundunkel.thumb.jpg.2fa880a3e0fea58bc124a5347ee3d3d0.jpg
 

Hund ging einen Schritt weiter, das Gras war da besser...
Nun: ISO 2000, f/4, 210mm, 0ev, 1/2000

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@wteichler,

 

das ist ja das Problem, das bei der Örtlichkeit keine konstanten Lichtverhältnisse vorherrschen.

Deshalb habe ich die ISO erweitert, habe dann aber auch mit deutlich mehr Verschwommenheiten zu tun, ob das schon als "Rauschen" bezeichnet werden kann, ist mir nicht klar.

Vielleicht ist M der falsche Modus, und S besser. dennoch wollte ich bei diesen Verhältnissen mal Euer Wissen anzapfen.

 

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vor 3 Minuten schrieb Gartenphilosophin:

das ist ja das Problem, das bei der Örtlichkeit keine konstanten Lichtverhältnisse vorherrschen.

Deshalb habe ich die ISO erweitert, habe dann aber auch mit deutlich mehr Verschwommenheiten zu tun, ob das schon als "Rauschen" bezeichnet werden kann, ist mir nicht klar.

Vielleicht ist M der falsche Modus, und S besser. dennoch wollte ich bei diesen Verhältnissen mal Euer Wissen anzapfen.

Ich denke, Du hast mehrere Schwachstellen (um nicht zu sagen Probleme) gleichzeitig.

Vorweg: Ich mache mehr als 95% meiner Aufnahmen im M Modus und im Gegensatz zur Empfehlung hier mit Iso-Automatik. Ich sehe also von Beginn an (im Gegensatz zum oben beschriebenen Verfahren ein zumindet weitgehend korrekt belichtetes Bild) sonst kann ich keine Action fotografieren. Bei vielen Motiven im Action, Sport oder Wildlife Bereiche muß ich immer mit stark wechselnden Lichtverhältnissen rechnen und deshalb in gewissem Umfang meist nacharbeiten (bei der Entwicklung korrigieren). Bei Serienaufnahmen wird auch nur das erste Bild mit Belichtungsmessung gemacht.

Es ist deshalb wichtig, dass man die Einstellungen so wählt, dass man möglichst viel Spielraum für die Nachbearbeitung (Dynamik, Tiefenbearbeitung etc.) und die angestrebte Motivdarstellung (DOF, Schärfe, Kontrast etc.) hat.

Alle Einstellungen werden durch Deine Entscheidung festgelegt, was Du fotografieren möchtest (Motivschwerpunkt, Dynamikumfang des Bildes, Helligkeit des Motivs, Abstand zum Hintergrund, Art des Hintergrundes) und wie (Bewegungsunschärfe, Mitzieher, Geschwindigkeit des Motivs, Größe des Motivs im Bildfeld). Damit ist in der Regel klar, welche Blende Verschlußzeit und Iso wünschenswert wären. Jetzt mußt Du messen, ob es so auch möglich ist. Die Blenden und Verschlußzeitwerte Deiner Vorstellung kannst Du unmittelbar einstellen und siehst die dazu notwendige Iso bei immer noch akzeptabler Belichtung des Sucherbildes. Ist die Iso akzeptabel, kannst Du im Prinzip fotografieren und erhältst das, was Du im Sucher siehst.

Aber ist das das Optimale?

Das hängt überwiegend von folgenden eingestellten Parametern in der Kamera ab:

  1. Habe ich die richtige Meßmethode für die Belichtungsmessung gewählt? Du hast die Spot- oder eine der Integralmeßmethoden zur Auswahl. Wählst Du Spot (kleines oder großes AF Feld) muß das Feld auch satt auf Deinem Hauptmotiv liegen. Bei einem hellen Hundefell wird sich das immer sehr deutlich von der Umgebung unterscheiden, ebenso bei einem schwarzen Hund - Du mußt also das AF Feld sauber platzieren, um ein korrekt belichtetes Hauptmotiv zu haben. Wenn Du willst, kannst Du hier auch schon eine passende Belichtungskorrektur eindühren.
    Wählst Du Spotmessung und ein AF Cluster, sitzt der Meßbereich im Zentrum des Bildes, Dein AF-Focus und (hoffentlich der Hund) aber möglicherweise exzentrisch und schon ist die erste Fehlmessung passiert. Das gleiche passiert, wenn Dein Hund kein monochromes Fell besitzt, sondern Flecken und der AF-Punkt bei Spotmessung auf eine dunkle Fläche oder neben dem Hund sitzt. Je größer der Dynamikumfang im Bild ist, desto wahrscheinlicher wird dieser Meßfehler bei Spotmessung. Unabhängig davon kannst Du den Spot Belichtungswert des Hauptmotivs speichern und jederzeit wieder einstellen/abrufen, Damit vermeidest Du zumindest Schwankungen bei nicht homogenem Hauptmotiv.
    Stellst Du eine Integralmessung ein ( ESP, mittenbetont etc.) hast Du geringeres Risiko, aber auch immer nur eine gemittelte Messung (Belichtungskorrektur). Die Motivposition im Bild bestimmt die Genauigkeit der Mittelung. Meist geht sie davon aus, daß im oberen Drittel Himmel, also große Helligkeit ist. Das kannst Du berücksichtigen.
  2. Die eingestellte längste Belichtungszeit (im Menü), die Du verwacklungsfrei (bei der verwendeten Brennweite) halten kannst, Wenn mich nicht alles täuscht (ich lese das jetzt nicht im Manual nach) legt sie fest, ab welcher Verschlußzeit die Iso verändert wird (im P, S, A Modus). Wenn dieser Wert ungünstig gewählt ist, verschenkst Du Potential im Iso Parameter.
  3. Du kannst die Über- und Unterbelichtung Dir farbig im Bild anzeigen lassen. Mit Hilfe der Belichtungskorrektur (oder bei fixierter Iso mit Blende oder Verschlußzeit) kannst Du diese Bereiche in ihrer Größe wunschgemäß verändern.
  4. Du kannst das Histogramm zusätzlich einblenden und durch ETTR (Exposure to the Right) den maximalen Dynamikumfang Deines Bildes ausnutzen.

Ich hoffe, ich habe aus dem Stegreif nichts Wesentliches vergessen. Anhand der Bilder kannst Du jetzt versuchen, heraus zu finden, welche dieser Parameter eine Verbesserung gebracht haben könnten und das beim nächsten Mal ändern. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.

Good luck!

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- Ein korrekt belichtetes Bild unterscheidet sich nicht, weil es im P, A, S oder im M-Modus aufgenommen wurde. 

Daraus folgt, zumindest für mich, dass ich mir Gedanken darum mache, wobei mir die einzelnen Modi behilflich sind. 

- P für den Schnappschuss oder wenn ich die Kamera jemanden in die Hand drücke und nicht die Einschränkungen von iAuto haben möchte. 

- A als Standard, um mit der Schärfentiefe gestalten zu können. 

- S wenn ich eine bestimmte Verschlusszeit für das Einfrieren von Bewegung benötige. Eine schwarze Dampflok z. B. würde, wenn sie durchs Bild fährt, die Belichtungszeit im Modus A (festgelegte Blende) sonst die Belichtungszeit verlängern.

Bei all den bisher genannten Modi ist übrigens Auto-ISO von Vorteil, weil ich ja entweder eine entsprechende Verschlusszeit, Schärfentiefe oder "Sorglosigkeit beim Fotografieren" wünsche. 

Wozu dann noch M? Beim Filmen ist es immens wichtig. Die Schärfentiefe und Belichtung bleibt (bei notwendig fester Belichtungszeit) auch beim Schwenken erhalten. Beim Fotografieren gibt es ein ähnliches Beispiel (Serienaufnahmen). Ich kann bei gleichbleibender Schärfentiefe auch von dunklen oder hellen Elememten, die nachträglich ins Bild kommen und die Belichtung des eigentlichen Motivs verändern, den Bildeindruck wahren. 

In den meisten Fällen wird man M aber verwenden um zu gestalten. Du legst Dich z.B. auf eine bestimmte Blende fest um mit der Schärfentiefe zu spielen oder überhaupt die notwendige zu erreichen und kannst dann abweichend von der Belichtungsmessung durch Wahl der Verschlusszeit über oder unterblichten. Zum Beispiel weil die Belichtungsmessung das in schwierigen Situationen nicht schafft (Gegenlicht, Schnee) oder weil es der Gestaltung dient (hellen Lichtsaum an einer Blattkante noch deutlicher betonen/ sich für die korrekte Belichtung der Wand neben dem Fenster, dem Blick aus dem Fenster oder einem guten Kompromiss entscheiden.) Das alles fuktioniert nur wenn Du die volle Kontrolle über Blende, Verschlusszeit und ISO hast. 

Auto-ISO bei M? Ein Beispiel dafür ist die Konzertfotografie oder Aufnahmen im Zirkus . Du brauchst eine feste Verschlusszeit um den Künstler ohne Bewegungsunschärfe (wenigstens im Gesicht) abzubilden. Du kannst Dein Tele nicht komplett aufblenden weil Sänger oder Clown so herumhampeln, dass sie sich dann immer aus dem engen Bereich der Schärfentiefe herausbewegen (Du arbeitest ja gerade ohne AF weil der in der dunklen Umgebung zu träge ist). Hier macht dann Auto-ISO tatsächlich Sinn, weil Du damit die schnell wechselnden Lichtverhältnisse der Bühnenbeleuchtung ausgleichen kannst. 

Es ist sicher nicht verkehrt, wenn Du Dich in manueller Belichtungssteuerung übst. Das gilt im Kleinen wie der Belichtungskorrektur, wie im Großen - der vollständigen Kontrolle im Modus M. Anders wirst Du zum Beispiel nicht die Stoffstruktur eines schwarzen Kleides darstellen können oder gar bestimmte Stimmungen in der Schwarzweiß-Fotografie erzeugen. 

Allerdings sollte M nicht nur deshalb eingesetzt werden, weil Leute dies als einzige wirklich professionelle Variante ansehen. Jeder Modus hat seine Berechtigung und gerade bei bewegten Motiven unter "normalen" Lichtsituationen sind die verschiedenen Automatiken eine sinnvolle Unterstützung. Ergänzt durch eine eventuelle Belichtungskorrektur führen sie Dich meistens sogar komfortabler und sicherer ans Ziel als M - besonders wenn sich das Motiv verändert/ beweht. Da macht es dann vielleicht eher Sinn mal zwischen ESP, Mittenbetont Integral oder Spot-Messung zu wechseln. 

Viele Grüße 

Frank

 

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vor 18 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

Im Moment übe ich mich in M-Modus.

Der ist ja am Schwierigsten, denn dort spielt die ISO eine Rolle, um einigermassen helle BIlder zu erhalten.

Damit das funktioniert, habe ich die ISo Automatik auf 6400 K erhöht.
Heute waren wir auf einem Hundespaziergang in Wald und Heide, also viel verschiedenes Licht.
Da die Kamera dann selber über den ISO Wert entscheidet, habe ich mal zu dunkle, mal gut belichtete, mal zu helle BIlder.

Nehme ich die Begrenzung "zu tief", dann bleiben mir die Bilder in weiten Teilen zu dunkel. In der Nachbearbeitung gefallen mir die Ergebnisse aber nicht, wenn ich dann das hochziehe.

Irgendwie habe ich das Gefühl, das die Kamera nicht knapp mit dem untersten möglichen Wert agiert, sondern eher nach Zufall.
Klar, das tut sie wahrscheinlich nicht, ich habe nur das Gefühl, das es so ist.

Wie löse ich das ?
Tipps?

 

Du hast die Verschlusszeit auf 1/2000 festgelegt und bei Offenblende fotografiert. Bei 6.400 ISO hat das Licht für diese Einstellung ausgereicht, bei 2.000 ISO nicht. Also ist das Bild zu dunkel geworden. Wenn du die Verschlusszeit vorgibst musst du sie so legen, dass sie zur vorhandenen Lichtmenge passt. In deinem Beispiel war sie zu kurz gewählt. 

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Hallo Gartenphilosophin,

ich weiß nicht, mit welcher Brennweite du gearbeitet hast, aber es sieht sehr nach starkem Tele aus. Und das mit ziemlicher Nähe zum Motiv. Da ist bei Blende 4 die Schärfentiefe halt sehr klein.  Und ich weiß nicht, ob hier positive Kritik angebracht wäre (wg. Forumsregeln?) oder du die beiden Bilder lieber mal bei "bitte kritisieren" einstellen solltest, damit eine weiterführende Untersuchung der Unschärfe mal zielführend wird.

Du hast ja auch schon eine echte Grauschnauze... 

Nachtrag:

Ich bearbeite das jetzt nicht. Ich hatte halt nicht alles neue mitbekommen...

 

 

 

bearbeitet von Trubadour

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Im Prinzip ist ja schon alles gesagt, ich wollte jedoch anmerken, dass ich bei sich bewegenden Tieren und sonstiger Action mit wechselndem Licht immer M mit Auto ISO und ggf. entspechender Belichtungskorrektur verwende. Aus den selben Gründen wie Axel und Frank - ich will die Verschlusszeit und die Tiefenschärfe selbst bestimmen und mich im Eifer des Gefechts auf das Motiv konzentrieren, statt permanent die Helligkeit mit der ISO nachzuregeln. Am Strand, im Schnee, bei schwarzen Hunden ... muss ich dazu am Anfang eine Belichtungskorrektur einstellen und dann passt das i.a. recht gut.

Wenn ich - so wie Dir das passiert ist - mit gewählter Blende und Verschlusszeit die Grenzen dessen überschreite, was innerhalb meines ISO Bereichs korrekt belichtet werden kann, dann wird das Bild zu hell oder zu dunkel.

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Vielen herzlichen Dank für all diese Kommentare!

Klar ist Kritik willkommen und gewünscht, denn sie hangelt sich ja an der Frage entlang, was ich stärker beachten sollte.

Begonnen habe ich in "P", mich dann "hochgetastet" bis "M" und finde das spannend.
Klar, S wäre wohl die bessere Alternative gewesen. Ich dachte, ich übe mal mit M und schaue, welche Fragen auftauchen und was ich lernen kann.

Auf was habt Ihr aber Eure Auto ISO begrenzt?
1600 erscheint mir ein zu kleiner Wert, um dann auch im Schatten und Licht gut zu wechseln.

3200 ist schon besser, wird dann aber im "Alltag" zu hell. Gut, das kann ich ja immer wieder verändern, dennoch würde mich Eure Höchstgrenze interessieren, um dann mit den anderen Parametern entspannter umgehen zu können.
Auch habe ich gelernt, das ich noch flinker mit den Verschlusszeiten und Blenden umgehen muss.

@Trubadour,

Du hast Recht, es war das 40-150 + MC-1,4 mit. Dazu für die Pausen das 45/1,2.
Das war nicht die richtige Wahl, das nächste Mal kommt das 12-100 wieder mit.
Es war ein Spaziergang mit Podencos in unterschiedlichen Altersklassen und somit naturgegebenen Entfernungen :classic_rolleyes:.
Da dachte ich, ich bin mit der Kombination ganz gut aufgestellt. Das 12-100 hätte mir, glaube ich, bessere Dienste geleistet, mit dann halt viel mehr Heide um einen weissen Punkt (Podenco) herum. :classic_laugh:

Noch einmal, herzlichen Dank für die Kommentare, gerne nehme ich weiteren Input mit!





 

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vor 19 Stunden schrieb Axel.F.:

Du hast die Verschlusszeit auf 1/2000 festgelegt und bei Offenblende fotografiert. Bei 6.400 ISO hat das Licht für diese Einstellung ausgereicht, bei 2.000 ISO nicht. Also ist das Bild zu dunkel geworden. Wenn du die Verschlusszeit vorgibst musst du sie so legen, dass sie zur vorhandenen Lichtmenge passt. In deinem Beispiel war sie zu kurz gewählt. 

Die ISO hat die Kamera benutzt, meine Höchstbegrenzung war bei beiden Bildern in der Auto ISO auf 6400 festgesetzt.

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vor 1 Stunde schrieb Gartenphilosophin:

Die ISO hat die Kamera benutzt, meine Höchstbegrenzung war bei beiden Bildern in der Auto ISO auf 6400 festgesetzt.

Du hast, so lese ich es auch aus deinen anderen Beiträgen,

"...3200 ist schon besser, wird dann aber im "Alltag" zu hell...",

evtl. einen kleinen Denkfehler. Entweder stellt du alles manuell ein, auch die ISO, dann kann das Bild über- oder unterbelichten. Oder du stellt die ISO auf Automatik. Dann stellt die Camera stets die korrekte Belichtung ein. AAAAber... das kann sie nur, wenn es technisch möglich ist. Sie kann also die Blende nicht weiter öffnen als vollständig offen, bzw. die ISO nicht höher einstellen als die Vorgabe.

Ich persönlich fotografiere nahezu ausschließlich auf "A", also Blendenvorwahl mit den für die Umgebungshelligkeit passenden, festen ISO. Da wird dir Verschlusszeit variiert und wenn die mir zu lang erscheint, erhöhe ich die ISO manuell, bzw. öffne die Blende falls noch möglich.

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vor einer Stunde schrieb Axel.F.:

Du hast, so lese ich es auch aus deinen anderen Beiträgen,

"...3200 ist schon besser, wird dann aber im "Alltag" zu hell...",

evtl. einen kleinen Denkfehler. Entweder stellt du alles manuell ein, auch die ISO, dann kann das Bild über- oder unterbelichten. Oder du stellt die ISO auf Automatik. Dann stellt die Camera stets die korrekte Belichtung ein. AAAAber... das kann sie nur, wenn es technisch möglich ist. Sie kann also die Blende nicht weiter öffnen als vollständig offen, bzw. die ISO nicht höher einstellen als die Vorgabe.

Ich persönlich fotografiere nahezu ausschließlich auf "A", also Blendenvorwahl mit den für die Umgebungshelligkeit passenden, festen ISO. Da wird dir Verschlusszeit variiert und wenn die mir zu lang erscheint, erhöhe ich die ISO manuell, bzw. öffne die Blende falls noch möglich.

Axel,
ja, das weiss ich, ich stelle ISO individuell ein oder auf Automatik.
Diese Automatik kann ich ja im Menue begrenzen, also den höchsten und tiefsten Wert bestimmen.
Was ist da Deine Vorgabe?

Manuell/individuell  komme ich über das OK Menue heran.
Lustigerweise kann ich im Menue die ISO Begrenzung nach unten nicht weiter als ISO 200 begrenzen, über das OK Menue jedoch bis ISO L 100 oder L64.
Bei der 1 II, die 5II hat diese tiefen Werte nicht zur Verfügung aber die gleichen technischen Möglichkeiten der Einstellungen.

 


 

bearbeitet von Gartenphilosophin
Ergänzung

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vor 10 Stunden schrieb Gartenphilosophin:


Was ist da Deine Vorgabe?

 

Das ist wahrscheinlich eine Frage des Anspruchs, der Zielsetzung, des Bildinhalts und der Bildbearbeitungssoftware - und vielleicht noch anderer Einflussgrößen.

Anspruch: Wenn ich einen Vogel photographiere, der feine Federn hat, will ich auf meinem Bild feine Federn sehen. Bei einem Hund eben feine Haare. Wenn ich diesen Anspruch nicht habe, sondern nur einen Hund sehen will, kann ich hoch gehen - hohe ISO führen eben zu Rauschen und Dynamikverlust. Bei den Topobjektiven von Olympus halte ich bei feinen Strukturen ISO 1.600 mit guter Bildbearbeitungssoftware (s. unten) für unkritisch; 3.200 rauscht schon ordentlich und führt bei Entfernung idR zu Detaiverlust.

Zielsetzung: Besser ein seltenes Tier oder einen unwiederbringlichen Moment fotografiert und das Bild rauscht, als alles ist total verwackelt -> 6.400, 12.800

Bildinhalt. Wenn der Bildinhalt wenig feine Strukturen aufweist, sondern eher Flächen -> 3.200, 6.400

Software: mit der Prime-Entrauschung von DXO  oder       Topaz deNoise Ai sind m.E. die besten Entrauscher, damit kann man wahrscheinlich schon 1-2 Stufen gegenüber LR oder auch jpeg ooc rausholen

Und wenn es wirklich finster wird und sich irgendwas noch schnell bewegen will - dann schalte ich auf Video um. Das ist für mich eine bessere Erinnerung als verrauschte oder verwackelte Bilder

LG Norbert

 

bearbeitet von Norbert

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vor 8 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

1. Diese Automatik kann ich ja im Menue begrenzen, also den höchsten und tiefsten Wert bestimmen.
Was ist da Deine Vorgabe?


2. Lustigerweise kann ich im Menue die ISO Begrenzung nach unten nicht weiter als ISO 200 begrenzen, über das OK Menue jedoch bis ISO L 100 oder L64.
Bei der 1 II, die 5II hat diese tiefen Werte nicht zur Verfügung aber die gleichen technischen Möglichkeiten der Einstellungen.

1. Zugegeben nutze ich die ISO Automatik sehr selten, bei fast Point & Shot Situationen z. B.. Dann stelle ich das Maximum ein, alles was die Cam hergibt, frei nach dem Motto - Hauptsache das Bild ist im Kasten, retten kann ich später.

2. Die "künstlichen" ISO 64/100 nutze ich gar nicht, da der Sensor untersteuert wird und Dynamik und Linearität einbüßt. Wohl deswegen sind sie bei Auto ISO nicht verfügbar. Dann lieber einen ND davor.

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vor einer Stunde schrieb Axel.F.:

1. Zugegeben nutze ich die ISO Automatik sehr selten, bei fast Point & Shot Situationen z. B.. Dann stelle ich das Maximum ein, alles was die Cam hergibt, frei nach dem Motto - Hauptsache das Bild ist im Kasten, retten kann ich später.

Bis 25600? 😳
So Du die 1 II hast.
 

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vor 2 Stunden schrieb Norbert:

Das ist wahrscheinlich eine Frage des Anspruchs, der Zielsetzung, des Bildinhalts und der Bildbearbeitungssoftware - und vielleicht noch anderer Einflussgrößen.

Anspruch: Wenn ich einen Vogel photographiere, der feine Federn hat, will ich auf meinem Bild feine Federn sehen. Bei einem Hund eben feine Haare. Wenn ich diesen Anspruch nicht habe, sondern nur einen Hund sehen will, kann ich hoch gehen - hohe ISO führen eben zu Rauschen und Dynamikverlust. Bei den Topobjektiven von Olympus halte ich bei feinen Strukturen ISO 1.600 mit guter Bildbearbeitungssoftware (s. unten) für unkritisch; 3.200 rauscht schon ordentlich und führt bei Entfernung idR zu Detaiverlust.

Zielsetzung: Besser ein seltenes Tier oder einen unwiederbringlichen Moment fotografiert und das Bild rauscht, als alles ist total verwackelt -> 6.400, 12.800

Bildinhalt. Wenn der Bildinhalt wenig feine Strukturen aufweist, sondern eher Flächen -> 3.200, 6.400

Software: mit der Prime-Entrauschung von DXO Topaz deNoise Ai sind m.E. die besten Entrauscher, damit kann man wahrscheinlich schon 1-2 Stufen gegenüber LR oder auch jpeg ooc rausholen

Und wenn es wirklich finster wird und sich irgendwas noch schnell bewegen will - dann schalte ich auf Video um. Das ist für mich eine bessere Erinnerung als verrauschte oder verwackelte Bilder

LG Norbert

 

Das ist auch noch ein guter Hinweis, zu überlegen, was ich da aufnehmen will.

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Anwendungsbeispiel: Fliegende Bienenfresser, Verschlusszeit 1/1000s oder schneller, Blende 4 um ein bisserl mehr Tiefenschärfe zunhaben und Auto ISO bis 6400 damit die Kamera alleine auf den dauernden Wechsel zwischen Licht, Schatten und Zwischenbereiche reagieren kann und ich mich darauf konzentrieren kann, den Fokus auf dem Vogel zu halten.

bearbeitet von acahaya

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vor 10 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

Bis 25600? 😳

Ja. Technische Unzulänglichkeiten sind auch den berühmtesten Fotos völlig egal:

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vor 22 Minuten schrieb acahaya:

Anwendungsbeispiel: Fliegende Bienenfresser, Verschlusszeit 1/1000s oder schneller, Blende 4 um ein bisserl mehr Tiefenschärfe zunhaben und Auto ISO bis 6400 damit die Kamera alleine auf den dauernden Wechsel zwischen Licht, Schatten und Zwischenbereiche reagieren kann und ich mich darauf konzentrieren kann, den Fokus auf dem Vogel zunhalten.

Danke.
Dennoch, mir stellt sich weiter die Frage, warum die ISO-Werte so unterschiedlich sind. Der Hund ist zw. den beiden Bildern einen kleinen Schritt gegangen, zum nächsten Grashalm. Es war die ISO-Automatik, die dann den großen Sprung gemacht hat.
 

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vor 1 Minute schrieb Axel.F.:

Ja. Technische Unzulänglichkeiten sind auch den berühmtesten Fotos völlig egal:

O.K. Beeindruckend, das hätte ich nicht gewagt.
Soweit bin ich ja auch noch nicht.


 

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vor 3 Minuten schrieb Gartenphilosophin:

Es war die ISO-Automatik, die dann den großen Sprung gemacht hat.

Die Wege der Automatik sind unergründlich. Wenn es die Situation erlaubt habe ich immer das Histogram an.

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Am 8.9.2019 um 13:37 schrieb Axel.F.:

Du hast die Verschlusszeit auf 1/2000 festgelegt und bei Offenblende fotografiert. Bei 6.400 ISO hat das Licht für diese Einstellung ausgereicht, bei 2.000 ISO nicht. Also ist das Bild zu dunkel geworden. Wenn du die Verschlusszeit vorgibst musst du sie so legen, dass sie zur vorhandenen Lichtmenge passt. In deinem Beispiel war sie zu kurz gewählt. 

können.

Wenn es stimmt, dass Gartenphilosophin mit Auto-Iso fotografiert hat, kann das ja nicht die Erklärung sein. Außer sie hat zwischen den beiden Aufnahmen die Obergrenze für Auto-Iso verändert. Wenn die Einstellung beides Mal auto-Iso mit Obergrenze 6.400 war, ist die Kamera ja beim zweiten Bild (freiwillig) unter der eingestellten Obergrenze geblieben und war der Meinung das Bild sei so korrekt belichtetDer extreme Wechsel der ISO bei (laut Gartenphilosophin) nur geringfügiger Änderung des Bildausschnitts hat mich aber auch gewundert – kann ich mir eigentlich nur erklären, wenn die Belichtungsmessung auf Spotmessung steht und die Kamera mal einen hellen, mal einen dunklen Fleck anmisst. Wie schon ajax schrieb, hast du bei Matrixmessung dieses Risiko nicht, dafür aber eben einen gemittelten Messwert. Spotmessung bei Actionfotografie ist aber eine Herausforderung.

Gartenphilosophin, bring mal Licht ins Dunkel bezüglich deiner Einstellungen

LG Norbert

 
 

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vor 9 Stunden schrieb acahaya:

Anwendungsbeispiel: Fliegende Bienenfresser, Verschlusszeit 1/1000s oder schneller, Blende 4 um ein bisserl mehr Tiefenschärfe zunhaben und Auto ISO bis 6400 damit die Kamera alleine auf den dauernden Wechsel zwischen Licht, Schatten und Zwischenbereiche reagieren kann und ich mich darauf konzentrieren kann, den Fokus auf dem Vogel zu halten.

Hallo ,da ich mich dieses Jahr fast zum Bienenfresserspezialisten entwickelt habe (siehe meine Galeriebilder:

 

noch ein kurzer Kommentar zu deinem post. Bei sonnigen Bedingungen reichen ISO 1600 durchaus für Belichtungszeiten bis runter zu 1/4000. Zumindest mit der E M-1 Mark2 waren meine Aufnahmen mit ISO 6.400 doch zu verrauscht, um noch feine Federstrukturen zu sehen/erhalten. Und da die Farben der Vögelchen bei schlechterem Licht eh nur halb so beeindruckend sind, habe ich da einfach das Fotografieren sein lassen und habe ihr Verhalten beobachtet, um später, wenn die Wolke vorbei war um so gezielter fotografieren zu können.

LG Norbert

 
 

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vor 20 Stunden schrieb Gartenphilosophin:

Bis 25600? 😳
So Du die 1 II hast.
 

Um darauf zurück zu kommen. Mit einem angepassten Workflow sind auch 25.600 kein Problem:

 

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