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Die PEN, OM-D & E-System Community
Ortenauer

Erfahrungen mit Novoflex Objektivadapter

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Hey Leute,

da ich neben meiner Olympus ja auch noch die Pentax habe, habe ich natürlich das ein oder andere Objektiv welches ich gerne an der Olympus verwenden würde so zum Beispiel das

- Sigma 8-16 mm

- Sigma 105 Macro

war ich auf der Suche nach geeigneten Adaptern und bin auf den Novoflex gestoßen:

https://www.novoflex.de/de/produkte/adapter/adapterfinder/mft-pent.html?rgerg=43

Hat jemand Erfahrungen mit dem Adapter speziell was die Bildqualität betrifft; ändert sich was zum negativen oder ist alles in Ordnung (sind ja keine weiteren Optischen Elemente dazwischen).

Ich bin mir bewusst, dass ich dann nur manuell fokussieren kann (was bei o.g. Objektiven eh kein Problem ist) und die Blendeneinstellung stufenlos ist und man somit nicht immer 100% auf die Wunschblende landet.

Besten Dank für Euere Erfahrungen

 

P.S: Bitte keine Hinweiße, dass es evtl. andere Adapter z.B: aus China wesentlich günstiger gibt - ich hab halt die Einstellung, dass wenn es was aus dem Inland gibt ich eben die einheimische Produktion auch unterstütze (Work local - buy local 😉 )

bearbeitet von Ortenauer

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So ein Adapter enthält zwar keine Optik, kann aber die Bildqualität trotzdem negativ beeinflussen – dann nämlich, wenn seine beiden Bajonettauflageflächen nicht exakt parallel zueinander wären oder das Auflagemaß nicht exakt eingehalten würde. Da reagieren insbesondere kurze Brennweiten empfindlich auf Abweichungen. Mit Billig-Teilen aus China gibt's damit durchaus hin und wieder Probleme. Die Sachen von Novoflex sind nicht ganz billig, aber von exzellenter Qualität. Und sollte es damit ungewöhnlicherweise doch einmal ein Problem geben, so wird umstandslos nachgebessert oder umgetauscht.

Bedenke aber, daß Aufnahmen aus einer Mikrovierdrittel-Kamera fürs fertige Bild doppelt so stark vergrößert werden wie die aus einer Kleinbildkamera. Deswegen sollte man nur beste Kleinbildobjektive adaptieren, sonst wird die Bildqualität enttäuschen. Das ist nicht anders als früher, als selbst gute Mittelformatobjektive, adaptiert an Kleinbildkameras, in der Regel nur mittelmäßige Ergebnisse lieferten – weswegen das praktisch niemand gemacht hat.

Ich selber habe auch schon meine Minolta-Rokkore und Leica-M-Objektive an meine Olympus adaptiert ... und es nach ein paar Probeaufnahmen gleich wieder sein lassen. Lohnt sich nicht. Ausnahme sind Makroaufnahmen im Bereich jenseits von Maßstab 1:1.

bearbeitet von Omzu Iko

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Gast

Kann ich nur empfehlen, ich benutze ihn für das sony alpha Bajonett zusammen mit dem 4,5mm Sigma zirkularem Fisheye, nachdem ich vorher mit einem, nicht mal dem billigsten Chinadadpter, inkl zwei Umtausche, bei dem wegen nicht exaktem Auflagemaß ein Fokus auf Unendlich unmöglich war,  schlechte Erfahrungen machte und dem 500mm SONY Reflex. 

 

bearbeitet von Gast

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Hallo!

Kann mich nur anschliessen, habe selber den MFT/PENT als auch den FUX/PENT (Pentax K auf Fuji X). Bei einem Billigadapter war einmal der Pentax-K Bajonettring nur mit drei Schrauben befestigt, welche sich auch noch lockerten und mir fast das Objektiv abgefallen wäre. Billigadapter verwende ich nur noch für diverse Bastelzwecke, wenn da was schiefgeht, dann geht das Teil ins Altmetall...

Ansonsten, mit etwas Gefühl bekommt man mit Hilfe des blauen Abblendringes durchaus einigermassen reproduzierbare Blendeneinstellungen hin. Schließ das Objektiv an die ("Original"-)Kamera an, blende auf definierte Werte ab und merk' Dir in etwa die Größe der Blendenöffnung bei typischen Blendenwerten. Am Adapter drehst Du dann den blauen Ring soweit zu, bis die Öffnung den gewünschten Wert entspricht. Ok, das geht nicht auf eine halbe Blende genau, aber je nach fotografischen Gedächtnis... 😁

Gruß

Uli

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Ich besitze genau so einen abblendbaren Objektivadaper für Nikkore von Novoflex. Erstklassige, tadellose Qualität, kann ich wärmstens empfehlen, nicht billig, aber in Anbetracht der Qualität den Preis wert.

Mit billigen Adaptern habe ich durchwachsene Erfahrungen gemacht. Bei einem drehte sich beim 1. Ansetzen ein Bajonetring ab und die entsprechenden Spähne vielen zum Glück nicht in die Kamera. Bei einem anderen Adapter löste sich die Aretierung, so das es herunter viel. Für hochwertige Objektive verwende ich nur noch Novoflexadaper. Für Anschlüsse von denen ich nur Billigobjektive besitzte auch billige Adapter aus China, ansonsten wären die Adapter teurer als die Objektive.

Gruß Thorsten

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Habe auch einen Minolta-mFT Adapter  , dazu noch für den Adapter passende Objektivschelle ,das Zeug ist einfach ein Gedicht .

Gruß Johann

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vor 15 Stunden schrieb henna60:

Habe auch einen Minolta-mFT Adapter  , dazu noch für den Adapter passende Objektivschelle ,das Zeug ist einfach ein Gedicht .

Genau. Den Novoflex MD/mFT habe ich auch. Ist schlichtweg genial, sehr genau gearbeitet und rastet an beiden Enden sauber ein,

Daneben habe ich noch zwei "China"-Adapter, ebenfalls einen Minolta MD auf mFT und einen PEN (die alten 1960er) auf mFT. Kein Vergleich. Der Minolta sitzt extrem stramm und rastet auch nicht ein. Immer wenn ich den (selten) verwende, habe ich Angst um das Kamera-Bajonett.

 

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Ganz Klar ein Novoflex Adapter,

Damals bei meiner Lumix G5 habe ich einen No-Name Adapter benutzt , bei Fuji einen Fotodiox Pro und jetzt an der Sony A7 einen Novoflex FD-FE mit Stativschelle. Passgenau , eine Vernünftige Anleitung und Top Verarbeitung. Der Fotodiox Adapter ist zwar gut und etwas Günstiger , kommt aber meiner Meinung nach nicht an die Qualität des Novoflex Adapters heran. ( alle für Canon FD Objektive )

Gruß  Heinz

 

 

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vor 6 Stunden schrieb 68er Fujifreund:

 ( alle für Canon FD Objektive )

 

 

Jetzt gibs du mir aber Rätsel auf. Das FD-Bajonett funktioniert wie die Überwurfmutter einer Rohrverbindung. Damit genügen die im Klempnerhandwerk üblichen Toleranzen, um einen sicheren und spielfreien Sitz zu gewährleisten. Die sollten selbst zweitklassige Dritthersteller einhalten können.

Die Ansprüche an Fertigungsqualität und Materialwahl differieren m.E. zwischen den einzelnen Anschlüssen sehr stark. Am kritischsten sehe ich hier Nikon F- da lohnen wohl am ehesten die Ausgaben für einen hochpreisigen Adapter. Allerdings kann man sogar da mit Billigmodellen Glück haben - meines sitzt jedenfalls prima am 2,8/300 Ai Nikkor. Dafür schlackert das 5,6/180 Sigma Makro darin fühlbar. Es wäre interessant zu wissen, ob ein Novoflex-Teil diese herstellerseitigen Toleranzen ausgleichen kann. Als Moral dieser Geschichte sag ich mal: Wer mit wenigen Adaptern und Objektiven Erfahrungen gemacht hat, hat keine Erfahrungen gemacht. 

bearbeitet von rodinal

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Ich nutze auch Pentax Objektive mit dem Novoflex Pentax Adapter. Der ist gut. Fallst du uralt Pentax K oder Pentax-M Objektive mit Blendenring nutzt, musst du diese voll abblenden. Dann kann man erst mit dem Novoflex Adapter am blauen Ring die Springblende verstellen. Anhand des angezeigten ISO Wertes kann die Abblendung gut abgeschätzt werden. Ich nutze damit u. a. SMC Pentax 55/1.8 und 135/2.5 Objektive. Aber auch Limiteds neuerer Bauart funktionieren mit dem Adapter gut.

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vor 49 Minuten schrieb rodinal:

Jetzt gibs du mir aber Rätsel auf. Das FD-Bajonett funktioniert wie die Überwurfmutter einer Rohrverbindung. Damit genügen die im Klempnerhandwerk üblichen Toleranzen, um einen sicheren und spielfreien Sitz zu gewährleisten. Die sollten selbst zweitklassige Dritthersteller einhalten können.

Bei den älteren FD Objektiven mit Chromring würde ich Dir zustimmen, da kommt es nur auf die Einhaltung des Auflagemasses an, die Verriegelung übernimmt der Ring am Objektiv. Festklemmen bis zum Anschlag und gut ist's. Bei den neueren FD Objektiven, bei denen dieser "Überwurf"-Mechanismus in den Objektivmantel gewandert ist, naja, da könnte es schon zu Hakeleien kommen...

Gruß

Uli

bearbeitet von ulipl

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Am 3.10.2019 um 18:20 schrieb rodinal:

Jetzt gibs du mir aber Rätsel auf. Das FD-Bajonett funktioniert wie die Überwurfmutter einer Rohrverbindung. Damit genügen die im Klempnerhandwerk üblichen Toleranzen, um einen sicheren und spielfreien Sitz zu gewährleisten. Die sollten selbst zweitklassige Dritthersteller einhalten können.

Die Ansprüche an Fertigungsqualität und Materialwahl differieren m.E. zwischen den einzelnen Anschlüssen sehr stark. Am kritischsten sehe ich hier Nikon F- da lohnen wohl am ehesten die Ausgaben für einen hochpreisigen Adapter. Allerdings kann man sogar da mit Billigmodellen Glück haben - meines sitzt jedenfalls prima am 2,8/300 Ai Nikkor. Dafür schlackert das 5,6/180 Sigma Makro darin fühlbar. Es wäre interessant zu wissen, ob ein Novoflex-Teil diese herstellerseitigen Toleranzen ausgleichen kann. Als Moral dieser Geschichte sag ich mal: Wer mit wenigen Adaptern und Objektiven Erfahrungen gemacht hat, hat keine Erfahrungen gemacht. 

bearbeitet Donnerstag um 18:22 Uhr von rodinal

Ich möchte mich bei Dir entschuldigen!  Es geht natürlich nicht das man minderwertige Canon FD Objektive mit einem überteuerten Marken-Objektivadapter benutzt. Leider war mir auch entgangen , das man eine gewisse Menge an Adaptern und Objektiven benutzt haben muss um einen Kommentar einstellen zu dürfen. Liegt daran das ich keine Erfahrung habe , wie du festgestellt hast. ( Original Olympus FT auf mFT  , No-Name FD auf mFT  , Fotodiox Pro FD auf FX , Original Fuji Leica M auf FX und Novoflex FD auf FE )

Ein klein wenig Arrogant was du geschrieben hast , aber nach mehrmaligem Lesen , ganz großes Kino....👍

 

Gruß  von einem ohne Erfahrung

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