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Die PEN, OM-D & E-System Community
Ignoriert

Spaziergang mit 2 mal 17mm


ManfredP

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Hallo zusammen,

weil mich das 17/1.2 sehr gereizt hat, ich aber bereits das 17/1.8 habe, wollte ich's einfach mal wissen. Also bin ich mit dem 17/1.2 aus "Test&Wow" an der E-M1 II und dem 17/1.8 an der E-M5 II zu einem kleinen Spaziergang über den naheliegenden Waldfriedhof aufgebrochen. Dabei habe ich gleiche Motive mit beiden Kombinationen aufgenommen und versucht den gleichen Bildausschnitt zu bekommen, was natürlich bei einem solchen Spaziergang ohne Stativ nicht immer gelingt. Fotografiert habe ich im Modus "A" teilweise mit Belichtungskorrektur, wobei ich versucht habe, die Parameter an beiden Kameras gleich zu halten, mit einer wesentlichen Ausnahme: Aufnahmen bei Offenblende sind natürlich  1.2 oder 1.8 gemacht worden.

Mein Fazit: Das 17/1.2 ist ein hervorragendes Objektiv aber das 17/1.8 an der E-M5 II ist für meine Anwendung (Street, Museen..) vollkommen ausreichend und auch wunderbar handlich.

Aber seht selbst

Vielleicht sollte ich noch anfügen, dass das vorstehende Album nun so gar keine Anforderung an einen halbwegs professionellen Test erfüllt 😉

 

 

bearbeitet von ManfredP
Tippfehler
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Hallo Manfred,

vielen Dank das du dir die Mühe mit diesem Vergleichstest

gemacht hast. Damit hast du mir auch einige Fragen bezüglich 

beider Optiken beantwortet, so das auch ich meine Schlüsse daraus

ziehen kann. Auch wenn das 17/1,2 eine andere Klasse besitzt, kann ich

mit dem 17/1,8 wohl auch zufrieden sein. Schließlich hat Olympus sich auch

bei dem 1,8er bemüht eine hervorragende Linse für das Mft Format zu fertigen.

Ich finde, sie ist geradezu prädestiniert für die Pen f. Und den Mehrwert des 1,2ers

möchte ich dann gerne in eine der zukünftigen Kameras, natürlich von Olympus 

investieren. So oder so. Olympus ist mein System.

Allen ein schönes Wochenende.

 

VG  Karoly 

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vor einer Stunde schrieb ManfredP:

Vielleicht sollte ich noch anfügen, dass das vorstehende Album nun so gar keine Anforderung an einen halbwegs professionellen Test erfüllt 😉

 

Das wird auch niemand verlangen können.
Leider habe ich das 17/1.2 nicht. Wer die Fotoreihe neutral auf sich wirken läßt, kann beim 1.2er unschwer ein feineres Bokeh erkennen.
Wir haben das 17mm/1.8 verkauft, da es bei mehreren Blendenstufen nicht ausreichend scharf war.
Im Allgemeinen sind alle Olympusobjektive bei Tagelicht und viel Helligkeit sehr gut. Offenblende kommt da seltener zum Einsatz.
Anders ist es bei miesem Licht. Dann ist die Holy Trinity Serie 45/25/17mm mit 1.2 klar überlegen. Nach meiner festen Überzeugung sind sie für die
Gesellschaftsfotografie wie Hochzeit usw. unentbehrlich, da blitzen entweder verpöhnt oder ganz und gar untersagt ist. Die bessere Schärfenleistung im unteren Blendenbereich und das chremigere Bokeh sind Merkmal für alle Objektive der 1.2er Serie. Bitte, hier sind die zugehörigen mtf-Kurven. Sie lügen nicht! Plump und flapsig ausgedrückt: Das 1.2er ist an den Bildrändern schon so gut, wie das 1.8er in der Mitte. Der Qualitätsunterschied ist frappierend, wenn man Ausschnittsvergrößerungen nebeneinander legt oder vom Foto viel weggeschnitten werden muss.

Olympus 17mm/1.8
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Olympus 17mm/1.2

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bearbeitet von imago somnium
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Danke für diese Gegenüberstellung. Mein Fazit: für mich wäre das 1,8er vollkommen ausreichend.

vor 10 Minuten schrieb janh:

Sehe ich das richtig, dass beim 1.8er die Farben etwas kräftiger kommen?

Die Farben sehe ich nicht unterschiedlich, ich habe den Eindruck, dass der Kontrast beim 1,8er ganz leicht höher ist. Kann das aber vielleicht auch an unterschiedlicher Bildverarbeitung in den Kameras liegen? Das sind doch JPGs OOC, oder?

Gruß Rolf

bearbeitet von Grek-1
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vor 3 Stunden schrieb ManfredP:

Mein Fazit: Das 17/1.2 ist ein hervorragendes Objektiv aber das 17/1.8 an der E-M5 II ist für meine Anwendung (Street, Museen..) vollkommen ausreichend und auch wunderbar handlich.

Danke für deine Mühe. Ich hatte vor einiger Zeit auch beide Objektive hier zum Test. Das 1.8er ist handlich, aber das Bokeh hat mich nicht zufrieden gestellt. Die geringere Auflösung könnte man verschmerzen. Das 1.2er ist hervorragend, war mir aber zu teuer. Ich habe als Kompromiss das 16mm f/1.4 von Sigma im Vergleich getestet und dann gekauft. Fast identische Auflösung in der Mitte und ein tolles Bokeh. 

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vor 10 Stunden schrieb imago somnium:

Das 1.2er ist an den Bildrändern schon so gut, wie das 1.8er in der Mitte.

Genau diese Eigenschaft in Verbindung mit dem cremigeren Bokeh hat mich auch zum 1.2 schielen lassen. Für die Strasse an der M5 II war es mir aber zu groß und vor allem zu auffällig. Nun merke ich, dafür brauche ich es nicht.

vor 9 Stunden schrieb janh:

Sehe ich das richtig, dass beim 1.8er die Farben etwas kräftiger kommen?

Um das letztlich zu bestätigen müsste man einen Test mit demselben  Gehäuse machen. Bei meinem Spaziergang war das 1.8 an der E-M5 II und das 1.2 an der E-M1 II.

vor 9 Stunden schrieb Grek-1:

Das sind doch JPGs OOC, oder?

letztlich ja, in beiden Fällen etwas gerade gerichtet und beim Verkleinern nachgeschärft. Falls übrigens jemand Interesse an den RAWs hat, stelle ich die gern zur Verfügung - sind nun wahrlich keine Kunstwerke 😉

vor 8 Stunden schrieb Axel.F.:

Ich habe als Kompromiss das 16mm f/1.4 von Sigma im Vergleich getestet und dann gekauft. Fast identische Auflösung in der Mitte und ein tolles Bokeh. 

das ist sicher eine Überlegung wert, aber für meine Zwecke ebenfalls zu groß und zu auffällig

 

bearbeitet von ManfredP
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Sehr schöne Bilder, selbst die Klassiker unter den Motiven prima getroffen. Großartig die Detailfotos.

Gruß

Hartmut

 

Sorry, zur Erläuterung: Ich habe mir die Vergleichsbilder mit den beiden 17ern angesehen und hab dann auf Deine Fotos von der Völklinger Hütte geklickt. Die sind gemeint.

bearbeitet von Menning
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vor 9 Stunden schrieb hoss:

Den Bildern sieht man die Messergebnisse nicht an.

Auf den ersten Blick sicher nicht. Ist ja auch Mäusekino.
Schöööönes Mäusekinobeispiel: Handy-Hochzeitsfoto Brautfahrzeuge mit einem outdated Handy S-7.

909809879_2019-02-01NurfrBrautfahrzeuge-145042.thumb.jpg.ee2f255d44b5b1143fe1b856d371c8fb.jpg

bearbeitet von imago somnium
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Ich habe mir die Galerie angesehen. Danke für die Vergleichsaufnahmen. habe auch beide, das 1,8er habe ich verliehen und nutze das 1,2er.

Bei Aufnahmen, wenn man den Überblick auf die Anlage (Friedhof) fotografiert, sieht man den Unterschied fast nicht. Damit meine ich Motive, die aus größerer Entfernung fotografiert sind, sprich die Scharfstellung ist weiter weg.

Werden Motive aus kürzerer Entfernung fotografiert, sieht man Unterschied am Bokeh. Das sieht man beispielsweise an den beiden Bildern:

https://www.manfred-paul.de/test/17mm/index.html#p7149681_1.jpg

und

https://www.manfred-paul.de/test/17mm/index.html#p7140704_1.jpg

Beide mit Blende f/1,8

Wer meist Streets aus größerer Entfernung die Szene fotografiert, wird auch mit dem 1,8er zufrieden sein.

Gruß Pit

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vor 43 Minuten schrieb pit-photography:

Wer meist Streets aus größerer Entfernung die Szene fotografiert, wird auch mit dem 1,8er zufrieden sein.

das 17-ner ist auf der Strasse an einer E-M5 (oder auch Pen) eher geeignet, nah ans Motiv zu gehen. Hier mal ein Beispiel aus dem Haus der Kunst in München

spacer.png

bearbeitet von ManfredP
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vor 2 Minuten schrieb ManfredP:

das 17-ner ist auf der Strasse an einer E-M5 (oder auch Pen) eher geeignet, nah ans Motiv zu gehen.

Das Tolle an dem 17er (beide) ist, dass sie eine sehr kurze Naheinstellgrenze hat.

 

bearbeitet von pit-photography
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vor 23 Stunden schrieb ManfredP:

Hallo zusammen,

Also bin ich mit dem 17/1.2 aus "Test&Wow" an der E-M1 II und dem 17/1.8 an der E-M5 II zu einem kleinen Spaziergang ….

Mein Fazit: Das 17/1.2 ist ein hervorragendes Objektiv aber das 17/1.8 an der E-M5 II ist für meine Anwendung (Street, Museen..) vollkommen ausreichend und auch wunderbar handlich.

 

Ja, herzlichen Dank für den hilfreichen Test. ☺️

Auch ich habe mir die E-M5 II als handliche Immerdabei für Street, Stadt und Kurzurlaube zugelegt. Damit es klein und handlich bleibt, müssen natürlich auch die Objektive passen. Deshalb nehme ich als Standardzoom das 12-32 und habe mir jetzt noch die beiden Olys 17/1.8 und 45/1.8 bestellt. Damit deckt man viele Fotosituation, handlich und qualitativ sehr ordentlich, ab. Preislich bleibt die Sache auch recht günstig. Also die Summation der mFT Vorteile!

Das Bokeh des 17/1.8 ist angenehm, nichts weltbewegendes, aber brauchbar. Das Bokeh des 1.2er ist etwas softer, ruhiger, aber noch immer weit entfernt von einem CreamMaster. Das 1.2er ist zudem so groß und schwer, dass es an einer E-M5 II kopflastig wird und man deshalb haptisch besser zur E-M1 II greift. E-M1 II mit 17/1.2 ist weder klein, noch preiswert und optisch nur guter Durchschnitt. Will man ein Spitzenbokeh, dann greift man besser zur Sony A7 III und schraubt ein Sigma 35/1.4 ART dran - die 35mm Cream-Kombi ist ähnlich groß und rund 200€ günstiger, da wird Vollformat zum Sparformat, crazy.

 

bearbeitet von Gaspar
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vor einer Stunde schrieb Gaspar:

 Will man ein Spitzenbokeh, dann greift man besser zur Sony A7 III und schraubt ein Sigma 35/1.4 ART dran - die 35mm Cream-Kombi ist ähnlich groß und rund 200€ günstiger, da wird Vollformat zum Sparformat, crazy.

Darum geht es in dem Thread aber nicht. Hier geht es um den Unterschied zwischen zwei Olympus Objektiven!

Gruß

Hartmut

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Ich fand auch erstaunlich, wie unterschiedlich die Belichtungszeiten bei ähnlichen Einstellungen waren. Häufig konnte die E-M5 II zum gleichen Zeitpunkt kürzer belichten. 

Bisher haben es die 1.2er Linsen noch nicht in meinen Fotokoffer geschafft, dafür habe ich mir Anfang des Monats  zwei 1.8er wieder neu zugelegt. Klein hat auch was.

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