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Scindero

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Hallo in die Runde,

da es mein erster Beitrag ist stelle ich mich gerne kurz vor. 😉

Ich bin 32 Jahre als und komme aus dem Bergischen Land. Ich fotografiere seit Ende 2009 und bin damals mit der Olympus e-450 gestartet, gekauft im Set mit dem 14-42mm und 40-150mm. Die Kamera hat mich auch auf diverse Reisen, vor Allem in die Pyrenäen begleitet. Die Größen und Proportionen haben mir eigentlich immer zugesagt. Nichts desto trotz wollte ich im Jahr 2015 eine neue Kamera, vorwiegend aufgrund des fehlenden Bildstabilisators und den wenigen Megapixeln der e-450.

Damals habe ich viel gelesen, war viel unterwegs und bin dann bei der Nikon D7200 gelandet. Hier habe ich in den Folgejahren auch einiges an Objektiven angeschafft. Die Kamera hat mich auch auf viele Reisen begleitet. In letzter Zeit habe ich die Kamera aber immer seltener genutzt, da sie mir zu groß und zu schwer geworden ist. Auch war das Equipment nicht wetterbeständig. Neu ist heute auch mein größeres Interesse an Videos. Das geht grundsätzlich schon mit der Nikon, das Problem ist eben der AF.

Ich habe schon länger überlegt ob ich einen Systemwechsel vornehmen möchte, da man dabei ja schon (nicht unerheblich) Geld verbrennt. Aus dem Bauch heraus habe ich mein gesamtes Equipment letzten Monat veräußert, war eine Möglichkeit alles auf einen Schlag zu verkaufen. Wirtschaftlich ist das sicher nicht gewesen, aber ein System was nicht genutzt wird ist für mich eben auch ein "nicht realisierter" Verlust. Aber auch Ehrlichkeit gehört sicher zu so einer Entscheidung dazu! Schönreden brauche ich mir das nicht!

Bei dem Kameragehäuse bin ich mir sicher, es wird die E-M5 Mark III. Die Kamera hat es mir wirklich angetan, nachdem ich diese in der Stadt letzte Woche bei einer Olympus Preview in der Hand hatte und einige Testbilder machen konnte. Das einzige wo ich aktuell noch etwas hadere (die Investition sollte jetzt dann schon sitzen) ist die Wahl des/ der Objektiv(e). Ich möchte mich auch mehr darauf beschränken was ich wirklich brauche. Beim Nikon System habe ich mich von der Flut an Objektiven leiten lassen und habe somit auch viel getestet, ausprobiert und leider auch gekauft. Verbuchen wir es ehrlicherweise als das was es eben war: Lehrgeld!

Schaue ich mir meinen Lightroom Katalog an ergibt sich folgendes Bild der letzten Jahre (schon auf mFt gerechnet):

  • < 12mm 1% (bin mit UWW bisher nicht weit gekommen)
  • 12mm 38%
  • 13mm bis 40mm 35%
  • 41mm bis 100mm 17%
  • > 100mm 9%

Abgedeckt war an APS-C eigentlich alles von 10mm bis 300mm (APS-C). Müsste ja dann 7,5 bis 225mm bei mFt sein, wenn ich mich nicht verrechnet habe.

Starten wollen würde ich gerne mit einem Zoom und einer Festbrennweite. Die Festbrennweite die ich aus meiner bisherigen Erfahrung gerne hätte ist 17mm (da mir 35mm an DX oft zu lang waren), dafür aber gut für Porträt. Langfristig kann ich, sofern Bedarf da sein sollte, eher noch eine 45mm kaufen. Das ist Zukunftsmusik!

Beim Zoom bin ich mir allerdings nicht sicher! Auch nach dem lesen vieler Threads und Videos bei You-Tube bin ich da nicht schlauer geworden. Zur Wahl steht:

  • 12 - 40mm f/2.8 Pro
  • 12-100mm f/4.0 Pro

Von der Größe und dem Gewicht (ich hatte beide an der M5 Mark III testen können) gefällt mir das 12-40mm besser! Es passt wunderbar zur Kamera. Dafür würde das 12-100mm nicht 73% sondern 90% meiner Fotografie abdecken. Auch nach Auswertung des Lightroom Katalogs (total) sind gerade mal 25% der Bilder mit Blende < 4.0 aufgenommen worden. 4% < 2.8... Ich habe eigentlich auch immer gerne mit Stativ gearbeitet und sehe meine Fotografie eher im Landschaftsbereich, auch Kirchen, Burgen und Höhlen.

Aber

Ich habe wenig Erfahrung mit den beiden Zooms in Bezug auf Videos machen können. Gerade wenn wir in Höhlen klettern ist teilweise die einzige Lichtquelle unsere Stirnlampen (die aber schon sehr sehr gut Licht machen). Wie verhält es sich da mit Videos? Bilder sind in der Regel kein Problem gewesen mit dem Nikon Equipment. Auch wenn ich mir das gut überlegt habe wann ich die Kamera raus hole aufgrund der nicht besondern Wetterfestigkeit.

Ich möchte auch keinen Thread haben mit 12-40mm vs 12-100mm. Da gibt es meines Wissens genug und jedes hat sein für und wieder. Einzig das Thema Video, Videofokus und LowLight würde ich gerne näher betrachten und auch diskutieren. Allerdings sind Tipps und Ratschläge jedweder Art gerne gesehen.

Alles unter der Berücksichtigung, dass ich wohl auch ein 17mm (1.2/ 1.8) kaufen werde. Perspektivisch ist aber auch das 60er Makro sehr interessant, da ich mich in diese Thematik auch schon vorab etwas eingearbeitet hatte.

So ich glaube ich habe mich nicht wirklich kurz gefasst, aber solltest du bis hierher gekommen sein: Vielen Dank fürs lesen! 😉

 

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Ich denke, das 12-40 passt wunderbar an die M5-3 und wäre eine megagute Kombination, wenn Du ein Zoom möchtest. Und das 12-40 Pro ist ein tolles und absolut hochwertiges Objektiv, das sehr flexibel ist. 
Das 12-100 finde ich für die M5-3 persönlich überdimensioniert. 
Schau vielleicht noch mal, was Du genau fotografiert hast >40mm MFT. 
Brauchtest Du Lichtstärke? Sonst wäre das kleine und extrem günstige 40-150 NON-Pro ne gute Wahl, das ist so klein und niedlich und ich hab damit verdammt gerne fotografiert, zumindest wenn sich das Objekt nicht bewegt hat. Das gibt es gebraucht für wirklich kleines Geld. Oder vielleicht das wunderbare 75 mm 1,8, wenn es nicht unbedingt ein Zoom sein soll? Eins meiner absoluten Lieblingsobjektive. 

Bzgl. Video kann ich Dir leider nichts raten, da hab ich keine Erfahrung. 

bearbeitet von ViviKimi
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Denke daran, Blende 4.0 an APS-C ist von der Wirkung her 2.8 und du hast dann auch mehr Lichtreserve.

Bei den Festbrennweiten gibt es auch die Sigma 1,4-Serie.

Und du kannst auch die Panasonic-Objektive einsetzen. Es gibt ein recht gutes Panasonic Leica 2.8-4.0/12-60

Die Qual der Wahl können wir dir nicht abnehmen.

 

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Danke schonmal für die Hinweise. 😉

vor 15 Minuten schrieb ViviKimi:

Schau vielleicht noch mal, was Du genau fotografiert hast >40mm MFT. 
Brauchtest Du Lichtstärke? 

Ich habe >40mm MFT ca. 66% der Bilder mit Blende >= 5.6 gemacht. Allerdings sind in den verbleibenden 33% auch die Bilder des 90mm Makro mit 2.8 enthalten. Und mein Standard-Zoom war bisher ein 16-80 f/2.8-4.0 (also analog dem von @rowi vorgeschlagenen Panasonic).

Ich hätte aber gern eine durchgehende Blende beim Zoom, da mich bei offenblendigem arbeiten die Erhöhung gestört hat. Da habe ich dann immer den ISO manuell angepasst, da ich ISO Automatik beim Fotografieren bisher nicht praktiziert habe. Beim Filmen hingegen schon.

Die Sigma Objektive hatte ich mir auch schon mal angesehen, mich damit aber aktuell nicht weiter beschäftigt. Erstmal steht die Wahl des Standrad-Zooms an. Erweitern kann ich nachher immer noch, und ob 16 oder 17mm ist wohl für das Ergebnis nicht allzu entscheidend. Fakt ist aber das die Priorität 1.2 > 1.4 > 1.8 wäre und genau so verhalten sich auch die Preise. Aber Wetterschutz haben die Sigma ja auch.

bearbeitet von Scindero
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Das 12-100 und 12-40 sind beides sehr gute Objektive. Das 12-100 ist deutlich größer und schwerer als das 12-40, aber dafür ist es noch etwas universeller, auch für Video.

Oft bin ich nur mit dem 12-100 unterwegs und freue mich über das geringe Gesamtgewicht im Verhältnis zu den Möglichkeiten.

Das 12-100 besitzt einen eingebauten Bildstabilisator, welcher in Kombination mit einer passenden Olympus-Kamera enorm effektiv ist.

Für Videos in Höhlen erscheint mir das Objektiv dennoch nicht optimal geeignet zu sein aufgrund der Blende 4,0. Das 12-40 bringt zwar eine Blendenstufe mehr mit und bei Videos kann man sich auch sehr gut auf den Kamera-Stabi verlassen, aber so richtig perfekt ist es m. M. n. auch nicht. Für diese spezielle Anwendung kann ich das Oly 17 / 1,2 empfehlen und auch ein etwas spezielleres Objektiv, das Oly Fisheye 8 mm / 1,8.

Das 12-100, 12-40 und 17 / 1,2 habe ich zum Fotografieren und Videofilmen z. B. beim Celler Jazzfestival in den abendlichen Straßen benutzt. Beide Zooms konnte ich bis zur Dämmerung sehr gut einsetzen und habe im weiteren Verlauf auf das 17 / 1,2 gewechselt. Vielleicht ist das ja auch eine gute Kombination für dich.

Bei der Musik musste ich übrigens mitwippen, das ging einfach nicht anders, aber die Bildstabilisation gleicht dies aus. Und die neue E-M5 wird wohl noch etwas besser sein als meine "olle" M1.1.

bearbeitet von Analog im Kopf
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vor 2 Stunden schrieb Scindero:

Gerade wenn wir in Höhlen klettern ist teilweise die einzige Lichtquelle unsere Stirnlampen (die aber schon sehr sehr gut Licht machen). Wie verhält es sich da mit Videos?

Schonmal geposted aber ich denke es passt hier gut rein, dieses Video ist nach meinem Verständnis mit dem 12-40mm gedreht:

 

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vor 10 Stunden schrieb Scindero:

Von der Größe und dem Gewicht (ich hatte beide an der M5 Mark III testen können) gefällt mir das 12-40mm besser! Es passt wunderbar zur Kamera. Dafür würde das 12-100mm nicht 73% sondern 90% meiner Fotografie abdecken. Auch nach Auswertung des Lightroom Katalogs (total) sind gerade mal 25% der Bilder mit Blende < 4.0 aufgenommen worden. 4% < 2.8... Ich habe eigentlich auch immer gerne mit Stativ gearbeitet und sehe meine Fotografie eher im Landschaftsbereich, auch Kirchen, Burgen und Höhlen.

Aber

Gerade wenn wir in Höhlen klettern ist teilweise die einzige Lichtquelle unsere Stirnlampen (die aber schon sehr sehr gut Licht machen). Wie verhält es sich da mit Videos?

 

Das 12-100 ist eine Eierlegendewollmilchsau. Mein Immerdrauf. Schärfer als das 12-40, auch am langen Ende hervorragend und es gibt kaum eine Gelegenheit wo nicht eine passende Brennweite zur Verfügung steht. Auch ein paar Sekunden Belichtungszeit aus der Hand sind kein Problem, Mein Stativ staubt ein. Für Freistellorgien noch ein hochgeöffnetes Prime dazu, Oly 45mm f/1.2 oder Sigma 56mm f/1.4 oder Oly 75mm f/1.8 und gut

Video? Da ist man systemkonform bei Panasonic imho besser aufgehoben und für Filmerei in dunklen Höhlen wäre eher Oly 17mm f/1.2 die Wahl oder noch besser separat ne gebrauchte Sony A7s in den Rucksack stecken.

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vor 9 Stunden schrieb brezeljo:

Schonmal geposted aber ich denke es passt hier gut rein, dieses Video ist nach meinem Verständnis mit dem 12-40mm gedreht

Danke, das Video hatte ich auch schon mal gesehen und fand es sehr ansprechend. War schon beeindruckend, gerade in der Mine. Dass das aber natürlich auch sehr viel Übung erfordert sollte klar sein. Die Kamera macht das ja nicht alleine.

vor einer Stunde schrieb Axel.F.:

Das 12-100 ist eine Eierlegendewollmilchsau. Mein Immerdrauf. Schärfer als das 12-40, auch am langen Ende hervorragend und es gibt kaum eine Gelegenheit wo nicht eine passende Brennweite zur Verfügung steht. Auch ein paar Sekunden Belichtungszeit aus der Hand sind kein Problem, Mein Stativ staubt ein. Für Freistellorgien noch ein hochgeöffnetes Prime dazu, Oly 45mm f/1.2 oder Sigma 56mm f/1.4 oder Oly 75mm f/1.8 und gut

Video? Da ist man systemkonform bei Panasonic imho besser aufgehoben und für Filmerei in dunklen Höhlen wäre eher Oly 17mm f/1.2 die Wahl oder noch besser separat ne gebrauchte Sony A7s in den Rucksack stecken.

Danke, dass das 12-100 sehr gut sein soll liest man ja überall. Kombiniert mit 1-2 Festbrennweiten sicher Top, gerade auf Reisen, Wanderungen, Museen, Kirchen und Burgen. Die geringe Naheinstellgrenze ist auch nicht zu verachten. Für 75mm hätte ich wohl keine große Verwendung.

Ich habe mir sowohl Panasonic als auch Sony angesehen. Panasonic gefallen mir leider nicht. Ich finde die Olympus ansprechender. Sony ist an sich schön kompakt, so lange kein objektiv drauf ist. 😉 Ich denke einen Tod stirbt man immer. Ich bin ja auch kein Profi und werde dafür nicht bezahlt. Ich mache das für mich, auch mit Freunden, als Hobby. 

vor 11 Stunden schrieb Analog im Kopf:

Das 12-100 und 12-40 sind beides sehr gute Objektive. Das 12-100 ist deutlich größer und schwerer als das 12-40, aber dafür ist es noch etwas universeller, auch für Video.

Oft bin ich nur mit dem 12-100 unterwegs und freue mich über das geringe Gesamtgewicht im Verhältnis zu den Möglichkeiten.

Das 12-100 besitzt einen eingebauten Bildstabilisator, welcher in Kombination mit einer passenden Olympus-Kamera enorm effektiv ist.

Für Videos in Höhlen erscheint mir das Objektiv dennoch nicht optimal geeignet zu sein aufgrund der Blende 4,0. Das 12-40 bringt zwar eine Blendenstufe mehr mit und bei Videos kann man sich auch sehr gut auf den Kamera-Stabi verlassen, aber so richtig perfekt ist es m. M. n. auch nicht. Für diese spezielle Anwendung kann ich das Oly 17 / 1,2 empfehlen und auch ein etwas spezielleres Objektiv, das Oly Fisheye 8 mm / 1,8.

Das 12-100, 12-40 und 17 / 1,2 habe ich zum Fotografieren und Videofilmen z. B. beim Celler Jazzfestival in den abendlichen Straßen benutzt. Beide Zooms konnte ich bis zur Dämmerung sehr gut einsetzen und habe im weiteren Verlauf auf das 17 / 1,2 gewechselt. Vielleicht ist das ja auch eine gute Kombination für dich.

Danke das 17mm steht ehrlicherweise auch auf meiner Liste, 45mm ebenso und 8mm Fish reizt mich auch. Eben auch in genau der Reihenfolge. Obwohl ich eine lichtstarke Festbrennweite zwischen 7 und 9mm ohne Fish und mit der Möglichkeit auf Schraubfilter bevorzugen würde. Vllt kommt sowas ja noch irgendwann. Ich hatte auch schon überlegt einfach das 17mm zu kaufen und das mit dem Zoom auf nächstes Jahr zu vertagen. Es soll wohl auch noch ein neues Standardzoom geben, aber ob es das dann besser macht? Vllt. Ja ein Nachfolger vom 12-40 mit IS.... aber alles Spekulation.

Kompakter und leichter wollte ich werden. Klar muss man da auch immer das Gesamtgewicht berücksichtigen meine vorherige Kombination (Body und Objektiv) war ca. 550g schwerer als bspw M5 Mark III mit 12-40mm somit wäre die Kombination mit dem 12-100 auch noch leichter. Allerdings war an der Kombination auch immer ein L-Winkel montiert, der ja auch fairer Weise ggf.. auf der Olympus Einzug hält. Zusätzlich hatte ich auch öfters noch das Tamron 70-300 mit, aber nach Auswertung des Katalogs könnte ich bei Wahl des 12-100mm auf ein weiteres Zoom eigentlich verzichten. Das von dir vorgeschlagene 17mm ist hingegen gesetzt. (Oder ggf 16mm Sigma). Einfach wegen der Lichtstärke aber auch weil das 1.8 nicht abgedichtet ist fällt es raus.

Welches der beiden Zooms präferierst du denn, gerade auch in Bezug auf Video. Fotos machen ja beide sehr gut.

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vor 4 Minuten schrieb Scindero:

Allerdings war an der Kombination auch immer ein L-Winkel montiert...

Welches der beiden Zooms präferierst du denn, gerade auch in Bezug auf Video. Fotos machen ja beide sehr gut.

Was macht du Schönes mit dem Winkel?

Zoom und Video = Stichwort Parfokal

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vor 25 Minuten schrieb Scindero:

Welches der beiden Zooms präferierst du denn, gerade auch in Bezug auf Video. Fotos machen ja beide sehr gut.

Wenn es kompakt sein soll das kleine Zoom, ansonsten klar das 12-100. Mein 12-40 gebe ich nicht ab und es wird weiterhin gut genutzt, aber als "Standardimmerdrauf" nehme ich das 12-100. Gerade bei Video kann ich den größeren Brennweiterbereich gebrauchen, aber ob das in Höhlen einen Mehrwert bringt, kannst du besser beurteilen. Das 12-40 ist parfokal, das 12-100 "nicht ganz". Mir ist das aber beim Filmen mit dem großen Zoomobjektiv nicht negativ aufgefallen.

bearbeitet von Analog im Kopf
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vor 18 Minuten schrieb Axel.F.:

Was macht du Schönes mit dem Winkel?

Zoom und Video = Stichwort Parfokal

Danke, parfokal ist ein Begriff. Habe dem Link folgend auch noch mal gelesen. 
Den L-Winkel war sowohl im Hoch- als auch im Querformat Arca kompatibel. Hat mir die Arbeit mit dm Stativ sehr erleichtert. Eine Schnellwechselplatte hat mich immer gestört der L-Winkel nicht.

vor 15 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Wenn es kompakt sein soll das kleine Zoom, ansonsten klar das 12-100. Mein 12-40 gebe ich nicht ab und es wird weiterhin gut genutzt, aber als "Standardimmerdrauf" nehme ich das 12-100. Gerade bei Video kann ich den größeren Brennweiterbereich gebrauchen, aber ob das in Höhlen einen Mehrwert bringt, kannst du besser beurteilen.

In Höhlen bietet der Bereich 41-100mm für mich keinen Mehrwert. Du kannst eh nur erfassen was du auch mit deiner Stirnlampe, Taschenlampe etc. ausleuchten kannst. Aber es ist keineswegs so, dass ich hauptsächlich in solchen Umgebungen fotografiere. Ich denke mal für die meisten Anwendungsbereiche ist der größere Zoombereich ein Vorteil. Dem gegenüber steht dann die größeren Abmessungen sowie das größere Gewicht.

Lese ich bei dir richtig raus, dass du wenn das 12-40 aufgrund seiner Kompaktheit wählst und nicht aufgrund der Blende?

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Olympus OM-D und sind sehr gut geeignet für Video. Ich erlebe das jeden Tag, wie meine E-M10 III mich mit tollen Videoaufnahmen überrascht. Die E-M5 III ist da sicherlich noch besser.

Bei mFT sollte man wirklich beachten, das die Schärfentiefe bei den üblichen Blendenwerten von F/2.8 - F/5.6 größer ist als bei APS-C oder KB. Deswegen ist für Freistellung ein F/1.8, besser F/1.2 Objektiv, Pflicht. Das 12-100mm, auch wenn ich es selbst nicht besitze, scheint mir mit F/4.0 Aufgrund der besagten durchgängig guten Schärfe ideal als Suppenzoom geeignet. Die F/4.0 sind ideal für Landschaften, abblenden geht ja immer. Und somit schließt sich der Kreis mit dem 12-40mm/2.8 für kompakt und lichtstark.

Dein Vorhaben 17mm/1.2, 12-100mm/4 und 12-40mm/2.8 wirkt auf mich vernünftig und wie erste Wahl. Damit hätte ich in schlecht beleuchteten Räumen eine sehr gute Reportagebrennweite, einen lichtstarken Allrounder-Zoom und eben ein super Suppenzoom. Mehr dazu geht ja immer ...

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vor 1 Stunde schrieb Scindero:

Lese ich bei dir richtig raus, dass du wenn das 12-40 aufgrund seiner Kompaktheit wählst und nicht aufgrund der Blende?

Ja, meistens ist das so.

Freistellen geht auch mit dem 12-100, wenn man die physikalischen Bedingungen berücksichtigt und es ist ja auch nur ein Blendenwert Unterschied.

Vorteil des 12-40 könnte aber bei speziellen Situationen sein, z.B. bewegte Objekte bei ungünstigen Lichtbedingungen. Da nützt dann auch der doppelte Bildstabi beim 12-100 nichts, wenn die Verschlusszeiten zu lang werden.

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vor 14 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Ja, meistens ist das so.

Das ist schon mal eine guter Hinweis, danke.

vor 14 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Vorteil des 12-40 könnte aber bei speziellen Situationen sein, z.B. bewegte Objekte bei ungünstigen Lichtbedingungen. Da nützt dann auch der doppelte Bildstabi beim 12-100 nichts, wenn die Verschlusszeiten zu lang werden.

Genau das ist aktuell das Dilemma. Im Endeffekt möchte ich ein flexiblen Allrounder der zu mir passt. Letztlich weiß ich auch, dass ich die Entscheidung für mich treffen muss. Das verlinkte Video entspricht meiner Vorstellung bzw. meinem Bedarf schon recht gut. Das 12-100mm wurde auch erwähnt aber nicht näher erläutert. Ob das Video, gerade in der Mine,  ist dem 12-100mm auch so geworden wäre lässt sich nicht ermitteln, da die Daten/ Einstellungen unbekannt sind.

vor 2 Stunden schrieb hoss:

Olympus OM-D und sind sehr gut geeignet für Video. Ich erlebe das jeden Tag, wie meine E-M10 III mich mit tollen Videoaufnahmen überrascht. Die E-M5 III ist da sicherlich noch besser.

[...]

Dein Vorhaben 17mm/1.2, 12-100mm/4 und 12-40mm/2.8 wirkt auf mich vernünftig und wie erste Wahl. Damit hätte ich in schlecht beleuchteten Räumen eine sehr gute Reportagebrennweite, einen lichtstarken Allrounder-Zoom und eben ein super Suppenzoom. Mehr dazu geht ja immer ...

Ich bin auch davon überzeugt, dass die M5 III alles erfüllt was ich mir vorstelle.

Es geht für mich eher um die Frage 17mm und 12-100mm oder 12-40mm. Beide möchte ich eigentlich nicht kaufen.

vor 15 Minuten schrieb Analog im Kopf:

Genial für enge Raumsituationen ist auch das Olympus 7-14 / 2,8. Mit dem Objektiv habe ich bisher aber nur fotografiert und nicht gefilmt. Es ist auch recht groß, aber großartig 😉

UWW wird zu gegebener Zeit, falls benötigt sicher eine Option sein. Aktuell konzentriere ich mich mal auf das was ich primär nutze. Ich möchte gerne diesmal bedachter an die Investitionen heran gehen.

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Ich wollte mich an dieser Stelle noch mal zurück melden.

Ihr habt mir gute Tipps gegeben, woraufhin ich nochmals im Internet recherchiert habe. Das ganze lesen, Videos schauen und überlegen bringt an einem gewissen Punkt leider keinen Mehrwert mehr und hat mich folglich nicht wirklich weiter gebracht.

Heute war ich dann nochmal im Geschäft vor Ort und habe mir beide nochmal angesehen. Auch auf der Kamera montiert und getestet. Das 12-100mm ist ein tolles Objektiv und der Bildstabilisator ist super. Das 12-40mm ist kompakter, leichter und hat Blende 2.8. Es war keine leichte Entscheidung.

Ich mach es kurz, letztlich habe ich die M5 Mark III (Silber) im Kit mit dem 12-40mm vorbestellt. Wo ich schonmal da war habe ich mir auch nochmals das 17mm f/1.2 angesehen und war sehr begeistert. Ich habe es dann auch gekauft. Damit habe ich für mich eine kleine, leichte und lichtstarke Kombination mit der ich sicher lange Freude haben werde. (Erweiterungen im Bedarfsfall nicht ausgeschlossen)

Ich danke euch für eure Beiträge.

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vor einer Stunde schrieb Gartenphilosophin:

Herzlichen Glückwunsch!

Eben beim Lesen wurde es immer spannender:
Für WAS entscheidet er sich?
Meine Hofffnung war ja das 12-100.

Danke. 😊 ich freue mich auch drauf. Dauert ja noch ein paar Tage...

Demnach hast du dich für das 12-100 entschieden?

Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, interessant finde ich beide Objektive (nach wie vor). Letztlich haben Abmessungen, Gewicht und Blende den Ausschlag gegeben (immerhin 650g Ersparnis). Für das 12-100 gibt es auch gute Gründe. Scharf waren beide, Haptik ist auch gleich. Beide sind reizvoll, aber beide kaufen wollte ich nicht und so musste die Entscheidung in die eine oder andere Richtung getroffen werden. Ob es letztlich die richtige war?

.... Die Zeit wird es sicher zeigen ....

Vllt. komme ich ja auch zu der Erkenntnis wie @Analog im Kopf und nutze dann doch irgendwann die Kombination aus 12-40, 12-100 und 17/1.2, hatte ja auch @hoss mal in den Raum geworfen.

Bilder wird es geben. 😉

Ein Ladegeräte und 2. Akku muss noch her, kann ich meine beiden BLS-1 mit entsprechendem Ladegerät verwenden? Die habe ich nämlich noch von der E-450.

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vor 13 Stunden schrieb Scindero:

Ich mach es kurz, letztlich habe ich die M5 Mark III (Silber) im Kit mit dem 12-40mm vorbestellt. Wo ich schonmal da war habe ich mir auch nochmals das 17mm f/1.2 angesehen und war sehr begeistert. Ich habe es dann auch gekauft.

Da hast du alles richtig gemacht. Jetzt kommt für dich erst mal die schöne Zeit der Vorfreude. Lass von dir hören...

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