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Erste eigene Schritte beim Lightpainting


MartinH

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Hallo,

nach dem ein Kumpel und ich an mehreren Workshops von Zolaq (Olympus Visionary Olaf Schieche) teilgenommen hatten und Blut geleckt haben, probierten wir gestern am Moritzburger Leuchtturm das erste Mal selbst Lightpainting aus. Mein Kumpel hat die Orbs gedreht, weil er das einfach deutlich besser kann als ich. Auch bei der Stahlwolle war er der Hauptakteur. An den floralen Elementen habe ich mich versucht. Falls ihr Fragen zu den verwendeten Techniken habt nur zu 🙂 Wir werden weiter fleißig üben und das Ganze bestimmt demnächst wiederholen.

 

VG Martin

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Hallo Uli,

die Stahlwolle kommt in einen Metallkugelkäfig, sodass die Stahlwolle nicht rausfallen kann. Das Ganze hängt an einer Metallkette. Dann wird die Stahlwolle angezündet und danach kreisförmig um sich selbst rotieren gelassen. Durch die sprühenden Funken entstehen dann die Lichtspuren 😉 

VG Martin

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@MartinH Richtig tolle Ergebnisse! Lightpainting ist etwas, das mich sehr fasziniert, was ich aber leider noch nie selbst ausprobiert habe. So ein typisches Beispiel von "Nimmt man sich vor, kommt aber dann doch nie dazu" 😉

- Wie entstehen denn die Kugeln im ersten Bild? Ist das eine Taschenlampe mit ganz feinem Lichtstrahl, an ner Schnur (ähnlich wie mit der Stahlwolle)?

- Ist das eine einzige LC-Aufnahme oder wurden mehrere Bilder kombiniert? Ich stell mir das in nur einer Aufnahme äußerst schwierig vor, 2 x den Standplatz zu wechseln und dann 3 so perfekte "Kugeln" hinzubekommen..? So wie es aussieht, wurde der Turm dann vom Standpunkt der letzten Kugel angeleuchtet?

 

Gefällt mir ausgesprochen gut, was ihr da so zaubert 🙂

 

@heino und frieda das zweite Bild gefällt mir auch sehr gut, und ich hab absolut keine Idee, wie ihr das gemacht habt - magst du mich aufklären? 😉

 

LG, Patrick

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Hallo,

na dann versuche ich mich an der Beantwortung eurer Fragen.

@pit-photography Danke. Mir gefallen florale Elemente im Lightpainting auch besonders gut.

@Grek-1 Danke für dein Lob!

@heino und frieda Schöne Bilder, gerade der halbe Orb hat was. Die grünen Blätter entstanden mit einer grünen Kaltlichkathode die einen praktischen An-Aus-Kippschalter hatte. Man kann hierfür aber auch sogenannte Tubes oder Blades benutzen in denen einen leistungsstarke LED-Taschenlampe steckt. Die Blüte entstand mittels Taschenlampe die in ein Lichtschwert gesteckt wurde. Die Lichtpunkte kann man dann entweder mit einer kleinen Taschenlampe durch kurzes Blitzen in Richtung Kamera oder wie in diesem Fall mit einer Taschenlampe und einer darauf montierten Lichtkugel aus dem 1-Euroshop kreieren. Wichtig ist man muss sich mit einem Teelicht, Stein etc. einen Punkt auf dem Boden markieren. Davon ausgehend zeichnet man möglichst symmetrisch die Blume. Für die Blüte merkt man sich wo der Stiel endet und setzt dort mit der Blüte an (Lichtschwert rotieren), damit die Blüte nicht in der Luft schwebt. Dank LiveTime kann man schön kontrollieren wie die Blume wirkt.

@cuatro Man kann es so machen wie von dir vermutet. Wichtig man muss um einen vordefinierten Punkt auf dem Boden drehen und darf den Arm dabei nicht bewegen. Sozusagen drehen locker leicht aus dem Handgelenk. Einfacher gesagt als getan. Wir haben hier ein professionelles Tool von Denis Smith den sog. "Ball of light" ausprobiert. Man kann sowas aber auch problemlos selbst bauen. Dann heißt es fleißig üben, üben, üben damit der Orb rund und nicht doppelt wird.

Das sind alles eine Livetime-Aufnahme. Die mit den Orbs hat so um die 4-5 min gedauert. Die mit der Blume glaube sogar 8 min, da ich mit der Taschenlampe die Spuren am Steg ja auch noch zeichnen musste.

VG Martin

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Also für die ersten eigenen Schritte sind die Bilder mM nach schon auf einem sehr hohen Niveau! Interessant, dass ihr LiveTime statt LiveComp verwendet habt. Wie habt ihr denn die homogene Ausleuchtung des Turms hinbekommen?

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Hallo,

 

@Stilges Vielen Dank. Das geht aber noch besser, wenn wir mehr üben und vorher einen Plan machen. LiveComposite war in dem Fall nicht erforderlich weil wir ja keine hellen Lichtquellen (z.B. Straßenlaternen) im Bild hatten durch die das Bild evtl. überbelichtet worden wäre. Den Turm hat mein Kumpel mit einer LEDLenser-Lampe angestrahlt die einen fokusierbaren Lichtstrahl besitzt. Damit gelingt dann die homogene Ausleuchtung.

VG Martin

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Hallo,

@heino und frieda Ich kann wirklich aus eigener Erfahrung nur die Lampen von LEDLenser empfehlen. Die lassen sich teilweise fokussieren oder nur für den Bruchteil einer Sekunde durch Tippen anschalten und nein ich bekomme keine Provision von der Firma 😁

Das schöne am Lightpainting ist man kann sich vollkommen kreativ austoben. Beim Ausprobieren kann dann auch mal so etwas im heimischen Wohnzimmer entstehen wie auf dem ersten Bild.

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Auch Porträts können mit Lightpainting ganz anders wirken.

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Solche Spielereien kann man mit etwas schwarzer Pappe und einer Glaskugel machen.

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VG Martin

 

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