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Meldungen wie diese ließen in der Vergangenheit aufhorchen:

- Olympus erhöht den Erneuerungszyklus auf 3 Jahre
- Olympus schließt sich nicht der L-Mountallianz (Format 36x24mm) an.
- Olympus kommt nicht auf die nächste Photokina
- Olympus verlegt seine Produktionsstätte von China nach Vietnam
- Olympus E-M1x kostet ca. 3.000€ mit altem Sensor und ist teurer als Vollformat
- Olympus Kameradivision macht Minus in 2018 und 2019.

Alles halb so schlimm! Andere Kamerafirmen haben ähnliche Probleme. Stimmt.
Die Leistung von Handy-Kameras sind enorm gestiegen und vielen Kunden reicht das für Familie, Urlaub, Alltag und Dokumentation.

Beunruhigend ist eher:
- Beteiligung eines amerikanischen Fonds mit 2 Mitglieder im Aufsichtrat. Wir kennen das schon. Wer keine Gewinne abwirft wird abgestoßen.
- Ankündigung mit anschließender wachsweichen Rücknahme von Reduzierungen von Mitarbeitern der Kameradivision.
- Zu große Abhängigkeiten vom Sensorlieferanten.
- Aussage mft ist toll und hat Zukunft, aber der Kunde sieht kaum Fortschritte in den Kernbereichen Treffsicherheit des Autofokus und Rauschen für die nächsten 2 Jahren.
- Komplettierung der Objektivreihe z. B.  (1.2er Serie 10mm/1.2) usw.
- Spekulationen darüber, von wem die Kamarasparte übernommen wird.......

bearbeitet von imago somnium

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Wenn international tätige Konzerne einzelne Geschäftssparten veräußern, dann muss das nicht per se negativ sein und/oder das Ende der Marke bedeuten. Das sind eigentlich Prozesse, die zur Portfolio-Optimierung eines internationalen Konzerns selbstverständlich sind - und auch die Stakeholder, zu denen auch Aktionäre zählen, erwarten. Aber das ist eine ganz andere Diskussion. Ein potenzieller Käufer wird die Marke, das Know How, etc. grundsätzlich nur erwerben, wenn er für sich einen entsprechenden Mehrwert erwartet (Portfolioerweiterung, -ergänzung usw.). Kurz gesagt, auch in der Zukunft kann/wird es dennoch Olympus-Produkte (Kameras, Objektive) geben können. 

Man sollte also nicht gleich "schwarzmalen". Zum einen ist es eine Äußerung des CEO, die ja auch als Signal an die Kapitalmärkte interpretiert werden kann, dass wir alles tun werden, um auch die Image-Sparte wieder wirtschaftlich gut aufzustellen; zum anderen kommt es meistens anders als man denkt! 😉 Veränderungen bzw. Strukturwandel wird es immer - zum Glück - geben. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man sich darauf einstellt.

 

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Die Aussage, dass die Kamerasparte auch verkauft werden könnte ist eigentlich nur für die Kamerasparte schlecht. Dem rest von Olympus wird es egal sein.

Olympus Kameras stehen jedoch für gewisse Werte, die bei einem Verkauf nicht unbedingt beibehalten werden, auch wenn vielleicht der Name bleiben würde. So gesehen ist das jetzt nicht gerade ein Kaufanreiz für die E-M5 III, selbst wenn nachher gar nichts dran ist. 

Mich erinnert es ein wenig an die Siemens Mobiltelefon Sparte und die AGFA Grosslaborgeräte. Seufz.

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Gast

Mir deucht, Olympus hat zu viele Manager, die nur wirres unabgestimmtes Zeug reden. Weg mit diesen Managern!

 

bearbeitet von Gast

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Ricoh Imaging kauft die Kamerasparte von Olympus und führt diese Marke weiter. Pentax DSLR und Olymps DSLM leben weiter und profitieren vom Know-how. Ich träume mal weiter ..🥳

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Vor 14 Tagen kamen die ersten Gerüchte eines Verkaufs oder Einstellung der Fotosparte von Olympus auf. Der CEO (!) sah sich innerhalb weniger Tage bemüßigt, ein klares Dementi dieser Gerüchte zu veröffentlichen, in dem die Fotosparte als unveräußerbarer Kernteil des Unternehmens bezeichnet wurde. Und wenn der gleiche CEO nun innerhalb von nur 14 Tagen ein Dementi seines Dementis veröffentlichen muss, in dem ein Verkauf der Fotosparte plötzlich doch nicht mehr ausgeschlossen wird, ist das für ein japanisches Unternehmen ein ziemlich unerhörter Vorgang. Das hat ziemliche Sprengwirkung auch auf die Abverkäufe der Produkte, da nun für potentielle Käufer oder Neueinsteiger (und nichts hat Olympus notwendiger!) plötzlich nicht mehr sicher ist, was in absehbarer Zeit mit ihren Investitionen in Olympus-Gerätschaften passiert. Das das nicht gerade ein Verkaufsförderer ist, dürfte nicht nur dem Handel klar sein. Dürften dadurch die Absatzzahlen weiter in den Keller rutschen, wird das den verkaufsaffinen Anteilseignern  ihrem Ziel näherbringen und die Machtbasis dieser Investoren gegenüber Olympus stärken. Es zeigt auch, dass anscheinend hinter den Kulissen einiges zwischen bestimmten Anteilseignern und Management passiert, wenn diese bereits soviel Macht haben, den CEO innerhalb von 14 Tagen öffentlich zur Kursumkehr zu zwingen. Das finde ich schon bemerkenswert.

Das heißt noch nicht, dass es letztlich auch so kommt, wird aber dem Absatz der Fotosparte von Olympus derzeit ganz sicher nicht förderlich sein. Und vielleicht ist auch genau das so geplant. Wäre nicht das erste mal, dass US-Investoren mit harten Bandagen kämpfen, um ein Unternehmen in eine bestimmte Richtung zu zwingen.

bearbeitet von ak.lenswork
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Official Olympus statement: “we currently have no plans to sell the business and have already established a clear and exciting product roadmap for the coming months and years”

https://www.43rumors.com/official-olympus-statement-we-currently-have-no-plans-to-sell-the-business-and-have-already-established-a-clear-and-exciting-product-roadmap-for-the-coming-months-and-years/

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vor 53 Minuten schrieb ak.lenswork:

Das heißt noch nicht, daß es letztlich auch so kommt, wird aber dem Absatz der Fotosparte von Olympus derzeit ganz sicher nicht förderlich sein.

Was dem Absatz von Olympus-Fotogeräten nicht förderlich ist, sind solche hergeholten Beiträge wie der deine.

Uns wurde damals in der Schule noch Medienkompetenz gelehrt, in Deutsch und in Sachkunde. Lernt man das heute nicht mehr? In Zeiten von Internet, Instagram und Fratzebuch wär's wichtiger als je zuvor ...

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Ich halte es für Medienkompetenz, wenn man sowohl den Herstellerdementis als auch den Gerüchten gegenüber eine gewisse Skepsis an den Tag legt. Bei Deiner Aussage entdecke ich eine etwas einseitige Betrachtung.

bearbeitet von tgutgu
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Only bad news are good news. Dennoch ist das Vorgehen von Yasuko Takeuchi für japanische Verhältnisse sehr untypisch. Sony hat jedenfalls gerade seine 5 % an Olympus zurück gegeben.

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vor einer Stunde schrieb Axel.F.:

Only bad news are good news. Dennoch ist das Vorgehen von Yasuko Takeuchi für japanische Verhältnisse sehr untypisch. Sony hat jedenfalls gerade seine 5 % an Olympus zurück gegeben.

Das war im August 2019, oder?

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Leute, egal ob ihr nichts braucht, kauft; kauft; kauft NEUWARE - nur das kann unserer Lieblingsmarke helfen! 

bearbeitet von ViewPix
Rechtschreibkorrektur

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Wie würde es denn realistisch mit Olympus weitergehen ? 2020 müsste zumindest eine EM1 III mit einem komplett neuen Sensor um die Ecke kommen. Da reicht es nicht mehr, nur an den Features zu schrauben. Der Sprung muss größer werden . Aber kann/will Olympus das noch ? Vielleicht wird Olympus ja auch zu einem reinen Objektivhersteller ? Immerhin sind ja noch einige vielversprechende Linsen in der Entwicklung. im Moment herrscht einfach viel Unsicherheit im Markt. Die immer weiter aufschließenden Smartphone-Kameras tragen auch einen gehörigen Teil dazu bei. Die Masse braucht jetzt schon keine Kompaktkameras mehr. Der Markt ist hier weitestgehend zum erliegen gekommen. Als nächstes wird es wohl die Bridgekameras erwischen und man braucht keine Glaskugel um zu erkennen, dass der Kameramarkt noch weiter schrumpfen wird.

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vor 36 Minuten schrieb freisein:

Die Masse braucht jetzt schon keine Kompaktkameras mehr.

Woher weißt Du das? Was die Zukunft bringt, kann keiner sagen. Ökonomisch kann man auch sagen: "jedes Angebot schafft sich seine Nachfrage selbst." (Saysches Theorem) Zum Beispiel bringt technischer Fortschritt/Innovationen ganz neue Möglichkeiten, die vielleicht heutzutage noch unbekannt sind.

Ich glaube, in den siebziger Jahren hat der IBM-Chef mal gesagt, dass die heutigen (also damals) sechs Personalcomputer ausreichend für die ganze Welt sind und nicht mehr benötigt werden.  Das es anders kam, wissen wir alle. Und so kann es auch im Kameramarkt kommen.

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Ich lass mich überraschen, wie es kommt so kommt es eben. Kann mit meiner Ausrüstung , vor nicht ganz einem Jahr umgestiegen auf Olympus , deswegen immer noch Bilder machen und es macht verdammt viel Spaß. Ja die Zeit ist einfach schnelllebiger und immer noch schneller geworden, kaum hat man die Kamera einigermaßen im Griff kommt schon was neues. Mann muss mehr mit der Materie beschäftigen/ Zeit investieren als bei den Handys. Da ist eben vieles vereinfacht, automatisch, auswählen im Menü und drauf drücken-fertig und mit ein paar Klicks ist es schon in der Online Welt unterwegs. Werde mir jedenfalls noch das ein oder andere von Olympus gönnen oder unter dem Weihnachtsbaum suchen. LG Roland

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vor 2 Stunden schrieb ViewPix:

Leute, egal ob ihr nichts braucht, kauft; kauft; kauft NEUWARE - nur das kann unserer Lieblingsmarke helfen! 

Jetzt wo alle wissen das Olympus im Fotobereich nicht weiter macht warte ich lieber auf die tollen Abverkaufs-Ramschangebote. Olympus Hardware gibt´s ja bald geschenkt. Oder ich verkaufe vorsichtshalber alles so lange ich dafür noch ein Almosen kriege. ( Ironiemodus aus )

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Gemäss dem Motto "In god we trust. For the rest bring data." hatte ich vor einiger Zeit mal den gesamten Kamera Umsatz (Quelle: Statista) mit dem der Olympus Kamerasparte (Quelle: Geschäftsberichte) verglichen.

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(Mein) Fazit:

  1. Die Daten sind Historie und haben keine Aussagekraft für die Zukunft.
  2. Aber: Olympus schrumpft prozentual langsamer als der Gesamtmarkt

In diesem Kontext sehe ich auch die "neuen" Kameras: Die Handbremse bei den Ausgaben ist mit Sicherheit angezogen.  Ohne viel Entwicklungskosten zu verbrennen versuchen Sie, mit einer leichten Produktpflege das Beste aus der Situation zu machen. Ob das Olympus intern reicht - who knows?!

Über Markenbotschafter bestehende Technik an den Markt zu promoten, finde ich richtig und gut. 

bearbeitet von langer

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vor 8 Stunden schrieb Axel.F.:

Only bad news are good news. Dennoch ist das Vorgehen von Yasuko Takeuchi für japanische Verhältnisse sehr untypisch. Sony hat jedenfalls gerade seine 5 % an Olympus zurück gegeben.

Wenn ein amerikanischer Hedgefond  5% der Aktien hält und 2 Sitze im Aufsichtsrat hat, wundert es mich nicht, dass ein CEO Druck hat, unprofitable Sparten schnell zu "sanieren". Die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass die japanische Unternehmenskultur langfristig orientiert ist, und unternehmensübergreifend gesteuert wird. Statements sind im Tagesgeschäft situationsbezogen ("was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" soll schon K. Adenauer gesagt haben), um Reaktionen zu testen.

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vor 6 Stunden schrieb freisein:

.... im Moment herrscht einfach viel Unsicherheit im Markt. Die immer weiter aufschließenden Smartphone-Kameras tragen auch einen gehörigen Teil dazu bei. Die Masse braucht jetzt schon keine Kompaktkameras mehr. Der Markt ist hier weitestgehend zum erliegen gekommen. Als nächstes wird es wohl die Bridgekameras erwischen und man braucht keine Glaskugel um zu erkennen, dass der Kameramarkt noch weiter schrumpfen wird.

Hier darf man aber nicht übersehen, daß der Kameramarkt nicht verschwinden wird. Es gab auch vor 20 Jahren einen großen Markt an Kompakt(Film)-Kameras und einen kleinen Markt an Spiegelreflexkameras, der damals viel deutlicher als heute das kleine segment der Berufsfotografen und anspruchsvollen Amateure bedient hat.

Und hier wird sich das wie ich meine auch wieder einpendeln: Der Massenmarkt wird von den Smartphones bedient, wohingegen der semiprofessionelle und professionelle Markt von den hochwertigen DSLMs und DSLRs bedient wird. Aber eben zu geringeren Stückzahlen (und höheren Preisen).

Letztlich heißt es für die Hersteller jetzt vor allem: den aktuellen Wandel am Markt überstehen und sich für die Zukunft rüsten (indem all jenes, was in absehbarer Zeit über die Handysparte abgedeckt wird, konsequent aus dem Programm genommen wird). Dafür eben in die High-End Features investieren.

Betrachte ich z.B. die gute alte Canon FTb von 1971, so hatte die einen Listenpreis von 220$. Das entspricht einem damaligen Wechselkurs von 2,68 DM/$, also DM 590,- + damals 13% Mehrwertssteuer, sind DM 666,- - also 333€. Inflationsbereinigt entspricht das einem heutigen Preis von 1090€. Nur der Body ohne Objektiv mit einfacher Belichtungsmessung und Kurbel zum Filmspulen. Das war damals der gehobene Amateurbereich.

Wenn ein Profi z.B. mit einer Rolleiflex SLX ankam, so hatte er dafür 1976 die stolze Summe von DM 5998,- bezahlt, entsprechend heute 7382€. Ich erinnere mich noch gut, damals haben die Nachbarn bei uns im Dorf für ihren neuen Mercedes DM 20.000,- angesetzt.

Das waren früher die Preise, die für einen Profi fällig waren - wir werden uns wohl daran gewöhnen dürfen, daß der Markt kleiner wird und die Preise weiter ansteigen - dafür aber die Produkte nicht gänzlich verschwinden werden.

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vor 1 Minute schrieb elwoody:

Letztlich heißt es für die Hersteller jetzt vor allem: den aktuellen Wandel am Markt überstehen und sich für die Zukunft rüsten

Ist auch meine Vermutung!

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Am 21.11.2019 um 17:29 schrieb elwoody:

Hier darf man aber nicht übersehen, daß der Kameramarkt nicht verschwinden wird. Es gab auch vor 20 Jahren einen großen Markt an Kompakt(Film)-Kameras und einen kleinen Markt an Spiegelreflexkameras, der damals viel deutlicher als heute das kleine segment der Berufsfotografen und anspruchsvollen Amateure bedient hat.

Und hier wird sich das wie ich meine auch wieder einpendeln: Der Massenmarkt wird von den Smartphones bedient, wohingegen der semiprofessionelle und professionelle Markt von den hochwertigen DSLMs und DSLRs bedient wird. Aber eben zu geringeren Stückzahlen (und höheren Preisen).

Letztlich heißt es für die Hersteller jetzt vor allem: den aktuellen Wandel am Markt überstehen und sich für die Zukunft rüsten (indem all jenes, was in absehbarer Zeit über die Handysparte abgedeckt wird, konsequent aus dem Programm genommen wird). Dafür eben in die High-End Features investieren.

Betrachte ich z.B. die gute alte Canon FTb von 1971, so hatte die einen Listenpreis von 220$. Das entspricht einem damaligen Wechselkurs von 2,68 DM/$, also DM 590,- + damals 13% Mehrwertssteuer, sind DM 666,- - also 333€. Inflationsbereinigt entspricht das einem heutigen Preis von 1090€. Nur der Body ohne Objektiv mit einfacher Belichtungsmessung und Kurbel zum Filmspulen. Das war damals der gehobene Amateurbereich.

Wenn ein Profi z.B. mit einer Rolleiflex SLX ankam, so hatte er dafür 1976 die stolze Summe von DM 5998,- bezahlt, entsprechend heute 7382€. Ich erinnere mich noch gut, damals haben die Nachbarn bei uns im Dorf für ihren neuen Mercedes DM 20.000,- angesetzt.

Das waren früher die Preise, die für einen Profi fällig waren - wir werden uns wohl daran gewöhnen dürfen, daß der Markt kleiner wird und die Preise weiter ansteigen - dafür aber die Produkte nicht gänzlich verschwinden werden.

Moin in die Runde,

und dem schließe ich mich an. Ich lese eine geraume Zeit hier mit, das Geschriebene ist zusammenfassend natürlich nicht nur ein Problem von

Olympus, sondern betrifft alle Kamerahersteller. Nikon und Canon haben ja gerade noch mit ihren Spiegellosen z.B. Z6/Z7 noch die Kurve gekriegt, warum das wohl 

so ist...

Aber hier zum gefühlten 20. mal Hinweise zur Einstellung und Verkauf der Olympus-Kamerasparte zu posten, ist aus meiner Sicht ebenso Fehl am Platz, wie auch

die ganze Diskussion über das Thema. 

Ich bin mal optimistisch und sage hier: Olympus wird bleiben, andere Hersteller selbstverständlich auch.

Lasst uns wieder zum Ursprungsthema kommen, und das ist die Fotografie mit ihren vielen tollen Facetten...

Übrigens, das oben von mir Geschriebene ist nur meine Meinung !!

Es grüßt

Peter

der

nordhamburger

 

 

 

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Am 21.11.2019 um 22:27 schrieb Oly-E-fan:

dass ein CEO Druck hat, unprofitable Sparten schnell zu "sanieren". Die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass die japanische Unternehmenskultur langfristig orientiert ist, und unternehmensübergreifend gesteuert wird. 

Ende 1989 erreichte der Nikkei sein ATH mit knapp 39.000 Punkten. Danach gings bergab, heute, 30 Jahre später, krebst der Nikkei bei 23.500 Punkten rum, noch immer 40% unter dem Höchststand - eine Katastrophe für Investoren.  Japan hat seit 30 Jahren Niedrigstzinsen und die Staatsverschuldung ist durch Helicopter Geld stark angestiegen. Nur zum Vergleich, die Pleitegriechen liegen derzeit bei einer Verschuldung von 180% des BIPs,  Japan bei sportlichen 240%.

Durch Niedrigzinsen, Konjunkturprogramme und die japanische Vetternwirtschaft konnten viele Unternehmen überleben, die unter "natürlichen" marktwirtschaftlichen Bedingungen schon lange pleite wären. Japan hat 20-30% sogenannte Zombie-Unternehmen. Unternehmen, die nur deshalb überleben können, weil die Lenkungswirkung des Zins  ausgehebelt wurde. 

Unprofitable Unternehmen, oder Unternehmensteile mitzuschleppen, kann für einen überschaubaren Zeitraum sinnvoll sein, aber langfristig ist das unternehmerischer Unsinn. Es werden Gelder verbrannt, die man stattdessen in den Ausbau zukunftsträchtigerer und profitablerer Unternehmensteile stecken kann. Einen US Hedgefond hat man sich wahrscheinlich ganz bewusst ins Boot geholt. Aus kulturellen Gründen kann ein Japaner nicht so hart durchgreifen, wie es notwendig wäre, die "pösen, herzlosen Amis" sollen nun stellvertretend den eisernen Besen schwingen. 

Bei Olympus macht die Kamerasparte nur einen kleinen Umsatzanteil aus und die Verluste sind, bezogen auf den Gesamtgewinn, recht überschaubar. Mit Verkauf, Umstrukturierung, etc. kann man sich also etwas Zeit lassen. Das sieht bei Nikon sehr viel dramatischer aus. Trotzdem, der Markt für hochwertige Kameras schrumpft weiter und der Kuchen wird bis 2025 nur noch für 4-5 Hersteller reichen - entsprechend wird sich die Herstellerlandschaft in den nächsten 5 Jahren ausdünnen und neu strukturieren. 

 

bearbeitet von Gaspar

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Am 23.11.2019 um 20:52 schrieb Nordhamburger:

Lasst uns wieder zum Ursprungsthema kommen, und das ist die Fotografie mit ihren vielen tollen Facetten...

 

Die Marktsituation, der Überlebenskampf der Hersteller hat für uns Konsumenten doch derzeit viele Vorteile. Es kommt immer mehr Kameraauswahl auf den Markt, die Produkte sind hochwertig und die Preise sinken, Rabattaktion allüberall.

Die nächsten 5 Jahre kann man sich sehr gute Kombis (Kamera mit 1-2-3 Objektiven) zusammenstellen, mit denen man dann die nächsten 5-10 Jahre hochwertig fotografieren kann. Wir Konsumenten sollten nicht in Marken denken, sondern ausschließlich in Fotobereiche und Bildsituationen. 

Wer jetzt bei einer E-M5-II für 400€ zuschlägt und dazu die die Festbrennweiten 17/1.8, 25/1.8 und 45/1.8 nimmt, hat eine kleine günstige Kombi für Street, Kurzurlaub und Immerdabei, mit der man auch noch in 10 Jahren tolle Streetaufnahmen machen kann. Die Ausrüstung wird auch dann noch funktionieren, wenn Olympus tatsächlich seine Segel streichen würde. 

Ähnlich bei Nikon, wer jetzt eine D750 mit dem 50/1.4G und dem 85/1.8G kauft bekommt für 1700€ eine VF-Kamera mit sehr guter High Iso/Dynamikumfang und einen herausragenden AF für Sport. Auch mit so einer Kombi kann man viele Jahre perfekt fotografieren, Preise gewinnen,  egal, ob Nikon als Hersteller überleben wird. 

Ich werde mir, im nächsten Jahr, die Z7 zulegen (wenn preislich für mich akzeptabel) und werde daran überwiegend hervorragende, lichtstarke vintage Festbrennweiten nutzen, wie die legendären 50/1.2 und 105/2.5, etc. Diese Kamera scheint mir dafür ideal geeignet. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob Nikon stirbt, oder überlebt und eine Z7-M-II-III rausbringen wird. Ich werde mit der Kombi auch noch in 10 Jahren ausdrucksstarke Fotos machen, mit Objektiven, die einen ganz eigenen Charakter haben und sich von den klinisch scharfen und perfektem Einheitslook moderner Objektive unterscheiden.  

Was ich damit sagen will, denkt weniger in Herstellersystemen, sondern mehr in Fotosituationen und besorgt auch dafür die optimale Kombi. Die Kameras sind heute durchweg so gut, damit kann man dann 5-10 Jahre Spaß haben. Wer die Ausgaben für so eine Kombi gedanklich über 5-10 Jahre abschreibt, kommt pro Jahr auf wenige 100€, ein Witz, wenn man überlegt, wie viele schöne Stunden man mit der Ausrüstung verbracht hat. 

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