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McForester

Olympus Pro Festbrennweiten sinnvoll?

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Wenn man auf einer Wiese steht und diffuses Licht hat kann man sicher seinen Heustadl umkreisen und in alle Muße die optimale Perspektive finden. 

Wenn man aber wie gewöhnlich eher in Venedig mit dem Rücken an der Hauswand und bei wenigen Schritten nach vorne oder zusätzlich auch zu einer Seite in der Kloake landet ist das mit der Festbrennweite ganz schnell Essig. Klar kannst Du einen ganzen Sack Festbrennweiten herumtragen und damit ein oder zwei Zooms ersetzen. Das Ergebnis ist in diesem Fall das gleiche. Oder Du bist kaputt vom Schleppen, zu faul zum xten Mal zu Wechseln oder hast die Brennweite gar nicht zur Verfügung - dann hast Du hinterher gar kein Bild. Oft ist das Motiv auch gar nicht mehr da, wenn Du auf die notwendige Brennweite gewechselt hast. Das muss kein Viech sein, welches das Weite sucht - auch Lichtstimmungen können innerhalb von Sekunden verloren sein. 

Lichtstärke? Ja, die ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Aber dafür reicht im Urlaub die F 2.8 der Pro-Zooms oder auch die F 1.8 der Standard-Festbrennweiten völlig aus. Die F 1.2 ist zum Gestalten, sie dient nicht dazu kurze Verschlusszeiten zu erzielen, weil Dir dann die meist notwendige Schärfentiefe flöten geht (Nachtaufnahmen von Stadtansichten zum Beispiel). 

Ja, ich mag die 1.2er Festbrennweiten sehr. Aber bitte eben nicht weil die cool oder pro sind! Das sind Objektive, die bei vielen Amateuren eher für Frust als Begeisterung sorgen können, weil es einer ganzen Menge Anstrengung bedarf den Unterschied zum 1.8er oder 2.8er Zoom herauszukitzeln.

Reisefotografie hat soviel andere Voraussetzungen um erfolgreich zu sein als das etwas Mehr an Freistellung/ Bokeh. Oft ist hier eine Übersicht zusätzlich zu den Detailaufnahmen notwendig. Sonst versteht der Betrachter die Geschichte nicht, kann sich nicht in die Situation hineinversetzen. Wenn Du mit zwei Gehäuse und einem 17er und 45er unterwegs bist sieht das schon anders aus - ist aber reiner Luxus. 

Ich bin seit kurzem Ü50 und habe folglich meine ersten Schritte mit Festbrennweiten gemacht. Analog und um die hier viel gepriesene Perspektive und den korrekten Ausschnitt zu haben waren dann auch 5-7 Festbrennweiten notwendig. Nein, gestalterische Freiheit bringen Festbrennweiten wirklich nicht, die hat die kontinuierliche Verbesserung der Abbildungsqualität der Zooms gebracht. 

Perspektive wird durch Standort- und Brennweitenwechsel verãndert. Um dann das optimale Bild zu machen, muss auch noch der Ausschnitt passen und das kann Dir halt nur ein Zoom ermöglichen. Mit einer Festbrennweite kann ich von meinem Standort der optimalen Perspektive den Bildausschnitt nicht anpassen. Oft ist es nur ein Hauch am Bildrand der stört und der mit dem Zoom ausgeblendet werden kann. 

Beste Grüße

Frank

 

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vor 30 Minuten schrieb Piesepampel:

Perspektive wird durch Standort- und Brennweitenwechsel verãndert.

Auch du möchtest über diese Aussage ganz sicher noch einmal nachdenken.

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Ich gebe es zu, ich habe mir mit dem 25mm 1.2 ein wenig den "Full Frame" Look erkauft wenn ich damit z.B. Portraits schieße, und nur dafür ist es da, ich benutze es fast ausschließlich auf 1.2 und da ist das Objektiv ein Traum.

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Wenn es die Qualität des 17mm/1.2 innerhalb eines Brennweitenbereiches eines Zooms gäbe, würden vermutlich nicht wenige danach greifen.
Aber es gibt keins. LICHTSTÄRKE ist nicht das alleinige Merkmal diesee Objektive.
Alle modernen Objektive bilden schon im unteren Blendenbereich überragen scharf ab. Das ist auch bei Vollformat so.
Alle Formate haben das Rauschproblem und arbeiten mit den neuen Objektiven dagegen an.

Offenblende, scharfe Fotos bei niedrigen ISO-Werten - das ist das Thema!

Beispiel: Olympus 17mm/1.2

1_2.jpg.f27abed78f723aaae8fe7bd065d37ef3.jpg

Beispiel: Olymps 17mm/1.8

1_8.jpg.1b9f71b278224f350b56897732932a73.jpg

Draußen auf freier Wildbahn wird Qualität verlangt. Es interessiert kaum, womit und wie teuer oder wie schwer oder welche Farbe das Objektiv hat.
Es zählt das fertige Bild. Mit einem 1.2er ist ein ausreichender Abstand zum Handy gewährleistet. Wenn jemand mit einer 61 MP Kamera und Art-Objektiv den Bildsausschnitt nicht hinbekommt, kann er beschneiden und so ebenfalls ein mft-Experten-Fotografen-Premium- Foto erzielen.
Einige Obergescheiten sagen, den Unterschied würde man nicht sehen. Das sagen aber auch die Edelhandyknipser zu mft und selbst zu  VF-Kit-Equipment-Fotos.

Wem soviel Gutes durch Olympus widerfährt,  dem luafd dr Roddz dr Bagga nuff.

bearbeitet von imago somnium

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vor 8 Minuten schrieb imago somnium:

Draußen auf freier Wildbahn wird Qualität verlangt. Es interessiert niemanden, womit und wie teuer oder wie schwer oder welche Farbe das Objektiv hat.
Es zählt das fertige Bild. Mit einem 1.2er ist ein ausreichender Abstand zum Handy gewährleistet. Wenn jemand mit einer 61 MP Kamera und Art-Objektiv den Bildsausschnitt nicht hinbekommt, kann er beschneiden und so ebenfalls ein mft-Experten-Fotografen-Premium- Foto erzielen.
Einige Obergescheiten sagen, den Unterschied würde man nicht sehen. Das sagen aber auch die Edelhandyknipser zu mft und selbst zu  FF-Kit-Equipment-Fotos.

 

 

Es kommt darauf an, wie und wo man sich die Fotos anschaut. Heruntergerechnet auf HD oder selbst 4K wird es schwer sein, Unterschiede zu sehen.

Problem ist, dass die Kameras immer hochauflösendere Sensoren haben, was die Objektive nicht wirklich abbilden können (siehe deine Grafik mit dem 1.8/17 und 1.2/17. Das 1.2 hat bereits wesentlich höhere Reserven).

War letztens bei einem Vortrag des Objektiventwicklungschefs eines Kameraherstellers. Dort wurde gerade eine neue Objektivserie entwickelt, die nun auf 100MPix Kleinbild ausgelegt ist, obwohl die Sensoren bisher nur 47MPix auflösen.

Auch hier das gleiche Verfahren wie bei Olympus: Etwa gleiche Baugröße trotz unterschiedlicher Brennweiten.

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Gerade eben schrieb rowi:

Problem ist, dass die Kameras immer hochauflösendere Sensoren haben, was die Objektive nicht wirklich abbilden können (siehe deine Grafik mit dem 1.8/17 und 1.2/17. Das 1.2 hat bereits wesentlich höhere Reserven).

...was leider anhand der Grafik nicht wirklich erkennbar ist. Das 1.8er wurde bei Lenstip an einer Olympus E-PL1 getestet, das 1.2er an einer E-M5ii.
Die E-PL1 hat einen Anti-Aliasing Filter und nur 12 Mpixel, die E-M5ii zumindest laut google hat keinen Filter (und selbst wenn, dann muß dieser nicht gleich abgestimmt sein)...
Opticallimits kommt zum Beispiel bei 1.8er Objektiv auf (umgerechnet) ca. 107 lp/mm bei F4. Gemessen an einer Panasonic DMC-GX1.

(Sprich: solange diese Messungen nicht mit ein und dem selben Kameramodell gemacht wurden, taugen sie nicht für relative Vergleiche. Und auch sonst können die Ergebnisse völlig anders ausfallen, sobald man eine andere Kamera nutzt. Hier werden immer nicht bloß die Objektive getestet, sondern gesamte optische Systeme bestehend aus Objektiv+Kamera.)

Interessant wären wirklich die Spezifikationden der Objektive aus Olympus-Datenblättern. 🙂

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vor 12 Stunden schrieb Omzu Iko:

Auch du möchtest über diese Aussage ganz sicher noch einmal nachdenken.

Nicht so schnell mein Lieber!

https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektive

… aber muss ich Dir ja nicht erklären.

1) Wenn ich mit einer Festbrennweite mich auf ein Haus vor oder zurück bewege, ändert sich nur der Bildausschnitt.

2) Wenn ich bei gleichem Motiv die Brennweite wechsle (entsprechend diesem Threadthema am Zoomring drehe) veränderst sich z,B. das Verhältnis der Größe des Hauses zu einem Baum der zwischen Fotograf und Motiv steht.

3) Der Fotograf verwendet die Festbrennweite und bewegt sich nun seitlich und lichtet das Haus nicht frontal, sondern schräg ab.

Bei 3 können wir anfangen zu überlegen, ob wir über Perspektive im klassichen Sinn - nach Wikipedia - diskutieren. Der Aha-Effekt bleibt aber auch hier aus. Wenn nur der Betrachtungswinkel sich ändert.

4) Die gänzlich andere Bildwirkung erreichst Du nur mit anderer Brennweite und anderem Betrachtungswinkel (rechts, links, oben oder unten).

Meine Aussage war lediglich, dass für Nr. 4 nun ein Zoom ideal ist, da der Standort für die jeweils optimale Perspektive, nach empfinden des Fotografen, ja nicht geändert werden kann. Das Zoom hilft hier kleinere Korrekturen am Ausschnitt vorzunehmen.

Viele Grüße

Frank

 

 

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Tja, ich bin da ein unsteter Geselle.

Am Anfang noch von der Bridgekamera geprägt musste es ein Superzoom sein.

Dann kam ich über das super 60mm Makro auf weitere Festbrennweiten, nachdem ich auf der letzten Wanderung allerdings 20 Mal das Objektiv gewechselt habe und am liebsten 3 Arme gehabt hätte, habe ich mir mit der M5-III das 12-200mm mitbestellt.

Das ist jetzt "immerdrauf", die Festbrennweiten verwende ich nur noch für "Spezialeinsätze", die ich vorher plane.

Gruß,

Uli

 

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vor 38 Minuten schrieb polycom:

Das ist jetzt "immerdrauf", die Festbrennweiten verwende ich nur noch für "Spezialeinsätze", die ich vorher plane.

Bei mir ist das Leica 15mm 1.7 die sog. "immerdrauf". Bei längeren Touren in der Gruppe/Familie etc., also wenn es irgendwann nervt, dauernd die Objektive zu wechseln, dann verwende ich das 12-40 2.8 Pro.

P.S.: Da ich die Kamera ja noch nicht so lange habe, ist das mehr als Strategie zu verstehen.

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vor 48 Minuten schrieb Piesepampel:

Nicht so schnell mein Lieber!

https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektive

… aber muss ich Dir ja nicht erklären.

1) Wenn ich mit einer Festbrennweite mich auf ein Haus vor oder zurück bewege, ändert sich nur der Bildausschnitt.

Also nach dem Wikipedia-Artikel ändert sich auch schon in diesem Punkt die Perspektive. Denn auch ein Vor- oder Zurückbewegen stellt einen Ortswechsel dar (womit sich die Perspektive ändert). Bewegst Du Dich z.B. auf das Haus zu, wird es zuvor sichtbare Anteile vom Hintergrund verdecken bzw. ein anderes Größenverhältnis gegenüber Objekten im Hinter- oder Vordergrund einnehmen.  😉

vor 48 Minuten schrieb Piesepampel:

2) Wenn ich bei gleichem Motiv die Brennweite wechsle (entsprechend diesem Threadthema am Zoomring drehe) veränderst sich z,B. das Verhältnis der Größe des Hauses zu einem Baum der zwischen Fotograf und Motiv steht.

Wenn Du nur die Brennweite wechselst ohne den Standort zu verändern, verändert sich genau dieses (die Größenverhältnisse zwischen zwei Objekten) nicht.

Hier unterliegt man gerne einer Täuschung: Bei Änderung der Brennweite wird man immer den Abstand zum Hauptobjekt, z.B. zum Haus anpassen, damit dieser in ähnlicher Größe wie bei der vorherigen Brennweite ins Bild kommt. Damit hat man sich dann aber vor- oder zurückbewegt...

bearbeitet von elwoody

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vor 6 Minuten schrieb elwoody:

Wenn Du nur die Brennweite wechselst ohne den Standort zu verändern, verändert sich genau dieses (die Größenverhältnisse zwischen zwei Objekten) nicht.

Korrekt, danke für den Hinweis.

Es hätte heißen müssen, andere Brennweite und gleichbleibende Größe des Hauptmotivs. Gleicher Standort ist Blödsinn.

Gruß

Frank

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vor einer Stunde schrieb Piesepampel:
vor 14 Stunden schrieb Omzu Iko:
vor 15 Stunden schrieb Piesepampel:

Perspektive wird durch Standort- und Brennweitenwechsel verändert.

Auch du möchtest über diese Aussage ganz sicher noch einmal nachdenken.

Nicht so schnell mein Lieber!

https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektive

… aber muß ich dir ja nicht erklären.

Ach, geht es dir zu schnell?

Nein, du mußt mir überhaupt nichts erklären. Stattdessen muß ich offenbar dir einiges erklären. Perspektive wird nicht durch Standort- und Brennweitenwechsel verändert. Stattdessen wird sie allein durch Standortwechsel verändert. Ein Brennweitenwechsel ändert an der Perspektive genau gar nichts. Vielleicht liest du den von dir referenzierten Wikipedia-Artikel erst einmal selber, bevor du dich auf ihn beziehst.

.

vor einer Stunde schrieb Piesepampel:

1) Wenn ich mit einer Festbrennweite mich auf ein Haus vor- oder zurückbewege, ändert sich nur der Bildausschnitt.

Falsch.

Es ändert sich neben dem Bildausschnitt auch die Perspektive.

.

vor einer Stunde schrieb Piesepampel:

2) Wenn ich bei gleichem Motiv die Brennweite wechsle [...], verändert sich z. B. das Verhältnis der Größe des Hauses zu einem Baum, der zwischen Fotograf und Motiv steht.

Falsch.

Durch einen Brennweitenwechsel ändert sich an den Größenverhältnissen der Abbildung verschieden weit entfernter Objekte rein gar nichts.

.

vor einer Stunde schrieb Piesepampel:

3) Der Fotograf verwendet die Festbrennweite und bewegt sich nun seitlich und lichtet das Haus nicht frontal, sondern schräg ab. Bei Nr. 3 können wir anfangen zu überlegen, ob wir über Perspektive im klassichen Sinn – nach Wikipedia – diskutieren.

Falsch.

Da gibt es nichts zu überlegen. Denn selbstverständlich diskutieren wird hier über "Perspektive im klassischen Sinne", und selbstverständlich führt eine seitliche Bewegung relativ zum Hauptmotiv zu einer Änderung derselben – ebenso wie jeder andere Standortwechsel auch.

.

vor einer Stunde schrieb Piesepampel:

4) Die gänzlich andere Bildwirkung erreichst du nur mit anderer Brennweite und anderem Betrachtungswinkel (rechts, links, oben oder unten).

Falsch.

Neben diesen beiden Maßnahmen (Brennweitenwechsel und anderer Blickwinkel) gibt's noch viele andere Möglichkeiten, die Bildwirkung zu verändern – mit oder ohne Perspektivenwechsel.

.

vor einer Stunde schrieb Piesepampel:

Meine Aussage war lediglich, daß für Nr. 4 nun ein Zoom ideal ist, da der Standort für die jeweils optimale Perspektive, nach Empfinden des Fotografen, ja nicht geändert werden kann. Das Zoom hilft hier, kleinere Korrekturen am Ausschnitt vorzunehmen.

Richtig. Das ist genau das, was ich bereits in Beitrag #16 sagte.

Aber wenn du mir in diesem Punkte zustimmst, warum mußt du dann vorher noch eine lange Liste von Falschaussagen über die Perspektive anstimmen und dir damit sogar selber widersprechen?

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vor einer Stunde schrieb CarlH:

Bei mir ist das Leica 15mm 1.7 die sog. "immerdrauf". Bei längeren Touren in der Gruppe/Familie etc., also wenn es irgendwann nervt, dauernd die Objektive zu wechseln, dann verwende ich das 12-40 2.8 Pro.

P.S.: Da ich die Kamera ja noch nicht so lange habe, ist das mehr als Strategie zu verstehen.

Das 15mm Summilux ist auch bei meiner Pen F das Objektiv, was fast immer drauf ist

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vor 16 Stunden schrieb Piesepampel:

Ich bin seit kurzem Ü50 und habe folglich meine ersten Schritte mit Festbrennweiten gemacht. Analog und um die hier viel gepriesene Perspektive und den korrekten Ausschnitt zu haben waren dann auch 5-7 Festbrennweiten notwendig. Nein, gestalterische Freiheit bringen Festbrennweiten wirklich nicht, die hat die kontinuierliche Verbesserung der Abbildungsqualität der Zooms gebracht.

Nur dazu. Ich habe mit ca. 18 Jahren "richtig" angefangen zu fotografieren, damals analog und habe ausschließlich Festbrennweiten verwendet und bis heute halte ich das bei der analogen Fotografie so. Erst mit der Oly kam mein erstes Zoom dazu. Mein Weg war wohl genau anders herum, aber ich habe nie und bis heute keine gestalterische Einschränkung bei der Verwendung von Festbrennweitern empfunden.

Und auch mit der Oly nutze ich mehr Festbrennweiten als Zooms und ziehe manchmal ganz bewusst nur mit einer Festbrennweite los. Und da geht es mir nicht um die sicher etwas bessere Bildqualität, sondern um die besonderen Vorteile der entsprechenden Festbrennweiten. Z.B. das 300 / 4,0. Das schränkt nicht ein, sondern erweitert die (gestalterischen) Möglichkeiten ganz enorm. Solche Argumente finde ich für mich für jede meiner FB 😉

 

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vor 3 Stunden schrieb rowi:

War letztens bei einem Vortrag des Objektiventwicklungschefs eines Kameraherstellers. Dort wurde gerade eine neue Objektivserie entwickelt, die nun auf 100MPix Kleinbild ausgelegt ist, obwohl die Sensoren bisher nur 47MPix auflösen.

Auch hier das gleiche Verfahren wie bei Olympus: Etwa gleiche Baugröße trotz unterschiedlicher Brennweiten.

Ich finde, hier sollte man den Namen und den Hersteller nennen dürfen.

War das zufällig Peter Karbe von Leica? Die haben ja gerade entsprechende Sahnestücke auf den Markt gebracht und die Kameraauflösung passt auch :).

Ich finde den Vergleich zwischen den neuen L-Summicrons und den Olympus 1.2er Objektiven hochinteressant. Beide Baureihen sind nach ähnlichen Prinzipien entworfen. Und interessanterweise erreicht man mit den 1.2ern auch nach Blendenverdoppelung noch fast die Lichstärke der 35mm-Gegenstücke.

 

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vor 2 Stunden schrieb Analog im Kopf:

ziehe manchmal ganz bewusst nur mit einer Festbrennweite los. Und da geht es mir nicht um die sicher etwas bessere Bildqualität, sondern um die besonderen Vorteile der entsprechenden Festbrennweiten. Z.B. das 300 / 4,0. Das schränkt nicht ein, sondern erweitert die (gestalterischen) Möglichkeiten ganz enorm. Solche Argumente finde ich für mich für jede meiner FB

So mache ich das auch. Ich lege mich schon vor dem Rausgehen fest, was ich vorhabe. So nimmt man die Motivgestaltung bewusster wahr.

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Am 26.11.2019 um 18:29 schrieb Analog im Kopf:

Für das 75-300 gibt es Alternativen, die bessere Bildqualität liefern, aber das wäre schon ein FB-Zoo 😉 Voran das Pro 300 / 4,0 und das 75 / 1,8.

Da ist mittelfristig eine Ablösung geplant. Laut der aktuellen Roadmap kommt ein 100-400 von Olympus. Dass wäre eine mögliche Alternative.

 

Morgen werde ich, wenn alles klappt, das 75 / 1,8 von einem Kollegen testen können. Darauf bin ich schon mächtig gespannt.

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Am 26.11.2019 um 07:34 schrieb Gartenphilosophin:

Also, im Grunde brauchst Du wohl keine FB.
Rational betrachtet... :classic_rolleyes:

Das sehe ich ja auch so. Aber ich suche ja nach Gründen, warum ein Kauf doch sinnvoll sein könnte.

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vor 24 Minuten schrieb McForester:

Aber ich suche ja nach Gründen, warum ein Kauf doch sinnvoll sein könnte.

Solltest Du jemals Astrofotografie betreiben wollen, wirst Du darum dann nicht herumkommen.
Bei den kürzeren Brennweiten reicht aber mMn die günstigeren 1.8er aus, denn der Himmel ist wohl schlechter als die Objektive auflösen könnten.
Und mit 1-3 Minuten Belichtungszeit (ISO800) bei leicht abgeblendeten Objektiven ist man noch recht gut dabei.....

Da ich jetzt auch einige FB habe, und ich sie auch leicht in die etwas größeren Jackentaschen stecken kann, bin ich meist damit auf Ausflügen unterwegs.
Also 12/2 als immer drauf, das 8/1.8 und das kleine tolle 45/1.8 und als leichtes Tele und Macro das 60/2.8.

Siegfried

bearbeitet von iamsiggi

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vor 30 Minuten schrieb McForester:

Das sehe ich ja auch so. Aber ich suche ja nach Gründen, warum ein Kauf doch sinnvoll sein könnte.

Die Pro-Festbrennweiten bieten immer eine Schippe an Bildqualität mehr als die Zoom-Objektive 😉

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vor 1 Stunde schrieb McForester:

Da ist mittelfristig eine Ablösung geplant. Laut der aktuellen Roadmap kommt ein 100-400 von Olympus. Dass wäre eine mögliche Alternative.

 

Morgen werde ich, wenn alles klappt, das 75 / 1,8 von einem Kollegen testen können. Darauf bin ich schon mächtig gespannt.

Das 75 1.8 ist ein Traum. Leider nicht abgedichtet. Ich überlege schon seit nem Jahr es gegen das 45 1.2 auszutauschen. Aber es macht einfach zu viel Spaß. 

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Spannende Fragestellung. Für mich ist ein Wechsel der Möglichkeiten wichtig. Ich ziehe am liebsten nur mit einem Objektiv los und versuche, damit zu "sehen". Dabei ist mir auch der spielerische Aspekt wichtig; ich versuche, die Möglichkeiten (und Grenzen) des jeweiligen Objektivs besser kennen zu lernen, damit zu experimentieren. So entdecke ich immer wieder neue Aspekte an meinen Standardtouren durch die nähere Umgebung.

Die Objektive, die ich dabei im Wechsel verwende: 45/1.2, 60/2.8 Makro und das 12-100/4.0 (dies ist mein Standardobjektiv für Landschaft, Architektur und Stadt). Seit ein paar Wochen bin ich im Tele-Fieber; ich hab mir das günstige 75-300/4.8-6.7II erstanden und hab Freude an den Details, die ich damit in meinem Umfeld entdecke. Die Bilder sind von einer deutlich geringeren Qualität als die der Pro Objektive, das ist aber bei den von mir verwendeten Präsentationsformen (Online, Fotoabzüge 10x15) nicht entscheidend. Wichtig ist mir der Prozess des Sehens und Fotografierens. Und der wird durch den Wechsel angeregt.

Also, als kurze Antwort auf die Frage: Ja, Festbrennweiten sind für mich sinnvoll (egal ob Pro oder Premium).

Viele Grüße aus dem Schwarzwald
Lothar

 

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Naja… Zooms werden schon auch gebraucht, gerade in der von Dir beschriebenen Situation hat man nicht unbedingt die Muße für Festbrennweiten, da sind so Linsen wie das 12-100 Gold wert. 

Auf der anderen Seite gibt es manche Bereiche wie Makro oder längere Teles, wo die Festbrennweiten z.Zt. konkurrenzlos sind, und gerade die lichtstarken 1.2er Pros haben Anwendungsbereiche, wo die Zooms Kompromisse machen müssen. Klar, es wird schnell schwer und noch schneller teuer, aber das geht eben auch nicht anders.

Braucht man das? Wenn es um die letzten paar Prozent geht: Ja. Wenn man noch mit den Basics kämpft, dann kann man dort sicher mehr rausholen, aber auch dann ist es natürlich nett. 

Und ehrlich gesagt: Wenn wir alle nur das hätten, was wir brauchen, wäre all das Geraffel noch mal doppelt so teuer 🙂

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Am 27.11.2019 um 20:10 schrieb McForester:

Morgen werde ich, wenn alles klappt, das 75 / 1,8 von einem Kollegen testen können. Darauf bin ich schon mächtig gespannt.

Es hat geklappt. Ich konnte das Objektiv, zwar nur bei schlechten Bedingungen, testen, aber es hat mich rundum begeistert. Rein von der Abbildungsleistung her müsste man es sofort kaufen.

Die andere Seite ist aber, das es mit 75mm eine Brennweite hat, die ich nur selten einsetzen kann. Ich denke, das selbst bei Portraits die 75mm schon recht lang sind.

 

Wenn irgendwann mal Geld über sein sollte, würde ich es mir kaufen. Nur so zum Spaß und für die wenigen Aufnahmen wo die Brennweite passt..

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vor 29 Minuten schrieb McForester:

Ich denke, das selbst bei Portraits die 75mm schon recht lang sind.

Völlig richtig. Universeller ist das 56mm f/1.4 von Sigma.

https://mirrorlesscomparison.com/micro-four-thirds-lenses/sigma-56mm-1-4-vs-olympus-75mm-1-8/

Habe ich selbst, kann ich nur empfehlen:

https://www.oly-forum.com/topic/21335-sigma-56mm-f1-4-dc-dn/page/4/?tab=comments#comment-323464

 

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