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Vaterfreuden

Bokeh, Freistellung, Schärfentiefe, Schmelz etc.

Empfohlene Beiträge

vor 13 Stunden schrieb sam0611:

Na, ja: solange das mit dem 'Bokeh' stimmt, wäre deren Religionszugehörigkeit ja einerlei oder gar egal. 

Ich bin vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten, da das Glaubens-Bokeh vom Heiligenschein über Jesus Haupt mich nicht so sehr überzeugt hatte ... 🙄

bearbeitet von pit-photography
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vor 22 Stunden schrieb Citrus maxima:

Ich kann mich gerade nicht entscheiden, ob das Bild oder der zugehörige Text schlechter ist. Aber wenn ich meine weiter oben dargelegte Meinung präzisieren darf: Der Verzicht auf's Bokeh unterstützt in wohlwollender Weise die Misere 👍.

Die Antwort steckt in der Tüte nicht im Bild an sich.
Siehst Du die halbdicken, gezwirbelten Nudeln nicht? Soll den Ungläubigen das Zwirbelbokeh erklären. So auch der Text.
Außerdem soll der Unbedarfte erkennen, dass ich auch schon Mal eine Hochzeit aufgenommen habe.

Die Kernfrage ist aber: Warum ausgerechnet Zablernudeln und nicht Birkel oder Barilla? Ganz einfach.
Das ist werbetechnisch zu erklären. Ein Mensch verbindet eine Marke mit einem prägnanten Erlebnis. Wir schreiben das Jahr 2009. Ein Monteur meiner Firma
hatte bei Zabler in Bruchsal (bei Karlsruhe) eine Absaughaube zu montieren. Dabei fiel er in den Eierbotich der Nudelstraße. Dort waren geschätz 100.000 Eier für die Tagesproduktion drin.
Wenn einem das Thema Hochzeit beschäftigt, so wie in Beiträgen zuvor von "Spaßknipser", dann greift man automatisch zu Zabler Hochzeitsnudeln.
Warum kaufen wir mehr Hühnereier als Enteneier? Weil Hühner gackern. So einfach ist das.
Vielleicht greifen umgekehrt jetzt Oly-Leser bei Begegnung mit Zwirl-Bokeh jetzt vermehrt ebenfalls zu gewirbelten Zablernudeln.

bearbeitet von imago somnium
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vor 27 Minuten schrieb imago somnium:

Vielleicht greifen umgekehrt jetzt Oly-Leser bei Begegnung mit Zwirl-Bokeh jetzt vermehrt ebenfalls zu gewirbelten Zablernudeln.

"Bokeh ist Privatsache" In der Musik ist man übrigens weiter und hat Adorno längst entmachtet.  Ob eine Musik gut oder schlecht ist, kann nicht objektiv, quasi in einem Regelsatz, bestimmt werden. Es ist aus der Sache heraus unmöglich und nicht, weil es vielleicht unhöflich scheint. Objektiv bedeutet auch, dass Urteile von der eigenen Befindlichkeit emanzipiert sein müssen, wenn sie mehr als Geschmack transportieren wollen.
In der Fotografie wird noch gerungen! Ich finde es entsetzlich, kräftezehrend und überflüssig. Befindlichkeiten eben...

Zablernudeln finde ich dagegen spannend. Eine tolle Geschichte und als langjähriges Forumsmitglied  werde (....), (....)  ich nun ein Zitat einbringen:
"Sie haben etwas am Mund"

bearbeitet von Mons

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vor 8 Minuten schrieb Mons:

Ob eine Musik gut oder schlecht ist, kann nicht objektiv, quasi in einem Regelsatz, bestimmt werden. [...] In der Fotografie wird noch gerungen! Ich finde es entsetzlich, kräftezehrend und überflüssig. Befindlichkeiten eben ...

Erzherzog Joseph II. von Österreich soll Mozart einst vorgeworfen haben, seine Komposition enthalte "zu viele Noten". Mit manchen Fotografien ist es nicht anders – sie enthalten zu viele Zerstreuungskreise.

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Nachdem viel geschrieben wurde, vieles mFT-like, zeige ich einfach mal ein Foto, wo Freistellen der Bildaussage dient.

Und da wo freigestellt wird, gibt's dann auch unscharfe Bereiche und damit auch ein Bokeh. Wie cremig dieses ausfällt, hängt vom Objektiv, wesentlicher aber vom Motiv ab.

Bokeh.jpg

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Am 3.12.2019 um 12:05 schrieb Vaterfreuden:

...Bokeh, Freistellung, Schärfentiefe, Schmelz etc... was ist richtig, was falsch, gibt es überhaupt ein richtig? 

Das Ganze ist oft mehr als die Summe seiner Teile.

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vor 5 Stunden schrieb Gaspar:

... zeige ich einfach mal ein Foto, wo Freistellen der Bildaussage dient. [...]

Hmm ... ich denke, dieses Bild wäre stärker, wenn es von vorn bis hinten scharf wäre. Die selektiv gesetzte Schärfe behindert hier die Bildaussage eher, als daß sie ihr dient.

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wenn du viele Details von den Bikes sehen willst dann ja, aber von der Frau nimmst du dann kaum noch was wahr.
Ausserdem wäre die Tiefe futsch und vor allem, du erwischt diesen Moment nicht !
Ohne Bildtitel überlässt der Fotograf die Bildaussage der Interpretation des einzelnen Betrachters, und somit ist alles offen.

 

bearbeitet von Philipp ZH
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für mich ist es ein Beispiel für Freistellung die bei mFT auch erreichbar gewesen wäre, wenn auch mit etwas anderer Perspektive. Freistellung im Telebereich ist ja wirklich keine Kunst

Was das Bokeh angeht, so gibt es von meiner Seite aus nichts auszusetzen. Gleichzeitig ist es aber auch kein Hintergrund, den ich als problematisch erachten würde.

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vor 15 Minuten schrieb schwarzpunkt:

für mich ist es ein Beispiel für Freistellung die bei mFT auch erreichbar gewesen wäre, 

Ich habe extra nichts zum Sensor und zum Objektiv geschrieben, weil so ein Foto sicherlich auch mit mFT und dem Olympus 75 f1.8 machbar wäre. Ich habe es mit einem APS-C Sensor aufgenommen. Aber der Sensor ist hier nicht wichtig.

Mir ging es hier um die Bildtiefe, durchs Tele die verdichtet, engstehenden Mopeds - nur Maschinen und im 3. Bilddrittel der Menschenkopf. Da könnten einem dann so Titel, wie "Kein Platz für Menschen", etc. einfallen. 

Bewusst habe ich keine weiteren Infos zum Foto gegeben, weil mich die Bildwirkung und die unbeeinflussten Reaktionen des Betrachters interessieren. Die Reaktion von Spassknipser habe ich so nicht erwartet, interessant war sie trotzdem. 

bearbeitet von Gaspar

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Ich habe lange überlegt, wie man diesen Thread retten kann. Um zu dem Ergebnis zu kommen, dass es am besten ist, ihn zu schließen, da er aufgrund der Ausfälle einiger Diskutanten nicht zu retten ist. Es muss für einige wirklich unglaublich schwer sein, sachlich zu bleiben und nicht ins OT abzudriften.

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Danke, Olaf, für das Schließen.

Ich bin noch einen Schritt weitergegangen und habe zahlreiche Beiträge gelöscht, weil da von mehreren Mitgliedern Dinger rausgehauen wurden, die ich hier nicht akzeptiere:

  • Persönliche Anwürfen unter der Gürtellinie
  • Politische Aussagen, und zwar aus einer der unteren Schubladen (persönliche Angriffe)

Bevor hier jemand Zensur schreit: Man kann jeden Mist sagen, aber nicht überall. Ihr seid hier geschätzte Gäste, aber wer sich nicht benimmt, fliegt irgendwann raus.

Andreas

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