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cuatro

Empfehlungen für Makro-Zubehör, Stativ, etc.

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Oly-Gemeinde!

Nachdem ich gern etwas intensiver in die "Makro-Welt" der Fotografie eintauchen möchte und kürzlich zusätzlich zu meinem 50mm f2.0 nun auch sehr günstig zu einem moderneren 60mm f2.8 gekommen bin, würde ich sehr gerne auch das Stacking bzw. Bracketing ausprobieren.

Bei den ersten Versuchen an der Steinmauer hinter unserem Haus hab ich schnell gemerkt, dass ich mit meinem Standardstativ (Cullmann nanomax 260, also das hier https://www.cullmann.de/detail/id/nanomax-260-cw25.html)

bei "nicht bodennahen" Motiven einfach nicht nah genug ans Motiv rankomme, logischerweise.

 

Deshalb wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen, ob ihr spezielle Stative einsetzt, bzw. ob es halbwegs brauchbare und nicht allzu hochpreisige Auslegearme gibt, die auf einer Standarf Arca-Swiss-Aufnahme montiert werden können...? Bin da, wie gesagt, eher unerfahren und möchte nicht ins Blaue hinein etwas kaufen, wo ich dann merke, dass das Murks ist 😉

 

Freu mich über diesbezügliche Tipps, oder auch generell über Tipps zur Makro-Fotografie und dem nötigen Zusatzequipment 🙂

 

LG, Patrick

 

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Lässt sich der Stativkopf nicht auch unten an der Mittelsäule befestigen? (Die Kamera steht dann zwar kopfüber, aber das ist ja kein Problem) 

Stop, falsch verstanden, konnte es aber nicht löschen

bearbeitet von Hyla a

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Warum übst Du nicht erst einmal an Motiven an die Du ran kommst, Pflanzen oder in der Wohnung arrangierte Makro-Motive, das Du nicht genug an eine Mauer kommst, ist wohl das kleinste Problem bei dieser komplexen Motivwelt, Wenn Du jetzt bei Deinen Einsteigerstativ noch einen Ausleger montierst, kommt die gesamte Stativeinheit nicht mehr aus dem wackeln heraus.

HG frank

 

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alternativ kannst du auf ein anderes Stativ setzen. - davon kann man speziell in der Makrofotografie nie genug haben.

Für sowas bietet sich zB ein Manfrotto 190 an - bei dem kann die Mittelsäule zB 90° in die Horizontale geschwenkt werden - Kopf kannst du einen beliebigen dazu nehmen. https://www.manfrotto.com/de-de/kollektionen/stative/190-kollektion/

 

Ich verwende hauptsächlich nur noch ein Z-Stativ mit den 60mm Makro - das funktioniert am einfachsten und schnellsten. Auf Wänden und Mauern muss die Kamera bzw. die Grundplatte bis zur Ende der Aufnahmeserie relativ ruhig gehalten werden - funktioniert aber problemlos.

 

Als zusätzlichen Ausleger kann ich maximal einen Makroschlitten bzw. kurzen Slider mit Fixierung empfehlen. In Summe bringt das aber nur ein Verkomplizierung und Versteifung mit sich - oder anders gesagt - wenn man draufkommt, dass die Perspektive nicht wirklich passt, muss das halbe Stativ neu aufgestellt und eingerichtet werden  - das kostet wertvolle Zeit.
Einen selbstgemachten Makroschlitten hab ich noch rumliegen - gebaut aus einer IGUS Schiene und Schneckenantrieb. Wenn du zufällig mal in meine Nähe kommst kannst  du den haben. - ich stell morgen mal Fotos davon rein. 

Ohne Zwischenringe und ohne Vorsatzachromaten ist das 60mm Makro durchaus auch Freihandtauglich. Mit abgestützten Ellenbögen kann man auch ohne Stativ Fokus Reihen erstellen.

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Hallo und vielen Dank für die Rückmeldungen!

Bin leider die letzten Tage vor Weihnachten noch arbeitstechnisch ziemlich eingespannt, deshalb die späte Reaktion meinerseits.

@EyeView Ich denke auch, dass mein Stativ dafür grundsätzlich zu einfach gebaut ist. Es ist auch zu wenig flexibel um wirklich viel abdecken zu können.
 

@Fanille: welches Z-Stativ verwendest du denn? Das Manfrotto sieht sehr gut aus, ich denke, dass es wohl so etwas in die Richtung werden wird, damit sollte man schon Einiges anstellen können 🙂

Danke auch für dein Angebot, komme im Jänner vielleicht nochmal nach Eferding, dann kann ich mich ja mal melden 🙂

 

Werde die anstehenden freien Tage auf alle Fälle mal dafür nutzen, ein generelles Gefühl für das 60er zu bekommen und dann werd ich ja sehen, was mir in Punkto Zubehör noch weiterhelfen könnte.

 

Vielen Dank nochmal!

Patrick

bearbeitet von cuatro

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Wenn es um Stative für Makros geht dann solltest Du Dir auch die Benbos bzw. Uniloc's anschauen.  Siehe hier

Nachteil: Sind halt schwere Trümmer aber ansonsten kannst Du damit jeden Winkel erreichen.

 

Gruß Bruno

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vor 12 Minuten schrieb b.en:

Wenn es um Stative für Makros geht dann solltest Du Dir auch die Benbos bzw. Uniloc's anschauen.  Siehe hier

Nachteil: Sind halt schwere Trümmer aber ansonsten kannst Du damit jeden Winkel erreichen.

Bei denen empfehle ich aber, sie unbedingt mal irgendwo zu testen. Ich jedenfalls fand es sehr fummelig, damit zu arbeiten. Man hat irgendwie immer einen Haufen Stäbe in der Hand, bis man die zentrale Klemmung angezogen hat. Präzise habe ich damit nur selten eine Position einstellen können. Aber Mikado war auch nie mein Lieblingsspiel.

Gruß

Hans

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vor 7 Stunden schrieb b.en:

Wenn es um Stative für Makros geht dann solltest Du Dir auch die Benbos bzw. Uniloc's anschauen.  Siehe hier

Nachteil: Sind halt schwere Trümmer aber ansonsten kannst Du damit jeden Winkel erreichen.

 

Gruß Bruno

Nichts gegen die Firma.

Aber diese Art von Stative sind nach meiner Meinung nicht für Makro-Aufnahmen geeignet.

AgL

Olaf

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Also ich habe selber ein Uni-Loc, und man muss sich auf den Mechanismus einlassen. Eine spezielle Eigenschaft habe ich immer besonders geschätzt. Konstruktionsbedingt lässt es sich wie ein Galgenstativ benutzen. Am Kugelkopf mit nach oben gedrehter Stativschelle hängt die Kamera gut ausbalanciert am Ausleger und es sind nicht immer die Stativbeine im Weg. 

Ich halte es als Makrostativ für ganz besonders geeignet nur ist es sauschwer und damit konterkariert es irgendwie das MFT-System. 
 

Gruß Bruno

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Ich arbeite seit Jahren mit einem leider nicht mehr produzierten Gitzo, mit außen liegender Mittelsäule, damit vereinige ich Stabilität und einen akzeptable umlegbaren Galgen,  gebraucht evtl, eine Aternative und ein Stativ fürs Leben da es für alles Ersatzteile gibt, der Link ist nur Demo: https://www.amazon.de/Gitzo-GT2541EX-Explorer-Carbon-Stativ/dp/B00HTWKRMS

HG Frank

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Am 20.12.2019 um 09:12 schrieb cuatro:

 

@EyeView

@Fanille: welches Z-Stativ verwendest du denn? Das Manfrotto sieht sehr gut aus, ich denke, dass es wohl so etwas in die Richtung werden wird, damit sollte man schon Einiges anstellen können 🙂 🙂

 

Sollte das Neewer Z-Flex sein oder ein ähnliches

Hauptsache Schwer und aus Stahl

 

 

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@Fanille wenn du mit normalem Stativ arbeitest, hast du aber einen Kugel- bzw 3-Wege-Kopf drauf? Oder nutzt du dafür auch das Z-Stativ?

 

LG und nochmals vielen Dank! 

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Moin.

Ich verwende seit Jahren eine Makroschiene von Kirk, auf der an einem Ende eine Arca-kompatible Klemme aufgesetzt (aber um 90° Grad drehbar) ist. Diese Schiene verschiebe ich mit aufmontierter Kamera in der Klemme des Stativs (Berlebach Mini mit FLM-Kugelkopf), bis der gewünschte Aufnahmeabstand erreicht ist.

Vorteil von dem Berlebach Mini: Kompakt, leicht, hochbelastbar, robust, bezahlbar. Da ich (noch) nicht in Mikrometer-Sphären vordringe, genügt mir diese Ausstattung völlig.

Die Makroschiene verwende ich auch auf dem großen Stativ wenn ich ohne Stativring am Objektiv "normal fotografiere", denn die Klemme am Stativkopf ist ja längs zur Objektivachse ausgerichtet, die Kameraplatte dagegen quer...

Gruß aus Lüneburg

Torsten

bearbeitet von TorstenR

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Mein bevorzugtes Makrostativ:

Ein altes Gitzo Serie 4 mit variablen Beinanschlag (VA), Kugelkopf in Hochformatstellung mit Arca-Schnellkupplung. Darin Novoflex L-Winkel, um die Kamera weiter absenken zu können. Auf dem L-Winkel eine weitere Arca-Kupplung (Wimberley C-10) auf der die Kamera montiert ist. Montiert man unter die Kamera eine (längere) Arca-Platte, dann hat man auch noch einen Freiheitsgrad in Aufnahmerichtung.

Gruß

Uli

Gitzo-2.jpg

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Danke für die Tipps! 👍

 

Spricht denn grundsätzlich was gegen das manfrotto MT055X anstatt dem 190er?

Das sollte ja eigentlich noch etwas stabiler sein? 

Das Teil gibt's jetzt gerade mit einer 50-Euro-Gutscheinaktion, kostet im Endeffekt dann also rund 130,- Euro... Um den Preis sollte man nicht viel falsch machen können, oder? 

 

LG, Patrick 

 

https://www.amazon.de/Manfrotto-MT055XPRO3-Aluminium-Segmenten-schwarz/dp/B00IQ7PT50/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8

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vor 6 Stunden schrieb TorstenR:

Moin.

Ich verwende seit Jahren eine Makroschiene von Kirk, auf der an einem Ende eine Arca-kompatible Klemme aufgesetzt (aber um 90° Grad drehbar) ist. Diese Schiene verschiebe ich mit aufmontierter Kamera in der Klemme des Stativs... 

Torsten, du meinst sowas hier, oder? 

https://www.amazon.de/MENGS®-Schnellwechselplatte-Doppelklemme-kompatibel-ARCA-Swiss/dp/B01EWP2MNG/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=Makroschiene+kirk&qid=1577727545&sr=8-1-spons&psc=1&spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUE4SlU5SktFMVI2UlcmZW5jcnlwdGVkSWQ9QTA2OTc4OTczQTlGSFNKMjZUVVg0JmVuY3J5cHRlZEFkSWQ9QTAyNTYzNjMyR0tTVU1WNldLS0VVJndpZGdldE5hbWU9c3BfYXRmJmFjdGlvbj1jbGlja1JlZGlyZWN0JmRvTm90TG9nQ2xpY2s9dHJ1ZQ==

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Hallo,

ich verwende für Makros ein 30 Jahre altes Gitzo G1227. Dabei drehe ich die Mittelsäule um, sodaß der Kugelkopf senkrecht und kopfüber zwischen den Stativbeinen hängt. Dann schiebe ich eine 22cm Makroschiene mit Schnellwechselkupplung in den Kugelkopf, sodaß die Schmellwechselkupplung richtig herum steht. Da kommt dann die E-M1.2 aufrecht stehend ran und fertig. Die Makroschiene ist von Mengs und hat ca. 25€ gekostet.

Viele Grüße Robert

 

 

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Hallo Robert! 

 

Das sollte ja auch mit der von mir oben verlinkten schiene klappen, oder? 

 

LG, Patrick 

 

vor 10 Stunden schrieb TorstenR:

 

 

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Kurzes Update: hab mir jetzt mal das Manfrotto MT055XPRO3 bestellt. Ist für ein MFT-Setup vielleicht sogar etwas Overkill, aber ich werde das Ding ja nicht kilometerweit schleppen, und für unter 130 Euro dürfte das wohl eine gute Wahl sein. 

Irgendwas in Richtung 4-Wege-Makroschiene wird dann halt noch fällig werden 😉

Wünsche euch erstmal einen guten Rutsch und gutes Licht in 2020!

Lg, Patrick 

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so um den Jahreswechsel ist es immer etwas träge mit den Antworten.

 

Also das Z-Stativ verwende ich nur als separates Stativ. Am Stativ selbst ist natürlich ein Kugelkopf drauf und verwende ich persönlich ohne Z Stativ auch wenn das funktionieren würde.

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vor 6 Stunden schrieb cuatro:

Irgendwas in Richtung 4-Wege-Makroschiene wird dann halt noch fällig werden

Für den Zweck nehme ich eine normale Schiene in Richtung vor-zurück, die eine Arca-Klemme hat, in der ich die mit einer Arca-Schiene versehene Kamera die paar relevanten mm nach Rechts-Links verschieben kann. Wichtiger ich für mich oft ohnehin eher, dass ich die Kamera sinnvoll gekippt bekomme, dazu benutze ich typischerweise einen ziemlich speziellen Kopf (Edelkrone FlexTilt).

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Am 30.12.2019 um 22:57 schrieb cuatro:

Hallo Robert! 

 

Das sollte ja auch mit der von mir oben verlinkten schiene klappen, oder? 

 

LG, Patrick 

 

 

Hallo Patrick,

Ja, diese Schiene sollte auch funktionieren.

Viele Grüße Robert

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Auch mit dem "Not-Equipment" macht das 60er zumindest schon mal viel Spaß 😊

PSX_20200101_163540.jpg

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