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c_b

Fehlten FT Standardlinsen zum Erfolg?

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Hallo zusammen,

für den (Wieder-)Einstand im Forum stelle ich mal einen Gedanken zur Diskussion, den ich letztens bekam. Beim Durchsehen eines alten Prospektes zur E-3 bemerkte ich einigermaßen erstaunt, dass es damals für das FT System eigentlich keine Standardlinsen von Olympus gab, wie da zum Beispiel heute die 17mm, 25mm und 45mm in mehreren Ausführungen vorhanden sind. Und lichtstark waren im FT Zeitalter ja auch nur die Top-Pro-Objektive. Ich weiß noch, wie ich damals gerne eine lichtstarke Linse wie eine 1,8er Festbrennweite gehabt hätte. Erst recht spät kam ja das 25mm f2,8 Pancake Objektiv. 

Das führt mich zu der Frage, zu der ich gerne eure Meinung lesen würde, ob das vielleicht mit ein Grund für den mangelnden Erfolg der FT Linie gewesen sein könnte? 

 

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vor 23 Minuten schrieb c_b:

Hallo zusammen,

für den (Wieder-)Einstand im Forum stelle ich mal einen Gedanken zur Diskussion, den ich letztens bekam. Beim Durchsehen eines alten Prospektes zur E-3 bemerkte ich einigermaßen erstaunt, dass es damals für das FT System eigentlich keine Standardlinsen von Olympus gab, wie da zum Beispiel heute die 17mm, 25mm und 45mm in mehreren Ausführungen vorhanden sind. Und lichtstark waren im FT Zeitalter ja auch nur die Top-Pro-Objektive. Ich weiß noch, wie ich damals gerne eine lichtstarke Linse wie eine 1,8er Festbrennweite gehabt hätte. Erst recht spät kam ja das 25mm f2,8 Pancake Objektiv. 

Das führt mich zu der Frage, zu der ich gerne eure Meinung lesen würde, ob das vielleicht mit ein Grund für den mangelnden Erfolg der FT Linie gewesen sein könnte?

Immerhin gab es das 50er Makro 2.0 und das legendäre TOPpro 35-100mm 2.0 (das heute leider im mft Linsepark fehlt)...:classic_rolleyes:

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vor 2 Minuten schrieb Georg M.:

Immerhin gab es das 50er Makro 2.0 und das legendäre TOPpro 35-100mm 2.0 (das heute leider im mft Linsepark fehlt)...:classic_rolleyes:

Das zweifellos gute 50mm passte nur leider nicht in die vorhin angesprochenen 17+25+45mm Standardfestbrennweiten.  Die sind ja die oft zitierten "unverzichtbaren" Objektive in jedem Linsenpark. Mein Gedanke im Ausgangsbeitrag war eben, ob dies vielleicht gefehlt haben könnte im damaligen FT Angebot. 

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und nicht zu vergessen, das traumhafte FT 150/2.0 !!!

Das nutze ich heute noch mit den alten FT-Konvertern und dem Übergangsring an meiner M1.2

Die Bildanmutung gelingt mir mit keiner anderen MFT-Linse. Mein MFT 1,8/75 ist fast ähnlich gut.

Von den 1,2 er Linsen habe ich keine. Ich muss da noch mehr ausprobieren.

Die 1,8er Gruppe 17, 25 und 45 setze ich sehr gerne ein.

Gruß

Rainer 

 

PS:

Meine Begeisterung zum 150 FT merkt man mir an;-)

Grundsätzlich denke ich, einige lichtstarke Objektive zwischen 12 und 45 mm Brennweite von Olympus wären gut gewesen.

Mit dem Summilux 25/1.4 von Pana mit FT Anschluss habe ich fotografiert, aber leider war der AF an meinen Oly-Kameras unzuverlässig. An einer G1 von meiner Frau war der AF okay.

 

bearbeitet von sprinter105
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vor 35 Minuten schrieb c_b:

Hallo zusammen,

für den (Wieder-)Einstand im Forum stelle ich mal einen Gedanken zur Diskussion, den ich letztens bekam. Beim Durchsehen eines alten Prospektes zur E-3 bemerkte ich einigermaßen erstaunt, dass es damals für das FT System eigentlich keine Standardlinsen von Olympus gab, wie da zum Beispiel heute die 17mm, 25mm und 45mm in mehreren Ausführungen vorhanden sind. Und lichtstark waren im FT Zeitalter ja auch nur die Top-Pro-Objektive. Ich weiß noch, wie ich damals gerne eine lichtstarke Linse wie eine 1,8er Festbrennweite gehabt hätte. Erst recht spät kam ja das 25mm f2,8 Pancake Objektiv. 

Das führt mich zu der Frage, zu der ich gerne eure Meinung lesen würde, ob das vielleicht mit ein Grund für den mangelnden Erfolg der FT Linie gewesen sein könnte? 

 

Ja, das war sicher einer von mehreren Gründen. 2-3 Objektive mit f/1.4 hätten die Fähigkeiten des Systems deutlich erweitert, gerade in einem Zeitalter, als die Sensoren noch nicht so gut wie heute waren. Von Panasonic gab es dann ja das 25/1.4, aber so ein Objektiv hätte es gleich zu Anfang gebraucht.

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FT-Reihe lichtstarker Objektive mit herausragenden Abbildungseigenschaften, Zusammenfassung:

150mm/2.0
35-100mm/2.0
14-35mm/2,0
50mm/2.0

Qualität hat seinen Preis. Selbst gebraucht sind sie im oberen Preisbereich des mft-Sortiments. Besonders das 14-35mm ist für Reportagen unersetzlich und habe es rege in Gebrauch. Bei planbaren Aufnahmen kommen die Festbrennweiten (Holy Trinity) zum Einsatz.  Das Packvolumen steigt dann allerdings.
 

 

 

 

bearbeitet von imago somnium

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Am 22.12.2019 um 18:00 schrieb c_b:

Das führt mich zu der Frage, zu der ich gerne eure Meinung lesen würde, ob das vielleicht mit ein Grund für den mangelnden Erfolg der Vierdrittel-Linie gewesen sein könnte?

Ich würde sagen: nein.

Als das Vierdrittel-System durch Mikrovierdrittel abgelöst wurde, gab es ja auch für dieses erst einmal keine mittleren Festbrennweiten mittlerer oder hoher Lichtstärke. Die kamen erst später. Und hätte das Vierdrittel-System länger gelebt, so wären sie eben für dieses gekommen. Was es fürs Vierdrittel-System an Objektiven gab, war großartig. Geholfen hat es trotzdem nicht.

Das Vierdrittel-System starb, weil es am anachronistischen und völlig überflüssigen und störenden Klappspiegel festhielt. Das Mikrovierdrittel-System blühte auf, weil es konsequent auf die modernere und sinnvollere spiegellose Technik setzte. Die konkrete Objektivauswahl ist da bestenfalls ein zweit- oder drittrangiger Faktor.

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Als ich seinerzeit über die E-5** Serie an die E3 kam, standen, korrigiert mich bitte, Diskussionen über Festbrennweiten wenig im Raum. Nach der Folmrollenzeiten waren Objektive wie das 12 60er wirklich tolle Linsen. Fehlte Licht, stand ein guter Blitz bereit. Denke, selbst im LowLight mit f1,8 wären ISO 1600 oder ähnlich erforderlich, die jedoch die Sensoren der Generation unterhalb der E5 an ihre Grenzen gebracht hätten.

Ein Argument für die niedrigere Marktanteile sehe ich eher darin, das die tollen 2,0er TopPro Zooms Budgets vieler Nutzer sprengten.

Für mich war seinerzeit das 12 60er das Argument für das System. Andere Hersteller hatten bei Zooms seinerzeit ganz schöne "Gurken" im Angebot bzw. nicht gedichtet jedoch Anzeigebudgets bei der Photozeitschriften.

Ein kleine Sicht von mir zum unterhaltsamen Thema.

LG Thomas   ( wieder mit E3 im Schrank )

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Ich denke die übertriebene "Featuritis" und die aggressive Werbung (z.B. Canon) haben FT/MFT aus dem Focus gedrängt.

Meiner Meinung nach völlig zu Unrecht, da man hier ein System entwickelt hat, das speziell für die praktische Anwendung
designed wurde. Dazu kommt noch die sehr gute Qualität der Optiken. Andere Hersteller (leider mal wieder Can...) bringt
unfertigen, fehlerhaften Mist auf den Markt, nur um dann 1-2 Jahre später neue Hardware verkaufen zu können.

Bestes Beispiel waren die Pro Objektive. Nur damit sie in den Tests bei Action/Sport am Besten abschneiden,
wurde die Führung und Fokussierung besonders "leichtgängig" gebaut. Resultat war, bei Dauereinsatz konnte man
die Linsen nach 2-3 Jahren vergessen, weil die Teile genauso gut zentriert waren, wie ein altes Fahrrad Tretlager.

Ähnliches gilt für die optischen Stabilisatoren, die zwar für ein ruhiges Bild sorgen, aber bei Schärfe und Brillianz für
Abstriche sorgen (fällt natürlich nicht im Testlabor auf, da hier während der Messungen nicht gewackelt wird -> LOL ).

Leider will der durchschittliche Bilderknipser eine 100 seitige Doku mit den technischen Features unter dem Kopfkissen
haben. Ist doch beruhigend zu wissen, dass man 99% der Möglichkeiten hätte, wenn man sie braucht.

Leider werden diese die 99% Restfeatures (wenn man mal nicht auf "P" stellt) nie benutzen, da sich garnicht wissen,
wann sie die Features ggf. einsetzen sollen. Das ist dann so wie der Porsche GT3 in der Garage auf dem Bauernhof:

- fahren kann man nicht, da es einem den Spoiler schon in der Hofeinfahrt wegreisst.
- tanken ? - aber mein Trekker hat Biodiesel
- zum Einkaufen - zu klein
- Langstrecke - zu laut
- Stadt - LOL
Aber ich wäre toll unterwegs....

IMG_20190629_164528.thumb.jpg.09073ed467462e3d1f75f64827cc8e3d.jpg

Das Bild hängt bei mit im Büro, einige Kollegen finden das Bild toll und wissen, das ich viel fotografiere.
Die meinten, die hätten kaum Zeit im Urlaub aufwändig zu fotografieren.

Na ja, das Bild entstand mit dem Handy aus dem fahrenden Bus heraus 😁

bearbeitet von Ian

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Am 22.12.2019 um 18:35 schrieb sprinter105:

Die 1,8er Gruppe 17, 25 und 45 setze ich sehr gerne ein

Neben dem 75mm sind das auch meine Favoriten, wegen ihrer Kompaktheit. Um die Serie zu vervollständigen habe ich nun noch das 12mm 2.0er bestellt und warte drauf.

Am 22.12.2019 um 18:35 schrieb sprinter105:

Meine Begeisterung zum 150 FT merkt man mir an;-)

Ich bereue heute auch das FT 14-54 II zu früh abgeben zu haben. 😪 😩 Das 12-40er mFT erzeugt für mich persönlich in vielen Situationen nicht die "Anmutung" der Bilder, die ich vom 14-54er II gewohnt bin. Aber das Tamron 14-150 tröstet mich manchmal darüber hinweg. 🤨

Grüße
Stef@n

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vor 23 Minuten schrieb kultpix:

Um die Serie zu vervollständigen habe ich nun noch das 12mm 2.0er bestellt und warte drauf.

Ich bereue heute auch das FT 14-54 II zu früh abgeben zu haben. 😪 😩 Das 12-40er mFT erzeugt für mich persönlich in vielen Situationen nicht die "Anmutung" der Bilder, die ich vom 14-54er II gewohnt bin. Aber das Tamron 14-150 tröstet mich manchmal darüber hinweg. 🤨

Grüße
Stef@n

Hallo Stefan,

mit dem 12/2.0 bin ich vor Jahren nicht so richtig warm geworden und habe es nach einigen Monaten wieder verkauft. Heute denke ich, dass es wohl an mir gelegen haben könnte, denn die 12 mm BW setze ich an deren Optiken durchaus ein (12-40 oder 12-100). Ich muss mir das kleine 12/2.0 bei einem Treffen wohl nochmal ausleihen.

Das FT 14-54 II habe ich noch, allerdings verwende ich es kaum.

Schönen Sonntag wünscht 

Rainer

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vor 23 Minuten schrieb sprinter105:

mit dem 12/2.0 bin ich vor Jahren nicht so richtig warm geworden und habe es nach einigen Monaten wieder verkauft. Heute denke ich, dass es wohl an mir gelegen haben könnte, denn die 12 mm BW setze ich an deren Optiken durchaus ein (12-40 oder 12-100).

Auf das 12/2.0er bin ich auch gespannt, denn ich habe so viele Bilder mit den unterschiedlichsten Ergebnissen gesehen.

vor 30 Minuten schrieb sprinter105:

Schönen Sonntag wünscht 

Rainer

... wünsche ich Dir auch!

Stef@n

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vor 21 Stunden schrieb sprinter105:

Das FT 14-54 II habe ich noch, allerdings verwende ich es kaum.

Gegenüber dem 14 54 war und bin ich Fan des 12 60er. Manchmal kommt es zum Einsatz auch an mFT Kameras, wenn an der See (selten) echte Scmuddellage oder Ausrutscher drohen könnten. Im Winter ist die Gummierung schön warm.

Für die damalige Zeit als es rauskam eine enorm tolle Konstruktion die seinesgleichen und abgedichtet suchte. 

Denke der Festbrennbweitenhype stand seinerzeit nicht im Raum. Vielleicht, eine gute Portraitfestbrennweite wäre eine Ergänzung gewesen.

Thomas

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Ich hatte auch das 14-54 II, aber irgendwie war ich damit nicht so richtig glücklich. Vielleicht wegen der mangelnden Lichtstärke, die damals ja noch nötiger war als heute. Schon damals hätte ich mir lichtstärkere Optiken gewünscht. Und als die 1,8er Linie für die PENs herauskam, habe ich mir gleich eine PL plus Objektive zugelegt. War damals eine starke Verbesserung. 

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vor einer Stunde schrieb Thomas N:

Im Winter ist die Gummierung schön warm.

Dafür habe ich meine PEN-F mit eingebauter Griff-Heizung! 😉

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Sobald ich durch einen der schrecklichen „Tunnelsucher“ (Außnahmen E-x Modelle) geschaut hatte, war mir die Lust an FT vergangen. An den Objektiven lag es nicht. So wurde es dann Mitte der „Nullerjahre“ eine Canon APS-C DSLR.

Mit der Panasonic G1, die ein Sucherbild etwa so groß wie eine Canon 1D hatte, fing dann allerdings meine nun 11-jährige Liaison mit mFT an.

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Am 30.12.2019 um 11:27 schrieb kultpix:

Dafür habe ich meine PEN-F mit eingebauter Griff-Heizung! 😉

Wow. Du Zoomst und Fokussierst jetzt mit dem Pen-F-Griff ?

😉 LG Thomas

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vor 22 Stunden schrieb Thomas N:

Wow. Du Zoomst und Fokussierst jetzt mit dem Pen-F-Griff ?

😉 LG Thomas

Yep, allerdings lässt sich die Heizung im Sommer nicht abstellen. 😉

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vor 36 Minuten schrieb kultpix:

Yep, allerdings lässt sich die Heizung im Sommer nicht abstellen. 😉

Im schlimmsten Fall wellt die Heizung etwas ... 😉

 

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Die FT-Kameras und Objektive waren/sind sicher von hoher Qualität und innovativ. Das lichtstärkere Linsen das FT-System "gerettet" hätten glaube ich aber dennoch nicht.

Bei den Vorteilen von FT überwiegt ein Nachteil für mich im Vergleich zu MFT  - Gewicht und Größe der Kameras und Objektive. Diesbezüglich ist auch die Abgrenzung zu Spiegelreflex-Systemen (KB) aus meiner Sicht zu gering. Erst das kompaktere und leichtere MFT-Format war dann auch für mich der Grund vom analogen KB auf ein digitales Kamerasystem zu wechseln.

Einige FT-Objektive gefallen mir besonders, aber aufgrund der Größe und des Gewichts habe ich mich noch nicht dafür entscheiden können.

Zumindest für mich hat Olympus mit MFT aufs richtige Pferd gesetzt.

 

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