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Frank3540

Mondfotografie mit Olympus OM-D M10 M2 klappt nicht

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Ich bin Neueinsteiger bei Olympus und zur Zeit noch am Einarbeiten. Wollte mal wegen eines kleinen Problems hier im Forum nachfragen.

 

Ich habe mir die Oly extra angeschafft, um ein langes, aber leichtes und bezahlbares Tele für Naturaufnahmen auf Reisen zu haben. Gestern wollte ich mal die Oly mit meiner Fuji anhand von Fotos vom Mond vergleichen. Leider ist das praktisch gar nicht gelungen. Die Oly hat überhaupt nicht auf den Mond fukussiert (nur lange hin und her gepumpt). Andere entfernte Ziele, auch bei sehr wenig Licht waren möglich. Beim Mond hat die Oly aber komplett versagt. Die Fuji hat ohne Probleme fokussiert.

 

Hier meine Ausrüstung:

Olympus OM-D M10 M2, Tele Zuiko 75-300mm (v2) bei 300mm, Belichtung manuell: 1/125sec, f8, ISO200

vs.

Fuji X-T1, Tele 50-230mm bei 230mm (v2), Belichtung manuell: 1/125sec, F8, ISO200

 

Gibt es irgendeinen Trick wie man die Oly doch zum Fokussieren bringen kann oder geht es nur manuell?

 

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Hallo Frank -

ich habe dafür auch das 75-300 II, und nutze es dann bei fast 300mm (so etwa 280mm). Fokussierung mache ich immer manuell, die Funktionstaste an der EM1 bietet sich da an, weil die Vergrößerung bestehen bleibt, und nicht wie beim Drehen des Fokusrings am Objektiv nach ein paar Sekunden wieder zurückspringt. (Aufpassen musst du, da der Ring recht leichtgängig ist, und nach dem Finden des optimalen Schärfepunktes bei Wegnahme der Finger ggf. leicht mitrutscht) Meist wähle ich eine 10x-Vergrößerung über das Display. Dabei wirst du sehen, dass sich zum einen der Mond schnell bewegt, und zum anderen oft hin und her pulsiert wg. der atmsphärischen Unruhe. Daher verwende ich auch möglichst kurze Zeiten, und den Effekt einzufrieren (z.B. 1/800 bei ISO400, wenn viel beleuchtet ist). Die Belichtungsmessung mache ich über Spot-Hi, dazu muss der Mond über die mittige Markierung gesetzt werden, da wird er dann merklich dunkler. Aufnahmen mit dem 300/4 sind gemeinhin schärfer, aber noch muss das Vario ran. Am Samstag ist eine kleine Mondfinsternis, da kannst du ja weiter üben, das Wetter soll ab Freitag ja etwas besser werden. Kraterbereiche bieten sich als Fokussierhilfe an, jedoch will man ja auch den strahlenden Rest noch drauf haben, daher auch f6 oder f/8. Bildbearbeitung ist m.E. Pflicht, gerade bei der Schärfe ist da einiges noch raus zu holen. Auf dem Display sehen alle Mondfotos scharf aus, der 24"-Bildschirm sagt immer anderes. Wie so oft - probieren, üben, immer abhängig von der Phase des Mondes.

Gruß von vor dem Mond

Manfred

Mondstimmung3 (2).jpg

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Warum manuell fokussieren?

Auch mit einer alten FT E-3,E-5 und dem Ft 70-300mm oder dem FT 50-200MM ist der AF möglich. Mit der OMD EM-1.1 klappt es auch. Einfach einmal den Fokuspunkt auf eine Kontrastreiche Fläche verschieben. 

Manfred hat auch schon vieles beschrieben. 

Gegen eine unruhige  Luftmasse, verursacht durch dünne Schleierwolken, Staub, etc. Ist auch ein 300mm machtlos. 

https://www.digitipps.ch/fotopraxis/mond-fotografieren/

Grüße Wolfgang 

bearbeitet von blitz

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Mit der E-M10 II muss es klappen. Einfach etwas üben. Es hat bei mir auch viele Anläufe, wenn nicht sogar Jahre gedauert, denn die Gelegenheiten sind nicht oft. Eine Verschlusszeit von etwa 1/200sek bei ISO200 ist eine gute Ausgangsbasis.

Der Mond aufgenommen mit einer alten OM-Linse Auto-T 1:4.5 300mm an der E-M10 III. Das Bild ist ein 2 MPix Crop.

OIMG8961_DxO.jpg

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Hallo Frank,

hier eine Mondaufnahme (mit Goldenem Henkel) mit der E-M 1.1. und 75-300 , ISO 200 und 1/500sek

P7043960_ba_sk_

 

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vor 46 Minuten schrieb jürgen1950:

Hallo Frank,

hier eine Mondaufnahme (mit Goldenem Henkel) mit der E-M 1.1. und 75-300 , ISO 200 und 1/500sek

 

 

Hallo Jürgen,

Was ist denn der Goldene Henkel?

Liebe Grüße Ruth 

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vor 3 Minuten schrieb Ruber:

Hallo Jürgen,

Was ist denn der Goldene Henkel?

Liebe Grüße Ruth 

Hallo Ruth,

bis zu dieser Aufnahme war mir der Begriff -Goldener Henkel- auch unbekannt. Bei Wiki kannst du mehr dazu nachlesen:

"Der Goldene Henkel bezeichnet einen visuellen Effekt an der Tag-Nacht-Grenze des Mondes. Etwa 10 bis 11 Tage nach Neumond liegt das Tal der Regenbogenbucht noch im Schatten, während die Bergspitzen des angrenzenden Juragebirges aufgrund ihrer Höhe bereits vom Sonnenlicht erreicht werden." Wikipedia

Herzliche Grüße Jürgen

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vor 34 Minuten schrieb Ruber:

Was ist denn der Goldene Henkel?

Es kommt aber auch darauf an , wann man das fotografiert und wie gerade der Mond geneigt ist (er schwankt  ja immer und zeigt uns mehr Norden oder Süden oder Osten oder Westen. Zwei Tage vorher hat er uns hier seinen Nordpol gezeigt.
Egal: Wenn man das zum richtigen Zeitpunkt erwischt, sieht es aus, als wenn der Mond links oben eine Henkel hat 😉

Also diese Woche Sonntag Nacht war es auch nicht optimal...

Bin ja gerade beim bearbeiten..... hier mal ein Screenshot von links oben am Mond, der ihn ansatzweise zeigt.

Siegfried

GH_Screen_r.jpg

 

@ Frank3540

Mein Optik geht auch nur manuell zum Scharfstellen, nichtmal die Blende kann ich ändern..

Siegfried 😉

 

bearbeitet von iamsiggi
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vor 1 Minute schrieb iamsiggi:

Bin ja gerade beim bearbeiten..... hier mal ein Screenshot von links oben am Mond, der ihn ansatzweise zeigt.

Klasse Aufnahme, Siegfried!

HG Jürgen

 

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Ich habe auch noch einen Goldenen Henkel vom 14.05.2019 (E-M5 II, 75-300mm, ISO 200, 300mm, f/6,7, 1/320s)

15142646

 

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vor 4 Minuten schrieb Karsten H.:

Ich habe auch noch einen Goldenen Henkel vom 14.05.2019 (E-M5 II, 75-300mm, ISO 200, 300mm, f/6,7, 1/320s)

Den Goldenen Henkel hast du aber auch super aufgenommen, Karsten!

HG Jürgen

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Dankeschön an alle für die anschaulichen Erklärungen.

Liebe Grüße Ruth 

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Morgen am 10.01. findet eine Halbschattenfinsternis des Vollmondes statt. Das ist vielleicht auch ein interessantes Motiv. Viel Erfolg bei der Mondfotografie, die hoffentlich jetzt klappt.

Gruß

Karsten

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Man hört so wenig vom TO...

Welcher AF-Modus wurde verwendet? Das "Pumpen" deutet doch nicht etwa auf eine Verwendung des C-AF hin? Ich hatte bisher keine Probleme auch mit dem 75-300 II und S-AF auf den Trabanten scharfzustellen. Um auch bei einem helleren Mond ein sicheres Ergebnis zu bekommen sollte man durchaus auf den Rand des Mondes scharfstellen (Kontrastkante).

Gruss

Landus

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Am 8.1.2020 um 22:40 schrieb iamsiggi:

...

Siegfried

GH_Screen_r.jpg

 

@ Frank3540

Mein Optik geht auch nur manuell zum Scharfstellen, nichtmal die Blende kann ich ändern..

Siegfried 😉

 

Siegfried, solche Bilder gelten hier nicht, das macht das ganze Foren-Parama kaputt😁

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vor 13 Minuten schrieb hoss:

macht das ganze Foren-Parama kaputt😁

...was immer man unter Parama versteht.....(hab's gegoogelt und nix gefunden).
Nur 1 von 4 "optischen" Geräten" war nicht Olympus 🙂 :
Das war ein 800mm Spiegeltelekop. der Rest E-M1.II, MMF-3 und MC-14.
Ok, ich verwende auch kein Lightroom sondern nur Freeware und ACDsee, aber auch dass ginge mit Freeware.

Siegfried

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WIeder ein manueller Fokus, aber immerhin eine Wolkenlücke in Nordhessen (19:39Uhr): der beschattete Bereich zwischen 4Uhr und 7Uhr während der heutigen Halbschattenfinsternis.

Gruß vom Mondmann

Halbmofi4 (2).jpg

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Vollmond von dieser Woche - Olympus OMD EMX - Panasonic 100-400mm bei 400mm f 6,3 1/800 sec Iso 200 Zum Scharfstellen einfach auf eine Kante stellen dann sollte das klappen. Ich benutze immer dazu den Elektronischen Verschluss mit 2 oder 12 sec Vorauslösung damit sich das Stativ beruhigt.

P1113737.jpg

bearbeitet von Salik

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Hier ein hilfreiches Video, in dem gezeigt wird wie man mittels der Freeware Fitswork eine Serie stackt:

 

Gruß, 

Uli

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Hübsch geworden, Holger!

Bei mir mit den 800+EC14 sieht er mal prinzipiell auch nicht wesentlich anders aus.
Rein vom Detailreichtum ist ja der Vollmond ja echt mau.

Siegfried

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FitsWorks war meine erstes Stacking Programm, dass mit so großen Datenmengen (20 Mpixel - bei HR Bildern steigt es auch aus und skaliert unter 20MPixel) bei  Mond und Planeten umgehen kann.
Für 100 Bilder braucht es aber schon mal 1 Tag!

Zum Glück gibt es mittlerweile einen sehr viel besseren Stacker (sogar der beste!): AutoStakkert (AS!3). Der kann mit dem ffmpeg Modul im Programmpfad direkt Olympus Videofiles bearbeiten/wandelt. Da er aber ORF nicht kann, verwende ich vorher PIPP (Planetary Image Pre Prozessor) der mir gleich das zu Viel rundherum herausschneidet und vor allem gleiche eher zentriert ...dann tut sich ein nachfolgende Stacker leichter.

Was Fitsworks aber wirklich gut kann (kommt ja von der NASA) diverse Astrofotografische Bildbearbeitungsschritte (strecken, Hintergrungglättung, Wavelettools, Deconvolution), die man normalerweise nicht in seiner Bildbearbeitung findet.

...und ich sollt jetzt wirklich mal eine Anleitung unter dem AstroBlog hier verfassen... die Screenshots dazu habe ich kürzlich angefertigt 🙂

Siegfried

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Am 9.1.2020 um 18:14 schrieb Landus:

Man hört so wenig vom TO...

Meine eigentliche Frage war ja, warum packt der AF der M10 II das nicht (weder S-AF noch C-AF)? Die meisten Tipps gingen bisher in die Richtung MF. Scheint ein Hinweis zu sein, dass der AF halt nicht so der Bringer ist.

 

Mit der Fuji X-T1 hatte ich bei 3 Versuchen 3 Treffer (allerdings mit einem relativ kurzen 50-230mm). Wenn ich mal wieder Zeit habe und der Mond sichtbar ist, werde ich mal weitere Versuche machen.

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Ein Bild mit der M10II. 

Wo in den EXIFs kann ich erkennen, ob AF an war?

Jan

 

P5122140.jpg

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